DE10008643A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holzfasern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von HolzfasernInfo
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Abstract
Die Holzfasern werden durch eine Trocknungszone hindurchgefördert, durch die auch ein Heißgasstrom hindurchgeführt wird. Stromab der Trocknungszone wird deren Heißgas-Klima erfaßt, und zwar durch kontinuierliche Messung der Temperatur und der Feuchte. Sobald sich die Betriebsparameter der Trocknungszone ändern, ändert sich auch das Klima in der Trocknungszone. Die Heißgastemperatur stromauf der Trocknungszone wird daraufhin derart nachgeregelt, daß sich in der Trocknungszone ein Klima einstellt, welches in der vorgegebenen Verweilzeit der Holzfasern eine Erzielung der vorgegebenen Faserfeuchte gewährleistet. Ein Teilstrom des aus der Trocknungszone austretenden, brüdenbeladenen Heißgases wird stromauf der Trocknungszone rezirkuliert.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrich
tung zum Trocknen von feuchten, mit Bindemittel beladenen
Holzfasern.
Holzfasern dienen zum Herstellen hochwertiger Produkte,
überwiegend zum Herstellen von Laminat-Böden. Das Holz wird
unter Zugabe von Wasser zerfasert, und die Fasern werden
bereits in feuchtem Zustand mit Bindemittel behandelt.
Anschließend erfolgt dann die Trocknung der mit Bindemittel
beladenen Fasern.
Auch andere organische Schüttgüter, z. B. Holzspäne für
Preßspanplatten, die von geringerer Qualität als Laminat-
Böden sind, müssen vor ihrer Weiterverarbeitung getrocknet
werden, allerdings bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt, dessen
genaue Einstellung keine wesentliche Rolle spielt. Letzteres
hingegen ist bei Holzfasern der Fall. Im Hinblick auf das
bereits vorhandene Bindemittel muß die Restfeuchte deutlich
höher sein als bei Holzspänen, sofern diese zur Herstellung
von Preßspanplatten dienen. Vor allen Dingen ist im Hinblick
auf die Qualität der erzeugten Produkte eine sehr genaue
Einhaltung der vorgegebenen Restfeuchte der Holzfasern
unerläßlich.
Das Trocknen der Holzfasern erfolgt in einem Heißgas
strom, der von einer Beheizungseinrichtung, in aller Regel
einer Verbrennungseinrichtung, erzeugt wird. Zur Steuerung
des Prozesses hat man bisher den Wassergehalt der getrockne
ten Fasern erfaßt und in Abhängigkeit hiervon die Heizlei
stung der Beheizungseinrichtung bzw. die Verbrennungsein
richtung eingestellt. Die Messung am getrockneten Produkt
ist zeitaufwendig und oftmals diskontinuierlich. Diese Mes
sungen stellen regelungstechnisch ein großes Zeitglied dar
und erfordern ein zyklisches Überprüfen durch gravimetrische
Meßmethoden.
Derartige Systeme sind naturgemäß äußerst träge und ver
mögen Schwankungen der Betriebsbedingungen nur mit großer
Verzögerung abzufangen. Die Schwankungen ergeben sich
dadurch, daß sich die Feuchte des Heißgasstroms ändert, sei
es durch Änderungen der Luftfeuchtigkeit, sei es, sofern der
Heißgasstrom durch Verbrennung erzeugt wird, durch Änderun
gen des Wassergehaltes der Verbrennungsgase. Hinzu kommen
Durchsatz- und Feuchteänderungen der Holzfasern sowie in das
Trocknungssystem eingetragenes Wasser oder eingetragener
Wasserdampf.
Zieht man in Betracht, daß die Verweilzeit der Holzfa
sern im Heißgasstrom in der Größenordnung von 3 s bis 20 s
liegt, so wird deutlich, daß eine zufriedenstellende
Betriebsweise bisher nur in engen Grenzen möglich war.
