DE10004701A1 - Scheinwerfer für Fahrzeuge nach dem Projektionsprinzip - Google Patents
Scheinwerfer für Fahrzeuge nach dem ProjektionsprinzipInfo
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Abstract
Der Scheinwerfer weist eine Lichtquelle und einen Reflektor auf, durch den von der Lichtquelle ausgesandtes Licht als ein konvergierendes Lichtbündel reflektiert wird. Im Strahlengang des vom Reflektor reflektierten Lichtbündels ist eine Blende (18) angeordnet, durch die ein Teil des Lichtbündels abgeschirmt wird. In Lichtaustrittsrichtung nach der Blende (18) ist eine Linse angeordnet, durch die eine Oberkante (20) der Blende (18) als Helldunkelgrenze des aus dem Scheinwerfer austretenden Lichtbündels abgebildet wird. Die Blende (18) weist in definiertem Abstand (d) unterhalb ihrer Oberkante (20) eine schlitzförmige Öffnung (40) auf, die zumindest annähernd parallel zur Oberkante (20) verläuft. Durch die Öffnung (40) tritt ein Teil des vom Reflektor (10) reflektierten Lichtbündels hindurch und beleuchtet einen mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze angeordneten Bereich, so daß dort befindliche Verkehrs- und Hinweisschilder ausreichend beleuchtet werden.
Description
Die Erfindung geht aus von einem Scheinwerfer für Fahrzeuge
nach dem Projektionsprinzip nach der Gattung des Anspruchs
1.
Ein solcher Scheinwerfer ist durch die DE 43 15 401 A1
bekannt. Dieser Scheinwerfer weist eine Lichtquelle und
einen Reflektor auf, durch den von der Lichtquelle
ausgesandtes Licht als ein konvergierendes Lichtbündel
reflektiert wird. Im Strahlengang des vom Reflektor
reflektierten Lichtbündels ist eine Blende angeordnet, durch
die ein Teil des Lichtbündels abgeschirmt wird. In
Lichtaustrittsrichtung nach der Blende ist eine Linse
angeordnet, durch die eine Oberkante der Blende als
Helldunkelgrenze des aus dem Scheinwerfer austretenden
Lichtbündels abgebildet wird. Durch die Helldunkelgrenze
wird eine Blendung des Gegenverkehrs vermieden. Durch einen
Teil des vom Reflektor reflektierten Lichtbündels wird
wenigstens ein mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze
liegender Bereich beleuchtet. Hierdurch wird eine
ausreichende Beleuchtung hoch angebrachter Verkehrs- und
Hinweisschilder erreicht. Bei dem bekannten Scheinwerfer ist
im Strahlengang des vom Reflektor reflektierten Lichtbündels
ein Reflexionselement angeordnet, durch das ein Teil des
Lichtbündels nach oben abgelenkt wird, so daß dieses den
Bereich oberhalb der Helldunkelgrenze beleuchtet. Das
Reflexionselement erfordert dabei einen erhöhten Fertigungs-
und Montageaufwand und muß sehr exakt justiert werden, um
eine Beleuchtung in einem definierten Bereich
sicherzustellen. Darüberhinaus wird durch das
Reflexionselement ein Teil des vom Reflektor reflektierten
Lichtbündels nach oben abgelenkt, der an der Blende
vorbeigelangen würde und zur Beleuchtung unterhalb der
Helldunkelgrenze beitragen würde, so daß der Wirkungsgrad
des Scheinwerfers durch das Reflexionselement verschlechtert
wird.
