DE10005781A1 - Elektrische Maschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgenerator, mit einem in einem Gehäuse angeordneten, eine Statorwicklung tragenden Stator und mit einem auf einer Welle gelagerten Klauenpolläufersystem mit zwei als Polradhälften ausgebildeten Polringen, die in gegenseitig ineinandergreifenden Klauen auslaufen, sowie einer von dem Klauenpolläufersystem umschlossenen, insbesondere auf der Welle angeordneten Erregerwicklung. DOLLAR A Es wird vorgesehen, daß die Klauenpole (15, 15') durch ein ringförmiges, wellenseitig angeordnetes, aus einem aus nichtmagnetischem Blech einteilig gefertigtes Klauenverschlußband (30) fest miteinander verbunden sind, wobei das Klauenverschlußband mit ausgeformten Verbindungselementen (31) ausgestaltet ist, welche die Klauenzwischenräume (19) ausfüllen.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine,
insbesondere einen Drehstromgenerator für Kraftfahr
zeuge.
Es ist bekannt, in Kraftfahrzeugen für die Aufladung
der Starterbatterie sowie für die Stromversorgung der
elektrischen Verbraucher des Bordnetzes Generatoren,
insbesondere Drehstromgeneratoren, einzusetzen. Zen
trales Bauelement von Drehstromgeneratoren ist ein
auf einer Läuferwelle angeordnetes und mit hoher
Drehzahl rotierendes Klauenpolläufersystem, das eine
ebenfalls auf der Welle angeordnete Erregerwicklung
umschließt. Das Klauenpolläufersystem ist aus zwei
gegenpoligen Klauenpolrädern aufgebaut, deren Pole
(Klauen) wechselseitig ineinandergreifen. Die Klauen
pole müssen dabei magnetisch voneinander getrennt und
gleichzeitig drehfest auf der Läuferwelle angeordnet
sein.
Bei Betrieb des Drehstromgenerators kommt es zu uner
wünschten Geräuschentwicklungen, wobei zwei ursächliche
Geräuschquellen unterschieden werden. Als soge
nanntes "magnetisches Geräusch" wird die Geräuschab
strahlung bezeichnet, die eine Folge des durch elek
tromagnetische Kräfte angeregten Schwingens der Klau
enpole ist. Ferner führt die die Klauenzwischenräume
durchströmende Luft beziehungsweise die in den Klau
enzwischenräumen entstehenden Luftturbulenzen zu ei
ner aerodynamischen Geräuschquelle, dem Strömungsge
räusch.
Bekannt ist, durch ein in den Klauenpolläufer erre
gerspulenseitig eingelegtes Dämpfungsband, das bei
spielsweise durch Schweißnähte mit den Klauenpolen
verbunden ist, das Schwingen der Klauenpole zu ver
hindern und somit die magnetische Geräuschentwicklung
zu reduzieren. Das Strömungsgeräusch wird mit diesem
Verfahren jedoch nicht abgesenkt.
Weiterhin ist bekannt, den Klauenzwischenraum zweier
benachbarter Klauen durch ein eingefügtes, unmagne
tisches Element zu schließen und somit das Strömungs
geräusch abzusenken. Nachteilig an dieser Lösung ist
eine mangelnde Schleuderfestigkeit bei hohen Drehzah
len. Ferner vermag diese Methode das Schwingen der
Klauenpole nur ungenügend zu dämpfen.
Die US Re. 36,038 beschreibt Klauenpolkeile zum Ver
schluß von Klauenzwischenräumen aus einem nichtmagne
tischen Material, vorzugsweise einem Kunststoff, oder
aus einem nichtmagnetischen Metall, wie Aluminium
oder Edelstahl. Bei Ausführung der Klauenpolkeile aus
einem nichtmagnetischen Metall werden diese durch
Druckguß, Verpressen oder Kaltschmieden gefertigt und
in den Klauenzwischenraum eingepaßt und mechanisch an
ihrem Ort gehalten. In der gleichen Schrift wird auch
eine einteilige Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Klauenpolkeile als Ring offenbart. Diese Ausführung
vermag zwar, das Strömungsgeräusch abzusenken, ist
jedoch, mangels einer wirklichen Befestigung der
Klauenpolkeile an den Polring beziehungsweise den
Polklauen, nicht in der Lage, das Schwingen der Klau
en und somit die magnetische Geräuschabstrahlung zu
unterdrücken. Nachteilig an der beschriebenen Technik
ist ferner der erhebliche Fertigungsaufwand, da die
Klauenpolkeile mit einer sehr geringen Toleranz be
züglich ihrer Paßgenauigkeit hergestellt werden müs
sen, um ohne weitere Befestigungsvorrichtung an den
Polringen fixiert werden zu können. Die Verwendung
von Kunststoff führt darüber hinaus zu einem hohen
Verschleiß, während die Verarbeitungskosten bei Ver
wendung eines nichtmagnetischen Metalls durch Druck
guß, Verpressen oder Kaltschmieden sehr hoch sind.
