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Die
Erfindung betrifft eine Kupplung mit einer Dämpferfeder, die eine Kraftübertragungseinrichtung für ein Fahrzeug,
wie z.B. ein Motorrad oder dgl., bildet und ferner insbesondere
eine Struktur zur Dämpfung
der Resonanz der Dämpferfeder.
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Als
Stand der Technik ist beispielsweise aus der 9 der
ungeprüften
japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung
JP 4-30337 U eine Kupplung mit einer Dämpferfeder bekannt, die eine
Kraftübertragungseinrichtung
eines Motorrads bildet und eine Struktur zur Dämpfung der Resonanz der Dämpferfeder
besitzt.
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Eine
in der Publikation beschriebene Kupplung mit einer Dämpferfeder
ist eine Mehrscheibenreibungskupplung, die in einer Kraftübertragungseinrichtung
eines Motorrads verwendet wird, das mit einem Verbrennungsmotor
versehen ist. Die Kupplung ist mit einem primären angetriebenen Zahnrad versehen,
auf welches das Drehmoment einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors übertragen
wird, einem Kupplungsaußenelement,
das mit einer Hauptwelle eines Getriebes über eine Reibungsplatte gekuppelt oder
entkuppelt werden kann, und einem Kupplungszentralelement und einer
Mehrzahl von Dämpferfedern,
die zwischen dem primären
angetriebenen Zahnrad und dem Kupplungsaußenelement mit Abständen in
einer Umfangsrichtung angeordnet sind.
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Ferner
ist die Kupplung mit einer Reibungsfeder versehen, die eine kegelförmige Tellerfeder umfaßt, um die
basierend auf einer Drehmomentschwankung der Kurbelwelle beruhende
Resonanz der Dämpferfedern
zu dämpfen.
Die Reibungsfeder ist zwischen einer Kupplungsseitenplatte und dem primären angetriebenen
Zahnrad angeordnet, ist an einer Innenseite der in der Umfangsrichtung
angeordneten Dämpferfedern
angeordnet und drückt
das primäre
angetriebene Zahnrad in eine Axialrichtung, um so das primäre angetriebene
Zahnrad mit dem Kupplungsaußenelement
in Kontakt zu bringen. Ferner sind verschiebliche Kontaktflächen zwischen dem
primären
angetriebenen Zahnrad, dem Kupplungsaußenelement und einem Nockenring
an einer Innenseite der Dämpferfedern
angeordnet.
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Gemäß der Mehrscheibenreibungskupplung wird
das von der Kurbelwelle auf das primäre angetriebene Zahnrad übertragene
Drehmoment über
die Dämpferfedern
auf das Kupplungsaußenelement übertragen
und wird überdies
von der Reibungsplatte über
das Kupplungszentalelement beim Einrücken der Kupplung auf die Hauptwelle übertragen.
Ferner kann die Dämpferfeder
zwischen dem primären
angetriebenen Zahnrad und dem Kupplungsaußenelement gedehnt und verkürzt werden
und folglich ist eine Dämpfungsfunktion
vorgesehen, so daß eine Übertragung
einer beim Einkuppeln der Kupplung oder dgl. erzeugten abrupten
Drehmomentänderung zum
Kupplungsaußenelement
verhindert wird. Diese Vorgänge
sind dieselben wie jene bei einer bekannten Mehrscheibenreibungskupplung.
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Ferner
führen
die Drehmomentschwankungen der Kurbelwelle zur Dehnung und Verkürzung der
Dämpferfeder
und wenn eine Frequenz der Drehmomentschwankung der natürlichen
Frequenz der Dämpferfeder
genau entspricht, wird die Dämpferfeder
in Resonanz gebracht. Jedoch wird das Reibungsdrehmoment von der
basierend auf der Druckkraft der Reibungsfeder auf den verschieblichen
Kontaktflächen
erzeugten Reibungskraft dafür
verwendet, um zu verhindern, daß sich
das primäre
angetriebene Zahnrad relativ zu dem Kupplungsaußenelement dreht und daher
wird die Resonanz gedämpft.
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Um
die Resonanz der Dämpferfeder
auf diese Weise zu dämpfen,
wird ein Reibungsdrehmoment mit einer erforderlichen Größe benötigt, die durch
die auf den verschieblichen Kontaktflächen erzeugte Reibungskraft
und einen Abstand von einer Achslinie der Hauptwelle, die eine Drehmittelachse des
primären
angetriebenen Zahnrads bildet, zu einem Arbeitspunkt der Reibungskraft
bestimmt wird. Wenn jedoch die verschieblichen Kontaktflächen, wie bei
der oben beschriebenen bekannten angewandten Technik, an einer Innenseite
der Dämpferfeder angeordnet
sind, ist der Abstand von der Achslinie der Hauptwelle zu den verschieblichen
Kontaktflächen
vergleichsweise gering und folglich muß die auf den verschieblichen
Kontaktflächen
erzeugte Reibungskraft erhöht
werden, indem die Druckkraft durch die Federkraft der Reibungsfedern
erhöht
wird, um so das oben beschriebene Reibungsdrehmoment in der erforderlichen
Größe bereitzustellen.
Wenn jedoch die Druckkraft erhöht
wird, wirkt die große Druckkraft
auf die verschieblichen Kontaktflächen des primären angetriebenen
Zahnrads und des Kupplungsaußenelements
und folglich ist es notwendig, eine Verschleißfestigkeitsoberflächenbehandlung
an beiden Elementen durchzuführen,
um so das Auftreten von Verschleiß zu vermindern, der durch die
Druckkraft an den verschieblichen Kontaktflächen der beiden Elemente verursacht
wird, was Schwierigkeiten verursacht, da die Zahl der Arbeitsschritte
und die Kosten erhöht
werden.