Durch die DE 195 37 838 ist ein Scheinwerfer nach dem
Projektionsprinzip bekannt, der eine Blendenanordnung mit
einem feststehenden Blendenteil und einem beweglichen
Blendenteil aufweist. Beide Blendenteile weisen mehrere
schlitzartige Öffnungen auf, wobei in einer Stellung für
Fernlicht durch das bewegliche Blendenteil die Öffnungen des
feststehenden Blendenteils freigegeben werden, so daß Licht
durch die Blendenanordnung hindurchtreten kann, das Bereiche
oberhalb der Helldunkelgrenze beleuchtet. In einer Stellung
für Abblendlicht werden durch das bewegliche Blendenteil in
einer Stellung für Abblendlicht die Öffnungen des
feststehenden Blendenteils vollständig verdeckt, so daß
durch die Blendenanordnung kein Licht hindurchtreten kann
und nur an der Oberkante der Blendenanordnung Licht
vorbeigelangen kann. Eine Beleuchtung eines definierten
Bereichs oberhalb der Helldunkelgrenze bei Abblendlicht ist
bei diesem Scheinwerfer nicht vorgesehen.
Der erfindungsgemäße Scheinwerfer mit den Merkmalen gemäß
Anspruch 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß der Fertigungs-
und Montageaufwand verringert ist, da für die Beleuchtung
des wenigstens einen Bereichs oberhalb der Helldunkelgrenze
kein zusätzliches Bauteil erforderlich ist. Die wenigstens
eine Öffnung in der Blende wird mit der ohnehin
erforderlichen Justierung der Blende, um die
Helldunkelgrenze exakt einzustellen, gleichzeitig in ihrer
Lage korrekt eingestellt. Darüberhinaus wird der
Wirkungsgrad des Scheinwerfers nicht nachteilig
beeinträchtigt, da durch die wenigstens eine Öffnung ein
Teil des vom Reflektor reflektierten Lichtbündels
hindurchtritt, der ansonsten durch die Blende abgeschirmt
würde, so daß der Wirkungsgrad verbessert ist.
In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Scheinwerfers angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Scheinwerfer in einem
vertikalen Längsschnitt, Fig. 2 den Scheinwerfer in einem
Querschnitt entlang Linie II-II in Fig. 1 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 3 einen mit Abstand vor
dem Scheinwerfer angeordneten Meßschirm bei Beleuchtung
durch vom Scheinwerfer gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
ausgesandtes Licht, Fig. 4 den Scheinwerfer in einem
Querschnitt entlang Linie II-II in Fig. 1 gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel und Fig. 5 den Meßschirm bei
Beleuchtung durch vom Scheinwerfer gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel ausgesandtes Licht.
Ein in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellter Scheinwerfer für
Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, ist nach dem
Projektionsprinzip aufgebaut. Der Scheinwerfer dient zur
Erzeugung eines abgeblendeten Lichtbündels, insbesondere
eines Abblendlichtbündels. Der Scheinwerfer weist einen
Reflektor 10 auf, der beispielsweise eine ellipsoide oder
eine ellipsoidähnliche Form aufweist. Der Reflektor 10 weist
in seinem Scheitelbereich eine Öffnung 12 auf, in die eine
Lichtquelle 14 eingesetzt ist. Die Lichtquelle 14 kann eine
Glühlampe oder eine Gasentladungslampe sein und weist
entsprechend eine Glühwendel oder einen Lichtbogen als
Leuchtkörper 16 auf. Der Leuchtkörper 16 der Lichtquelle 14
ist etwa im Bereich des inneren Brennpunkts des Reflektors
10 auf der optischen Achse 11 des Reflektors 10 angeordnet.
Durch den Reflektor 10 wird von der Lichtquelle 14
ausgesandtes Licht als ein konvergierendes Lichtbündel
reflektiert.
Im Strahlengang des vom Reflektor 10 reflektierten
Lichtbündels ist eine Blende 18 angeordnet, die sich
unterhalb der optischen Achse 11 erstreckt. Die Blende 18
kann beispielsweise etwa im Bereich des äußeren Brennpunkts
des Reflektors 10 liegen. Die Blende 18 kann hierbei etwa in
der Ebene des in Lichtaustrittsrichtung 13 weisenden
Vorderrands des Reflektors 10 angeordnet sein. Durch die
Blende 18 wird ein Teil des vom Reflektor 10 reflektierten
Lichtbündels abgeschirmt, während ein anderer Teil des
Lichtbündels an der Blende 18 vorbeigelangt. Das an der
Blende 18 vorbeigelangende Lichtbündel weist eine durch die
Oberkante 20 der Blende 18 bestimmte Helldunkelgrenze auf.