Die erfindungsgemäße Maschine mit den im Anspruch 1
genannten Merkmalen bietet demgegenüber den Vorteil,
daß ein Klauenpolläufer mit einem Klauenverschlußband
eingesetzt ist, welches sowohl das Strömungsgeräusch
als auch das magnetische Geräusch eliminiert, wobei
das Klauenverschlußband in einfacher und kostengün
stiger Weise in Schweißtechnik herstellbar ist.
Es wurde ein Klauenverschlußband entwickelt, das in
einteiliger Ausführung aus einem Blech aus einem
nichtmagnetischen Metall hergestellt werden kann. Das
erfindungsgemäße Klauenverschlußband wird bei der
Montage des Klauenpolläufersystems wellenseitig zwi
schen Erregerwicklung und den Polrädern eingelegt.
Dabei ist das Klauenverschlußband derart gestaltet,
daß es eine Vielzahl von aus dem Blech ausgeformten
Verbindungselementen enthält, die den Zwischenraum
zweier benachbarter Klauenpole ausfüllen, wobei der
Blechrücken auf der Klauenpolrückseite, das heißt
zwischen Klauenpol und Erregerwicklung, verläuft.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Klauen
verschlußband aus einem austenitischen Material her
gestellt.
Es ist ferner vorgesehen, die feste Verbindung zwi
schen Klauenverschlußband und Klauenpolen durch
Schweißtechnik, vorzugsweise Laserschweißtechnik,
herzustellen. Ein besonders geeigneter Ort für das
Anbringen der Schweißnähte findet sich zwischen den
Klauenflanken der Klauenpole und den Verbindungsele
menten des Klauenverschlußbandes, da hier eine rela
tiv große Kontaktfläche ausgebildet wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht die
beidseitige Ausgestaltung des Klauenverschlußbandes
mit einer Vielzahl von abgekanteten Laschen vor, die
sich im vollmontierten Zustand radial zwischen den
Klauenwurzeln des einen Polrades und den Klauenspit
zen des zweiten Polrades befinden, wobei die Laschen
vorzugsweise mit den Klauenwurzeln abschließen. Zum
Erreichen einer noch höheren Schleuderfestigkeit kann
optional in diesem Bereich, das heißt zwischen den
Laschen des Klauenverschlußbandes und den Klauenwur
zeln der Polräder, zusätzlich verschweißt werden.
Das erfindungsgemäße Klauenverschlußband erfüllt
gleichzeitig die Funktion eines Klauenverschlusses
und eines Dämpfungsbandes, indem es einerseits die
Klauenzwischenräume durch die Verbindungselemente
ausfüllt und andererseits eine feste Verbindung der
Klauenpole untereinander herstellt. Damit senkt das
erfindungsgemäße Klauenverschlußband sowohl die ma
gnetische Geräuschabstrahlung als auch das Strömungs
geräusch wirksam ab.
Darüber hinaus wird durch die stabile Verbindung der
Klauenpole das drehzahlabhängige radiale Aufbiegen
der Klauenpole stark reduziert, das in kürzester Zeit
zur Beschädigung oder gar Zerstörung des gesamten Ge
nerators führen kann. Dadurch wird nicht nur die Le
bensdauer des Drehstromgenerators erheblich verlän
gert. Vielmehr läßt sich dieser Effekt auch konstruk
tiv ausnutzen, indem der Arbeitsluftspalt zwischen
Ständerbohrung und Polräder verringert wird und somit
höhere Leistungen erreicht werden können.
Die Ausführung des erfindungsgemäßen Klauenverschluß
bandes aus nichtmagnetischem Blech hat gegenüber den
genannten Ausführungen gemäß dem Stand der Technik
den Vorteil einer einfachen und kostengünstigen Her
stellung, da aufwendige und kostenintensive Verarbeitungstechniken,
wie Druckguß oder Kaltschmieden, bei
spielsweise durch das kostengünstigere Laserschweißen
ersetzt werden. Die einteilige Ausführung reduziert
zudem den Montageaufwand erheblich. Ferner läßt die
Ausführung in Blech in einem gewissen Umfang die Her
stellung eines Toleranzausgleiches beim Anbringen der
Schweißnähte zu, wodurch sich die Anforderungen an
die Präzision sowohl des Klauenverschlußbandes als
auch der Polräder reduzieren und gleichzeitig eine
hervorragende Paßgenauigkeit erreicht werden kann.
