DE10010082A1 - Magnetische Keramikzusammensetzung und dieselbe verwendende Induktorkomponente - Google Patents
Magnetische Keramikzusammensetzung und dieselbe verwendende InduktorkomponenteInfo
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Abstract
Magnetische Keramikzusammensetzungen schließen eine Fe-Verbindung, eine Zn-Verbindung, eine Ni-Verbindung und eine Cu-Verbindung als Primärkomponenten ein und schließen ebenfalls eine Bismuthverbindung und eine Kobaltverbindung als Additivkomponenten ein. Das Zusammensetzungsverhältnis der Primärkomponente (Fe¶2¶O¶3¶, ZnO, NiO + CuO), angegeben durch die Mol-% von Fe¶2¶O¶3¶, ZnO, NiO und CuO, liegt in dem durch den Punkt A (48,0, 0,5, 51,5), den Punkt B (48,0, 1,5, 50,5), den Punkt C (45,5, 4,0, 50,5), den Punkt D (44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E (44,0, 0,5, 55,5) eingeschlossenen Bereich in einem ternären Diagramm. Etwa 8,0 bis 14,0 Mol-% der Cu-Verbindung sind in 100 Mol-% der Primärkomponenten als Fe¶2¶O¶3¶, ZnO, NiO und CuO eingeschlossen. Etwa 0,25 bis 1,0 Gewichtsteile der Bismuthverbindung als Bi¶2¶O¶3¶ und etwa 0,25 bis 3,0 Gewichtsteile der Kobaltverbindung als Co¶3¶O¶4¶ bezüglich 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten sind eingeschlossen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine magnetische Keramikzusammensetzung und
eine dieselbe verwendende Induktorkomponente.
Magnetische Keramikzusammensetzungen, die hauptsächlich aus Fe2O3, ZnO, NiO
und CuO zusammengesetzt sind, sind bekannt. Die magnetischen Keramikzusam
mensetzungen wurden als magnetische Körper für Induktorkomponenten als Ge
genmaßnahme gegen Geräusch und dergleichen verwendet.
Induktorkomponenten, wie gestapelte Chipinduktoren, die in PCs und dergleichen
eingesetzt werden, besitzen eine niedrige Impedanz in einer Hochgeschwindig
keits-Signalanlage bei oder oberhalb 75 MHz als Gegenmaßnahme gegen Geräu
sche in diesem Signalfrequenzbereich. Um jedoch Geräusche im Hochfrequenzbe
reich bei oder oberhalb 200 MHz zu eliminieren, müssen Induktorkomponenten ei
ne hohe Impedanz besitzen und der Anstieg der Impedanzkurve davon muß steil
sein.
Daher müssen magnetische Körper, die für die obenstehend beschriebenen In
duktorkomponenten verwendet werden, eine niedrige Anfangspermeabilität µi (bei
spielsweise unter 10) in einem Hochfrequenzbereich, wie bei oder oberhalb 200 MHz,
aufweisen, und die Schwellenfrequenz dieser Anfangspermeabilität µi muß
bei einem höheren Frequenzbereich erhöht werden. Um die Ablenkung und Verzö
gerung von Signalen zu verringern, was speziell für Hochgeschwindigkeitssignale
notwendig ist, müssen für Induktorkomponenten verwendete magnetische Körper
eine überlegene Temperaturstabilität aufweisen.
Herkömmlicherweise wurden die in magnetischen Keramikzusammensetzungen
enthaltenen Mengen an ZnO verringert, um die Anfangspermeabilität µi zu verrin
gern. Jedoch selbst wenn ZnO auf 0 Mol-% verringert wird, wird die Anfangsper
meabilität µi auf lediglich 20 verringert, und die Schwellenfrequenz davon bleibt bei
oder unterhalb 100 MHz.
In einigen Fällen kommen Luftkernspulen für Induktorkomponenten für den Hoch
frequenzgebrauch zur Anwendung. In diesem Fall ist die Anfangspermeabilität µi
gleich 1. Jedoch ist die Impedanz davon im Frequenzbereich von 700 bis 800 MHz
niedrig, und es können keine ausreichenden Effekte für Gegenmaßnahmen gegen
Geräusch erzielt werden.
