DE10007788A1 - Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten - Google Patents
Vorrichtung zum Bestücken von LeiterplattenInfo
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- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
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- H05K13/0456—Mounting of components, e.g. of leadless components simultaneously punching the circuit board
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten mit Kontakten mit einem oder mehreren Einpressbereichen, zum Einpressen in entsprechende Bohrungen in der Leiterplatte, mit einem Führungsschlitten (9), der Hub- und Senkbewegung senkrecht zur Leiterplatte ausführt, mit einer vom Führungsschlitten (9) betätigten Transportvorrichtung (22) zur Zuführung der an einem Trägerstreifen befestigten Kontakte, mit einer vom Führungsschlitten (9) betätigten Schneidvorrichtung (36) zum Entfernen des Trägerstreifens, mit einem vom Führungsschlitten (9) betätigten Setzfinger (11) zum Halten und Einpressen eines einzelnen Kontaktes auf die Leiterplatte, wobei der Setzfinger mit dem Führungsschlitten (9) direkt gekoppelt ist und eine entsprechende für Leiterplatte senkrechte Bewegung durchführt und der Setzfinger (11) in zur Leiterplatte parallelen Richtung beweglich ist, wobei eine Führungsfläche (17) vorgesehen ist, die zunächst senkrecht zur Leiterplatte und dann geneigt zur Leiterplatte verläuft, und wobei der Setzfinger (11) mit einer Federkraft entgegen der Führungsfläche (17) beaufschlagt ist, derart, dass beim Heben und Senken des Führungsschlittens (9) ein Versatz des Setzfingers (11) parallel zur Leiterplatte erfolgt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestücken von
Leiterplatten mit Kontakten mit einem oder mehreren
Einpressbereichen zum Einpressen in entsprechende Bohrungen
in der Leiterplatte, mit einem Führungsschlitten, der eine
Hub-und Senkbewegung ausführt, mit einer vom
Führungsschlitten betätigen Transportvorrichtung zum
Zuführen der an einem Trägerstreifen befestigten Kontakte,
mit einer vom Führungsschlitten betätigen
Schneidevorrichtung zum Entfernen des Trägerstreifens, mit
einem vom Führungsschlitten betätigen Setzfinger zum Halten
und Einpressen der einzelnen Kontakte auf die Leiterplatte.
Es ist von besonderem Vorteil, wenn beim Bestücken von
Leiterplatten mit Kontakten auf automatische Vorrichtungen
zurückgegriffen werden kann. Es ist dabei bekannt, dass
solche automatisierten Einrichtungen Kontakte vom einem
Trägerstreifen abtrennen und die Kontakte in die
Leiterplatte einbringen. Dabei ist die Art und Weise, wie
der Setzfinger betätigt wird sehr unterschiedlich.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum
Bestücken von Leiterplatten anzugeben, die besonders
einfach aufgebaut ist und trotzdem die drei wesentlichen
Funktionen von Transport des Trägerstreifens mit den
Kontakten, Schneiden und Entfernen des Trägerstreifens und
Halten und Einpressen des einzelnen Kontaktes durchführt.
Die Aufgabe wird gelöst, durch eine Vorrichtung mit den
Merkmalen des Patentanspruches 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Es ist von besonderen Vorteil, dass die angegebene
Vorrichtung auf Grund der eingesetzten Führungsflächen
einfach aufgebaut ist. Weiter ist es von besonderem
Vorteil, dass auf Grund dieses einfachen Aufbaues eine
Variation von der Transportlänge und dem Querversatz des
Setzfingers leicht zu ermöglichen ist. Dies erfolgt durch
das einfache einstellen von entsprechenden
Einstellschrauben. Es ist ausserdem auf Grund des einfachen
Aufbaues sehr leicht möglich, den Setzfinger und auch das
Schneidmesser auszutauschen und somit eine andere Art von
Kontakten zu Verarbeiten.
An Hand eines Ausführungsbeispiels soll nun ein
Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum Bestücken von
Leiterplatten erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung
zum Verarbeiten von ersten Kontakten.
Fig. 2 zeigt die entsprechende Anordnung in einer
Frontansicht.
Fig. 3 zeigt die entsprechende Anordnung in einer
Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt die Anordnung gemäss Fig. 1 zum Verarbeiten
eines zweiten Kontaktes.
