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DE10009897A1 - Schaber - Google Patents

Schaber

Info

Publication number
DE10009897A1
DE10009897A1 DE2000109897 DE10009897A DE10009897A1 DE 10009897 A1 DE10009897 A1 DE 10009897A1 DE 2000109897 DE2000109897 DE 2000109897 DE 10009897 A DE10009897 A DE 10009897A DE 10009897 A1 DE10009897 A1 DE 10009897A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scraper
roller
perforation
web
collecting box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000109897
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Rollenitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
Priority to DE2000109897 priority Critical patent/DE10009897A1/de
Publication of DE10009897A1 publication Critical patent/DE10009897A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G3/00Doctors
    • D21G3/005Doctor knifes

Landscapes

  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schaber für rotierende Walzen in Maschinen zur Herstellung und/oder Veredelung von Faserstoffbahnen (1), insbesondere Papier-, Karton- oder Tissuebahnen, bestehend aus einem Schaberbalken (2) mit einem Klingenhalter (3) zur Aufnahme einer axial entlang der Walze (4) verlaufenden Schaberklinge (5), die mit ihrer entgegen der Rotationsrichtung (7) gerichteten Spitze gegen die Mantelfläche der Walze (4) drückbar ist. DOLLAR A Ohne die Führungsfunktion des Schabers wesentlich zu beeinträchtigen, wird dabei das Aufnahmen der abgeschabten Verunreinigungen dadurch ermöglicht, daß auf der der Faserstoffbahn (1) zugewandten Seite des Schabers eine weitestgehend geschlossene Schabstoffsammelbox (8) zur Aufnahme der durch die Schaberklinge (5) von der Mantelfläche der Walze (4) abgeschabten Verunreinigungen angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Schaber für rotierende Walzen in Maschinen zur Herstellung und/oder Veredelung von Faserstoffbahnen, insbesondere Papier-, Karton- oder Tissuebahnen, bestehend aus einem Schaberbalken mit einem Klingenhalter zur Aufnahme einer axial entlang der Walze verlaufenden Schaberklinge, die mit ihrer entgegen der Rotationsrichtung gerichteten Spitze gegen die Mantelfläche der Walze drückbar ist.
Derartige Schaber sind seit langem bekannt und beispielhaft in der DE 44 09 660 A1 beschrieben. Dabei dient die Schaberklinge in erster Linie dazu, im Betrieb der Papiermaschine die Mantelfläche einer dem Schaberbalken zugeordneten Walze zu reinigen, wobei die abgeschabten Verunreinigungen in einer Rinne aufgefangen werden können.
Darüber hinaus haben diese Schaber jedoch auch die Aufgabe, bei Bahnabrissen die Bahn von der Walze abzunehmen und in den Maschinenkeller zu leiten sowie zum Einführen der Faserstoffbahn deren Streifen von der Walze abzunehmen und zu einer folgenden Einrichtung in Form einer Walze oder eines Bandes zu führen. Dabei erfolgt insbesondere die Führung des Streifens der Faserstoffbahn mittels Leitblechen und Blasdüsen.
Die Führungsfunktion des Schabers schließt allerdings die Anordnung einer Rinne aus, da diese sonst die Faserstoffbahn oder deren Streifen aufnehmen würde.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit zum Auffangen der abgeschabten Verunreinigungen zu schaffen, ohne die Führungsfunktion des Schabers wesentlich zu beeinträchtigen.
Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der, der Faserstoffbahn zugewandten Seite des Schabers eine weitestgehend geschlossene Schabstoffsammelbox zur Aufnahme der, durch die Schaberklinge von der Mantelfläche der Walze abgeschabten Verunreinigungen angeordnet ist. Da die Schabstoffsammelbox nicht offen wie eine Rinne ausgeführt ist, können die Faserstoffbahn oder deren Streifen auch problemlos geführt werden. Die Schabstoffsammelbox sollte die bezüglich der Herstellung einfache Form eines axial entlang der Walze verlaufenden Hohlkörpers haben, der im Aufnahmebereich für die abgeschabten Verunreinigungen (Schabstoff) eine Perforation besitzt.
Des weiteren sollte der Aufnahmebereich für die abgeschabten Verunreinigungen als abnehmbare Sammelboxabdeckung ausgebildet sein. Dies erlaubt die einfache Leerung der Schabstoffsammelbox sowie die Reinigung des Aufnahmebereiches durch die Abnahme der Sammelboxabdeckung.
Für die Bildung der Perforation gibt es verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, wobei die Sammelboxabdeckung vorzugsweise aus Kunststoff und/oder Metall ist. Für die Gewährleistung der Führungsfunktion des Schabers bzw. der Schabstoffsammelbox und die gleichzeitige Bildung einer möglichst großen, offenen Fläche im Aufnahmebereich ist es von Vorteil, wenn die Perforation zumindest teilweise von Bohrungen und/oder von vorzugsweise in und/oder schräg zur Bahnlaufrichtung verlaufenden Schlitzen und/oder von einem Gitter gebildet wird.
Um die Schabstoffsammelbox als Leitelement für die Faserstoffbahn bei deren Abriß und/oder eines Streifens davon bei der Überführung zu verbessern, sollte die Schabstoffsammelbox zusätzliche Leiteinrichtungen vorzugsweise in Form von Leitblechen und/oder Blasdüsen besitzen.
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigt:
Fig. 1: einen schematischen Querschnitt durch einen Schaber und
Fig. 2: eine Sammelboxabdeckung 9.
Der in Fig. 1 dargestellte Schaber besteht aus einem, axial entlang der zu reinigenden Walze 4 verlaufenden Schaberbalken 2. Der Schaberbalken 2 ist relativ stabil ausgeführt und trägt den eigentlichen Klingenhalter 3, in den die Schaberklinge 5 eingespannt ist. Die Spitze der Schaberklinge 5 ist entgegen der Rotationsrichtung 7 ausgerichtet und wird vom Klingenhalter 3 gegen die Mantelfläche der Walze 4 gedrückt. Die Schaberklinge 5 bildet dabei mit der Mantelfläche der Walze 4 einen spitzen Winkel.
Zur Aufnahme der, von der Walze 4 abgeschabten Verunreinigungen (Schabstoff) ist auf der, der Faserstoffbahn 1 zugewandten Seite des Schabers eine weitestgehend geschlossene Schabstoffsammelbox 8 am Schaberbalken 2 befestigt.
Die Schabstoffsammelbox 8 hat die Form eines axial entlang der Walze 4 verlaufenden Hohlkörpers, der im Aufnahmebereich für die abgeschabten Verunreinigungen eine Perforation 10 besitzt. Hierbei ist der Aufnahmebereich für die Verunreinigungen mit einer abnehmbaren, perforierten Sammelboxabdeckung 9 aus Metall versehen. Die Perforation 10 erlaubt die Aufnahme der Verunreinigungen ohne wesentliche Beeinträchtigung der Führungsfunktion des Schabers bzw. der Schabstoffsammelbox 8.
Fig. 2 zeigt hierzu die verschiedenen Möglichkeiten zur Bildung der Perforation 10. Beispielhaft erfolgt dieses hier über Bohrungen 11 sowie über in Bahnlaufrichtung 14 und schräg dazu verlaufende Schlitze 12, 13. Im Gegensatz zu den durchbrochenen, geraden Schlitzen 12, werden die schrägen Schlitze 13 von einem Gitter 15 der Sammelboxabdeckung 9 gebildet. Die Sammelboxabdeckung 9 ist einfach lös- und abnehmbar, was deren Reinigung sowie die Entleerung der Schabstoffsammelbox 8 erleichtert.
Die Schabstoffsammelbox 8 dient gleichzeitig als Leitelement für die Faserstoffbahn 1 bei deren Abriß und/oder eines Streifens davon bei der Überführung der Faserstoffbahn 1. Hierzu besitzt sie eine Blasdüse 16, welche die Führung der Faserstoffbahn 1 bzw. eines Streifens davon zum gegenüberliegenden Band 6 unterstützt.

