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DE10004608A1 - Überbrückungskupplung für einen Drehmomentwandler - Google Patents

Überbrückungskupplung für einen Drehmomentwandler

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Publication number
DE10004608A1
DE10004608A1 DE10004608A DE10004608A DE10004608A1 DE 10004608 A1 DE10004608 A1 DE 10004608A1 DE 10004608 A DE10004608 A DE 10004608A DE 10004608 A DE10004608 A DE 10004608A DE 10004608 A1 DE10004608 A1 DE 10004608A1
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piston
front cover
driven element
turbine wheel
space
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DE10004608A
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Yoshihiro Matsuoka
Hiroshi Tsue
Naohisa Sugawara
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Exedy Corp
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Exedy Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 
    • F16H45/02Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches  with mechanical clutches for bridging a fluid gearing of the hydrokinetic type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
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    • F16H2041/246Details relating to one way clutch of the stator

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehmomentwandler (1), welcher eine Überbrückungsvorrichtung (4) mit einem vereinfachten Aufbau aufweist. Die Überbrückungsvorrichtung (4) weist vorzugsweise einen ersten Kolben (39), einen zweiten Kolben (38) und einen Dämpfermechanismus auf. Der erste Kolben (39) der Überbrückungsvorrichtung (4) ist nahe einer Reibfläche (70) einer vorderen Abdeckung angeordnet. Der Dämpfermechanismus (40) weist ein Antriebselement (54), ein angetriebenes Element (53) und mindestens eine Torsionsfeder (52) auf. Der Dämpfermechanismus (40) verbindet den ersten Kolben (39) mit einer Turbinenradnabe (11) elastisch in Rotationsrichtung. Der zweite Kolben (38) kann sich in einem Raum C entsprechend Änderungen des Drucks im Raum C bewegen und ist an der Seite des ersten Kolbens (39) angeordnet, welche von der Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung entfernt ist. Das angetriebene Element (53) ist ein scheibenförmiges Element. Der zweite Kolben (38) weist eine innere Umfangsfläche auf, welche drehbar und axial bewegbar an der äußeren Umfangsfläche des angetriebenen Elements (53) abgestützt ist. Der Kolben (38) ist drehfest, aber axial bewegbar mit der vorderen Abdeckung (2) verbunden. Der zweite Kolben (38) weist einen Innendurchmesser S auf, welcher größer als ein Außendurchmesser des Dämpfermechanismus (40) ist. Der zweite Kolben (38) ist radial außerhalb des Dämpfermechanismus (40) angeordnet. Ein Dichtring (67) ist zwischen der äußeren Umfangsfläche ...

Description

Die vorliegenden Erfindung betrifft eine Überbrückungskupplung für einen Drehmomentwandler. Genauer betrifft die vorliegende Erfindung eine Überbrückungskupplung, welche einen Dämpferme­ chanismus aufweist, welcher zusammen mit einem Kolben axial bewegbar ist.
Drehmomentwandler umfassen üblicherweise einen Fluidkupplungs­ mechanismus zur Übertragung eines Drehmoments zwischen einer Kurbelwelle eines Motors und einer Eingangswelle eines automa­ tischen Getriebes. Ein Drehmomentwandler weist drei Arten von Laufrädern auf (Laufrad, Turbinenrad, Leitrad), welche im In­ neren zur Übertragung des Drehmoments mittels eines inneren Hydrauliköls oder -fluids angeordnet sind. Das Laufrad ist fest mit einer vorderen Abdeckung verbunden, welche das Ein­ gangsdrehmomeht von der Leistungseingangswelle aufnimmt. Eine durch das Laufradgehäuse und die vordere Abdeckung gebildete Hydraulikkammer ist mit einem Hydrauliköl gefüllt. Das Turbi­ nenrad ist in der Hydraulikkammer gegenüber der vorderen Ab­ deckung angeordnet. Wenn sich das Laufrad dreht, strömt Hy­ drauliköl vom Laufrad zum Turbinenrad und das Turbinenrad dreht sich. Dadurch wird das Drehmoment vom Turbinenrad auf die Hauptantriebswelle des Getriebes übertragen.
Üblicherweise kann ein Drehmomentwandler eine gleichmäßige bzw. ruckfreie Beschleunigung und Verzögerung durchführen, da er Leistung mittels eines Fluids überträgt. Jedoch treten Energieverluste infolge von Fluidschlupf auf, was zu einer ge­ ringeren Kraftstoffausnutzung führt.
Um den Wirkungsgrad zu erhöhen, wurden daher in den letzten Jahren Drehmomentwandler vorgeschlagen, welche eine Überbrüc­ kungsvorrichtung zur mechanischen Verbindung einer vorderen Abdeckung an der Eingangsseite mit einem Turbinenrad an der Ausgangsseite aufweisen. Genauer ist die Überbrückungsvorrich­ tung in einem Raum zwischen der vorderen Abdeckung und dem Turbinenrad angeordnet. Wenn der Drehmomentwandler vorbestimm­ te Betriebsbedingungen erreicht, bewirkt die Überbrückungsvor­ richtung des Drehmomentwandlers, dass Leistung von der Kurbel­ welle eines Motors direkt auf das automatische Getriebe über­ tragen wird, und somit die Fluidkupplungsvorrichtung umgangen wird.
Die Überbrückungskupplung umfasst im Wesentlichen einen schei­ benartigen Kolben, eine angetriebene Platte, welche an der Leistungsausgangsseite des Turbinenrades befestigt ist, und einen Dämpfermechanismus, welcher den Kolben mit der angetrie­ benen Platte verbindet. Der Kolben weist ein ringförmiges Rei­ belement auf, welches an einer Position gegenüber einer fla­ chen Reibfläche der vorderen Abdeckung angebracht ist. Der Kolben ist derart angeordnet, dass der Raum zwischen der vor­ deren Abdeckung und dem Turbinenrad in eine erste Hydraulik­ kammer an der Seite der vorderen Abdeckung und eine zweite Hy­ draulikkammer an der Seite des Turbinenrades unterteilt wird. Daher kann sich der Kolben durch den Druckunterschied zwischen der ersten Hydraulikkammer und der zweiten Hydraulikkammer zur vorderen Abdeckung hin und von ihr fortbewegen. Wenn das Hy­ drauliköl in der ersten Hydraulikkammer abgelassen wird und der Hydraulikdruck in der zweiten Hydraulikkammer ansteigt, bewegt sich der Kolben in Richtung der Seite der vorderen Ab­ deckung. Diese Bewegung des Kolbens bewirkt, dass sich der Kolben fest gegen die vordere Abdeckung drückt.
Beim Eingriff verursachen Überbrückungsvorrichtungen häufig ein Rütteln oder Vibrationen bzw. Schwingungen. Des Weiteren wird die Überbrückungsvorrichtung während des Eingriffs Schwingungen ausgesetzt, welche durch plötzliche Beschleuni­ gung oder Verzögerung verursacht werden oder anderen Schwingungen ausgesetzt, welche mit Umständen durch den Verbren­ nungsmotor zusammenhängen. Dementsprechend wird eine Torsions­ schwingungs-Dämpfungsvorrichtung üblicherweise mit der Über­ brückungsvorrichtung verwendet, um Schwingungen zu dämpfen.
Der Dämpfermechanismus einer herkömmlichen Überbrückungsvor­ richtung umfasst ein Antriebselement, welches fest mit dem Kolben verbunden ist, ein angetriebenes Element, welches fest mit der Turbinenradseite verbunden ist, und ein elastisches Element (eine oder mehrere Torsionsfedern), welches zwischen dem Antriebselement und dem angetriebenen Element angeordnet ist, um eine Drehmomentübertragung zu ermöglichen. Der Dämp­ fermechanismus dient als ein Torsionsschwingungs- Dämpfermechanismus, um Schwingungen in der Überbrückungskupp­ lung zu dämpfen. Ein Drehmoment wird dem Antriebselement z. B. von einem Kupplungsverbindungsbereich zugeführt. Das angetrie­ bene Element kann das Drehmoment an ein Turbinenrad abgeben. Die Torsionsfedern verbinden das Antriebselement und das ange­ triebene Element elastisch miteinander in Rotationsrichtung, um einen Dämpfungsmechanismus zu bilden. Der Dämpfermechanis­ mus ist axial bewegbar und dient als ein Kolben der Überbrüc­ kungsvorrichtung. Genauer befindet sich die innere Umfangsflä­ che des angetriebenen Elements im nicht-drehbaren, d. h. dreh­ festen Eingriff mit einer keilverzahnten Turbinennabe, um eine Relativrotation zu verhindern und eine Axialbewegung zu ermög­ lichen. Daher ist das angetriebene Element drehfest aber axial bewegbar bezüglich der keilverzahnten Turbinenradnabe angeord­ net. Das angetriebene Element ist bezüglich der Turbinenradna­ be radial positioniert.
Bei der herkömmlichen Überbrückungsvorrichtung wird der Be­ trieb des Kolbens durch das Arbeitsfluid gesteuert, welches durch die Haupteinheit des Drehmomentwandlers strömt. Genauer führt ein hydraulischer Betriebsmechanismus an einer äußeren Position das Arbeitsfluid in einen Raum zwischen dem Kolben und der vorderen Abdeckung zu, wenn sich die Überbrückungsvor­ richtung außer Eingriff befindet. Dieses Arbeitsfluid strömt durch den Raum zwischen der vorderen Abdeckung und dem Kolben radial nach außen und strömt dann von dessen radial äußerem Bereich in die Haupteinheit des Drehmomentwandlers. Wenn sich die Überbrückungsvorrichtung im Eingriff befindet, wird das Arbeitsfluid im Raum zwischen der vorderen Abdeckung und dem Kolben von seinem radial inneren Bereich abgelassen, sodass sich der Kolben in Richtung der vorderen Abdeckung bewegt. Da­ durch wird das Reibelement, welches am Kolben angeordnet ist, gegen die Reibfläche der vorderen Abdeckung gedrückt. Auf die­ se Weise wird das Drehmoment von der vorderen Abdeckung auf das Turbinenrad über die Überbrückungsvorrichtung übertragen.
Herkömmliche Überbrückungsvorrichtungen können eine Mehrschei­ benkupplung zur Verwendung mehrere Reibplatten verwenden, und dadurch mehrere Reibflächen, da nur eine Reibfläche in einigen Fällen keine ausreichende Drehmomentübertragungskapazität be­ reitstellen kann. In diesem Fall sind eine oder mehrere Plat­ ten zwischen dem Kolben und der vorderen Abdeckung angeordnet.
Bestimmte Arten von Überbrückungsvorrichtungen gemäß dem Stand der Technik weisen eine spezielle Ringkammer zur Abstützung des Kolbens auf. Dieser Aufbau erhöht die Anzahl der Teile und verhindert eine Verringerung des benötigten Raums.
Des Weiteren ist die Überbrückungsvorrichtung des Drehmoment­ wandlers üblicherweise in einem axial beschränkten Raum inner­ halb des Drehmomentwandlers angeordnet.
Mittlerweile ist es für Dämpfermechanismen notwendig, eine hö­ here Nutzleistung durch Erhöhung eines Übertragungsdrehmoments für einen Betrieb von einem geringen Geschwindigkeitsbereich eines Fahrzeugs aufzuweisen. In den letzten Jahren sind Drehmomentwandler bekannt geworden, bei denen die Drehmomentübertragung über ein Fluid nur ausgeführt wird, wenn das Fahrzeug gestartet wird und die Überbrückungsvorrichtung greift bei einem Geschwindigkeitsbereich von 10 km/h oder mehr ein. Bei diesem Aufbau mit einem vergrößerten Überbrückungsbe­ reich wurde gewünscht, die Arbeitsleistung von Torsionsfedern zu verbessern, sodass Torsionsschwingungen infolge von Drehmo­ mentänderungen eines Motors ausreichend absorbiert und ge­ dämpft werden können. Genauer ist es notwendig geworden, den Durchmesser der Torsionsfedern des Dämpfermechanismus zu erhö­ hen und dadurch die Charakteristiken zur Absorption und zum Dämpfen der Schwingungen zu verbessern.
Bei der herkömmlichen Überbrückungsvorrichtung kann jedoch die Größe der Torsionsfedern nicht ausreichend vergrößert werden, beispielsweise aufgrund der Tatsache, dass ein anderes Element an einer in Axialrichtung liegenden Seite der Torsionsfeder angeordnet ist.
Daher besteht die Notwendigkeit für eine Überbrückungsvorrich­ tung, welche die oben erläuterten Probleme im Stand der Tech­ nik überwindet. Diese Erfindung richtet sich auf diese Notwen­ digkeit im Stand der Technik sowie auch andere Notwendigkei­ ten, welche für den Fachmann aus dieser Offenbarung verdeut­ licht werden.
Es ist von daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Auf­ bau zur Abstützung des Kolbens in der Überbrückungsvorrichtung eines Drehmomentwandlers zu vereinfachen sowie die Nutzlei­ stung des Dämpfermechanismus in der Überbrückungsvorrichtung des Drehmomentwandlers mit Kolben und Dämpfermechanismus zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch eine Überbrückungsvorrichtung bzw. einen Drehmomentwandler mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. 5 bzw. 11 bzw. 15 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind jeweils Gegenstand der Unteransprüche.
Eine erfindungsgemäße Überbrückungsvorrichtung gemäß einem er­ sten Aspekt wird in einem Drehmomentwandler verwendet, welcher eine vordere Abdeckung, die an ihrer Innenseite eine Reibflä­ che aufweist, ein Laufrad, welches zusammen mit der vorderen Abdeckung eine Fluidkammer bildet, und ein Turbinenrad auf­ weist, welches in der Fluidkammer gegenüber dem Laufrad ange­ ordnet ist und mit der vorderen Abdeckung zusammenwirkt, um einen Raum zwischen ihnen zu bilden. Die Überbrückungsvorrich­ tung ist in dem Raum zum mechanischen Eingreifen und Lösen der vorderen Abdeckung bezüglich des Turbinenrads entsprechend den Änderungen des Hydraulikdrucks in dem Raum angeordnet. Die Überbrückungsvorrichtung umfasst eine Platte, einen Dämpferme­ chanismus und einen ringförmigen Kolben. Die Platte ist nahe einer Reibfläche der vorderen Abdeckung angeordnet. Der Dämp­ fermechanismus ist ein Mechanismus zur elastischen Verbindung der Platte mit dem Turbinenrad in Rotationsrichtung. Der Dämp­ fermechanismus umfasst ein Antriebselement, welches ein Drehmoment von der Platte empfängt, ein angetriebenes Element, welches das Drehmoment an das Turbinenrad abgibt, und eine Torsionsfeder, welche das Antriebselement und das angetriebene Element miteinander elastisch in Rotationsrichtung verbindet. Der Kolben ist in dem Raum entsprechend den Änderungen des Drucks im Raum axial bewegbar und an der Seite der Platte ab­ gewandt bzw. entfernt von der Reibfläche der vorderen Abdec­ kung angeordnet. Das angetriebene Element ist ein scheibenför­ miges Element und der Kolben weist eine innere Umfangsfläche auf, welche drehbar und axial bewegbar durch die äußere Um­ fangsfläche des angetriebenen Elements abgestützt ist. Weiter umfasst die Überbrückungsvorrichtung einen Abdichtungsmecha­ nismus. Der Abdichtungsmechanismus ist zwischen der äußeren Umfangsfläche des angetriebenen Elements und der inneren Umfangsfläche des Kolbens angeordnet, um eine Position zwischen den axial gegenüberliegenden Räumen zu abzudichten.
Wenn der Kalben die Platte gegen die Reibfläche der vorderen Abdeckung drückt, wird bei dieser Überbrückungsvorrichtung ein Drehmoment von der vorderen Abdeckung auf die Überbrückungs­ vorrichtung übertragen. Das Drehmoment wird von der Platte auf den Dämpfermechanismus übertragen und wird zum Turbinenrad ab­ gegeben. Im Dämpfermechanismus wird das Drehmoment von dem An­ triebselement auf das angetriebene Element über die Torsions­ feder übertragen. Die innere Umfangsfläche des Kolbens wird durch die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Elements ab­ gestützt und der Abdichtungsmechanismus ist im abgestützten Bereich angeordnet, um die Position zwischen den axial gegen­ überliegenden Räumen abzudichten. Da die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Elements zum Abstützen der inneren Umfangs­ fläche des Kolbens verwendet wird, kann ein Aufbau zur Anord­ nung des Abdichtungsmechanismus einfach sein.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung weist die Überbrüc­ kungsvorrichtung das Merkmal auf, dass das angetriebene Ele­ ment an seiner äußeren Umfangsfläche eine ringförmige Ausspa­ rung aufweist. Der Abdichtungsmechanismus ist ein ringförmiges Abdichtungselement, welches in der Aussparung angeordnet ist und sich mit der inneren Umfangsfläche des Kolbens in Kontakt befindet.
Da die Aussparung zur Aufnahme des ringförmigen Abdichtungs­ elements in der äußeren Umfangsfläche des angetriebenen Ele­ ments gebildet ist, kann bei dieser Überbrückungsvorrichtung die Aussparung einfach ausgebildet sein bzw. hergestellt wer­ den. Dies ist deshalb möglich, da das angetriebene Element ei­ ne größere axiale Dicke als andere Elemente aufweisen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Überbrückungsvorrichtung des Drehmomentwandlers ein angetrie­ benes Element auf, welches ein Fenster und eine in Umfangs­ richtung längliche Aussparung aufweist. Die Torsionsfeder ist in dem Fenster angeordnet. Das Antriebselement ist aus einem Paar von kreisförmigen Platten gebildet, welche jeweils an axial gegenüberliegenden Seiten des angetriebenen Elements an­ geordnet sind und die Torsionsfeder abstützen. Weiter umfasst die Überbrückungsvorrichtung ein Befestigungselement. Das Be­ festigungselement erstreckt sich in Umfangsrichtung in der Aussparung und hält das Paar der kreisförmigen Platten zusam­ men. Eine Relativrotation zwischen dem Antriebselement und dem angetriebenen Element wird unterbrochen, wenn das Befesti­ gungselement mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aussparung in Kontakt kommt.
Bei dieser Überbrückungsvorrichtung dient das Befestigungsele­ ment, welches das kreisförmige Plattenpaar zusammenhält, auch als ein Anschlag für die Überbrückungsvorrichtung. Dieser Auf­ bau wird infolge des Aufbaus, bei welchem das angetriebene Element den Kolben abstützt, ermöglicht. Im Gegensatz zu dem Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Kolben auch beispielsweise durch das Antriebselement abgestützt sein. In diesem Fall muss das Befestigungselement radial außerhalb der inneren Umfangsfläche des Kolbens angeordnet sein. Bei diesem Aufbau kann die Größe des Befestigungselements nicht bis zu einem Ausmaß erhöht werden, welches seine Verwendung als An­ schlag ermöglicht, da Beschränkungen hinsichtlich des Raumes bestehen.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Überbrückungsvorrich­ tung in einem Drehmomentwandler verwendet, welcher eine vorde­ re Abdeckung, die an ihrer Innenseite eine Reibfläche auf­ weist, ein Laufrad, welches zusammen mit der vorderen Abdec­ kung eine Fluidkammer bildet, und ein Turbinenrad aufweist, welches in der Fluidkammer gegenüber dem Laufrad angeordnet ist, und mit der vorderen Abdeckung zusammen wirkt, um einen Raum zwischen sich zu bilden. Die Überbrückungsvorrichtung ist in dem Raum zum mechanischen Eingreifen und Lösen der vorderen Abdeckung bezüglich des Turbinenrads entsprechend Änderungen des Hydraulikdrucks in dem Raum angeordnet. Die Überbrückungs­ vorrichtung umfasst eine Platte, einen Dämpfermechanismus und einen Kolben. Die Platte ist nahe der Reibfläche der vorderen Abdeckung angeordnet. Der Dämpfermechanismus ist ein Mechanis­ mus zum elastischen Verbinden der Platte und des Turbinenrads in Rotationsrichtung. Der Kolben kann sich in dem Raum ent­ sprechend Änderungen des Drucks in dem Raum bewegen. Der Kol­ ben ist ein ringförmiges Element, welches an der Seite der Platte abgewandt bzw. entfernt von der Reibfläche der vorderen Abdeckung angeordnet ist. Der Kolben ist drehfest und axial bewegbar mit der vorderen Abdeckung verbunden. Der Kolben weist einen Innendurchmesser auf, welche größer als ein Außen­ durchmesser des Dämpfermechanismus ist und ist radial außer­ halb des Dämpfermechanismus angeordnet.