Ferner wird erwartet, daß über die vergrößerte Läu
feroberfläche eine effektivere Wärmeabfuhr und damit
eine bessere Kühlung des Läufers erreicht werden
kann.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispie
len anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt eines Drehstromgenerators
mit einem herkömmlichen Klauenpolläufersy
stem;
Fig. 2 eine Seitenteilansicht des herkömmlichen
Klauenpolläufersystems aus Fig. 1;
Fig. 3 einen Teilschnitt eines Drehstromgenerators
mit einem Klauenpolläufersystem mit einem
Klauenverschlußband gemäß einer Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine Seitenteilansicht des Klauenpolläufer
systems aus Fig. 3 mit einem Klauenver
schlußband gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 die Stufen des Herstellungsverfahrens eines
Klauenverschlußbandes gemäß einer Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung, wobei
A) eine Draufsicht und B) eine Seitenan
sicht eines zu einem Klauenverschlußband zu
verarbeitenden Bleches in den verschiedenen
Fertigungsstufen darstellt und
Fig. 6 ein fertiges Klauenverschlußband gemäß ei
ner Ausführungsform der Erfindung.
Der in Fig. 1 dargestellte Drehstromgenerator weist
einen in seiner Grundstruktur bekannten Aufbau auf.
Es sind nur die für die Erfindung relevanten Genera
torteile, das heißt im wesentlichen die Komponenten
des Rotors, gezeigt. Der Generator umfaßt eine Läu
ferwelle 10 mit einem hierauf montierten Kern 11, auf
den eine Erregerwicklung 12 koaxial und drehfest ge
wickelt ist. Der Kern 11 und die Erregerwicklung 12
werden von zwei, ebenfalls auf der Läuferwelle 10
montierten, gegenpoligen Polrädern 13 und 13' um
schlossen. Die Polräder 13 und 13' weisen jeweils einen
Polring 14 und 14' auf, der mit fingerförmigen,
axial verlaufenden Klauenpolen 15 und 15' ausgestal
tet ist. Die Polräder 13 und 13' sind derart angeord
net, daß die auf den Polringen 14 und 14' äquidistant
verteilten Klauenpole 15 und 15' wechselseitig inein
andergreifen. Nicht gezeigt in dieser Teildarstellung
ist das das Klauenpolläufersystem umschließende Stän
derblechpaket, das die Statorwicklung trägt.
In Fig. 2 ist ein Ausschnitt eines konventionellen
Klauenpolläufersystems ohne Klauenverschlußband in
Seitenansicht dargestellt. Zu sehen sind zwei Klauen
pole 15 des von der Antriebsseite abgewandt angeord
neten Polrades 13 und ein Klauenpol 15' des antriebs
seitigen Polrades 13', welcher berührungsfrei in die
Lücke der Klauenpole 15 greift. Dabei weist die Klau
enspitze 17' des Klauenpols 15' des antriebsseitigen
Polrades 13' auf die Klauenwurzel 16 des von der An
triebsseite abgewandten Polrades 13 und umgekehrt.
Zwischen zwei benachbarten Klauenpolen 15 und 15' be
findet sich ein Klauenzwischenraum 19, der von je
weils zwei parallel zueinander verlaufenden Klauen
flanken 18 und 18' begrenzt wird. Die Klauenflanken
18 und 18' sind bezüglich der Läuferwelle 10 axial um
einen Winkel α beziehungsweise α' geneigt.
In diesem herkömmlichen Aufbau kommt es, wie oben er
läutert, infolge der die Klauenzwischenräume 19
durchströmenden Luft zu einer aerodynamischen Ge
räuschentwicklung, dem Strömungsgeräusch. Eine weite
re Ursache für die unerwünschte Geräuschentwicklung
stellt das Schwingen der Klauenpole 15 und 15' dar,
welches aufgrund elektromagnetischer Wechselwirkungen
entsteht und deshalb auch als "magnetisches Geräusch"
bezeichnet wird. Beide Geräuschabstahlungen nehmen
mit höher werdenden Drehzahlen, die bei dem gattungs
gemäßen Drehstromgenerator angestrebt werden, zu.
Ein weiteres Problem stellt das unter dem Einfluß ho
her Drehzahlen auftretende radiale Aufbiegen (Aufwei
ten) der Klauenpole dar, das innerhalb kurzer Zeit
zur Zerstörung des gesamten Generators führen kann.
