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DE10005638A1 - Textiles Schlauchband - Google Patents

Textiles Schlauchband

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Publication number
DE10005638A1
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DE
Germany
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thread
yarn
hose band
band according
stitches
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Ceased
Application number
DE10005638A
Other languages
English (en)
Inventor
Martina Reichel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Straehle & Hess & Co KG GmbH
Original Assignee
Straehle & Hess & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Straehle & Hess & Co KG GmbH filed Critical Straehle & Hess & Co KG GmbH
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Priority to EP00124315A priority patent/EP1123998A3/de
Publication of DE10005638A1 publication Critical patent/DE10005638A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • D04B1/16Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials synthetic threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2505/00Industrial
    • D10B2505/06Packings, gaskets, seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Abstract

Um ein als Maschenware mit einem 2-Faden-System ausgebildetes textiles Schlauchband zur Auskleidung von Lagerelementen kostengünstiger herstellbar auszugestalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das 2-Faden-System einen ersten Faden aufweist, der volle Maschenreihen ausbildet, und einen zweiten Faden, der über Fanghenkel in die Maschenreihen des ersten Fadens eingebunden ist und ansonsten Fadenflottungen ausbildet.

Description

Die Erfindung betrifft ein textiles Schlauchband zur Auskleidung von Lagerelementen, wobei das Schlauchband als Maschenware mit einem 2-Faden-System ausgebildet ist.
Mittels derartiger textiler Schlauchbänder lassen sich beispielsweise Lagerbuchsen auskleiden, die der Lage­ rung eines Querstabilisators eines Kraftfahrzeugs die­ nen, oder auch Drehstablager von Fahrwerken. Das gela­ gerte Teil ist hierbei in der Lagerbuchse um dessen Längsachse verdrehbar gehalten. Mittels des textilen Schlauchbands läßt sich die Reibung zwischen der Lager­ buchse und dem zu lagernden Teil, z. B. dem Querstabili­ sator vermindern. Hierzu ist das Schlauchband üblicher­ weise als Maschenware ausgebildet mit einem 2-Faden- System, wobei ein erster Faden dem Schlauchband die er­ forderliche Stabilität verleiht, während der zweite Fa­ den aus einem Material gefertigt ist, das einen mög­ lichst geringen Reibungskoeffizienten im Hinblick auf das zu lagernde Teil aufweist. Als Material für den er­ sten Faden kommt üblicherweise ein Polyester zum Ein­ satz während für den zweiten Faden Polytetrafluorethy­ len vorgesehen ist.
Üblicherweise wird das textile Schlauchband durch Plat­ tieren hergestellt, das heißt die beiden Fäden werden so verarbeitet, daß der erste Faden auf der Schlauch­ außenseite und der zweite Faden auf der Schlauchinnen­ seite erscheint. Hierbei bilden beide Fäden gemeinsame Maschenreihen.
Die Ausgestaltung des Schlauchbands als plattierte Ma­ schenware erfordert eine hohe Sorgfalt bei der Herstel­ lung des Schlauchbands, da sich beim Stricken aufgrund der verschiedenen Fäden ungleiche Fadenspannungen ein­ stellen können. Dies hat zur Folge, daß die beiden Fä­ den verrutschen, so daß insbesondere der zweite, rei­ bungsarme Faden auf der Innenseite des Schlauchbands ungleichmäßig verteilt angeordnet ist. Dies kann dazu führen, daß sich innerhalb des Schlauchbands Bereiche mit verhältnismäßig hoher Reibung ausbilden, wodurch wiederum die Funktionsfähigkeit des Lagerelements be­ einträchtigt werden kann.
