DE10006832A1 - Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse - Google Patents
Betätigungsvorrichtung für eine FeststellbremseInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung (1) für eine Feststellbremse eines Fahrzeugs mit einem an einem Lagerbock (3) schwenkbar gelagerten Handbremshebel (2). Der Lagerbock (3) ist von einem einstückig ausgebildeten Kunststoff-Spritzteil oder einem aus einer Leichtmetall-Legierung bestehenden Gussteil gebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Betätigungsvorrichtung ist aus der DE 195 21 159 C2 bekannt.
Diese Betätigungsvorrichtung umfasst einen aus miteinander verbundenen
Schalen bestehenden Handbremshebel. Der Handbremshebel ist in einem La
gerbock schwenkbar gelagert. Dabei kann über eine Festsetzeinrichtung, wel
che aus einem Sperrsegment und einer über eine Betätigungsstange bewegbare
Sperrklinke besteht, der Handbremshebel in seinen verschiedenen Stellungen
zur Betätigung der Feststellbremse verstellt werden.
Bei derartigen Betätigungsvorrichtungen besteht der Lagerbock üblicherweise
aus Blechstanz-Biegeteilen. Derartig ausgebildete Lagerböcke weisen eine re
lativ geringe Stabilität auf. Zudem ist nachteilig, dass die Verformbarkeit der
Blechteile durch Biegen und Stanzen begrenzt ist, so dass bei der Formgebung
des Lagerbocks enge Grenzen gesetzt sind.
In der DE 195 21 159 C2 ist angesprochen, zur Herstellung von Lagerböcken
Leichtmetall-Gusslegierungen zu verwenden, wodurch die Stabilität derartiger
Lagerböcke gesteigert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Betätigungsvorrichtung der
eingangs genannten Art so auszubilden, dass diese möglichst flexibel und kos
tengünstig in einem Fahrzeug integrierbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der Lagerbock der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung ist von einem
einstückig ausgebildeten Kunststoff-Spritzteil oder einem aus einer Leichtme
tall-Legierung bestehenden Gussteil gebildet. Die Herstellung des Lagerbocks
erfolgt somit mittels eines Spritzgießverfahrens oder eines Gießverfahrens.
Durch entsprechend ausgebildete Gießformen kann die Form des Lagerbocks
äußerst variabel ausgebildet sein.
Weiterhin ist vorteilhaft, dass derartige Lagerböcke kostengünstig herstellbar
sind.
Schließlich ist vorteilhaft, dass durch Verstrebungen und dergleichen der erfin
dungsgemäße Lagerbock bei geringem Gewicht eine sehr hohe Festigkeit und
Stabilität aufweist.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der La
gerbock Aufnahmemittel auf, mittels derer der Lagerbock in einer Ausnehmung
einer Unterlage gelagert ist, wobei die Aufnahmemittel die Ausnehmung in der
Unterlage dicht abschließen.
Die Ausnehmung in der Unterlage bildet dabei einen Durchgang durch den
Fahrzeugboden eines Fahrzeugs.
Zweckmäßigerweise weisen die Aufnahmemittel eine von der Unterseite des
Lagerbocks hervorstehende und in die Ausnehmung der Unterlage greifende
Wanne auf.
Der wesentliche Vorteil des so ausgebildeten Lagerbocks besteht darin, dass
mit den Aufnahmemitteln die Ausnehmung in der Unterlage so abgedichtet
wird, dass ein Eindringen von Flüssigkeiten und Gasen in das Fahrzeug verhin
dert wird. Zudem ist die Abdichtung auch so ausgebildet, dass auch die Ein
kopplung von Schall durch die Ausnehmung in das Fahrzeug verhindert wird.
Dabei werden für die Abdichtung zum Fahrzeugboden hin keine zusätzlichen
Teile benötigt. Insbesondere entfallen aufwendige Blechkonstruktionen oder
dergleichen, um den Durchgang zum Fahrzeugboden zu verschließen. Dies
führt nicht nur zu einer erheblichen Reduzierung der Herstellkosten sondern
auch zu einer erheblich verbesserten Dichtwirkung, da aufgrund der geringen
Teileanzahl auch die Zahl der Nahtstellen zwischen den einzelnen Teilen ge
ring gehalten werden kann.
Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Abdichtung zum Fahrzeugboden keinen zu
sätzlichen Montageaufwand erfordert, da die Aufnahmemittel, insbesondere die
Wanne, mit dem Lagerbock einstückig ausgebildet sind. Zur Abdichtung des
Durchgangs zum Fahrzeugboden braucht lediglich der Lagerbock auf die Un
terlage aufgesetzt und dort befestigt werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind der Lager
bock und wenigstens ein Teil einer Mittelkonsole von einem einstückig ausge
bildeten Kunststoff-Spritzteil oder Leichtmetall-Gussteil gebildet.
Durch diese Ausbildung wird die Anzahl der Einzelteile bei der Montage redu
ziert. Dadurch ergibt sich nicht nur eine erhebliche Verkürzung der Montage
zeiten. Zudem ergibt sich ein toleranzunempfindlicher Aufbau.
Diese Vorteile können dadurch noch gesteigert werden, in dem am Lagerbock
weitere Anschlussmittel zur Ankopplung von Belüftungskanälen, Ventilatoren
und dergleichen vorgesehen sind.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1: Perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der erfin
dungsgemäßen Betätigungsvorrichtung mit einem an einem Lager
bock gelagerten Handbremshebel.
Fig. 2: Perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels ei
nes Lagerbocks für die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3: Perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Lagerbocks für die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Betätigungsvorrichtung 1 für eine
Feststellbremse eines Fahrzeugs. Die Betätigungsvorrichtung 1 umfasst einen
Handbremshebel 2, welcher an einem Lagerbock 3 schwenkbar gelagert ist.
Der Handbremshebel 2 weist einen Grundkörper 4 auf, an welchen ein langge
streckter, horizontal verlaufender Ansatz anschließt. An diesem Ansatz ist ein
horizontal verlaufendes Segment der Betätigungsstange 5 verschiebbar gela
gert. Der Ansatz und das daran gelagerte Segment der Betätigungsstange 5 bil
den eine langgestreckte, im wesentlichen zylindrische Aufnahme, auf welcher
ein Handgriff 6 aufsitzt. Über das offene Vorderende des Handgriffs 6 steht ein
Druckknopf 7 hervor, mit welchem die Betätigungsstange 5 betätigt wird. Vor
zugsweise ist der Druckknopf 7 in eine nicht dargestellte Ausnehmung an der
Vorderseite der Betätigungsstange 5 eingerastet.
Von dem Grundkörper 4 des Handbremshebels 2 stehen seitlich die Enden der
Lagerzapfen 8 hervor. In den Lagerzapfen 8 ist eine Welle 9 geführt, die in
Halteschenkeln 10 des Lagerbocks 3 gelagert ist.
Von der Unterseite des Grundkörpers 4 stehen zwei Stege 11 hervor, an wel
chen eine Zugstange 12 gelagert ist. Die jeweilige Stellung des Handbremshe
bels 2 wird über diese Zugstange 12 auf die nicht dargestellte Feststellbremse
des Fahrzeugs übertragen. Schließlich ist an dem Handbremshebel 2 und dem
Lagerbock 3 eine Festsetzeinrichtung vorgesehen.
Diese Festsetzeinrichtung umfasst ein Sperrsegment 13 und eine Sperrklinke
14. Die Sperrklinke 14 ist am Handbremshebel 2 schwenkbar gelagert und mit
der Betätigungsstange 5 gekoppelt, so dass durch Verschieben der Betätigungs
stange 5 die Sperrklinke 14 geschwenkt wird.
Das Sperrsegment 13 ist an einem weiteren Halteschenkel 15 des Lagerbocks 3
befestigt. Bei angezogenem Handbremshebel 2 verrastet die Sperrklinke 14 mit
dem Sperrsegment 13. Die Rastung zwischen der Sperrklinke 14 und dem
Sperrsegment 13 wird durch Betätigung des Druckknopfes 7 am freien Ende
des Handbremshebels 2 gelöst, wobei durch die Bewegung des Handbremshe
bels 2 die Sperrklinke 14 gegenüber dem Sperrsegment 13 geschwenkt wird.