Beide Geräuschursachen sowie das Aufbiegen der Klau
enpole werden durch ein Klauenverschlußband gemäß der
vorliegenden Erfindung eliminiert. Fig. 3 zeigt ei
nen Drehstromgenerator mit einem Klauenpolläufersy
stem, der ein erfindungsgemäßes Klauenverschlußband
30 trägt. Gleiche Bauteile sind mit identischen Be
zugszeichen wie in Fig. 1 gekennzeichnet. Ein Groß
teil der Strukturen des Klauenverschlußbandes 30 wird
in dieser Ansicht von dem Klauenpol 15 verdeckt. Le
diglich der rückseitige Blechrücken 33 des Klauenver
schlußbandes 30, der zwischen Klauenpol 15 und Erre
gerwicklung 12 angeordnet ist, ist zu erkennen.
Fig. 4 zeigt einen Seitenteilausschnitt eines Klau
enpolsystems mit eingelegtem Klauenverschlußband 30
gemäß der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausfüh
rungsvariante sind die von den Klauenflanken 18 und
18' begrenzten Klauenzwischenräume 19 durch einge
legte, aus einem austenitischen Blech ausgearbeitete
Verbindungselemente 31 ausgefüllt. Dabei schließen
die langen Seiten 32 der in diesem Beispiel quaderförmig
gestalteten Verbindungselemente 31 mit den
Klauenflanken 18 und 18' der Klauenpole 15 und 15'
ab. Die Verbindungselemente 31 des Klauenverschluß
bandes 30 werden durch den Blechrücken 33, der zwi
schen der Rückseite der Klauenpole 15 und 15' und der
Erregerspule 12 verläuft, miteinander verbunden. In
axialer Richtung weist das Klauenverschlußband 30 auf
beiden Seiten abgekantete Laschen 34 auf, die an die
Klauenwurzeln 16 und 16' der Polräder 13 und 13'
grenzen. Das Klauenverschlußband wird vorzugsweise
durch Laserschweißen mit den Polrädern 13 und 13'
verbunden, wobei die Schweißnähte vorzugsweise zwi
schen den Klauenflanken 18 und 18' und den langen
Seiten 32 der Verbindungselemente 31 angebracht wer
den. Zusätzlich kann zwischen den Laschen 34 und den
Klauenwurzeln 16 und 16' verschweißt werden.
Die in Fig. 4 dargestellte Seitenansicht zeigt deut
lich, daß das erfindungsgemäße Klauenverschlußband
jegliche Öffnung im vollmontierten Klauenpolläufer
system abdichtet, so daß bei rotierendem Läufer keine
Luft die Klauenzwischenräume durchströmen kann. Fer
ner bildet das Klauenpolläufersystem zusammen mit dem
Klauenverschlußband 30 im Bereich der Klauenpole 15
und 15' und der Verbindungselemente 31 eine annähernd
glatte Oberfläche aus, so daß Luftturbulenzen zwi
schen diesem Bereich und dem Stator erheblich redu
ziert werden. Auf diese Weise wird das aerodynamische
Strömungsgeräusch wirkungsvoll unterdrückt. Darüber
hinaus weisen die Verbindungselemente 31 und die
Klauenflanken 18 und 18' eine relativ große gemein
same Berührungsfläche auf, so daß durch Verschweißen
in diesem Bereich eine äußerst stabile Verbindung der
Klauenpole 15 und 15' erreicht wird. Somit kann das
Schwingen der Klauenpole 15 und 15' und damit die ma
gnetische Geräuschabstrahlung effektiv verhindert
werden. Die abgekanteten Laschen 34 sorgen für eine
zusätzliche mechanische Festigkeit des Läufers unter
Fliehkrafteinfluß.
Fig. 5 erläutert die Herstellung des erfindungsge
mäßen Klauenverschlußbandes 30, wobei A die Drauf
sicht und B eine Seitenansicht des Klauenverschluß
bandes 30 in verschiedenen Stadien des Herstellungs
prozesses darstellt. Ausgehend von einem Blechstrei
fen 35 aus einem austenitischen Material werden zu
nächst die Verbindungselemente 31 mit einem geeigne
ten Werkzeug vorgeformt. Dabei richtet sich die Aus
gestaltung der Form der Verbindungselemente 31, wie
auch deren Positionierung auf dem Blechstreifen 35,
nach der gegebenen Gestalt der Klauenpole 15 und 15'.