Die Kosten für die Herstellung des textilen Schlauch­ bands werden üblicherweise durch das für den reibungs­ armen Faden zum Einsatz kommende Material bestimmt. Es ist deshalb wünschenswert, diesen Anteil möglichst ge­ ring zu halten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein textiles Schlauchband der eingangs genannten Art derart auszuge­ stalten, daß der zweite Faden möglichst auf einer Seite des Schlauchbands gleichmäßig verteilt angeordnet ist und das Schlauchband kostengünstiger herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem textilen Schlauchband der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das 2-Faden-System einen ersten Faden aufweist, der volle Maschenreihen ausbildet, und einen zweiten Faden, der über Fanghenkel in die Maschenreihen des ersten Fadens eingebunden ist und ansonsten Fadenflottungen aus­ bildet.
Bei dem erfindungsgemäßen Schlauchband bildet der für die Stabilität des Schlauchbands vorgesehene erste Fa­ den volle Maschenreihen, während der zweite, reibungs­ ärmere Faden keine Maschen ausbildet, sondern lediglich über Fanghenkel in die Maschenreihen des ersten Fadens eingebunden ist, ansonsten jedoch Fadenflottungen aus­ bildet. Dies hat zur Folge, daß für das textile Schlauchband ein erheblich geringerer Anteil an Mate­ rial für den zweiten Faden erforderlich ist. Gleichzei­ tig kann durch die vom zweiten Faden ausgebildeten Fa­ denflottungen sichergestellt werden, daß der zweite Fa­ den praktisch nur auf der Innenseite des Schlauchbands gleichmäßig verteilt angeordnet ist. Wird ein Lagerele­ ment mit einem derartigen Schlauchband ausgekleidet, so kommt das zu lagernde Teil praktisch nur an den flott liegenden Bereichen (Fadenflottungen) des zweiten Fa­ dens mit dem Schlauchband in Kontakt, das heißt es bil­ det sich eine fast punktförmige Anlage, wodurch die Reibung des Lagerelements besonders gering gehalten werden kann.
Es hat sich außerdem gezeigt, daß das erfindungsgemäße textile Schlauchband eine geringe Schmutzhaftung auf­ weist und eine geräuschärmere Lagerung mittels eines entsprechend ausgekleideten Lagerelements ermöglicht als dies mit den eingangs genannten Schlauchbändern der Fall ist.
Von Vorteil ist es, wenn der zweite Faden in gleich­ mäßiger Reihenfolge Fanghenkel und Fadenflottungen aus­ bildet. So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß der zweite Faden abwechselnd einen Fanghenkel und eine Fa­ denflottung ausbildet.
Günstig ist es, wenn der erste Faden ein Rechts/Links­ gestrick bildet, das auf seiner Außenseite nur rechte Maschen mit V-förmig neben- und untereinander ange­ ordneten Maschenschenkeln und auf seiner Innenseite nur linke Maschen mit bogenförmigen Maschenköpfen und -füßen zeigt, und der zweite Faden über den Maschen­ schenkeln der rechten Maschen des ersten Fadens flott liegt, so daß er auf der Innenseite des Schlauchbands verläuft.
Besonders günstig ist es, wenn die Fadenflottungen des zweiten Fadens in unterschiedlichen Reihen versetzt zu­ einander angeordnet sind. Ein derartiger Versatz der Fadenflottungen hat zur Folge, daß die im wesentlichen punktförmigen Anlagebereiche des zu lagernden Teiles am Schlauchband schräg zur Längsachse des Lagerelements ausgerichtet sind. Dadurch können während der Rotation des zu lagernden Teiles innerhalb des mit dem Schlauch­ band ausgekleideten Lagerelements gegebenenfalls in den Bereich zwischen Schlauchband und zu lagerndes Teil eingetretene Schmutzpartikel durch die Rotation aus dem Lagerelement ausgetrieben werden. Der Versatz der Fa­ denflottungen bedingt somit eine Art "Selbstreinigungs­ effekt" des ausgekleideten Lagerelements.
