DE10010958A1 - Verfahren zur Intersystem-Verbindungsweiterschaltung - Google Patents
Verfahren zur Intersystem-VerbindungsweiterschaltungInfo
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Abstract
Erfindungsgemäß wird eine von einer Teilnehmerstation ermittelte Übertragungsqualität zu einer Basisstation eines ersten Funk-Kommunikationssystems mit einem Schwellwert verglichen wird. Bei einem Unterschreiten des Schwellwertes wird eine zusätzliche Ermittlung einer Übertragungsqualität zu einer Basisstation des zweiten Funk-Kommunikationssystems angeregt, wobei die Ermittlung solange fortgesetzt wird, bis ein von dem Schwellwert getrenntes Kriterium erfüllt ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Intersystem-Verbin
dungsweiterschaltung. Die Erfindung ist insbesondere für ei
nen Einsatz in einem Mobilfunk oder drahtlosen Teilnehmeran
schlußsystem geeignet.
In Funk-Kommunikationssystemen (im folgenden auch als RAT -
Radio Access Technologie bezeichnet), beispielsweise dem eu
ropäischen Mobilfunksystem der zweiten Generation GSM (Global
System for Mobile Communications), werden Informationen wie
beispielsweise Sprache, Bildinformation oder andere Daten mit
Hilfe von elektromagnetischen Wellen über eine Funkschnitt
stelle übertragen. Die Funkschnittstelle bezieht sich auf
eine Verbindung zwischen einer Basisstation und einer Viel
zahl von Teilnehmerstationen, wobei die Teilnehmerstationen
beispielsweise Mobilstationen oder ortsfeste Funkstationen
sein können. Das Abstrahlen der elektromagnetischen Wellen
erfolgt dabei mit Trägerfrequenzen, die in einem für das je
weilige System vorgesehenen Frequenzband liegen. Für zukünf
tige Funk-Kommunikationssysteme, beispielsweise das UMTS
(Universal Mobile Telecommunication System) oder andere Sy
steme der 3. Generation sind Frequenzen im Frequenzband von
ca. 2000 MHz vorgesehen. Für die dritte Mobilfunkgeneration
UMTS sind zwei Modi vorgesehen, wobei ein Modus einen FDD-Be
trieb (frequency division duplex) und der andere Modus einen
TDD-Betrieb (time division duplex) bezeichnet. Diese Modi
finden ihre Anwendung in unterschiedlichen Frequenzbändern,
wobei beide Modi ein sogenanntes CDMA-Teilnehmerseparierungs
verfahren (Code Division Multiple Access) unterstützen.
Für Beschreibungen des Mobilfunksystems der zweiten Genera
tion GSM wird als allgemeiner Stand der Technik das Buch von
J. Biala "Mobilfunk und Intelligente Netze", Vieweg Verlag,
1995, zugrunde gelegt.
Aufgrund einer parallelen Existenz und einer gewünschten Har
monisierung zwischen den Funk-Kommunikationssystemen der
zweiten und dritten Generation soll Teilnehmerstationen, die
in einem Funk-Kommunikationssystem eine Verbindung aufgebaut
haben, die Möglichkeit einer Weiterschaltung der Verbindung
zu einem weiteren Funk-Kommunikationssystem, das unter Um
ständen einen anderen Übertragungsmodus unterstützt, gegeben
werden. Eine derartige Intersystem-Verbindungsweiterschaltung
wird auch als Intersystem-Handover bezeichnet.
Sogenannte Multimode-Teilnehmerstationen werden zu Beginn der
Verbreitung des zukünftigen UMTS-Mobilfunksystems zumindest
sowohl den GSM-Standard als auch den UMTS-Standard unterstüt
zen. Dieses ist vorwiegend für Betreiber, die sowohl bei
spielsweise eine flächendeckende Versorgung eines ganzes Lan
des mit dem GSM-Mobilfunksystem als auch eine zunächst ört
lich begrenzte Versorgung mit dem UMTS-Mobilfunksytem ver
wirklichen, von Bedeutung.
Gemäß dem GSM-Standard müssen von der Teilnehmerstation bei
spielsweise die Empfangspegel (RSSI - Received Signal Strengh
Indicator) von bis zu 32 Nachbarzellen beobachet werden, und
die sechs Nachbarzellen, die die besten Übertragungsverhält
nisse bieten, werden periodisch zu der versorgenden Basissta
tion signalisiert.
Parallel zu dieser Beobachtung von Nachbarzellen des Systems,
zu dem die Teilnehmerstation eine Verbindung aufgebaut hat
bzw. sich in einem Idle-Mode befindet, muß die Teilnehmersta
tion zukünftig zusätzlich Funkzellen von einem oder mehreren
parallel verfügbaren Funk-Kommunikationssystemen beobachten.