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Die
Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, bei einer solchen Situation
das Problem zu lösen,
eine Kupplung mit einer Dämpferfeder
bereitzustellen, bei der das Reibungsdrehmoment zur Resonanzdämpfung einer
Dämpferfeder
durch eine geringe Druckkraft einer Reibungsfeder bereitgestellt
werden kann.
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Aus
der
DE 36 07 116 A1 ist
eine Kupplung mit Druckfedern und einem ersten und einem zweiten Schwungrad
bekannt. Das zweite Schwungrad kann mit dem ersten Schwungrad und
einer Kurbelwelle, auf die ein Drehmoment einer Antriebswelle übertragen
wird, gekuppelt und abgekuppelt werden. Das zweite Schwungrad ist
koaxial und drehbar an der Kurbelwelle angeordnet. Mehrere Druckfedern,
die eine Relativbewegung zwischen den beiden Schwungrädern gestatten, übertragen
das Drehmoment des ersten Schwungrads auf das zweite Schwungrad.
Die Druckfedern sind in Abständen
in einer Umfangsrichtung in Fenstern des ersten Schwungrads angeordnet.
Mit einer Tellerfeder kann das erste Schwungrad in Axialrichtung
gedrückt
werden, um so das erste Schwungrad in Kontakt mit dem zweiten, und
in Kontakt mit zwei, mit dem zweiten Schwungrad drehfest verbundenen,
Seitenscheiben zu bringen. Die Resonanz der Druckfedern kann durch
Reibung gedämpft
werden, die an Kontaktflächen
zwischen den beiden Schwungrädern
erzeugt wird. Dabei sind die Tellerfeder und die Kontaktflächen radial
außerhalb
der Druckfedern angeordnet.
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Aus
der
DE 34 11 092 C2 ist
eine Drehmomentübertragungseinrichtung
bekannt. Diese umfasst eine Kupplung mit Schraubenfedern und ein Schwungrad,
das in zwei Schwungmassen aufgeteilt ist. Die zweite Schwungmasse
kann mit der ersten Schwungmasse und einer Kurbelwelle gekuppelt
und abgekuppelt werden. Die zweite Schwungmasse ist koaxial und
drehbar an der Kurbelwelle angeordnet. Mehrere Schraubenfedern gestatten
eine Relativbewegung zwischen den Schwungmassen und übertragen
das Drehmoment von der ersten auf die zweite Schwungmasse. Die Schraubenfedern
sind in Abständen
in einer Umfangsrichtung in Ausnehmungen in der ersten Schwungmasse
angeordnet. Mit einer Tellerfeder kann die erste Schwungmasse in
Axialrichtung gedrückt
werden, um so die erste Schwungmasse mit der zweiten und mit zwei
Scheiben in Kontakt zu bringen, die mit der zweiten Schwungmasse drehfest
verbunden sind. Die Resonanz der Schraubenfedern kann dabei durch
eine an einem Reibring zwischen den Schwungmassen erzeugte Reibung gedämpft werden.
Die Tellerfeder und der Reibring sind radial außerhalb der Schraubenfedern
angeordnet.
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Bei
den beiden zuletzt genannten Techniken besteht das Problem, dass
die Kontaktflächen
verschleißen
und damit die Haltbarkeit der Anordnung reduziert wird.
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Die
Dokumente
DE 34 48
520 C2 und
DE
28 26 274 A1 zeigen jeweils gattungsgemäße Kupplungen mit einer Dämpferfeder,
wobei die Kupplungsaussenseitenplatte und die Kupplungsinnenseitenplatte
mit dem Kupplungselement drehfest verbunden sind. Die Reibeinrichtung
befindet sich hier jeweils radial innerhalb der Dämpferfedern.
Die
US 4,585,105 zeigt
eine Mehrscheibenreibungskupplung mit Dämfungsfeder. Hinsichtlich Kupplungen
mit Drehschwingungsdämpfern,
die zusätzliche
Reibungsdämpfer
aufweisen, wird ferner auf die Dokumente
DE 37 03 123 A1 ,
DE 36 42 909 A1 ,
DE 36 28 773 A1 ,
DE 36 09 149 A1 ,
DE 35 46 503 A1 ,
DE 35 45 857 C1 ,
DE 35 19 912 C2 ,
DE 34 11 239 A1 und
DE 29 31 423 A1 hingewiesen.
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Der
Erfindung liegt das Problem zu Grunde, eine Kupplung mit einer Dämpferfeder
bereitzustellen, bei der das Reibungsdrehmoment zur Resonanzdämpfung einer
Dämpferfeder
durch eine geringe Druckkraft einer Reibungsfeder bereitgestellt
werden kann, um so den Verschleiß der Kontaktflächen zu
reduzieren und damit die Haltbarkeit der Anordnung zu verlängern.
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Gemäß Anspruch
1 der Erfindung ist eine Kupplung mit einer Dämpferfeder vorgesehen, welche
dadurch gekennzeichnet ist, daß in
einer Kupplung mit einer Dämpferfeder
ein Kupplungselement, das mit einem angetriebenen Zahnrad und einer
angetriebenen Welle, auf die ein Drehmoment einer Antriebswelle übertragen
wird, gekuppelt und abgekuppelt werden kann, koaxial und drehbar
an der angetriebenen Welle angeordnet ist, wobei eine Mehrzahl von
Dämpferfedern,
welche eine Relativdrehung zwischen dem angetriebenen Zahnrad und
dem Kupplungselement gestatten, indem sie gedehnt und verkürzt werden
und das Drehmoment des angetriebenen Zahnrads auf das Kupplungselement übertragen,
zwischen dem angetriebenen Zahnrad und dem Kupplungselement in Abständen in
einer Umfangsrichtung angeordnet sind und eine Reibungsfeder zum
Drücken
des angetriebenen Zahnrads in einer Axialrichtung umfassen, um so
das angetriebene Zahnrad in Kontakt mit dem Kupplungselement oder einem
Element zu bringen, das in das Kupplungselement integriert ist,
und die Resonanz der Dämpferfederen
durch eine an verschieblichen Kontaktflächen der beiden Elemente erzeugte
Reibungskraft zu dämpfen,
wobei die Reibungsfeder und die verschieblichen Kontaktflächen an
einer Außenseite
der Dämpferfedern
angeordnet sind.