In Lichtaustrittsrichtung 13 nach der Blende 18 ist eine
Linse 26 angeordnet, durch die die Oberkante 20 der Blende
18 als Helldunkelgrenze des aus dem Scheinwerfer
austretenden Lichtbündels abgebildet wird. Die Linse 26 ist
als Sammellinse ausgebildet und weist beispielsweise eine
entgegen Lichtaustrittsrichtung 13 weisende zumindest
annähernd ebene Seite 27 und eine in Lichtaustrittsrichtung
13 weisende konvex gekrümmte Seite 28 auf. Die konvex
gekrümmte Seite 28 der Linse 26 weist vorzugsweise eine
asphärische Krümmung auf und kann auch in mehrere
unterschiedliche gekrümmte Segmente unterteilt sein. Die
Linse 26 ist in einem tubusförmigen Trägerelement 30 an
dessen in Lichtaustrittsrichtung 13 weisendem Endbereich
gehalten, wobei das Trägerelement 30 an seinem entgegen
Lichtaustrittsrichtung 13 weisenden Endbereich am Reflektor
10, insbesondere an dessen Vorderrand, befestigt ist. Die
Blende 18 kann zusammen mit dem Trägerelement 30 am
Reflektor 10 befestigt sein.
In Fig. 2 ist der Scheinwerfer in einem Querschnitt
dargestellt mit der Blende 18 gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel. Anhand der Fig. 2 wird zunächst die
Ausbildung der Oberkante 20 der Blende 18 erläutert, die
auch für das nachfolgend noch erläuterte zweite
Ausführungsbeispiel der Blende 18 gemäß Fig. 4 gilt. Die
Oberkante 20 der Blende 18 weist unterschiedliche Abschnitte
21, 22 auf, die sich etwa in einer die optische Achse 11
enthaltenden vertikalen Mittelebene 23 treffen. Die
dargestellten Ausführungsbeispiele des Scheinwerfers sind
für Rechtsverkehr vorgesehen, so daß vor dem Fahrzeug die
eigene Verkehrsseite rechts ist und die Gegenverkehrsseite
links ist. Die Abschnitte 21, 22 der Oberkante 20 der Blende
18 sind derart angeordnet, daß die Helldunkelgrenze auf der
eigenen Verkehrsseite vor dem Fahrzeug höher angeordnet ist
als auf der Gegenverkehrsseite. Beispielsweise verläuft der
Abschnitt 21 der Oberkante 20 der Blende 18 zumindest
annähernd horizontal und etwa auf Höhe einer die optische
Achse 11 enthaltenden horizontalen Mittelebene 24. Der
Abschnitt 22 verläuft beispielsweise ausgehend von der
vertikalen Mittelebene 23 nach unten geneigt. Der Winkel,
unter dem der Abschnitt 22 zur horizontalen Mittelebene 24
geneigt verläuft, beträgt vorzugsweise etwa 15°. Die
Oberkante 20 der Blende 18 wird durch die Linse 26 höhen-
und seitenverkehrt abgebildet, so daß der Abschnitt 21 einen
horizontalen Helldunkelgrenzenabschnitt auf der
Gegenverkehrsseite bildet und der Abschnitt 22 einen
ansteigenden Helldunkelgrenzenabschnitt auf der eigenen
Verkehrsseite bildet. Die Helldunkelgrenze des aus dem
Scheinwerfer austretenden Lichtbündels weist damit einen
Verlauf auf wie er in europäischen Vorschriften vorgegeben
ist. Alternativ kann der Abschnitt 22 der Oberkante 20 der
Blende 18 wie in Fig. 2 mit gestrichelter Linie angedeutet
auch zumindest annähernd horizontal und tiefer als der
Abschnitt 21 verlaufen, wobei die beiden Abschnitte 21, 22
durch einen vertikalen oder geneigten Zwischenabschnitt
miteinander verbunden sind.
