DE10005645A1 - Schalldämpfer für einen Verbrennungsmotor - Google Patents
Schalldämpfer für einen VerbrennungsmotorInfo
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Abstract
Das Verhältnis des Abstands a, gemessen von einem Gasauslassende p eines Auslassrohrs 42 zu einer Innenseite 46 einer hinteren Trennwand 40, zu einem Innendurchmesser DIAMETER A des Auslassrohrs 42 wird in einer Beziehung von 0,6 (a/ DIAMETER A) < 1,2 eingestellt, während das Verhältnis von Abstand b, gemessen von einem Gaseinlassende q eines Auspuffrohrs 44 zu einer Innenseite 48 einer vorderen Trennwand 38, zu einem Innendurchmesser DIAMETER B des Auspuffrohrs 44 in einer Beziehung von 0,4 (b/ DIAMETER B) < 1,2 eingestellt wird, um einen Schalldämpfer mit einer optimalen Kombination von Motorleistungscharakteristik und Kompaktheit bereitzustellen, während eine Geräuschdämpfungswirkung beibehalten wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für einen
Verbrennungsmotor, welcher für die Anwendung in einem Motorrad oder
einem Kraftfahrzeug mit vier Rädern oder dergleichen geeignet ist.
Bei einem in einem Motorrad oder dergleichen eingesetzten
Verbrennungsmotor tritt ein Explosionsgeräusch auf, wenn ein
Auslassgeräusch unverändert in die Atmosphäre abgegeben wird. Um die
Erzeugung eines derartigen Explosionsgeräusches zu unterdrücken, ist ein
Schalldämpfer an dem Fahrzeug derart angebracht, dass das Abgas durch
diesen hindurchtreten und dieser Schallwellen absorbieren kann, um das
Auslassgeräusch zu senken.
Fig. 6 stellt schematisch eine Längsschnittanordnung eines Schalldämpfers
1 vom Typ mit einer Mehrstufen-Expansionskammer dar. Der Schalldämpfer
1 besitzt einen im Allgemeinen zylindrischen Schalldämpferkörper 2. Der
Schalldämpferkörper 2 umfasst eine Umfangswand 3, eine vordere und eine
hintere Wand (eine vordere und hintere Trennwand) 4a, 4d, welche die
Umfangswand 3 abschließen, sowie Trennwände 4b und 4c als
Zwischenwände. Mit diesen Wänden sind eine erste, zweite und dritte
Expansionskammer (erste bis dritte Kammern) 5a, 5b, 5c gebildet.
Ein Auslassrohr 6 zum Einleiten eines Gases (auch als Abgas bezeichnet) G
in den Schalldämpferkörper 2 ist durch die vordere Trennwand 4a des
Schalldämpferkörpers 2 hindurch eingebaut, während ein Auspuffrohr 9
zum Ablassen des Gases G aus dem Innenraum des Schalldämpferkörpers
2 durch die hintere Trennwand 4d des Schalldämpferkörpers hindurch
eingebaut ist. Weiterhin sind durch die Zwischentrennwände 4b und 4c
innere Rohre 7 und 8 eingebaut. In Fig. 6 zeigen Pfeile die
Strömungsrichtungen des Gases G an.
In dem in Fig. 6 gezeigten Schalldämpfer 1 sind die erste bis dritte
Expansionskammer 5a bis 5c in drei Stufen aneinander angrenzend, jedoch
kann der Schalldämpfer 1 modellhaft durch einen Einzelkammer-
(Einzelexpansionskammer-)-Schalldämpfer 12 (s. Fig. 7) dargestellt werden.
Der Schalldämpfer 12 weist eine im Allgemeinen zylindrische
Expansionskammer 14 als einen Schalldämpferkörper auf. Die
Expansionskammer 14 ist gebildet aus einer Umfangswand 16 mit einer
Gesamtlänge L sowie aus einer vorderen und einer hinteren Trennwand 18,
20, welche die Umfangswand 16 abschließen und welche einen
Durchmesser ∅C aufweisen.
Ein Auslassrohr 22 mit einem Durchmesser von ∅A, um das Gas G in die
Expansionskammer 14 einzuleiten, ist durch die vordere Trennwand 18 der
Expansionskammer 14 hindurch eingebaut, während ein Auspuffrohr 24 mit
einem Durchmesser von ∅B, um das Gas G aus dem Innenraum
Expansionskammer 14 abzulassen, durch die hintere Trennwand 20 der
Expansionskammer hindurch eingebaut ist. In Fig. 7 zeigen Pfeile ebenso
eine Strömungsrichtung des Gases G an.
Im Folgenden wird ein Vergleich zwischen der ersten Expansionskammer 5a
in dem in Fig. 6 dargestellten Schalldämpfer 1 und dem in Fig. 7 als
Einzelkammermodell dargestellten Schalldämpfer 12 durchgeführt werden.
Es ist zu sehen, dass die vordere Trennwand 4a in dem Schalldämpfer 1
und die vordere Trennwand 18 in dem Schalldämpfer 12 einander
entsprechen, dass ferner die Trennwand 4b im Schalldämpfer 1 und die
hintere Trennwand 20 in dem Schalldämpfer 12 einander entsprechen, dass
weiterhin das Auslassrohr 6 im Schalldämpfer 1 und das Auslassrohr 22 im
Schalldämpfer 12 einander entsprechen, sowie dass das innere Rohr 7 im
Schalldämpfer 1 und das Auspuffrohr 24 im Schalldämpfer 12 einander
entsprechen. Was die verbleibende zweite und dritte Expansionskammer
5b, 5c im Schalldämpfer 1 anbelangt, können diese weiterhin
gleichermaßen durch den in Fig. 7 dargestellten Schalldämpfer 12 als
Einzelkammermodell dargestellt werden.
