DE10005125A1 - Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors - Google Patents
Verfahren zum Kalibrieren eines RegensensorsInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors für Kraftfahrzeuge vorgeschlagen, mit dessen Hilfe interne Schwellwertparameter oder Verstärkungen so angepasst werden können, dass der Einfluss der Windschutzscheibe, der Kopplung zwischen Regensensor und Windschutzscheibe sowie Fertigungstoleranzen des Regensensors auf das Betriebsverhalten des Regensensors minimiert werden. Daraus resultiert eine unter allen Bedingungen gleichbleibend gute Wirkungsweise des Regensensors.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kalibrieren eines
Regensensors mit mindestens zwei Lichtquellen und mit einem
Empfänger.
Regensensoren von Kraftfahrzeugen müssen unter einer
Vielzahl teilweise wechselnder Bedingungen stets zuverlässig
arbeiten. Da die vom Empfänger des Regensensors empfangene
Lichtleistung u. a. von der Dicke und Lichtdurchlässigkeit
der Windschutzscheibe, der Kopplung zwischen Regensensor und
Windschutzscheibe sowie fertigungsbedingten Toleranzen und
der Alterung des Regensensors abhängt, arbeiten bekannte
Regensensoren nicht unter allen Bedingungen stets
zufriedenstellend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Regensensor
mit verbessertem Betriebsverhalten bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors mit mindestens
zwei Lichtquellen und mit einem Empfänger, bei welchem
- - die Lichtquellen mit einer Rechteck-Frequenz gleicher Amplitude sequentiell angesteuert werden,
- - die Amplitude der Rechteck-Frequenz mindestens einer Lichtquelle definiert verändert wird,
- - die am Empfänger empfangene Lichtleistung der Lichtquelle, deren Amplitude der Rechteck-Frequenz konstant geblieben ist, mit der am Empfänger empfangenen Lichtleistung mindestens einer Lichtquelle, deren Amplitude der Rechteck-Frequenz verändert wurde, verglichen wird,
- - die Differenz der Lichtleistungen in eine Regelspannung umgewandelt wird, und
- - der Regensensor in Abhängigkeit der Regelspannung kalibriert wird,
so dass nach der Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens interne Schwellwertparameter oder Verstärkungen
angepaßt werden können und somit der Einfluß der
Windschutzscheibe, der Kopplung zwischen Regensensor und
Windschutzscheibe sowie Fertigungstoleranzen des
Regensensors auf das Betriebsverhalten des Regensensors
minimiert werden. Daraus resultiert eine unter allen
Bedingungen gleichbleibend gute Wirkungsweise des
Regensensors.
In Ergänzung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die
Lichtquellen mit einer Frequenz von 30 kHz angesteuert
werden, so dass niederfrequente Schwankungen der
Lichtleistung, die aus anderen Lichtquellen in der Umgebung
des Regensensors herrühren können, keinen Einfluß auf die
Kalibrierung des Regensensors haben.
In zusätzlicher Ausgestaltung der Erfindung wird das
erfindungsgemäße Verfahren bei jeder Inbetriebnahme des
Regensensors automatisch durchgeführt, so dass auch
Alterungseffekte und Teildefekte des Optikmoduls des
Regensensors bei der Kalibrierung des Regensensors
berücksichtigt werden können. Damit ergibt sich ein über die
gesamte Lebensdauer des Regensensors gleichbleibend gutes
Betriebsverhalten desselben.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung werden als
Lichtquellen LEDs eingesetzt, so dass eine hohe Lebensdauer
und ein geringer Verbrauch an elektrischer Energie für die
Lichtquellen erreicht wird.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung
und den Patentansprüchen entnehmbar.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand der Zeichnung im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: den zeitlichen Verlauf einer ersten
Rechteckspannung;
Fig. 2: den zeitlichen Verlauf einer zweiten
Rechteckspannung; und
Fig. 3: die gemeinsame Darstellung von erster und zweiter
Rechteckspannung in einem Diagramm.
