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DE1000711B - Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenfoermigen Werkstuecken - Google Patents

Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenfoermigen Werkstuecken

Info

Publication number
DE1000711B
DE1000711B DEM24600A DEM0024600A DE1000711B DE 1000711 B DE1000711 B DE 1000711B DE M24600 A DEM24600 A DE M24600A DE M0024600 A DEM0024600 A DE M0024600A DE 1000711 B DE1000711 B DE 1000711B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
grinding
sanding belt
pressure
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM24600A
Other languages
English (en)
Inventor
Masatsugu Minami
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US417162A priority Critical patent/US2772522A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM24600A priority patent/DE1000711B/de
Priority claimed from GB2756355A external-priority patent/GB798951A/en
Priority to FR1132132D priority patent/FR1132132A/fr
Publication of DE1000711B publication Critical patent/DE1000711B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenförmigen Werkstücken Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenförmigen Werkstücken mit einem senkrecht zur Vorschubrichtung derselben umlaufenden endlosen Schleifband und einer Einrichtung zum stellenweisen Anpressen des Schleifbandes an das zu bearbeitende Werkstück.
  • Derartige Einrichtungen zum Anpressen des Schleifbandes an das zu bearbeitende Werkstück wurden bisher als selbsttätig hin- und herbewegte Anpreßschuhe ausgebildet, welche jedoch auf Grund ihrer dauernden Änderung ihrer Bewegungsrichtung nur mit einer begrenzten Geschwindigkeit angetrieben werden können. Damit wird bei diesen bekannten Einrichtungen das Schleifband nicht ausreichend häufig pro Zeiteinheit an die Werkstücke angepreßt, so daß eine ausreichende Schleifleistung dieser Maschine nicht gewährleistet werden kann. Außerdem treten durch das ständige Hin- und Herbewegen der Anpreßscbuhe in den bekannten Maschinen auch unerwünschte zusätzliche Schubspannungen auf.
  • Diese Nachteile der bisher bekannten Einrichtungen zum Anpressen des Schleifbandes an das zu bearbeitende Werkstück werden erfindungsgemäß dadurch ausgeschaltet, daß diese Einrichtung aus einem innerhalb des Schleifbandes und parallel zu diesem umlaufenden endlosen Anpreßband mit zahlreichen, an dessen Außenseite angeordneten, elastisch ausgebildeten Anpreßschuhen besteht. Mittels dieser Anpreßschuhe wird das Schleifband während seines Umlaufs an stets wandernden Stellen gegen das zu bearbeitende Material gedrückt. Durch das nur stellenweise Andrücken der Schuhe an das umlaufende Schleifband wird das Auftreten von zu starker Reibungswärme ausgeschaltet. Außerdem ermöglicht diese Anordnung einwandfreie Abführung des Schleif-oder Polierstaubes.
  • Gemäß der Erfindung kann das Anpreßband mit einer geringeren Geschwindigkeit als das Schleifband angetrieben und über ein Untersetzungsgetriebe mit dem Antrieb des Schleifbandes verbunden sein. Hierdurch wird erreicht, daß das Schleifen oder Polieren der Werkstücke über deren gesamte zu bearbeitende Fläche hinweg durch einen stets frischen Abschnitt des umlaufenden Schleifbandes an stets wandernden Stellen ausgeführt wird, wobei gleichzeitig das Ansammeln von Schleifstaub an der Schleifstelle verhindert wird. Hierdurch wird eine gleichmäßige Bearbeitung der gesamten Oberfläche des Werkstückes gewährleistet.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. I zeigt eine Seitenansicht einer Maschine gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der in Fig. I dargestellten Maschine; Fig. 3 zeigt die Anordnung der Schleifbänder, Anpreßbänder und Vorsahubwalzen der Maschinen in einem durch diese geführten Schnitt nach Linie a-a in Fig. I.
  • Die Maschine ist mit zwei über je zwei drehbar gelagerte Riemenscheiben 2 und 2' laufenden endlosen Bändern I und I' versehen. Die Bänder können aus Gummi oder Tuch hergestellt und auf ihrer Außenseite mit einer Schleiffläche aus Schleifleinen oder Schleifpapier belegt sein. Der Antrieb dieser Bänder erfolgt durch die Riemenscheibe 2 und 2', welche das Band gleichzeitig in einer im wesentlichen geraden Linie führen. Hierzu ist eine der Riemenscheiben 2 und 2 mit einer weiteren Riemenscheibe 3 verbunden, welche durch einen über die Riemenscheibe eines Antriebsmotors M laufenden weiteren Riemen B angetrieben wird.