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Weiterhin
wird erfindungsgemäß die Reibungsfeder
durch ein Andruckteil gegen das angetriebene Zahnrad gedrückt. Dabei
ist der Reibungskoeffizient zwischen dem Andruckteil und der Reibungsfeder
geringer als der Reibungskoeffizient an den verschieblichen Kontaktflächen.
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Gemäß Anspruch
1 der Erfindung ist die Reibungsfeder an der Außenseite der in Umfangsrichtung
angeordneten Dämpferfedern
angeordnet, drückt
das angetriebene Zahnrad in der Axialrichtung zu dem Kupplungselement
oder zu dem mit dem Kupplungselement integrierten Element, um so
die beiden Elemente miteinander in Kontakt zu bringen, wobei die
durch den Kontakt ausgebildeten verschieblichen Kontaktflächen an
der Außenseite
der Dämpferfedern
angeordnet sind und daher sind die verschieblichen Kontaktflächen, welche
die Reibungskraft erzeugen, an der Außenseite der Dämpferfedern
angeordnet und sind an Positionen angeordnet, an welchen die Abstände von
der Achslinie der angetriebenen Welle größer als jene der verschieblichen
Kontaktflächen
gemäß der herkömmlichen
angewandten Technik sind, welche an der Innenseite der Dämpferfedern
angeordnet sind. Daher kann die Reibungskraft für das Bereitstellen des benötigten Reibungsdrehmoments
zum Dämpfen
des Resonanz der Dämpferfeder
kleiner als beim Stand der Technik sein und daher kann die Reibungskraft der
Reibungsfeder klein sein. Auf diese Weise wird die von dem angetriebenen
Zahnrad auf das Kupplungselement oder das mit dem Kupplungselement integrierte
Element an den verschieblichen Kontaktflächen ausgeübte Druckkraft ebenfalls gering
und folglich wird das Auftreten von Verschleiß an den verschieblichen Kontaktflächen unterdrückt und
die Haltbarkeit verbessert. Da ferner das Auftreten von Verschleiß unterdrückt wird,
besteht keine Notwendigkeit, eine Verschleißwiderstandsoberflächenbehandlung
an den verschieblichen Kontaktflächen durchzuführen und
daher wird die Zahl der Arbeitsschritte reduziert und die Kosten
können
verringert werden.
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Da
ferner die verschieblichen Kontaktflächen an der Außenseite
der Dämpferfedern
angeordnet sind, kann eine Fläche
der verschieblichen Kontaktflächen
größer ausgebildet
werden als eine Fläche der
verschieblichen Kontaktflächen
gemäß dem Stand
der Technik und daher kann der auf der Druckkraft des angetriebenen
Zahnrads basierende Druck, der auf das Kupplungselement oder das
mit dem Kupplungselement integrierte Element ausgeübt wird,
reduziert werden und auch diesbezüglich kann das Auftreten von
Verschleiß an
den verschieblichen Kontaktflächen
unterdrückt
werden, ohne einen Durchmesser des angetriebenen Zahnrads und einen
Durchmesser des Kupplungselements oder des mit dem Kupplungselement
integrierten Elements zu vergrößern.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung wird wie folgt unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. Es
stellt dar:
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1 eine
Schnittansicht einer Mehrscheibenreibungskupplung mit einer Dämpferfeder
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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1 ist
eine Schnittansicht einer Mehrscheibenreibungskupplung 1,
bei der eine Kupplung mit einer Dämpferfeder gemäß der Erfindung
verwendet wird. Die Mehrscheibenreibungskupplung 1 ist
mit einer Kraftübertragungseinrichtung
eines Motorrads integriert, die an einem V-Zweizylinder-OHV-Verbrennungsmotor
angebracht ist. Ferner wird gemäß der Kraftübertragungseinrichtung
das Drehmoment einer Kurbelwelle des Verbren nungsmotors über die
Mehrscheibenreibungskupplung 1, ein normales Geschwindigkeitsänderungsgetriebe vom
Eingriffstyp und eine Antriebskette auf ein Hinterrad übertragen.
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Die
Mehrscheibenreibungskupplung 1 ist mit Elementen versehen,
welche wie unten gezeigt, ähnlich
wie jene einer herkömmlichen
bekannten Mehrscheibenreibungskupplung aufgebaut sind.
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Ein
primäres
angetriebenes Zahnrad 3, das ein angetriebenes Zahnrad
bildet, das mit einem primären
Antriebszahnrad 2 im Eingriff ist, das durch eine Keilwellennut
an einer Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors angebracht ist, welche
eine Antriebswelle bildet, ist koaxial und drehbar durch eine Hauptwelle 9 des
Geschwindigkeitsänderungsgetriebes
getragen, die eine angetriebene Welle bildet. Ein Kupplungsaußenelement 5 in
einer Form eines Zylinders mit Boden, das ein Kupplungselement bildet,
ist mit dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 über Dämpferfedern 4 koaxial
und drehbar mit der Hauptwelle 9 verbunden. Ein Kupplungszentralelement 8 ist
durch eine Keilwellennut an der Hauptwelle 9 befestigt
und wird integral mit der Hauptwelle 9 gedreht.