Dieses erhöht einerseits nachteilig den Energieverbrauch der
Teilnehmerstation, andererseits benötigt sie jeweils eine ge
wisse Zeit, um alle verfügbaren Systeme zu beobachten. Aus
diesem Grund ist es sinnvoll, daß die Teilnehmerstation zu
nächst nur Funkzellen eines Systems beobachtet, und nur, wenn
die Übertragungsqualität zu diesem System einen bestimmten
Schwellwert unterschreitet, eine Beobachtung eines weiteren
Systems angeregt wird.
Für das GSM-Standard wird derzeit vorgeschlagen, die soge
nannten Kontrollparameter (Control Parameter) derart zu er
weitern, daß als zusätzliche zwei Schwellwerte QSEARCH und
QACCEFT in den Kontrollparametern in Abwärtsrichtung signali
siert werden. Die gesamten Kontrollparameter sind in der Fig.
2 in einer Tabelle angegeben. Die vorgeschlagenen Schwell
werte sind mittels der Schriftform Italic hervorgehoben.
Der erste Schwellwert QSEARCH beschreibt einen unteren Wert
für die Qualität eines empfangenen GSM-Signals, über dem
keine Messungen von weiteren Systemen (alternate RAT) durch
geführt werden. Der zweite Schwellwert QACCEPT beschreibt ei
nen unteren Wert für die Qualität des Signals des weiteren
Systems, unter dem eine Verbindungsweiterschaltung zu dem
weiteren System unakzeptabel ist.
Anhand der Fig. 4 wird beschrieben, wie sich diese zusätzli
chen Parameter auf das Verhalten einer Teilnehmerstation aus
wirken. Bezugnehmend auf die nachfolgend eingehender be
schriebene Fig. 1 sind in der Teilnehmerstation ermittelte
Werte für eine Übertragungsqualität Quality nach der Zeit t
aufgetragen. Das zeitvariante erste Signal sig1 ist bei
spielsweise der von einer Basisstation eines GSM-Mobilfunksy
stems allgemeine Signalisierungskanal BCCH (Broadcast Control
Channel), der von der Basisstation mit einer maximalen Sende
leistung ausgesendet wird. Das zeitvariante zweite Signal
sig2 ist beispielsweise ein von einer Basisstation eines
UMTS-Mobilfunksystems ausgesendeter allgemeiner Signalisie
rungskanal BCH (Beacon Channel). Die Zeitvarianz ist haupt
sächlich durch eine Bewegung der Teilnehmerstation bedingt,
jedoch auch eine Veränderung der Verkehrsbelastung innerhalb
der Funkzelle, in der sich die Teilnehmerstation befindet,
kann zu Schwankungen der Übertragungsqualität führen.
Gemäß dem beschriebenen Vorschlag beginnt die Teilnehmersta
tion nach einem Unterschreiten des ersten Schwellwertes
QSEARCH mit der Beobachtung des zweiten Signals sig2 und be
endet diese nach einem nachfolgenden Überschreiten des ersten
Schwellwertes QSEARCH etc.. Wie dargestellt, würde bei einem
Unterschreiten des ersten Schwellwertes QSEARCH und einem
gleichzeitigen Überschreiten des zweiten Schwellwertes
QACCEPT durch das zweite Signal sig2 eine Verbindungsweiter
schaltung zu dem zweiten System angeregt werden.
Dieses Verhalten führt dazu, daß insbesondere bei Werten der
Übertragungsqualität Quality nahe dem ersten Schwellwertes
ein häufiges kurzzeitiges Starten und Stoppen der Beobachtung
des zweiten Systems auftreten würde. Hierdurch wird einer
seits kostbare Energie verschwendet, andererseits ist der Be
obachtungszeitraum zu kurz, um aus den Messungen der Übertra
gungsqualität zu dem zweiten System gesicherte Rückschlüsse
für eine eventuelle Verbindungsweiterschaltung ziehen zu kön
nen. Dabei muß allgemein berücksichtigt werden, daß eine ein
zelne Messung einer Funkzelle des zweiten Systems nicht aus
reichend ist. Vielmehr müssen mehrere Messungen durchgeführt
werden, um ein verläßliches Ergebnis zu erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren an
zugeben, das basierend auf dem bekannten Verfahren ein effi
zienteres und verläßlicheres Verfahren zur Verbindungsweiter
schaltung verwirklicht. Diese Aufgabe wird durch das Verfah
ren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch das
Basisstationssystem gemäß Patentanspruch 12 und durch die
Teilnehmerstation gemäß Patentanspruch 13 gelöst. Vorteil
hafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren bewirkt vorteilhaft, daß durch
das zusätzliche Kriterium die Ermittlung der Übertragungsqua
lität zu einer Basisstation des zweiten Systems solange
durchgeführt wird, bis eine gesicherte Erkenntnis über die
Zweckmäßigkeit einer Verbindungsweiterschaltung zu dem zwei
ten System existiert.