Gestapelte Chipinduktoren besitzen laminierte Strukturen, die mit darin befindlichen
inneren Leitern, die beispielsweise Silber enthalten, versehen sind. Wenn ein Sin
tern durchgeführt wird, um die laminierte Struktur zu erhalten, ist es erforderlich, die
Unterdrückung einer unerwünschten Diffusion von Komponenten, wie Silber, die in
den inneren Leitern enthalten sind, in Erwägung zu ziehen. Daher ist es bevorzugt,
daß für magnetische Körper verwendete magnetische Keramikzusammensetzun
gen bei einer niedrigen Temperatur, wie bei oder unterhalb 930°C, gesintert werden
können.
Die vorliegende Erfindung stellt magnetische Keramikzusammensetzungen und
dieselben verwendende Induktorkomponenten bereit, welche die Probleme lösen
können und die obenstehend beschriebenen Erfordernisse erfüllen.
Die vorliegende Erfindung stellt speziell magnetische Keramikzusammensetzungen
und dieselben verwendende Induktorkomponenten bereit, in welchen eine geringe
Anfangspermeabilität µi von unterhalb 10 erzielt werden kann, und die Schwellen
frequenz einer geringen Anfangspermeabilität µi von unterhalb 10 wird in einem
Hochfrequenzbereich, wie bei oder oberhalb 200 MHz, nicht herabsetzt.
Die vorliegende Erfindung stellt auch magnetische Keramikzusammensetzungen
mit einer überlegenen Temperaturstabilität der Anfangspermeabilität µi und diesel
ben verwendende Induktorkomponenten bereit.
Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls magnetische Keramikzusammensetzun
gen bereit, die bei niedrigeren Temperaturen, wie bei oder unterhalb 930°C, gesin
tert werden können, sowie dieselben verwendende Induktorkomponenten.
Für diese Zwecke schließen die magnetischen Keramikzusammensetzungen ge
mäß der vorliegenden Erfindung eine Fe-Verbindung, eine Zn-Verbindung, eine Ni-
Verbindung und eine Cu-Verbindung als Primärkomponenten ein und schließen
auch eine Bismuthverbindung und eine Kobaltverbindung als Additivkomponenten
ein.
Bezüglich der Primärkomponenten liegt das Verhältnis der Zusammensetzungen
(Fe2O3, ZnO, NiO + CuO) der Fe-Verbindung, der Zn-Verbindung, der Ni-
Verbindung und der Cu-Verbindung, angegeben durch Mol-% als Fe2O3, ZnO, NiO
bzw. CuO, in dem durch den Punkt A (48,0, 0,5, 51,5), den Punkt B (48,0, 1,5,
50,5), den Punkt C (45,5, 4,0, 50,5), den Punkt D (44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E
(44,0, 0,5, 55,5) eingeschlossenen Bereich in dem ternären Diagramm in Fig. 1.
Eine absolute Menge von etwa 8,0 bis 14,0 Mol-% der Cu-Verbindung ist, auf Basis
von 100 Mol-% der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, einge
schlossen.
Was die Additivkomponenten angeht, sind bezüglich 100 Gewichtsteilen der Pri
märkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, etwa 0,25 bis 1,0 Gewichtsteile
einer Bismuthverbindung als Bi2O3 und etwa 0,25 bis 3,0 Gewichtsteile einer Ko
baltverbindung als Co3O4 eingeschlossen.
Demzufolge wird durch die Verwendung der magnetischen Keramikzusammenset
zung als magnetischer Körper, wenn die Anfangspermeabilität µi auf unter 10 ge
halten wird, die Schwellenfrequenz dafür selbst in höheren Frequenzbereichen, wie
bei oder oberhalb 200 MHz, nicht verringert, wodurch eine Induktorkomponente mit
überlegenen Wirkungen für Gegenmaßnahmen gegen Geräusch erhalten werden
kann.