Bei dem Schalldämpfer 12 der Fig. 7 werden eine
Geräuschdämpfungscharakteristik, eine Motorleistungscharakteristik
(Auslass-Durchblascharakteristik) sowie Kompaktheit als wichtige Punkte
erachtet. Es ist bekannt, dass die Geräuschdämpfungscharakteristik, um
den Strömungswiderstand des Abgases G zu erhöhen, verbessert wird
durch Vergrößern des Durchmessers ∅A des Auslassrohrs 22 sowie durch
Verkürzen des Abstandes a, gemessen von einem Gasauslassende des
Rohrs 22 bis zu einer Innenseite 26 der hinteren Trennwand 20, sowie
durch Verkürzen des Abstandes b, gemessen von einer Gaseinlassseite des
Auspuffrohrs 24 zu einer Innenseite 28 der vorderen Trennwand 18.
In dem Fall, in welchem der Strömungswiderstand des Abgases G durch
Verkürzen des Abstandes a, gemessen von dem Gasauslassende des
Auslassrohrs 22 zu der Innenseite 26 der hinteren Trennwand 20, oder des
Abstandes b, gemessen von dem Gaseinlassende des Auspuffrohrs 24 zur
Innenseite 28 der vorderen Trennwand 18, erhöht wird, tritt das Problem
auf, dass die Motorleistung niedriger wird. In anderen Worten besteht eine
reziproke Beziehung für die Geräuschdämpfungscharakteristik, eine
sogenannte Einbuße-Beziehung, derart, dass die Auslass-
Durchblascharakteristik des Motors verschlechtert wird.
Angesichts des obigen Gesichtspunktes sowie um eine gewünschte
Geräuschdämpfungscharakteristik und eine gewünschte
Motorleistungscharakteristik miteinander verträglich zu machen, wurde vom
Anmelder der vorliegenden Erfindung ein Schalldämpfer auf Erfahrung
beruhend derart entworfen, dass das Verhältnis des Abstandes a zu dem
Durchmesser ∅A des Auslassrohrs 22 sowie das Verhältnis des Abstandes
b zu dem Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 24 (a/∅A) ≧ 1,2 bzw.
(b/∅B)≧ 1,2 betragen.
Die Länge des Auslassrohrs, um die Expansionskammer (die
Expansionskammer 5a in Fig. 6), welche am stromaufwärtigen Ende
angeordnet ist, mit einem Auslassanschluss des Verbrennungsmotors (nicht
dargestellt) zu verbinden, steht in Beziehung mit einer
Drehmomentcharakteristik, bezogen auf die Drehgeschwindigkeit des
Motors, während der Durchmesser des Auspuffrohrs, welches von der
Expansionskammer (dis Expansionskammer 5c in Fig. 6), welche am
stromabwärtigen Ende angeordnet ist, zur Atmosphäre hin offen ist, mit der
Verlagerung des Verbrennungsmotors und der Größe eines normalen
Drehgeschwindigkeitsbereichs in Beziehung steht.
Um eine Optimierung zu erreichen, während zwischen den drei
Charakteristika der Geräuschdämpfungscharakteristik, der
Motorleistungscharakteristik und der Kompaktheit ausgeglichen wird, war
es deshalb bis jetzt erforderlich, die Abstände a und b in jeder
Expansionskammer anzupassen, die Gesamtlänge L anzupassen sowie den
Durchmesser eines jeden inneren Rohrs zur Verbindung zwischen
angrenzenden Expansionskammern anzupassen.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der oben
genannten Probleme gemacht. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen
Schalldämpfer für einen Verbrennungsmotor bereitzustellen, welcher eine
weitere Optimierung sowohl der Motorleistungscharakteristik als auch der
Kompaktheit gestattet, während er eine gewünschte
Geräuschdämpfungscharakteristik sicherstellt.
Gemäß der Erfindung ist ein Schalldämpfer für einen Verbrennungsmotor
vorgesehen, umfassend:
eine im Allgemeinen hohle, zylindrische Expansionskammer, welche gebildet ist aus einer Umfangswand sowie einer vorderen und hinteren Trennwand, welche in Bezug auf die Umfangswand in einer vorderen und einer hinteren Stellung angeordnet sind;
ein Auslassrohr, welches durch die vordere Trennwand hindurch angeordnet ist, um ein Gas in die Expansionskammer einzuleiten; und
ein Auspuffrohr, welches durch die hintere Trennwand hindurch angeordnet ist, um das Gas von dem Innenraum der Expansionskammer abzulassen;
wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des Auslassrohrs als ∅A angenommen wird und der Abstand von einem Gasauslassende des Auslassrohrs zu einer Innenseite der hinteren Trennwand als a angenommen wird, sich der Innendurchmesser ∅A und der Abstand a in einer Beziehung von 0,6 ≦ (a/∅A) < 1,2 befinden.
eine im Allgemeinen hohle, zylindrische Expansionskammer, welche gebildet ist aus einer Umfangswand sowie einer vorderen und hinteren Trennwand, welche in Bezug auf die Umfangswand in einer vorderen und einer hinteren Stellung angeordnet sind;
ein Auslassrohr, welches durch die vordere Trennwand hindurch angeordnet ist, um ein Gas in die Expansionskammer einzuleiten; und
ein Auspuffrohr, welches durch die hintere Trennwand hindurch angeordnet ist, um das Gas von dem Innenraum der Expansionskammer abzulassen;
wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des Auslassrohrs als ∅A angenommen wird und der Abstand von einem Gasauslassende des Auslassrohrs zu einer Innenseite der hinteren Trennwand als a angenommen wird, sich der Innendurchmesser ∅A und der Abstand a in einer Beziehung von 0,6 ≦ (a/∅A) < 1,2 befinden.
Gemäß der gerade oben beschriebenen Erfindung kann durch Einstellen der
Beziehung zwischen dem Auslassrohr-Innendurchmesser ∅A und dem
Abstand a, gemessen von dem Auslassrohr-Gasauslassende zu der
Innenseite der hinteren Trennwand, innerhalb von 0,6 ≦ (a/∅A) < 1,2 ein
Schalldämpfer erhalten werden, welcher eine optimale Kombination von
Motorleistungscharakteristik und Kompaktheit aufweist, während er eine
gewünschte Geräuschdämpfungscharakteristik sicherstellt.