Gemäß dieser Überbrückungsvorrichtung dreht sich der Kolben zusammen mit der vorderen Abdeckung, wobei die Überbrückungs­ vorrichtung zwei Reibflächen aufweisen kann. Weiter weist der Kolben einen Innendurchmesser auf, welcher größer als der Au­ ßendurchmesser des Dämpfermechanismus ist und der Kolben ist radial außerhalb des Dämpfermechanismus angeordnet. Daher kann die axiale Größe der Torsionsfeder im Dämpfermechanismus ver­ größert werden. Dies erleichtert die Konstruktion und eine ho­ he Arbeitsleistung wie auch eine geringe Steifigkeit der Tor­ sionsfeder kann erreicht werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorlie­ genden Erfindung ist bei der Überbrückung für den Drehmoment­ wandler die innere Umfangsfläche des Kolbens drehfest und axial bewegbar durch entweder die Platte oder das Antriebselement gestützt. Da der Kolben durch einen Bereich des Dämpfer­ mechanismus abgestützt ist, wird bei dieser Überbrückungsvor­ richtung weder ein spezielles Element noch ein spezieller Me­ chanismus zur Abstützung bzw. Lagerung des Kolbens benötigt.
Vorzugsweise weist die Überbrückungsvorrichtung des Drehmo­ mentwandlers einen Druckraum auf, welcher zwischen dem Kolben und der Platte gebildet ist. Die Überbrückungsvorrichtung um­ fasst weiter einen Abdichtungsmechanismus. Der Abdichtungsme­ chanismus stellt eine axiale Abdichtung zwischen der inneren Umfangsfläche des Kolbens und, je nach der oben ausgewählten Abstützung des Kolbens, der Platte oder dem Antriebselement bereit. Bei dieser Überbrückungsvorrichtung ist der Raum an einer Seite des Kolbens zwischen dem Kolben und der Platte ge­ bildet, kann die Anzahl von Teilen gering sein und kann der Aufbau einfach sein.
Diese und weitere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detail­ lierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung ver­ deutlicht. In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung;
Fig. 2 eine andere schematische Querschnittsansicht einer oberen Hälfte des in Fig. 1 dargestellten Drehmoment­ wandlers mit einer gedrehten Überbrückungsvorrichtung entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfin­ dung;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des angetriebenen Ele­ ments für die Überbrückungsvorrichtung des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Drehmomentwandlers entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 eine Draufsicht des angetriebenen Elements und einer Reibscheibe für die Überbrückungsvorrichtung des in Fig. 1 und 2 dargestellten Drehmomentwandlers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 5 eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht eines Be­ reichs der Überbrückungsvorrichtung für den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Drehmomentwandler gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 6 eine schematische Teilquerschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung;
Fig. 7 eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht eines Be­ reichs der Überbrückungsvorrichtung des in Fig. 6 dar­ gestellten Drehmomentwandlers gemäß dem zweiten Aus­ führungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 8 eine schematische Querschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 9 eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht eines Kupp­ lungsverbindungsbereichs der in Fig. 8 dargestellten Überbrückungsvorrichtung gemäß dem dritten Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 10 eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht eines Kol­ bens, welcher durch den Dämpfermechanismus der in Fig. 8 dargestellten Überbrückungsvorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung abgestützt ist;
Fig. 11 eine schematische Teilquerschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung;
Fig. 12 eine schematische Querschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung;
Fig. 13 eine schematische Querschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 14 eine schematische Querschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung;
Fig. 15 eine schematische Teilquerschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung;
Fig. 16 eine schematische Teilquerschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung; und
Fig. 17 eine schematische Teilquerschnittsansicht einer oberen Hälfte eines Drehmomentwandlers mit einer Überbrüc­ kungsvorrichtung mit einem Dämpfermechanismus gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorlie­ genden Erfindung beschrieben.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein Drehmomentwandler 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darge­ stellt. Wie in Fig. 1 gezeigt, besteht der Drehmomentwandler 1 im Wesentlichen aus einer vorderen Abdeckung 2, einem Fluidbe­ triebsbereich 3 und einer Überbrückungsvorrichtung 4. Die vor­ dere Abdeckung 2 weist einen radial äußeren zylindrischen Be­ reich 8 auf. Der Fluidbetriebsbereich 3 wird durch drei Arten von Flügelrädern (d. h. einem Laufrad 10, einem Turbinenrad 11 und einem Leitrad 12) gebildet, welche koaxial zur vorderen Abdeckung 2 sind. Die Überbrückungsvorrichtung 4 ist in einem Raum C angeordnet. Der Raum C ist axial zwischen der vorderen Abdeckung 2 und dem Turbinenrad 11 gebildet. Das Laufrad 10 weist ein Laufradgehäuse 15 auf. Die vordere Abdeckung 2 und das Laufradgehäuse 15 des Laufrads 10 sind fest miteinander an ihren radial äußeren Bereichen verbunden, sodass diese Elemen­ te eine Fluidkammer A bilden. Die Fluidkammer A ist mit Ar­ beitsfluid gefüllt. Das Laufradgehäuse 15 weist einen Bereich auf, welcher weiter hinter Laufradschaufeln 16 verlängert ist. Der verlängerte Bereich des Laufradgehäuses 15 ist radial au­ ßerhalb des Turbinenrads 11 angeordnet und ist einstückig (d. h. mittels Schweißen o. dgl.) mit dem radial äußeren zylin­ drischen Bereich 8 der vorderen Abdeckung 2 gebildet.
Die vordere Abdeckung 2 ist ein Element, welchem ein Drehmo­ ment von einer Kurbelwelle (nicht gezeigt) eines Motors zuge­ führt wird. Die vordere Abdeckung 2 besteht im Wesentlichen aus einem scheibenförmigen Hauptkörper 5 und dem radial äuße­ ren zylindrischen Bereich 8. Eine Nabenwulst 6 ist fest mit der Mitte des Hauptkörpers 5 verbunden, um ein Drehmoment von der Kurbelwelle (nicht gezeigt) aufzunehmen. Mehrere Muttern 7 sind fest mit einer Fläche an der Motorseite des äußeren Um­ fangsbereichs des Hauptkörpers 5 angebracht. Der Hauptkörper 5 weist an seinem äußeren Umfangsbereich den äußeren zylindri­ schen Bereich auf, welcher sich in Richtung des Getriebes er­ streckt.
Ein zylindrisches Eingriffselement 9 ist an der Innenfläche des äußeren zylindrischen Bereichs 8 angeordnet. Das freie En­ de des zylindrischen Eingriffselements 9 weist eine Vielzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Eingriffsbereichen auf, welche sich in Axialrichtung in Richtung des Hauptkörpers 5 der vorderen Abdeckung 2 erstrecken. Die vordere Abdeckung 2 weist weiter an ihrem äußeren Umfangsbereich eine ringförmige und flache Reibfläche 70 auf. Die flache Reibfläche 70 ist ra­ dial innerhalb des Hauptkörpers 5 angeordnet. Die Reibfläche 70 ist axial zur Getriebeseite des Drehmomentwandlers 1 ausge­ richtet und ist axial an der Getriebeseite des äußeren Um­ fangsbereichs des Hauptkörpers 5 angeordnet.
Der Fluidbetriebsbereich 3 ist innerhalb der Fluidkammer A an­ geordnet. Der Fluidbetriebsbereich 3 ist an der Getriebeseite der Fluidkammer A in Axialrichtung angeordnet. Dadurch ist die Fluidkammer A in eine Fluidbetriebskammer B und einen Raum C unterteilt. Die Fluidbetriebskammer B wird durch den Fluidbe­ triebsbereich 3 gebildet. Der Raum C ist zwischen dem Haupt­ körper 5 der vorderen Abdeckung 2 und dem Turbinenrad 11 ge­ bildet.
Das Laufrad 10 wird durch das Laufradgehäuse 15, die Laufrad­ schaufeln 16, ein Laufraddeckband 17 und eine Laufradnabe 18 gebildet. Die Laufradschaufeln 16 sind fest mit der Innenseite des Laufradgehäuses 15 verbunden. Das Laufraddeckband 17 ist fest mit den Innenseiten der Laufradschaufeln 16 verbunden. Die Laufradnabe 18 ist fest mit dem inneren Umfang des Lauf­ radgehäuses 15 verbunden.
Das Turbinenrad 11 ist in der Fluidkammer A angeordnet und be­ findet sich axial dem Laufrad 10 gegenüberliegend. Das Turbi­ nenrad 11 wird durch ein Turbinenradgehäuse 20, eine Vielzahl von Turbinenradschaufeln 21, ein Turbinenraddeckband 22 und eine Turbinenradnabe 23 gebildet. Die Turbinenradschaufeln 21 sind fest mit dem Turbinenradgehäuse 20 verbunden. Das Turbi­ nenraddeckband 22 ist fest mit den Innenseiten der Turbinen­ radschaufeln 21 verbunden. Die Turbinenradnabe 23 ist fest mit dem inneren Umfang des Turbinenradgehäuses 20 verbunden. Die Turbinenradnabe 23 ist ein zylindrisches Element und weist ei­ nen radialen Flansch 26 auf. Der Flansch 26 der Turbinenradna­ be 23 ist fest mit dem inneren Umfangsbereich des Turbinenrad­ gehäuses 20 durch eine Vielzahl von Nieten 24 verbunden. Die Turbinenradnabe 23 weist weiter an ihrem inneren Umfang eine Keilverzahnung 25 auf. Die Keilverzahnung 25 befindet sich mit einer Ausgangswelle (nicht gezeigt) im Eingriff, welche sich von der Getriebeseite her erstreckt. Dadurch wird ein Drehmo­ ment von der Turbinenradnabe 23 auf die Getriebewelle (nicht gezeigt) übertragen.
Das Leitrad 12 ist zwischen dem inneren Umfangsbereich des Laufrads 10 und dem inneren Umfangsbereich des Turbinenrads 11 angeordnet. Das Leitrad 12 ist Mechanismus zur Regulierung ei­ ner Strömung von Arbeitsfluid, welches von dem Turbinenrad 11 zum Laufrad 10 zurückkehrt. Das Leitrad 12 wird durch einen Leitradträger 27, eine Vielzahl von Leitradschaufeln 28 und ein Leitraddeckband 29 gebildet. Die Leitradschaufeln 28 sind fest mit der äußeren Umfangsfläche des Leitradträgers 27 ver­ bunden. Das Leitraddeckband 29 ist fest mit den radial äußeren Seiten der Leitradschaufeln 28 verbunden. Der Leitradträger 27 ist an einer stationären Welle (nicht gezeigt) über eine Frei­ laufkupplung 30 angeordnet.
Ein durch eine radiale Durchgangsöffnung gebildeter Durchlass 32 ist axial zwischen dem Hauptkörper 5 der vorderen Abdeckung 2 der Turbinenradnabe 23 angeordnet. Ein Element, welches die Freilaufkupplung 30 bildet, ist an seiner Endfläche an der Mo­ torseite in axialer Richtung mit einer Vielzahl von radialen Aussparungen 33 versehen. Diese Aussparungen 33 ermöglichen die Strömung des Arbeitsfluids zwischen den radial inneren und äußeren Seiten.
Ein Axiallager 34 ist axial zwischen dem Leitradträger 27 und der Laufradnabe 18 angeordnet. Der Leitradträger 27 weist an seiner Getriebeseite, d. h. der Seite, axial gegenüber dem Ge­ triebe, eine Vielzahl von radialen Aussparungen auf. Diese Aussparungen ermöglichen die Strömung von Arbeitsfluid zwi­ schen den radial gegenüberliegenden Seiten des Axiallagers 34.
In diesem Ausführungsbeispiel weist der Hydraulikbetriebsme­ chanismus einen ersten Öldurchlass, einen zweiten Öldurchlass und einen dritten Öldurchlass auf. Der erste Öldurchlass des Hydraulikbetriebsmechanismus ist mit einer axialen Position zwischen der Laufradnabe 18 und dem Leitrad 12 verbunden. Der zweite Öldurchlass des Hydraulikbetriebsmechanismus ist mit einer axialen Position zwischen dem Leitrad 12 und der Turbi­ nenradnabe 23 verbunden. Der dritte Öldurchlass des Hydraulik­ betriebsmechanismus ist mit einer Position zwischen der Turbi­ nenradnabe 23 und dem inneren Umfangsbereich der vorderen Ab­ deckung 2 verbunden. Die ersten und zweiten Öldurchlässe sind üblicherweise verbunden, um einen gemeinsamen Hydraulikkreis zu bilden, um Arbeitsfluid zum Fluidbetriebsbereich 3 zuzufüh­ ren und Arbeitsfluid vom Fluidbetriebsbereich 3 abzuführen. Der dritte Öldurchlass ist zum Zuführen und Ablassen von Ar­ beitsfluid zu und von dem Raum C zwischen der vorderen Abdec­ kung 2 und der Turbinenradnabe 23 von und zum Inneren der Wel­ le vorgesehen.
Nachfolgend wird der Raum C beschrieben. Der Raum C weist eine ringförmige Form auf und ist axial zwischen dem Hauptkörper 5 der vorderen Abdeckung 2 und dem Turbinenrad 11 gebildet. Der Hauptkörper 5 der vorderen Abdeckung 2 definiert die Motorsei­ te des Raums C, während die Getriebeseite des Raums C durch das Turbinenradgehäuse 20 des Turbinenrads 11 definiert wird. Die radial äußere Seite des Raums C wird im Wesentlichen durch die inneren Umfangsfläche des äußeren zylindrischen Bereichs 8 definiert und die radial innere Seite des Raums C wird durch die äußere Umfangsfläche der Turbinenradnabe 23 definiert. Die radial innere Seite des Raums C, welche sich zwischen dem in­ neren Umfangsbereich der vorderen Abdeckung 2 und der Turbi­ nenradrabe 23 befindet, befindet sich mit einem externen Hy­ draulikbetriebsmechanismus in Verbindung, wie schon beschrie­ ben wurde. Der Raum C umfasst weiter einen Bereich, welcher mit der Fluidbetriebskammer B über einen Zwischenraum verbun­ den ist, welcher zwischen dem Auslass des Laufrads 10 und dem Einlass des Turbinenrads 11 gebildet ist.
Die Überbrückungsvorrichtung 4 ist im Raum C zum mechanischen Eingreifen und Lösen der vorderen Abdeckung 2 bezüglich des Turbinenrads 11 entsprechend Änderungen des Hydraulikdrucks im Raum C angeordnet. Die Überbrückungsvorrichtung 4 besteht im Wesentlichen aus einem Kolbenmechanismus 37 und aus einem zweiten Kolben 8.
Der Kolbenmechanismus 37 weist eine Kolbenfunktion auf, bei der der Mechanismus selbst entsprechend den hydraulischen Än­ derungen im Raum C betätigt wird. Der Kolbenmechanismus 37 weist ebenfalls eine Dämpferfunktion zum Absorbieren und Dämp­ fen von Torsionsschwingungen in Rotationsrichtung auf.
Der Kolbenmechanismus 37 ist im Wesentlichen aus einem ersten Kolben 39 und einem Dämpfermechanismus 40 gebildet. Der erste Kolben 39 ist ein scheibenförmiges Element, welches in der Um­ gebung des Hauptkörpers 5 der vorderen Abdeckung 2 im Raum C angeordnet ist. Der erste Kolben 39 ist aus einem dünnen Me­ tallblech hergestellt. Der erste Kolben 39 ist im Wesentlichen aus einer scheibenförmigen Platte 41 gebildet. Der erste Kol­ ben 39 unterteilt den Raum C in einen ersten Raum C nahe der vorderen Abdeckung 2 und einen zweiten Raum E nahe dem Turbi­ nenrad 11.
Ein radial äußerer Bereich der Platte 41 bildet einen ersten Reibverbindungsbereich 49. Der erste Reibverbindungsbereich 49 ist an der Getriebeseite der Reibfläche 70 der vorderen Abdec­ kung 2 angeordnet. Der erste Reibverbindungsbereich 49 ist ein ringförmiger und flacher plattenförmiger Bereich, welcher ein Paar von ringförmigen Reibelementen 42 aufweist, die jeweils fest mit axial gegenüberliegenden Flächen des ersten Reibver­ bindungsbereichs 49 verbunden sind. Das Reibelement 42, wel­ ches benachbart der Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 an­ geordnet ist, wird nachfolgend als ein erstes Reibelement be­ zeichnet, während das andere Reibelement 42, welches mit der axial gegenüberliegenden Fläche des ersten Reibverbindungsbe­ reichs 49 fest verbunden ist, nachfolgend als ein zweites Rei­ belement bezeichnet wird.
Die Platte 41 ist an ihrem inneren Umfang mit einem inneren zylindrischen Bereich 71 versehen, welcher sich axial in Rich­ tung des Motors erstreckt. Der innere zylindrische Bereich 71 weist eine innere Umfangsfläche auf, welche an der äußeren Um­ fangsfläche 72 der Turbinenradnabe 23 für eine axiale Bewegung und eine Rotationsbewegung abgestützt ist. Die äußere Umfangs­ fläche 22 weist eine ringförmige Aussparung auf, in der ein Abdichtungsring 77 angeordnet ist. Der Abdichtungsring 77 be­ findet sich mit der inneren Umfangsfläche des inneren zylin­ drischen Bereichs 71 zur Abdichtung der ersten und zweiten Räume D und E voneinander in Kontakt.
Wie schon beschrieben, befindet sich der innere Umfangsbereich des ersten Raums D mit dem dritten Öldurchlass in Verbindung und ist durch den inneren Umfang des ersten Kolbens 39 und die äußere Umfangsfläche 72 der Turbinenradnabe 23 vom zweiten Raum E isoliert (abgedichtet). Des Weiteren ist der äußere Um­ fangsbereich des ersten Raumes D vom zweiten Raum E isoliert, wenn sich der erste Reibverbindungsbereich 49 mit der Reibflä­ che 70 in Kontakt befindet.
Der Dämpfermechanismus 40 ist ein Mechanismus zur Übertragung eines Drehmoments vom ersten Kolben 39 in Richtung des Turbi­ nenrads 11 und zur Absorption und Dämpfung von Torsionsschwin­ gungen. Der Dämpfermechanismus 40 ist im zweiten Raum E ange­ ordnet. Genauer ist der Dämpfermechanismus 40 zwischen dem in­ neren Umfangsbereich des ersten Kolbens 39 und dem inneren Um­ fangsbereich des Turbinenradgehäuses 20 angeordnet. Der Dämp­ fermechanismus 40 ist im Wesentlichen aus einem Antriebsele­ ment 54, einem angetriebenen Element 53 (keilverzahnte Nabe) und Torsionsfedern 52 gebildet. Der innere Umfangsbereich des ersten Kolbens 39 dient als ein Bereich des Dämpfermechanismus 40 und insbesondere als ein Bereich des Antriebselements 54. Genauer weist der erste Kolben 39 Federhalterungen bzw. Federaufnahmen 57 auf, welche einen Bereich des Dämpfermechanismus 40 bilden.