Da zudem der überlegene Sinterzustand der magnetischen Keramikzusammenset
zung gemäß der vorliegenden Erfindung durch Sintern bei niedrigen Temperaturen,
wie bei oder unterhalb 930°C, erreicht werden kann, kann die magnetische Kera
mikzusammensetzung vorteilhafterweise für einen magnetischen Körper verwendet
werden, welcher für eine Induktorkomponente mit einer laminierten Struktur, die mit
Metall, wie Silber, enthaltenden inneren Leitern versehen ist, verwendet wird.
Bei der magnetischen Keramikzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfin
dung ist es bevorzugt, daß etwa 0,5 bis 3,5 Gewichtsteile einer Zirkoniumverbin
dung als ZrO2 weiterhin als eine Additivkomponente bezüglich 100 Gewichtsteilen
der Primärkomponenten, als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, eingeschlossen sind. Dies
ermöglicht die Erzielung einer überlegenen Temperaturstabilität der Anfangsper
meabilitäten µi. Demzufolge können in der Induktorkomponente, welche die ma
gnetische Keramikzusammensetzung als magnetischen Körper verwendet, die Ab
lenkung und Verzögerung von Hochgeschwindigkeitssignalen unterdrückt werden.
Aus den obengenannten Gründen kann die vorliegende Erfindung auf Induktor
komponenten, welche die obenstehend beschriebenen magnetischen Keramikzu
sammensetzungen als Induktorkomponenten aus magnetischen Körpern mit lami
nierten Strukturen, die mit darin befindlichen inneren Leitern ausgestattet sind, ver
wenden, angewandt werden.
Zum Zwecke der Erläuterung der Erfindung sind in den Zeichnungen mehrere For
men gezeigt, die derzeit bevorzugt sind, wobei es sich allerdings versteht, daß die
Erfindung nicht auf die gezeigten präzisen Anordnungen und Instrumentalisierun
gen beschränkt ist.
Die Fig. 1 ist ein ternäres Diagramm, welches den Bereich der Zusammensetzung
von Fe2O3, ZnO, NiO + CuO als Mol-%, die als Primärkomponenten in der magneti
schen Keramikzusammensetzung eingeschlossen sind, bei einer Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Die Fig. 2 ist eine grafische Querschnittsansicht, welche einen gestapelten Chipin
duktor 1 als Induktorkomponente bei einer Ausführungsform der vorliegenden Er
findung zeigt.
Die Fig. 3 ist eine Grafik, welche die Frequenzcharakteristika der Anfangspermea
bilitäten µi der Probe 29 vergleicht, welche außerhalb des Bereichs der vorliegen
den Erfindung liegt, und der Probe 88, welche innerhalb deren Bereich liegt.
Die Fig. 4 ist eine Grafik, welche die Frequenzcharakteristika der Impedanzen der
Probe 29 vergleicht, welche außerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung
liegt, und der Probe 88, welche innerhalb deren Bereich liegt.
Die magnetische Keramikzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
schließt die Fe-Verbindung, die Zn-Verbindung, die Ni-Verbindung und die Cu-
Verbindung als Primärkomponenten ein. Das Verhältnis (Fe2O3, ZnO, NiO + CuO)
der Fe-Verbindung, der Zn-Verbindung, der Ni-Verbindung und der Cu-Verbindung,
angegeben durch Mol-% als Fe2O3, ZnO, NiO bzw. CuO, liegt in dem durch den
Punkt A (48,0, 0,5, 51,5), den Punkt B (48,0, 1,5, 50,5), den Punkt C (45,5, 4,0,
50,5), den Punkt D (44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E (44,0, 0,5, 55,5) eingeschlos
senen Bereich in dem ternären Diagramm in Fig. 1. Die Mol-% der Cu-Verbindung
machen etwa 8-14 Mol-%, bezogen auf 100 Mol-% der Primärkomponenten als
Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, aus.
Die magnetische Keramikzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
schließt auch eine Bismuthverbindung und eine Kobaltverbindung als Additivkom
ponenten ein. Bezüglich 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3,
ZnO, NiO und CuO, wie obenstehend beschrieben, sollen etwa 0,25 bis 1,0 Ge
wichtsteile der Bismuthverbindung als Bi2O3 bzw. etwa 0,25 bis 3,0 Gewichtsteile
der Kobaltverbindung als Co3O4 eingeschlossen sein.