Weiterhin kann durch Einstellen der Beziehung zwischen dem
Auspuffrohrinnendurchmesser ∅B und dem Abstand b, gemessen von dem
Auspuffrohrgaseinlassende zu der Innenseite der vorderen Trennwand,
innerhalb von 0,25 ≦ (b/∅B) < 1,2 ein Schalldämpfer erhalten werden,
welcher eine ausgezeichnete Kombination von Motorleistungscharakteristik
und Kompaktheit aufweist, während er eine gewünschte
Schalldämpfungscharakteristik sicherstellt.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die
Expansionskammer und somit der Schalldämpferkörper durch Ausbilden des
Gaseinlassendes des Auspuffrohrs in der Gestalt einer Glockenöffnung bzw.
Trompetenöffnung bzw. Trichteröffnung kompakt ausgeführt sein, während
er die gewünschte Geräuschdämpfungsleistung und
Motorauslasscharakteristik sicherstellt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann durch
Einstellen der Beziehung zwischen dem Innendurchmesser ∅B und dem
Abstand b innerhalb von 0,4 ≦ (b/∅B) < 1,2 ein Schalldämpfer erhalten
werden, welcher eine optimale Kombination von
Motorleistungscharakteristik und Kompaktheit aufweist, während er eine
gewünschte Geräuschdämpfungswirkung sicherstellt.
Weiterhin ist es in dem Falle, dass die Abmessungsbeziehung zwischen
dem Auslassrohr und dem Auspuffrohr verändert wird, durch Beibehalten
der Beziehung des fnnendurchmessers ∅B und des Abstandes b zu dem
Innendurchmesser ∅A und dem Abstand a von (b/∅B) ≦ (a/∅A) möglich,
eine weitere Verbesserung der Kompaktheit zu erreichen, während eine
gewünschte Geräuschdämpfungswirkung sowie
Motorleistungscharakteristik sichergestellt werden.
Ein in der vorliegenden Erfindung angenommenes Analysemodell wird im
Folgenden mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert werden. Es stellt
dar:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht eines Schalldämpfers gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Diagramm einer Abgasdurchblascharakteristik im Zusammenhang
mit dem Auslassrohr;
Fig. 3 ein Diagramm einer Abgasdurchblascharakteristik im Zusammenhang
mit dem Auspuffrohr;
Fig. 4 ein schematisches Querschnittsdiagramm eines Schalldämpfers mit
einem Auspuffrohr in Form einer Glocken- bzw. Trompetenöffnung bzw.
eines Schalltrichters gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ein Diagramm einer Abgasdurchblascharakteristik im Zusammenhang
mit dem Auspuffrohr mit der Gestalt einer Glocken- bzw. Trompetenöffnung
bzw. eines Schalltrichters betreffendes;
Fig. 6 ein schematisches Querschnittsdiagramm, welches eine
schematische Konfiguration eines Schalldämpfers vom Mehrstufen-
Expansionskammer-Typ in einer Längsrichtung zeigt; sowie
Fig. 7 ein schematisches Querschnittsdiagramm zum Erläutern eines
herkömmlichen Schalldämpfers.
Fig. 1 zeigt eine schematische Querschnittskonfiguration eines
Schalldämpfers 32, welcher die vorliegende Erfindung verkörpert. Der
Schalldämpfer 32 ist mit einer zylindrischen Expansionskammer (ebenso
lediglich als Kammer bezeichnet) 34 als Schalldämpferkörper mit einer
inneren Gesamtlänge (ebenso aus Gründen der Einfachheit als äußere Größe
bezeichnet) L und einem Innendurchmesser ∅C versehen. Die
Expansionskammer 34 ist aus einer Umfangswand 36 sowie einer vorderen
und einer hinteren Trennwand 38, 40 gebildet, welche die Umfangswand
36 abschließen.
Ein Auslassrohr 42 zum Einleiten eines Gases (ebenso als Abgas
bezeichnet) G in die Expansionskammer 34 hinein ist durch die vordere
Trennwand 38 der Expansionskammer 34 hindurch eingebaut, wobei das
Auslassrohr 42 einen Durchmesser von ∅A und eine Länge von 11
aufweist, während ein Auspuffrohr 44 zum Ablassen des Gases G von dem
Innenraum der Expansionskammer 34 durch die hintere Trennwand 40 der
Expansionskammer 34 hindurch eingebaut ist, wobei das Auspuffrohr 44
einen Durchmesser von ∅B und eine Länge von l2 aufweist. In Fig. 1
zeigen Pfeile eine Strömungsrichtung des Gases G an.
Bei dem Schalldämpfer 32 mit einem derartigen Aufbau werden, wie zuvor
bemerkt, eine Geräuschdämfungscharakteristik, eine
Motorleistungscharakteristik (Abgasdurchblascharakteristik) sowie
Kompaktheit als wichtige Punkte erachtet. Was die
Geräuschdämpfungscharakteristik anbelangt, so wird selbige Charakteristik
umso mehr verbessert, je kleiner der Durchmesser ∅A des Auslassrohrs 42
ist.
Es ist weiterhin bekannt, dass die Geräuschdämpfungscharakteristik
verbessert wird durch Verkürzen des Abstands a (ebenso als
Abblasabschnittsabstand bezeichnet), gemessen von einem Gasauslassende
(Rohrende) p des Auslassrohrs 42 zu einer Innenseite 46 der hinteren
Trennwand 40, oder des Abstands (ebenso als Saugabschnittsabstand
bezeichnet) b, gemessen von einem Gaseinlassende (Rohrende) q des
Auspuffrohrs 44 zu einer Innenseite 48 der vorderen Trennwand 38,
wodurch der Strömungswiderstand des Abgases G erhöht wird. Eine
Erhöhung des Strömungswiderstands verursacht jedoch eine
Verschlechterung der Abgasdurchblascharakteristik.