Bereits geringfügige Abweichungen von der vorgegebenen
Faserfeuchte vermindern die Qualität des Endproduktes. Eine
Überschreitung der engen Grenzen für die Faserfeuchte führt
zur Erzeugung von Ausschuß, da zu trockene und zu feuchte
Fasern im Hinblick auf die Bindemittelbeladung nicht weiter
verarbeitbar sind. Der Anteil an Ausschuß war bisher zwangs
läufig hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe
zu schaffen und eine zuverlässige Trocknung der mit Binde
mittel beladenen Holzfasern zu ermöglichen, wobei die gefor
derte Feuchte in einfacher Weise sehr exakt eingehalten wer
den kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die Erfindung ein Ver
fahren zum Trocknen von feuchten, mit Bindemittel beladenen
Holzfasern, wobei
- - die Holzfasern in kontinuierlicher Folge durch eine Trocknungszone hindurchgefördert werden,
- - ein Heißgasstrom erzeugt und durch die Trocknungs zone hindurchgeführt wird,
- - stromab der Trocknungszone die Werte der Tempera tur und der Feuchte des Heißgasstroms erfaßt werden und
- - die Temperatur des Heißgasstroms in Abhängigkeit von den stromab der Trocknungszone erfaßten Werten der Tem peratur und der Feuchte des Heißgasstroms geregelt wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der
Trocknungsprozeß vom Klima in der Trocknungszone abhängt,
wiedergegeben durch die Temperatur und die Feuchte des Heiß
gases am Auslaß der Trocknungszone. Unter Feuchte ist der
Wasserdampfpartialdruck zu verstehen. Es wurde erkannt, daß
sich unter bestimmten klimatischen Bedingungen nach endli
cher Zeit ein Desorptions-Gleichgewicht einstellt, repräsen
tiert durch eine konstante Feuchte der Holzfasern. Auf die
ser Basis lassen sich rechnerisch diejenigen Klimabedingun
gen errechnen, die herrschen müssen, wenn bereits nach einer
vorgegebenen Zeitspanne eine vorgegebene Faserfeuchte
erzielt werden soll.
Ändert sich die Temperatur des Heißgasstroms am Auslaß
der Trocknungszone, so bedarf es lediglich einer entspre
chenden Änderung der Einlaßtemperatur, um eine Nachregelung
der Auslaßtemperatur auf den notwendigen Wert zu erzielen.
Ändert sich die Feuchte des Heißgasstroms am Auslaß der
Trocknungszone, so ist eine Beeinflussung der Feuchte am
Einlaß nicht möglich. Hingegen kann die Temperatur des Heiß
gasstroms am Einlaß derart geändert werden, daß sich der
erforderliche Wasserdampfpartialdruck wieder einstellt,
d. h., daß die Parameter Gasfeuchte und Gastemperatur ein
Klima definieren, bei dem nach der vorgegebenen Trocknungs
zeit die vorgegebene Faserfeuchte erzielt wird.
Die Erfindung bietet also die Möglichkeit, Änderungen
der Betriebsparameter, nämlich der Gasfeuchte vor Eintritt
in die Trocknungszone und des Holzfaserdurchsatzes, durch
einfache Temperaturregelung zu kompensieren, und zwar auf
der Basis eines Klima-Kennfeldes, das auf der Gastemperatur
und -feuchte am Auslaß der Trocknungszone aufgebaut ist. Die
damit erzielbare exakte Faserfeuchte minimiert den Ausschuß
und gewährleistet die Herstellung von Endprodukten mit
durchgehend hoher Qualität.
Die Heißgasfeuchte läßt sich, ebenso wie die Heißgastem
peratur, problemlos und rasch erfassen, so daß die Regelung
äußerst empfindlich arbeitet. Dies gilt insbesondere dann,
wenn Feuchte und Temperatur kontinuierlich erfaßt werden.
Als Beheizungseinrichtung für die Erzeugung des Heiß
gasstroms kommen Wärmetauscher, vor allen Dingen auch Feue
rungsanlagen in Frage. Die Wahl des Brennstoffs ist nicht
mehr kritisch, da auch starke Schwankungen in der Feuchte
des Heißgases kompensiert werden können.
Die Trocknungszone wird man in aller Regel im Gleich
strom betreiben. Dabei werden die Fasern vom Heißgasstrom
mitgerissen und stromab der Trocknungszone zyklonisch abge
schieden. Allerdings ist auch eine Trocknung im Gegenstrom
oder im Querstrom möglich. Die Regelung der Temperatur des
Heißgasstroms stromauf der Trocknungszone kann in einfach
ster Weise dadurch erfolgen, daß die Heizleistung der Behei
zungseinrichtung geregelt wird.
