DE10007564A1 - Verfahren, Kommunikationssystem und Empfänger zum Übertragen von Daten in Paketform - Google Patents
Verfahren, Kommunikationssystem und Empfänger zum Übertragen von Daten in PaketformInfo
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Abstract
Den Datenpaketen Pi wird zur Kennzeichnung ihrer Reihenfolge jeweils eine Kennung K zugeordnet. Jedes Datenpaket Pi wird zu einer Codierungseinheit Ci codiert. Jede Codierungseinheit Ci wird mit der Kennung K des zugehörigen Datenpakets Pi vom Sender BS zum Empfänger MS übertragen. Im Empfänger MS erfolgt für jede Codierungseinheit Ci eine Auswertung der zugehörigen Kennung K. Für den Fall, dass eine der Kennungen K nicht identifiziert werden kann, wird die entsprechende Codierungseinheit C1 im Empfänger MS für eine spätere Decodierung, die unter Verwendung von nachträglich vom Sender BS zu übertragenen Daten erfolgt, gespeichert.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, ein Kommunikationssy
stem und einen Empfänger für die Übertragung von Datenpake
ten.
Bei digitalen Funk-Komunikationssystemen werden Daten häufig
in Paketen (PDUs) verschickt, die mit einer Identifizierungs
nummer (Sequenz-Nummer, im fogenden auch "Kennung" genannt)
versehen werden. Speziell bei sogenannten ARQ-(Automatic Re
peat Request-) Fehlerkorrekturverfahren werden Sequenz-
Nummern dazu verwendet, daß die Empfängerseite ergänzende In
formationen zur Korrektur fehlerhaft übertragener Pakete an
fordern kann.
Im folgenden werden die jeweils gesendeten Datenmengen, die
einzeln oder durch geeignete Kombination zur Rekonstruktion
der Paket-Daten auf der Empfängerseite dienen als "Codie
rungseinheiten bezeichnet. Dabei handelt es sich um die zu
übertragenden Datenpakete in codierter Form.
Beim sogenannten Hybrid-ARQ I-Verfahren informiert die Emp
fängerseite die sendende Station direkt oder indirekt über
die Sequenz-Nummern der erfolglos dekodierten Codiereinhei
ten, die dann von der sendenden Station nochmals verschickt
werden.
Beim sogenannten Hybrid ARQ II- oder Hybrid ARQ III-Verfahren
wird eine fehlerhaft empfangene (erste) Codierungseinheit mit
nachträglich vom Sender angeforderter Zusatzinformation (2.,
3., . . ., n. Codierungseinheit) verknüpft, um das Datenpaket
wiederherzustellen. Beispielsweise kann es sich bei Hybrid
ARQ II/III-Verfahren bei den Codierungseinheiten um Codie
rungspolynome handeln, die z. B. mit rate-matching Verfahren
weiterverarbeitet sind. Neben der Kombination verschiedener
zu einem Datenpaket gehörender Codierungseinheiten können
auch bereits geschickte Codierungseinheiten nochmals übertra
gen werden und mit maximum ratio combining mit der bereits
gesendeten Version kombiniert werden.
Es können auch bereits geschickte bzw. abgesendete Codie
rungseinheiten nochmals abgesendet werden und mittels einer
Kombinierung im bestmöglichen Verhältnis (maximum ratio com
bining) mit der bereits gesendeten Version kombiniert werden.
Um bei Hybrid ARQ II/III oder ähnlichen Verfahren zu gewähr
leisten, dass die zur Dekodierung kombinierten Codierungsein
heiten zu demselben Datenpaket gehören, ist es von großer
Wichtigkeit, dass bei gestörter Datenpaket-Übertragung zumin
dest vom Empfänger überprüft werden kann, ob er die Sequenz-
Nummer korrekt empfangen hat. Eine solche Überprüfung kann
zum Beispiel mit Hilfe eines CRC (= Cyclic Redundancy Check)
unter Ausnutzung entsprechend hinzugefügter Prüfsummenbits
erfolgen. Ist auf der Empfängerseite eine Sequenz-Nummer
nicht korrekt empfangen worden oder konnte die Richtigkeit
der Sequenz-Nummer nicht erfolgreich überprüft werden (zum
Beispiel weil ein CRC fehlerhaft übertragen wurde), dann kann
die Codierungseinheit mit den bisher verwendeten Verfahren
nicht mehr benutzt werden, um kombiniert mit anderen Codie
rungseinheiten die Dekodierung des zugehörigen Datenpaketes
zu unterstützen.