Als von dem Schwellwert getrenntes Kriterium wird erfindungs
gemäß ein Zeitintervall und/oder eine Entscheidungshysterese
verwendet.
Besonders vorteilhaft wird das beschriebene erfindungsgemäße
Verfahren in einem als ein Mobilfunksystem oder drahtlosen
Teilnehmeranschlußsystem verwirklichten Funk-Kommunikations
system eingesetzt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der beilie
genden Zeichnungen näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild zweier benachbarter Funk-Kommuni
kationssysteme,
Fig. 2 eine Tabelle mit bekannten Kontrollparametern,
Fig. 3 eine Tabelle gemäß Fig. 2 mit zusätzlichen erfindungs
gemäßen Kontrollparametern,
Fig. 4 ein beispielhaftes Zeitdiagramm für das Verfahren
nach dem Stand der Technik, und
Fig. 5 ein beispielhaftes Zeitdiagramm für das erfindungsge
mäße Verfahren.
Die Fig. 1 zeigt jeweils Ausschnitte aus zwei Mobilfunksyste
men RAT1, RAT2 als Beispiel für Funk-Kommunikationssysteme.
Ein Mobilfunksystem besteht jeweils aus einer Vielzahl von
Mobilvermittlungsstellen MSC bzw. UMSC (Mobile Switching Cen
ter bzw. UMTS-Mobile Switching Center), die zu einem Vermitt
lungsnetz (SSS - Switching Subsystem) gehören und untereinan
der vernetzt sind bzw. den Zugang zu einem Festnetz herstel
len, und aus jeweils einem oder mehreren mit diesen Mobilver
mittlungsstellen MSC, UMSC verbundenen Basisstationssystemen
BSS (Base Station Subsystem). Ein Basisstationssystem BSS
weist wiederum zumindest eine Einrichtung BSC (Base Station
Controller) bzw. RNC (RNC - Radio Network Controller) zum Zu
weisen von funktechnischen Ressourcen sowie zumindest eine
jeweils damit verbundene Basisstation BTS (Base Transceiver
Station) bzw. NB (Node B) auf. Eine Basisstation BTS, NB kann
über eine Funkschnittstelle Verbindungen zu Teilnehmerstatio
nen UE (User Equipment), wie z. B. Mobilstationen oder ander
weitige mobile und stationäre Endgeräte, aufbauen. Durch jede
Basisstation BTS, NB wird zumindest eine Funkzelle Z gebil
det. Die Größe der Funkzelle wird in der Regel durch die
Reichweite eines allgemeinen Signalisierungskanals BCH (Bea
con Channel) bzw. BCCH (Broadcast Control Channel), der von
den Basisstationen BTS, NB mit einer jeweils höheren Sende
leistung als die Verkehrskanäle gesendet wird, bestimmt. Bei
einer Sektorisierung oder bei hierarchischen Zellstrukturen
können pro Basisstation BTS, NB auch mehrere Funkzellen ver
sorgt werden. Die Funktionalität dieser Struktur ist auf an
dere Funk-Kommunikationssysteme übertragbar, in denen die Erfindung
zum Einsatz kommen kann, insbesondere für Teilnehmer
zugangsnetze mit drahtlosem Teilnehmeranschluß.
Das Beispiel der Fig. 1 zeigt eine Teilnehmerstation UE, die
als eine Mobilstation ausgestaltet ist, und die sich in einer
Funkzelle Z des ersten Mobilfunksystems RAT1, das einen UMTS-
Standard unterstützt, und einer Funkzelle Z eines zweiten Mo
bilfunksystems RAT2, das einen UMTS-Standard unterstützt, be
findet. Die Teilnehmerstation UE hat eine Verbindung zu der
beispielhaft dargestellten Basisstation BTS des ersten Mobil
funksystems RAT1 aufgebaut. Während der Verbindung wertet die
Teilnehmerstation UE periodisch Übertragungsverhältnisse der
Funkschnittstelle zu sie umgebende Basisstationen des ersten
Mobilfunksystems RAT1 aus, um beispielsweise bei einer Ver
schlechterung der Übertragungsqualität eine Verbindungswei
terschaltung zu einer weiteren Basisstation BTS des ersten
Mobilfunksystems RAT1 mit besseren Übertragungseigenschaften
anzuregen.