Im aktuellen Beispiel haben die Verbindungselemente
eine quaderförmige Gestalt, wobei die langen Seiten
32 der Quader alternierend um einen Winkel von +α und
-α zur Blechkante geneigt angeordnet sind. Die Winkel
entsprechen den axialen Neigungswinkeln der Klauen
flanken 18 und 18' zur Läuferwelle 10 (vergleiche
Fig. 2 und 4). Im nächsten Schritt erfolgt eine
beidseitige Beschneidung des Blechstreifens 35, wobei
jeweils in dem offenen Winkel, der durch zwei benach
barte Verbindungselemente 31 gebildet wird, eine Aus
sparung 36 geschnitten wird. Die Aussparungen 36
haben im vorliegenden Beispiel eine annähernd
halbrunde Gestalt. Die Aussparungen 36 dienen bei der
Montage der Polradhälften der Aufnahme der abge
schrägten Rückseiten der Klauenpole 15 und 15'. Seit
lich der geschlossenen Winkel, die durch zwei benach
barte quaderförmige Verbindungselemente 31 gebildet
werden, werden beim Ausschneiden der Aussparungen 36
auf beiden Seiten des Blechstreifens 35 die Laschen
34 stehengelassen, welche im nächsten Schritt des
Herstellungsprozesses rechtwinklig auf die den Ver
bindungselementen 31 zugewandten Blechseite abge
kantet werden. Im gleichen Schritt erfolgt die
Rollierung des Bandes über ein geeignetes Formwerk
zeug, wobei der Blechrücken 33 innenliegend und die
Verbindungselemente 31 und die Laschen 34 nach außen
gerichtet angeordnet sind. Die Enden des Klauen
verschlußbandes werden dann durch Schweißen oder
Hartlöten miteinander verbunden und der Ring somit
geschlossen. Ein fertiges Klauenverschlußband 30 ist
in einer Seitenansicht in Fig. 6 gezeigt.
Bei der Montage des Klauenpolläufers wird das Klauen
verschlußband 30 zwischen die zwei Polradhälften ein
gelegt und im Bereich der Klauenflanken 18 und 18'
verschweißt. Dabei läßt sich an den Schweißfugen in
einem gewissen Umfang ein Toleranzausgleich herstel
len, so daß an die Präzision der Herstellung des
Klauenverschlußbandes 30 relativ geringe Ansprüche zu
stellen sind. Zudem können aber auch Unregelmäßigkei
ten im Bereich der Klauenpole 15 und 15' der Polräder
13 und 13' gut ausgeglichen werden. Optional können
zusätzliche Schweißverbindungen zwischen den Klauen
wurzeln 16 und den Laschen 34 des Klauenverschlußban
des 30 hergestellt werden.
Insgesamt stellt die vorliegende Erfindung also ein
einteiliges Klauenverschlußband bereit, das in einfa
cher und kostengünstiger Weise aus Blech herstellbar
ist. Das erfindungsgemäße Klauenverschlußband senkt
sowohl das magnetische Geräusch als auch das Strö
mungsgeräusch wirksam ab und reduziert gleichzeitig
das drehzehlabhängige Aufweiten der Klauenpole.
Claims (6)
1. Elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgene
rator, mit einem, in einem Gehäuse angeordneten, eine
Statorwicklung tragenden Stator und mit einem, auf
einer Welle gelagerten Klauenpolläufersystem mit zwei
als Polradhälften ausgebildeten Polringen, die in ge
genseitig ineinandergreifenden Klauen auslaufen, so
wie einer von dem Klauenpolläufersystem umschlos
senen, insbesondere auf der Welle angeordneten Er
regerwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klauenpole (15, 15') durch ein ringförmiges, wellen
seitig angeordnetes, aus einem aus nichtmagnetischem
Blech einteilig gefertigtes Klauenverschlußband (30)
fest miteinander verbunden sind, wobei das Klauenver
schlußband mit ausgeformten Verbindungselementen (31)
ausgestaltet ist, welche die Klauenzwischenräume (19)
ausfüllen.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Klauenverschlußband aus einem
austenitischen Material besteht.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß das Klauenverschlußband in
Schweißtechnik, vorzugsweise Laserschweißtechnik, mit
den Klauenpolen (15, 15') verbunden ist.
4. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klauen
verschlußband (30) im Bereich der Verbindungselemente
(31) mit den Klauenflanken (18) der Klauenpole (15)
verschweißt ist.
5. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klauen
verschlußband (30) seitlich abgekantete Laschen (34)
umfaßt, welche mit den Klauenwurzeln (16) der Polrad
hälften (13) abschließen.
6. Elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klauen
verschlußband (30) im Bereich der Laschen (34) mit
den Klauenwurzeln (16) verschweißt ist.
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