In Fig. 3 ist ein mit Abstand vor dem Scheinwerfer
angeordneter Meßschirm 80 dargestellt, der durch das vom
Scheinwerfer ausgesandte Licht beleuchtet wird. Der
Meßschirm 80 repräsentiert die Projektion einer vor dem
Scheinwerfer liegenden Fahrbahn, die entsprechend beleuchtet
würde. Die horizontale Mittelebene des Meßschirms 80 ist mit
HH bezeichnet und die vertikale Mittelebene ist mit VV
bezeichnet. Die horizontale Mittelebene HH und die vertikale
Mittelebene VV schneiden sich in einem Punkt HV. Das vom
Reflektor 10 reflektierte, an der Blende 18
vorbeigelangende, durch die Linse 26 hindurchtretende und
aus dem Scheinwerfer austretende Licht beleuchtet den
Meßschirm 80 in einem Bereich 82. Der Bereich 82 ist nach
oben durch die Helldunkelgrenze begrenzt, die durch die
Oberkante 20 der Blende 18 erzeugt wird. Die
Helldunkelgrenze weist auf der Gegenverkehrsseite einen
horizontalen Abschnitt 83 auf, der durch den Abschnitt 21
der Oberkante 20 der Blende 18 erzeugt wird. Auf der eigenen
Verkehrsseite weist die Helldunkelgrenze einen ansteigenden
Abschnitt 84 auf, der durch den Abschnitt 22 der Oberkante
20 der Blende 18 erzeugt wird. Die Verteilung der
Beleuchtungsstärke im Bereich 82 ist durch mehrere Linien 85
gleicher Beleuchtungsstärke verdeutlicht. Im Bereich 82 ist
in einer Zone 86 dicht unterhalb der Helldunkelgrenze 83, 84
und etwas rechts der vertikalen Mittelebene VV die höchste
Beleuchtungsstärke vorhanden. Oberhalb der Helldunkelgrenze
83, 84 wird der Meßschirm 80 durch das an der Oberkante 20
der Blende 18 vorbeigelangende Licht nicht oder nur sehr
schwach beleuchtet. Die Schärfe der Abbildung der Oberkante
20 der Blende 18 als Helldunkelgrenze 83, 84 ist unter
anderem abhängig von den Abbildungseigenschaften der Linse
26. Es ist vorteilhaft, die Helldunkelgrenze 83, 84 mit einer
gewissen Unschärfe zu erzeugen, um einen zu starken Kontrast
zu vermeiden, der störend sein könnte.
Um eine ausreichende Beleuchtung oberhalb der
Helldunkelgrenze 83, 84 zu erreichen ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß die Blende 18 unterhalb ihrer Oberkante 20
wenigstens eine Öffnung aufweist, durch die vom Reflektor 10
reflektiertes Licht hindurchtreten kann. In Fig. 2 ist die
Blende 18 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Hierbei ist eine Öffnung 40 vorgesehen, die
schlitzförmig ausgebildet ist. Die Erstreckung der Öffnung
40 in etwa horizontaler Richtung ist dabei größer als in
vertikaler Richtung. Die Längserstreckung der Öffnung 40 ist
zumindest annähernd parallel zur Oberkante 20 der Blende 18,
so daß der Abstand d des oberen Rands des Öffnung 40 von der
Oberkante 20 zumindest annähernd konstant ist. Die
Erstreckung der Öffnung 40 in vertikaler Richtung ist
zumindest annähernd konstant. Die Öffnung 40 weist
entsprechend den Abschnitten 21, 22 der Oberkante 20 einen
etwa horizontalen Abschnitt und einen geneigten Abschnitt
auf. Die Öffnung 40 ist in einem mittleren Bereich der
Blende 18 beiderseits der vertikalen Mittelebene 23
ausgebildet, wobei die Erstreckung der Öffnung 40 auf beiden
Seiten der Mittelebene 23 etwa gleich oder unterschiedlich
sein kann. Der Abstand d des oberen Rands der Öffnung 40 von
der Oberkante 20 der Blende 18 ist vorzugsweise in
Abhängigkeit der Brennweite f der Linse 26 derart gewählt,
daß d etwa das 0,02- bis 0,05-fache, insbesondere zumindest
annähernd das 0,035-fache der Brennweite f beträgt. Der
Abstand d ist dabei senkrecht zum jeweiligen Abschnitt 21, 22
der Oberkante 20 gemessen.