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Eine
Mehrzahl von Kupplungsscheiben 6 sind an ihren Außenumfängen mit
Klauen versehen, die in eine Mehrzahl von sich in der Axialrichtung
erstreckende Nuten 5c eingesetzt sind, die mit Abständen in
der Umfangsrichtung an einem zylindrischen Abschnitt 5a des
Kupplungsaußenelements 5 ausgebildet
sind. Eine Mehrzahl von Kupplungsplatten 7 sind durch eine
Keilwellennut an einem Außenumfang
des Kupplungszentralelements 8 in der Axialrichtung verschieblich
angebracht und so ausgebildet, daß sie die Kupplungsscheiben 6 abwechselnd überlappen.
Die Kupplungsscheiben 6 und die Kupplungsplatten 7 bilden
jeweils Reibungsplatten.
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Eine
Druckplatte 10 ist koaxial zu einem in der Hauptwelle 9 ausgebildeten
hohlen Abschnitt angeordnet und ist drehbar an einem vorderen End abschnitt
einer Ausrückstange 11 angebracht,
die durch Hydraulikdruck in der Axialrichtung beweglich ist. Ferner
drückt
die Druckplatte 10 durch die Federkraft einer Kupplungsfeder 12 normalerweise
auf die Kupplungsscheiben 6 und die Kupplungsplatten 7, wodurch
die Kupplung 1 dabei durch die Reibung zwischen den Kupplungsscheiben 6 und
den Kupplungsplatten 7 in einen eingekuppelten Zustand
gebracht wird. Ferner werden die Kupplungsplatten 7 zusammen
mit der Ausrückstange 11 durch
den Hydraulikdruck gegen die Federkraft der Kupplungsfeder 12 in
der Axialrichtung bewegt und die Federkraft der Kupplungsfeder 12,
welche auf die Kupplungsscheiben 6 und die Kupplungsplatten 7 wirkt,
wird freigegeben, so daß Zwischenräume dazwischen ausgebildet
werden und die Kupplung in einen ausgekuppelten Zustand gebracht
wird.
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Die
Drehmomentübertragung
der Kurbelwelle gemäß einer
solchen Mehrscheibenreibungskupplung 1 geschieht folgendermaßen.
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Das
Drehmoment der Kurbelwelle, das von dem primären Antriebszahnrad 2 auf
das primäre
angetriebene Zahnrad 3 übertragen
wird, wird über
die Dämpferfedern 4 auf
das Kupplungsaußenelement 5 übertragen.
Wenn die Kupplung 1 in den eingekuppelten Zustand gebracht
ist, wird das Drehmoment des Kupplungsaußenelements 5 über die
Kupplungsscheiben 6 und die Kupplungsplatten 7,
welche die Reibungsplatten bilden, zum Kupplungszentralelement 8 und
weiter auf die Hauptwelle 9 übertragen. Wenn dann die Kupplung 1 in
den ausgekuppelten Zustand gebracht ist, sind Zwischenräume zwischen den
Kupplungsscheiben 6 und den Kupplungsplatten 7 ausgebildet
und folglich wird die Drehmomentübertragung
an den Abschnitten unterbrochen. Auf diese Weise kann das Kupplungsaußenelement 5 mit
der Hauptwelle 9 gekuppelt und von dieser abgekuppelt werden.
Ferner können
die Dämpferfedern 4 zwischen
dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 und dem Kupplungsaußenelement 5 gedehnt
und verkürzt
werden und folglich wird verhindert, daß eine durch das Kuppeln der Kupplung 1 im
ausgekuppelten Zustand oder dgl. bewirkte abrupte Drehmomentänderung
auf das Kupplungsaußenelement 5 übertragen
wird.
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Als
nächstes
wird das primäre
angetriebene Zahnrad 3 und das Kupplungsaußenelement 5 der Mehrscheibenreibungskupplung 1 detailliert
beschrieben.
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Eine
zylindrisch ausgebildete Kupplungsaußenführung 13 ist an dem
Außenumfang
der Hauptwelle 9 angebracht. Ferner ist das primäre angetriebene
Zahnrad 3 mit einem Nabenabschnitt 3a versehen,
der an dem Außenumfang
eines äußeren Laufrings
eines Nadellagers 14 angebracht ist, das am Außenumfang
der Kupplungsaußenführung 13 angebracht
ist, wobei ein mit Zähnen
ausgebildeter Zahnradabschnitt 3b mit Zähnen des primären Antriebszahnrads 2 im
Eingriff ist, und mit einem flacher Plattenabschnitt 3c versehen,
der zwischen dem Nabenabschnitt 3a und dem Zahnradabschnitt 3b ausgebildet
ist. Ferner wird eine Endfläche
des Nabenabschnitts 3a auf einer Seite des Kupplungsaußenelements 5 in
Kontakt mit einer Druckscheibe 15 gebracht, welche in Kontakt
mit einer Endfläche
des Kupplungszentralelements 8 gebracht wird, wobei eine
Endfläche
des Nabenabschnitts 3a an einer Seite der Hauptwelle 9 zur
Montage des Getriebes in Kontakt mit einem Antriebskettenrad 16 zum
Antrieb eines Zubehörteils
gebracht wird, das integral mit dem primären angetriebenen Zahnrad 3 über einen Eingriffsabschnitt
gedreht wird, der mit dem Nabenabschnitt 3a in Eingriff
ist, um so zu verhindern, daß sich
das primäre
angetriebene Zahnrad 3 in der Axialrichtung bewegt.
