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DE1000911B - Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule - Google Patents

Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule

Info

Publication number
DE1000911B
DE1000911B DEG9691A DEG0009691A DE1000911B DE 1000911 B DE1000911 B DE 1000911B DE G9691 A DEG9691 A DE G9691A DE G0009691 A DEG0009691 A DE G0009691A DE 1000911 B DE1000911 B DE 1000911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
consumer
choke coil
arrangement
capacitor
direct current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG9691A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Schilling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Giesenhagen K G
Original Assignee
Giesenhagen K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Giesenhagen K G filed Critical Giesenhagen K G
Priority to DEG9691A priority Critical patent/DE1000911B/de
Publication of DE1000911B publication Critical patent/DE1000911B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule Eine gleichstromvormagnetisierte Drossel (Transduktor), wie sie in neuerer Zeit vielfach zu Steuer- und Regelzwecken verwendet werden, hat im allgemeinen eine Steuerkennlinie nach Art der Kurve A in Abb. 1, welche die von dem Transduktor an einen Verbraucher abgegebene Ausgangswechselspannung UA in Abhängigkeit von dem seiner Steuerwicklung (Vormagnetisierung) zugeführten Steuergleichstrom js wiedergibt. Mit UN ist die den Arbeitskreis des Transduktors speisende Netzspannung bezeichnet.
  • In vielen Fällen ist es erwünscht, von diesem typischen Verlauf der Steuerkennlinie eines Transduktors abzuweichen. Beispielsweise soll in manchen Fällen die Steuerkennlinie gemäß der Kurve B in Abb. 1 verlaufen, so daß es möglich ist, dem Verbraucher eine Spannung zuzuführen, welche die Netzspannung erreicht und sogar übersteigt. In anderen Fällen wird eine unstetige Kennlinie gemäß Abb. 2 benötigt, bei welcher bei einem bestimmten Steuerstrom Isa die dem Verbraucher zugeführte Wechselspannung UA sprungartig einsetzt und dadurch eine relaisartige Wirkung der Steuerung erzielt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einer Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule, bei welcher in Reihe mit der Arbeitswicklung der Drosselspule ein Kondensator liegt, der Kondensator mit dem Verbraucher parallel oder mit dem Verbraucher und einer zusätzlichen eisenhaltigen Drosselspule in Reihe geschaltet.
  • Im Gegensatz zu einem bekannten magnetischen Verstärker, bei welchem die vom Wechselstrom durchflossene Spule mit einem Parallel- oder Serienkondensator einen auf die Betriebsfrequenz abgestimmten Resonanzkreis bildet, ist dies bei der durch die Erfindung geschaffenen Anordnung nicht der Fall. Gemäß der Erfindung liegt vielmehr der Kondensator mit dem Verbraucher parallel oder mit dem Verbraucher und einer zusätzlichen eisenhaltigen Drosselspule in Reihe und dient im ersteren Falle dazu, den induktiven Spannungsabfall des Transduktors durch einen kapazitiven, parallel zum Verbraucher fließenden Strom zu kompensieren, um die dem Verbraucher zugeführte Betriebsspannung zu erhöhen. Im zweiten Falle bildet der Kondensator mit der Drossel und dem Verbraucher ein kippfähiges Glied, durch welches eine unstetige Steuerkennlinie und somit eine relaisartige Wirkungsweise der Steuerung ermöglicht wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung.
  • Abb. 3 zeigt das an sich bekannte Grundschema einer mit Sättigungswinkelsteuerung arbeitenden Transduktoranordnung TU, welcher an den Klemmen 1, 2 die zu regelnde Spannung U12 zugeführt wird, um einen Verbraucher V mit einer regelbaren Spannung U34 zu speisen. Gemäß der Erfindung ist parallel zu dem Verbraucher V eine Kapazität C angeschlossen, deren Einfluß an Hand der Abb. 4 erläutert wird.
  • In dem Schema der Abb.4a ist der Verbraucher V als ohmisch-induktiv angenommen und die Induktivität des Transduktors T U durch die Drosselspule L dargestellt. In diesem Falle gilt (wenn man zunächst von dem Kondensator C absieht) das Vektordiagramm nach Abb. 4b, aus welchem sich ergibt, daß infolge der Nacheilung des Stromes J die dem Verbraucher zugeführte Spannung U34 kleiner ist als die zugeführte Spannung U12. Nach Einschaltung des Kondensators C ergibt sich das Vektordiagramm nach Abb. 4c, welches erkennen läßt, daß die Verbraucherspannung U34 größer geworden und dadurch eine Steuerkennlinie etwa gemäß Kurve B der Abb. 1 erreicht ist.