Durch Ersetzen eines Teils der Primärkomponenten durch Co2+ kann eine durch
Eleketrodiffusion bewirkte magnetische Anisotropie erzeugt werden, und die ma
gnetische Domain-Wand kann daher an einer stabilen Position festgemacht wer
den. Folglich kann die magnetische Keramikzusammensetzung mit einer geringe
ren Anfangspermeabilität µi (unter 10) und einer Schwellenfrequenz im Hochfre
quenzbereich von etwa 700 MHz erhalten werden. Zudem kann die magnetische
Keramikzusammensetzung bei niedrigen Temperaturen bei oder unterhalb 930°C
gesintert werden.
Die Zugabe einer Co-Verbindung verursacht eine Verschlechterung der Tempera
tureigenschaft der Anfangspermeabilität µi in einigen Fällen. Um diese Temperatur
eigenschaften zu verbessern, ist die Zugabe einer kleinen Menge einer Zr-
Verbindung wirksam. Daher ist es bei der magnetischen Keramikzusammenset
zung gemäß der vorliegenden Erfindung bevorzugt, daß etwa 0,5 bis 3,5 Ge
wichtsteile einer Zirkoniumverbindung, berechnet als ZrO2, weiter als eine Additiv
komponente zu 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten wie Fe2O3, ZnO, NiO
und CuO zugegeben werden.
Die Fig. 2 ist eine grafische Querschnittsansicht, welche einen gestapelten Induktor
1 einer Ausführungsform von Induktorkomponenten der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht.
Der gestapelte Chipinduktor 1 ist mit einem Induktorkörper 3 mit der Struktur einer
Vielzahl von laminierten magnetischen Schichten 2 ausgestattet. In dem Induktor
körper 3 sind innere Leiter 4, die beispielsweise Silber enthalten, vorgesehen. Ein
zelne innere Leiter 4 schließen Teile ein, die sich entlang der Grenzflächen zwi
schen den in der Figur gezeigten magnetischen Schichten 2 und den Teilen er
strecken, die nicht gezeigt sind, und durchdringen die magnetischen Schichten 2,
und die Gesamtstruktur ist so ausgelegt, daß sie sich in der Form von Spulen er
streckt.
Der obenstehend beschriebene Induktorkörper 3 wird durch Sintern eines Rohin
duktorkörpers 3, der durch Laminieren von Grüntafeln, die zu den magnetischen
Schichten 2 gemacht werden, gebildet wird, während gleichzeitig die inneren Leiter
4 gebildet werden.
Die äußeren Endelektroden 5 und 6 sind an einzelnen äußeren Oberflächen des
Induktorkörpers 3 vorgesehen und sind elektrisch mit den einzelnen Enden bzw.
Anschlüssen der inneren Leiter 4 verbunden, die zu den einzelnen äußeren Ober
flächen des Induktorkörpers 3 hin verlaufen. Die äußeren Endelektroden 5 werden
beispielsweise durch Beschichten und Brennen einer leitfähigen, Silber enthalten
den Paste gebildet.
In dem so beschriebenen gestapelten Chipinduktor 1 sind die zur Bildung der ma
gnetischen Schicht 2 verwendeten Materialien die obenstehend beschriebenen
magnetischen Keramikzusammensetzungen.
Fe2O3, ZnO, NiO und CuO wurden als Ausgangsmaterialien für Primärkomponen
ten einer magnetischen Keramikzusammensetzung hergestellt, und Bi2O3, Co3O4
und ZrO2 wurden als Ausgangsmaterialien für additive Komponenten davon herge
stellt.
Als nächstes wurden diese Ausgangsmaterialien naßvermischt, um die in den Ta
bellen 1 und 2 gezeigten Zusammensetzungen zu erhalten. In den Tabellen 1 und 2
sind die Primärkomponenten durch die Molprozent der einzelnen Primärkompo
nenten angegeben, und einzelne Additivmengen sind durch Gewichtsteile bezüglich
100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten angegeben.