Eine weitere, besonders bevorzugte Möglichkeit besteht
darin, stromab der Trocknungszone von dem mit Brüden belade
nen Heißgasstrom einen Teilstrom abzuzweigen und diesen in
einer stromauf der Trocknungszone gelegenen Mischzone in den
Heißgasstrom zu rezirkulieren. Dadurch läßt sich nicht nur
die Temperatur in der Trocknungszone beeinflussen, sondern
auch der thermische Wirkungsgrad des Prozesses deutlich
steigern, da die Wärme des abgezweigten Teilstroms für den
Prozeß zurückgewonnen wird. Diese an sich einfache Maßnahme
setzt die Anwendung der Erfindung voraus. Die im Teilstrom
enthaltenen Brüden beeinflussen nämlich die Feuchte des
Heißgasstroms und damit das Klima der Trocknungszone in äu
ßerst schwankendem Maße. Da jedoch diese Klimaschwankungen
kompensiert werden, wird die exakte Endfeuchte der Holzfa
sern nicht nachteilig beeinflußt.
Eine zusätzliche vorteilhafte Temperatursteuerung
besteht darin, Frischluft in die Mischzone einzuleiten. Auch
deren Feuchteschwankungen werden kompensiert.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
die Werte der Temperatur und der Feuchte des Heißgasstroms
stromauf der Trocknungszone erfaßt werden und daß die Erzeu
gung des Heißgasstroms in Abhängigkeit von der Differenz der
stromauf und stromab der Trockungszone erfaßten Werte
erfolgt. Dies kann dazu beitragen, die Empfindlichkeit und
Genauigkeit der Prozeßregelung zu erhöhen.
In dieselbe Richtung zielt ein weiteres vorteilhaftes
Merkmal, wonach stromab und vorzugsweise auch stromauf der
Trocknungszone der Druck im Heißgas erfaßt wird und wonach
der erfaßte Druckwert, ggf. die Differenz der erfaßten
Druckwerte, in die Regelung der Erzeugung des Heißgasstroms
einbezogen wird. Dies trägt dem Umstand Rechnung, daß das
Klima der Trocknungszone, wenn auch nur in relativ geringem
Maße, vom Heißgasdruck abhängt. Dessen Erfassung ermöglicht
also eine Optimierung der Regelung.
Im übrigen kann es durchaus vorteilhaft sein, die Para
meter, die die Erzeugung des Heißgasstroms regeln, zum
Regeln oder Steuern von Nebenaggregaten zu nutzen. In Frage
kommt hier beispielsweise eine nachgeschaltete Einrichtung
zum Reinigen, beispielsweise zum Waschen der aus der
Trocknungszone austretenden Abgase.
Wie erwähnt, erfolgt die Erfassung der Werte der Tempe
ratur und der Feuchte des Heißgasstroms stromab der
Trocknungszone vorzugsweise kontinuierlich. Dies gilt auch
für sämtlich anderen Parameter, die die Erzeugung des Heiß
gasstroms regeln.
Die Erfindung schafft ferner eine Vorrichtung zum Trock
nen von feuchten, mit Bindemittel beladenen Holzfasern, mit
- - einer Beheizungseinrichtung, vorzugsweise einer Feuerungsanlage oder einem Wärmetauscher zum Erzeugen eines Heißgasstroms,
- - einer Trocknungseinrichtung, die an die Verbren nungseinrichtung sowie am eine Liefereinrichtung für die mit Bindemittel beladenen Holzfasern angeschlossen ist,
- - mindestens einem Heißgas-Temperatursensor und min destens einem Heißgas-Feuchtesensor am Auslaß der Trocknungseinrichtung und
- - einer Steuereinrichtung, die an den Temperatursen sor und an den Feuchtesensor sowie an die Verbrennungsein richtung angeschlossen ist. Als Heißgas-Feuchtesensor wird vorzugsweise ein kontinuierlich arbeitender keramischer Sen sor, insbesondere ein Zirkonoxidsensor verwendet.