Wird die Übertragungsqualität zu dem ersten Mobilfunksystem
RAT1 allgemein schlechter, beispielsweise bedingt durch die
Tatsache, daß sich die Teilnehmerstation UE aus den Funkver
sorgungsbereich des ersten Systems RAT1 entfernt, so muß eine
beschriebene zusätzliche Beobachtung von Funkzellen eines pa
rallelen Mobilfunksystems angeregt werden, um gegebenenfalls
eine Verbindungsweiterschaltung zu diesem System durchzufüh
ren.
Das gleiche Verfahren wird beispielsweise auch bei hierarchi
schen Netzstrukturen verwendet, wenn eine Verbindung zwischen
unterschiedlichen Hierarchieebenen, beispielsweise von einer
Mikrozelle in eine Makrozelle, die in einem jeweils unter
schiedlichen Frequenzband arbeiten, weitergeschaltet wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weiterhin auf eine Verbin
dungsweiterschaltung zwischen Funk-Kommunikationssystemen,
die ein gleiches Übertragungsverfahren nutzen, erweiterbar.
Dieses kann beispielsweise bei einer Verbindungsweiterschal
tung zwischen einem GSM-900-System und einem GSM-1800-System
einer oder zweier Betreiber auftreten.
In der Fig. 3 ist beispielhaft eine Tabelle entsprechend der
Fig. 2 mit zusätzlichen erfindungsgemäßen Kontrollparametern
(Italic) dargestellt. Diese Parameter sind zum einen eine Hy
sterese QSEARCH_HYST sowie zum anderen ein Zeitintervall
QSEARCH_TIME. Jeder dieser Parameter löst schon für sich das
beschriebene Problem nach dem Stand der Technik. Eine Kombi
nation der beiden Parameter ermöglicht durch eine individu
elle Anpaßbarkeit der Parameter jedoch vorteilhaft eine sehr
hohe Flexibilität für den Betreiber.
Die Hysterese QSEARCH_HYST definiert dabei einen quasi zu
sätzlichen Schwellwert oberhalb des Schwellwertes QSEARCH,
wie aus der Fig. 2 ersichtlich wird. Die Breite der Hysterese
QSEARCH_HYST kann beispielsweise funkzellenindividuell und
abhängig von Umgebungsbedingungen von dem Betreiber gewählt
werden.
Unterschreitet die Qualität des ersten Signals sig1 den
Schwellwert QSEARCH, so beginnt die Teilnehmerstation UE mit
der Beobachtung der Qualität des zweiten Signals sig2. Die
Beobachtung wird dabei solange fortgeführt, bis die Qualität
des ersten Signals sig1 die obere Grenze des Hysteresebandes
überschreitet.
Das Zeitintervall QSEARCH_TIME definiert einen Zeitraum, in
nerhalb dessen die Teilnehmerstation UE zumindest die Quali
tät des zweiten Signals sig2 ermittelt. In Kombination mit
der Hysterese QSEARCH_HYST wird das Zeitintervall
QSEARCH_TIME nur unterbrochen, wenn das erste Signal sig1 die
obere Grenze des Hysteresebandes überschreitet.
Das Zeitintervall kann individuell angepaßt werden, wobei je
doch in jedem Fall sichergestellt werden sollte, daß es zu
mindest eine ausreichende Zeit zur Ermittlung eines verläßli
chen Wertes bezüglich der Übertragungsqualität zur Verfügung
stellt. Vorteilhaft werden die ermittelten Werte über das
Zeitintervall gemittelt und der gemittelte Wert mit dem
Schwellwert QSEARCH verglichen.
Claims (13)
1. Verfahren zur Steuerung einer Intersystem-Verbindungswei
terschaltung von einem ersten Funk-Kommunikationssystem
(RAT1) mit einem ersten Übertragungsverfahren (GSM) zu einem
zweiten Funk-Kommunikationssystem (RAT2) mit einem zweiten
Übertragungsverfahren (UMTS), bei dem
eine von einer Teilnehmerstation (UE) ermittelte Übertra gungsqualität (Quality) bezüglich von Übertragungseigenschaf ten zu einer Basisstation (BTS) des ersten Funk-Kommunikati onssystems (RAT1) mit einem Schwellwert (QSEARCH) verglichen wird, und
bei einem Unterschreiten des Schwellwertes (QSEARCH) eine zu sätzliche Ermittlung einer Übertragungsqualität (Quality) be züglich von Übertragungseigenschaften zu einer Basisstation (NB) des zweiten Funk-Kommunikationssystems (RAT2) angeregt wird, wobei die Ermittlung solange fortgesetzt wird, bis ein von dem Schwellwert (QSEARCH) getrenntes Kriterium (QSEARCH_HYST, QSEARCH_TIME) erfüllt ist.