Nach dem Entwässern der obenstehend beschriebenen vermischten Pulver wurden
diese bei 800°C 2 Stunden lang kalziniert und danach pulverisiert.
Als nächstes wurden Bindemittel dem einzelnen, durch Pulverisierung erhaltenen
Pulver zugegeben, und es wurden Grüntafeln daraus gebildet.
Nach dem Stapeln dieser Grüntafeln wurden diese gepreßt und zu Blöcken ge
formt. Die Blöcke wurden zu Formen mit einem Außendurchmesser von 20 mm,
einem Innendurchmesser von 10 mm und einer Dicke von 1 mm geschnitten, um
Toroidkerne zu erhalten, und wurden danach bei 930°C gebrannt.
Um die Sintereigenschaften der so erhaltenen Toroidkerne als Sinterkörper zu be
werten, wurden die Wasserabsorption und die Dichten gemessen. Durch Messen
der Induktanz der Toroidkerne, die mit gelöteten, weichen Kupferdrähten umwickelt
waren, wurden die Anfangspermeabilitäten µi berechnet. Die Resultate sind in den
Tabellen 1 und 2 gezeigt.
Die mit Sternchen in den Tabellen 1 und 2 markierten Proben liegen außerhalb des
Bereichs der vorliegenden Erfindung. In den in den Tabellen 1 und 2 gezeigten
Proben sind die Zusammensetzungen der Primärkomponenten in dem ternären
Diagramm der Fig. 1 gezeigt. In der Fig. 1 zeigen Kreise Proben im Bereich der
vorliegenden Erfindung an, und Dreiecke zeigen Proben außerhalb des Bereichs
der vorliegenden Erfindung an.
Wie in den Tabellen 1 und 2 gezeigt, und insbesondere wie in Fig. 1 gezeigt, liefern
die Primärkomponenten in dem Zusammensetzungsverhältnis (Fe2O3, ZnO, NiO +
CuO), angegeben durch Mol-% als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, die durch den Punkt
A (48,0, 0,5, 51,5), den Punkt B (48,0, 1,5, 50,5), den Punkt C (45,5, 4,0, 50,5), den
Punkt D (44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E (44,0, 0,5, 55,5) eingeschlossenen Pro
ben, wie in dem ternären Diagramm von Fig. 1 im Bereich der vorliegenden Erfin
dung gezeigt. Die etwa 8,0-14,0 Mol-% CuO enthaltenden Proben liegen im Be
reich der vorliegenden Erfindung. Proben, die etwa 0,25 bis 1,0 Gewichtsteile Bi2O3
und etwa 0,25 bis 3,0 Gewichtsteile Co3O4 enthalten, bezogen auf 100 Gewichts
teile der Primärkomponenten, liegen im Bereich der vorliegenden Erfindung.
Weniger als 44,0 Mol-% Fe2O3 waren nicht bevorzugt, wie bei den Proben 70 bis
72 zu sehen ist, da die Sintereigenschaften verschlechtert waren und die Anfangs
permeabilitäten µi zugenommen hatten. Demgegenüber waren mehr als 48,0 Mol-
% an Fe2O3 nicht bevorzugt, wie bei den Proben 1 und 2 zu ersehen ist, da die
Sintereigenschaften verschlechtert waren und die Anfangspermeabilitäten µi zuge
nommen hatten.
Weniger als 0,5 Mol-% ZnO waren nicht bevorzugt, wie bei den Proben 3 und 65 zu
ersehen ist, da die Sintereigenschaften verschlechtert waren. Demgegenüber wa
ren mehr als 4,0 Mol-% ZnO nicht bevorzugt, wie bei den Proben 63, 69 und 72 zu
ersehen ist, da die Anfangspermeabilitäten µi zugenommen hatten.
Weniger als 8,0 Mol-% an CuO waren nicht bevorzugt, wie bei den Proben 31 und
57 zu ersehen ist, da die Sintereigenschaften verschlechtert waren. Demgegenüber
waren mehr als 14,0 Mol-% CuO nicht bevorzugt, wie bei den Proben 50 und 62 zu
ersehen ist, da die Anfangspermeabilitäten µi zugenommen hatten.