Würde man man eine Codierungseinheit, bei der die Richtigkeit
der Sequenz-Nummer nicht bestätigt werden konnte (dieser Fall
wird im folgenden auch als "vom Empfänger nicht identifizier
bare Kennung" bezeichnet), dennoch für eine Kombination mit
einer anderen Codierungseinheit verwenden, so besteht bei den
bisher verwendeten Verfahren die Gefahr, dass Codierungsein
heiten kombiniert werden, die nicht zum gleichen Datenpaket
gehören. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bleibt jeder De
kodierungsversuch, der eine nicht zum Datenpaket gehörende
Codierungseinheit miteinschließt, aber erfolglos. Das kann
dazu führen, dass alle nachfolgenden Versuche einer Dekodie
rung des Datenpaketes unter Einbeziehung neuer Codierungsein
heiten erfolglos bleiben. Demzufolge kann mit den bisher ver
wendeten Verfahren eine Codierungseinheit, deren Sequenznum
mer bzw. Kennung auf der Empfängerseite unklar ist, nicht für
eine Decodierung verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Decodierung von
zu Codierungseinheiten codierten Datenpaketen im Empfänger zu
verbessern.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Anspruch 1, das
Funk-Kommunikationssystem gemäß Anspruch 17 und den Empfänger
gemäß Anspruch 18 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildun
gen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Übertragen von Daten in
Paketform zwischen einem Sender und einem Empfänger sieht
vor, für den Fall, dass eine der Kennungen der Codierungsein
heiten vom Empfänger nicht identifiziert werden kann, die
entsprechende Codierungseinheit im Empfänger für eine spätere
Decodierung, die unter Verwendung von nachträglich vom Sender
zu übertragenden Daten erfolgt, zu speichern.
Bei der Erfindung sind vorteilhaft auch solche Codierungsein
heiten für eine Decodierung vorgesehen, deren Kennungen ge
stört empfangen wurde oder die Richtigkeit der empfangenen
Kennung nicht erfolgreich bestätigt werden konnten. Durch die
Ausnutzung der ohnehin bereits übertragenen Codierungseinhei
ten wird ein erneutes Übertragen Vermieden, so dass insgesamt
weniger Daten übertragen werden müssen.
Die Verwendung der gespeicherten Codierungseinheit eines Da
tenpakets für eine Decodierung kann insbesondere dadurch er
folgen, dass eine weitere Codierungseinheit desselben Daten
pakets vom Sender zum Empfänger übertragen wird, die gespeicherte
Codierungseinheit mit der weiteren Codierungseinheit
im Empfänger kombiniert wird und die Kombination dieser Co
dierungseinheiten anschließend decodiert wird. Das Kombinie
ren der Codierungseinheiten kann beispielsweise wie beim Hy
brid ARQ II- oder beim Hybrid ARQ III-Verfahren erfolgen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Empfän
ger die weitere Codierungseinheit speichert, vor der Kombina
tion der Codierungseinheiten die weitere Codierungseinheit
ohne Verwendung der gespeicherten Codierungseinheit decodiert
und nur bei fehlerhafter Decodierung der weiteren Codierungs
einheit die Kombination mit der gespeicherten Codierungsein
heit und die Decodierung der Kombination vornimmt. Es wird
also zunächst probiert, ob die Decodierung der weiteren Co
dierungseinheit allein schon erfolgreich ist. Hierdurch kann
sich unter Umständen die Kombination der beiden Codierungs
einheiten erübrigen.
Nach einer Weiterbildung werden mehrere Codierungseinheiten
mit nicht identifizierbarer Kennung im Empfänger gespeichert.
Im Falle einer fehlerhaften Decodierung der Kombination aus
der weiteren Codierungseinheit und einer der gespeicherten
Codierungseinheiten wird die weitere Codierungseinheit mit
einer anderen der gespeicherten Codierungseinheiten kombi
niert und anschließend wird diese Kombination decodiert. Die
ses Verfahren ermöglicht die Ermittlung derjenigen gespei
cherten Codierungseinheit, die demselben Datenpaket zugeord
net ist wie die weitere Codierungseinheit.
Der Empfänger kann auch bei erfolgreicher Identifizierung der
Kennung der Codierungseinheiten entsprechende Quittierungs
signale zum Sender übertragen, die Rückschlüsse auf die je
weilige Kennung zulassen, und der Sender durch Vergleich der
erhaltenen Quittierungssignale mit den Kennungen der zuvor
übertragenen Codierungseinheiten ermitteln, bei welchen der
übertragenen Codierungseinheiten die Kennung nicht identifi
zierbar war. Bei den Quittierungssignalen kann es sich insbesondere
um herkömmlicherweise verwendete acknowledge-/not
acknowledge-Signale, die auch bei den bekannten ARQ-Verfahren
zum Einsatz kommen. Hierdurch ergibt sich gegenüber diesen
Verfahren bei der Erfindung kein erhöhter Signalisierungsauf
wand.
Der Empfänger kann aber auch zusätzlich oder alternativ zu
den Quittierungssignalen für die Codierungseinheiten mit
identifizierbaren Kennungen dem Sender eine entsprechende In
formation übermitteln, wenn er die Kennung einer empfangenen
Codierungseinheit nicht identifizieren konnte. Dies ermög
licht eine Kenntnisnahme eines Fehlers durch den Sender, ohne
dass dieser eine Auswertung der Quittierungssignale bereits
vorgenommen hat.
Nach einer Weiterbildung teilt der Empfänger dem Sender mit,
wieviele empfangene Codierungseinheiten während eines be
stimmten Empfangszeitraums eine Kennung aufweisen, die von
ihm nicht identifizierbar ist. Hierdurch erfährt der Sender,
wieviele Datenpakete nicht korrekt empfangen wurden.