Im Folgenden werden simulationsbasierte Berechnungen beschrieben
werden, um einen optimalen Bereich des Verhältnisses von Durchmesser a
zu Durchmesser ∅A (a/∅A) zu bestimmen sowie um einen optimalen
Bereich des Verhältnisses von Durchmesser b zu ∅B (b/∅B) zu bestimmen,
welche bisher erfahrungsbasiert bestimmt worden sind. Die
simulationsbasierten Berechnungen wurden gemäß einem PCC-Verfahren
(Partial Cells in cartesian coordinate = Partialzellen in kartesischen
Koordinaten) durchgeführt {12th Internal Combustion Engine Symposium
Record (1995, Seiten 91-96), Yasumoto Takahashi und Hitoshi Fujii}
durchgeführt, wobei als morphologische Daten ein von einem
dreidimensionalen CAD-System, wie z. B. CATIA, vorbereitetes räumliches
Modell verwendet wurde. Die Simulationsergebnisse, welche im Folgenden
beschrieben werden, sind ebenso auf jede der Expansionskammern 5a bis
5c in dem in Fig. 6 gezeigten Mehrstufen-Schalldämpfer 1 anwendbar.
Zunächst werden in Bezug auf das in Fig. 1 gezeigte Modell des
Einzelkammer-Schalldämpfers (Einheitsschalldämpfer) 32 die Gesamtlänge
L und die Abmessungen des Auspuffrohrs 44 festgelegt, während das
Verhältnis von Abstand a, gemessen von dem Gasauslassende p des
Auslassrohrs 42 zu der Innenseite (im Folgenden ebenso als Trennwand
bezeichnet) 46, zum Innendurchmesser ∅A des Auslassrohrs, d. h. (a/∅A),
als eine Variable verwendet wird. In diesem Zustand wurde eine
Abgasdurchblascharakteristik berechnet.
Gleichermaßen wurden Abgasdurchblascharakteristika in verschiedenen
Kombinationen des Durchmessers ∅A des Auslassrohrs und des
Durchmessers ∅B des Abgasrohrs 44 berechnet.
Fig. 2 zeigt die Ergebnisse der Berechnung, welche in Bezug auf die
Beziehung zwischen dem Wert des Verhältnisses von Abstand a, gemessen
von dem Gasauslassende p zu der Trennwand 46, zu dem Durchmesser
∅A des Auslassrohrs 42, d. h. (a/∅A) gemacht wurde, sowie die
Abgasdurchblascharakteristik. In der gleichen Figur wurden die Werte einer
Abgasdurchblascharakteristik 50 umfassend die mit Kreisen versehenen
Charakteristika 1 bis 5 erhalten, indem die Gasströmungsraten pro
Zeiteinheit dimensionslos gemacht wurden. Kombinationen des
Durchmessers ∅A des Auslassrohrs 42 und des Durchmessers ∅B des
Auspuffrohrs, welche in Fig. 2 tabelliert sind, lauten wie folgt:
Charakteristik 1: ∅A = 19,8, ∅B = 26,2;
Charakteristik 2: ∅A = 26,2, ∅B = 19,8;
Charakteristik 3: ∅A = 32,6, ∅B = 26,2;
Charakteristik 4: ∅A = ∅B = 26,2;
Charakteristik 5: ∅A = 26,2, ∅B = 32,6.
Charakteristik 1: ∅A = 19,8, ∅B = 26,2;
Charakteristik 2: ∅A = 26,2, ∅B = 19,8;
Charakteristik 3: ∅A = 32,6, ∅B = 26,2;
Charakteristik 4: ∅A = ∅B = 26,2;
Charakteristik 5: ∅A = 26,2, ∅B = 32,6.
In dem in Fig. 2 gezeigten Graphen der Abgasdurchblascharakteristik 50
repräsentiert die rechte Seite (größeres a/∅A-Verhältnis) des Graphen einen
Zustand, in welchem der Abstand a, gemessen vom Gasauslassende p zu
der Trennwand 46, am größten ist, während die linke Seite in der gleichen
Figur einen Zustand repräsentiert, in welchem sich das Gasauslassende p
zu der Seite der Trennwand 46 hin umso mehr erstreckt, um den Abstand
a zu verringern, je näher man der linken Seite in Fig. 2 (kleineres a/∅A)
kommt.
Fig. 2 zeigt, dass die Abgasdurchblascharakteristik 50 im Zusammenhang
mit dem Auslassrohr 42 bei einem Verhältnis-Wert von (a/∅A) ≦ 0,6 abrupt
verschlechtert wird und bei einem Verhältnis-Wert von (a/∅A) = 0,6 oder
darüber nahezu stabil wird und nur geringen Veränderungen unterzogen
wird.
Was das Ausmaß der Verschlechterung in der Abgasdurchblascharakteristik
bei einem Wert des Verhältnisses von (a/∅A) ≦ 0,6 anbelangt, so kann aus
einem Vergleich der Charakteristika 1, 3 und 4 gelesen werden, dass dann,
wenn der Durchmesser GB des Auspuffrohrs 44 konstant ist (∅B =
26,2 mm), die Verschlechterung umso weniger ausgeprägt ist (∅A =
19,8; 32,6 und 26,2 in Charakteristika 1, 3 bzw. 4), je größer der
Durchmesser ∅A des Auslassrohrs 42 ist, und dass der Zustand einer
Verschlechterung der Charakteristik umso später, d. h. zu kleineren Werten
von (a/∅A) hin verschoben, eintritt, je größer der Durchmesser ∅A ist.
