DE10003674A1 - Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines aus mehreren Verpackungskomponenten gebildeten Verpackungsbehälters - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines aus mehreren Verpackungskomponenten gebildeten VerpackungsbehältersInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Kennzeichnung von zu einem Verpackungsbehälter zusammengesetzten Verpackungskomponenten (inneres und äußeres Hüllmaterial eines Verpackungsgutes, Packungseinlagen und -auflagen). DOLLAR A Es ist das Ziel, derartige Verpackungsbehälter gegen Fälschungen zu sichern. DOLLAR A Erreicht wird dies durch Versehen einzelner Verpackungskomponenten (8, 17, 23, 32, 33) mit Kennzeichnungsmerkmalen (12; 19; 26; 35; 37) und Aufbringen eines daraus generierten individuellen Packungscodes auf die fertige Packung (14), wobei ein Lesegerät (44) durch Vergleich von Einzelcodes und Gesamtcode die korrekte Zuordnung aller Komponenten überprüft.
Description
Unter "Verpackungsgut" sind im erfindungsgemäßen Sinn ein- oder mehrstückige
Gegenstände oder auch riesel- oder streufähige Materialien zu verstehen. Insbe
sondere betrifft die Erfindung ein Verpackungsgut der Tabak verarbeitenden Indu
strie und hier vorzugsweise Zigaretten sowie Filterzigaretten, die üblicherweise in
blockförmiger Formation in aufeinander folgenden Arbeitsschritten mit den einzel
nen Verpackungskomponenten in Form von Einlagen oder Auflagen versehen bzw.
in Form von inneren und äußeren Hüllzuschnitten umhüllt werden. Auf diese Weise
werden je nach Art der verwendeten Materialien Verpackungsbehälter in Form von
sogenannten Weichbecherpackungen oder Hartbecherpackungen (Hinged-Lid)
erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwecks Fälschungssicherung die Origi
nalität eines individuellen Verpackungsbehälters erkennbar zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass einzelne Verpackungs
komponenten mit vorzugsweise zufallsbedingten charakteristischen Kennzeich
nungsmerkmalen und wenigstens eine Verpackungskomponente mit einem eine
kryptographische Zusammensetzung der individuellen charakteristischen Kenn
zeichnungsmerkmale bildenden Kennzeichnungsmerkmal versehen werden. Durch
die Beschränkung der Kennzeichnung auf die Packungskomponenten ohne Einbe
ziehung des Verpackungsgutes ist mit vertretbarem Aufwand eine effektive Fäl
schungssicherung gewährleistet. Hierbei können die Kennzeichnungsmerkmale als
Zufallszahlen, sichtbar oder unsichtbar, in Klartext oder Barcode aufgebracht wer
den. Die Aufbringung selbst kann beispielsweise durch Druck, optisch (Laser),
magnetisch, elektrisch (Leitfähigkeit) oder auf andere Weise erfolgen.
Eine entsprechende von einem Lesegerät erfassbare Zuordnung der Materialkenn
zeichnungen der einzelnen Packungskomponenten zum kryptographisch zusam
mengesetzten Packungscode bzw. Vergleichscode kann gemäß einer Weiterbil
dung dadurch realisiert werden, dass die Verpackungskomponenten mit vor dem
Verpackungsprozess aufgebrachten charakteristischen Kennzeichnungsmerkmalen
in den Verpackungsprozeß gelangen und der fertige Verpackungsbehälter mit dem
kryptographisch zusammengesetzten Kennzeichnungsmerkmal versehen wird.
Eine alternative Verfahrensweise besteht darin, daß die zufallsbedingten charakte
ristischen Kennzeichnungsmerkmale beim Durchlaufen des Verpackungsprozesses
auf die zugeführten Verpackungskomponenten und das kryptographisch zusam
mengesetzte Kennzeichnungsmerkmal auf eine äußere bzw. von außen lesbare
Verpackungskomponente des konfektionierten Verpackungsbehälters aufgebracht
werden. Bei beiden Verfahrensweisen können zwecks Einbeziehung möglichst
vieler Packungskomponenten entweder ausschließlich von außen erfassbare Kenn
zeichnungsmerkmale als auch solche innerhalb der Packung befindlichen Kenn
zeichnungsmerkmale vorgesehen sein, die erst nach der Packungsöffnung
gelesen werden können.