Das vom Reflektor 10 reflektierte, durch die Öffnung 40 der
Blende 18 und die Linse 26 hindurchtretende und aus dem
Scheinwerfer austretende Licht beleuchtet auf dem Meßschirm
80 einen in Fig. 3 dargestellten Bereich 88. Die Form des
Bereichs 88 ist entsprechend der Form der Öffnung 40, so daß
der Bereich 88 zumindest annähernd parallel zu den
Abschnitten 83, 84 der Helldunkelgrenze verläuft. Der Abstand
h des Bereichs 88 von den Abschnitten 83, 84 der
Helldunkelgrenze ist durch den Abstand d der Öffnung 40 von
der Oberkante 20 der Blende 18 bestimmt. Durch den Abstand h
zwischen dem Bereich 88 und den Abschnitten 83, 84 der
Helldunkelgrenze ist sichergestellt, daß direkt oberhalb der
Helldunkelgrenze keine Beleuchtung oder eine Beleuchtung mit
nur sehr geringer Beleuchtungsstärke erfolgt und eine
Blendung entgegenkommender Fahrzeuglenker mit Sicherheit
vermieden ist. Jedoch werden in größerer Höhe angeordnete
Verkehrs- oder Hinweisschilder, die im Bereich 88 liegen,
ausreichend beleuchtet. Die Größe und Form des Bereichs 88
kann durch entsprechende Wahl der Größe und Form der Öffnung
40 in der Blende 18 variiert werden.
In Fig. 4 ist die Blende 18 gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei die Blende 18 wie
beim ersten Ausführungsbeispiel die Oberkante 20 mit den
Abschnitten 21 und 22 aufweist. Die Blende 18 weist
unterhalb ihrer Oberkante 20 mehrere Öffnungen 42 auf, die
entlang einer zumindest annähernd parallel zu den
Abschnitten 21, 22 der Oberkante 20 verlaufenden Linie
verteilt angeordnet sind. Die Öffnungen 42 können
beispielsweise in Form runder Bohrungen ausgebildet sein
oder auch beliebige andere Querschnittsformen aufweisen, die
beispielsweise durch Stanzen in die Blende 18 eingebracht
werden können. Bei dem in Fig. 4 dargestellten
Ausführungsbeispiel sind drei Öffnungen 42 vorgesehen, wobei
eine mittlere Öffnung 42 etwa im Bereich der vertikalen
Mittelebene 23 angeordnet ist und die beiden anderen
Öffnungen 42 etwa mit gleichem Abstand von der Mittelebene
23 angeordnet sind. Der Abstand d zwischen den oberen
Rändern der Öffnungen 42 und den Abschnitten 21, 22 der
Oberkante 20 der Blende 18 beträgt wie beim ersten
Ausführungsbeispiel vorzugsweise etwa das 0,02- bis 0,05-
fache, insbesondere zumindest annähernd das 0,035-fache der
Brennweite f der Linse 26.