Eine besonders reibungsarmes, stabiles Schlauchband kann dadurch erzielt werden, daß die Fadenflottungen zweier unmittelbar benachbarter Reihen des zweiten Fa­ dens um eine Masche versetzt zueinander angeordnet sind.
Als Material für den ersten Faden kann beispielsweise ein Chemiefasergarn oder ein Chemieendlosfilamentgarn zum Einsatz kommen. Als besonders vorteilhaft hat sich der Einsatz von Polyester erwiesen, da es kostengünstig herstellbar ist und eine hohe Stabilität aufweist.
Vorzugsweise kommt für den ersten Faden ein hochfester Polyester zum Einsatz, beispielsweise ein Polyester mit einer Festigkeit von mindestens 30 cN/tex.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, den ersten Faden als Filamentgarn auszubilden, wobei das Garn vorzugs­ weise 250 bis 500 Filamente umfaßt.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Er­ findung ist vorgesehen, daß der erste Faden eine Fein­ heit von ca. 900 dtex bis etwa 2000 dtex, insbesondere 1200 bis 1600 dtex aufweist.
Für den zweiten Faden kommt vorzugsweise ein Polytetra­ fluorethylenmaterial zum Einsatz, da dies eine beson­ ders geringe Reibung aufweist.
Für den zweiten Faden kann sowohl ein Filamentgarn als auch ein Bändchengarn zum Einsatz kommen, wobei der zweite Faden vorzugsweise eine Feinheit von 500 dtex bis ca. 1800 dtex, insbesondere 1100 bis 1500 dtex auf­ weist.
Zur Erhöhung der Stabilität des textilen Schlauchbands ist bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung vor­ gesehen, daß das Schlauchband wärmebehandelt ist.
Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Schlauchband auf mindestens 200°C erwärmt wird. Bei­ spielsweise kann vorgesehen sein, daß das Schlauchband zur Wärmebehandlung für einen Zeitraum von ungefähr 1/2 min. bis etwa 2 min., vorzugsweise 1 min., auf eine Temperatur von 200 bis 300°C, vorzugsweise etwa 240°C erwärmt wird.
Die Wärmebehandlung bewirkt eine Schrumpfung des Schlauchbands, wobei dieses anschließend eine besonders hohe Stabilität aufweist. Eine derartige Stabilität ist insbesondere deshalb wünschenswert, da das textile Schlauchband zur Herstellung des ausgekleideten Lager­ elements üblicherweise mit unter hohem Druck und hoher Temperatur stehendem Kunststoff- oder Gummimaterial um­ spritzt wird. Hierbei ist beim Spritzvorgang eine Fal­ tenbildung des Schlauchbands zu verhindern. Gleichzei­ tig soll sichergestellt sein, daß das Schlauchband auf seiner Innenseite eine geringe Reibung aufweist, wäh­ rend es auf seiner Außenseite eine möglichst rauhe und poröse Oberfläche aufweisen soll, damit sich beim Spritzgießen das Kunststoff- oder Gummimaterial des Lagerelements formschlüssig mit dem Schlauchband verbin­ det.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausfüh­ rungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1: eine schaubildliche, teilweise aufgetrennte Darstellung einer mit einem textilen Schlauchband ausgekleideten Lagerbuchse und
Fig. 2: ein Maschenbild des Schlauchbands.
In Fig. 1 ist eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegte, hülsenförmige Lagerbuchse dargestellt, die aus einem Kunststoff- oder Gummimaterial gefertigt ist und eine zentrale Durchgangsöffnung 12 mit einer Längsachse 13 aufweist, die ein zu lagerndes Teil, beispielsweise ein Querstabilisator eines Fahrzeuges, aufnehmen kann.
Die Durchgangsöffnung 12 ist zur Verminderung der Rei­ bung zwischen der Lagerbuchse und dem zu lagernden Teil mit einem textilen Schlauchband 14 ausgekleidet.