Insbesondere in Anwendung des Herstellungsverfahrens für Zigarettenpackungen
besteht eine ausgewählte Verfahrensweise darin, dass die Kennzeichnungsmerk
male der Verpackungskomponenten beim Durchlaufen des Verpackungsprozesses
vorzugsweise auf einen Inneneinschlag, einen aufgelegten Kragen, einen Außen
einschlag, einen Aufreißstreifen sowie eine transparente Außenumhüllung des Ver
packungsbehälters aufgebracht werden.
Zweckmäßigerweise werden bei dem vorstehend bezeichneten Kennzeichnungs
verfahren die einzelnen Verpackungskomponenten beim Durchlaufen des Verpac
kungsprozesses nacheinander mit dem Verpackungsgut zusammengeführt.
Um die Fälschungssicherheit bei der alleinigen Kennzeichnung der Verpackungs
komponenten weiter zu erhöhen, wird außerdem vorgeschlagen, dass das krypto
graphisch zusammengesetzte Kennzeichnungsmerkmal zusätzliche produktionsbe
zogene Kennzeichnungsmerkmale umfaßt. Derartige Kennzeichnungsmerkmale
können beispielsweise Hinweise auf das Produktionsdatum, den Produktionsort und
den Operator des individuellen Verpackungsbehälters sein, so dass durch das Le
segerät neben dem Vergleichscode zu den einzelnen Verpackungskomponenten
eine Plausibilitätsanalyse zu den sonstigen Daten vorgenommen werden kann.
Hierbei darf das Lesegerät einen Packungscode nur einmalig zulassen, dass heißt
bei Wiederholung des gleichen Codes wird dieser als ungültig angesehen. Um die
Möglichkeit auszuschließen, mehrere Packungen mit den gleichen Kennzeich
nungsmerkmalen widerrechtlich zu produzieren, ist es sinnvoll, die Lesegeräte in
regelmäßigen Abständen untereinander zentral abzustimmen.
Ein bevorzugtes Kennzeichnungsverfahren sollte derart konzipiert sein, daß wenig
stens eines der Kennzeichnungsmerkmale, vorzugsweise das kryptographisch zu
sammengesetzte Kennzeichnungsmerkmal von außen lesbar ist.
Die Anordnung zum Aufbringen der Kennzeichnungsmerkmale Online bzw.
während des Verpackungsprozesses besteht darin, dass im Verpackungsprozess
aufeinander folgende Verpackungskomponenten zuführenden Förderorganen
Kennzeichnungsmittel zum Aufbringen von zufallsbedingten oder bestimmten Ei
genschaften der Verpackungskomponenten entsprechenden Kennzeichnungs
merkmalen zugeordnet sind und dass einem fertige Verpackungsbehälter transpor
tierenden Förderorgan ein Kennzeichnungsmittel zum Aufbringen eines eine kryp
tographische Zusammensetzung der Kennzeichnungsmerkmale der Verpackungs
komponenten bildenden Kennzeichnungsmerkmals zugeordnet ist. Auf diese Weise
sind viele Möglichkeiten geschaffen, die einzelnen Kennzeichnungsmerkmale be
liebig derart zu plazieren, dass sie am fertigen Verpackungsbehälter sichtbar oder
unsichtbar, d. h. erst nach Öffnung der Verpackung lesbar sind.