Weiterhin ist aus einem Vergleich der Charakteristika 2, 4 und 5 zu sehen,
dass der Beginn der Verschlechterung der Charakteristik unabhängig von
dem Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44 konstant ist (∅B = 19,8, 26,2
und 32,6 in Charakteristika 2, 4 bzw. 5), dass jedoch dann, wenn der
Durchmesser ∅B größer wird, eine wellenartige Variation bei einem
Verhältnis-Wert von (a/∅A) ≦ 0,6 auftritt und die Stabilität verschlechtert
wird.
Was die Geräuschdämpfungscharakteristik anbelangt, so wird die
Geräuschdämpfungswirkung umso besser, je kleiner der Wert des
Verhältnisses (a/∅A) wird. Dazu ist keine Berechnung nötig. Somit zeigen
die obigen Berechnungsergebnisse, dass es möglich ist, eine befriedigende
Geräuschdämpfungswirkung, Kompaktheit und eine weitere Optimierung zu
erhalten, selbst wenn der Wert des Verhältnisses (a/∅A) noch kleiner als
der herkömmliche, auf Erfahrungen basierende Wert des Verhältnisses
(a/∅A) von 1,2 eingestellt wird, während die Verschlechterung der
Leistungscharakteristik verhindert wird.
Aus den obigen Berechnungen und Studien ist zu sehen, dass ein optimaler
Wert des Verhältnisses von Abstand a, gemessen von dem Gasauslassende
p zu der Trennwand 46, zu dem Durchmesser ∅A des Auslassrohrs 42 aus
dem folgenden Ausdruck (1) erhalten werden kann:
(a/∅A) = 0,6 (1)
In dem Fall, in dem der Schalldämpfer mit geringeren Kosten bereitgestellt
werden soll, während ein Massenherstellungsfehler in Betracht gezogen
wird, kann ein geeigneter Wert in dem Bereich des folgenden Ausdrucks (2)
bestimmt werden:
0,6 ≦ (a/∅A) ≦ 1,2 (2)
Wo der Schalldämpfer in einem Prozess mit relativ hoher Genauigkeit und
geringem Massenherstellungsfehler hergestellt werden soll und wenn die
Geräuschdämpfungswirkung vergrößert werden soll, ohne die äußere Größe
des Schalldämpfers zu verändern, oder wenn die Größe des Schalldämpfers
weiter verringert werden soll, kann der Schalldämpfer in dem Bereich des
folgenden Ausdrucks (3) entworfen werden:
0,6 ≦ (a/∅A) ≦ 0,8 (3)
Zunächst wird in Bezug auf das in Fig. 1 gezeigte Modell des Einzelkammer-
Schalldämpfers (Einheitsschalldämpfer) 32 die Gesamtlänge L und die
Abmessungen des Auslassrohrs 42 festgelegt, während der Wert des
Verhältnisses des Abstandes b, gemessen vom Gaseinlassende q des
Auspuffrohrs 44 zu der Innenseite (Trennwand) 48, zu dem Durchmesser
∅B, d. h. (b/∅B), als eine Variable verwendet wird. Es wurde eine
Abgasdurchblascharakteristik (Saugcharakteristik) berechnet.
Gleichermaßen wurden die Abgasdurchblascharakteristika in verschiedenen
Kombinationen des Durchmessers ∅A des Auslassrohrs 42 und des
Durchmessers ∅B des Auspuffrohrs 44 berechnet.
Fig. 3 zeigt die Ergebnisse einer Berechnung, die in Bezug auf die
Beziehung zwischen dem Wert des Verhältnisses des Abstands b,
gemessen vom Gaseinlassende q zur Innenseite (ebenso als Trennwand
bezeichnet) 48, zu dem Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44, d. h.
(b/∅B), durchgeführt wurden, sowie eine Abgasdurchblascharakteristik 52.
Die Werte der Abgasdurchblascharakteristik 52 (mit Kreisen versehene 6
bis 10) wurden erhalten, indem Gasströmungsraten pro Zeiteinheit
dimensionslos gemacht wurden. Kombinationen des Durchmessers ∅A des
Auslassrohrs 42 und des Durchmessers ∅B des Auspuffrohrs 44, welche
in Fig. 3 tabelliert sind, sind wie folgt:
Charakteristik 6: ∅A = 19,8, ∅B = 26,2;
Charakteristik 7: ∅A = 26,2, ∅B = 19,8;
Charakteristik 8: ∅A = 32,6, ∅B = 26,2;
Charakteristik 9: ∅A = ∅B = 26,2;
Charakteristik 10: ∅A = 26,2, ∅B = 32,6.
Charakteristik 6: ∅A = 19,8, ∅B = 26,2;
Charakteristik 7: ∅A = 26,2, ∅B = 19,8;
Charakteristik 8: ∅A = 32,6, ∅B = 26,2;
Charakteristik 9: ∅A = ∅B = 26,2;
Charakteristik 10: ∅A = 26,2, ∅B = 32,6.
In dem in Fig. 3 gezeigten Graphen der Abgasdurchblascharakteristik 52
repräsentiert die rechte Seite (größeres Verhältnis von b/∅B) des Graphen
einen Zustand, in welchem der Abstand b, gemessen vom Gaseinlassende
q zu der Trennwand 48, am größten ist, während die linke Seite in
derselben Figur einen Zustand repräsentiert, in welchem sich das
Gaseinlassende q umso mehr zur Seite der Trennwand 48 hin erstreckt, um
den Abstand b zu verkürzen, je näher man der linken Seite in Fig. 3
(kleineres b/∅B) kommt.
Aus Fig. 3 ist zu sehen, dass die Abgasdurchblascharakteristik 52 im
Zusammenhang mit dem Auspuffrohr 44 bei einem Wert des Verhältnisses
von (b/∅B)≦ 0,4 abrupt verschlechtert wird und bei einem Wert des
Verhältnisses von (b/∅B)≧ 0,6 annähernd stabil wird und geringe
Veränderungen aufweist.