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In
dem flachen Plattenabschnitt 3c sind jeweils sechs erste
Durchgangslöcher 3d mit
im wesentlichen rechteckiger Form und drei zweite Durchgangslöcher 3e mit
elliptischer Form in Abständen
in der Umfangsrichtung auf einem Umkreis ausgebildet, dessen Mittellinie
durch die Achslinie der Hauptwelle 9 geht. Diese ersten
und zweiten Durchgangslöcher 3d und 3e sind
in der Umfangsrichtung aufgereiht, um eine Anordnung zu ergeben,
bei der zwei erste Durchgangslöcher 3d zwischen
zwei zweiten Durchgangslöchern 3e vorgesehen
sind.
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In
das jeweils erste Durchgangsloch 3d ist eine Dämpferfeder 4 eingesetzt,
die eine Schraubenfeder in einem zusammengedrückten Zustand umfaßt, so daß beide
Endabschnitte der Dämpferfeder 4 über Federsitze
auf die beiden Endabschnitte des ersten Durchgangslochs 3d drücken. Dabei
wird das jeweils zweite Durchgangsloch 3e von einer Muffe 17 mit
einer zylindrischen Form durchdrungen, in welche eine Niete 21,
welche später
beschrieben wird, eingesetzt ist. Der Durchmesser des zweiten Durchgangslochs 3e ist
größer als
der Außendurchmesser der
Muffe 17 und ein Spiel ist dazwischen in der Umfangsrichtung
ausgebildet und daher kann das primäre angetriebene Zahnrad 3 und
das Kupplungsaußenelement 5 relativ
zueinander innerhalb des Spielbereichs bewegt werden.
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Das
Kupplungsaußenelement 5 in
der Form des Zylinders mit Boden ist mit dem zylindrischen Abschnitt 5a und
dem Seitenwandabschnitt 5b, der einen Bodenabschnitt davon
bildet, auf der Seite des primären
angetriebenen Zahnrads 3 versehen. Der Außenumfang
des Nabenabschnitts 3a des primären angetriebenen Zahnrads 3 ist
in ein an dem mittleren Abschnitt des Seitenwandabschnitts 3b ausgebildetes
Durchgangsloch eingesetzt und folglich ist das Kupplungsaußenelement 5 zusammen
mit dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 drehbar auf der Achslinie der Hauptwelle 9 zentriert.
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Sechs
Ausnehmungsabschnitte 5d zur Aufnahme der Dämpferfedern 4 sind
auf einer Seite des primären
angetriebenen Zahnrads 3 des Seitenwandabschnitts 5b in
Abständen
in der Umfangsrichtung ausgebildet, die den ersten Durchgangslöchern 3d des
primären
angetriebenen Zahnrads 3 korrespondieren. Ferner ist der
Seitenwandabschnitt 5b mit drei Nietenlöchern 5e für die Nieten 21 ausgebildet, welche
die zweiten Durchgangslöcher 3e des
primären
angetriebenen Zahnrads 3 in Abständen in der Umfangsrichtung
durchdringen, die den zweiten Durchgangslöchern 3e korrespondieren.
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Ferner
ist die Seite des primären
angetriebenen Zahnrads 3 des Kupplungsaußenelements 5 mit einer
ringförmigen
Kupplungsaußenseitenplatte 18 versehen,
welche einer Größe und einer
Seitenfläche des
flachen Plattenabschnitts 3c des primären angetriebenen Zahnrads 3 entspricht.
Ferner ist die Kupplungsaußenseitenplatte 18 mit
sechs Ausnehmungsabschnitten 18d ausgebildet, die den Ausnehmungsabschnitten 5d des
Seitenwandabschnitts 5b des Kupplungsaußenelements 5 zur
Aufnahme der Dämpferfeder 4 entsprechen
und ist mit drei Durchgangslöchern 18e ausgebildet,
welche groß genug sind,
damit die Muffen 17 hindurchgehen, welche den Nietenlöchern 5e des
Seitenwandabchnitts 5b entsprechen. Der Ausnehmungsabschnitt 18d wird
hergestellt, indem man eine Metallplatte H-förmig
einschneidet und die Schnittabschnitte so biegt, daß sie im
wesentlichen dem Außenumfang
der Dämpferfedern 4 gemäß dem Durchmesser
und der Länge
der Dämpferfedern 4 entsprechen,
und das Bezugszeichen 18f der 1 bezeichnet
eine Öffnung,
welche durch Fabrikation eines Seitenabschnitts des Schnittabschnitts
hergestellt ist, der so gebildet wird, daß er in der Axialrichtung der
Dämpferfeder 4 in
der oben beschriebenen gebogenen Form entspricht. Als Material für die Kupplungsaußenseitenplatte 18 kann
ein Material verwendet werden, das einen passenden Reibungskoeffizienten
und einen Verschleißwiderstand
aufweist, der sich von einem Material zur Ausbildung des Kupplungsaußenelements 5 unterscheidet.
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Ferner
ist die Kupplungsaußenseitenplatte 18 an
dem Seitenwandabschnitt 5b in einem Zustand angebracht,
in welchem die Ausnehmungsabschnitte 18d an den Ausnehmungsabschnitten 5d des
Kupplungsaußenelements 5 angebracht
sind, wobei die Durchgangslöcher 18e konzentrisch
zu den Nietenlöchern 5e angeordnet
sind und der Außenumfang
des Nabensabschnitts 3a in das Mittelloch bzw. Zentrierloch
eingesetzt ist. Folglich ist die Kupplungsaußenseitenplatte 18 ein
Element, das integral mit dem Kupplungsaußenelement 5 dreht
und folglich entspricht die Kupplungsaußenseitenplatte 18 einem Element,
das mit dem Kupplungsaußenelement 5 integral
ist.