Wesentliche Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist grundsätzlich anwendbar auf sämtliche
organischen Schüttgüter, insbesondere auf lignozellulosehal
tige Stoffe, wie Holzspäne, Flakes, Strands oder Einjahres
pflanzen, die zu ihrer Weiterverarbeitung auf einen relativ
geringen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet werden müssen, und
zwar mit der Maßgabe, daß die sehr genaue Einhaltung der
vorgegebenen Restfeuchte für die Qualität des im
nachfolgenden Fertigungsprozeß erzeugten Produktes von
wesentlicher Bedeutung ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung
nach der Erfindung.
Die Vorrichtung weist eine Verbrennungseinrichtung 1
auf, die, wie durch Pfeile angedeutet, mit Luft und Gas ver
sorgt wird. Das Abgas der Verbrennungseinrichtung 1 wird
einer Mischeinrichtung 2 zugeführt und von hier aus als
Heißgasstrom durch eine Trocknungseinrichtung 3 geleitet.
Die Trocknungseinrichtung 3 ist an eine Liefereinrichtung 4
für mit Bindemittel beladene Holzfasern verbunden. Den Aus
laß der Trocknungseinrichtung 3 bildet eine Zykloneinrich
tung 5, die zur Abscheidung der getrockneten Holzfasern
dient.
Der aus der Trocknungseinrichtung 3 austretende Heiß
gasstrom gelangt zum Teil in eine Abgas-Reinigungseinrichtung
6. Ein Teilstrom wird vorher abgezweigt und der Misch
einrichtung 2 zugeführt. Letztere ist ferner mit einer Lei
tung 7 zum Beimischen von Frischluft verbunden.
Das in der Trocknungseinrichtung 3 herrschende Klima
wird am Einlaß und am Auslaß erfaßt, und zwar durch Heißgas-
Drucksensoren 8 und 9, Heißgas-Temperatursensoren 10 und 11
sowie Heißgas-Feuchtesensoren 12 und 13. Die Sensoren sind
an eine Steuereinrichtung 14 angeschlossen.
Die Sensoren arbeiten kontinuierlich und liefern der
Steuereinrichtung 14 Informationen über Klimaänderungen, die
sich aus Änderungen der Betriebsbedingungen ergeben. In Ab
hängigkeit hiervon regelt die Steuereinrichtung 14 die Tem
peratur des Heißgasstroms am Eintritt in die Trocknungsein
richtung. Dies kann über eine Änderung der Heizleistung der
Verbrennungseinrichtung 1 geschehen, die hierzu an die Steu
ereinrichtung 14 angeschlossen ist. Steuerorgane 15 und 16,
die ebenfalls an die Steuereinrichtung 14 angeschlossen
sind, ermöglichen außerdem eine gezielte Zugabe von Frisch
luft bzw. eine gezielte Rezirkulation des mit Brüden belade
nen Teilstroms des Heißgases, der vor der Reinigungseinrich
tung 6 abzweigt. Die über diesen Teilstrom rezirkulierte
Wärme steigert außerdem den thermischen Wirkungsgrad des
Prozesses.
Die Reinigungseinrichtung 6 wird über die Steuereinrich
tung 14 ebenfalls in Abhängigkeit von dem Klima in der
Trocknungseinrichtung 3 geregelt.
Im Rahmen der Erfindung sind durchaus Abwandlungsmög
lichkeiten gegeben. So kann es ausreichen, die Mischeinrich
tung lediglich mit Frischluft oder mit brüdenhaltigem Heiß
gas zu beaufschlagen. Ferner kann anstelle der Verbrennungs
einrichtung eine beliebige andere Beheizungseinrichtung zur
Erzeugung des Heißgasstroms eingesetzt werden. Auch ist ein
Verzicht auf die Reinigungseinrichtung denkbar. Die
Trocknungseinrichtung, die im Falle des Ausführungsbeispiels
im Gleichstrom arbeitet, kann auch für Gegenstrom oder Quer
strom ausgelegt sein. Ferner besteht die Möglichkeit, auf
die Drucksensoren zu verzichten. Auch ist ohne weiteres eine
Betriebsweise möglich, bei der die Steuerungseinrichtung ih
re Informationen lediglich von den Druck- und Feuchtesenso
ren am Austritt der Trocknungseinrichtung bezieht.