  • Eine weitere Riemenscheibe 4 ist fest mit der Riemnenscheibe 3 verbunden, weist jedoch einen geringeren Durchmesser auf als diese. Mit der Riemenscheibe 3 ist über einen Riemen eine drehbar gelagerte Riemenscheibe 5 verbunden, deren Durchmesser größer ist als derjenige der Riemenscheibe 4.
  • Zwei Riemenscheiben 6 sind in einem Abstand voneinander drehbar gelagert. Über diese Riemenscheiben läuft in Ausfluchtung mit dem Band i und parallel zu diesem ein endloses Anpreßband 7. Eine der Riemenscheiben 6 ist fest mit der Riemenscheibe 5 verbunden und wird somit von dieser angetrieben.
  • Sämtliche vorerwähnten Riemenscheiben sind drehbar in einem Gestell 8 gelagert.
  • Am Rahmen 8 ist schwenkbar eine Spannrolle 9 gelagert, welche unter der Wirkung eines Gegengewichtes io nach oben gegen das Band i drückt.
  • In gleicher Weise drückt eine Rolle i i nach oben gegen das Band 7 an. Diese Rolle steht unter der Wirkung einer Feder 12, welche das Bestreben hat, sie nach oben zu verschwenken. Zwischen den Säulenständern des Gestells 8 erstrecken sich Träger 13, an welchen die Rolle II schwenkbar und die Riemenscheiben 5 und 6 drehbar gelagert sind.
  • Eine im wesentlichen gerade und flache Führung 14 ist auf einem Träger 13 verstellbar unterhalb des Bandes 7 in einem geringen Abstand vom Band I, jedoch parallel zu diesem, angeordnet. Das Band 7 gleitet entlang der Unterseite der Führung 14 und wird dabei von dieser geführt.
  • Auf der Außenfläche des Bandes 7, welches aus Stahl, Gummi oder Tuch hergestellt sein kann, ist eine Reihe in Abständen voneinander angeordneter biegsamer Schuhe 15 angeordnet. Diese Schuhe 15 bestehen aus einem biegsamen und elastischen Material, beispielsweise aus Weichgummi, Schwammgummi oder - in Form einer Bürste - aus Borsten.
  • Ein zweites endloses Band I' erstreckt sich seitlich des Bandes I und parallel zu diesem. Dieses Band I' weist eine äußere Schleiffläche auf und ist mit entsprechenden Antriebs- und Lagerungsteilen versehen, welche im wesentlichen den dem Band I zugeordneten Teilen gleichen, d. h. das Band I' läuft über drehbar im Gestell 8 gelagerte Riemenscheiben 2', welche durch eine kleinere, fest mit einer der Riemenscheiben 2' verbundene Riemenscheibe 3' angetrieben werden, welch letztere ihren Antrieb über einen Riemen B' von einem Motor M' erhält.
  • Über drehbar im Maschinengestell gelagerte Riemenscheiben 6' läuft ein endloses Anpreßband 7', welches sich innerhalb des Bandes I' und parallel zu diesem erstreckt. Eine der Riemenscheiben 6' ist fest mit einer Riemenscheibe 5' verbunden, welche über einen endlosen Riemen mit einer Riemenscheibe 4' kleineren Durchmessers verbunden ist. Die Riemenscheibe 4' ist ihrerseits wieder drehfest mit der Riemenscheibe 3' verbunden.
  • Auf der Außenseite des Anpreßbandes 7' sind eine Reihe den Schuhen 15 entsprechende Schuhe 15' angeordnet, welche gegen das unter ihnen durchlaufende Band I' drücken. An einem Träger 13' ist verstellbar eine ebene, längliche Führungsplatte I4' angeordnet, welche das Band 7' geradlinig oberhalb des Bandes I' führt.
  • Parallel zu den Führungen 14 und 14, jedoch in einem Abstand unterhalb derselben, ist eine Vielzahl von mittels geeigneter, nicht dargestellter Mittel drehbar gelagerten Walzen 16 angeordnet. Die Achsen dieser Walzen erstrecken sich im wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Bänder I, I' und 7, 7'.
  • Beim Betrieb der Maschine gemäß der Erfindung wird eine Platte 17, beispielsweise eine Sperrholzplatte, in einer zu den Bändern I, I' im wesentlichen senkrechten Richtung zwischen die Walzen 16, 16' geschoben. Die Bänder I, I' werden durch ihre jeweiligen Motoren M, M' in entgegengesetzten Richtungen angetrieben, während die Bänder 7, 7' in der gleichen Richtung wie das unter ihnen liegende Schleifband, auf Grund der Unterschiede im Durchmesser der Riemenscheiben 4 und 5 bzw. 4' und 5', jedoch mit geringerer Geschwindigkeit, angetrieben werden. Die Führungen 14, 14' führen die Bänder 7, 7' jeweils geradlinig, so daß die Schuhe 15, 15' gegen die mit höherer Geschwindigkeit als sie selbst laufenden Bänder I, I' drücken. Die Bänder I, I' werden demgemäß geradlinig, jedoch in entgegengesetzten Richtungen laufend, über das plattenförmige Gut 17 geführt, um dessen Oberfläche gleichmäßig und glatt zu polieren.