Nach einem weiteren Vorschlag wird eine Auswahl der Kennzeichnungsmittel -
bezogen auf die Materialbeschaffenheit der jeweiligen Verpackungskomponente -
dahingehend getroffen, dass einem Förderorgan für einen Inneneinschlag ein La
ser, einem Förderorgan zum Auflegen eines Kragens ein Drucker, einem Förderor
gan für einen Außeneinschlag ein Laser, einem Förderorgan für einen Aufreißstrei
fen ein Drucker und einem Förderorgan für konfektionierte und zellophanierte Ver
packungsbehälter ein Laser zum Aufbringen von charakteristischen Kennzeich
nungsmerkmalen bzw. eines kryptographisch zusammengesetzten Kennzeich
nungsmerkmals zugeordnet ist.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, dass Abweichungen von der
ursprünglichen Zuordnung einzelner Verpackungskomponenten zu einem daraus
hergestellten individuellen Verpackungsbehälter durch Identifizierung und Vergleich
von einzelnen komponentenspezifischen Kennzeichnungsmerkmalen und einem
kryptographischen Kennzeichnungsmerkmal des Verpackungsbehälters erkennbar
werden, so dass Hinweise auf widerrechtlich hergestellte bzw. manipulierte Pro
dukte hinsichtlich des Inhalts und der Verpackung erhalten werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispiels näher erläutert.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 Den ersten Teil einer Förder- und Verpackungsstrecke für Zigaretten
mit den zugeführten Verpackungskomponenten zugeordneten Kenn
zeichnungsmitteln,
Fig. 2 eine zweite Teilstrecke zum Verpacken von Zigaretten,
Fig. 3 den schematisierten Verfahrensablauf der Kennzeichnungsmittel bei
zwei im Verpackungsprozess kombinierten Verpackungs- und Folien
einschlagmaschinen,
Fig. 4 eine fertige Zigarettenpackung mit an unterschiedlichen Stellen der
Verpackungskomponenten aufgebrachten Kennzeichnungsmerkmalen
und
Fig. 5 den Einsatz eines Lesegerätes zum Lesen und Vergleichen der Kenn
zeichnungsmerkmale an den Verpackungskomponenten und dem
daraus generierten Packungsgesamtcode.
Gemäß Fig. 1 werden auf bekannte Weise in einer Blockbildestation 1 einer im
Einzelnen nicht weiter dargestellten Packmaschine 2 Zigaretten aus Magazin
schächten 3 entnommen und in definierter Anzahl jeweils zu einer verpackungsge
rechten Blockformation zusammengestellt und in Form von aufeinander folgenden
Zigarettenblöcken 4 in Richtung des Pfeils 6 transportiert und dabei durch Zusam
menführung mit einzelnen Verpackungskomponenten unter Einsatz zahlreicher
Verpackungswerkzeuge und Förderorgane verpackt.
Durch ein erstes Förderorgan 7 wird eine zu einem Inneneinschlag 8 des Zigaret
tenblocks 4 verarbeitete Stanniolbahn zugeführt, welcher ein Kennzeichnungsmittel
9 in Form eines Lasers zugeordnet ist, der gemäß Fig. 3 in Abhängigkeit von ei
nem von einer Steuereinheit 11 überwachten Takt- und Positionssignal der Pack
maschine 2 ein erstes Kennzeichnungsmerkmal 12 gemäß Fig. 4 auf den Innen
einschlag 8 aufbringt. Dieses Kennzeichnungsmerkmal 12 ist nach dem Umhüllen
und Falten des Inneneinschlags 8 um den Zigarettenblock 4 herum im Verlauf des
weiteren Verpackungsprozesses entlang der Förderbahn 6 unterhalb der Vorder
seite eines Klappdeckels 13 der fertigen Zigarettenpackung 14 gemäß Fig. 4 posi
tioniert.
Anschließend gelangen die eingeschlagenen Zigarettenblöcke 4 zu einem als Dreh
teller ausgebildeten Förderorgan 16, welches beispielsweise entsprechend der in
der offengelegten EP-Anmeldung 0 856 467 gezeigten Anordnung gestaltet sein
kann, und dem ebenfalls auf dort gezeigte Weise ein sogenannter Kragen 17 zuge
führt wird. Ein weiteres, dem Förderorgan 16 zugeordnetes, als Drucker ausgebilde
tes Kennzeichnungsmittel 18 versieht den Kragen 17 ebenfalls takt- und positions
gerecht gemäß Fig. 3 mit einem Kennzeichnungsmerkmal 19 gemäß Fig. 4.