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Ferner
ist der Nabenabschnitt 3a mit einem Ölloch 3f ausgebildet,
um ein Schmiermittel nicht nur zu einem Abschnitt, wo der Nabenabschnitt 3a und der
Seitenwandabschnitt 5b zusammengepaßt sind, sondern auch zu den
jeweiligen Kontaktabschnitten des primären angetriebenen Zahnrads 3 des
Kupplungsaußenelements 5 und
der Kupplungsaußenseitenplatte 18 zuzuführen, um
mit einem Ölloch
in Verbindung zu stehen, das im äußeren Laufring
des Nadellagers 14 vorgesehen ist. Ferner wird das Schmiermittel
Abschnitten des Kupplungsaußenelements 5 und
der Kupplungsaußenseitenplatte 18 zugeführt, die
miteinander über
die Öffnungen 18f in Kontakt
sind, welche an den Bodenabschnitten der Ausnehmungsabschnitte 18d der
Kupplungsaußenseitenplatte 18 ausgebildet
sind.
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Eine
Seite des flachen Plattenabschnitts 3c des primären angetriebenen
Zahnrads 3, die einer Seite davon gegenüberliegt, wo das Kupplungsaußenelement 5 angeordnet
ist, ist mit einer ringförmigen
Kupplungsseitenplatte 19 versehen, welche hinsichtlich
der Größe und der
Seitenfläche
dem flachen Plattenabschnitt 3c des primären angetriebenen Zahnrads 3 entspricht,
um die Dämpferfedern 4 stabil zu
halten. Ferner ist der Nabenabschnitt 3a des primären angetriebenen
Zahnrads 3 in ein Mittelloch der Kupplungsseitenplatte 19 eingesetzt.
Die Kupplungsseitenplatte 19 ist jeweils mit sechs Ausnehmungsabschnitten 19d zur
Aufnahme der Dämpferfedern 4 gemäß den ersten
Durchgangslöchern 3d des
primären
angetriebenen Zahnrads 3, und mit drei Nietenlöcher 19e gemäß den Nietenlöchern 5e in
dem Seitenwandabschnitt 5b des Kupplungsaußenelements 5 in Abständen in
der Umfangsrichtung ausgebildet.
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Eine
Reibungsfeder 20 ist vorgesehen, welche eine konusförmige Tellerfeder
zwischen der Kupplungsseitenplatte 19 und dem flachen Plattenabschnitt 3c des
primären
angetriebenen Zahnrads 3 zur Anordnung an einer Außenseite
der Dämpferfedern 4 umfaßt, die
in der Umfangsrichtung angeordnet sind. Ferner ist die Reibungsfeder 20 durch
eine Umfangsfläche
in einer Nähe
eines Außenumfangsrands
der Kupplungsseitenplatte 19 gepreßt und dessen Federkraft wird
dafür verwendet,
um das primäre angetriebene
Zahnrad 3 in der Axialrichtung zum Seitenwandabschnitt 5b des
Kupplungsaußenelements 5 hin
zu drücken,
wenn das Kupplungsaußenelement 5 und
die Kupplungsseitenplatte 19 durch die Nieten 21 über die
Muffen 17, in welche die Nieten 21 eingesetzt
sind, integral fest angebracht sind. Da ferner das Kupplungsaußenelement 5 und
die Kupplungsseitenplatte 19 durch die Nieten 21 integral
sind, ist die Kupplungsseitenplatte 19 ein Element, das
integral mit dem Kupplungsaußenelement 5 dreht
und folglich entspricht die Kupplungsseitenplatte 19 einem
Element, das mit dem Kupplungsaußenelement 5 integral
ist.
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Durch
die Reibungskraft der Reibungsfeder 20 wird der flache
Plattenabschnitt 3c des primären angetriebenen Zahnrads 3 gegen
die Kupplungsaußenseitenplatte 18 gedrückt, die
an dem Kupplungsaußenelement 5 angebracht
ist, wobei beide Elemente in einer Position an der Außenseite
der Dämpferfedern 4 und
einer Position, welche einer Position des flachen Plattenabschnitts 3c gegenüberliegt,
der mit der Reibungsfeder 20 versehen ist, miteinander
in Kontakt gebracht werden, wobei eine ringförmige verschiebliche Kontaktfläche 22 an
dem Kontaktabschnitt ausgebildet ist. Wenn folglich das primäre angetriebene
Zahnrad 3 und das Kupplungsaußenelement 5 relativ
zueinander innerhalb eines Spielbereichs, der zwischen den Umfangsrändern der
zweiten Durchgangslöcher 3e und
den Außenumfängen der
Muffen 17 ausgebildet ist, in der Umfangsrichtung gedreht
werden, wird eine Reibungskraft gemäß der Druckkraft basierend
auf der Federkraft der Reibungsfeder 20 an der verschieblichen
Kontakt fläche 22 erzeugt,
wodurch das Reibungsdrehmoment zur Verhinderung der Relativdrehung
erzeugt wird.
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Die
Reibungskraft wird durch ein Experiment oder dgl. auf die erforderliche
Höhe eingestellt,
um eine Resonanz der Dämpferfedern 4 in ähnlicher Weise
zu der oben beschriebenen herkömmlichen Technologie
in dieser Hinsicht zu dämpfen.
Wenn ferner das gemäß der Ausführungsform
benötigte
Reibungsdrehmoment gleich bleibt wie jenes beim herkömmlichen
Stand der Technik, ist die verschiebliche Kontaktfläche 22,
welche die Reibungskraft erzeugt, an der Außenseite der Dämpferfedern 4 angebracht und
ist an einer Position angebracht, welche einen Abstand von der Achslinie
der Hauptwelle 9 besitzt, der größer als der der verschieblichen
Kontaktfläche gemäß der herkömmlichen
Technik ist, welche an der Innenseite der Dämpferfedern 4 angeordnet
ist (der Reibungskoeffizient der verschieblichen Kontaktfläche der
herkömmlichen
Technologie ist so eingestellt, daß er der Ausführungsform
entspricht) und folglich kann die Reibungskraft zur Erzeugung des erforderlichen
Reibungsdrehmoments kleiner gehalten werden als das bei der herkömmlichen
Technik und folglich kann die Federkraft der Reibungsfeder 20 kleiner
sein. Auf diese Weise wird die Kraft, mit der das primäre angetriebene
Zahnrad 3 zur Kupplungsaußenseitenplatte 18 gepreßt wird,
an der verschieblichen Kontaktfläche 22 kleiner.