Der Empfänger kann dem Sender auch mitteilen, für welches der
von ihm zu empfangenden Datenpakete er keine Codierungsein
heit mit entsprechender Kennung identifizieren konnte. Hier
für ist es erforderlich, dass der Empfänger darüber infor
miert ist, welche Datenpakete bzw. zugehörige Kennungen er
hätte empfangen müssen. Vorteilhaft ist, dass der Sender dann
sofort weitere Codierungseinheiten für jedes der genannten
Datenpakete zum Empfänger senden kann.
Die vom Empfänger zum Sender übermittelte Information kann
auch solche Informationen umfassen, die eine weitere Eingren
zung der eventuell nicht korrekt übermittelten Codierungsein
heiten senderseitig ermöglichen. Beispielsweise kann die In
formation angeben, zu welchem Zeitpunkt oder während welchen
Zeitraums die Codierungseinheit mit der nicht identifizierba
ren Kennung empfangen wurde. Bei einem TDMA-Verfahren (dies
schließt auch Übertragungsverfahren mit einer TDMA-Komponente
ein) kann es sich dabei um die Mitteilung der Zeitrahmennum
mer (SFN) oder Zeitschlitznummer handeln, in denen die ge
speicherte Codierungseinheit empfangen wurde.
Wenn die Datenpakete mittels eines CDMA-Verfahrens (dies
schließt auch Übertragungsverfahren mit einer CDMA-Komponente
ein) übertragen werden, kann die Information auch angeben,
mit welchem Spreizcode die Codierungseinheit mit der nicht
identifizierbaren Kennung codiert ist.
Wenn die Datenpakete mittels eines FDMA-Verfahrens (dies
schließt auch Übertragungsverfahren mit einer FDMA-Komponente
ein) übertragen werden, kann die Information auch angeben,
mit welcher Trägerfrequenz die Codierungseinheit mit der
nicht identifizierbaren Kennung übertragen wurde.
Die Information kann auch wenigstens einen Ausschnitt der Co
dierungseinheit mit der nicht identifizierbaren Kennung oder
einen Ausschnitt eines Kopfabschnitts dieser Codierungsein
heit enthalten. Dann kann der Sender anhand des Ausschnitts
unter Umständen die im Empfänger gespeicherte Codierungsein
heit identifizieren und eine entsprechende weitere Codie
rungseinheit zum selben Datenpaket übertragen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung werden senderseitig zu
wenigstens einem Teil der Datenpakete jeweils mehrere unter
schiedliche Codierungseinheiten, die sich hinsichtlich ihrer
Coderate unterscheiden und denen unterschiedliche Identifika
tonsnummern zugeordnet sind, gebildet. Die Information ent
hält dann vorteilhafterweise die Identifikationsnummer der
Codierungseinheit mit der nicht identifizierbaren Kennung.
Es ist günstig, wenn der Sender die Kennungen der weiteren
Codierungseinheiten notiert, die er zum Empfänger überträgt.
Dadurch kann vermieden werden, dass er zu einem späteren
Zeitpunkt erneut dieselbe weitere Codierungseinheit aussen
det.
Der Sender kann die Reihenfolge der Aussendung der Codie
rungseinheiten und der Empfänger die Reihenfolge des Empfangs
der mit nicht identifizierbarer Kennung versehenen Codie
rungseinheiten notieren. Wenn der Sender dann die weiteren
Codierungseinheiten bezüglich ihrer Zuordnung zu den Datenpa
keten in derselben Reihenfolge überträgt, wie die ursprüng
lich übertragenen Codierungseinheiten mit den nicht identifi
zierbaren Kennungen, ist im Empfänger die Zuordnung der wei
teren Codierungseinheiten zu den gespeicherten Codierungsein
heiten mit nicht identifizierbarer Kennung erleichtert.
Sinnvoll ist es, wenn der Sender zusätzlich zu der weiteren
Codierungseinheit eine Information zum Empfänger überträgt,
die angibt, dass die weitere Codierungseinheit einem Datenpa
ket zugeordnet ist, dessen Kennung bislang vom Empfänger
nicht identifizierbar war. Hierdurch kann der Empfänger die
weiteren Codierungseinheiten von anderen Codierungseinheiten,
die beispielsweise als zeitlich erste Codierungseinheiten ei
nes Datenpakets übertragen werden, unterscheiden. Nur für die
weiteren Codierungseinheiten ist ja eine Kombination mit den
gespeicherten Codierungseinheiten erwünscht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zei
gen:
Fig. 1 einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Kom
munikationssystems mit einem Sender und ei
nem Empfänger,
Fig. 2 die Codierung von Datenpaketen zu Codie
rungseinheiten,
Fig. 3 die Codierung eines Datenpakets zu mehreren
unterschiedlichen Codierungseinheiten und
Fig. 4 bis 6 unterschiedliche Decodierungen von Codie
rungseinheiten im Empfänger.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Mobilfunkkommu
nikationssystems erläutert, obwohl sie auch auf andere Kommu
nikationssysteme, in denen eine Paketdatenübertragung er
folgt, anwendbar ist.
Fig. 1 zeigt eine Funkzelle Z eines Mobilfunksystems. Die
Funkzelle Z weist eine Basisstation BS und eine Mobilstation
MS auf. Im folgenden wird lediglich eine Datenübertragung in
Abwärtsrichtung, also von der Basisstation zur Mobilstation,
betrachtet. Die Erfindung ist aber ebenso auf die Datenüber
tragung in Aufwärtsrichtung anwendbar. Im folgenden wird also
die Basisstation in ihrer Eigenschaft als Sender und die Mo
bilstation in ihrer Eigenschaft als Empfänger betrachtet.