Fig. 5 zeigt die entsprechende Anordnung in einer
Frontansicht.
Fig. 6 zeigt die entsprechend Anordnung in einer
Seitenansicht.
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht gemäss Fig. 4
jedoch befindet sich der Führungsschlitten in einer anderen
Position.
Fig. 8 zeigt eine entsprechende Frontansicht.
Fig. 9 zeigt eine der Fig. 7 entsprechende Seitenansicht.
Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt der Vorrichtung mit der
Schneide- und Absaugvorrichtung beim Bearbeiten des ersten
Kontaktes.
Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht der entsprechenden
Vorrichtung.
Fig. 12 zeigt eine Frontansicht der entsprechenden
Vorrichtung.
Fig. 13 zeigt eine Teilansicht der Schneidevorrichtung und
des Setzfingers beim Verarbeiten des zweiten Kontaktes.
Fig. 14 zeigt eine Seitenansicht der Transportvorrichtung.
Fig. 15 zeigt eine Aufsicht auf die Transportvorrichtung.
Fig. 16 zeigt eine perspektivische Ansicht der
Transportvorrichtung.
Fig. 17 zeigt eine perspektivische Ansicht der
Transportvorrichtung und Bremsvorrichtung beim Verarbeiten
des zweiten Kontaktes.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer
erfindungsgemässen Vorrichtung 1. Die Vorrichtung 1 besteht
aus einem Gehäuse 2 mit einer Deckenwand 3, einer
Seitenwand 4, einer Rückwand 5 und einer Bodenwand 6. In
der vorderen rechten Ecke befindet sich ausserdem eine
Stütze 7 zwischen der Deckenwand 3 und der Bodenwand 6. Auf
der Deckwand 3 befindet sich eine Antriebseinheit 8,
beispielsweise ein pneumatisch angetriebener Zylinder. Der
Zylinder ist verbunden mit einem Führungsschlitten 9. Der
Führungsschlitten 9 führt eine geführte Hub- und
Senkbewegung aus. Die Führung wird nicht nur mit dem
Zylinder der Antriebseinheit 8 bewerkstelligt, sondern
erfolgt beispielsweise auch durch einen Schlitz in der
Rückwand 5, in den ein entsprechender Führungsfinger des
Führungsschlittens 9 eingreift. Es ist aber auch möglich,
dass der Führungsschlitten 9 über eine Schiene geführt
wird.
Am Führungsschlitten 9 ist eine Setzfingeraufnahme 10
befestigt. In dieser Setzfingeraufnahme 10 wiederum ist der
Setzfinger 11 befestigt. Der Setzfinger kann je nach dem zu
verarbeitenden Kontakt anders aussehen und ist einfach
austauschbar. Die Setzfingeraufnahme 10 ist am
Führungsschlitten 9 in horizontaler Richtung (X-Richtung)
verschiebbar angeordnet. Die Setzfingeraufnahme 10 ist
grundsätzlich verschiebbar zwischen zwei Halteplatten 12
und 13, die am Führungsschlitten 9 befestigt sind. Zwischen
der Halteplatte 13 und der Setzfingeraufnahme 10 befindet
sich eine Feder 14. Diese Feder 14 presst die
Setzfingeraufnahme 10 in Richtung auf die Seitenwand 4. In
der Halteplatte 12 befindet sich eine Stellschraube 15 die
als Anschlag für die Setzfingeraufnahme 10 bei ihrer
Bewegung auf die Seitenwand 4 zu dient. Da dieser Anschlag
mittels einer Stellschraube 15 geregelt ist, kann die
mögliche seitliche Bewegung der Setzfingeraufnahme 10 und
somit auch des Setzfingers 11 eingestellt werden.