In Fig. 1 ist eine erste elektrische Rechteckspannung 1 über
der Zeit t aufgetragen. In Fig. 2 ist eine zweite
elektrische Rechteckspannung 3, die um eine Halbperiode
versetzt zur ersten Rechteckspannung 1 verläuft,
dargestellt. In den Fig. 1 und 2 sind die Amplituden der
ersten Rechteckspannung 1 und der zweiten Rechteckspannung 3
gleich groß.
Bei einem Regensensor mit zwei Lichtquellen wird die erste
Lichtquelle mit der ersten Rechteckspannung 1 beaufschlagt
und die zweite Lichtquelle mit der zweiten Rechteckspannung
3 beaufschlagt. Gleiche Lichtquellen und das Fehlen
sonstiger Störungen vorausgesetzt, empfängt der Empfänger
des Regensensors einen konstanten Lichtstrom, der je zur
Hälfte von der ersten Lichtquelle und von der zweiten
Lichtquelle emittiert wird.
Wenn nun, wie in Fig. 3 dargestellt, die Amplitude der
zweiten Rechteckspannung 3 verringert wird, ergibt sich der
dargestellte Spannungsverlauf. Wegen der Änderung der
Amplitude der zweiten Rechteckspannung 3 empfängt auch der
Empfänger des Regensensors einen Lichtstrom 5 mit dem in
Fig. 4 dargestellten Verlauf. Von einer Halbperiode zur
nächsten stellt sich somit eine Differenz 7 des auf den
Empfänger des Regensensors auftreffenden Lichtstroms ein.
Diese Differenz 7 wird vom Regensensor in eine Regelspannung
umgewandelt. Die Abweichung der Regelspannung von der
Regelmitte ist ein Maß für die Beeinflussung eines oder
beider Sendezweige und kann somit direkt zur Kalibrierung
verwendet werden.
Da die Amplitude der zweiten Rechteckspannung 3 um einen
definierten Betrag gegenüber dem Normalzustand verringert
wird, kann aus der Änderung der Regelspannung beim Übergang
vom Normalzustand in den Zustand mit reduzierter Amplitude
der zweiten Rechteckspannung 3 das Systemverhalten des
Regensensors ermittelt werden. Durch eine entsprechende
Kalibrierung kann der Regensensor so eingestellt werden,
dass er optimal arbeitet.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und
der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination miteinander
erfindungswesentlich sein.
Claims (3)
1. Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors, mit
mindestens zwei Lichtquellen und mit einem Empfänger,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - sequentielles Ansteuern der Lichtquellen mit einer Rechteck-Frequenz gleicher Amplitude,
- - definiertes Verändern der Amplitude der Rechteck- Frequenz mindestens einer Lichtquelle,
- - Vergleichen der am Empfänger empfangenen Lichtleistung der Lichtquelle, deren Amplitude der Rechteck-Frequenz konstant geblieben ist, mit der am Empfänger empfangenen Lichtleistung mindestens einer Lichtquelle, deren Amplitude der Rechteck-Frequenz verändert wurde,
- - Umwandeln der Differenz der Lichtleistungen in eine Regelspannungsabweichung von der Regelmitte, und
- - Kalibrieren des Regensensors in Abhängigkeit der Regelspannung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der oder die Lichtquellen mit einer Frequenz von 30 kHz
angesteuert werden.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als Lichtquellen LEDs
eingesetzt werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000105125 DE10005125A1 (de) | 2000-02-07 | 2000-02-07 | Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000105125 DE10005125A1 (de) | 2000-02-07 | 2000-02-07 | Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10005125A1 true DE10005125A1 (de) | 2001-08-09 |
Family
ID=7629954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000105125 Ceased DE10005125A1 (de) | 2000-02-07 | 2000-02-07 | Verfahren zum Kalibrieren eines Regensensors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10005125A1 (de) |
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- 2000-02-07 DE DE2000105125 patent/DE10005125A1/de not_active Ceased
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