Der erfindungsgemäße Lagerbock 3 ist einstückig ausgebildet und besteht aus
einem Kunststoff-Spritzteil. Alternativ kann der Lagerbock 3 von einem
einstückigen Gussteil aus einer Leichtmetall-Legierung bestehen. Vorzugswei
se werden hierfür Aluminium- oder Magnesium-Legierungen verwendet.
Der Lagerbock 3 kann prinzipiell an seiner Unterseite hervorstehende Auflage
füße zur Befestigung an einer Unterlage aufweisen, wobei der Lagerbock 3
vorteilhafterweise wenigstens drei Lagerfüße aufweist.
Bei den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen weist der
Lagerbock 3 Aufnahmemittel auf, mittels derer der Lagerbock 3 in einer Aus
nehmung einer nicht dargestellten Unterlage gelagert ist.
Dabei ist die Ausnehmung in der Unterlage von einem Durchgang durch den
Fahrzeugboden gebildet. Die Aufnahmemittel sind so ausgebildet, dass bei
Aufsetzen des Lagerbocks 3 auf die Unterlage die Aufnahmemittel die Aus
nehmung dicht abschließen. Zweckmäßigerweise befindet sich an den Nahtstellen
zwischen der Unterlage und den Aufnahmemitteln eine Dichtung, die
von einer nicht dargestellten Kunststoff oder Gummidichtung gebildet ist. An
sonsten sind keine weiteren Teile zur Abdichtung der Ausnehmung notwendig.
Durch die Aufnahmemittel wird die Ausnehmung in der Unterlage so dicht
verschlossen, dass ein Eindringen von Gasen und Flüssigkeiten ausgeschlossen
ist. Besonders vorteilhaft hierbei ist, dass die Abdichtung auch eine Übertra
gung von Schall verhindert, so dass der Fahrzeuginnenraum gegen Eindringen
von Außengeräuschen effizient abgesichert ist.
Die Aufnahmemittel des Lagerbocks 3 weisen eine Wanne 16 auf, die an der
Unterseite des Lagerbocks 3 hervorsteht und in die Ausnehmung der Unterlage
ragt.
Die Wanne 16 weist steil nach unten verlaufende Seitenwände auf, die in einen
nahezu eben verlaufenden oder leicht muldenförmigen Wannenboden einmün
den. Die Wanne 16 ist nach oben offen und weist eine über ihren gesamten
Umfang im wesentlichen gleichförmige Wanddicke auf. Die Tiefe der Wanne
16 nimmt vom hinteren zum vorderen Ende hin kontinuierlich ab.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel des Lagerbocks 3 er
streckt sich die Wanne 16 über den Großteil der Querschnittsfläche des Lager
bocks 3. An den oberen Rand der Wanne 16 schließt ein in Umfangsrichtung
der Wanne 16 verlaufendes Bodensegment 17 an, welches ebenfalls Bestandteil
der Aufnahmemittel ist.
Dieses Bodensegment 17 bildet eine schmale horizontal verlaufende Grund
platte mit im wesentlich rechteckiger Außenkontur.
Die Breite der Wanne 16 verjüngt sich vom hinteren Ende des Lagerbocks 3 zu
dessen vorderem Ende hin. Entsprechend ist die Breite des Bodensegments 17
am hinteren Ende des Lagerbocks 3 auf einen schmalen Randstreifen begrenzt,
der sich zu seinem vorderen Ende hin verbreitert.
Die Unterseite des über den Rand der Wanne 16 hervorstehenden Bodenseg
ments 17 verläuft im wesentlichen in einer horizontalen Ebene und dient zur
Auflage auf dem die Ausnehmung begrenzenden Rand der nicht dargestellten
Unterlage.
An den Ecken des Bodensegments 17 ist jeweils eine Befestigungsbohrung 18
vorgesehen, wobei in diese Befestigungsmittel zur Befestigung des Lagerbocks
3 an der Unterlage einführbar sind. Vom hinteren Ende des Bodensegments 17
stehen horizontal verlaufende Verstrebungen 19 ab, in welchen jeweils eine
weitere Befestigungsbohrung 20 vorgesehen ist. Über diese Verstrebungen 19
ist eine nicht dargestellte Mittelkonsole mit dem Lagerbock 3 verbunden.
