DE10012745A1 - Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem Kraftfahrzeug - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Einrichtung zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem Kraftfahrzeug, bei welchem bzw. bei welcher ein Sprachbefehl in Verbindung mit einer manuellen Schalterbetätigung ausgeführt wird, gemäß Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 4. Um hierbei zu erreichen, daß Fehlerbedienungen oder Fehlaktivierungen des Sprachbefehlserkennungssystems weitestgehend vermieden sind, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Sprachbefehlserkennung zwischen Start und Betriebsstop permanent aktiviert ist und bei manueller Schalterbetätigung in einem vorgebbaren Zeitintervall unabhängig, ob der Sprachbefehl vor oder nach Schalterbetätigung erfolgt, der Befehl umgesetzt wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten
Bedieneinrichtung in einem Kraftfahrzeug, sowie eine sprachbefehlsgesteuerte
Bedieneinrichtung selbst, bei welchem bzw. bei welcher ein Sprachbefehl in Verbindung
mit einer manuellen Schalter- oder Tasterbetätigung ausgeführt wird, gemäß Oberbegriff
der Patentansprüche 1 und 4.
Im Kraftfahrzeug werden mittlerweile sog. linguatronische Systeme eingesetzt, bei
welchen über Mikrofone die Sprache bzw. Sprachbefehls aufgenommen und in einem
elektronischen Erkennungsverfahren sprachinhaltlich ausgewertet werden. Aus
entsprechenden Sprachbefehlen können dann elektronische Befehle gebildet und diese
in entsprechender Weise an anzusteuernde Aggregate im Kraftfahrzeug aufgeschaltet
werden.
Ziel solcher Verfahren und Einrichtungen ist es, die Fahrerablenkung durch ansonsten
notwendige komplizierte Tastenbetätigungsfolgen, zu minimieren. Bei der Installation von
Telefonanlagen in Kraftfahrzeugen hat der Gesetzgeber bereits vorgeschrieben, daß
diese während der Fahrt nur in Verbindung mit einer Freisprechanlage aktiv betrieben
werden dürfen. Die konsequente Weiterführung dieser Methodik der sog.
Freisprechanlage sind die Sprachbefehlserkennungssysteme, welche nicht mehr durch
Tastendruck, sondern durch Sprachbefehle angesteuert werden.
Viel bekannt ist hierbei der Einsatz solcher Systeme für beispielsweise die Telefonanlage
im Kraftfahrzeug, wobei die Aktivierung und die Wahl einer Telefonnummer oder das
Durchsuchen eines Telefonnummernregisters ausschließlich mit Hilfe sprachgenerierter
Befehle erfolgt. Eine entsprechende Tastenbetätigung ist hierbei zumeist entbehrlich. Sie
werden nur noch benötigt, um beispielsweise bei bekannten Verfahren und Einrichtungen
die Spracherkennungssysteme zu aktivieren. Dies reduziert sich dabei jedoch auf einen
Tastendruck. Weitergehend sind solche Systeme auch im Einsatz mit
Navigationssystemen und/oder der Audioanlage im Kraftfahrzeug bekannt.
Aus der US 44 01 852 ist eine Einrichtung zur sprachgesteuerten Befehlseingabe
bekannt, bei welcher die Lautstärke über eine Kontrolleinheit abgeregelt wird, sobald ein
Sprachbefehl anliegt. Dies dient dazu, um die Geräuschkulisse im Kraftfahrzeug so weit
zu minimieren, daß die Sprachbefehle sicher erkannt werden können. Dies stellt überdies
in vielfacher Hinsicht ein Problem dar, da diese Systeme, weil sie entsprechend als
Serienprodukt in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, und trotz unterschiedlicher Sprach-
oder Ausdrucksnuancen dennoch weitgehend deutungssicher arbeiten müssen. Das ist
insbesondere dann wichtig, wenn sprachbefehlsgesteuerte Eingaben auch für andere,
beispielsweise auch für den Fahrbetrieb direkt wesentliche Aggregate verwendet werden
sollen. Insofern spielt das sichere Erkennen des Sprachbefehles auch bei
unterschiedlichen Sprach- oder Stimmnuancen eine wesentliche Rolle.