Die Basisstation BS empfängt von einem Basisstationscontrol
ler BSC Daten Pi, die sie in Paketform an die Mobilstation MS
übertragen soll. Die Basisstation weist eine Einheit U1 zum
Zuordnen jeweils einer Kennung zu den Datenpaketen Pi auf, um
deren Reihenfolge während der Übertragung zu kennzeichnen.
Weiterhin weist die Basisstation eine Einheit U2 zum Codieren
der Datenpakete Pi zu Codierungseinheiten Ci auf. Von einer
Einheit U3 werden die codierten Datenpakete Pi in Form der
Codierungseinheiten Ci, versehen mit der entsprechenden Ken
nung, zur Mobilstation MS übertragen. Der Begriff "Codie
rungseinheit" bezeichnet im Rahmen dieser Beschreibung aus
den Datenpaketen Pi erzeugte Informations- oder Redundanzmen
gen, die auf der Empfängerseite entweder einzeln oder durch
geeignete Verknüpfung mit anderen Codierungseinheiten eine
Wiederherstellung der Datenpakete Pi ermöglichen.
Die Mobilstation MS in Fig. 1 weist eine Einheit U4 zur Aus
wertung der Kennung jeder Codierungseinheit Ci auf, die sie
empfängt. Weiterhin weist die Mobilstation MS einen Speicher
U5 zum Speichern derjenigen Codierungseinheiten Ci auf, deren
Kennung von der Auswerteeinheit U4 nicht identifiziert werden
kann. Dies ist der Fall, wenn die betreffende Kennung während
der Übertragung zu großen Störeinflüssen ausgesetzt ist. Wei
terhin weist die Mobilstation MS einen Decoder U6 auf, der
zum Decodieren der Codierungseinheiten Ci dient.
Fig. 2 zeigt die Codierung der Datenpakete Pi zu den Codie
rungseinheiten Ci. Fig. 2 zeigt auch die den Datenpaketen P1
zugeordneten Kennungen K. Die Codiereinheit U2 der Basissta
tion BS erzeugt an ihrem Ausgang die Codierungseinheiten Ci,
denen sie in einem Kopfabschnitt H (Header) die entsprechende
Kennung K des zugehörigen Datenpakets Pi voranstellt. Während
die Mobilstation MS in Fig. 1 diejenigen empfangenen Codie
rungseinheiten Ci, deren Kennung K nicht identifiziert werden
konnten, im Speicher U5 speichert, decodiert sie die übrigen
Codierungseinheiten, deren Kennung problemlos identifizierbar
ist. Da die Codierung der Datenpakete Pi die Verwendung von
entsprechenden Fehlerkorrekturcodes berücksichtigt (zum Bei
spiel Cyclic Redundancy Check, CRC, durch entsprechende Prüf
summenbits) kann in der Mobilstation festgestellt werden, ob
die jeweilige Decodierung fehlerbehaftet oder fehlerfrei er
folgt ist. Anschließend übermittelt die Mobilstation MS ent
sprechende Quittierungssignale ACK, NACK an die Basisstation
BS. Das eine Quittierungssignal ACK gibt an, dass die ent
sprechende Codierungseinheit Ci erfolgreich decodiert werden
konnte, während das zweite Quittierungssignal NACK angibt,
dass zwar die zugehörige Codierungseinheit Ci mit der ent
sprechenden Kennung empfangen worden ist, die Decodierung je
doch fehlerhaft war. Im letztgenannten Fall kann die Basis
station BS auf bekannte Weise (z. B. nach einem bekannten ARQ-
Verfahren) die Aussendung der betreffenden Codierungseinheit
wiederholen oder eine andere Codierungseinheit desselben Da
tenpakets aussenden.
Die Basisstation BS kann aufgrund der Quittierungssignale
ACK, NACK bereits feststellen, dass diejenigen. Codierungsein
heiten Ci, für die kein entsprechendes Quittierungssignal
empfangen worden ist, entweder nicht von der Mobilstation MS
empfangen worden sind, oder zwar empfangen wurden, aber eine
Kennung K aufwiesen, die nicht vom Empfänger identifiziert
werden konnte.
Beim hier beschriebenen Ausführungsbeispiel übermittelt die
Mobilstation MS neben den Quittierungssignalen ACK, NACK auch
Informationen I an die Basisstation BS. Die Informationen I
dienen dazu, der Basisstation BS die Feststellung zu erleich
tern, bei welchen der übertragenen Codierungseinheiten Ci die
Identifizierung der zugehörigen Kennung K im Empfänger nicht
möglich war. Die Informationen I können beispielsweise die
Anzahl der empfangenen Codierungseinheiten Ci mit nicht iden
tifizierbarer Kennung K innerhalb eines bestimmten Empfangs
zeitraums beinhalten. Außerdem ist es möglich, dass die In
formationen I diejenigen Kennungen K beinhalten, denen keine
der empfangenen Codierungseinheiten Ci zugeordnet werden
konnte. Dies ist möglich, wenn die Mobilstation weiß, welche
Kennungen sie in einem bestimmten Zeitraum hätte empfangen
sollen.