Die Herstellung der ausgekleideten Lagerbuchse erfolgt dergestalt, daß zunächst das textile Schlauchband 14 auf einen Dorn aufgezogen und anschließend mit flüssi­ gem, unter hohem Druck stehenden Kunststoff- oder Gum­ mimaterial der Lagerbuchse 10 umspritzt wird. Es ist deshalb wünschenswert, das Schlauchband 14 auf seiner der Lagerbuchse 10 zugewandten Außenseite mit einer rauhen und porösen Oberfläche auszugestalten, damit sich beim Spritzgießen das Kunststoff- oder Gummimate­ rial formschlüssig mit dem Schlauchband 14 verbindet. Im Gegensatz hierzu sollte das Schlauchband 14 auf sei­ ner Innenseite eine Oberfläche mit geringer Reibung be­ züglich des zu lagernden Teils aufweisen. Um diesen Forderungen auf kostengünstige Weise zu genügen, ist das Schlauchband 14 als Maschenware mit einem 2-Faden- System gefertigt, wobei als erster Faden ein Polyester­ garn mit einer Feinheit von vorzugsweise etwa 1500 dtex zum Einsatz kommt, während für den zweiten Faden ein Polytetrafluorethylen (PTFE)-Garn zum Einsatz kommt mit einer Feinheit von vorzugsweise 1300 dtex.
Wie insbesondere aus Fig. 2 deutlich wird, bildet hierbei der erste Faden 16 volle Maschenreihen 20 mit auf einander folgenden Maschen 22, die jeweils einen Maschenkopf 24 und zwei V-förmig zueinander ausgerich­ tete Maschenschenkel 26 umfassen. Der erste Faden 16 bildet insgesamt ein Rechts/Links-Gestrick, wobei die rechten Maschen auf der Außenseite des Schlauchbands 14 und die linken Maschen auf der Innenseite des Schlauch­ bands 14 sichtbar sind.
Im Gegensatz zum ersten Faden 16 bildet der zweite Fa­ den 18 keine Maschen, sondern einen flott liegenden Fa­ den, der lediglich über Fanghenkel 28 in die Maschen­ reihen 20 des ersten Fadens 16 eingebunden ist. Der zweite Faden 18 bildet somit zwischen den Fanghenkeln 28 Fadenflottungen 30 und ist in diesem Bereich über den Maschenschenkeln 26 und deshalb auf der Innenseite des Schlauchbands 14 angeordnet.
Die Herstellung des Schlauchbands 14 erfolgt mittels einer Rundstrickmaschine, deren Zungennadeln sich ein­ zeln auswählen lassen, vorzugsweise im Verhältnis 1 : 1, wobei der erste Faden 16 voll gestrickt wird, während der zweite Faden 18 von jeder zweiten Nadel nicht ver­ arbeitet wird.
Da der zweite Faden 18 keine vollständigen Maschen mit vier Einbindungspunkten ausbildet, sondern lediglich nur zwei Einbindungspunkte aufweisende Fanghenkel 28, an die sich jeweils eine Fadenflottung 30 anschließt, erfordert das Schlauchband 14 nur einen verhältnismäßig geringen Anteil an Material für den zweiten Faden 18 verglichen mit dem Materialanteil für den ersten Faden 16. Da die Herstellungskosten für das Schlauchband 14 im wesentlichen durch den reibungsärmeren zweiten Faden 18, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Poly­ tetrafluorethylen gefertigt ist, bestimmt werden, weist somit das Schlauchband 14 insgesamt verhältnismäßig ge­ ringe Herstellungskosten auf.