Weniger als 0,25 Gewichtsteile Bi2O3 waren nicht bevorzugt, wie bei der Probe 32
zu ersehen ist, da die Sintereigenschaft verschlechtert war. Demgegenüber waren
mehr als 1,00 Gewichtsteile an Bi2O3 nicht bevorzugt, wie bei der Probe 44 zu er
sehen ist, da die Anfangspermeabilität µi zugenommen hatte.
Weniger als 0,25 Gewichtsteile an Co3O4 waren nicht bevorzugt, wie bei den Pro
ben 9 und 29 zu ersehen ist, da die Sintereigenschaften verschlechtert waren und
die Anfangspermeabilitäten µi zugenommen hatten. Demgegenüber waren mehr als
3,00 Gewichtsteile an Co3O4 nicht bevorzugt, wie bei der Probe 30 zu ersehen ist,
da die Sintereigenschaft verschlechtert war.
Was die Proben 8 und 22 angeht, lagen die einzelnen Gehalte von Fe2O3, ZnO,
NiO und CuO im bevorzugten Bereich. Allerdings lagen deren Zusammensetzungs
verhältnisse (Fe2O3, ZnO, NiO + CuO) außerhalb des durch den Punkt A (48,0, 0,5,
51,5), den Punkt B (48,0, 1,5, 50,5), den Punkt C (45,5, 4,0, 50,5), den Punkt D
(44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E (44,0, 0,5, 55,5) eingeschlossenen Bereichs in
dem in Fig. 1 gezeigten ternären Diagramm, so daß sie nicht bevorzugt waren, da
die Anfangspermeabilitäten µi zugenommen hatten.
Wie obenstehend beschrieben, zeigen die Proben in dem Bereich der vorliegenden
Erfindung bevorzugte Sintereigenschaften beim Sintern bei 930°C und wiesen An
fangspermeabilitäten von unter 10 auf.
In den obenstehend beschriebenen Beispielen wurde Co3O4 verwendet. Allerdings
wurde nachgewiesen, daß die durch die Verwendung von Kobaltcarbonat (CoCO3)
an Stelle von Co3O4 erzielte Wirkung der durch dieses erzielten Wirkung entspricht.
Wenn Kobaltcarbonat beispielsweise verwendet wird, sind die obenstehend be
schriebenen Gewichtsteile durch die Gewichtsteile als Co3O4 angegeben.
Als nächstes, um die Temperatureigenschaften zu bewerten, die durch die Additiv
menge von ZrO2 für die Proben im Bereich der vorliegenden Erfindung beeinflußt
werden, wurden die Proben mit den wie in Tabelle 3 gezeigten Zusammensetzun
gen in ähnlicher Weise hergestellt wie diejenigen der in den Tabellen 1 und 2 gezeigten.
Für diese Proben wurden die Temperatureigenschaften zusammen mit den
Wasserabsorptionen, den Dichten und den Anfangspermeabilitäten µi bewertet. In
der Tabelle 3 sind die obenstehend beschriebenen Eigenschaften gezeigt. Zur Be
wertung der Temperatureigenschaften wurden die Anfangspermeabilitäten µi bei
20°C und 85°C unter Einsatz eines Impedanz-Analysegeräts gemessen. Die in Ta
belle 3 gezeigten Temperatureigenschaften wurden danach anhand der Verhältnis
se bewertet, das heißt die Anfangspermeabilitäten bei 85°C geteilt durch diejenigen
bei 20°C.
Bezugnehmend auf die Tabelle 3, waren weniger als 0,5 Gewichtsteile ZrO2 nicht
bevorzugt, wie bei den Proben 83 und 84 zu ersehen ist, da die Temperatureigen
schaften verschlechtert waren, Demgegenüber waren mehr als 3,5 Gewichtsteile
ZrO2 nicht bevorzugt, wie bei der Probe 90 zu ersehen ist, da die Sintereigenschaft
verschlechtert war und die Temperatureigenschaft verschlechtert war.