An der Setzfingeraufnahme 10 befindet sich weiter ein daran
drehbar befestigtes Rad 16. An der Innenseite des
Seitenwand 4 befindet sich eine Führungsfläche 17 die in
ihrem oberen Bereich parallel zur Seitenwand verläuft und
im unteren Bereich darauf zu geneigt ist. Wird nun der
Führungsschlitten 9 durch die Antriebseinheit 8 nach unten
bewegt so wird auch die Setzfingeraufnahme 10 nach unten
bewegt. Auch der Setzfinger 11 wird nach unten bewegt. Er
ergreift einen Kontakt. Bei der Bewegung nach unten bewegt
sich das Rad 16 entlang der Führungsfläche 17. Sobald das
Rad 16 an den Umkehrpunkt der Führungsfläche gelangt,
findet neben der vertikalen Bewegung (Y-Richtung) von
Setzfingeraufnahme 10 und Setzfinger 11 auch eine seitliche
Bewegung (X-Richtung) in Richtung auf die Seitenwand 4 zu
statt. Die seitliche Bewegung wird gesteuert durch die
Führungsfläche 17, die mit dem Rad 16 zusammenwirkt. Ein
Ende der seitlichen Bewegung ist dann erreicht, wenn die
Setzfingeraufnahme 10 gegen die Stellschraube 15 läuft. Die
weitere Abwärtsbewegung des Führungsschlittens 9 resultiert
dann in einer Abwärtsbewegung des Setzfingers 11, der
dadurch den Kontakt in eine Leiterplatte einsetzt.
Eine Bewegung des Führungsschlittens nach unten (oben)
bewirkt also eine Bewegung des Setzfingers zunächst nach
unten (oben), dann nach unten (oben) und seitlich und dann
wieder nur nach unten. Während der ersten Bewegung nach
unten fährt der Setzfinger auf den zu verarbeitenden
Kontakt und hält diesen. Wahrend der Seitwärts- und
Senkbewegung wird der Kontakt seitlich und nach unten
bewegt. Die sich anschliessende Senkbewegung dient zum
Einpressen des Kontaktes in eine dafür vorgesehene Bohrung
in einer Leiterplatte.
In den Fig. 1, 2, 4, 5 befindet sich der Setzfinger im
oberen Bereich. In den Fig. 7 und 8 ist das Rad 16 nahe
dem Umkehrpunkt der Führungsfläche 17.
Neben diesem Setzfinger zum Halten und Einpressen der
einzelnen Kontakte auf eine Leiterplatte, betätigt der
Führungsschlitten auch eine Transportvorrichtung zur
Zuführung der an einem Trägerstreifen befestigten Kontakte.
In den Fig. 1-3 sowie 10-12 wird ein Kontaktmesser 18
verarbeitet, wobei je Kontaktmesser 18 zwei
Einpressbereichen 19 in Form von Stiften mit einem
elastisch deformierbaren Bereich vorgesehen sind (siehe
Fig. 12). Die einzelnen Messerkontakte 18 sind über einen
Transportstreifen miteinander verbunden. Es ist eine
Bremsanordnung 20 vorgesehen mit der über eine Feder ein
Bremsbacken gegen die Kontakte 18 gedrückt wird, um ein
verschieben des Trägerstreifens mit den Kontakten zu
verhindern. Über einen Hebel 21 kann die Bremsanordnung
gelöst werden.
Mit Hilfe der Bewegung des Führungsschlittens soll auch die
Transportvorrichtung 22 betätigt werden. Es soll immer
dann, wenn der Einbringvorgang eines Kontaktes beendet ist,
am Ende der Hubbewegung des Führungsschlittens die Bewegung
des Trägerstreifens um einen Kontakt ausgelöst werden.
Dieser folgt dadurch, dass am Schlitten 9 eine Schulter 23
vorgesehen ist. Mittels dieser Schulter 23 wird eine
Hebelanordnung 24 betätigt die Hauptbestandteil der
Transportvorrichtung 22 ist.
Zwischen der Schulter 23 und dem Angriffspunkt der
Hebelanordnung befindet sich ebenfalls eine Stellschraube
25, über die geregelt werden kann wann der Hebel 24
betätigt wird. Die Stellschraube 25 befindet sich in einem
Querarm 26, der an der Hebelanordnung 24 befestigt ist.
Auch am anderen Ende des Hebels befindet sich ein Querarm
27 mit dem beim Betätigen des Hebels ein Schieber 28 gegen
die Federkraft einer Feder 29 zur Seite verschoben wird.