Die Federaufnahmen 57 sind in einer Vielzahl von in Umfangs­ richtung jeweils beabstandeten Positionen gebildet. Jede der Federaufnahmen 57 weist eine axial vorstehende Form auf, wel­ che mittels eines Ziehprozesses hergestellt ist, um eine Kon­ vexität an der Motorseite und eine Konkavität an der Getriebe­ seite auszubilden. Die Federaufnahmen 57 weisen keine Öffnung, keine Aussparung oder dergleichen auf, welche sich axial durch die gesamte Dicke erstreckt. Jede Federaufnahme 57 weist eine in Umfangsrichtung längliche Form auf. Die konkave Seite jeder Federaufnahme 57 weist einen hohen Widerstand gegen Abrieb in­ folge einer Wärmebehandlung zum Härten oder durch Auftragen eines Schmiermittels zur Verbesserung der Schmierfähigkeit auf. Daher kann, selbst wenn die Torsionsfeder 52 an der Fe­ deraufnahme 57 gleitet, ein Verschleiß verhindert werden.
Wie oben beschrieben, dient der Kolben 39 als Dämpfergehäuse des Dämpfermechanismus 40, sodass auf eine der im Stand der Technik vorhandenen Antriebsplatten verzichtet werden kann. Daher kann die Anzahl von Teilen gering sein und der gesamte Aufbau ist vereinfacht.
Wie oben beschrieben, dient die Platte 41 selbst als erster Kolben 39, welcher sich in Axialrichtung bewegt. Ebenfalls dient der erste Kolben 39 als Kupplungsverbindungsbereich über den ersten Reibverbindungsbereich 49. Der erste Kolben 39 dient weiter als Antriebselement im Dämpfermechanismus 40.
Das Antriebselement 54 ist an der Motorseite des inneren Um­ fangsbereichs des ersten Kolbens 39 mit einem dazwischen be­ findlichen axialen Raum angeordnet. Das Antriebselement 54 ist dünnes, scheibenförmiges Plattenelement, welches mittels Pres­ sen geformt ist. Das Antriebselement 54 weist eine Vielzahl von Federaufnahmen 58 auf, welche jeweils den Federaufnahmen 57 des ersten Kolbens 39 entsprechen. Die Federaufnahmen 58 sind aus Bereichen gebildet, welche eingeschnitten sind und in Richtung der Getriebeseite des Drehmomentwandlers gebogen sind. Das Antriebselement 54 weist einen äußeren Umfangsbe­ reich auf, welcher fest mit dem Kolben 39 durch eine Vielzahl von Bolzen 56 verbunden ist, wie in Fig. 2 gezeigt. Dadurch ist das Antriebselement 54 in einer beabstandeten Weise an der Getriebeseite bezüglich des ersten Kolbens 39 axial positio­ niert. Überdies kann sich das Antriebselement 54 zusammen mit dem Kolben 39 infolge der Verbindung über die Bolzen drehen.
Das angetriebene Element 53 ist ein Element zur Abgabe des Drehmoments des Turbinenrads 11. Nachfolgend wird das ange­ triebene Element 53 im Detail unter Bezugnahme auf Fig. 3 be­ schrieben. Das angetriebene Element 53 ist ein scheibenförmi­ ges Element, welches bevorzugt z. B. aus einem Gussmaterial, wie Stahl, hergestellt ist und weist eine relativ große Dicke auf. Das angetriebene Element 53 ist dicker als der erste Kol­ ben 39 und das Antriebselement 54. Das angetriebene Element 53 besteht im Wesentlichen aus einem Nabenwulst 61 und einem Flansch 60.
Die Nabenwulst 61 des angetriebenen Elements 53 weist eine zy­ lindrische Form auf und weist an ihrem inneren Umfang eine Keilverzahnung 66 auf. Die Keilverzahnung 66 befindet sich mit einer Keilverzahnung 73, welche an der äußeren Umfangsfläche der Turbinenradnabe 23 gebildet ist, ein Eingriff. Dadurch ist das angetriebene Element 53 axial bewegbar aber nicht drehbar bezüglich der Turbinenradnabe 23. Das angetriebene Element 53 ist vorzugsweise bezüglich der Turbinenradnabe 23 infolge des keilverzahnten Eingriffs mittig angeordnet. Die Turbinenradna­ be 23 weist ebenfalls an ihrem äußeren Umfang einen ringförmi­ gen Anschlag 78 auf, welcher einer Endfläche an der Getriebe­ seite des Nabenwulstes 61 entspricht. Wenn die Endfläche des Nabenwulstes 61 mit dem ringförmigen Anschlag 78 in Kontakt kommt, kann sich das angetriebene Element nicht in Richtung der Getriebeseite des Drehmomentwandlers bewegen.
Der Flansch 60 des angetriebenen Elements 53 ist ein scheiben­ förmiger Bereich, welcher sich vom Nabenwulst 61 radial nach außen erstreckt. Der Flansch 60 ist axial zwischen dem inneren Umfangsbereich des ersten Kolbens 39 und dem Antriebselement 54 angeordnet. Der Flansch 60 weist eine Vielzahl von Fenstern 62 auf, welche in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind. Die Fenster 62 sind an Positionen gebildet, welche den radialen Positionen der Federaufnahmen 57 und 58 entsprechen. Der Flansch 60 weist ebenfalls eine Vielzahl von Aussparungen 63 auf, welche in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind. Jede Aussparung 63 ist radial außerhalb eines Bereichs angeordnet, welcher zwischen benachbarten Fenstern 62 angeord­ net ist. Jede Aussparung 63 weist eine in Umfangsrichtung längliche Form auf. In diesem Ausführungsbeispiel haben die Fenster 62 und die Aussparungen 63 jeweils geschlossene For­ men. Jedoch können diese auch radial nach außen geöffnet sein, falls dies notwendig ist oder gewünscht wird.
Jede Torsionsfeder 52 ist in einem der Fenster 62 angeordnet. Die Torsionsfedern 52 sind vorzugsweise Schraubenfedern, wel­ che sich in Rotationsrichtung erstrecken. Die Schraubenfedern 52 werden in Rotationsrichtung durch die Federaufnahmen 57 und 58 wie auch die Fenster 62 abgestützt. Die Federaufnahmen 57 und 58 beschränken die axiale Bewegung der Torsionsfedern 52. Infolge des obigen Aufbaus übertragen die Torsionsfedern 52 das Drehmoment zwischen den Eingangselementen und dem Aus­ gangselement. Wie oben beschrieben, sind die Eingangselemente aus dem ersten Kolben 39 und dem Antriebselement 54 gebildet und das Ausgangselement ist durch das angetriebene Element 53 gebildet. Die Torsionsfedern 52 werden in Rotationsrichtung zwischen den Eingangselementen und dem Ausgangselement zusammengedrückt, wenn eine Relativrotation zwischen den Eingangs­ elementen und dem Ausgangselement auftritt.
Die Bolzen 56 sind in den Aussparungen 63 angeordnet. Bevor­ zugt können die Bolzen 56 sich in Umfangsrichtung in den Aus­ sparungen 63 bewegen. Wie in Fig. 4 gezeigt, wird ein Raum mit einem Winkel theta zwischen den Bolzen 56 und jeder in Um­ fangsrichtung gegenüberliegenden Endfläche der Aussparungen 63 aufrecht erhalten, wenn keine Relativrotation im Dämpfermecha­ nismus 40 auftritt. Wenn sich das angetriebene Element 53 re­ lativ zur Platte 41 und zum Antriebselement 54 über einen re­ lativ großen Torsionswinkel dreht, kommen die Bolzen 56 in Um­ fangsrichtung in Kontakt mit den Endflächen der Aussparungen 63. Dadurch wird die Relativrotation im Dämpfermechanismus 40 verhindert. Mit anderen Worten, wenn die Bolzen 56 die Endflä­ chen der Aussparung 63 berühren, dreht sich das Antriebsele­ ment zusammen mit der Platte 41 und das angetriebene Element 53 dreht sich zusammen mit den Eingangselementen. Daher, wie oben beschrieben, bildet der Bolzen 56 einen Bereich für einen Anschlag des Dämpfermechanismus 40.
Wie in Fig. 5 gezeigt, weist der Flansch 60 des angetriebenen Elements 53 einen äußeren Umfangsbereich 69 auf. Der äußere Umfangsbereich 69 des Flansches 60 erstreckt sich über den äu­ ßeren Umfang des Antriebselements 54 radial nach außen. Der äußere Umfangsbereich 69 ist radial innerhalb des zweiten Kol­ bens 38 angeordnet und ist ungefähr koaxial mit dem zweiten Kolben 38. Ein radial innerer zylindrischer Bereich 46 des zweiten Kolbens 38 ist durch eine äußere Umfangsfläche 64 des Flansches 60 radial positioniert. Eine ringförmige Aussparung 65 ist an der äußeren Umfangsfläche 64 des Flansches 60 gebil­ det. Ein Dichtring 67 ist in der ringförmigen Aussparung 65 angeordnet.
Der Dichtring 67 befindet sich mit einer inneren Umfangsfläche 46a des inneren zylindrischen Bereichs 46 in Kontakt, sodass der Dichtring 67 die Räume an axial gegenüberliegenden Seiten des Dichtrings 67 voneinander abdichtet. Der zweite Kolben 38 und das angetriebene Element 53 drehen sich relativ zueinan­ der, wenn der Kupplungsverbindungsbereich 51, welcher später beschrieben wird, freigegeben (außer Eingriff) ist. Wenn sich der Kupplungsverbindungsbereich 51 im Eingriffszustand befin­ det, tritt die Relativrotation zwischen dem zweiten Kolben 38 und dem angetriebenen Element 53 nur auf, wenn eine Torsions- oder Verdrehungsbewegung im Dämpfermechanismus 40 infolge von Drehmomentänderungen oder anderen Einflüssen auftritt.
Eine Reibscheibe 68 ist fest mit der Seitenfläche des äußeren Umfangsbereichs 69 des angetriebenen Elements 53 verbunden. Vorzugsweise ist die Reibscheibe 68 an der Motorseite des äu­ ßeren Umfangsbereichs 69 angeordnet. Genauer ist die Reib­ scheibe 68 fest mit dem radial innersten Bereich des äußeren Umfangsbereichs 69, welcher sich radial außerhalb der Ausspa­ rungen 63 befindet, verbunden. Die Reibscheibe 68 befindet sich in axialem Kontakt mit einer Fläche des ersten Kolbens 39 an der Getriebeseite des ersten Kolbens 39. Die Reibscheibe 68 weist einen Außendurchmesser R auf, welcher kleiner als ein Außendurchmesser S des angetriebenen Elements 53 ist. Die Flä­ che des äußeren Umfangsbereichs 69 an der Getriebeseite weist ebenfalls einen Abschnitt auf, welcher radial außerhalb der Reibscheibe 68 angeordnet ist. Daher ist dieser radial äußere Abschnitt des äußeren Umfangsbereichs 69 nicht mit der Reib­ scheibe 68 bedeckt.
Der zweite Kolben 38 ist in dem zweiten Raum E angeordnet und ist an der Getriebeseite bezüglich des äußeren Umfangsbereichs des ersten Kolbens 39 angeordnet. Wie oben beschrieben, ist der zweite Kolben 38 radial außerhalb des Dämpfermechanismus 40 angeordnet. Der zweite Kolben 38 ist eine ringförmige Platte und weist einen zweiten Reibverbindungsbereich 43 auf, wel­ cher axial benachbart zur Getriebeseite des ersten Reibverbin­ dungsbereichs 49 ist.
Der zweite Reibverbindungsbereich 43 des zweiten Kolbens 38 weist eine ringförmige und flache Form auf und hat an seiner Motorseite eine Druckfläche. Der zweite Kolben 38 weist eben­ falls eine Vielzahl von Zähnen 44 an seinem äußeren Umfang auf. Die Zähne 44 befinden sich mit dem zylindrischen Ein­ griffselement 9 in Eingriff. Wie oben beschrieben, ist das zy­ lindrische Eingriffselement 9 innerhalb des äußeren zylindri­ schen Bereichs 8 der vorderen Abdeckung 2 angeordnet. Infolge dieses Eingriffs ist der zweite Kolben 38 bezüglich der vorde­ ren Abdeckung 2 nicht drehbar aber axial bewegbar.
Das zylindrische Eingriffselement 9 weist eine ringförmige Aussparung auf. Ein Springring 45 ist in der ringförmigen Aus­ sparung angeordnet. Eine Ringfläche des äußeren Umfangsbe­ reichs des zweiten Kolbens 38 an der Getriebeseite befindet sich mit dem Springring 45 in Kontakt. Dieser Kontakt mit dem Springring 45 beschränkt die axiale Bewegung des zweiten Kol­ bens 38 in Richtung des Getriebes. Ein Zwischenraum, welcher eine axiale Strömung des Arbeitsfluids ermöglicht, ist zwi­ schen den sich im Eingriff befindlichen Bereichen der Zähne 44 und des zylindrischen Eingriffselements 9 gebildet.
Die Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2, der erste Reibver­ bindungsbereich 49 des ersten Kolbens 39 und der zweite Reibverbindungsbereich 43 des zweiten Kolbens 38 bilden den Kupplungsverbindungsbereich 51 der Überbrückungsvorrichtung 4.
Ein dritter Raum F ist axial zwischen dem äußeren Umfangsbe­ reich des ersten Kolbens 39 und dem zweiten Kolben 38 gebil­ det. Der dritte Raum F ist durch den vorher beschriebenen Dichtring 67 bezüglich des zweiten Raums E geschlossen. Der äußeren Umfangsbereich des dritten Raums F ist geschlossen, wenn sich die ersten und zweiten Reibverbindungsbereiche 49 und 43 miteinander in Kontakt befinden. Ein Zwischenraum ist benachbart dem inneren Umfangsbereich des dritten Raums F und befindet sich zwischen dem ersten Kolben 39 und dem angetrie­ benen Element 53. Die Reibscheibe 68 dichtet den Zwischenraum ab.
Ein dem inneren Umfangsbereich des zweiten Kolbens 38 entspre­ chender Bereich der Platte 41 weist eine Vielzahl von axialen Durchgangsöffnungen 47 auf. Vorzugsweise sind die Durch­ gangsöffnungen 47 in Umfangsrichtung voneinander beabstandet. Weiter ist eine Vielzahl von axialen Durchgangsöffnungen 48 in Umfangsrichtung voneinander beabstandet und in einem Bereich der Platte 41 gebildet, welcher der Position des äußeren Um­ fangs des angetriebenen Elements 53 entspricht. Die ersten und dritten Räume D und F befinden sich miteinander über diese Öffnungen 47 und 48 in Verbindung.
In diesem Ausführungsbeispiel bilden die ersten und zweiten Reibverbindungsbereiche 49 und 43 selbst die Kolben, welche sich in axialer Richtung bewegen. Daher wirkt die Druckkraft vom ersten Kolben 39 auf die Reibfläche 70 über den ersten Reibverbindungsbereich 49 und die Druckkraft vom zweiten Kol­ ben 38 wirkt über den zweiten Reibverbindungsbereich 43 auf den ersten Reibverbindungsbereich 49.
In diesem Kupplungsverbindungsbereich 51 ist der Innendurch­ messer (S) des zweiten Kolbens 38 größer als der Innendurch­ messer (Q) des ersten Kolbens 39. Daher ist die Druckkraft, welche vom zweiten Kolben 38 auf den ersten Reibverbindungsbe­ reich 49 ausgeübt wird, kleiner als die in dem Fall, in dem der Innendurchmesser des zweiten Kolbens 38 gleich dem Innen­ durchmesser des ersten Kolbens 39 ist. Dementsprechend kann eine kleine Druckkraft im Vergleich mit dem Fall, in dem die Reibfläche bloß verdoppelt ist, erzeugt werden. Daher kann der Verschleiß und eine Beschädigung der Reibelemente 42 und ande­ rer Teile verhindert werden. Durch Änderung der Größe des zweiten Kolbens 38 kann die Druckkraft, welche auf den Kupp­ lungsverbindungsbereich 51 wirkt, einfach verändert werden. Mit anderen Worten, eine einfache Veränderung der Größe des zweiten Kolbens 38 kann die Druckkraft besser verändern als die Änderung anderer Charakteristiken der Überbrückungsvor­ richtung. Gemäß einem anderen Gesichtspunkt, kann in Betracht gezogen werden, dass der zweite Kolben 38 ebenfalls einen In­ nendurchmesser (S) aufweist, welcher größer als der Innen­ durchmesser des Kolbenmechanismus 37 ist.
Wie oben beschrieben, dient der zweite Kolben 38 als ein Ein­ gangselement, welches sich zusammen mit der vorderen Abdeckung 2 dreht. Der zweite Kolben 38 ist radial außerhalb des Dämp­ fermechanismus 40 angeordnet. Daher ist der Raum an einer Sei­ te des Dämpfermechanismus 40 in axialer Richtung nicht be­ schränkt. Demgemäß kann die axiale Größe der Torsionsfedern 52 (d. h. der Durchmesser jeder Torsionsfeder) im Dämpfermechanis­ mus 40 vergrößert werden. Dies erleichtert die konstruktive Ausgestaltung und stellt eine hohe Nutzleistung bereit. Cha­ rakteristiken wie z. B. eine geringe Steifigkeit der Torsions­ feder 52 können einfach erreicht und einfach verändert werden, ohne dass es notwendig ist, andere Charakteristiken der Über­ brückungsvorrichtung zu ändern.
Nachfolgend werden radiale Größen der jeweiligen Teile der Überbrückungsvorrichtung 4 beschrieben. Es sei angenommen, dass der Kolbenmechanismus 37, der erste Kolben 39 und die Platte 41 einen Innendurchmesser von Q aufweisen. Die Reib­ schiebe 68 weist einen Außendurchmesser R auf. Der Außendurch­ messer des angetriebenen Elements 53 und der Innendurchmesser des zweiten Kolbens 38 sind gleich S. Die Reibelemente 42 wei­ sen einen Innendurchmesser von T auf und ein Außendurchmesser des Reibelements 42 ist gleich U. Der zweiten Kolben 38 weist einen Außendurchmesser von V auf. Somit ergibt sich eine Be­ ziehung von Q < R < S < T < U < V. Der Druckaufnahmebereich des ersten Kolbens 30 oder der Platte 41 ist aus einem ring­ förmigen Bereich gebildet, welcher zwischen den Radien R und Q definiert ist und eine radiale Länge von Z aufweist. Der Druckaufnahmebereich des zweiten Kolbens 38 ist als ein ring­ förmiger Bereich gebildet, welcher zwischen den Radien T und S definiert ist und eine radiale Länge von X aufweist.
Ähnlich dem ersten Kolben 39 kann das angetriebene Element 53 als ein Kolben dienen, welcher axial bewegbar entsprechend den Änderungen des Hydraulikdrucks im Raum C ist. Der Druckaufnah­ mebereich des angetriebenen Elements 53 ist ein ringförmiger Bereich, welcher eine radiale Länge von W aufweist und zwi­ schen den Radien S und R definiert ist. Das angetriebene Ele­ ment 53 kann eine axiale Last auf den ersten Kolben 39 über die Reibscheibe 68 ausüben. Diese Funktion des angetriebenen Elements 53 wird durch die folgenden drei Strukturen erreicht. Erstens ist das angetriebene Element 53 bezüglich der Turbi­ nenradnabe 23 und dem ersten Kolben 39 axial bewegbar. Zwei­ tens ist der erste Raum D, welcher als eine Hydraulikbetriebs­ kammer des ersten Kolbens 39 dient, in Richtung der angetrie­ benen Platte 53 über die Öffnungen 48 des ersten Kolbens 39 geöffnet. Drittens wird ein Bereich des ersten Raums D (geöff­ net in Richtung des angetriebenen Elements 53) durch die Reib­ scheibe 68 bezüglich des zweiten Raums E abgedichtet.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der Überbrückungsvorrich­ tung beschrieben. Im ausgerückten Kupplungszustand wird das Arbeitsfluid vom dritten Öldurchlass zum radial inneren Be­ reich des ersten Raums D zugeführt. Das Arbeitsfluid im ersten Raum D strömt radial durch den Raum zwischen der Reibfläche 70 und dem ersten Reibverbindungsbereich 49 nach außen. Das Ar­ beitsfluid strömt weiter durch einen Zwischenraum zwischen dem zylindrischen Eingriffselement 9 und den Zähnen 44 zum radial äußeren Bereich des zweiten Raums E. Das Arbeitsfluid im zwei­ ten Raum E strömt durch einen Raum zwischen dem Laufradgehäuse 15 und dem Turbinenradgehäuse 20 und strömt in die Fluidbe­ triebskammer B durch einen Zwischenraum zwischen dem Auslass des Laufrads 10 und dem Einlass des Turbinenrads 11. Das Ar­ beitsfluid im ersten Raum D strömt ebenfalls in den dritten Raum F durch die Öffnungen 47 und 48, welche im ersten Kolben 39 gebildet sind. Das Arbeitsfluid im dritten Raum F strömt durch den Raum zwischen den ersten und zweiten Reibverbin­ dungsbereich 49 und 43 radial nach außen. Dieses Arbeitsfluid strömt gleichermaßen durch den Zwischenraum zwischen dem zy­ lindrischen Eingriffselement 9 und den Zähnen 44 in Richtung des radial äußeren Bereichs des zweiten Raums E.