Wie obenstehend beschrieben, werden bevorzugt etwa 0,5 bis 3,5 Gewichtsteile
ZrO2 zugegeben, um überlegene Temperatureigenschaften zu erhalten.
Die Fig. 3 zeigt Frequenzcharakteristika der Anfangspermeabilitäten µi, In der Fig. 3
sind die Probe 29, die außerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung liegt,
und die Probe 88, die in deren Bereich liegt, im Vergleich miteinander gezeigt. Die
für diese Bewertung verwendeten Proben waren Toroidkerne, die in der obenste
hend beschriebenen Weise hergestellt wurden.
Wie anhand der Fig. 3 zu ersehen ist, war die Anfangspermeabilität µi der Probe 29
relativ hoch, und die Schwellenfrequenz davon blieb bei ungefähr 100 MHz. Dem
gegenüber lag die Anfangspermeabilität µi der Probe 88 nicht nur unter 10, sondern
auch die Schwellenfrequenz davon nahm auf eine höhere Frequenz von ungefähr
700 MHz zu.
Die Fig. 4 zeigt die Frequenzcharakteristika der Impedanz. In der Fig. 4 sind die
Probe 29, die außerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung liegt, und die
Probe 88, die in deren Bereich liegt, ebenfalls im Vergleich gezeigt. Die Proben, die
für diese Bewertung der Frequenzcharakteristika der Impedanz verwendet wurden,
hatten die Form von gestapelten Chipinduktoren, wie in Fig. 2 gezeigt, und waren
mit den inneren Leitern mit 6,5 Windungen ausgestattet.
Wie anhand der Fig. 4 zu sehen ist, war der Anstieg der Impedanzkurve der Probe
29 nicht sehr steil, Demgegenüber war der Anstieg der Impedanzkurve der Probe
88 steil, und die Impedanz bei ungefähr 700 MHz war hoch, wodurch nachgewie
sen war, daß die Probe 88 überlegene Wirkungen für Gegenmaßnahmen gegen
Geräusch aufwies.
Es wurden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben und es wur
den verschiedene Modi der Durchführung der hierin beschriebenen Prinzipien als
innerhalb des Umfangs der nachfolgenden Ansprüche liegend angesehen, Daher
versteht es sich, daß der Umfang der Erfindung nicht eingeschränkt sein soll, es
sein denn, in den Ansprüchen ist es etwas anderes ausgeführt.
Claims (15)
1. Magnetische Keramikzusammensetzung, umfassend:
eine Fe-Verbindung, eine Zn-Verbindung, eine Ni-Verbindung und eine Cu- Verbindung als Primärkomponenten; und eine Bismuthverbindung und eine Kobaltverbindung als Additivkomponenten;
wobei das Zusammensetzungsverhältnis (Fe2O3, ZnO, NiO + CuO) der Fe- Verbindung, der Zn-Verbindung, der Ni-Verbindung und der Cu-Verbindung, angegeben durch Mol-%, berechnet als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, sich in dem durch den Punkt A (48,0, 0,5, 51,5), den Punkt B (48,0, 1,5, 50,5), den Punkt C (45,5, 4,0, 50,5), den Punkt D (44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E (44,0, 0,5, 55,5) eingeschlossenen Bereich in einem ternären Diagramm befindet,
wobei die Menge der in 100 Mol-% der Primärkomponenten Fe2O3, ZnO, NiO und CuO eingeschlossenen Cu-Verbindung etwa 8,0 bis 14,0 Mol-% beträgt, und
wobei die Menge der Bismuthverbindung als Bi2O3 etwa 0,25 bis 1,0 Ge wichtsteile beträgt und die Menge der Kobaltverbindung als Co3O4 etwa 0,25 bis 3,0 Gewichtsteile bezüglich 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO beträgt.