Einem in Förderrichtung folgenden, ebenfalls in der zuvor genannten Offenlegungs
schrift offenbarten Drehteller 21 ist ein als Bandförderer ausgebildetes Förderorgan
22 zum Zuführen von Außeneinschlag-Zuschnitten 23 zugeordnet. Diesem
Förderorgan 22 ist wiederum ein weiteres durch einen Laser gebildetes Kennzeich
nungsmittel 24 zugeordnet, welches den Außeneinschlag 23 mit einem an einer
Schmalseite der fertigen Zigarettenpackung 14 erscheinenden Kennzeichnungs
merkmal 26 gemäß Fig. 4 versieht.
Die mit dem Außeneinschlag 23 zur Hartbecherpackung konfektionierten Zigaret
tenpackungen gelangen über einen als Trocknungsstrecke dienenden Linearförde
rer 27 und eine Überführungstrommel 28 in ein Stapelmagazin 29, welches ein Bin
deglied zu einer folgenden Zellophaniermaschine 31 gemäß Fig. 2 bildet.
In der Zellophaniermaschine 31 werden der Haupt-Packungsbahn (Förderrichtung
6) eine Folienbahn 32 und ein Aufreißstreifen 33 zugeführt, wobei den entspre
chenden Förderorganen 34 als Druckwerk ausgebildete Kennzeichnungsmittel 36
zum Aufbringen von Kennzeichnungsmerkmalen 35 und 37 auf die Folienbahn 32
bzw. den Aufreißstreifen 33 gemäß Fig. 4 zugeordnet sind. Das Aufbringen dieser
Kennzeichnungsmerkmale erfolgt wiederum in Abhängigkeit von einem von der
Steuereinheit 11 überwachten Takt- und Positionssignal der Zellophaniermaschine
31 gemäß Fig. 3.
Nach dem Herumfalten der mit dem Aufreißstreifen 33 versehenen Folienbahn 32
um die Hartbecherpackungen unter Einsatz eines Faltrevolvers 38 gelangen die
konfektionierten Zigarettenpackungen 14 auf ein bandförmiges Förderorgan 39,
welchem ein als Laser ausgebildetes Kennzeichnungsmittel 41 zum Aufbringen
eines gemäß Fig. 3 aus den zuvor erzeugten Kennzeichnungsmerkmalen 12, 19,
26, 35, 37 generierten bzw. kryptographisch zusammengesetzten, einen individu
ellen Packungscode bildenden Kennzeichnungsmerkmals 42 gemäß Fig. 4 zuge
ordnet ist.
Zum Zwecke des Vergleichs und der Überprüfung der korrekten Zuordnung der
Kennzeichnungsmerkmale 12, 19, 26, 35, 37 der einzelnen Verpackungskompo
nenten 8, 23, 32, 33 mit dem den Packungscode bildenden Kennzeichnungsmerk
mal 42 wird ein mit einem Display 43 versehenes Lesegerät 44 gemäß Fig. 5
eingesetzt, mit dem die Kennzeichnungsmerkmale 26, 35, 37 und 42 am Außenein
schlag 23, an der Folienbahn 32, am Aufreißstreifen 33 und der Zellophanfolie 32
von außen, d. h. an der geschlossenen bzw. unversehrten Zigarettenpackung und
die Kennzeichnungsmerkmale 12 und 19 nach Öffnen des Klappdeckels 13 auf ei
nem Abschnitt des Inneneinschlags 8 und dem Kragen 17 lesbar sind.
Als Kennzeichnungsmittel zum Aufbringen der Kennzeichnungsmerkmale 12, 26
und 42 kann ein Beschriftungslaser herkömmlicher Bauart, beispielsweise von der
Firma IWK Verpackungstechnik GmbH, DE eingesetzt werden.
Zum Aufbringen des Kennzeichnungsmerkmals 42 als Packungscode eignet sich
beispielsweise ein Laser der Firma Domino Laser Inc., durch den sich ein Material
abtrag vom Zuschnittmaterial an der Innenseite der Zellophanhülle von außen les
bar niederschlägt.
Das zum Lesen der Kennzeichnungsmerkmale verwendete Lesegerät darf einen
Packungscode 42 nur einmalig zulassen, d. h. bei einer Wiederholung eines einmal
ermittelten Packungscodes wird dieser als ungültig angesehen. Es sollte außerdem
die Möglichkeit gegeben werden, in regelmäßigen Abständen die Lesegeräte unter
einander zentral abzustimmen. Dieses ist nötig, um die Möglichkeit auszuschließen,
mehrere Packungen mit den gleichen Merkmalen widerrechtlich zu produzieren.