Aus der EP 0 452 565 ist eine Sprachbefehlserkennung und -kopplung über
Koppelschalter bekannt, wobei gleichzeitig an verschiedene Anschlüsse geschaltete
Geräte aufgeschaltet werden. Hierbei vermittelt der Koppelschalter die entsprechende
Zuweisung des Sprachbefehls an das eine oder andere Gerät.
Aus der US 45 06 377 ist ebenfalls eine Sprachbefehlserkennung bekannt, welche mit
einem zusätzlichen Schalter arbeitet, der nach Sprachbefehlseingabe betätigt wird,
wodurch eine Wiederholung des Befehls durch einfache Schalterbetätigung möglich ist,
ohne daß der Sprachbefehl als solches wiederholt werden müßte. Hierbei wird also ein
Sprachbefehl aufgenommen und gespeichert und bei entsprechendem Tastendruck aus
einem Speicher aktiviert. Nachteilig ist hierbei natürlich die somit fixierte Zuweisung des
Befehls auf die entsprechende Schalterfunktion.
Aus der EP 0 686 525 B1 ist eine Einrichtung bekannt, bei welcher eine Beschränkung
der sprachbefehlsmäßigen Gerätesteuerung nur auf die Auswahl einer Funktionsebene
fixiert ist, und eine nachfolgende Betätigung einzelner Menüpunkte manuell erfolgen
muß. Eine solche Beschränkung der sprachbefehlsmäßigen Gerätesteuerung ist wenig
hilfreich, da die entsprechend folgende Gerätebetätigung als solches wieder manuell
vorgenommen werden muß. Das System ist somit nicht konsequent
sprachbefehlsgesteuert, sondern dient lediglich zur Auswahl, ob nunmehr die
Audioanlage, das Telefon, das Navigationssystem oder dgl. aktiviert und nachfolgend
manuell betätigbar sein soll.
Aus der US 45 28 687 ist es bekannt, bei einer sprachbefehlsgesteuerten
Eingabeeinrichtung auch ein manuell zu betätigendes Schalterelement mitzuverwenden,
wobei der Schalter dazu dient, das Spracherkennungssystem zu aktivieren, dieser also
vor Eingabe eines Sprachbefehles gedrückt werden muß. Erst nach erfolgter Betätigung
dieses Schalters ist das Spracherkennungssystem aktiviert und wartet somit auf einen
Sprachbefehl. Nachteilig ist hierbei die feste chronologische Abfolge, die in vielen Fällen
unzweckmäßig ist. Das Spracherkennungssystem wird sozusagen im Fahrzeug durch
diesen Schalterdruck oder Tastendruck zunächst erst aktiviert, sozusagen "scharf
"gemacht. Lediglich Sprachbefehle oder Kommandos, die nach Aktivierung gesprochen
werden, können vom Spracherkenner erkannt werden.
Anwender neigen daher oft dazu, fast gleichzeitig den Taster zu drücken und zu
sprechen. Es kommt daher manchmal vor, daß der Taster um Bruchteile von einer
Sekunde zu spät gedrückt wird und der Sprachbefehl in Ermangelung der Aktivierung
des Spracherkennungssystemes bzw. der rechtzeitigen Aktivierung nicht ausgeführt wird.
Aus der US 45 58 459 ist eine Spracherkennungseinrichtung allgemeinerer Art bekannt,
welche eine Vorverstärkungsstufe verwendet, deren Verstärkungsrate für das
Mikrofonsignal der Sprachbefehlseinheit im Kraftfahrzeug proportional zum
Hintergrundgeräuschpegel ist. Das heißt, sind die Hintergrundgeräusche im
Kraftfahrzeug entsprechend hoch, so ist die Vorverstärkung für das Mikrofon
entsprechend eingestellt. Eine solche unselektive Verstärkungsratenerhöhung ist jedoch
nicht zuverlässig für eine in allen Situationen zuverlässige Sprachbefehlserkennung.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Einrichtung
der gattungsgemäßen Art dahingehend zu verbessern, daß Fehlbedienungen oder
Fehlaktivierungen des Sprachbefehlserkennungssystemes weitestgehend vermieden
sind.
Die gestellte Aufgabe ist beim Verfahren der gattungsgemäßen Art durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen hierzu sind in den abhängigen Ansprüchen zum
Verfahrensanspruch angegeben.
Im Hinblick auf eine sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung der gattungsgemäßen
Art ist die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 4 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen dieser erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung sind
in den übrigen abhängigen Ansprüchen angegeben.