eine von einer Teilnehmerstation (UE) ermittelte Übertra gungsqualität (Quality) bezüglich von Übertragungseigenschaf ten zu einer Basisstation (BTS) des ersten Funk-Kommunikati onssystems (RAT1) mit einem Schwellwert (QSEARCH) verglichen wird, und
bei einem Unterschreiten des Schwellwertes (QSEARCH) eine zu sätzliche Ermittlung einer Übertragungsqualität (Quality) be züglich von Übertragungseigenschaften zu einer Basisstation (NB) des zweiten Funk-Kommunikationssystems (RAT2) angeregt wird, wobei die Ermittlung solange fortgesetzt wird, bis ein von dem Schwellwert (QSEARCH) getrenntes Kriterium (QSEARCH_HYST, QSEARCH_TIME) erfüllt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem
von der Teilnehmerstation (UE) ein Empfangspegel, ein Signal-
Rauschverhältnis und/oder eine Bitfehlerrate zur Bestimmung
der Übertragungsqualität (Quality) ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem
als Kriterium ein Zeitintervall (QSEARCH_TIME) verwendet
wird.
4. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem
nach Ablauf des Zeitintervalls (QSEARCH_TIME) die Übertra
gungsqualität (Quality) zu der Basisstation (BTS) des ersten
Funk-Kommunikationssystems (RAT1) nochmals mit dem Schwell
wert (QSEARCH) verglichen wird, und bei einem Überschreiten
des Schwellwertes (QSEARCH) die Ermittlung der Übertragungseigenschaften
(Quality) zu der Basisstation (NB) des zweiten
Funk-Kommunikationssystems (RAT2) beendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
nach Ablauf des Zeitintervalls (QSEARCH_TIME) die Übertra
gungsqualität (Quality) zu der Basisstation (BTS) des ersten
Funk-Kommunikationssystems (RAT1) nochmals mit dem Schwell
wert (QSEARCH) verglichen wird, und bei einem Unterschreiten
des Schwellwertes (QSEARCH) die Verbindungsweiterschaltung zu
der Basisstation (NB) des zweiten Funk-Kommunikationssystems
(RAT2) initiiert wird.
6. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem
die während des Zeitintervalls (QSEARCH_TIME) ermittelten
Werte bezüglich der Übertragungsqualität (Quality) zu der Ba
sisstation (BTS) des ersten Funk-Kommunikationssystems (RAT1)
gemittelt und und der gemittelte Wert nach Ablauf des Zeitin
tervalls mit dem Schwellwert (QSEARCH) verglichen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei dem
das Zeitintervall (QSEARCH_TIME) funkzellenindividuell
und/oder abhängig von einer aktuellen Vekehrsbelastung des
Systems (RAT1, RAT2) wählbar ist.
8. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem
als Kriterium eine von dem Wert des Schwellwertes (QSEARCH)
abhängige Hysterese (QSEARCH_HYST) verwendet wird.
9. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem
die Ermittlung der Übertragungsqualität (Quality) zu der Ba
sisstation (NB) des zweiten Funk-Kommunikationssystems (RAT2)
solange erfolgt, bis die Übertragungsqualität (Quality) zu
der Basisstation (BTS) des ersten Funk-Kommunikationssystems
(RAT1) außerhalb des durch die Hysterese (QSEARCH_HYST) be
grenzten Bereiches liegt.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem
der Bereich der Hysterese (QSEARCH_HYST) funkzellenindividu
ell wählbar ist.
11. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch,
das erste Funk-Kommunikationssystem (RAT1) ein GSM-Übertra
gungsverfahren (GSM) unterstützt, und das zweite Funk-Kommu
nikationssystem (RAT2) ein UMTS-Übertragungsverfahren (UMTS)
unterstützt.
12. Basisstationssystem (BSS) eines Funk-Kommunikationssy
stems (RAT1, RAT2) zur Durchführung des Verfahrens nach einem
vorhergehenden Anspruch, wobei
das Funk-Kommunikationssystem (RAT1, RAT2) als ein Mobilfunk
system oder als ein drahtloses Teilnehmeranschlußsystem ver
wirklicht ist.
13. Teilnehmerstation (UE) zur Durchführung des Verfahrens
nach einem vorhergehenden Anspruch.
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