Bei dieser Betriebsweise dienen die ersten und zweiten Kolben 39 und 38 selbst als die Kolben und sind axial bewegbar. Die ersten und zweiten Kolben 39 und 38 bewegen sich in Axialrich­ tung entsprechend Änderungen des Hydraulikdrucks im Raum C in­ folge der Strömung des Arbeitsfluids. Die axiale Bewegung der ersten und zweiten Kolben 39 und 38 ist stabil. Dementspre­ chend kann ein gegenseitiger Kontakt zwischen den Elementen in dem Kupplungsverbindungsbereich 51 während des Kupplungsaus­ rückvorgangs verhindert werden. Genauer beschränkt der Spren­ gring 45 die axiale Bewegung des zweiten Kolbens 38 in Rich­ tung des Getriebes und die Turbinenradnabe 23 beschränkt die axiale Bewegung des Kolbenmechanismus 37. Daher werden vorbe­ stimmte Abstände zwischen der Reibfläche 70 und dem ersten Reibverbindungsbereich 49 und zwischen den ersten und zweiten Reibverbindungsbereichen 49 und 43 jeweils verlässlich auf­ rechterhalten.
Nachfolgend wird der Kupplungseinrückvorgang der Überbrüc­ kungsvorrichtung beschrieben. Das Arbeitsfluid im ersten Raum D wird über den dritten Öldurchlass abgelassen. Dadurch strömt das Arbeitsfluid im ersten Raum D radial nach innen und das Arbeitsfluid im dritten Raum F strömt über die Öffnungen 47 und 48 in den ersten Raum D. Daher bewegt sich der erste Kol­ ben 39 axial in Richtung des Motors und der erste Reibverbin­ dungsbereich 49 kommt mit der Reibfläche 70 der vorderen Ab­ deckung 2 in Kontakt. Des Weiteren bewegt sich der zweite Kol­ ben 38 ebenfalls axial in Richtung des Motors und der zweite Reibverbindungsbereich 43 kommt mit dem ersten Reibverbin­ dungsbereich 49 während dieses Vorgangs in Kontakt.
Das angetriebene Element 53 bewegt sich axial in Richtung des Motors entsprechend der Druckdifferenz zwischen seinen axial gegenüberliegenden Seiten. Daher wird die Reibscheibe 68 gegen den ersten Kolben 39 gedrückt. Die vom angetriebenen Element 53 in Richtung des ersten Kolbens 39 ausgeübte Druckkraft wirkt auf die Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 über den ersten Reibverbindungsbereich 49 des ersten Kolbens 39.
Die nachfolgend beschriebene Betriebsweise wird ausgeführt, wenn Torsionsschwingungen in der Überbrückungsvorrichtung 4 auftreten. Torsionsschwingungen treten auf, wenn die Überbrüc­ kungsvorrichtung sich im kupplungseingerückten Zustand befin­ det. Genauer sei angenommen, dass Torsionsschwingungen vom Mo­ tor über die vordere Abdeckung zum Drehmomentwandler 1 über­ tragen werden. In diesem Fall tritt eine Relativrotation im Dämpfermechanismus 40 auf. Genauer tritt die Relativrotation zwischen den Eingangselementen und dem Ausgangselement auf. Die Eingangselemente werden durch den ersten Kolben 39 und das Antriebselement 54 gebildet, und das Ausgangselement wird durch das angetriebene Element 53 gebildet, wie oben beschrie­ ben. Im Ergebnis werden die Torsionsfedern 52 in Rotations­ richtung zusammengedrückt. Bei diesem Vorgang gleitet die Reibscheibe 68, welche an dem angetriebenen Element 53 ange­ ordnet ist, an der ersten Platte 41, sodass ein Hysteresis­ drehmoment auftritt. Im oben beschriebenen Dämpfermechanismus 40 werden die Torsionsschwingungen infolge der Kompression der Torsionsfedern 52 und des Vorhandenseins des durch die Reib­ scheibe 68 erzeugten Hysteresisdrehmoments gedämpft.
Im vorher beschriebenen Schwingungsdämpfungsbetrieb wird die Axialkraft durch den auf das angetriebene Element 53 wirkenden Hydraulikdruck erzeugt und die Axialkraft wird auf den rei­ bungserzeugenden Bereich ausgeübt. Der reibungserzeugende Be­ reich ist zwischen der Reibscheibe 68 und dem ersten Kolben 39 gebildet. Daher wird keine Tellerfeder, oder keine ondulierte Feder oder dergleichen benötigt, sodass die Anzahl der Teile wie auch der notwendige Raum für die Teile verringert werden kann.
Im oben beschriebenen Dämpfermechanismus 40 dienen die Kom­ pression der Torsionsfedern 52 und das Hysteresisdrehmoment der Reibscheibe 68 zur Dämpfung der Torsionsschwingungen. Die Reibscheibe 68 stellt den reibungserzeugenden Bereich zur Er­ zeugung der Reibung bereit und dadurch das Hysteresisdrehmo­ ment zwischen dem ersten Kolben 39 und dem angetriebenen Ele­ ment 53. Da in diesem reibungserzeugenden Bereich die Druck­ kraft gegen die Reibfläche durch die hydraulisch druckausüben­ de oder schiebende Last erzeugt wird, ist ein zusätzliches Element wie z. B. eine Feder nicht notwendig. Die Reibscheibe 68 kann fest an der Seite des ersten Kolbens 39 angeordnet sein oder jeweils eine Reibscheibe kann fest an beiden gegen­ überliegenden Flächen angeordnet sein. Dieser reibungserzeu­ gende Bereich kann durch Verwendung der Reibscheibe erhalten werden oder, je nach Notwendigkeit oder Wunsch, einer anderen Ausgestaltung als der Scheibe.
Die Reibscheibe 68 dient ebenfalls als Dichtelement, wie oben beschrieben. Die Reibscheibe 68 wird axial fest gegen den er­ sten Kolben 39 von der Getriebeseite her gedrückt. Dieser fe­ ste Kontakt dichtet den Zwischenraum zwischen dem äußeren Umfangsbereich 69 des angetriebenen Elements 53 und dem ersten Kolben 39 ab. Dieser feste Kontakt verhindert ebenfalls die Verbindung zwischen dem inneren Umfangsbereich (d. h. dem axial in Richtung der Getriebeseite über die Öffnungen 48 und die äußeren Öffnungen 47 geöffneten Bereich) des dritten Raums F und dem zweiten Raum E.
Ein Hauptvorteil, welcher durch das Abstützen des inneren Um­ fangsbereichs des zweiten Kolbens 38 durch das angetriebene Element 53 erreicht wird, ist, dass ein einfacher Aufbau er­ reicht werden kann. Genauer ist der zweite Kolben 38 radial durch das angetriebene Element 53 abgestützt bzw. gelagert, welches ein Teil des Dämpfermechanismus 40 ist. Daher ist es nicht notwendig, ein speziell ausgebildetes Element und/oder einen speziellen Aufbau zur Abstützung des zweiten Kolbens 38 zu verwenden, sodass der gesamte Aufbau der Überbrückungsvor­ richtung 4 einfach sein kann.
Insbesondere kann das angetriebene Element 53 im Vergleich mit anderen Plattenelementen eine vergrößerte axiale Dicke aufwei­ sen. Dies ermöglicht eine einfache Herstellung der ringförmi­ gen Aussparung im angetriebenen Element 53. Die vergrößerte Dicke des angetriebenen Elements 53 ist möglich, da es nicht notwendig ist, einen mittels Ziehen hergestellten Bereich und/oder einen durch Schneiden und Biegen hergestellten Be­ reich zu bilden. Ein derartiger Aufbau steht jeweils derarti­ gen Bereichen wie den Federaufnahmen 57 und 58 der Platte 41 und dem angetriebenen Element 54 gegenüber.
Da die Antriebsplatte 54 und die Platte 41 jeweils eine rela­ tiv kleine Dicke aufweisen, kann die ringförmige Aussparung zur Aufnahme einer Dichtung nicht einfach an den äußeren Um­ fangsflächen dieser Plattenelemente gebildet werden, um den zweiten Kolben 38 durch diese Plattenelemente abzustützen. Da­ her wäre es notwendig, die zylindrische äußere Umfangsfläche durch Ziehen eines der Plattenelemente zu bilden und es wäre weiter notwendig, eine Aussparung an der äußeren Umfangsfläche zu bilden. Diese komplizierten Schritte erhöhen die Herstel­ lungskosten.
Ein weiterer Hauptvorteil, welcher durch das Abstützen des in­ neren Umfangsbereichs des zweiten Kolbens 38 durch das ange­ triebene Element 53 erreicht wird, ist das Vorhandensein eines Anschlagmechanismus des Dämpfermechanismus 40 durch die Bolzen 56. Gemäß dieser Überbrückungsvorrichtung 4 dienen die Bolzen 56, welche das Antriebselement 54 und den ersten Kolben 39 miteinander verbinden, als ein Rotationsanschlag des Dämpfer­ mechanismus 40. Dieser Aufbau wird durch den Aufbau ermög­ licht, bei dem das angetriebene Element 53 den zweiten Kolben 38 abstützt. Im Gegensatz zu diesem bevorzugten Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung ist es möglich, dass der erste Kolben 39 und/oder das Antriebselement 54 den zweiten Kolben 38 abstützen, falls dies gewünscht wird. In einem der­ artigen Fall wird ein Befestigungselement(e) zur Befestigung des ersten Kolbens 39 und des Antriebselements 54 miteinander, radial außerhalb der inneren Umfangsfläche des zweiten Kolbens 38 angeordnet. Da der Raum für dieses Befestigungselement(e) axial durch die vordere Abdeckung 2 und das Turbinenrad be­ schränkt ist, kann die Größe des Befestigungselements(e) nicht bis zu einem Ausmaß vergrößert werden, welche die Verwendung des Befestigungselements(e) als ein Rotationsanschlag ermög­ licht.
Nachfolgend wird der Aufbau der Hydraulikkammer zur Betätigung des ersten Kolbens 39 und des angetriebenen Elements 53 be­ schrieben. Der erste Kolben 39 dichtet die radial inneren und äußeren Bereiche des ersten Raums D durch sich selbst ab, so­ dass er sich axial entsprechend den Änderungen des Hydraulik­ drucks im ersten Raum D bewegen kann. Des Weiteren weist der erste Kolben 39 Bereiche (z. B. Öffnungen 47 und 48) auf, welche sich axial hindurcherstrecken, und dadurch ist der erste Raum D axial in Richtung der Getriebeseite des ersten Kolbens 39 erweitert.
Bei dieser Anordnung der Hydraulikkammer können die anderen Elemente selbst (z. B. der zweite Kolben 38 und das angetriebe­ ne Element 53) eine Funktion als Kolben aufweisen, welcher sich in Axialrichtung bewegen kann. Die Elemente (z. B. der zweite Kolben 38 und das angetriebene Element 53), welche die Funktion als Kolben aufweisen, müssen anders als der erste Kolben 39 die Getriebeseite in axialer Richtung der im ersten Kolben 39 gebildeten Öffnungen (z. B. Öffnungen 47 und 48) ab­ dichten. Um eine derartige Dichtung bereitzustellen, ist der Dichtring 67, die Reibscheibe 68 und das Reibelement 42, wel­ ches dem zweiten Reibverbindungsbereich 39 benachbart ist, als Dichtelemente für derartige Zwecke angeordnet. Auf diese Weise bilden die Öffnungen 47 und 48 wie auch der dritte Raum F ei­ nen Bereich des ersten Raums D, und der erste Raum D ist vom zweiten Raum E isoliert (abgedichtet).
Insbesondere sind in diesem Ausführungsbeispiel zwei Elemente (der zweite Kolben 38 und das angetriebene Element 53) vorge­ sehen, welche außer dem ersten Kolben 39 eine Kolbenfunktion aufweisen. Diese beiden Elemente (der zweite Kolben 38 und das angetriebene Element 53) stützen einander radial über den Ab­ stützbereich ab, in welchem der Dichtmechanismus (Dichtring 67) angeordnet ist. Zwischen den beiden Elementen, welche au­ ßer dem ersten Kolben 39 die Kolbenfunktion aufweisen, ist der zweite Kolben 38 ausgelegt, um eine Druckkraft unabhängig vom ersten Kolben 39 auf den Kupplungsverbindungsbereich 51 auszu­ üben. Das angetriebene Element 53 ist ausgelegt, um die Druck­ kraft auf den Kupplungsverbindungsbereich 51 über den ersten Kolben 39 auszuüben.
Gemäß der Überbrückungsvorrichtung des Drehmomentwandlers der vorliegenden Erfindung kann, da die innere Umfangsfläche des Kolbens durch die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Ele­ ments abgestützt ist, der Aufbau zur Anordnung des Dichtmecha­ nismus einfach sein.
Gemäß der Überbrückungsvorrichtung des Drehmomentwandlers der vorliegenden Erfindung ist es möglich, zwei Reibflächen in der Überbrückungsvorrichtung bereitzustellen, da der zweite Kolben sich zusammen mit der vorderen Abdeckung dreht. Des Weiteren hat der zweite Kolben einen Innendurchmesser, welcher größer als der Außendurchmesser des Dämpfermechanismus ist und der Kolben ist radial außerhalb des Dämpfermechanismus angeordnet. Daher kann die axiale Größe der Torsionsfeder in dem Dämpfer­ mechanismus vergrößert werden. Deshalb ist die Auslegung bzw. Konstruktion einfach und Verbesserungen der Funktion wie eine geringe Steifigkeit der Torsionsfedern kann erreicht werden.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7 ein Drehmomentwandler 1 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das zweite Ausfüh­ rungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem ersten Ausfüh­ rungsbeispiel mit Ausnahme von Bereichen, welche modifiziert wurden und nachfolgend erläutert werden. Da dieses Ausfüh­ rungsbeispiel im Wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht, wird das zweite Ausführungsbeispiel nachfolgend nicht im Detail beschrieben und erläutert. Weiter werden nach­ folgend gleiche oder im Wesentlichen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel be­ zeichnet.
Insbesondere wurde das erste Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass eine konische Feder 75 zwischen dem äußeren Um­ fangsbereich 69 des angetriebenen Elements 53 und dem äußeren Umfangsbereich des Antriebselements 54 in diesem Ausführungsbeispiel angeordnet ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der innere Umfang des zweiten Kolbens 38 in gleicher Weise durch den äußeren Umfang des Antriebselements 54 abgestützt.
Die konische Feder 75 ist zwischen dem äußeren Umfangsbereich 69 des angetriebenen Elements 53 und dem äußeren Umfangsbe­ reich des Antriebselements 54 angeordnet. Die konische Feder 75 wird in Axialrichtung zusammengedrückt und übt jeweils Vor­ spannkräfte in axial gegenüberliegende Richtungen auf das An­ triebselement 54 und das angetriebene Element 53 aus. Als Er­ gebnis wird die Reibescheibe 68 gegen den ersten Kolben 39 ge­ drückt. In diesem Ausführungsbeispiel kann die konische Feder 75 ein stabiles Hysteresisdrehmoment an der Reibscheibe 68 er­ zeugen.
Gemäß der Überbrückungsvorrichtung des Drehmomentwandlers der Erfindung kann, da die innere Umfangsfläche des Kolbens durch die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Elements abgestützt ist, der Aufbau zur Anordnung eines Dichtmechanismus einfach sein.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 ein modifizierter Drehmomentwandler 1 mit einer modifizierten Überbrückungsvorrichtung 4 gemäß einem dritten Ausführungsbei­ spiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das dritte Aus­ führungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem ersten Ausfüh­ rungsbeispiel mit Ausnahme von Bereichen, welche modifiziert wurden und nachfolgend beschrieben werden. Da dieses Ausfüh­ rungsbeispiel im Wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht, werden gleiche oder im Wesentlichen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbei­ spiel bezeichnet.
Insbesondere wurde das erste Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass ein Paar von Antriebsplatte 54a und 54b das Antriebselement 54 bilden und die Antriebsplatte 54b den zweiten Kolben 38 in diesem Ausführungsbeispiel radial abstützt. Zu­ sätzlich stützt die Antriebsplatte 54b das angetriebene Ele­ ment 53 radial ab. Des Weiteren ist das angetriebene Element 53 bezüglich des Turbinenrads über ein Paar von Klauenberei­ chen nicht drehbar und axial bewegbar angeordnet, sodass die Turbinenradnabe nicht keilverzahnt ist.
Nachfolgend wird die Überbrückungsvorrichtung des Drehmoment­ wandlers gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel im Detail be­ schrieben.
Der Hauptkörper 5 weist an seinem äußeren Umfangsbereich den äußeren zylindrischen Bereich 8 auf, welcher sich in Richtung des Getriebes erstreckt. Der äußere zylindrische Bereich 8 weist entlang seines Umfangs radial konvex gebildete Bereiche und konkav gebildete Bereiche auf. Die radial konvex gebilde­ ten Bereiche und konkav gebildeten Bereiche sind in alternie­ render Anordnung zueinander angeordnet. Diese konvex gebilde­ ten Bereiche und konkav gebildeten Bereiche stellen vorsprin­ gende Teile oder eine Profilverzahnung 9 an der inneren Radi­ alseite des äußeren zylindrischen Bereichs 8 bereit. Die vor­ deren Abdeckung 2 weist weiter an ihrem äußeren Umfangsbereich eine ringförmige und flache Reibfläche 70 auf, wie in Fig. 2 gezeigt. Die Reibfläche 70 befindet sich radial innerhalb des äußeren zylindrischen Bereichs der vorderen Abdeckung 2. Die Reibfläche 70 ist axial zur Getriebeseite des Drehmomentwand­ lers 1 gerichtet und ist axial an der Getriebeseite des äuße­ ren Umfangsbereichs des Hauptkörpers 5 angeordnet.
Ein erstes Axiallager 32 ist axial zwischen einem inneren Um­ fangsbereich des Hauptkörpers 5 der vorderen Abdeckung 2 und der Turbinenradnabe 23 angeordnet. Die Turbinenradnabe 23 weist an ihrer Endfläche eine Vielzahl von radialen Aussparun­ gen auf. Die Endfläche der Turbinenradnabe 23 ist an der Motorseite der Turbinenradnabe in axialer Richtung angeordnet. Die radialen Aussparungen in der Turbinenradnabe 23 ermögli­ chen die Strömung von Arbeitsfluid zwischen radial gegenüber­ liegenden Seiten des ersten Axiallagers 32.