Kern der Erfindung sowohl in verfahrensgemäßer als auch in einrichtungsgemäßer
Weise ist, daß die Sprachbefehlserkennung zwischen Betriebsstart und Betriebsstop des
Kraftfahrzeuges permanent aktiviert ist, und bei manueller Schalterbetätigung in einem
vorgebbaren Zeitintervall unabhängig, ob der Sprachbefehl vor oder nach
Schalterbetätigung erfolgt, der Befehl umgesetzt wird.
Das Wesen besteht hierbei darin, daß nunmehr das Sprachbefehlserkennungssystem
permanent im Hintergrund aktiviert ist, solange das Fahrzeug betriebsaktiv ist. Die
gültige Annahme eines Sprachbefehles wird dabei nicht mehr in eine strenge
chronologische Abfolge zwischen Schalterbetätigung und nachfolgendem Sprachbefehl
gesetzt, sondern die Schalterbetätigung muß nur in einem vorgebbaren oder
einstellbaren Zeitfenster um den ausgesprochenen Sprachbefehl herum betätigt werden.
Das heißt, gegenüber dem Stand der Technik ist man auf diese Weise unabhängig
davon, ob der Sprachbefehl unmittelbar vor dem Tastenbetätigungssignal oder
unmittelbar danach gegeben wird. Somit entfällt die strenge chronologische Abfolge, wie
bei der oben bereits erwähnten US 45 28 687. Hierdurch sind Fehlbedienungen
weitestgehend reduziert, und Sprachbefehl und Tastendruck müssen nur in irgendeinem
zeitlich vorgebbaren Zeitfenster in Relation zueinander stehen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist angegeben, daß das Zeitintervall frei eingestellt
werden kann. Dieses vorgebbare oder einstellbare Zeitintervall ist dasjenige, in dem
Sprachbefehl und Schalterbetätigung gemeinsam liegen müssen, um den
entsprechenden Sprachbefehl auszulösen. Das Zeitintervall erstreckt sich dabei
erfindungsgemäß um ein entsprechendes Teilintervall vor Schalterbetätigung und ein
Teilintervall nach Schalterbetätigung.
Anders gesagt bedeutet dies, daß das Zeitintervall entweder durch Schalterbetätigung
beginnt oder in Gang gesetzt wird oder durch den Sprachbefehl als solches. Dabei ist es
in erfindungsgemäßer Weise nunmehr unabhängig, ob zuerst der Sprachbefehl oder
zuerst die Schalterbetätigung vorliegt. In beiden Fällen ist das entsprechende Ereignis
Auslösemoment für das besagte Zeitintervall. Nur wenn dann innerhalb des besagten frei
einstellbaren Zeitintervalles kumulativ Sprachbefehl und Schalterbetätigung vorliegen,
wird der entsprechende Sprachbefehl aktiviert. Zum anderen ist diese Betriebsweise
natürlich nur dann möglich, wenn das Sprachbefehlserkennungssystem in
erfindungsgemäßer Weise in der aktiven Betriebsphase des Fahrzeuges permanent
aktiviert ist.
Zudem ist man auf diese Weise unabhängig davon, ob zuerst der Sprachbefehl und
dann die Schalterbetätigung oder zuerst die Schalterbetätigung und dann der
Sprachbefehl erfolgt, weil der Sprachbefehl als solches in beiden Fällen nur dann
umgesetzt wird, wenn beide Maßnahmen, jedoch unabhängig in welcher Reihenfolge,
kumulativ erfüllt sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß beim Einsatz
eines Multifunktionsbedienelementes in Verbindung mit einem
Sprachbefehlserkennungssystem, eine entsprechende Aktivierungstaste vorgesehen ist,
die in der oben beschriebenen Weise mit dem aufgegebenen Sprachbefehl
zusammenwirkt, und die sodann eine nachfolgende sprachbefehlsgeführte Betätigung
bzw. einen Durchgang durch das Betätigungsmenü des Multifunktionsbedienelementes
progressiv oder sukzessiv gestattet.
Im Hinblick auf eine sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung besteht der Kern der
Erfindung darin, das Sprachbefehlserkennungssystem bzw. deren elektrische
Einschaltung oder Aktivierung mit dem Inbetriebnahmeschalter, ggf. dem Lenkradschloß
direkt zu verbinden, und das Sprachbefehlserkennungssystem mit einem Zeitglied zu
versehen, welches in entsprechender Weise durch Sprachbefehlseingabe als solche
oder durch separate Schalterbetätigung ingangsetzbar ist.