  • Während des weiteren Durchlaufes der Platte 17 werden das Schleifband I und das Anpreßband 7 durch den Motor M angetrieben, wobei das Anpreßband innerhalb des Schleifbandes angeordnet ist und beispielsweise mit einer Geschwindigkeit von annähernd I5o m in der Minute läuft, wobei es mit seinen Schuhen 15 gegen das Schleifband drückt. Das Schleifband I, welches durch die Schuhe 15 gegen die Platte 17 angedrückt wird, läuft schneller als das Anpreßband, beispielsweise mit einer relativen Geschwindigkeit von annähernd I22o m in der Minute. Dies hat zur Folge, daß das Band I die Oberfläche der Platte 17 mit einem frischen Stück seiner Schleiffläche schleift und den anfallenden Schleifstaub von der Platte wegbefördert, während die Schleiffläche, die vorher an der Platte angegriffen hatte, vor der Schleifstelle herläuft. Es ist ein besonderes Merkmal der Erfindung, daß die gegenüber der Geschwindigkeit des Schleifbandes niedrigere Geschwindigkeit des Anpreßbandes bewirkt, daß das Schleifband stets mit einem frischen Teil seiner Schleiffläche am Material angreift und dadurch das Ansammeln von Schleifstaub an der Schleifstelle verhindert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenförmigen Werkstücken mit einem senkrecht zur Vorschubrichtung derselben umlaufenden endlosen Schleifband und einer Einrichtung zum stellenweisen Anpressen des Schleifbandes an das zu bearbeitende Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Anpressen des Schleifbandes aus einem innerhalb desselben und parallel zu diesem umlaufenden endlosen Anpreßband mit zahlreichen an dessen Außenseite angeordneten, elastisch ausgebildeten Anpreßschuhen besteht.
  2. 2. Schleifmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpreßband mit einer geringeren Geschwindigkeit als .das Schleifband angetrieben und über ein Untersetzungsgetriebe mit dein Antrieb des Schleifbandes verbunden ist.
  3. 3. Schleifinasehine nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß eine verstellbare, das Anpreßband abstützende Führung vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 483 953 654 141; VDI-Zeitschrift Nr. 13 vom i. Mai 1953, S. 388.
DEM24600A 1954-03-18 1954-09-22 Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenfoermigen Werkstuecken Pending DE1000711B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US417162A US2772522A (en) 1954-03-18 1954-03-18 Mechanical sanders
DEM24600A DE1000711B (de) 1954-09-22 1954-09-22 Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenfoermigen Werkstuecken
FR1132132D FR1132132A (fr) 1954-03-18 1955-10-05 Ponceuse mécanique

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM24600A DE1000711B (de) 1954-09-22 1954-09-22 Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenfoermigen Werkstuecken
GB2756355A GB798951A (en) 1955-09-28 1955-09-28 Improvements in or relating to sanding machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1000711B true DE1000711B (de) 1957-01-10

Family

ID=25986684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM24600A Pending DE1000711B (de) 1954-03-18 1954-09-22 Maschine zum Schleifen oder Polieren von plattenfoermigen Werkstuecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1000711B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245892B (de) 1964-02-08 1967-08-03 Ungerer Irma Maschine zum Reinigen von Blechgut

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE483953C (de) * 1926-02-25 1929-10-09 Eisengiesserei Kronach G M B H Bandschleifmaschine, insbesondere zur Holzbearbeitung
DE654141C (de) * 1934-12-23 1937-12-14 Theodore F Philippi Poliermaschine fuer ebene Werkstueckflaechen

Patent Citations (2)

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DE483953C (de) * 1926-02-25 1929-10-09 Eisengiesserei Kronach G M B H Bandschleifmaschine, insbesondere zur Holzbearbeitung
DE654141C (de) * 1934-12-23 1937-12-14 Theodore F Philippi Poliermaschine fuer ebene Werkstueckflaechen

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