Claims (1)
1. Verfahren zum Trocknen von feuchten, mit Bindemittel
beladenen Holzfasern, wobei
- - die Holzfasern in kontinuierlicher Folge durch
eine Trocknungszone hindurchgefördert werden,
- - ein Heißgasstrom erzeugt und durch die Trocknungs zone hindurchgeführt wird,
- - stromab der Trocknungszone die Werte der Tempera tur und der Feuchte des Heißgasstroms erfaßt werden und
- - die Temperatur des Heißgasstroms stromauf der Trocknungszone in Abhängigkeit von den stromab der Trocknungszone erfaßten Werten der Temperatur und der Feuchte des Heißgasstroms geregelt wird.
- - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizleistung einer den Heißgasstrom erzeugenden Beheizungseinrichtung geregelt wird.
- - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß stromab der Trocknungszone von dem mit Brüden beladenen Heißgasstrom ein Teilstrom abgezweigt und in einer stromauf der Trocknungszone gelegenen Mischzone in den Heiß gasstrom rezirkuliert wird.
- - Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Frischluft in die Mischzone eingeleitet wird.
- - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte der Temperatur und der Feuchte des Heißgasstroms stromauf der Trocknungszone erfaßt werden und daß die Erzeugung des Heißgasstroms in Abhängigkeit von der Differenz der stromauf und stromab der Trocknungszone erfaßten Werte erfolgt.
- - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß stromab und vorzugsweise auch stromauf der Trocknungzone der Druck im Heißgas erfaßt wird und daß der erfaßte Druckwert, ggf. die Differenz der erfaßten Druckwerte, in die Regelung der Erzeugung des Heißgasstromes einbezogen wird.
- - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Parameter, die die Erzeugung des Heißgasstromes regeln, zum Regeln oder Steuern von Nebenag gregaten genutzt werden.
- - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß von den Parametern, die die Erzeugung des Heißgasstroms regeln, mindestens die Werte der Tempera tur und der Feuchte des Heißgassroms stromab der Trocknungs zone kontinuierlich erfaßt werden.
- - Vorrichtung zum Trocknen von feuchten, mit Bindemit tel beladenen Holzfasern, mit
- - einer Beheizungseinrichtung zum Erzeugen eines Heißgasstroms,
- - einer Trocknungseinrichtung (3), die an die Ver brennungseinrichtung (1) sowie an eine Liefereinrichtung (4) für die mit Bindemittel beladenen Holzfasern angeschlossen ist,
- - mindestens einem Heißgas-Temperatursensor (11) und mindestens einem Heißgas-Feuchtsensor (13) am Auslaß der Trocknungseinrichtung (3) und
- - einer Steuereinrichtung (14), die an den Tempera tursensor (11) und an den Feuchtesensor (13) sowie an die Verbrennungseinrichtung (1) angeschlossen ist.
- - Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Heißgas-Feuchtesensor (13) ein kontinuierlich arbeitender keramischer Sensor, vorzugsweise ein Zirkonoxidsensor ist.
- - Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn zeichnet, daß zwischen der Beheizungseinrichtung und der Trocknungseinrichtung (3) eine Mischeinrichtung (2) angeord net ist, die an eine Frischluftleitung (7) sowie an eine vom Auslaß der Trocknungseinrichtung (3) ausgehende Leitung angeschlossen ist, wobei in den Leitungen Steuerorgane (15, 16) angeordnet sind, die an die Steuereinrichtung (14) ange schlossen sind.
- - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlaß der Trocknungseinrich tung (3) mindestens ein Heißgas-Temperatursensor (10) und mindestens ein Heißgas-Feuchtesensor (12) angeordnet und an die Steuereinrichtung (14) angeschlossen sind.
- - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslaß und vorzugsweise auch am Einlaß der Trocknungseinrichtung (3) je mindestens ein Drucksensor (8, 9) angeordnet und an die Steuereinrichtung (14) angeschlossen ist.
- - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (14) an eine der Trocknungseinrichtung (3) nachgeschaltete Abgas- Reinigungseinrichtung (6) angeschlossen ist.
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