Um die Basisstation BS bei der Feststellung zu unterstützen,
welche der zuvor übertragenen Codierungseinheiten Ci eine in
der Mobilstation MS nicht identifizierbare Kennung K aufge
wiesen haben, können die Informationen I auch angeben, mit
welcher Trägerfrequenz, welchem Spreizcode oder zu welchem
Zeitpunkt oder während welchen Zeitraums die Codierungsein
heit mit der nicht identifizierbaren Kennung K empfangen wur
de. Die Angabe des Spreizcodes ist natürlich nur möglich,
wenn es sich um ein CDMA-Übertragungsverfahren handelt. Die
Angabe eines Zeitraumes für einen derartigen Empfang kann
beispielsweise bei TDMA-Übertragungsverfahren in Form der
Nummer des Empfangszeitrahmens oder Empfangszeitschlitzes ge
schehen.
Die Basisstation BS (oder allgemein: der Sender) sendet,
nachdem sie festgestellt hat, für welche der zuvor übertrage
nen Codierungseinheiten Ci eine Identifizierung der zugehöri
gen Kennung K in der Mobilstation MS nicht möglich war, wei
tere Codierungseinheiten zur Mobilstation MS. Die weiteren
Codierungseinheiten dienen dazu, unter Verwendung der in der
Mobilstation MS gespeicherten Codierungseinheiten mit nicht
identifizierbarer Kennung eine fehlerfreie Decodierung und
damit Ermittlung des zugrundeliegenden Datenpakets Pi im Emp
fänger zu ermöglichen. Die Basisstation BS versieht die von
ihr zur Mobilstation MS übertragenen weiteren Codierungsein
heiten mit einer entsprechenden Kennzeichnung INF. Der Kenn
zeichnung INF kann die Mobilstation MS entnehmen, dass zu dem
zugehörigen Datenpaket Pi bereits zuvor eine Codierungsein
heit mit nicht identifizierbarer Kennung K übertragen worden
ist.
Fig. 3 zeigt, dass die Codierungseinheit U2 der Basisstation
BS aus einem Datenpaket Pi durch unterschiedliche Codierungen
mehrere unterschiedliche Codierungseinheiten C1, C2 erzeugen
kann. Dabei beinhaltet ein derartiges Codierungsverfahren die
Einbeziehung von Fehlerkorrekturcodes sowie beispielsweise
auch von Spreizcodes, sofern es sich um ein CDMA-Übertra
gungsverfahren handelt. Im in Fig. 3 dargestellten Fall er
zeugt der Codierer U2 (allerdings eventuell zu unterschiedli
chen Zeitpunkten, s. u.) zwei unterschiedliche Codierungsein
heiten C1, C2 für das Datenpaket P1. Die beiden Codierungs
einheiten C1, C10 unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Code
raten. Die Codierungseinheit C1 hat die Coderate 1, während
die Codierungseinheit C10 die Coderate 0,5 aufweist.
Die Basisstation BS erzeugt zunächst für das Datenpaket P1
nur die erste Codierungseinheit C1 und überträgt diese mit
den Codierungseinheiten der übrigen Datenpakete Pi zur Mobilstation
MS. Erst wenn die Basisstation BS feststellt, dass
die Kennung K der ersten Codierungseinheit C1 von der Mobil
station MS nicht identifiziert werden konnte und in deren
Speicher U5 gespeichert wurde, erzeugt der Codierer U2 der
Basisstation BS die weitere Codierungseinheit C10 aus dem Da
tenpaket P1. Die weitere Codierungseinheit C10 überträgt die
se dann ebenfalls zur Mobilstation MS.
Anhand der folgenden Figuren wird nun beschrieben, auf welche
Weise in der Mobilstation MS anschließend das Datenpaket P1
aus den empfangenen Codierungseinheiten decodiert wird.
Fig. 4 zeigt den Fall, wo bereits beide dem Datenpaket P1
zugeordnete Codierungseinheiten C1, C10 im Speicher U5 der
Mobilstation MS gespeichert worden sind. In der Fig. 4 und
den folgenden Figuren wurde durch eine Klammer um die Kennung
K der jeweiligen Codierungseinheit C1 angedeutet, dass die
betreffende Kennung K vom Empfänger nicht identifiziert wer
den konnte. Der Decoder U6 der Mobilstation MS decodiert zu
nächst die weitere Codierungseinheit C10. Ist diese Decodie
rung erfolgreich, was durch Auswertung der verwendeten Feh
lerkorrekturcodes feststellbar ist, ist das Datenpaket P1 im
Empfänger korrekt rekonstruiert worden. Dann können die bei
den Codierungseinheiten C1, C10 im Speicher U5 gelöscht wer
den. Für den Fall, dass die Decodierung der weiteren Codie
rungseinheit C10 durch den Decoder U6 nicht erfolgreich war,
weist die Mobilstation MS eine Kombinationseinheit U7 auf,
die die Codierungseinheiten C1, C10 miteinander zu einer kom
binierten Codierungseinheit CX kombiniert. Die kombinierte
Codierungseinheit CX wird anschließend vom Decoder U6 deco
diert. Auf diese Weise kann unter Verwendung sowohl der ur
sprünglich übermittelten Codierungseinheit C1 mit der nicht
identifizierbaren Kennung K und der weiteren Codierungsein
heit C10 das korrekte Datenpaket P1 im Empfänger ermittelt
werden. Die Kombination der Codierungseinheiten kann bei
spielsweise wie entsprechende Kombinationen beim Hybriden
ARQII- oder ARQIII-Verfahren erfolgen.