Claims (8)

1. Schaber für rotierende Walzen in Maschinen zur Herstellung und/oder Veredelung von Faserstoffbahnen (1), insbesondere Papier-, Karton- ooder Tissuebahnen, bestehend aus einem Schaberbalken (2) mit einem Klingenhalter (3) zur Aufnahme einer axial entlang der Walze (4) verlaufenden Schaberklinge (5), die mit ihrer entgegen der Rotationsrichtung (7) gerichteten Spitze gegen die Mantelfläche der Walze (4) drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der, der Faserstoffbahn (1) zugewandten Seite des Schabers eine weitestgehend geschlossene Schabstoffsammelbox (8) zur Aufnahme der, durch die Schaberklinge (5) von der Mantelfläche der Walze (4) abgeschabten Verunreinigungen, angeordnet ist.
2. Schaber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabstoffsammelbox (8) die Form eines axial entlang der Walze (4) verlaufenden Hohlkörpers hat, der im Aufnahmebereich für die abgeschabten Verunreinigungen eine Perforation (10) besitzt.
3. Schaber Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich für die abgeschabten Verunreinigungen als abnehmbare Sammelboxabdeckung (9) ausgebildet ist.
4. Schaber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforation (10) zumindest teilweise von Bohrungen (11) gebildet wird.
5. Schaber nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforation (10) zumindest teilweise von vorzugsweise in (12) und/oder schräg zur Bahnlaufrichtung (14) verlaufenden Schlitzen gebildet wird.
6. Schaber nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforation (10) zumindest teilweise von einem Gitter (15) gebildet wird.
7. Schaber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabstoffsammelbox (8) als Leitelement für die Faserstoffbahn (1) bei deren Abriß und/oder eines Streifens davon bei der Überführung ausgebildet ist.
8. Schaber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabstoffsammelbox (8) zusätzliche Leiteinrichtungen vorzugsweise in Form von Leitblechen und/oder Blasdüsen (16) besitzt.
DE2000109897 2000-03-01 2000-03-01 Schaber Withdrawn DE10009897A1 (de)

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OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE

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