Der Verschleiß an
der verschieblichen Kontaktfläche 22 wird
unterdrückt und
die Haltbarkeit wird unterstützt.
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Ferner
ist die ringförmige
verschiebliche Kontaktfläche 22 an
der Außenseite
der Dämpferfedern 4 angeordnet
und folglich kann die Fläche
der verschieblichen Kontaktfläche 22 größer als
die Fläche
der verschieblichen Kontaktfläche
gemäß dem Stand
der Technik ausgebildet werden und folglich kann der Druck, der
basierend auf der Druckkraft des primären angetriebenen Zahnrads 3 auf
die Kupplungsaußenseitenplatte 18 ausgeübt wird,
reduziert werden und folglich wird der Verschleiß an der verschieblichen Kontaktfläche 22 unterdrückt.
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Ferner
kann beim Einstellen der Federkraft die Federkraft dadurch eingestellt
werden, daß die Federkraft
der Reibungsfeder 20 oder der Reibungskoeffizient der verschieblichen
Konaktfläche 22 eingestellt
werden. Ferner kann zum Einstellen der Federkraft der Reibungsfeder 20 die
Federkraft dadurch eingestellt werden, daß die Federkonstante der Feder
oder die Länge
der Muffe 17 eingestellt werden. Ferner kann der Reibungskoeffizient
der verschieblichen Kontaktfläche 22 dadurch
eingestellt werden, daß der
Reibungskoeffizient durch Änderung
des Materials des primären
angetriebenen Zahnrads 3 oder der Kupplungsaußenseitenplatte 18 oder
durch einen Grad an Schmierung, Oberflächenbehandlung oder dgl. eingestellt
wird.
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Ferner
wird beim Drehen des primären
angetriebenen Zahnrads 3 und des Kupplungsaußenelements 5 relativ
zueinander die Reibungsfeder 20 zusammen mit dem primären angetriebenen
Zahnrad 3 hinsichtlich des Reibungskoeffizienten zwischen
dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 und der Kupplungsseitenplatte 19 gedreht
und folglich wird die Reibungskraft an Abschnitten der Reibungsfeder 20 und der
Kupplungsseitenplatte 19 erzeugt, die miteinander in Kontakt
sind, und ein Reibungsdrehmoment wird durch die Reibungskraft erzeugt,
wobei jedoch der Reibungskoeffizient an dem Kontaktabschnitt so eingestellt
ist, daß er
kleiner als der Reibungskoeffizient an der verschieblichen Kontaktfläche 22 ist.
Daher wird der Hauptteil des Reibungsdrehmoments zum Dämpfen der
Resonanz der Dämpferfedern 4 von
dem Reibungsdrehmoment geteilt, das durch die Reibungskraft an der
verschieblichen Kontaktfläche 22 erzeugt
wird. Der Resonanzdämpfungsvorgang hängt von
dem durch die Reibungskraft an der verschieblichen Kontaktfläche 22 erzeugten
Reibungsdrehmoment ab.
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Der
Vorgang zur Dämpfung
der Resonanz der Dämpferfedern 4 durch
die Reibungsfeder 20 in einer so aufgebauten Mehrscheibenreibungskupplung 1 wird
nachfolgend beschrieben.
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Wenn
eine Frequenz einer in der Kurbelwelle verursachten Drehmomentschwankung
genau der Eigenfrequenz der Dämpferfedern 4 entspricht,
werden die Dämpferfedern 4 in
Resonanz gebracht und das primäre
angetriebene Zahnrad 3 wird relativ zu dem Kupplungsaußenelement 5 innerhalb
des Spielbereichs in der Umfangsrichtung ausgeprägt drehen, der zwischen den
Umfangsrändern
der zweiten Durchgangslöcher 3e und
den Außenumfängen der Muffen 17 ausgebildet
ist. In diesem Moment wird die Reibungskraft gemäß der auf der Federkraft der
Reibungsfeder 20 basierenden Druckkraft an der verschieblichen
Kontaktfläche 22 erzeugt.
Ferner wird das durch die Reibungskraft erzeugte Reibungsdrehmoment
wirksam, um das primäre
angetriebene Zahnrad 3 am Drehen relativ zu dem Kupplungsaußenelement 5 zu
hindern und folglich wird die Resonanz der Dämpferfeder 4 gedämpft.
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Die
oben beschriebene Ausführungsform
ist wie oben beschrieben aufgebaut und erreicht demgemäß die folgenden
Effekte.
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Die
Reibungsfeder 20, die an der Außenseite der in der Umfangsrichtung
angeordneten Dämpferfedern 4 angeordnet
ist, drückt
das primäre
angetriebene Zahnrad 3 in der Axialrichtung zur Außenseitenplatte,
um so die beiden Elemente in Kontakt miteinander zu bringen, wobei
die ringförmige
verschiebliche Kontaktfläche 22,
die durch den Kontakt ausgebildet wird, an der Außenseite
der Dämpferfedern 4 angeordnet
ist und folglich ist die verschiebliche Kontaktfläche 22,
welche die Reibungskraft erzeugt, an der Außenseite der Dämpferfedern 4 angeordnet
und ist an einer Position angeordnet, an welcher der Abstand von
der Achslinie der Hauptwelle 9 größer ist als der von der verschieblichen
Kontaktfläche
gemäß dem Stand
der Technik, welche an der Innenseite der Dämpferfeder 4 angeordnet
ist. Daher kann die Reibungskraft zum Bereitstellen des benötigten Reibungsdrehmoments
zum Dämpfen
der Resonanz der Dämpferfedern 4 kleiner
sein als beim Stand der Technik und folglich kann die Federkraft
durch die Reibungsfeder 20 kleiner sein. Auf diese Weise
wird die von dem primären angetriebenen
Zahnrad 3 auf die Kupplungsaußenseitenplatte 18 ausgeübte Druckkraft
an der verschieblichen Kontaktfläche 22 kleiner
und folglich wird das Auftreten von Verschleiß an der verschieblichen Kontaktfläche 22 unterdrückt und
die Haltbarkeit wird unterstützt.