Ein zweites Axiallager 33 ist axial zwischen der Turbinenrad­ nabe 23 und der Freilaufkupplung 30 angeordnet. Ein Element ist an der Motorseite der Freilaufkupplung 30, d. h. der Seite axial dem Motor gegenüberliegend, angeordnet und bildet einen Teil der Freilaufkupplung 30. Dieses Element weist eine Viel­ zahl von radialen Aussparungen auf. Diese Aussparungen ermög­ lichen die Strömung von Arbeitsfluid zwischen den radial ge­ genüberliegenden Seiten des zweiten Axiallagers.
Ein drittes Axiallager 34 ist axial zwischen dem Statorträger 37 und der Laufradnabe 18 angeordnet. Der Statorträger 27 weist eine Vielzahl von radialen Aussparungen an der Getriebe­ seite des Statorträgers 27 auf, d. h. der Seite, die dem Ge­ triebe axial gegenüberliegt. Diese Aussparungen ermöglichen die Strömung von Arbeitsfluid zwischen den radial gegenüber­ liegenden Seiten des dritten Axiallagers 34.
Die Überbrückungsvorrichtung 4 ist Raum C zum mechanischen Dreheingriff und Lösen der vorderen Abdeckung 2 bezüglich des Turbinenrads 11 entsprechend Änderungen des Hydraulikdrucks im Raum C angeordnet. Die Überbrückungsvorrichtung 4 ist im We­ sentlichen aus einem Kolbenmechanismus und einem Kolben 38 ge­ bildet.
Der Kolbenmechanismus 37 weist eine Kolbenfunktion auf, bei der der Mechanismus selbst entsprechend den Änderungen des Hy­ draulikdrucks im Raum C betätigt wird. Der Kolbenmechanismus 37 weist ebenfalls eine Dämpferfunktion zum Absorbieren und Dämpfen von Torsionsschwingungen in Rotationsrichtung auf.
Der Kolbenmechanismus 37 ist aus einem ersten Kolbe 62899 00070 552 001000280000000200012000285916278800040 0002010004608 00004 62780n 39 und einem Dämpfermechanismus 40 gebildet. Der erste Kolben 39 ist ein scheibenförmiges Element, welches in einer axial benach­ barten Position relativ zum Hauptkörper 5 der vorderen Abdec­ kung 2 angeordnet ist. Mit anderen Worten ist der Kolben 39 im Raum C angeordnet. Der erste Kolben 39 ist im Wesentlichen aus einer scheibenförmigen Platte 41 gebildet. Die scheibenförmige Platte 41 des Kolbens 39 unterteilt den Raum C in einen ersten Raum D benachbart zur vorderen Abdeckung 2 und einen zweiten Raum E benachbart zum Turbinenrad 11.
Ein radial äußerer Bereich der Platte 41 bildet einen ersten Reibverbindungsbereich 49. Der Reibverbindungsbereich 49 ist an der Getriebeseite der Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 angeordnet. Der erste Reibverbindungsbereich 49 ist ein ringförmiger, flacher plattenförmiger Bereich, welcher ein Paar von Reibelementen 42 aufweist. Die Reibelemente 42 sind fest mit axial gegenüberliegenden Flächen des ersten Reibver­ bindungsbereichs 49 verbunden. Das Reibelement 42, welches axial gegenüber der Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 an­ geordnet ist, wird nachfolgend als ein erstes Reibelement 42a bezeichnet. Das andere Reibelement 42, welches fest an der axial gegenüberliegenden Fläche des ersten Reibverbindungsbe­ reichs 49 angeordnet ist, wird nachfolgend als zweites Reibe­ lement 42b bezeichnet.
Die scheibenförmige Platte 41 weist an ihrem inneren Umfang einen zylindrischen Bereich 71 auf. Der innere zylindrische Bereich 71 erstreckt sich axial vom inneren Umfang der schei­ benförmigen Platte 41 in Richtung des Getriebes. Der innere zylindrische Bereich 71 weist eine innere Umfangsfläche auf, welche an einer äußeren Umfangsfläche 72 der Turbinenradnabe 23 abgestützt ist, um eine Axial- und Rotationsbewegung des inneren zylindrischen Bereichs 71 relativ zur Turbinenradnabe 23 zu ermöglichen.
Die Turbinenradnabe 23 weist an ihrer äußeren Umfangsfläche 72 einen ringförmigen Kontaktbereich 23a auf. Der ringförmige Kontaktbereich 23a der Turbinenradnabe 23 ist an der Getriebe­ seite des inneren zylindrischen Bereichs 71 in einer Axial­ richtung angeordnet. Dieser Aufbau beschränkt die axiale Bewe­ gung der Platte 45 in Richtung des Getriebes, wenn der innere zylindrische Bereich 71 mit dem ringförmigen Kontaktbereich 23a in Eingriff tritt. Die äußere Umfangsfläche 72 weist eine ringförmige Aussparung auf. Ein Dichtring 77 ist in der ring­ förmigen Aussparung der äußeren Umfangsfläche 72 angeordnet. Der Dichtring 77 berührt die innere Umfangsfläche des inneren zylindrischen Bereichs 71. Der Dichtring 77 dichtet die ersten und zweiten Räume D und E voneinander ab.
Wie schon beschrieben, verbindet sich der innere Umfangsbe­ reich des ersten Raums D mit dem dritten Öldurchlass. Der in­ nere Umfangsbereichs des ersten Raums D ist ebenfalls vom zweiten Raum E durch den inneren Umfang des ersten Kolbens 39 und die äußere Umfangsfläche 72 der Turbinenradnabe 23 iso­ liert (abgedichtet). Des Weiteren ist der äußere Umfangsbe­ reich des ersten Raums D vom zweiten Raum E isoliert (abge­ dichtet), wenn sich das erste Reibelement 42a des ersten Reibverbindungsbereichs 49 mit der Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 in Kontakt befindet. Der äußere Umfangsbereich des ersten Raums D ist mit dem zweiten Raum E verbunden, wenn das erste Reibelement 42 des ersten Reibverbindungsbereichs 49 von der Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 beabstandet ist.
Der Dämpfermechanismus 40 ist ein Mechanismus zur Übertragung eines Drehmoments des ersten Kolbens 39 zum Turbinenrad 11 und zum Absorbieren und Dämpfen von Torsionsschwingungen. Der Dämpfermechanismus ist axial zwischen dem inneren Umfangsbe­ reich des ersten Kolbens 39 und dem inneren Umfangsbereich des T ist axial zwischen dem inneren Umfangsbereich des ersten Kolbens 39 und dem inneren Umfangsbereich des Turbinenradge­ häuses angeordnet und ist im zweiten Raum E positioniert. Der Dämpfermechanismus 40 besteht im Wesentlichen aus einem An­ triebselement 44, einem angetriebenen Element 53 und einer Vielzahl von Schrauben- oder Torsionsfedern 52. Das Antrieb­ selement 54 ist fest mit dem ersten Kolben 39 verbunden, um eine Relativrotation zwischen dem Kolben 39 und dem Antrieb­ selement 54 zu verhindern. Das angetriebene Element 53 kann das Drehmoment zum Turbinenrad 11 übertragen. Die Torsionsfe­ dern 52 verbinden das Antriebselement 54 und das angetriebene Element 53 elastische miteinander in Rotationsrichtung.
Genauer ist das Antriebselement 54 aus ersten und zweiten An­ triebsplatten 54a und 54b gebildet. Die ersten und zweiten An­ triebsplatten 54a und 54b sind ringförmige Platten, welche derart angeordnet sind, dass sie einander axial gegenüberlie­ gen. Die erste Antriebsplatte 54a ist axial benachbart zur Ge­ triebeseite der scheibenförmigen Platte 41 des ersten Kolbens 39. Die zweite Antriebsplatte 54b ist an der Getriebeseite der ersten Antriebsplatte 54a angeordnet. Die äußeren Umfangsbe­ reiche der ersten und zweiten Antriebsplatten 54a und 54b sind fest mit dem ersten Kolben 39 mittels einer Vielzahl von Nie­ ten 54c verbunden. Die inneren Umfangsbereiche der ersten und zweiten Antriebsplatten 54a und 54b sind axial voneinander be­ abstandet. Diese ersten und zweiten Antriebsplatten 54a und 54b weisen jeweils eine Vielzahl von viereckigen Fenstern 35 und 36 auf. Die Torsionsfedern 52 befinden sich mit der Viel­ zahl der viereckigen Fenster 35 und 36 im Eingriff und sind in ihnen angeordnet.
Wie in Fig. 10 gezeigt, weist die erste Antriebsplatte 54a ei­ nen äußeren Umfangsbereich auf, welcher fest mit dem ersten Kolben 39 mittels Nieten 54c verbunden ist. Die zweite An­ triebsplatte 54b weist einen äußeren Umfangsbereich auf, wel­ cher fest mit dem ersten Kolben 39 mittels Nieten 54c verbunden ist. Der zylindrische Bereich der ersten Antriebsplatte 54a weist einen Dichtring 67 auf.
Das angetriebene Element 53 ist eine ringförmige Platte mit einem äußeren Umfangsbereich, welcher axial zwischen den er­ sten und zweiten Antriebsplatten 54a und 54b angeordnet ist. Das angetriebene Element 53 weist eine Vielzahl von Fenstern 53a auf, welche jeweils den Positionen der viereckigen Fenster 35 und 36 in den Antriebsplatten 54a und 54b entsprechen. Die Torsionsfedern 52 sind in der Vielzahl der Fenster 53a, der viereckigen Fenster 35 und der viereckigen Fenster 36 angeord­ net. Jede Torsionsfeder 52 ist eine Schraubenfeder, welche sich in Rotationsrichtung erstreckt. Jede Torsionsfeder 52 wird in Rotationsrichtung innerhalb eines der vorher beschrie­ benen Fenster 53a, der rechteckigen Fenster 35 oder der recht­ eckigen Fenster 36 gehalten. Die rechteckigen Fenster 35 und 36 in den ersten und zweiten Antriebsplatten 54a und 54b be­ schränken ebenfalls die axiale Bewegung der Torsionsfedern 52.
Das angetriebene Element 53 weist an seinem inneren Umfangsbe­ reich einen zylindrischen Bereich 53b auf, welcher sich axial in Richtung des Getriebes erstreckt. Der zylindrische Bereich 53b weist eine Vielzahl von Klauenbereichen 53c auf, welche sich axial von seinem äußersten Ende in Richtung des Getriebes erstrecken.
Der Dämpfermechanismus 40 umfasst weiter ein Klauenelement 80. Das Klauenelement 80 ist fest mit dem Turbinenrad 11 mittels Nieten 24 verbunden, um sich gemeinsam mit dem Turbinenrad 11 zu drehen. Das Klauenelement 80 ist drehbar und axial bewegbar bezüglich des angetriebenen Elements 53. Das Klauenelement 80 weist einen ringförmigen Bereich 80a auf, welcher fest mit der Turbinenradnabe 23 zusammen mit dem Turbinenradgehäuse 20 durch die Nieten 24 verbunden ist. Der ringförmige Bereich 80a weist eine Vielzahl von Klauenbereichen 80b auf, welche sich radial vom inneren Umfang des ringförmigen Bereichs 80a nach innen erstrecken. Die Klauenbereiche 80b befinden sich mit den Klauenbereichen 53c des angetriebenen Elements 53 im Eingriff. Im diesem Eingriffszustand ist das angetriebene Element 53 nicht drehbar aber axial bewegbar bezüglich des Turbinenrads 11. Ein radialer Raum, welcher einen axialen Verbindungsraum bildet, ist zwischen den Klauenbereichen 80b und den zweiten Klauenbereichen 53c gebildet, welche sich miteinander im Ein­ griff befinden.
Die äußere Umfangsfläche des zylindrischen Bereichs des ange­ triebenen Elements 53 befindet sich mit der inneren Umfangs­ fläche der zweiten Antriebsplatte 54b in Kontakt und wird so­ mit radial durch die zweite Antriebsplatte 54b abgestützt. Auf diese Weise ist das angetriebene Element 53 bezüglich der Tur­ binenradnabe 23 über die zweite Antriebsplatte 54b und den er­ sten Kolben 39 mittig ausgerichtet.
Dementsprechend ist bei der obigen Anordnung das angetriebene Element 53 radial nicht direkt an der Turbinenradnabe 23 ange­ ordnet. Mit anderen Worten ist das angetriebene Element 53 von der Turbinenradnabe 23 in diesem Ausführungsbeispiel beabstan­ det. Daher ist es nicht notwendig, Keilverzahnungen an der Turbinenradnabe 23 für einen nicht-drehbaren Eingriff zwischen dem Kolbenmechanismus 37 und dem Turbinenrad 11 zu bilden. Da­ mit können die gesamten Maschinen- und Arbeitskosten verrin­ gert werden.
Der Kolben 38 ist axial an der Getriebeseite des äußeren Um­ fangsbereichs des ersten Kolbens 39 und radial außerhalb des Dämpfermechanismus 40 angeordnet. Genauer ist der Kolben 38 radial außerhalb des zylindrischen Bereichs der zweiten An­ triebsplatte 54b angeordnet. Der Kolben 38 ist im zweiten Raum E angeordnet und ist eine ringförmige Platte. Der Kolben 38 weist einen zweiten Reibverbindungsbereich 43 auf, welcher axial zum ersten Reibverbindungsbereich 49 benachbart ist. Der zweite Reibverbindungsbereich 43 ist an der Getriebeseite des ersten Reibverbindungsbereichs 49 angeordnet. Der zweiten Reibverbindungsbereich 43 weist eine ringförmige und flache Form auf, wie in Fig. 9 gezeigt, und weist eine Druckfläche 43a an seiner Motorseite auf. Die Druckfläche 43a ist axial gegenüber dem zweiten Reibelement 42b des ersten Reibverbin­ dungsbereichs 49 angeordnet.
Der Kolben 38 weist an seinem äußeren Umfang einen radial äu­ ßeren zylindrischen Bereich 38a auf. Der radial äußere zylin­ drische Bereich 38a erstreckt sich axial in Richtung des Ge­ triebes. Der äußere zylindrische Bereich 38a ist radial inner­ halb der inneren Umfangsfläche des äußeren zylindrischen Be­ reichs 8 der vorderen Abdeckung 2 in einer radialen Seite-an- Seite-Anordnung positioniert. Der äußere zylindrische Bereich 38a weist Zähne 38b auf. Die Zähne 38b bilden radial nach in­ nen und außen gebildete Vorsprünge in einer alternierenden Weise. Die Zähne 38b greifen mit den vorstehenden Teilen oder der Profilverzahnung 9 ein, welche an der inneren Umfangsflä­ che des äußeren zylindrischen Bereichs 8 der vorderen Abdec­ kung 2 gebildet ist.
Infolge dieses Eingriffs des Kolbens 38 mit der vorderen Ab­ deckung 2 ist der Kolben 38 nicht drehbar aber axial bewegbar bezüglich der vorderen Abdeckung 2 angeordnet. Eine ringförmi­ ge Aussparung ist in den vorstehenden Teilen oder der Profil­ verzahnung 9 gebildet. Die Aussparung ist an der Getriebeseite der vorstehenden Teile oder der Profilverzahnung 9 angeordnet und ein Drahtring 45 ist in der Aussparung angeordnet. Der äu­ ßere zylindrische Bereich 38a des Kolbens 38 weist an der Ge­ triebeseite eine Endfläche auf. Die Endfläche des äußeren zy­ lindrischen Bereichs 38a des Kolbens 38 kommt mit dem Drah­ tring 45 in Axialrichtung in Kontakt, sodass die axiale Bewe­ gung des Kolbens 38 in Richtung des Getriebes beschränkt ist.
Aussparungen sind zwischen den Zähnen 38b und den vorspringen­ den Teilen oder der Profilverzahnung 9 gebildet. Diese Ausspa­ rungen ermöglichen die axiale Strömung des Arbeitsfluid.
Der Kolben 38 weist an seinem inneren Umfang einen radial in­ neren zylindrischen Bereich 46 auf. Der inneren zylindrische Bereich 46 erstreckt sich axial in Richtung des Getriebes. Der innere Umfang des inneren zylindrischen Bereichs 46 wird radi­ al durch eine äußere Umfangsfläche 64 des zylindrischen Be­ reichs der zweiten Antriebsplatte 54b abgestützt. Daher ist der innere zylindrische Bereich 46 in der Rotations- und Axialrichtung bezüglich des zylindrischen Bereichs der zweiten Antriebsplatte 54b bewegbar. Die äußere Umfangsfläche 64 weist eine ringförmige Aussparung auf. Ein Dichtring 67 ist in der ringförmigen Aussparung angeordnet. Der Dichtring 67 befindet sich mit der inneren Umfangsfläche des inneren zylindrischen Bereichs 46 in Kontakt. Dieser Dichtring 67 dichtet die Räume an den axial gegenüberliegenden Seiten des inneren Umfangs des Kolbens 38 bezüglich einander ab.
Auf diese Weise ist ein dritter Raum F im Wesentlichen axial zwischen dem äußeren Umfangsbereich des ersten Kolbens 39 und dem Kolben 38 gebildet. Der dritte Raum F ist durch den vorher beschriebenen Dichtring 67 bezüglich des Bereichs des zweiten Raums E zwischen dem Kolben 38 und dem Turbinenradgehäuse 20 geschlossen (abgedichtet). Die radial äußere Seite des dritten Raums F ist geschlossen (abgedichtet), wenn das zweite Reibe­ lement 42b des ersten Reibverbindungsbereichs 49 den zweiten Reibverbindungsbereich 43 berührt. Die radial äußere Seite des dritten Raums F ist geöffnet, wenn das zweite Reibelement 42b des ersten Reibverbindungsbereichs 49 vom zweiten Reibverbin­ dungsbereich 43 beabstandet ist. Da der dritte Raum F zwischen dem Kolben 38 und der scheibenförmigen Platte 41 gebildet ist, kann die Anzahl der Teile verringert werden und der Aufbau kann einfach ausgeführt sein. Die scheibenförmige Platte 41 weist eine Vielzahl von axialen Durchgangsöffnungen 47 auf, welche radial innerhalb des ersten Reibverbindungsbereichs 49 angeordnet sind. Die ersten und dritten Räume D und F befinden sich über diese Öffnungen 47 miteinander in Fluidkommunikati­ on.
Nachfolgend wird der Kupplungsverbindungsbereich der Überbrüc­ kungsvorrichtung 4 beschrieben. Wie in Fig. 9 gezeigt, besteht der Kupplungsverbindungsbereich aus einer Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2, einem ersten Reibverbindungsbereich 49 des ersten Kolbens 39 und einer Druckfläche 43a des zweiten Reibverbindungsbereichs 43 des Kolbens 38. Somit weist der Kupplungsverbindungsbereich zwei Reibflächen auf. Das Kol­ benelement 38 und die zweite Antriebsplatte 54b drehen sich relativ zueinander, wenn der Kupplungsverbindungsbereich außer Eingriff ist. Wenn sich der Kupplungsverbindungsbereich im Eingriff befindet, drehen sich das Kolbenelement 38 und die zweiten Antriebsplatte 54b miteinander und kein Gleiten in Ro­ tationsrichtung zwischen dem inneren zylindrischen Bereich und dem zylindrischen Bereich der zweiten Antriebsplatte 54b tritt auf.
Da die ersten und zweiten Reibverbindungsbereiche 49 und 43 selbst die Kolben bilden, welche sich in Axialrichtung bewe­ gen, wirkt die Druckkraft durch den ersten Kolben 39 zwischen der Reibfläche 70 und dem ersten Reibelement 42a. Die Druck­ kraft durch den Kolben 38 wirkt zwischen dem zweiten Reibele­ ment 42b und der Druckfläche 43a.