eine Fe-Verbindung, eine Zn-Verbindung, eine Ni-Verbindung und eine Cu- Verbindung als Primärkomponenten; und eine Bismuthverbindung und eine Kobaltverbindung als Additivkomponenten;
wobei das Zusammensetzungsverhältnis (Fe2O3, ZnO, NiO + CuO) der Fe- Verbindung, der Zn-Verbindung, der Ni-Verbindung und der Cu-Verbindung, angegeben durch Mol-%, berechnet als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO, sich in dem durch den Punkt A (48,0, 0,5, 51,5), den Punkt B (48,0, 1,5, 50,5), den Punkt C (45,5, 4,0, 50,5), den Punkt D (44,0, 4,0, 52,0) und den Punkt E (44,0, 0,5, 55,5) eingeschlossenen Bereich in einem ternären Diagramm befindet,
wobei die Menge der in 100 Mol-% der Primärkomponenten Fe2O3, ZnO, NiO und CuO eingeschlossenen Cu-Verbindung etwa 8,0 bis 14,0 Mol-% beträgt, und
wobei die Menge der Bismuthverbindung als Bi2O3 etwa 0,25 bis 1,0 Ge wichtsteile beträgt und die Menge der Kobaltverbindung als Co3O4 etwa 0,25 bis 3,0 Gewichtsteile bezüglich 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO beträgt.
2. Magnetische Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 1, umfassend etwa
0,5 bis 3,5 Gewichtsteile einer Zirkoniumverbindung, berechnet als ZrO2, be
züglich 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und
CuO.
3. Magnetische Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 2, umfassend etwa
0,75 bis 3 Gewichtsteile einer Zirkoniumverbindung, berechnet als ZrO2, be
züglich 100 Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und
CuO.
4. Magnetische Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 3, wobei die Menge
der in 100 Mol-% der Primärkomponenten Fe2O3, ZnO, NiO und CuO einge
schlossenen Cu-Verbindung etwa 10 bis 13 Mol-% beträgt, die Menge der Bis
muthverbindung als Bi2O3 etwa 0,5 bis 1,0 Gewichtsteile beträgt und die Menge
der Kobaltverbindung als Co3O4 etwa 0,4 bis 2,5 Gewichtsteile bezüglich 100
Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO beträgt.
5. Magnetische Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei die Menge
der in 100 Mol-% der Primärkomponenten Fe2O3, ZnO, NiO und CuO einge
schlossenen Cu-Verbindung etwa 10 bis 13 Mol-% beträgt, die Menge der Bis
muthverbindung als Bi2O3 etwa 0,5 bis 1,0 Gewichtsteile beträgt und die Menge
der Kobaltverbindung als Co3O4 etwa 0,4 bis 2,5 Gewichtsteile bezüglich 100
Gewichtsteilen der Primärkomponenten als Fe2O3, ZnO, NiO und CuO beträgt.
6. Induktorkomponente, die einen magnetischen Körper umfaßt, wobei der ma
gnetische Körper die Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 5 umfaßt.
7. Induktorkomponente gemäß Anspruch 6, wobei der Induktor eine laminierte
Struktur mit einem darin befindlichen inneren Leiter aufweist.
8. Induktorkomponente, welche einen magnetischen Körper umfaßt, wobei der
magnetische Körper die Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 4 umfaßt.
9. Induktorkomponente gemäß Anspruch 8, wobei der Induktor eine laminierte
Struktur mit einem darin befindlichen inneren Leiter aufweist.
10. Induktorkomponente, welche einen magnetischen Körper umfaßt, wobei der
magnetische Körper die Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 3 umfaßt.
11. Induktorkomponente gemäß Anspruch 10, wobei der Induktor eine laminierte
Struktur mit einem darin befindlichen inneren Leiter aufweist.
12. Induktorkomponente, welche einen magnetischen Körper umfaßt, wobei der
magnetische Körper die Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 2 umfaßt.
13. Induktorkomponente gemäß Anspruch 12, wobei der Induktor eine laminierte
Struktur mit einem darin befindlichen inneren Leiter aufweist.
14. Induktorkomponente, welche einen magnetischen Körper umfaßt, wobei der
magnetische Körper die Keramikzusammensetzung gemäß Anspruch 1 umfaßt.
15. Induktorkomponente gemäß Anspruch 14, wobei der Induktor eine laminierte
Struktur mit einem darin befindlichen inneren Leiter aufweist.
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