Im Bereich des Zentrums des Lagerbocks 3 stehen von gegenüber liegenden
Bereichen des oberen Randes der Wanne 16 die Halteschenkel 10 mit Bohrun
gen 21 zur Aufnahme der in den Lagerzapfen 8 geführten Welle 9 hervor. Die
Halteschenkel 10 mit den Bohrungen 21 sind symmetrisch zur Längsachse des
Lagerbocks 3 ausgebildet und stehen senkrecht von der Oberseite des Boden
segments 17 hervor. An die Halteschenkel 10 schließt ein Wandelement 22 an.
Das Wandelement 22 steht ebenfalls senkrecht zum Bodensegment 17 und
verläuft entlang des oberen Randes der Wanne 16 vom ersten Halteschenkel 10
zum zweiten Halteschenkel 10. Dieses Wandelement 22 sorgt für eine zusätzli
che Stabilität des Lagerbocks 3. Für eine weitere Erhöhung der Stabilität sorgen
in vertikaler Richtung verlaufende Verstrebungen 23, die an der Oberseite des
Bodensegments 17 ausmünden und an der Außenseite der Halteschenkel 10
verlaufen. Am vorderen Ende des Lagerbocks 3 mündet an der Außenseite des
Wandelements 22 der Halteschenkel 15 zur Aufnahme des Sperrsegments 13
aus. Dieser Halteschenkel 15 verläuft ebenfalls senkrecht zum Bodensegment
17, wobei zur Erhöhung der Stabilität an der Außenseite des Halteschenkels 15
zwei senkrecht verlaufende Verstrebungen 24 vorgesehen sind.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel des Lagerbocks 3 weist analog
zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 Aufnahmemittel auf, die von einer
Wanne 16 mit angrenzendem Bodensegment 17 gebildet sind. Dabei sind im
horizontal verlaufenden Bodensegment 17 wiederum Befestigungsbohrungen
18 vorgesehen. In diese Befestigungsbohrungen 18 sind Befestigungsmittel zur
Befestigung des Lagerbocks 3 an der Unterlage einführbar.
Ebenso wie der Lagerbock 3 gemäß Fig. 2 ist auch der Lagerbock 3 gemäß
Fig. 3 im wesentlichen symmetrisch zu seiner Längsachse ausgebildet, wobei
das die Wanne 16 umschließende Bodensegment 17 eine im wesentlichen
rechteckige Außenkontur aufweist.
Das Bodensegment 17 weist dabei im Vergleich zu dem Lagerbock 3 gemäß
Fig. 2 eine größere Grundfläche auf. Ein weiterer Unterschied zu dem Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 2 besteht in der Anordnung der Halteschenkel
10, 15.
Die Halteschenkel 10 mit den Bohrungen 21 zur Aufnahme der in den Lager
zapfen 8 geführten Welle 9 sowie der Halteschenkel 15 zur Aufnahme des
Sperrsegments 13 sind Bestandteil des an dem Außenrand des Bodensegments
17 umlaufenden und von dessen Oberseite senkrecht hervorstehenden Wand
elements 22.
Der Bereich des Wandelements 22 am hinteren Ende des Lagerbocks 3 ist in
Form einer plattenförmigen Aufnahme 25 ausgebildet, welche eine Haltevor
richtung zur Befestigung einer nicht dargestellten Armstütze bildet.
An den Seitenrändern und am unteren Rand dieser plattenförmigen Aufnahme
25 sind weitere Wandsegmente 26, 27 vorgesehen, die von der plattenförmigen
Aufnahme 25 hervorstehen. Diese Wandsegmente 26, 27 bilden Auflageflä
chen für die Armstütze.
Zudem sind in der plattenförmigen Aufnahme 25 Befestigungsbohrungen 28
zur Befestigung der Armstütze an dem Lagerbock 3 vorgesehen.
Vom hinteren Rand des Lagerbocks 3 stehen zwei Verstrebungen 29 hervor, in
deren Stirnseite jeweils eine Befestigungsbohrung 30 vorgesehen ist. Hiermit
wird eine nicht dargestellte Mittelkonsole am Lagerbock 3 befestigt.