Claims (9)
1. Verfahren zum Herstellen eines ein Verpackungsgut aufnehmenden, aus
mehreren Verpackungskomponenten gebildeten Verpackungsbehälters, dadurch
gekennzeichnet, dass einzelne Verpackungskomponenten mit vorzugsweise zu
fallsbedingten charakteristischen Kennzeichnungsmerkmalen und wenigstens eine
Verpackungskomponente mit einem eine kryptographische Zusammensetzung der
individuellen charakteristischen Kennzeichnungsmerkmale bildenden Kennzeich
nungsmerkmal versehen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpac
kungskomponenten mit vor dem Verpackungsprozeß aufgebrachten charakteristi
schen Kennzeichnungsmerkmalen in den Verpackungsprozeß gelangen und der
fertige Verpackungsbehälter mit dem kryptographisch zusammengesetzten Kenn
zeichnungsmerkmal versehen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zufallsbe
dingten charakteristischen Kennzeichnungsmerkmale beim Durchlaufen des Ver
packungsprozesses auf die zugeführten Verpackungskomponenten und das kryp
tographisch zusammengesetzte Kennzeichnungsmerkmal auf eine äußere bzw. von
außen lesbare Verpackungskomponente des konfektionierten Verpackungsbehäl
ters aufgebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeich
nungsmerkmale der Verpackungskomponenten beim Durchlaufen des Verpac
kungsprozesses vorzugsweise auf einen Inneneinschlag, einen aufgelegten Kra
gen, einen Außeneinschlag, einen Aufreißstreifen sowie eine transparente Außen
umhüllung des Verpackungsbehälters aufgebracht werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ein
zelnen Verpackungskomponenten beim Durchlaufen des Verpackungsprozesses
nacheinander mit dem Verpackungsgut zusammengeführt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
das kryptographisch zusammengesetzte Kennzeichnungsmerkmal zusätzliche pro
duktionsbezogene Kennzeichnungsmerkmale umfaßt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eines der Kennzeichnungsmerkmale, vorzugsweise das kryptogra
phisch zusammengesetzte Kennzeichnungsmerkmal von außen lesbar ist.
8. Anordnung zum Herstellen eines ein Verpackungsgut aufnehmenden, aus
mehreren Verpackungskomponenten gebildeten Verpackungsbehälters, dadurch
gekennzeichnet, dass im Verpackungsprozeß aufeinander folgenden, Verpac
kungskomponenten (8, 17, 23, 32, 33) zuführenden Förderorganen (7; 16; 22; 34)
Kennzeichnungsmittel (9; 18; 24; 36) zum Aufbringen von zufallsbedingten oder
bestimmten Eigenschaften der Verpackungskomponenten entsprechenden Kenn
zeichnungsmerkmalen (12; 19; 26; 35; 37) zugeordnet sind und dass einem fertige
Verpackungsbehälter (14) transportierenden Förderorgan (39) ein Kennzeich
nungsmittel (41) zum Aufbringen eines eine kryptographische Zusammensetzung
der Kennzeichnungsmerkmale der Verpackungskomponenten bildenden Kenn
zeichnungsmerkmals (42) zugeordnet ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass einem För
derorgan (7) für einen Inneneinschlag (8) ein Laser (9), einem Förderorgan (16) zum
Auflegen eines Kragens (17) ein Drucker (18), einem Förderorgan für einen
Außeneinschlag (23) ein Laser (24), einem Förderorgan (34) für eine Zellophanfolie
(32) und einem Aufreißstreifen (33) ein Drucker (36) und einem Förderorgan
für konfektionierte und zellophanierte Verpackungsbehälter (14) ein Laser (41) zum
Aufbringen von charakteristischen Kennzeichnungsmerkmalen (12; 19; 26; 35; 37)
bzw. eines kryptographisch zusammengesetzten Kennzeichnungsmerkmals (42)
zugeordnet ist.
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