Wie aus Fig. 2 deutlich wird, zeigt der zweite Faden 18 einen Versatz dergestalt, daß Fanghenkel 28 und Fa­ denflottungen 30 zweier benachbarter Reihen des Fadens 18 versetzt zueinander angeordnet sind, so daß in Längsrichtung des Schlauchbandes 14 einer Fadenflottung 30 einer ersten Reihe ein Fanghenkel 28 einer zweiten Reihe des Fadens 18 folgt. Dies bewirkt insgesamt eine Aufreihung der Fanghenkel 28 und der Fadenflottungen 30 in einer Richtung schräg zur Maschenreihe 20. Die schräg zueinander ausgerichteten Fadenflottungen 30 bilden jeweils einen Anlagebereich für das von der La­ gerbuchse 10 zu lagernde Teil, das innerhalb der Lager­ buchse 10 um dessen Längsachse 13 rotierbar angeordnet ist. Die Fadenflottungen 30 sind somit schräg zur Dreh­ achse ausgerichtet, und eine Rotation des zu lagernden Teils um die Längsachse 13 hat zur Folge, daß in den Bereich zwischen das zu lagernde Teil und das Schlauch­ band 14 eingetretene Schmutzteilchen entlang der schräg ausgerichteten Fadenflottungen 30 aus dem Bereich der Durchgangsöffnung 12 der Lagerbuchse 10 ausgetrieben werden. Die Lagerbuchse 10 zeigt somit eine Art "Selbstreinigungseffekt".
Bei der Herstellung des Schlauchbandes 14 wird dieses nach dem Strickprozeß einer Wärmebehandlung unterzogen, indem das noch nicht abgelängte Schlauchband 14 konti­ nuierlich durch eine Fixiereinrichtung transportiert wird, in der es für eine Verweilzeit von etwa 1 min. einer Temperatur von ungefähr 240°C ausgesetzt wird. Diese Wärmebehandlung bewirkt eine Schrumpfung des er­ sten, aus Polyester gefertigten Fadens, wodurch das Schlauchband 14 eine zusätzliche Stabilität erhält.

Claims (16)

1. Textiles Schlauchband zur Auskleidung von Lager­ elementen, wobei das Schlauchband als Maschenware mit einem 2-Faden-System ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das 2-Faden-System einen er­ sten Faden (16) aufweist, der volle Maschenreihen (20) ausbildet, und einen zweiten Faden (18), der über Fanghenkel (28) in die Maschenreihen (20) des ersten Fadens (16) eingebunden ist und anson­ sten Fadenflottungen ausbildet.
2. Schlauchband nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der zweite Faden (18) in gleich­ mäßiger Reihenfolge Fanghenkel (28) und Faden­ flottungen (30) ausbildet.
3. Schlauchband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der zweite Faden (18) in einer Reihe abwechselnd einen Fanghenkel (28) und eine Fadenflottung (30) ausbildet.
4. Schlauchband nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenflottungen (30) in unterschiedlichen Reihen des zweiten Fadens (18) versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Schlauchband nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Fadenflottungen (30) zweier be­ nachbarter Reihen um eine Masche (22) versetzt zueinander angeordnet sind.
6. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Faden (16) aus einem Chemiefasergarn oder einem Chemieendlosfilamentgarn gefertigt ist.
7. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Faden (16) aus einem Polyester gefertigt ist.
8. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Faden (16) aus hochfestem Polyester besteht.
9. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Faden (16) eine Feinheit von ca. 900 dtex bis et­ wa 2000 dtex aufweist.
10. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Faden (16) als Filamentgarn ausgebildet ist.
11. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Faden (18) aus Polytetrafluorethylen gefertigt ist.
12. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Faden (18) eine Feinheit von etwa 500 dtex bis etwa 1800 dtex aufweist.
13. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Faden (18) als Filamentgarn ausgebildet ist.
14. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchband (14) zur Stabilisierung wärmebehan­ delt ist.
15. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchband (14) einer Temperaturerhöhung auf mindestens 200°C unterworfen wurde.
16. Schlauchband nach einem der voranstehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchband (14) für einen Zeitraum von etwa 0,5 min. bis etwa 2 min. auf eine Temperatur von ungefähr 200° bis ungefähr 300° erwärmt wurde.
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