Bei diesem Kupplungsverbindungsbereich ist der Innendurchmes­ ser (ID2) des Kolbens 38 größer als der Innendurchmesser (ID1) des ersten Kolbens 39. Die unterschiedlichen Durchmesser des Kolbens 38 (ID1) und des ersten Kolbens 39 (ID2) sind vorgese­ hen, sodass die Druckkraft, welche vom Kolben 38 auf den er­ sten Reibverbindungsbereich 49 ausgeübt wird, kleiner ist als die in dem Fall, in dem der Kolben 38 und der erste Kolben 39 gleiche Innendurchmesser aufweisen. Demgemäß kann die erzeugte Druckkraft kleiner sein, als in dem Fall, in dem die Reibflä­ che bloß verdoppelt ist, und dadurch kann ein Verschleiß und eine Zerstörung der Reibelemente 42 und anderer Elemente ver­ hindert werden. Durch Änderung der Größe des Kolbens 38 kann die auf den Kupplungsverbindungsbereich wirkende Druckkraft einfach verändert werden. Aus dem Obigen kann geschlossen wer­ den, dass der Innendurchmesser des Kolbens 38 größer als der Innendurchmesser des Kolbenmechanismus 37 ist. Der obige Auf­ bau bewirkt die vorher erläuterten Effekte, wenn der Kolbenme­ chanismus 37 keinen Dämpfermechanismus 40 aufweist.
Der Kolben 38, der das Eingangselement ist, welches sich zu­ sammen mit der vorderen Abdeckung 2 dreht, ist radial außer­ halb des Dämpfermechanismus 40 angeordnet. Genauer weist der Kolben 38 einen Innendurchmesser auf, welcher größer als der Außendurchmesser des zylindrischen Bereichs der Antriebsplatte 54b des Dämpfermechanismus 40 ist und ist radial außerhalb des Dämpfermechanismus 40 angeordnet. Daher ist der axiale Raum an einer Seite des Dämpfermechanismus 40 nicht beschränkt. Demge­ mäß kann die axiale Größe der Torsionsfedern 52 (d. h. der Durchmesser jeder Torsionsfeder) im Dämpfermechanismus 40 ver­ größert werden. Eine derartige Vergrößerung des Federdurchmes­ sers kann die Steifigkeit oder die Federkonstante der Tor­ sionsfedern 52 verringern. Daher ermöglicht der axiale Raum eine Auswahl des Federdurchmessers. Dies erleichtert die Kon­ struktion und es kann eine gute Nutzleistung der Torsionsfe­ dern 52 erreicht werden, ohne dass andere Charakteristiken der Torsionsfedern 52 verändert werden müssten. Dementsprechend weist die Überbrückungsvorrichtung eine vereinfachte Konstruk­ tion auf und es ist einfach, die Torsionscharakteristiken des Dämpfermechanismus 40 zu ändern.
Der Kolben 38 ist ein axial bewegbares Kolbenelement, welches radial durch einen Bereich des Dämpfermechanismus 40 abge­ stützt wird. Insbesondere ist der Kolben 38 radial durch die zweiten Antriebsplatte 54b abgestützt, welche einen Teil des Antriebselements 54 bildet. Daher ist es nicht notwendig, ein zusätzliches Element vorzusehen, welches als Lager bzw. Ab­ stützung des Kolbens 38 dient und der gesamte Aufbau der Über­ brückungsvorrichtung 4 kann einfach sein.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der Überbrückungsvorrich­ tung 4 des Drehmomentwandlers 1 beschrieben. Im gelösten Zu­ stand der Überbrückungsvorrichtung 4 ist der erste Raum D mit dem Arbeitsfluid unter Druck gesetzt, um die Kolben 38 und 39 von der vorderen Abdeckung 2 beabstandet zu halten. Mit ande­ ren Worten wird das Arbeitsfluid von dem dritten Öldurchlass zur radial inneren Seite des ersten Raums D zugeführt. Das Ar­ beitsfluid im ersten Raum D strömt durch den Zwischenraum zwi­ schen der Reibfläche 70 und dem ersten Reibelement 42a und durch den Zwischenraum zwischen den vorstehenden Teilen oder der Profilverzahnung 9 und den Zähnen 38b zum radial äußeren Bereich des zweiten Raumes E radial nach außen. Das Arbeits­ fluid im zweiten Raum E strömt in die Fluidbetriebskammer B durch den Zwischenraum zwischen dem Laufradgehäuse 15 und dem Turbinenradgehäuse 20 und durch den Zwischenraum zwischen dem Auslass des Laufrads 10 und dem Einlass des Turbinenrads 11.
Das in den ersten Raum D strömende Arbeitsfluid strömt eben­ falls durch die Öffnungen 47, welche im ersten Kolben 39 ge­ bildet sind, in den Raum F. Das Arbeitsfluid des dritten Raums F strömt radial durch einen Zwischenraum zwischen der Druck­ fläche 43a und dem zweiten Reibelement 42b nach außen. Das Ar­ beitsfluid strömt weiterhin durch den Zwischenraum zwischen den vorstehenden Teilen oder der Profilverzahnung 9 und den Zähnen 38b in den radial äußeren Bereich des zweiten Raums E.
Da der erste Kolben 39 und der Kolben 38 als ein Paar von Kol­ ben fungieren, welche sich axial entsprechend den Änderungen des Hydraulikdrucks bewegen, können in diesem Ausführungsbei­ spiel die axialen Bewegungen dieser Elemente sehr stabil bzw. beständig sein. Demgemäß wird ein Kontakt zwischen den Elemen­ ten in dem Kupplungsverbindungsbereich verhindert. Genauer be­ schränkt der Drahtring 45 die Axialbewegung des Kolbens 38 in Richtung des Getriebes, während der ringförmige Kontaktbereich 23a der Turbinenradnabe 23 die Axialbewegung des ersten Kol­ bens 39 beschränkt. Dementsprechend, wie in Fig. 9 gezeigt, werden vorbestimmte Abstände zwischen der Reibfläche 70 und dem ersten Reibelement 42 und zwischen dem zweiten Reibelement 44 und der Druckfläche 43a jeweils aufrechterhalten, wenn der erste Raum D mit dem sich bewegenden Arbeitsfluid gefüllt ist.
Nachfolgend wird der Kupplungsvorgang der Überbrückungsvor­ richtung 4 beschrieben. Das Arbeitsfluid wird vom ersten Raum D durch den dritten Öldurchlass abgelassen. Dadurch strömt das Arbeitsfluid im ersten Raum D radial nach innen und das Ar­ beitsfluid im dritten Raum F strömt durch die Öffnungen 47 in den ersten Raum D. Dadurch bewegt sich der erste Kolben 39 axial in Richtung des Motors und das erste Reibelement 42a des ersten Reibverbindungsbereichs 49 kommt mit der Reibfläche 70 der vorderen Abdeckung 2 in Kontakt. In gleicher Weise bewegt sich der Kolben 38 axial in Richtung des Motors, sodass die Druckfläche 43a mit dem zweiten Reibelement 42b des ersten Reibverbindungsbereichs 49 in Kontakt kommt. Da sich die er­ sten und dritten Räume D und F über die Öffnungen 47 miteinan­ der in Verbindung befinden, kann der Kolben 38 ruckfrei bewegt und betätigt werden. Mit anderen Worten wirkt die Druckdiffe­ renz auf beide Kolben, um beide Kolben ruckfrei zu bewegen.
Die Überbrückungsvorrichtung 4 befindet sich außer Eingriff, indem das Arbeitsfluid in den ersten Raum D zugeführt wird. Das Arbeitsfluid trennt die Kolben 38 und 39 voneinander und trennt den Kolben 39 von der vorderen Abdeckung 2. Genauer, wenn das Arbeitsfluid durch den dritten Öldurchlass in den er­ sten Raum D zugeführt wird, bewegt sich das Arbeitsfluid radi­ al nach außen und strömt durch die Öffnungen 47 in den dritten Raum F. Als Ergebnis bewegen sich der ersten Kolben 39 und der Kolben 38 axial in Richtung des Getriebes. Der erste Kolben 39 bewegt sich bis der innere zylindrische Bereich 71 den ring­ förmigen Kontaktbereich 23a berührt. Der Kolben 38 bewegt sich, bis der äußere zylindrische Bereich 62 den Drahtring 45 berührt. Vorzugsweise sind der Drahtring 45 und der ringförmi­ ge Kontaktbereich 48 derart angeordnet, dass der Kolben 38 sich axial mehr als der ersten Kolben 39 bewegen kann. Wie oben beschrieben, ermöglichen die Öffnungen 47 den ruckfreien Betrieb des Kolbens 38. Mit anderen Worten wirkt der Druckun­ terschied auf beide Kolben, um beide Kolben ruckfrei zu bewe­ gen.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 11 eine modifizier­ te Überbrückungsvorrichtung 4 gemäß einem vierten Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das vierte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel, mit der Ausnahme von Bereichen, welche modifiziert wurden und nachfolgend erläutert werden. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dem dritten Ausführungs­ beispiel entspricht, wird es nicht im Detail beschrieben. Des Weiteren werden identische oder im Wesentlichen identische Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie im dritten Ausfüh­ rungsbeispiel bezeichnet.
Genauer wurde das dritte Ausführungsbeispiel derart modifi­ ziert, dass die innere Umfangsfläche des Kolbens 38 sich in diesem Ausführungsbeispiel nicht mit dem Kolbenmechanismus 37 in Kontakt befindet. Daher ist die innere Umfangsfläche des Kolbens 38 in diesem Ausführungsbeispiel nicht durch den Kol­ benmechanismus 37 abgestützt. Dieser Aufbau stellt eine Anordnung bereit, bei der die Räume an den axial gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 38 sich miteinander über einen radial in­ nerhalb des Kolbens 38 befindlichen Raum in Fluidverbindung befinden.
Der radial äußere Bereich des Kolbens 38 erstreckt sich über den radial äußeren Umfangsbereich des ersten Reibverbindungs­ bereichs 49 des ersten Kolbens 39 radial nach außen. Der radi­ al äußere Bereich des Kolbens 38 befindet sich im Wesentlichen nahe dem äußeren zylindrischen Bereich 8 der vorderen Abdec­ kung 2. Ein ringförmiger vierter Raum G wird radial außerhalb des ersten Kolbens 39 aufrechterhalten. Der vierte Raum G be­ findet sich axial zwischen dem Hauptkörper 5 der vorderen Ab­ deckung 2 und dem äußeren Umfangsbereich des Kolbens 38.
Ein ringförmiges Dichtelement 95 berührt die innere Umfangs­ fläche des äußeren zylindrischen Bereichs 8 der vorderen Ab­ deckung 2 und ist fest mit der äußeren Umfangsfläche des Kol­ bens 38 verbunden. Ein Raum ist zwischen dem äußeren zylindri­ schen Bereich 8, dem äußeren Umfangsbereich des Kolbens 38 und dem Dichtelement 95 gebildet. Das mit dem Kolben 38 verbundene Dichtelement 95 bildet ebenfalls einen Teil des Umfangs des vierten Raums G, derart, dass das Dichtelement 95 und der Kol­ ben 38 als ein Teiler wirken, um die Räume abzudichten.
Wie oben beschrieben, weist der vierte Raum G einen radial äu­ ßeren Bereich auf, welcher durch das Dichtelement 95 abgedich­ tet ist. Der vierte Raum G weist ebenfalls einen radial inne­ ren Bereich auf, welcher durch den Kupplungsverbindungsbereich in der Eingriffsposition geschlossen ist. Eine konische Feder 97 ist im vierten Raum G angeordnet. Die konische Feder 97 ist axial und elastisch zumindest dann deformiert, wenn der Kolben 38 sich axial an eine Endposition an der Motorseite bewegt (d. h. die Position, welche den Eingriffszustand der Überbrüc­ kungsvorrichtung ermöglicht). Daher spannt die konische Feder 97 den Kolben 38 vor, um sich fort von der vorderen Abdeckung 2 bis zumindest in den Eingriffszustand der Überbrückungsvor­ richtung zu bewegen.
Nachfolgend werden die ersten und Reibelemente 42a und 96 be­ schrieben, welche fest mit dem Reibverbindungsbereich 49 des ersten Kolbens 39 verbunden sind. Das erste Reibelement 42a ist das gleiche wie das des dritten Ausführungsbeispiels. Das zweite Reibelement 96 ersetzt das zweite Reibelement 42b des dritten Ausführungsbeispiels. Das zweite Reibelement 96 weist einen Innendurchmesser auf, welcher gleich dem Innendurchmes­ ser des ersten Reibelements 42 ist, aber weist einen Außen­ durchmesser auf, welcher kleiner als der Außendurchmesser des ersten Reibelements 42a ist. Damit ist die radiale Breite des zweiten Reibelements 96 vorzugsweise halb so groß wie die ra­ diale Breite des ersten Reibelements 42a. Im Eingriffszustand der Überbrückungsvorrichtung ist nur der radial innere Bereich der Druckfläche 43a des Kolbens 38 mit dem zweiten Reibelement 96 in Kontakt. Der radial äußere Bereich der Druckfläche 43a ist von dem entsprechenden radialen Bereich des ersten Reibverbindungsbereichs 49, welcher im Eingriffszustand der Überbrückungsvorrichtung das zweite Reibelement 96 trägt, be­ abstandet. Der Raum zwischen dem radial äußeren Bereich der Druckfläche 43a und dem entsprechenden radialen Bereich des ersten Reibverbindungsbereichs 49 bildet ein Bereich des vor­ her beschriebenen vierten Raumes G.
In diesem Ausführungsbeispiel weist das Laufradgehäuse 15 vor­ stehende Teile oder eine Profilverzahnung 100 im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel auf, welches vorstehende Teile oder eine Profilverzahnung verwendet, die am äußeren zylindrischen Bereich 8 der vorderen Abdeckung 2 gebildet war. Weiter weist das Laufradgehäuse 15 einen Hülsenbereich 101 auf, welcher axial gegenüberliegend dem äußeren zylindrischen Bereich 38a des Kolbens 38 angeordnet ist.
Zusätzlich sind in diesem Ausführungsbeispiel die inneren Um­ fangsflächen der sich axial erstreckenden zweiten Klauenberei­ che 53c des angetriebenen Elements 53 radial durch eine zweite äußere Umfangsfläche 105 der Turbinenradnabe 23 abgestützt. Ebenfalls ersetzt ein erster Eingriffsbereich 103 den ersten Eingriffsbereich 80 des dritten Ausführungsbeispiels. Der er­ ste Eingriffsbereich 103 weist eine Vielzahl von Klauenberei­ chen 104 auf und ist in diesem Ausführungsbeispiel integral mit dem Turbinenradgehäuse gebildet. Vorzugsweise ist der er­ ste Eingriffsbereich 103 als ein einstückiges Element mit dem Turbinenradgehäuse gebildet. Die Klauenbereiche 104 des ersten Eingriffsbereichs 103 sind nicht drehbar mit den Klauenberei­ chen 53c des angetriebenen Elements 53 verbunden, sodass das angetriebene Element und das Turbinenrad sich miteinander dre­ hen. Die Klauenbereiche 53c sind bezüglich der Klauenbereiche 104 axial bewegbar.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die erste Antriebsplatte 54 eines dritten Ausführungsbeispiels nicht vorhanden. Alternativ wurde der erste Kolben 39 modifiziert, sodass er die Torsions­ federn 52 abstützt und als ein Dämpfergehäuse dient. Genauer weist der erste Kolben 39 einen Federabstützbereich 102 auf. Der Federabstützbereich 102 stützt die radial gegenüberliegen­ den Seiten der Torsionsfedern 52 ab. Der Federabstützbereich 102 ist ein axial vorstehender Bereich, welcher mittels Ziehen o. dgl. gebildet wird. Der Federabstützbereich 102 weist keine axiale Öffnung oder Aussparung auf. Im Federabstützbereich 102 werden die Bereiche, welche sich mit den Torsionsfedern 52 in Kontakt befinden, einer vorbestimmten thermischen Behandlung oder dergleichen während des Herstellungsprozesses ausgesetzt. Wie oben beschrieben, dient der erste Kolben 39 als ein Dämp­ fergehäuse des Dämpfermechanismus 40. Daher kann auf eine der Antriebsplatten (d. h. in diesem Fall die Antriebsplatte 54a) verzichtet werden. Als Ergebnis ist die benötigte Anzahl von Teilen verringert und der gesamte Aufbau kann einfacher ausge­ führt werden.
Während des Zustands des Nichteingriffs der Überbrückungsvor­ richtung 4 wird das Arbeitsfluid vom dritten Öldurchlass in den ersten Raum D zugeführt. Das Arbeitsfluid im ersten Raum D bewegt sich radial nach außen und strömt in den vierten Raum G über einen Zwischenraum zwischen der Reibfläche 70 der vorde­ ren Abdeckung 2 und dem ersten Reibelement 42a. Das Arbeits­ fluid im vierten Raum G strömt dann radial nach innen durch einen Zwischenraum zwischen dem zweiten Reibelement 96 und der Druckfläche 43a. Das Arbeitsfluid strömt weiter in den zweiten Raum E über den Zwischenraum zwischen dem inneren Umfangsbe­ reich des Kolbens 38 und dem Dämpfermechanismus 40.
In diesem Zustand beschränkt die konische Feder 97 die Axial­ bewegung des Kolbens 38 in Richtung des Motors. Daher kann ein Widerstandsdrehmoment (drag torque) verhindert werden, wenn sich die Überbrückungskupplung 4 im Zustand des Nichtein­ griffs, d. h. im ausgerückten Zustand befindet.
Wenn das Arbeitsfluid vom ersten Raum D durch den dritten Öl­ durchlass abgelassen wird, bewegen sich der erste Kolben 39 und der Kolben 38 axial in Richtung des Motors. Dadurch wird das erste Reibelement 42a gegen die Reibfläche 70 gedrückt und die Reibfläche 43a wird gegen das zweite Reibelement 96 ge­ drückt. Da in diesem Ausführungsbeispiel das zweite Reibele­ ment 96 einen kleineren effektiven Radius als das zweite Rei­ belement 42b des ersten Ausführungsbeispiels hat, kann das Drehmoment, welches durch das zweite Reibelement 96 übertragen werden kann, kleiner sein als das im ersten Ausführungsbei­ spiel. In diesem Ausführungsbeispiel weist jedoch das zweite Reibelement 96 einen kleineren Flächenbereich infolge des kleineren Außendurchmessers auf und weist dadurch einen Auf­ nahmebereich zur Aufnahme eines vergrößerten Druckes auf. Bei zweckmäßiger Bestimmung des Drucks am Kolben 38 kann daher das zweite Reibelement 96 derart ausgelegt werden, dass es ein Drehmoment gleich oder größer als das im Stand der Technik überträgt.
Wenn das Arbeitsfluid vom dritten Öldurchlass in den ersten Raum D zugeführt wird, bewegen sich der erste Kolben 39 und der Kolben 38 axial in der Richtung des Getriebes, um die Überbrückungsvorrichtung außer Eingriff zu bringen. Gleichzei­ tig bewegt die konische Feder 97 den Kolben 38 verlässlich und ruckfrei in Richtung des Getriebes.
Nachfolgend wird ein fünftes Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung beschrieben. Bezugnehmend auf Fig. 12 wurde die Überbrückungsvorrichtung 4 entsprechend dem fünften Aus­ führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung modifiziert. Das fünfte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem vierten Ausführungsbeispiel mit Ausnahme der nachfolgend be­ schriebenen Teile, welche modifiziert worden sind. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dem vierten Ausführungs­ beispiel entspricht, wird es nachfolgend nicht im Detail be­ schrieben. Daher werden nachfolgend auch gleiche oder im We­ sentlichen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie im vierten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Insbesondere wurde das vierte Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass ein zweites Reibelement 106 in diesem Ausfüh­ rungsbeispiel vorgesehen ist, welches das zweite Reibelement 96 des vierten Ausführungsbeispiel ersetzt. Das zweite Reibe­ lement 106 weist im Wesentlichen den gleichen Außendurchmesser wie das erste Reibelement 42a auf, weist jedoch einen größeren Innendurchmesser auf. Daher ist die radiale Breite des zweiten Reibelements 106 vorzugsweise die Hälfte der radialen Breite des ersten Reibelements 42a. Die Reibfläche, welche zwischen dem zweiten Reibelement 106 und der Druckfläche 43a definiert ist, weist einen größeren effektiven Radius als die durch das erste Reibelement 42a definierte. Daher kann das Drehmoment, welches durch das zweite Reibelement 106 übertragen wird, ver­ größert werden. Daher kann das Drehmoment, welches durch das zweite Reibelement 106 übertragen wird, gleich oder größer sein als das Drehmoment, welches durch das erste Reibelement 42a übertragen wird, selbst wenn die auf den Kolben 38 ausge­ übte Druckkraft kleiner als die durch den ersten Kolben 39 aufgebrachte Kraft ist.