Mit dem Schieber 28 ist eine Klinke 30 verbunden, die
zwischen die Kontakte in den Trägerstreifen eingreift und
durch das Verschieben des Schiebers 28 ein Weiterführen des
Trägerstreifen bedingt. Die Feder 29 ist an einem Anschlag
31 befestigt, der wiederum an der Bodenwand 6 des Gehäuses
2 befestigt ist. An der Klinke 30 befindet sich ein kleiner
Griffhebel 32 mit dem eine Handbetätigung der Klinke für
einen manuellen Vorschub ermöglicht wird. Der Schieber 28
wird über eine Führungsschiene 32', die an einem
Führungsblock 33 befestigt ist, der wiederum auf der
Bodenwand 6 befestigt ist, geführt.
Wenn sich der Führungsschlitten 9 absenkt wird durch die
Feder 29 der Hebel 24 zurück bewegt, die Klinke 30 gleitet
an einem Kontakt entlang. Die Zurückbewegung des Hebels
wird dadurch gestoppt das nahe dem Drehpunkt 34 des Hebels
sich ein Anschlag 35 befindet, der die Bewegung des Hebels
stoppt. Wie aus den Fig. 14-16 deutlich zu erkennen sind
sowohl die Querarme 26, 27 auf der Hebelanordnung 24
verschiebbar, als auch der Hebel im Bezug auf den Drehpunkt
34 verschiebbar, wodurch eine sehr variable Einstellung des
Transportweges ermöglicht wird. Die Achse 34 mit dem
Drehpunkt des Hebels ist in der Rückwand 5 des Gehäuses 2
befestigt.
Es ist nun erläutert worden, wie die am Trägerstreifen
befestigten Kontakte transportiert werden und wie die
einzelnen Kontakte vom Setzfinger gehalten und in die
Leiterplatte eingebracht werden. Es muss nun noch erläutert
werden, wie die Kontakte vom Trägerstreifen getrennt
werden. Dies erfolgt mit der sogenannten Schneidvorrichtung
36.
Die Schneidvorrichtung 36 ist zur Verdeutlichung in den
Fig. 10-13 dargestellt. Die Schneidvorrichtung 36
besteht ebenfalls aus einer Hebelanordnung mit einer
Drehachse 37 und einem Hebel 38. Am oberen Ende des Hebels
38 befindet sich ein drehbares Rad 39. Dieses Rad 39 wird
entlang einer Führungsfläche 40 geführt, die Teil des
Führungsschlittens 9 ist. Die Führungsfläche 40 ist
gekrümmt. Zwischen dem Hebel 38 und der Rückwand 5 des
Gehäuses 2 befindet sich eine Feder 41. Die Feder 41 presst
das Rad 39 gegen die Führungsfläche 40. Bewegt sich nun der
Führungsschlitten 9 nach unten, so wird auf Grund der
Krümmung der Führungsfläche 40 das obere Ende des Hebels 38
zur Rückwand 5 entgegen der Federkraft der Federkraft 41
gepresst. Der Hebel 38 dreht sich dabei um die Hebelachse
37. Am anderen Ende des Hebels befindet sich ein Arm 42 der
durch eine Führungsanordnung 43 geführt wird und an dessen
Ende sich ein Stanzmesser 44 befindet. Der Arm 42 ist
gelenkig mit dem Hebel 38 verbunden. Das Stanzmesser 44
kann unterschiedliches Aussehen haben. Es stanzt den
überflüssigen Teil des Trägerstreifens vollständig heraus.
Je nach verwendeten Kontakt sieht es unterschiedlich aus
und weist auch eine zwischen die Kontakte greifende
Vorführung auf. Das Teil 45, das die Achse 37 trägt, ist
mit der Rückwand 5 des Gehäuses verbunden.
Die Führungsfläche 40 ist derart angeordnet, dass beim
Absenken des Führungsschlittens 9 zunächst der Setzfinger
11 den Kontakt hält, und dann das Stanzmesser 44 den
Trägerstreifen abtrennt. Danach wird der Kontakt vom
Setzfinger 11 seitlich und dann nach unten in eine
Leiterplatte eingebracht.