Darüber hinaus ist aus einem Vergleich der Charakteristika 6, 8 und 9 zu
sehen, dass dann, wenn der Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44
konstant ist, eine Veränderung des Verhältnis-Wertes (b/∅B) umso
geringeren Einfluss hat, je kleiner der Durchmesser ∅A des Auslassrohrs
42 ist, und der Einfluss umso größer wird, je größer der Durchmesser ∅A
ist.
Ferner ist aus einem Vergleich der Charakteristika 7, 9 und 10 zu sehen,
dass dann, wenn der Durchmesser ∅A des Auslassrohrs 42 konstant ist,
bei einem Wert des Verhältnisses von (b/∅B) = 0,6 oder darüber eine
wellenartige Variation auftritt und die Stabilität verschlechtert wird, wenn
der Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44 kleiner wird.
Hinsichtlich der Geräuschdämpfungscharaktcristik gilt in diesem Fall
ebenso, dass die Geräuschdämpfungswirkung umso besser wird, je kleiner
der Wert des Verhältnisses (b/∅B) wird. Dazu bedarf es keiner Berechnung.
Somit zeigen die obigen Berechnungsergebnisse an, dass es möglich ist,
selbst wenn der Wert des Verhältnisses (b/∅B) noch niedriger als der
herkömmliche, auf Erfahrung basierende Wert des Verhältnisses (b/∅B) von
1,2 eingestellt wird, eine befriedigende Geräuschdämpfungswirkung,
Kompaktheit sowie eine weitere Optimierung zu erhalten, während eine
Verschlechterung der Leistungscharakteristik vermieden wird.
Aus den obigen Berechnungen und Studien ist zu sehen, dass ein optimaler
Wert des Verhältnisses von Abstand b, gemessen vom Gaseinlassende q
zur Trennwand 48, zu dem Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44 aus dem
folgenden Ausdruck (4) erhalten werden kann:
(b/∅B) = 0,6 (4)
Falls der Schalldämpfer mit geringeren Kosten bereitgestellt werden soll,
während ein Massenherstellungsfehler in Betracht gezogen wird, kann ein
geeigneter Wert in dem Bereich des folgenden Ausdrucks (5) bestimmt
werden:
0,4 ≦ (b/∅B)≦ 1,2 (5)
Falls der Schalldämpfer in einem Prozess mit relativ hoher Genauigkeit und
kleinem Massenherstellungsfehler hergestellt werden soll und falls die
Geräuschdämpfungswirkung verbessert werden soll, ohne die äußere Größe
des Schalldämpfers zu verändern bzw. wenn die Größe des Schalldämpfers
weiter verringert werden soll, kann der Schalldämpfer in dem Bereich des
folgenden Ausdrucks (6) konstruiert werden:
0,4 ≦ (b/∅B)≦ 0,8 (6)
Falls der Schalldämpfer 32 unter den Bedingungen ∅A ≠ ∅B sowie a ≠ b
nach Maßgabe der obigen Ausdrücke (4) und (1) konstruiert wird, kann der
Schalldämpfer derart konstruiert werden, dass er dem folgenden Ausdruck
(7) genügt:
0,4≦ (b/∅B)≦(a/∅A)≦ 1,2 (7)
vorausgesetzt, es gilt 0,6 ≦ (a/∅A).
Im Zusammenhang mit den Berechnungsergebnissen, die in den obigen
Simulationen 1 und 2 erhalten wurden, hat der Anmelder der vorliegenden
Erfindung die Tatsache bemerkt, dass eine wellenartige Erscheinung in
einem stabilen Bereich der Charakteristik auftritt, wenn der Durchmesser
∅B des Auspuffrohrs 44 verändert wird. Er hat vermutet, dass dies so ist,
da die Gasströmung nicht sanft am Gaseinlassende q des Auspuffrohrs 44
eingesaugt wird. Die Gasströmung kann durch Ausbilden des
Gaseinlassendes q des Auspuffrohrs 44 in Gestalt einer Glockenöffnung
bzw. Trompetenöffnung bzw. Schalltrichteröffnung sanft gemacht werden.
Im Folgenden wird aus Gründen der Einfachheit, jedoch ohne Beschränkung
darauf, zur Bezeichnung der Gestalt des Gaseinlassendes des Auspuffrohrs
44B lediglich der Ausdruck "Glockenöffnung" weiter verwendet. Die
Ausbildung einer Glockenöffnungsgestalt führt zu einer Zunahme des
Öffnungsdurchmessers des Gaseinlassendes q, und somit wird der Bereich
einer zylindrischen Fläche größer, welche imaginär sowohl durch den
Rohrdurchmesser ∅B sowie die Trennwand 48 beschrieben wird, wodurch
die Abgasdurchblascharakteristik verbessert werden soll, während der
Abstand b der gleiche bleibt.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines Schalldämpfers 32B mit
einem Auspuffrohr 44B, welches durch Hinzufügen einer
Glockenöffnungsgestalt 56 mit dem Radius r2 zu dem Gaseinlassende q des
oben beschriebenen Auspuffrohrs 44 erhalten wurde.
Es wurde eine Abgasdurchblascharakteristik (Saugcharakteristik) unter
Verwendung eines Verhältnis-Wertes (b/∅B) als eine Variable unter der
Bedingung berechnet, dass der Durchmesser ∅A des Auslassrohrs 44 und
der Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44B gleich sind (∅A = ∅B) und
dass der Abstand b vom Gaseinlassende (Glockenöffnungseinlassende) q
des Auspuffrohrs 44B variabel ist.
Zwei Werte wurden für einen Fall berechnet, in dem der Radius r2 der
Glockenöffnungsgestalt 56 auf etwa ein Viertel des Durchmessers ∅B des
Auspuffrohrs 44B eingestellt wurde, und für einen Fall, in dem der Radius
r2 auf etwa die Hälfte des Durchmessers ∅B eingestellt wurde.