Nachfolgend wird ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung beschrieben. In Fig. 13 wurde die Überbrüc­ kungsvorrichtung 4 entsprechend dem sechsten Ausführungsbei­ spiel modifiziert. Das sechste Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Teile, welche modifiziert wur­ den. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen gleich dem dritten Ausführungsbeispiel ist, wird es nachfolgend nicht im Detail beschrieben. Weiter werden identische oder im Wesentli­ chen identische Teile nachfolgend mit den gleichen Bezugszei­ chen wie im dritten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Insbesondere wurde das dritte Ausführungsbeispiel gemäß diesem Ausführungsbeispiel derart modifiziert, dass ein vierter Raum G axial zwischen dem Kolben 38 und der vorderen Abdeckung 2 gebildet ist. Der vierte Raum G ist axial zwischen dem Kolben 38 und der vorderen Abdeckung 2 gebildet. Der vierte Raum G ist radial außerhalb des ersten Reibverbindungsbereichs 49 des ersten Kolbens 39 angeordnet und entspricht dem vierten Raum G im vierten und fünften Ausführungsbeispiel. In diesem Ausfüh­ rungsbeispiel ist der dritte Raum F axial zwischen dem Kolben 38 dem äußeren Umfangsbereich des Kolbens 39 gebildet und ist ähnlich dem Raum F im dritten Ausführungsbeispiel.
Der dritte Raum F befindet sich mit dem ersten Raum D über die Öffnungen 47 in Verbindung, welche im ersten Kolben 39 gebil­ det sind. Der innere Umfangsbereich des dritten Raums F ist bezüglich des zweiten Raums E mittels eines Abdichtmechanismus abgedichtet. Der Abdichtmechanismus wird durch einen Reifen bzw. Ring 111 und einen Dichtring 112 gebildet. Genauer ist der Ring 111 an den äußeren Umfang einer Antriebsplatte 142 geschweißt. Die Antriebsplatte 142 ersetzt die ersten und zweiten Antriebsplatten 54a und 54b des dritten Ausführungs­ beispiels.
Der Ring 111 ist ein zylindrisches Element und bildet die äu­ ßere Umfangsfläche der Antriebsplatte 142. Der Ring 111 weist an seiner äußeren Umfangsfläche eine ringförmige Aussparung auf. Ein Dichtring 112 ist in der ringförmigen Aussparung des Rings 111 angeordnet. Der Dichtring 112 berührt die innere Um­ fangsfläche des Kolbens 38. Auf diese Weise wird die innere Um­ fangsfläche des inneren zylindrischen Bereichs 46 des Kolbens 38 radial an der äußeren Umfangsfläche des Rings 111 abge­ stützt.
Der zweite Reibverbindungsbereich 43 des Kolbens 38 weist eine Vielzahl von axialen Durchgangsöffnungen 109 auf. Die Öffnun­ gen 109 sind in Umfangsrichtung auf dem gleichen Kreis ange­ ordnet. Die Öffnungen 109 sind derart ausgebildet, dass die Fluidkommunikation des dritten und vierten Raumes F und G zum zweiten Raum E unterbrochen ist, wenn sich der Kolben 38 mit dem zweiten Reibelement 42b in Kontakt befindet. Der obige Kommunikationszustand tritt auf, wenn der Kolben 38 sich axial vom zweiten Reibelement 42 beabstandet befindet. In diesem Ausführungsbeispiel weist das zweite Reibelement 43b eine ringförmige Aussparung auf, welche in der radialen Position entsprechend den radialen Positionen der Öffnungen 109 gebil­ det ist. Diese ringförmige Aussparung weist eine größere ra­ diale Länge als die Öffnungen 109 auf, sodass sich die Öffnungen 109 innerhalb der ringförmigen Aussparung befinden. Mit anderen Worten ist das zweite Reibelement 42b aus einem radial äußeren Reibelement 107 und einem radial inneren Reibelement 108 gebildet und die ringförmige Aussparung zwischen den Ele­ menten 107 und 108 entspricht den Radialpositionen der Öffnun­ gen 109.
Wenn sich der Kupplungsverbindungsbereich im Nicht- Eingriffszustand befindet, wird das Arbeitsfluid vom dritten Öldurchlass in den ersten Raum D zugeführt. Das Arbeitsfluid bewegt sich dann im ersten Raum D radial nach außen und strömt durch die Öffnungen 47 in den dritten Raum F. Das Arbeitsfluid strömt durch den Zwischenraum zwischen der Reibfläche 70 und dem ersten Reibelement 42 in den vierten Raum G. Das Arbeits­ fluid im dritten Raum F strömt durch einen Zwischenraum zwi­ schen dem radial inneren Reibelement 108 und der Druckfläche 43a radial nach außen und strömt durch die Öffnungen 109 in den zweiten Raum E. Das Arbeitsfluid im vierten Raum G strömt durch den Zwischenraum zwischen dem radialen äußeren Reibele­ ment 107 und der Druckfläche 43a in den zweiten Raum E und strömt durch die Öffnungen 109.
Wenn das Öl vom ersten Raum D durch den dritten Öldurchlass abgelassen wird, strömt das Arbeitsfluid im dritten Raum F durch die Öffnungen 47 in den ersten Raum D. Das Arbeitsfluid im vierten Raum G strömt entlang den Seiten der ersten und zweiten Reibelemente 42a und 42b radial nach innen. Dadurch bewegen sich der erste Kolben 39 und der Kolben 38 axial in Richtung des Motors, sodass das erste Reibelement 42a gegen die Reibfläche 70 gedrückt wird und die Reibfläche 43a gegen das zweite Reibelement 42b gedrückt wird. Auf diese Weise be­ findet sich die Überbrückungsvorrichtung 4 im Eingriff. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein druckaufnehmender Bereich des Kolbens 38 radial nach innen und nach außen über das zwei­ te Reibelement 42b vergrößert. Da der druckaufnehmende Bereich des Kolbens 38 vergrößert ist, kann die Druckkraft, welche vom Kolben 38 auf das zweite Reibelement 42b wirkt, groß sein. Da­ her ist das Übertragungsdrehmoment der Überbrückungsvorrich­ tung 4 vergrößert.
Der Kolben 38 weist einen Bewegungsbereich 141 auf, welcher sich vom radial inneren Bereich des dritten Raums F radial nach innen erstreckt. Der Bewegungsbereich 141 ist ein ring­ förmiger Bereich, welcher sich am inneren zylindrischen Be­ reich 46 des Kolbens 38 radial nach innen erstreckt. Der Bewe­ gungsbereich 141 erstreckt sich zwischen dem Dämpfermechanis­ mus 40 und dem Turbinenradgehäuse 20. Der Bewegungsbereich 141 weist einen inneren Umfang auf, welcher sich in die Umgebung des zweiten Klauenbereichs 53c des angetriebenen Elements 53 erstreckt.
Nachfolgend wird die Funktion des Bewegungsbereichs 141 im De­ tail beschrieben. Bei der Überbrückungsvorrichtung 4 dieses Ausführungsbeispiels unterteilt der erste Kolben 39 den Raum C in die ersten und zweiten Räume D und E. Der erste Raum D ist ein Raum, durch das Arbeitsfluid durch den dritten Öldurchlass zugeführt und abgelassen werden kann. Im Gegensatz dazu ist der zweite Raum E ein Raum, welcher im Wesentlichen zwischen dem Kolbenmechanismus 37 und dem Turbinenrad 11 angeordnet ist. Der Kolbenmechanismus 37 und das Turbinenrad 11 sind fest miteinander verbunden. Normalerweise strömt das Arbeitsfluid nicht in den zweiten Raum E. In diesem Fall, selbst im Nicht- Eingriffszustand der Überbrückungsvorrichtung 4 strömt das Ar­ beitsfluid in den ersten Raum D und das Arbeitsfluid strömt nicht durch einen Hauptbereich des zweiten Raums E. Daher kann infolge der Strömung des Arbeitsfluids der Hydraulikdruck im ersten Raum D kleiner werden als der im zweiten Raum E. Falls eine derartige Druckdifferenz auftritt, können sich der erste Kolben 39 und der Kolben 38 axial in Richtung des Motors bewe­ gen. Diese Axialbewegung würde einen Kontakt zwischen den Elementen im Kupplungsverbindungsbereich verursachen. Dieser Kon­ takt würde ein Widerstandsdrehmoment (drag torque) verursa­ chen.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der Kolben 38 im zweiten Raum E als ein Eingangselement angeordnet, welches sich zusam­ men mit der vorderen Abdeckung 2 dreht. Zusätzlich weist der Kolben 38 einen Bereich auf, welcher im radial inneren Bereich des zweiten Raums E angeordnet ist. Daher kann das Arbeits­ fluid durch den Bewegungsbereich 114 im zweiten Raum E bewegt bzw. aufgeschüttelt und zum Strömen gebracht werden. Dadurch wird ein Druckausgleich zwischen dem ersten und zweiten Raum D und E aufrecht erhalten. Dieser Druckausgleich zwischen dem ersten und zweiten Raum D und E unterstützt die Verhinderung der Axialbewegung des ersten Kolbens 39 oder des Kolbens 38 in Richtung des Motors. Dementsprechend kann das Widerstands­ drehmoment (drag torque) kleiner sein als bei dem Aufbau ohne den Bewegungsbereich 141.
Nachfolgend wird ein siebtes Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung beschrieben. In Fig. 14 wurde die Überbrüc­ kungsvorrichtung 4 entsprechend dem siebten Ausführungsbei­ spiel modifiziert. Das siebte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen modifizierten Teile. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dem dritten Ausführungs­ beispiel entspricht, wird es nachfolgend nicht im Detail be­ schrieben. Des Weiteren werden gleiche oder im Wesentlichen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie im dritten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Insbesondere wurde das dritte Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass ein Sprengring 118 in diesem Ausführungsbeispiel fest mit den vorstehenden Teilen oder der Profilverzahnung 9 der vorderen Abdeckung 2 verbunden ist. Der Sprengring 118 ist axial am äußeren zylindrischen Bereich 38a des Kolbens 38 an­ geordnet und ist zum Zwecke der Beschränkung der Axialbewegung des Kolbens 38 in Richtung des Motors vorgesehen.
Der erste Kolben 39 wurde derart modifiziert, dass er einen radial inneren Bereich aufweist, welcher bezüglich seines ra­ dial äußeren Bereichs axial in Richtung des Getriebes versetzt ist. Der Kolben 38 weist eine innere Umfangsfläche auf, welche drehbar und axial bewegbar durch einen zylindrischen Bereich 113 abgestützt ist, welcher am radial mittleren Bereich des ersten Kolbens 39 gebildet ist. Der zylindrische Bereich 113 des ersten Kolbens 39 weist an seiner äußeren Umfangsfläche eine ringförmige Aussparung auf. Ein Dichtring 114 ist in der ringförmigen Aussparung angeordnet. Der Dichtring 114 befindet sich mit der inneren Umfangsfläche des Kolbens 38 zur Abdich­ tung der Räume an den axial gegenüberliegenden Seiten des Kol­ bens 38 voneinander im Kontakt. Der erste Kolben 39 weist an seinem inneren Umfang einen inneren zylindrischen Bereich 143 auf, welcher sich axial in Richtung des Getriebes erstreckt. Der innere zylindrische Bereich 143 ist radial durch die äuße­ re Umfangsfläche der Turbinenradnabe 23 abgestützt. Die Turbi­ nenradnabe 23 weist an ihrer äußeren Umfangsfläche eine ring­ förmige Aussparung auf. Ein Dichtring 114 ist in der ringför­ migen Aussparung der Turbinenradnabe 23 angeordnet. Der Dich­ tring 114 befindet sich mit der inneren Umfangsfläche des in­ neren zylindrischen Bereichs 143 des ersten Kolbens 39 in Kon­ takt.
Ein Dämpfermechanismus 119 ist axial an der Motorseite des in­ neren Umfangsbereichs des ersten Kolbens 39 angeordnet. Daher ist der Dämpfermechanismus 119 im ersten Raum D angeordnet. Der Dämpfermechanismus 119 wird durch eine Antriebsplatte 131, Torsionsfedern 52 und ein angetriebenes Element 133 gebildet. Die Antriebsplatte 131 ersetzt die ersten und zweiten An­ triebsplatten 54a und 54b des dritten Ausführungsbeispiels.
Die Antriebsplatte 131 weist einen radial äußeren Bereich auf, welcher fest mit dem ersten Kolben 39 verbunden ist. Die An­ triebsplatte 131 stützt die Motorseite der Torsionsfedern 52 in Axialrichtung ab. Der erste Kolben 39 weist eine Federauf­ nahme 135 auf, welche die Getriebeseite der Torsionsfeder 52 in Axialrichtung abstützt. Der Federaufnahmebereich 135 stützt auch die gegenüberliegenden radialen Enden der Torsionsfedern 52 ab. Das angetriebene Element 133 ist ein scheibenförmiges Element, welches an seinem inneren Umfang Zähne 116 aufweist. Die Zähne 116 sind nicht drehbar aber axial bewegbar mit Zäh­ nen 117 im Eingriff. Die Zähne 117 sind am äußeren Umfang der Turbinenradnabe 23 gebildet. Zwischenräume, welche sich über die gesamte axiale Länge der Zähne 116 und 117 erstrecken, sind zwischen diesen Zähen 116 und 117 gebildet.
Das angetriebene Element 133 weist einen äußeren Umfangsbe­ reich 115 auf. Die äußere Umfangsfläche des äußeren Umfangsbe­ reichs 115 wird radial durch die innere Umfangsfläche des zy­ lindrischen Bereichs 113 des ersten Kolbens 39 abgestützt.
Nachfolgend wird ein achtes Ausführungsbeispiel der vorliegen­ den Erfindung beschrieben. In Fig. 15 ist eine modifizierte Überbrückungsvorrichtung 4 entsprechend dem achten Ausfüh­ rungsbeispiel dargestellt. Das achte Ausführungsbeispiel ent­ spricht im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel mit Ausnahme von nachfolgend erläuterten Teilen, welche modifi­ ziert wurden. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel entspricht, wird es nachfol­ gend nicht im Detail beschrieben. Des Weiteren werden identi­ sche oder im Wesentlichen identische Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie im dritten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Insbesondere wurde das dritte Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass ein Sprengring 81 an der äußeren Umfangsfläche der zweiten Antriebsplatte 54b in diesem Ausführungsbeispiel angeordnet ist. Der Drahtring 45 des dritten Ausführungsbei­ spiel wurde entfernt. Der Sprengring 81 ist axial gegenüber dem inneren zylindrischen Bereich 46 des Kolbens 38 angeord­ net. Im dritten Ausführungsbeispiel wird die Axialbewegung des Kolbens 38 am radial äußeren Bereich des Kolbens 38 durch den Drahtring 45 beschränkt. Im achten Ausführungsbeispiel ist die Axialbewegung des Kolbens 38 am radial inneren Bereich des Kolbens 38 durch den Sprengring 81 beschränkt.
Zusätzlich positionieren in diesem Ausführungsbeispiel die er­ sten Klauenbereiche 80b das angetriebene Element 53 in Radial­ richtung. Die Antriebsplatte 54b im dritten Ausführungsbei­ spiel positioniert das angetriebene Element in Radialrichtung. Die inneren Umfangsflächen der Klauenbereiche 80b befinden sich mit den äußeren Umfangsflächen der Klauenbereiche 53c in Kontakt, um das angetriebene Element 53 in Radialrichtung zu positionieren.
Nachfolgend wird ein neuntes Ausführungsbeispiel beschrieben. In Fig. 16 ist eine modifizierte Überbrückungsvorrichtung 4 gemäß dem neunten Ausführungsbeispiel dargestellt. Das neunte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel, mit Ausnahme von nachfolgend beschriebe­ nen Teilen. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel entspricht, wird es nachfolgend nicht im Detail beschrieben. Überdies werden identische oder im Wesentlichen identische Teile mit den gleichen Bezugszei­ chen wie im dritten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Insbesondere wurde das dritte Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass in diesem Ausführungsbeispiel der erste Kolben 39 an seinem radial mittleren Bereich einen zylindrischen Be­ reich 146 aufweist. Der zylindrische Bereich 146 stützt den inneren Umfangsbereich des Kolbens 38 ab.
Zusätzlich ersetzt in diesem Ausführungsbeispiel ein Dämpfer­ mechanismus 120 den Dämpfermechanismus 40 des dritten Ausfüh­ rungsbeispiels. Der Dämpfermechanismus 120 ist an der Getrie­ beseite des inneren Umfangsbereichs des ersten Kolbens 39 an­ geordnet. Der Dämpfermechanismus 120 wird im Wesentlichen aus einer Antriebsplatte 121, einer angetriebenen Platte 122 und einer Vielzahl von Torsionsfedern 123 gebildet. Die An­ triebsplatte 121 ist eine ringförmige Platte und ist an der Getriebeseite des ersten Kolbens 39 angeordnet. Die An­ triebsplatte 121 ist fest mit dem inneren Umfangsbereich des ersten Kolbens 39 verbunden. Genauer befindet sich die An­ triebsplatte 121 mit dem ersten Kolben 39 in Kontakt und der innere Umfangsbereich der Antriebsplatte 121 ist fest mit dem ersten Kolben 39 mittels einer Vielzahl von Nieten 124 verbun­ den. Die Antriebsplatte 121 weist Stützelemente 125 und 126 auf, um die radial gegenüberliegenden Seiten jeder Torsionsfe­ der 123 abzustützen. Die Antriebsplatte 121 weist ebenfalls Stützelemente 127 auf, um die in Umfangsrichtung gegenüberlie­ genden Enden der Torsionsfedern 123 abzustützen. Die angetrie­ bene Platte 123 weist einen ringförmigen Bereich 128 auf, wel­ cher fest mit der Turbinenradnabe 23 mittels einer Vielzahl von Nieten 129 verbunden ist. Die angetriebene Platte weist ebenfalls Klauen 130 auf, welche sich axial in Richtung des Motors erstrecken und sich mit den in Umfangsrichtung gegen­ überliegenden Enden jeder Torsionsfeder 123 im Eingriff befin­ den.
Nachfolgend wird ein zehntes Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung beschrieben. In Fig. 17 ist eine modifizierte Überbrückungsvorrichtung 4 entsprechend dem zehnten Ausfüh­ rungsbeispiel dargestellt. Das zehnte Ausführungsbeispiel ent­ spricht im Wesentlichen dem neunten Ausführungsbeispiel mit der Ausnahme von nachfolgend beschriebenen Bereichen, welche modifiziert wurden. Da dieses Ausführungsbeispiel im Wesentlichen das gleiche wie das neunte Ausführungsbeispiel ist, wird es nachfolgend nicht im Detail beschrieben.