Fig. 5 zeigt den Fall, dass im Speicher U5 der Mobilstation
MS zwei Codierungseinheiten C1, C2 mit nicht identifizierba
rer Kennung K gespeichert wurden. Entsprechend hat die Basis
station BS für jedes betroffene Datenpaket P1, P2 eine weite
re Codierungseinheit C10, C20 zur Mobilstation MS übertragen.
Wie in Fig. 5 gezeigt, kann es aufgrund der Tatsache, dass
die Kennung K der Codierungseinheiten C1, C2 unbekannt ist,
dazu kommen, dass die Kombinationseinheit U7 zunächst die
weitere Codierungseinheit C10 des ersten Datenpakets P1 mit
der Codierungseinheit C2 des zweiten Datenpakets P2 zu einer
kombinierten Codierungseinheit CX kombiniert. Diese fälschli
cherweise durchgeführte Kombination CX wird anschließend vom
Decoder U6 decodiert. Unter Verwendung des eingesetzten Feh
lerkorrekturcodes kann dabei festgestellt werden, dass das
Decodierungsergebnis falsch ist.
Entsprechend Fig. 6 erfolgt daraufhin die Bildung einer neu
en Kombination der weiteren Codierungseinheit C10, diesmal
mit der Codierungseinheit C1 des ersten Datenpakets P1. Die
Kombinationseinheit U7 erzeugt eine entsprechende kombinierte
Codierungseinheit CY. Diese wird wiederum dem Decoder U6 zu
geführt, dessen Ausgangssignal diesmal dem Datenpaket P1 ent
spricht. In einem weiteren (nicht in den Figuren dargestell
ten) Schritt kann anschließend die weitere Codierungseinheit
C20 des zweiten Datenpakets P2 mit der Codierungseinheit C2
des zweiten Datenpaket P2 kombiniert und decodiert werden.
Zuvor können die Codierungseinheiten C1, C10, die nun nicht
mehr benötigt werden, gelöscht werden.
Die Erfindung ermöglicht, dass bei Hybrid ARQ II/III- oder
ähnlichen Fehlerkorrekturverfahren auch gesendete Codierungs
einheiten miteinbezogen werden, bei denen die Identifizierung
der Sequenznummer/Codierungseinheitsnummer nicht erfolgreich
war. Dadurch wird erreicht, dass eine höhere Fehleranfällig
keit bei der Übertragung von Codierungseinheiten, die ihre
Kennung betreffen, tolerabel ist. Es findet eine optimale
Ausnutzung der über die Luftschnittstelle übertragenen Infor
mation statt.
Die von der Mobilstation MS übertragene Information I (Fig. 1)
kann als gleichzeitiges Quittierungssignal beispielsweise die
Form eines Bitmusters und einer Start-Kennung SSN haben. Je
dem Datenpaket sind z. B. immer zwei Bits zugeordnet, wobei
die ersten beiden Bits das Datenpaket mit der Kennung SSN be
treffen, die nächsten beiden das Datenpaket mit der Kennung
SSN + 1 usw. Man kann nun zum Beispiel folgende Bedeutungen
der Bitmuster festlegen:
00: zu der betreffenden Sequenznummer ist keine Codierungs einheit empfangen worden.
01: Codierungseinheit wurde erfolgreich empfangen (entspricht dem ACK-Signal).
Z0: Codierungseinheit zu der betreffenden Sequenznummer wurde empfangen, ist aber nicht dekodierbar (entspricht dem NACK- Signal).
11: (nicht verwendet).
00: zu der betreffenden Sequenznummer ist keine Codierungs einheit empfangen worden.
01: Codierungseinheit wurde erfolgreich empfangen (entspricht dem ACK-Signal).
Z0: Codierungseinheit zu der betreffenden Sequenznummer wurde empfangen, ist aber nicht dekodierbar (entspricht dem NACK- Signal).
11: (nicht verwendet).
Der Empfänger in Fig. 1 kann auch als Information I (d. h. bei
der Meldung einer unidentifizierten Codierungseinheit) zu
sätzlich einen Ausschnitt aus der unidentifizierten Codie
rungseinheit senden, der dazu dient, auf der Senderseite zu
entscheiden, von welchem Datenpaket die unidentifizierte Co
dierungseinheit stammen könnte. Kommen mehrere Codierungsein
heiten in Frage, so kann der Sender dieses Datenfragment mit
den entsprechenden Stellen in den in Frage kommenden Codie
rungseinheiten vergleichen und die Codierungseinheit auswäh
len, bei der dieser Vergleich die höchste Übereinstimmung er
gibt.