Fig. 5 zeigt die Ergebnisse einer Berechnung, die bezüglich der Beziehung
zwischen dem Verhältnis von Abstand b, gemessen von dem
Gaseinlassende q zu der Trennwand 48, zu dem Durchmesser ∅B des
Auspuffrohrs 44B mit der Glockenöffnungsgestalt durchgeführt wurde, d. h.
(b/∅B), sowie eine Abgasdurchblascharakteristik 54. Die Werte der
Abgasdurchblascharakteristik (mit Kreisen versehene Charakteristika 11 und
12) wurden erhalten, indem die Gasströmungsraten pro Zeiteinheit
dimensionslos gemacht wurden. Kombinationen des Durchmessers ∅A des
Auslassrohrs 42, des Durchmessers 0B des Auspuffrohrs 44B und des
Radius r2 der Glockenöffnungsgestalt 56, welche in Fig. 5 tabelliert sind,
lauten wie folgt:
Charakteristik 11: ∅A = ∅B = 26,2, r2 = 12 mm;
Charakteristik 12: ∅A = ∅B = 26,2, r2 = 6 mm.
Charakteristik 11: ∅A = ∅B = 26,2, r2 = 12 mm;
Charakteristik 12: ∅A = ∅B = 26,2, r2 = 6 mm.
Es ist aus den in Fig. 5 gezeigten Charakteristika 11 und 12 im Vergleich
mit den in Fig. 3 gezeigten Charakteristika offensichtlich, dass nicht nur alle
in den Charakteristika beobachteten wellenartigen Erscheinungen
ausgelöscht wurden, sondern es stellte sich weiterhin heraus, dass keine
Verschlechterung der Charakteristik bis hinab zu nahe dem Wert von 0,25
auftritt, welches ein bei weitem geringerer Wert ist als der herkömmliche,
auf Erfahrung basierende Wert des Verhältnisses (b/∅B) von 1,2.
Es stellte sich weiterhin heraus, dass ein sehr großer Wert des Radius r2
der Glockenöffnungsgestalt 56 nicht immer günstig ist, sondern dass ein
geeigneter Radiuswert etwa ein Viertel oder dgl. des Durchmessers ∅B des
Auspuffrohrs 44B ist, {r2 = ∅B × (1/4)}.
Aus den obigen Berechnungen und Studien ist zu sehen, dass ein optimaler
Wert des Verhältnisses von Abstand b, gemessen von dem Gaseinlassende
q zu der Trennwand 48, zu dem Durchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44B
mit einer Glockenöffnungsgestalt durch den folgenden Ausdruck (8)
erhalten wird:
(b/∅B) = 0,25 (8)
Falls der Schalldämpfer mit weniger Kosten bereitgestellt werden soll,
wobei ein Massenherstellungsfehler in Betracht gezogen wird, kann das
Verhältnis (b/∅B) im Bereich des folgenden Ausdrucks (9) eingestellt
werden:
0,25 ≦ (b/∅B) ≦ 1,2 (9)
Falls der Schalldämpfer weiterhin in einem Prozess mit relativ hoher
Genauigkeit und einem geringen Massenherstellungsfehler hergestellt
werden kann und wenn die Geräuschdämpfungswirkung verbessert werden
soll, ohne die äußere Größe des Schalldämpfers zu verändern, bzw. wenn
eine weitere Verringerung der Größe des Schalldämpfers erreicht werden
soll, kann der Schalldämpfer in dem Bereich des folgenden Ausdrucks (10)
konstruiert werden:
0,25 ≦ (b/∅B) ≦ 0,8 (10)
Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die obigen
Ausführungsformen begrenzt, sondern kann verschiedene andere
Konfigurationen insoweit annehmen, als sie nicht von dem Wesen der
Erfindung abweichen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung, wie oben dargestellt, ist es möglich, die
Kompaktheit eines Schalldämpfers zu verbessern, während die für einen
Schalldämpfer geforderte Leistung (Geräuschdämpfungscharakteristik und
Motorleistungscharakteristik) beibehalten wird.
Als Folge davon können abgeleitete Wirkungen erreicht werden, wie z. B.
ein Vergrößern der Freiheit der Fahrzeugkonstruktion sowie des Entwerfens
eines Fahrzeugs, welches mit einem Schalldämpfer ausgestattet ist, wie
z. B. ein Motorrad.
Das Verhältnis des Abstands a, gemessen von einem Gasauslassende p
eines Auslassrohrs 42 zu einer Innenseite 46 einer hinteren Trennwand 40,
zu einem Innendurchmesser ∅A des Auslassrohrs 42 wird in einer
Beziehung von 0,6 ≦ (a/∅A) < 1,2 eingestellt, während das Verhältnis von
Abstand b, gemessen von einem Gaseinlassende q eines Auspuffrohrs 44
zu einer Innenseite 48 einer vorderen Trennwand 38, zu einem
Innendurchmesser ∅B des Auspuffrohrs 44 in einer Beziehung von
0,4 ≦( b/∅B) < 1,2 eingestellt wird, um einen Schalldämpfer mit einer
optimalen Kombination von Motorleistungscharakteristik und Kompaktheit
bereitzustellen, während eine Geräuschdämpfungswirkung beibehalten
wird.