Insbesondere wurde das neunte Ausführungsbeispiel derart modi­ fiziert, dass in diesem Ausführungsbeispiel ein Springring 82 an einem zylindrischen Bereich 146 des ersten Kolbens 39 ange­ ordnet ist. Der Springring 82 ist gegenüber dem inneren zylin­ drischen Bereich 46 des Kolbens 38 angeordnet. In diesem Aus­ führungsbeispiel ist die Axialbewegung des radial äußeren Be­ reichs des Kolbens 38 ebenfalls beschränkt. Genauer ist ein Drahtring 45 an vorstehenden Teilen oder einer Profilverzah­ nung 9 der vorderen Abdeckung 2 in ähnlicher Weise wie dem er­ sten und dem siebten Ausführungsbeispiel angeordnet. Da jedoch im zehnten Ausführungsbeispiel die radial inneren und äußeren Bereich des Kolbens 38 gegen Axialbewegung beschränkt sind, kann die Position und Stellung des Kolbens 38 in der Überbrüc­ kungsvorrichtung im Nicht-Eingriffszustand stabil sein.
In der Überbrückungsvorrichtung für einen Drehmomentwandler der vorliegenden Erfindung ist das angetriebene Element in ei­ nen Bereich zur Durchführung der Drehmomentübertragung und ei­ nen Bereich, welcher radial abgestützt ist, unterteilt. Daher ist es nicht notwendig, die Turbinenradnabe zur Herstellung eines Vorsprungs oder einer Profilverzahnung zu bearbeiten. Dementsprechend kann im Vergleich mit dem Stand der Technik der Aufbau einfach ausgeführt sein und die Arbeitskosten sind gering.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung einen Drehmomentwandler 1, welcher eine Überbrückungsvorrichtung 4 mit einem vereinfachten Aufbau aufweist. Die Überbrückungsvor­ richtung 4 weist vorzugsweise einen ersten Kolben 39, einen zweiten Kolben 38 und einen Dämpfermechanismus 40 auf. Der er­ ste Kolben 39 der Überbrückungsvorrichtung 4 ist nahe einer Reibfläche 70 einer vorderen Abdeckung angeordnet. Der Dämpfermechanismus 40 weist ein Antriebselement 54, ein angetrie­ benes Element 53 und mindestens eine Torsionsfeder 52 auf. Der Dämpfermechanismus 40 verbindet den ersten Kolben 39 mit einer Turbinenradnabe 11 elastisch in Rotationsrichtung. Der zweite Kolben 38 kann sich in einem Raum C entsprechend Änderungen des Drucks im Raum C bewegen und ist an der Seite des ersten Kolbens 39 angeordnet, welche von der Reibfläche 70 der vorde­ ren Abdeckung abgewandt bzw. entfernt ist. Das angetriebene Element 53 ist ein scheibenförmiges Element. Der zweite Kolben 38 weist eine innere Umfangsfläche auf, welche drehbar und axial bewegbar an der äußeren Umfangsfläche des angetriebenen Elements 53 abgestützt ist. Der Kolben 38 ist drehfest aber axial bewegbar mit der vorderen Abdeckung 2 verbunden. Der zweite Kolben 38 weist einen Innendurchmesser S auf, welcher größer als ein Außendurchmesser des Dämpfermechanismus 40 ist. Der zweite Kolben 38 ist radial außerhalb des Dämpfermechanis­ mus 40 angeordnet. Ein Dichtring 67 ist zwischen der äußeren Umfangsfläche des angetriebenen Elements 53 und der inneren Umfangsfläche des zweiten Kolbens 38 zur Abdichtung von Räumen an seinen axial gegenüberliegenden Seiten voneinander angeord­ net.

Claims (20)

1. Überbrückungsvorrichtung (4), welche in einem Drehmoment­ wandler verwendbar ist, welcher eine vordere Abdeckung (2) mit einer Reibfläche (70) an ihrer Innenseite, ein Laufrad (10) und ein Turbinenrad (11) aufweist, wobei die Überbrüc­ kungsvorrichtung (4) in einem Raum zwischen dem Turbinenrad (11) und der vorderen Abdeckung (2) zum mechanischen Ein­ greifen und Lösen der vorderen Abdeckung (2) vom Turbinen­ rad (11) angeordnet ist, wobei die Überbrückungsvorrichtung (4) umfasst:
  • - eine Platte (41), welche benachbart der Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung (2) angeordnet ist;
  • - einen Dämpfermechanismus (40) zur elastischen Verbindung der Platte (41) mit dem Turbinenrad (11) in einer Rota­ tionsrichtung, wobei der Dämpfermechanismus (40) ein An­ triebselement (54) zur Aufnahme eines Drehmoments von der Platte (41), ein angetriebenes Element (53) zur Ab­ gabe des Drehmoments an das Turbinenrad (11) und zumin­ dest eine Torsionsfeder (52) zur elastischen Verbindung des Antriebselements (54) mit dem angetriebenen Element (53) in der Rotationsrichtung aufweist;
  • - einen Kolben (38), welcher innerhalb des Raumes entspre­ chend Druckänderungen in dem Raum bewegbar ist, wobei der Kolben (38) ein ringförmiges Element ist, welches an einer Seite der Platte (41) abgewandt von der Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung (2) angeordnet ist, wobei der Kolben (38) drehfest mit der vorderen Abdeckung (2) aber axial bewegbar relativ zur vorderen Abdeckung (2) verbunden ist, wobei der Kolben (38) einen Innendurch­ messer aufweist, welcher größer als ein Außendurchmesser des angetriebenen Elements (53) des Dämpfermechanismus (40) ist, wobei der Kolben (38) radial außerhalb des angetriebenen Elements (53) des Dämpfermechanismus (40) angeordnet ist.
2. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Kolben (38) eine innere Umfangsfläche aufweist, welche relativ drehfest und axial bewegbar durch entweder die Platte (41) oder das angetriebene Element (54) abgestützt ist.
3. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Kolben (38) und die Platte (41) zwischen sich einen Druckraum bilden, und wobei die Überbrückungs­ vorrichtung (4) weiter einen Abdichtmechanismus (67) um­ fasst, welcher eine axiale Dichtung zwischen der inneren Umfangsfläche des Kolbens (38) und entweder der Platte (41) oder dem Antriebselement (54) bildet.
4. Überbrückungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element (53) ein Fenster (62) aufweist, wobei die Torsionsfeder (52) im Fenster (62) angeordnet ist, wobei das Antriebselement (54) durch ein Paar von kreisförmigen Platten (54a, 54b) gebil­ det ist, welche an axial gegenüberliegenden Seiten des an­ getriebenen Elements (53) angeordnet sind und die Torsions­ feder (52) abstützen, und das angetriebene Element (53) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aussparung (63) aufweist, wobei ein Befesti­ gungselement (56) in der Aussparung (63) angeordnet ist, um das Paar der kreisförmigen Platten (54a, 54b) miteinander zu befestigen, und um eine Relativrotation zwischen dem An­ triebselement (54) und dem angetriebenen Element (53) zu beschränken, wenn das Befestigungselement (63) mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aussparung (63) in Kon­ takt kommt.
5. Überbrückungsvorrichtung, welche in einem Drehmomentwandler (1) verwendet werden kann, der eine vordere Abdeckung (2) mit einer Reibfläche (70) an ihrer inneren Seite, ein Lauf­ rad (10) und ein Turbinenrad (11) aufweist, wobei die Über­ brückungsvorrichtung (4) in einem Raum zwischen dem Turbi­ nenrad (11) und der vorderen Abdeckung (2) zum mechanischen Eingreifen und Lösen der vorderen Abdeckung (2) vom Turbi­ nenrad (11) anordenbar ist, wobei die Überbrückungsvorrich­ tung (4) umfasst:
  • - eine Platte (41), welche benachbart zur Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung (2) angeordnet ist;
  • - einen Dämpfermechanismus (40), welcher die Platte (41) und das Turbinenrad (11) in einer Rotationsrichtung ela­ stisch verbindet, wobei der Dämpfermechanismus (40) ein Antriebselement (54) zur Aufnahme eines Drehmoments von der Platte (41), ein scheibenförmiges angetriebenes Ele­ ment (53) zur Abgabe des Drehmoments an das Turbinenrad (11) und zumindest eine Torsionsfeder (52) zum elasti­ schen Verbinden des Antriebselements (54) und des ange­ triebenen Elements (53) miteinander in der Rotations­ richtung aufweist;
  • - einen ringförmigen Kolben (38), welcher in dem Raum ent­ sprechend Druckänderungen in dem Raum axial bewegbar ist und an einer Seite der Platte (41) abgewandt von der Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung (2) angeordnet ist, wobei der Kolben (38) eine innere Umfangsfläche aufweist, welche relativ drehbar und axial bewegbar durch eine äußere Umfangsfläche des angetriebenen Ele­ ments (53) abgestützt ist; und
  • - einen Abdichtmechanismus (67), welcher zwischen der äu­ ßeren Umfangsfläche des angetriebenen Elements (53) und der inneren Umfangsfläche des Kolbens (38) zur Abdichtung von Räumen an axial gegenüberliegenden Seiten von­ einander angeordnet ist.
6. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Elements (53) eine ringförmige Aussparung (65) aufweist, und dass der Abdichtmechanismus ein ringförmiges Dichtele­ ment (67) aufweist, welches in der Aussparung (65) angeord­ net ist, um die innere Umfangsfläche des Kolbens (38) zu kontaktieren.
7. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das angetriebene Element (53) ein Fenster (62) aufweist, wobei die Torsionsfeder (52) in dem Fenster (62) angeordnet ist, wobei das Antriebselement (54) aus ei­ nem Paar von kreisförmigen Platten (54a, 54b) gebildet ist, welche an axial gegenüberliegenden Seiten des angetriebenen Elements (53) angeordnet sind und die Torsionsfeder (52) abstützen.
8. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das angetriebene Element (53) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aussparung (63) aufweist, wo­ bei ein Befestigungselement (56) in der Aussparung (63) an­ geordnet ist, um das Paar der kreisförmigen Platten (54a, 54b) miteinander zu befestigen und um einer Relativrotation zwischen dem Antriebselement (54) und dem angetriebenen Element (53) zu beschränken, wenn das Befestigungselement (56) mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aus­ sparung (63) in Kontakt kommt.
9. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das angetriebene Element (53) ein Fenster (62) aufweist, wobei die Torsionsfeder (52) in dem Fenster (62) angeordnet ist, wobei das Antriebselement (54) aus einem Paar von kreisförmigen Platten (54a, 54b) gebildet ist, welche an axial gegenüberliegenden Seiten des angetriebenen Elements (53) angeordnet sind und die Torsionsfeder (52) abstützen.
10. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das angetriebene Element (53) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aussparung (63) aufweist, wo­ bei ein Befestigungselement (56) in der Aussparung (63) an­ geordnet ist, um das Paar der kreisförmigen Platten (54a, 54b) miteinander zu befestigen und um eine Relativrotation zwischen dem Antriebselement (54) und dem angetriebenen Element (53) zu beschränken, wenn das Befestigungselement (56) mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aus­ sparung (63) in Kontakt kommt.
11. Drehmomentwandler (1) zur Übertragung des Drehmoments von einer Leistungseingangswelle zu einer Ausgangswelle umfas­ send:
  • - eine vordere Abdeckung (2), welche mit der Leistungsein­ gangswelle verbindbar ist, wobei die vorderen Abdeckung (2) an einer Innenseite eine Reibfläche (70) aufweist;
  • - ein Laufrad (10), welches mit der vorderen Abdeckung (2) verbunden ist, um eine Hydraulikkammer zusammen mit der vorderen Abdeckung (2) zu bilden;
  • - einem Turbinenrad (11), welches gegenüber dem Laufrad (10) angeordnet ist und welches innerhalb der Hydraulik­ kammer angeordnet ist, wobei das Turbinenrad (11) mit der Ausgangswelle verbindbar ist, wobei die vordere Ab­ deckung (2) und das Turbinenrad (11) einen Raum zwischen sich bilden;
  • - ein Leitrad (12), welches zwischen dem Laufrad (10) und dem Turbinenrad (11) angeordnet ist; und
  • - eine Überbrückungsvorrichtung (4), welche in dem Raum zum mechanischen Eingreifen und Lösen der vorderen Ab­ deckung (2) vom Turbinenrad (11) angeordnet ist, wobei die Überbrückungsvorrichtung (4) umfasst:
  • - eine Platte (41), welche benachbart zur Reibfläche (70) der vordere Abdeckung (2) angeordnet ist,
  • - einen Dämpfermechanismus (40), welcher zur elastischen Verbindung der Platte (41) mit dem Turbinenrad (11) in einer Rotationsrichtung angeordnet ist, wobei der Dämp­ fermechanismus (40) ein Antriebselement (54) zur Aufnah­ me eines Drehmoments von der Platte (41), ein angetrie­ benes Element (53) zur Abgabe des Drehmoments an das Turbinenrad (11) und zumindest eine Torsionsfeder (52) zum elastischen Verbinden des Antriebselements (54) und des angetriebenen Elements (53) miteinander in der Rota­ tionsrichtung aufweist, und
  • - einen Kolben (38), welcher innerhalb des Raums entspre­ chend Druckänderungen im Raum bewegbar ist, wobei der Kolben (38) ein ringförmiges Element ist, welches an ei­ ner Seite der Platte (41) abgewandt von der Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung (2) angeordnet ist, wobei der Kolben (38) drehfest mit der vorderen Abdeckung (2) verbunden ist, aber axial bewegbar relativ zur vorderen Abdeckung (2) ist, wobei der Kolben (38) einen Innen­ durchmesser aufweist, welcher größer als ein Außendurch­ messer des angetriebenen Elements (53) des Dämpfermecha­ nismus (40) ist, wobei der Kolben (38) radial außerhalb des angetriebenen Elements (53) des Dämpfermechanismus (40) angeordnet ist.
12. Drehmomentwandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (38) eine innere Umfangsfläche aufweist, welche relativ drehfest und axial bewegbar durch entweder die Platte (41) oder das Antriebselement (54) abgestützt ist.
13. Drehmomentwandler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (38) und die Platte (41) zwischen sich ei­ nen Druckraum bilden, und wobei die Überbrückungsvorrich­ tung (4) weiter einen Abdichtmechanismus (67) umfasst, wel­ cher eine axiale Dichtung zwischen der inneren Umfangsflä­ che des Kolbens (38) und entweder der Platte (41) oder dem Antriebselement (54) bildet.
14. Drehmomentwandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass das angetriebene Element (53) ein Fenster (62) auf­ weist, wobei die Torsionsfeder (52) im Fenster (62) ange­ ordnet ist, wobei das Antriebselement (54) durch ein Paar von kreisförmigen Platten (54a, 54b) gebildet ist, welche an axial gegenüberliegenden Seiten des angetriebenen Ele­ ments (53) angeordnet sind und die Torsionsfeder (52) ab­ stützen, und
das angetriebene Element (53) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aussparung (63) aufweist, wobei ein Befesti­ gungselement (56) in der Aussparung (63) angeordnet ist, um das Paar der kreisförmigen Platten (54a, 54b) miteinander zu befestigen, und um eine Relativrotation zwischen dem An­ triebselement (54) und dem angetriebenen Element (53) zu beschränken, wenn das Befestigungselement (63) mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aussparung (63) in Kon­ takt kommt.
15. Drehmomentwandler zur Übertragung von Drehmomenten von ei­ ner Leistungseingangswelle auf eine Ausgangswelle umfas­ send:
  • - eine vordere Abdeckung (2), welche mit der Leistungsein­ gangswelle verbindbar ist, wobei die vordere Abdeckung (2) an einer Innenseite eine Reibfläche (70) aufweist;
  • - ein Laufrad (10), welches mit der vordere Abdeckung (2) verbunden ist, um eine Hydraulikkammer zusammen mit der vordere Abdeckung (2) zu bilden;
  • - ein Turbinenrad (11), welches gegenüber dem Laufrad (10) angeordnet ist und welches innerhalb der Hydraulik­ kammer angeordnet ist, wobei das Turbinenrad (11) mit der Ausgangswelle verbindbar ist, wobei die vordere Ab­ deckung (2) und das Turbinenrad (11) zwischen sich einen Raum bilden;
  • - ein Leitrad (12), welches zwischen dem Laufrad (10) und dem Turbinenrad (11) angeordnet ist; und
  • - eine Überbrückungsvorrichtung (4), welche in dem Raum zum mechanischen Eingreifen und Lösen der vorderen Ab­ deckung (2) vom Turbinenrad (11) angeordnet ist, wobei die vordere Abdeckung (2) umfasst:
  • - eine Platte (41), welche benachbart der Reibfläche (70) der vordere Abdeckung (2) angeordnet ist,
  • - einen Dämpfermechanismus (40) zur elastischen Verbindung der Platte (41) mit dem Turbinenrad (11) in einer Rota­ tionsrichtung, wobei der Dämpfermechanismus (40) ein An­ triebselement (54) zur Aufnahme eines Drehmoments von der Platte (41), ein scheibenförmiges angetriebenes Ele­ ment (53) zur Abgabe des Drehmoments an das Turbinenrad (11) und zumindest eine Torsionsfeder (52) zum elasti­ schen Verbinden des Antriebselements (54) und des ange­ triebenen Elements (53) miteinander in der Rotations­ richtung aufweist,
  • - einen ringförmigen Kolben (38), welcher in dem Raum ent­ sprechend Druckänderungen in dem Raum axial bewegbar ist, und an einer Seite der Platte (41) abgewandt von der Reibfläche (70) der vorderen Abdeckung (2) angeord­ net ist, wobei der Kolben (38) eine innere Umfangsfläche aufweist, welche relativ drehbar und axial bewegbar durch eine äußere Umfangsfläche des angetriebenen Ele­ ments (53) abgestützt ist, und
  • - einen Abdichtmechanismus (67), welcher zwischen der äu­ ßeren Umfangsfläche des angetriebenen Elements (53) und der inneren Umfangsfläche des Kolbens(38) zur Abdichtung von Räumen an axial gegenüberliegenden Seiten voneinan­ der angeordnet ist.
16. Drehmomentwandler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Elements (53) eine ringförmige Aussparung (65) aufweist, und dass der Abdichtmechanismus ein ringförmiges Dichtelement (67) aufweist, welches in der Aussparung (65) angeordnet ist, um die innere Umfangsfläche des Kolbens (38) zu kontaktieren.
17. Drehmomentwandler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element (53) ein Fenster (62) auf­ weist, wobei die Torsionsfeder (52) in dem Fenster (62) an­ geordnet ist, wobei das Antriebselement (54) aus einem Paar von kreisförmigen Platten (54a, 54b) gebildet ist, welche an axial gegenüberliegenden Seiten des angetriebenen Ele­ ments (53) angeordnet sind und die Torsionsfeder (52) ab­ stützen.
18. Drehmomentwandler nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element (53) eine sich in Umfangs­ richtung erstreckende Aussparung (63) aufweist, wobei ein Befestigungselement (56) in der Aussparung (63) angeordnet ist, um das Paar der kreisförmigen Platten (54a, 54b) mit­ einander zu befestigen und um eine Relativrotation zwischen dem Antriebselement (54) und dem angetriebenen Element (53) zu beschränken, wenn das Befestigungselement (56) mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aussparung (63) in Kontakt kommt.
19. Drehmomentwandler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element (53) ein Fenster (62) auf­ weist, wobei die Torsionsfeder (52) in dem Fenster (62) an­ geordnet ist, wobei das Antriebselement (54) aus einem Paar von kreisförmigen Platten (54a, 54b) gebildet ist, welche an axial gegenüberliegenden Seiten des angetriebenen Ele­ ments (53) angeordnet sind und die Torsionsfeder (52) ab­ stützen.
20. Drehmomentwandler nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element (53) eine sich in Umfangs­ richtung erstreckende Aussparung (63) aufweist, wobei ein Befestigungselement (56) in der Aussparung (63) angeordnet ist, um das Paar der kreisförmigen Platten (54a, 54b) mit­ einander zu befestigen und um eine Relativrotation zwischen dem Antriebselement (54) und dem angetriebenen Element (53) zu beschränken, wenn das Befestigungselement (56) mit einem in Umfangsrichtung liegenden Ende der Aussparung (63) in Kontakt kommt.
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