  • Erfindungsgemäß kann ferner in Reihe mit dem Kondensator C eine eisenhaltige Drossel L' in einer Anordnung vorgesehen werden, wie sie beispielsweise in Abb. 5 und 6 gezeigt ist. Bei der Anordnung nach Abb. 5 wird der Verbraucher V mit Wechselstrom gespeist, während bei der Anordnung nach Abb. 6 dem Verbraucher V eine gleichgerichtete Spannung zugeführt wird. Die Wirkungsweise der in Abb. 5 und 6 gezeigten Anordnungen wird an Hand der Abb. 7 a bis 7 c erläutert.
  • Abb. 7 a zeigt das Ersatzschaltbild der Anordnung nach Abb. 5, wobei die im gesättigten Zustand vorhandene Induktivität des Transduktors in die Drossel L' einbezogen ist. Der Verbraucher R ist beispielsweise als rein ohmisch anzunehmen.
  • Abb. 7 b zeigt die Kennlinie UL der an der Drossel auftretenden Spannung und die Kennlinie der an dem Kondensator C auftretenden Spannung UC in Abhängigkeit von dem in dem Stromkreis fließenden Strom JA. Die Kennlinie UL ist entsprechend der Sättigung des Drosselkernes gekrümmt, während die Kennlinie Uo eine Gerade ist. Die Spannungsvektoren UL, Uc, UR und U4, setzen sich gemäß Abb. 7 c zusammen und sind in Abb. 7 b für mehrere Werte des Stromes JA eingetragen. Wie ersichtlich, wird, wenn die vom Transduktor abgegebene Spannung U45 von Null an gesteigert wird, der Strom Jg zunächst linear wenig zunehmen, bis ein Wert JA, erreicht ist, bei welchem der Stromkreis unstabil ist und der Strom auf den Wert JA, springt. Dabei schlägt auch die Phasenlage des Stromes um, und der Strom, der links von dem Schnittpunkt P (Resonanzpunkt) nacheilend war, ist nun voreilend. Wird die zugeführte Spannung U" weiterhin erhöht, nimmt der Strom JA nach einer stetigen Kennlinie etwa linear weiterhin zu.
  • Bei Verminderung der zugeführten Spannung U" ergibt sich ein entsprechender sprunghafter Rückgang des Stromes JA.
  • Es ergibt sich somit für die gesamte Anordnung eine Steuerkennlinie nach Abb. 8, welche den im Arbeitskreis des Transduktors fließenden Strom JA in Abhängigkeit von dem Steuerstrom js zeigt. Die erzielte unstetige Kennlinie ermöglicht, wie erwähnt, eine relaisartige Wirkungsweise der Steuerung, die für viele Anwendungen von Vorteil ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule, bei welcher in Reihe mit der Arbeitswicklung der Drosselspule ein Kondensator liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator mit dem Verbraucher parallel (Abb. 3) oder mit dem Verbraucher und einer zusätzlichen eisenhaltigen Drosselspule in Reihe (Abb.5 und 6) geschaltet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1 für Gleichstromspeisung des Verbrauchers, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator und die zusätzliche Drossel in dem Wechselstromkreis liegen (Abb. 6).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung, daß der Resonanzpunkt (UL = UC) des aus dem Kondensator und der zusätzlichen Drossel bestehendenSchwingungskreises in dem Strombereich liegt, in welchem ein sprunghafter Anstieg des Arbeitsstromes (JA) angestrebt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 815 200.
DEG9691A 1952-08-29 1952-08-29 Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule Pending DE1000911B (de)

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DEG9691A DE1000911B (de) 1952-08-29 1952-08-29 Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule

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DEG9691A DE1000911B (de) 1952-08-29 1952-08-29 Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule

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Publication Number Publication Date
DE1000911B true DE1000911B (de) 1957-01-17

Family

ID=7119141

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DEG9691A Pending DE1000911B (de) 1952-08-29 1952-08-29 Anordnung zur Beeinflussung der Steuerkennlinie einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule

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DE (1) DE1000911B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE815200C (de) * 1950-05-04 1951-10-01 Feinmechanik Magnetischer Verstaerker

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE815200C (de) * 1950-05-04 1951-10-01 Feinmechanik Magnetischer Verstaerker

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