In Fig. 5 ist der Meßschirm 80 bei Beleuchtung durch das
vom Scheinwerfer mit der Blende 18 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel ausgesandte Licht dargestellt. Durch das
vom Reflektor 10 reflektierte, an der Oberkante 20 der
Blende 18 vorbeigelangende, durch die Linse 26
hindurchtretende und aus dem Scheinwerfer austretende Licht
wird wiederum der Bereich 82 beleuchtet, der nach oben durch
die Helldunkelgrenze 83, 84 begrenzt ist. Das durch die
Öffnungen 42 der Blende 18 und die Linse 26 hindurchtretende
Licht werden Bereiche 90 des Meßschirms 80 beleuchtet. Die
Form und Lage der Bereiche 90 ist entsprechend der Form und
Lage der Öffnungen 42 der Blende 18, so daß die Bereiche 90
zumindest annähernd entlang der Abschnitte 83, 84 der
Helldunkelgrenze verteilt sind. Der Abstand h der Bereiche
90 von den Abschnitten 83, 84 der Helldunkelgrenze ist durch
den Abstand d der Öffnungen 42 von der Oberkante 20 der
Blende 18 bestimmt. Durch den Abstand h zwischen den
Bereichen 90 und den Abschnitten 83, 84 der Helldunkelgrenze
ist sichergestellt, daß direkt oberhalb der Helldunkelgrenze
keine Beleuchtung oder eine Beleuchtung mit nur sehr
geringer Beleuchtungsstärke erfolgt und eine Blendung
entgegenkommender Fahrzeuglenker mit Sicherheit vermieden
ist. Jedoch werden in größerer Höhe angeordnete Verkehrs-
oder Hinweisschilder, die in den Bereichen 90 liegen,
ausreichend beleuchtet. Die Größe, Form und Lage der
Bereiche 90 kann durch entsprechende Wahl von Größe, Form
und Lage der Öffnungen 42 der Blende 18 variiert werden.
Es kann auch vorgesehen werden, daß die Blende 18 in einem
mit Abstand unterhalb von deren Oberkante 20 liegenden
Bereich mit einer Vielzahl von Öffnungen, beispielsweise in
Form einer Perforation, versehen ist. Zusätzlich zu den
vorstehend erläuterten Ausführungen der Blende 18 mit der
Öffnung 40 bzw. den Öffnungen 42 können weitere Maßnahmen
zur Beleuchtung des Meßschirms 80 oberhalb der
Helldunkelgrenze 83, 84 vorgesehen werden.
Claims (4)
1. Scheinwerfer für Fahrzeuge nach dem Projektionsprinzip
mit einer Lichtquelle (14), mit einem Reflektor (10), durch
den von der Lichtquelle (14) ausgesandtes Licht als ein
konvergierendes Lichtbündel reflektiert wird, mit einer im
Strahlengang des vom Reflektor (10) reflektierten
Lichtbündels angeordneten Blende (18), durch die ein Teil
des Lichtbündels abgeschirmt wird, und mit einer in
Lichtaustrittsrichtung (13) nach der Blende (18)
angeordneten Linse (26), durch die eine Oberkante (20) der
Blende (18) als Helldunkelgrenze (83, 84) des aus dem
Scheinwerfer austretenden Lichtbündels abgebildet wird,
wobei durch einen Teil des vom Reflektor (10) reflektierten
Lichtbündels wenigstens ein mit Abstand (h) oberhalb der
Helldunkelgrenze (83, 84) angeordneter Bereich (88; 90)
beleuchtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (18)
in definiertem Abstand (d) unterhalb ihrer Oberkante (20)
wenigstens eine Öffnung (40; 42) aufweist, durch die ein Teil
des vom Reflektor (10) reflektierten Lichtbündels
hindurchtritt und den wenigstens einen Bereich (88; 90)
oberhalb der Helldunkelgrenze (83, 84) beleuchtet.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Öffnung (40) schlitzförmig ausgebildet
ist und zumindest annähernd parallel zur Oberkante (20) der
Blende (18) verläuft.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Öffnungen (42) vorgesehen sind, die entlang einer
zumindest annähernd parallel zur Oberkante (20) der Blende
(18) verlaufenden Linie angeordnet sind.
4. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand (d) der wenigstens einen
Öffnung (40; 42) von der Oberkante (20) der Blende (18)
senkrecht zur Oberkante (20) das 0,02- bis 0,05-fache,
vorzugsweise zumindest annähernd das 0,035-fache der
Brennweite (f) der Linse (26) beträgt.
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2001
- 2001-01-30 US US09/772,371 patent/US20010019484A1/en not_active Abandoned
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