Sender und Empfänger können auch die Zeitrahmennummer der ge
sendeten Codierungseinheiten und der empfangenen, nicht iden
tifizierbaren Codierungseinheiten notieren. Der Empfänger in
formiert nun den Sender darüber in welchem Zeitrahmen, das
heißt bei welcher SFN-Nummer, wieviele Codierungseinheiten
unidentifiziert empfangen wurden. Die Zahl der gesendeten Co
dierungseinheiten pro Zeitrahmen (Frame) ist in der Regel
deutlich kleiner als die Zahl der gesendeten Codierungsein
heiten zwischen zwei Statusreports, in denen überlicherweise
die Quittierungssignale ACK, NACK übermittelt werden. Ent
sprechend ist im Schnitt auch die Zahl der unidentifizierten
Codierungseinheiten pro Zeitrahmen kleiner als die Zahl der
unidentifizierten Codierungseinheiten zwischen zwei Statusre
ports. Dadurch wird die Zuordnung der weiteren Codierungsein
heiten zu den zuvor empfangenen, gespeicherten Codierungsein
heiten mit misslungener Kennungs-Identifizierung deutlich
vereinfacht und die Zahl der Fälle, bei der die Zuordnung
eindeutig ist, steigt.
Claims (18)
1. Verfahren zum Übertragen von Daten in Paketform zwischen
einem Sender (BS) und einem Empfänger (MS)
bei dem
- - den Datenpaketen (Pi) zur Kennzeichnung ihrer Reihenfolge jeweils eine Kennung (K) zugeordnet wird,
- - jedes Datenpaket (Pi) zu einer Codierungseinheit (Ci) co diert wird,
- - jede Codierungseinheit (Ci) mit der Kennung (K) des zuge hörigen Datenpakets (Pi) vom Sender (BS) zum Empfänger (MS) übertragen wird,
- - im Empfänger (MS) für jede Codierungseinheit (Ci) eine Auswertung der zugehörigen Kennung (K) erfolgt,
- - und für den Fall, dass eine der Kennungen (K) nicht iden tifiziert werden kann, die entsprechende Codierungseinheit (C1) im Empfänger (MS) für eine spätere Decodierung, die unter Verwendung von nachträglich vom Sender (BS) zu über tragenden Daten erfolgt, gespeichert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem
- - eine weitere Codierungseinheit (C10) eines Datenpakets (P1), dessen Codierungseinheit (C1) bereits übertragen worden ist, vom Sender (BS) zum Empfänger (MS) übertragen wird,
- - die gespeicherte Codierungseinheit (C1) mit der weiteren Codierungseinheit (C10) im Empfänger kombiniert wird
- - und die Kombination (CX) dieser Codierungseinheiten deco diert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
- - bei dem der Empfänger (MS) die weitere Codierungseinheit (C10) speichert,
- - vor der Kombination der Codierungseinheiten (C1, C10) die weitere Codierungseinheit (C10) ohne Verwendung der ge speicherten Codierungseinheit (C1) decodiert
- - und nur bei fehlerhafter Decodierung der weiteren Codie rungseinheit (C10) die Kombination (CX) mit der gespei cherten Codierungseinheit (C1) und die Decodierung der Kombination vornimmt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
bei dem
- - mehrere Codierungseinheiten (C1, C2) mit nicht identifi zierbarer Kennung (K) im Empfänger (MS) gespeichert wer den,
- - im Falle einer fehlerhaften Decodierung der Kombination (CX) aus der weiteren Codierungseinheit (C10) und einer der gespeicherten Codierungseinheiten (C2) die weitere Co dierungseinheit mit einer anderen (C1) der gespeicherten Codierungseinheiten kombiniert wird
- - und diese Kombination (CY) decodiert wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
bei dem
- - der Empfänger (MS) bei erfolgreicher Identifizierung der Kennung (K) der Codierungseinheiten (Ci) entsprechende Quittierungssignale (ACK, NACK) zum Sender (BS) überträgt, die Rückschlüsse auf die jeweilige Kennung zulassen,
- - und der Sender (BS) durch Vergleich der erhaltenen Quit tierungssignale (ACK, NACK) mit den Kennungen (K) der zu vor übertragenen Codierungseinheiten (Ci) ermittelt, bei welchen der übertragenen Codierungseinheiten die Kennung nicht identifizierbar war.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
bei dem der Empfänger (MS) dem Sender (BS) eine entsprechende
Information (I) übermittelt, wenn er die Kennung (K) einer
empfangenen Codierungseinheit (C1) nicht identifizieren konn
te.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem der Empfänger (MS) dem Sender (BS) mitteilt, wieviele
empfangene Codierungseinheiten (C1, C2) während eines be
stimmten Empfangszeitraums eine Kennung (K) aufweisen, die
nicht identifizierbar ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem der Empfänger (MS) dem Sender (BS) mitteilt, für wel
ches der von ihm zu empfangenden Datenpakete (Pi) er keine
Codierungseinheit (Ci) mit entsprechender Kennung (K) identi
fizieren konnte.
9. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem die Information (I) angibt, zu welchem Zeitpunkt oder
während welchen Zeitraums die Codierungseinheit (C1) mit der
nicht identifizierbaren Kennung (K) empfangen wurde.
10. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem
- - die Datenpakete (Pi) mittels eines CDMA-Verfahrens über tragen werden
- - und die Information (I) angibt, mit welchem Spreizcode die Codierungseinheit (C1) mit der nicht identifizierbaren Kennung (K) codiert ist.
11. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem
- - die Datenpakete (Pi) mittels eines FDMA-Verfahrens über tragen werden
- - und die Information (I) angibt, mit welcher Trägerfrequenz die Codierungseinheit (C1) mit der nicht identifizierbaren Kennung (K) übertragen wurde.
12. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem die Information (I) wenigstens einen Ausschnitt der
Codierungseinheit (C1) mit der nicht identifizierbaren Ken
nung (K) oder einen Ausschnitt eines Kopfabschnitts (H) die
ser Codierungseinheit enthält.
13. Verfahren nach Anspruch 6,
bei dem
- - zu wenigstens einem Teil (P1) der Datenpakete (P1) jeweils mehrere unterschiedliche Codierungseinheiten (C1, C10), die sich hinsichtlich ihrer Coderate unterscheiden und de nen unterschiedliche Identifikatonsnummern zugeordnet sind, gebildet werden
- - und die Information (I) die Identifikationsnummer der Co dierungseinheit mit der nicht identifizierbaren Kennung enthält.
14. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
bei dem der Sender (BS) die Kennungen (K) der weiteren Codie
rungseinheiten (C10) notiert, die er zum Empfänger (MS) über
trägt.
15. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
bei dem
- - der Sender (BS) die Reihenfolge der Aussendung der Codie rungseinheiten (Ci) notiert,
- - der Empfänger (MS) die Reihenfolge des Empfangs der mit nicht identifizierbarer Kennung (K) versehenen Codierungs einheiten (C1, C2) notiert
- - und der Sender (BS) die weiteren Codierungseinheiten (C10) bezüglich ihrer Zuordnung zu den Datenpaketen (Pi) in der selben Reihenfolge überträgt, wie die ursprünglich über tragenen Codierungseinheiten (Ci) mit den nicht identifi zierbaren Kennungen (K).
16. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
bei dem der Sender (BS) zusätzlich zu der weiteren Codie
rungseinheit (C10) eine Information (INF) zum Empfänger (MS)
überträgt, die angibt, dass die weitere Codierungseinheit
(C10) einem Datenpaket (P1) zugeordnet ist, dessen Kennung
(K) bislang vom Empfänger nicht identifizierbar war.
17. Kommunikationssystem mit einem Sender (BS) und einem
Empfänger (MS) zum Übertragen von Daten in Paketform,
- - mit einer Einheit (U1) zum Zuordnen jeweils einer Kennung (K) zu den Datenpaketen (Pi), zur Kennzeichnung ihrer Rei henfolge,
- - mit einer Einheit (U2) zum Codieren der Datenpakete (Pi) zu Codierungseinheiten (Ci),
- - dessen Sender (BS) eine Einheit (U3) zum Senden der Codie rungseinheiten (Ci) mit der Kennung (K) des zugehörigen Datenpakets (Pi) aufweist,
- - dessen Empfänger (MS) eine Einheit (U4) zur Auswertung der Kennung (K) jeder Codierungseinheit (Ci) aufweist,
- - dessen Empfänger (MS) einen Speicher (U5) zum Speichern einer der Codierungseinheiten (C1) aufweist, deren Kennung von der Auswerteeinheit (U4) nicht identifiziert werden kann,
- - und dessen Empfänger (MS) einen Decoder (U6) für eine De codierung der gespeicherten Codierungseinheit (C1) unter Verwendung von nachträglich vom Sender (BS) zu übertragen den Daten aufweist.
18. Empfänger (MS) für ein Kommunikationssystem für die Über
tragung von Datenpaketen (Pi),
- - denen zur Kennzeichnung ihrer Reihenfolge jeweils eine Kennung (K) zugeordnet ist,
- - die zu Codierungseinheiten (Ci) Codiert sind,
- - und deren Codierungseinheiten (Ci) mit der Kennung (K) des zugehörigen Datenpakets (P1) vom Sender (BS) zum Empfänger (MS) übertragen werden,
- - einer Einheit (U4) zur Auswertung der Kennung (K) jeder empfangenen Codierungseinheit (Ci),
- - einem Speicher (U5) zum Speichern einer der Codierungsein heiten (C1), deren Kennung von der Auswerteeinheit (U4) nicht identifiziert werden kann,
- - und einem Decoder (U5) für eine Decodierung der gespei cherten Codierungseinheit (C1) unter Verwendung von nach träglich vom Sender (BS) zu übertragenden Daten.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10007564A DE10007564A1 (de) | 2000-02-18 | 2000-02-18 | Verfahren, Kommunikationssystem und Empfänger zum Übertragen von Daten in Paketform |
| PCT/DE2001/000624 WO2001061908A1 (de) | 2000-02-18 | 2001-02-16 | Verfahren, kommunikationssystem und empfänger zum übertragen von daten in paketform |
| EP01913675A EP1258096A1 (de) | 2000-02-18 | 2001-02-16 | Verfahren, kommunikationssystem und empfänger zum übertragen von daten in paketform |
| US10/204,035 US20030078008A1 (en) | 2000-02-18 | 2001-02-16 | Method,communications system and receiver for transmitting data in packet form |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10007564A DE10007564A1 (de) | 2000-02-18 | 2000-02-18 | Verfahren, Kommunikationssystem und Empfänger zum Übertragen von Daten in Paketform |
Publications (1)
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|---|---|
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