Im Bereich des Stanzmessers und des gegenüberliegenden
Ambosses 46 befindet sich auch eine Absaugeinheit mit einem
Absaugschlauch 47, mit dem die überflüssigen
herausgestanzten Teile des Trägerstreifens abgesaugt
werden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten mit
Kontakten mit einem oder mehreren Einpressbereichen,
zum Einpressen in entsprechende Bohrungen in der
Leiterplatte, mit einem Führungsschlitten (9), der eine
Hub- und Senkbewegung senkrecht zur Leiterplatte
ausführt, mit einer vom Führungsschlitten (9) betätigen
Transportvorrichtung (22) zur Zuführung der an einem
Trägerstreifen befestigten Kontakte (18), mit einer vom
Führungsschlitten (9) betätigen Schneidvorrichtung (36)
zum Entfernen des Trägerstreifens, mit einem vom
Führungsschlitten (9) betätigen Setzfinger (11) zum
Halten und Einpressen eines einzelnen Kontaktes (18)
auf die Leiterplatte, dadurch gekennzeichnet, dass der
Setzfinger (11) mit dem Führungsschlitten (9) direkt
gekoppelt ist und eine entsprechende zur Leiterplatte
senkrechte Bewegung durchführt, dass der Setzfinger
(11) in zur Leiterplatte parallelen Richtung beweglich
ist, dass eine Führungsfläche (17) vorgesehen ist, die
zunächst senkrecht zur Leiterplatte und dann geneigt
zur Leiterplatte verläuft, dass der Setzfinger (11) mit
einer Federkraft entgegen der Führungsfläche (17)
aufschlagt ist, derart, dass beim Heben und Senken des
Führungsschlittens (9) ein Versatz des Setzfingers
parallel zur Leiterplatte erfolgt.
2. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag
(15) vorgesehen ist, dass der Setzfinger (11) durch die
Federkraft zunächst gegen die Führungsfläche (17)
gedrückt wird bis zu einer bestimmten vorgegebenen Lage
und danach gegen den Anschlag (15) gedrückt wird.
3. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag
(15) variabel einstellbar ist und daher der seitliche
Versatz des Führungsfingers einstellbar ist.
4. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rad
(16) vorgesehen ist, das mit dem Führungsfinger (11)
gekoppelt ist und gegen die Führungsfläche (17) läuft.
5. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der
Setzfinger (11) austauschbar ist, um das Setzen
verschiedener Kontakte zu ermöglichen.
6. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Hebel (24) vorgesehen ist, durch dessen Betätigung eine
Klinke (30) verschoben wird, die den Trägerstreifen mit
den Kontakten um einen Kontakt weiter transportiert.
7. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (24)
mit dem Führungsschlitten zusammenwirkt, indem dieser
während der Hubbewegung kurz vor dem Umkehrpunkt den
Hebel betätigt.
8. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Bremsanordnung (20) vorgesehen ist, die den
Trägerstreifen mit den Kontakten hält.
9. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass eine
weitere Hebelanordnung (38) vorgesehen ist, die beim
Absenken des Führungsschlittens (9) betätigt wird und
Teil der Schneidevorrichtung (36) ist.
10. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Hebelvorrichtung (38) über eine gekrümmte
Führungsfläche (40), die am Führungsschlitten (9)
vorgesehen ist, gegen eine Federkraft betätigt wird.
11. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Führungsfläche (17) zum Betätigen des Setzfingers (11)
und die zweite Führungsfläche (40) zum Betätigen der
Hebelanordnung (38) derart aufeinander abgestimmt sind,
dass zunächst der Setzfinger (11) den Kontakt ergreift
und hält, dann der Kontakt vom Transportstreifen
abgetrennt wird, indem die Hebelanordnung (38) betätigt
wird und danach der Kontakt seitlich zu seiner Position
auf der Leiterplatte transportiert und eingesetzt wird.
12. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Absaugvorrichtung (47) vorgesehen ist, die zum Absaugen
der Trägerstreifenstücke dient.
13. Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten nach einem
Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Transportlänge der Transportvorrichtung einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| EP99103366 | 1999-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10007788A1 true DE10007788A1 (de) | 2000-08-24 |
Family
ID=8237604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000107788 Ceased DE10007788A1 (de) | 1999-02-22 | 2000-02-21 | Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10007788A1 (de) |
-
2000
- 2000-02-21 DE DE2000107788 patent/DE10007788A1/de not_active Ceased
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