Claims (5)
1. Schalldämpfer (1; 12) für einen Verbrennungsmotor, umfassend:
eine im Allgemeinen hohle, zylindrische Expansionskammer (5a, 5b, 5c; 14; 34), welche gebildet ist aus einer Umfangswand (3; 16; 36) sowie einer vorderen und hinteren Trennwand (4a, 4b, 4c, 4d; 18, 20; 38, 40), welche in Bezug auf die Umfangswand (3; 16; 36) in einer vorderen und einer hinteren Stellung angeordnet sind;
ein Auslassrohr (6; 22; 42), welches durch die vordere Trennwand (4a; 18; 38) hindurch angeordnet ist, um ein Gas (G) in die Expansionskammer (5a; 14; 34) einzuleiten; und
ein Auspuffrohr (9; 24; 44; 44B), welches durch die hintere Trennwand (4d; 20; 40) hindurch angeordnet ist, um das Gas (G) von dem Innenraum der Expansionskammer (5c; 14, 34) abzulassen;
wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des Auslassrohrs (6; 22; 42) als ∅A angenommen wird und der Abstand von einem Gasauslassende (p) des Auslassrohrs (6; 22; 42) zu einer Innenseite (26; 46) der hinteren Trennwand (20; 40) als a angenommen wird, sich der Innendurchmesser ∅A und der Abstand a in einer Beziehung von 0,6 ≦ (a/∅A) < 1,2 befinden.
eine im Allgemeinen hohle, zylindrische Expansionskammer (5a, 5b, 5c; 14; 34), welche gebildet ist aus einer Umfangswand (3; 16; 36) sowie einer vorderen und hinteren Trennwand (4a, 4b, 4c, 4d; 18, 20; 38, 40), welche in Bezug auf die Umfangswand (3; 16; 36) in einer vorderen und einer hinteren Stellung angeordnet sind;
ein Auslassrohr (6; 22; 42), welches durch die vordere Trennwand (4a; 18; 38) hindurch angeordnet ist, um ein Gas (G) in die Expansionskammer (5a; 14; 34) einzuleiten; und
ein Auspuffrohr (9; 24; 44; 44B), welches durch die hintere Trennwand (4d; 20; 40) hindurch angeordnet ist, um das Gas (G) von dem Innenraum der Expansionskammer (5c; 14, 34) abzulassen;
wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des Auslassrohrs (6; 22; 42) als ∅A angenommen wird und der Abstand von einem Gasauslassende (p) des Auslassrohrs (6; 22; 42) zu einer Innenseite (26; 46) der hinteren Trennwand (20; 40) als a angenommen wird, sich der Innendurchmesser ∅A und der Abstand a in einer Beziehung von 0,6 ≦ (a/∅A) < 1,2 befinden.
2. Schalldämpfer (1; 12) für einen Verbrennungsmotor, umfassend:
eine im Allgemeinen hohle, zylindrische Expansionskammer (5a, 5b, 5c; 14; 34), welche aus einer Umfangswand (3; 16; 36) sowie einer vorderen und einer hinteren Trennwand (4a, 4b, 4c, 4d; 18, 20; 38, 40) gebildet ist;
ein Auslassrohr (6; 22; 42), welches durch die vordere Trennwand (4a; 18; 38) hindurch angeordnet ist, um ein Gas (G) in die Expansionskammer (5a; 14; 34) einzuleiten; und
ein Auspuffrohr (9; 24; 44; 44B), welches durch die hintere Trennwand (4d; 20; 40) hindurch angeordnet ist, um das Gas (G) von dem Innenraum der Expansionskammer (5c; 14, 34) abzulassen;
wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des Auspuffrohrs (9; 24; 44; 44B) als ∅B angenommen wird und der Abstand von einem Gaseinlassende (q) des Auspuffrohrs (9; 24; 44; 44B) zu einer Innenseite (28; 48) der vorderen Trennwand (4a; 18; 38) als b angenommen wird, sich der Innendurchmesser ∅B und der Abstand b in einer Beziehung von 0,25 ≦ (b/∅B)< 1,2 befinden.
eine im Allgemeinen hohle, zylindrische Expansionskammer (5a, 5b, 5c; 14; 34), welche aus einer Umfangswand (3; 16; 36) sowie einer vorderen und einer hinteren Trennwand (4a, 4b, 4c, 4d; 18, 20; 38, 40) gebildet ist;
ein Auslassrohr (6; 22; 42), welches durch die vordere Trennwand (4a; 18; 38) hindurch angeordnet ist, um ein Gas (G) in die Expansionskammer (5a; 14; 34) einzuleiten; und
ein Auspuffrohr (9; 24; 44; 44B), welches durch die hintere Trennwand (4d; 20; 40) hindurch angeordnet ist, um das Gas (G) von dem Innenraum der Expansionskammer (5c; 14, 34) abzulassen;
wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des Auspuffrohrs (9; 24; 44; 44B) als ∅B angenommen wird und der Abstand von einem Gaseinlassende (q) des Auspuffrohrs (9; 24; 44; 44B) zu einer Innenseite (28; 48) der vorderen Trennwand (4a; 18; 38) als b angenommen wird, sich der Innendurchmesser ∅B und der Abstand b in einer Beziehung von 0,25 ≦ (b/∅B)< 1,2 befinden.
3. Schalldämpfer (1; 12) für einen Verbrennungsmotor nach Anspruch
2, wobei das Gaseinlassende (q) des Auspuffrohrs (44B) die Gestalt
einer Glockenöffnung bzw. Trompetenöffnung bzw. eines
Schalltrichters aufweist.
4. Schalldämpfer (1; 12) für einen Verbrennungsmotor nach Anspruch
2, wobei sich der Innendurchmesser ∅B und der Abstand b in einer
Beziehung von 0,4 ≦ (b/∅B) < 1,2 befinden.
5. Schalldämpfer (1; 12) für einen Verbrennungsmotor nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, wobei dann, wenn ein Innendurchmesser des
Auslassrohrs als ∅A angenommen wird, der Abstand von einem
Gasauslassende (p) des Auslassrohrs (6; 22; 42) zu einer Innenseite
(26; 46) der hinteren Trennwand (20; 40) als a angenommen wird,
ein Innendurchmesser des Auspuffrohrs (9; 24; 44; 44B) als ∅B
angenommen wird und der Abstand von einem Gaseinlassende (q)
des Auspuffrohrs (9; 24; 44; 44B) zu einer Innenseite (28; 48) der
vorderen Trennwand (18; 38) als b angenommen wird, sich der
Innendurchmesser ∅B und der Abstand b in der folgenden Beziehung
zu dem Innendurchmesser ∅A und dem Abstand a befinden:
(b/∅B) ≦ (a/∅A).
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