Hierdurch wird in einrichtungsgemäßer Weise eine verfahrensgemäße Vorgehensweise,
wie oben beschrieben, ermöglicht. Durch die direkte Kopplung der Aktivierung des
Sprachbefehlserkennungssystemes mit dem Inbetriebnahmeschalter, bspw. mit dem
Zündschloß, wird das Sprachbefehlserkennungssystem mit Betriebsstart des Fahrzeuges
zwanghaft aktiviert und bei Betriebsstopp des Fahrzeuges zwanghaft deaktiviert.
Zwischen diesen beiden Zeitpunkten "Betriebsstart" und "Betriebsstop" ist das
Sprachbefehlserkennungssystem somit zwanghaft permanent aktiviert. Dies bedeutet
nicht nur, daß das Sprachbefehlserkennungssystem sozusagen "stand-by" geschaltet
wird, sondern es ist damit gemeint, daß der Sprachbefehlserkenner als solches aktiv ist,
um Sprachbefehle entgegenzunehmen bzw. zu erkennen. Lediglich die Ausführung des
Sprachbefehles am damit verbundenen Gerät erfolgt kumulativ mit der
Schalterbetätigung, jedoch hierbei nunmehr unabhängig davon, ob die
Schalterbetätigung vor Sprachbefehlseingabe erfolgt oder danach.
In erfindungsgemäßer weiterer Ausgestaltung der Bedieneinrichtung kann für die
Einstellung des Zeitintervalles eine entsprechend manuelle Einstelleinrichtung
vorgesehen werden, oder aber dieselbe ist ebenfalls sprachbefehlsgesteuert.
Eine weitere apparative Ausgestaltung besteht darin, die sprachbefehlsgesteuerte
Bedieneinrichtung mit einem multifunktionalen Bedienelement derart zu verbinden, daß
eine entsprechende Menüführung möglich ist, die jedoch nicht tastensensitiv, sondern
sprachbefehlssensitiv durchführbar bzw. schaltbar ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend näher beschrieben.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel in seiner prinzipiellen Funktionsweise. Die
einzelnen Elemente sind dabei nicht zwanghaft separiert voneinander, sondern in der
hier dargestellten Blackbox-Darstellung sind lediglich die einzelnen Funktionsweisen
dargestellt, aus denen das Verfahren funktionell zusammengesetzt ist, oder
beispielsweise eine elektronische Einrichtung aus teilfunktionellen Elementen
zusammengesetzt ist. Von einem Betriebsschalter 10, der bei Aktivierung des
Fahrzeuges eingeschaltet und bei Betriebsstop ausgeschaltet wird und beispielsweise
mit dem Zündschloß verbunden ist, wird das Sprachbefehlserkennungssystem 3 aktiviert,
welches nunmehr nicht nur an Versorgungsspannung geschaltet ist, sondern es ist auch
aktiviert und somit sprachbefehlssensitiv.
Entsprechend aktiv ist das Mikrofon 1, welches die Sprachbefehle im Fahrgastraum
aufnimmt. Ein weiteres Element, nämlich ein Schalter 2 ist vorgesehen, um in der
erfindungsgemäßen Weise in kumulativem Zusammenhang mit dem Sprachbefehl
betätigt zu werden. Erst wenn beides gemeinsam vorliegt, innerhalb eines
entsprechenden Zeitfensters, nämlich Sprachbefehlseingabe durch das Mikrofon und
entsprechende Schalterbetätigung durch den Schalter 2, erst dann wird in einem
entsprechenden Und-Glied 4 der Sprachbefehl auch umgesetzt.