Die Verstrebungen 29 münden dabei an dem Wandsegment 27 am unteren
Rand der plattenförmigen Aufnahme 25 aus und verlaufen in Abstand parallel
zueinander in Längsrichtung des Lagerbocks 3.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der La
gerbock 3 und wenigstens ein Teil der Mittelkonsole einstückig ausgebildet
sein. Dadurch wird die Anzahl der zu montierenden Einzelteile reduziert, was
zu einer erheblichen Verkürzung der Montagezeit führt. Zudem wird dadurch
ein toleranzunempfindlicher Aufbau dieser Anordnung erhalten.
Schließlich kann der erfindungsgemäße Lagerbock 3 auch nicht dargestellte
Anschlussmittel zur Ankopplung von Belüftungskanälen, Ventilatoren und
dergleichen aufweisen. Dadurch kann der Montageaufwand derartiger Anord
nungen weiter reduziert werden.
1
Betätigungsvorrichtung
2
Handbremshebel
3
Lagerbock
4
Grundkörper
5
Betätigungsstange
6
Handgriff
7
Druckknopf
8
Lagerzapfen
9
Welle
10
Halteschenkel
11
Steg
12
Zugstange
13
Sperrsegment
14
Sperrklinke
15
Halteschenkel
16
Wanne
17
Bodensegment
18
Befestigungsbohrung
19
Verstrebung
20
Befestigungsbohrung
21
Bohrung
22
Wandelement
23
Verstrebung
24
Verstrebung
25
Aufnahme
26
Wandsegment
27
Wandsegment
28
Befestigungsbohrung
29
Verstrebung
30
Befestigungsbohrung
Claims (17)
1. Betätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse eines Fahrzeugs mit ei
nem an einem Lagerbock schwenkbar gelagerten Handbremshebel, da
durch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (3) von einem einstückig aus
gebildeten Kunststoff-Spritzteil oder einem aus einer Leichtmetall-
Legierung bestehenden Gussteil gebildet ist.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gussteil aus einer Aluminium- oder Magnesium-Legierung besteht.
3. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Lagerbock (3) wenigstens drei Auflagefüße zur
Befestigung an einer Unterlage aufweist.
4. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Lagerbock (3) an seiner Unterseite Aufnahme
mittel aufweist, mittels derer der Lagerbock (3) in einer Ausnehmung ei
ner Unterlage gelagert ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmemittel des Lagerbocks die Ausnehmung in der Unterlage
dicht abschließen.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ausnehmung in der Unterlage einen Durchgang
durch den Fahrzeugboden des Fahrzeugs bildet.
7. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Aufnahmemittel eine von der Unterseite des Lagerbocks
(3) hervorstehende und in die Ausnehmung der Unterlage ra
gende Wanne (16) aufweisen.
8. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmemittel des Lagerbocks (3) ein Bodensegment (17) aufwei
sen, dessen Unterseite auf dem die Ausnehmung begrenzenden Rand der
Unterlage anliegt.
9. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberseite der Wanne (16) an dem Bodensegment (17) ausmündet.
10. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, dass sich das Bodensegment (17) in einer Ebene verlau
fend über den äußeren Rand des Lagerbocks (3) erstreckt.
11. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch ge
kennzeichnet, dass im Bodensegment (17) Befestigungsbohrungen (18)
zur Befestigung des Lagerbocks (3) an der Unterlage vorgesehen sind.
12. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Lagerbock (3) Haltevorrichtungen zur Befestigung
einer Mittelkonsole aufweist.
13. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Lagerbock (3) und wenigstens ein Teil einer Mit
telkonsole von einem einstückig ausgebildeten Kunststoff-Spritzteil oder
Leichtmetall-Gussteil gebildet sind.
14. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Mittelkonsole über Verstrebungen (19, 29) an
dem Lagerbock (3) mit diesem verbunden ist.
15. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Lagerbock (3) eine Haltevorrichtung zur Befesti
gung einer Armstütze aufweist.
16. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltevorrichtung zur Befestigung der Armstütze eine vom hinteren
Rand des Lagerbocks (3) nach oben hervorstehende plattenförmige Auf
nahme (25) mit Befestigungsbohrungen (28) aufweist.
17. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Lagerbock (3) Anschlussmittel zur Ankopplung
von Belüftungskanälen und Ventilatoren aufweist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE10006832A1 (de) |
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