Da ferner das Auftreten von Verschleiß unterdrückt wird, ist es nicht notwendig,
eine verschleißfeste
Oberflächenbehandlung
an der verschieblichen Kontaktfläche
durchzuführen.
Die Zahl der Arbeitschritte wird reduziert und die Kosten können vermindert
werden.
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Ferner
ist die ringförmige
verschiebliche Kontaktfläche 22 an
der Außenseite
der Dämpferfedern 4 angeordnet
und folglich kann die Fläche
der verschieblichen Kontaktfläche 22 größer gestaltet werden
als die Fläche
der verschieblichen Kontaktfläche
gemäß dem Stand
der Technik und daher kann ohne Vergrößerung des Durchmessers des
primären angetriebenen
Zahnrads 3 und des Durchmessers des Kupplungsaußenelements 5 der
Druck reduziert werden, der auf der Druckkraft basiert, die von
den primären
angetriebenen Zahnrädern 3 auf
die Kupplungsaußenseitenplatte 18 ausgeübt wird,
und der Verschleiß der
verschieblichen Kontaktfläche 22 wird auch
diesbezüglich
unterdrückt.
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Durch
die Federkraft der Reibungskupplung 20 an der Außenseite
der Dämpferfedern 4 sind
das primäre
angetriebene Zahnrad 3 und das Kupplungsaußenelement 5 in
einem Zustand, in welchem beide Elemente über die Kupplungsaußenseitenplatte 18 gegeneinander
drücken,
und folglich können
die Dämpferfedern 4 stabil
gehalten werden und die Wirkungsweise der Dämpferfedern 8 wird
stabilisiert.
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Durch
den Einbau der an dem Kupplungsaußenelement 5 angebrachten
Kupplungsaußenseitenplatte 18 kann
der durch den Kontakt mit den Dämpferfedern 4 verursachte
Verschleiß des
Kupplungsaußenelements 5 verhindert
werden und der Verschleiß des
Kupplungsaußenelements 5 an
der verschieblichen Kontaktfläche 22 verhindert
werden, der dadurch verursacht wird, daß es durch das primäre angetriebene
Zahnrad 3 gedrückt
wird. In Anbetracht der Tatsache, daß die Kupplungsaußenseitenplatte 18 die
verschiebliche Kontaktfläche 22 zusammen mit
dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 ausbildet, kann als Material der
Kupplungsaußenseitenplatte 18,
das sich von dem Material unterscheidet, welches das Kupplungsaußenelement 5 ausbildet, außerdem ein
Material mit einem passenden Reibungskoeffizienten und Verschleißfestigkeit
verwendet werden und folglich kann eine Verschleißverminderung
erreicht werden.
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Obwohl
gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
die Kupplungsaußenseitenplatte 18 eingebaut
ist, kann auch auf die Platte verzichtet werden.
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Obwohl
gemäß der Ausführungsform
die Reibungsfeder 20 zwischen der Kupplungsseitenplatte 19 und
dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 vorgesehen ist, kann die Reibungsfeder 20 zwischen
der Kupplungsaußenseitenplatte 18 und
dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 vorgesehen sein, um so das primäre angetriebene
Zahnrad 3 zur Kupplungsseitenplatte 19 hin zu
drücken.
Auch in diesem Fall kann auf die Kupplungsaußenseitenplatte 18 verzichtet
werden, und in dem Fall ist die Reibungsfeder 20 zwischen
dem Kupplungsaußenelement 5 und
dem primären
angetriebenen Zahnrad 3 vorgesehen.
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Um
eine Kupplung bereitzustellen, die eine Dämpferfeder aufweist, welche
in der Lage ist, ein Reibungsdrehmoment zur Dämpfung der Resonanz der Dämpferfedern
durch eine kleine Druckkraft bereitzustellen, welche von einer Reibungsfeder
erzeugt wird, wird vorgeschlagen, daß bei einer Kupplung 1,
bei welcher ein angetriebenes Zahnrad 3 und ein Kupplungselement 5 koaxial
und drehbar an einer angetriebenen Welle 9 angeordnet sind,
eine Mehrzahl von Dämpferfedern 4 zur Übertragung
des Drehmoments von dem angetriebenen Zahnrad 3 auf das Kupplungselement 5,
zwischen dem angetriebenen Zahnrad 3 und dem Kupplungselement 5 in Abständen in
einer Umfangsrichtung angeordnet sind und welche mit einer Reibungsfeder 20 zum
Drücken
des angetriebenen Zahnrads 3 in einer Axialrichtung zum Kupplungselement 5 versehen
sind, um so die beiden Elemente in Kontakt miteinander zu bringen
und die Resonanz der Dämpferfedern 4 durch
die Reibungskraft zu dämpfen,
welche an der verschieblichen Kontaktfläche 22 der beiden
Elemente erzeugt wird, wobei die Reibungsfeder 20 und die
verschiebliche Kontaktfläche 22 an
einer Außenseite
der Dämpferfedern 4 angeordnet
sind.