Das besagte logische Und-Glied 4 ist dabei mit einem Zeitglied 5 versehen, so daß die
beiden Signale, nämlich der Sprachbefehl vom Mikrofon 1 und das Schaltersignal vom
Schalter 2 nicht gleichzeitig, sondern nur in einem einstellbaren Zeitfenster kumulativ
vorliegen müssen. In erfindungsgemäßer Weise arbeitet das Und-Glied 4 in Verbindung
mit dem Zeitglied 5 in der Weise, daß es unabhängig davon ist, ob zuerst der
Sprachbefehl über das Mikrofon und den nachfolgenden Sprachbefehlserkenner 3
erkannt und dann der Schalter betätigt wird oder umgekehrt. Wichtig ist nur, daß beide
Signalereignisse in einem entsprechenden Zeitfenster vorliegen, dann deutet das Und-
Glied 4 dies als kumulativen Signaleingang. In diesem Falle steuert das besagte Und-
Glied 4 den Stellsignal- oder Ansteuergenerator 6 durch, welcher dann den im
Sprachbefehlserkenner 3 erkannten und gedeuteten Sprachbefehl als Stellsignal an das
oder die entsprechenden Geräte weitergibt.
Der Sprachbefehlserkenner als solches arbeitet in herkömmlicher Weise mit einer
logischen Mustererkennung, mit dessen Hilfe bzw. nur mit dessen Hilfe möglich ist, auch
nur durch Sprachnuancen unterschiedliche Eingabebefehle als gleich oder andersartig
erkennen zu können.
Das System als solches kann dabei in einem Multifunktionsbedienelement eingebunden
oder aber als separate Spracherkennungseinheit in einer Baugruppe integriert sein, die
dann nachfolgend mit entsprechenden Signalausgängen mit den einzelnen Geräten
verschaltbar ist.
Claims (6)
1. Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem
Kraftfahrzeug, bei welchem ein Sprachbefehl in Verbindung mit einer manuellen
Schalterbetätigung ausgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprachbefehlserkennung zwischen dem Start und dem Betriebsstop
permanent aktiviert ist und bei manueller Schalterbetätigung in einem vorgebbaren
Zeitintervall unabhängig ob der Sprachbefehl vor oder nach Schalterbetätigung
erfolgt, der Befehl umgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zeitintervall frei eingestellt werden kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das besagte Verfahren in Verbindung mit einer Multifunktionsbedieneinheit
multifunktionell für verschiedene Geräteansteuerungen verwendet wird.
4. Sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung mit mindestens einem Mikrofon sowie
einer Sprachbefehlserkennungs- und Betätigungseinheit sowie einer
Aktivierungstaste,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprachbefehlserkennungseinheit direkt über den Betriebsstart- bzw. den
Betriebsstopschalter (10) zwanghaft und gleichzeitig mit der Aktivierung des
Fahrbereit-Zustands des Fahrzeuges aktiviert ist, derart, daß der
Sprachbefehlserkenner (3) permanent sensitiv alle Befehle aufnimmt, und daß
weitergehend ein Schalter (2) vorgesehen ist, der in chronologisch unabhängigem,
jedoch nur zeitbezogenen Zusammenhang mit einem Sprachbefehl in einer
kumulativen logischen Und-Einheit (4) eine sprachbefehlsgenerierte Signalauslösung
bewirkt.
5. Sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte Einrichtung in einer Multifunktionsbedieneinrichtung derart integriert
ist, daß sie über die sprachbefehlsgesteuerte Eingabe auch eine menügeführte
Bedienung möglich ist.
6. Sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte Bedieneinrichtung als separate Baugruppe vorgesehen ist, welche
über entsprechende Signalausgänge verfügt, die zur Befehlsausführung mit den
entsprechenden Geräten verbindbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10012745.2A DE10012745B4 (de) | 2000-03-16 | 2000-03-16 | Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem Kraftfahrzeug sowie sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung |
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| DE10012745.2A DE10012745B4 (de) | 2000-03-16 | 2000-03-16 | Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem Kraftfahrzeug sowie sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung |
Publications (2)
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|---|---|
| DE10012745A1 true DE10012745A1 (de) | 2001-12-13 |
| DE10012745B4 DE10012745B4 (de) | 2015-12-31 |
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ID=7634899
Family Applications (1)
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| DE10012745.2A Expired - Lifetime DE10012745B4 (de) | 2000-03-16 | 2000-03-16 | Verfahren zum Betrieb einer sprachbefehlsgesteuerten Bedieneinrichtung in einem Kraftfahrzeug sowie sprachbefehlsgesteuerte Bedieneinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10012745B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007011039A1 (de) | 2007-03-07 | 2008-09-18 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Mobilfunkanlage mit Freisprecheinrichtung in einem Kraftfahrzeug |
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- 2000-03-16 DE DE10012745.2A patent/DE10012745B4/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10012745B4 (de) | 2015-12-31 |
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Legal Events
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