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DE10002802A1 - Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn

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Publication number
DE10002802A1
DE10002802A1 DE2000102802 DE10002802A DE10002802A1 DE 10002802 A1 DE10002802 A1 DE 10002802A1 DE 2000102802 DE2000102802 DE 2000102802 DE 10002802 A DE10002802 A DE 10002802A DE 10002802 A1 DE10002802 A1 DE 10002802A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw
laboratory
diagonal
panel
test strip
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2000102802
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dieffenbacher GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik J Dieffenbacher GmbH and Co
Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik J Dieffenbacher GmbH and Co, Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau filed Critical Maschinenfabrik J Dieffenbacher GmbH and Co
Priority to DE2000102802 priority Critical patent/DE10002802A1/de
Publication of DE10002802A1 publication Critical patent/DE10002802A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D45/00Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs
    • B23D45/18Machines with circular saw blades for sawing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D45/20Flying sawing machines, the saw carrier of which is reciprocated in a guide and moves with the travelling stock during sawing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D45/00Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs
    • B23D45/10Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs with a plurality of circular saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formattrennen einer mit aus einer kontinuierlich arbeitenden Presse austretenden endlosen Plattenbahn, bei der eine Diagonalsäge mit Schlitten während des Vorschubes der Plattenbahn auf Fahrschienen in Vorschubrichtung und gleichzeitig quer dazu bewegbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Diagonalsäge (4) und eine Laborschnittsäge (5) auf dem Schlitten (10) parallel mit ihren Sägeblättern (12, 13) und mit Abstand (s) zueinander angeordnet sind, wobei die zweite als Laborschnittsäge (5) nur bei Bedarf einer Laborplatte in die Schnittebene einsetzbar oder einschwenkbar vorgesehen ist. In einem weiteren Ausführungsbeispiel besteht die Anordnung in zwei unabhängig voneinander einsetz- und steuerbaren Diagonalsägen mit Schlitten in zwei Sägestationen wobei eine davon als Laborschnittsäge in vorgegebenem Zeitabstand für einen Laborschnitt von 50 bis 200 mm, vorzugsweise 100 bis 150 mm, Länge vorgesehen ist, und daß diese Laborschnittsäge bei einem Ausfall der Haupt- und Diagonalsäge als Reserve einsetzbar angeordnet ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriff ist aus der DE-OS 39 05 513 bekannt.
Bei der Herstellung von Furnierschichtholz z. B. sind umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen durchzuführen. Das Furnierschichtholz wird zumeist für tragende Bauteile und Konstruktionen verwendet, wie z. B. tragende Deckenstützträger, Dachgiebel, Fenster- und Türsturz etc.. Vom Hersteller werden für das Furnierschichtholz bestimmte Festigkeiteneigenschaften und Steifigkeiten garantiert, welche von den Anwendern für ihre statischen Berechnungen herangezogen werden.
Während der Herstellung sind ein stabiler Prozeß und regelmäßige Qualitätskontrollen unabdingbar, um nicht Gefahr zu laufen mangelhafte Ware auf den Markt zu bringen. Als eine wichtige Qualitätssicherungsmaßnahme werden u. a. in Abständen von ca. 1-4 Stunden Plattenproben aus dem laufenden Produktionsprozeß entnommen und im Labor untersucht.
Diese sogenannte Laborplatte wird in der Regel mit der Diagonalsäge, die sich unmittelbar hinter der Presse befindet, von der Plattenbahn abgetrennt. Dazu wird nach einem regulären Formatschnitt sofort ein zweiter Laborschnitt ausgeführt, der meist manuell ausgelöst wird. Die Länge der Laborplatte hängt von der Produktionsgeschwindigkeit und der Zykluszeit der Diagonalsäge ab. In der Regel ist die Laborplatte zwischen 500 und 1500 mm lang. Zur Durchführung der Labortests wäre jedoch eine Plattenlänge von 50-150 mm völlig ausreichend. So geht heute unnötig viel Material zwangsläufig verloren. Bei einer stündlichen Probenentnahme bei einer mittleren Probenlänge von 1000 mm und einer mittleren typischen Produktionsgeschwindigkeit von 50 mm/s, gehen beträchtliche 0,5% der Produktion durch die Laborschnitte verloren.
Als zusätzlicher Aufwand kommt hinzu, daß die Labortests nicht an der unhandlich großen Laborplatte durchgeführt werden können, sondern hiervon ein Streifen von 50-100 mm Breite manuell abgeschnitten wird. Weitere Kosten entstehen bei der Entsorgung der Reststücke. Die Platten dürfen nicht einfach deponiert werden, sondern werden im Kesselhaus verbrannt. Hierzu werden sie in einen Zerhacker geworfen und anschließend die Hackschnitzel zum Kesselhaus transportiert.
Nun könnte durch eine Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit der Diagonalsäge, die Länge der Laborschnitte minimiert werden. Dies ist jedoch problematisch, da die Schnittgeschwindigkeit nicht ohne Einbußen in der Schnittqualität erhöht werden darf. Eine Erhöhung nur der Rückfahrgeschwindigkeit erfordert eine Reduzierung des Übersetzungsverhältnisses des Vorschubantriebes. Dadurch wird die Drehzahl beim Schnittvorgang stark reduziert und somit die Schnittgenauigkeit negativ beeinflußt. Zudem läßt sich durch diese Maßnahmen die Schnittlänge nur geringfügig reduzieren.
Aus anderen Anlagen wie z. B. bei der Herstellung von Spanplatten ist der Einsatz von Doppeldiagonalsägen bekannt, bei denen 2 unabhängig voneinander arbeitende Diagonalsägen verwendet werden. Zwei Diagonalsägen werden dann gebraucht, wenn die aus der kontinuierlich arbeitende Presse austretenden Plattenbahn eine so hohe Geschwindigkeit hat, daß eine Diagonalsäge mit ihrer Schrittgeschwindigkeit nicht mehr ausreicht, um die geforderten Formate abzutrennen.
Die aufgeführten Nachteile treffen auch auf Vorrichtungen nach DE-OS 39 03 513 und Vorrichtungen beim Formattrennen von Span-, Faser- und Laminatplattenbahnen zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn zu schaffen, mit der eine kurze Laborplatte jeder Zeit oder in einem vorbestimmten Zeittakt aus der Plattenbahn wirtschaftlich abtrennbar und der Laboruntersuchung zuzuführen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach Anspruch 1 darin, daß die Diagonalsäge und eine Laborschnittsäge auf dem Schlitten parallel mit ihren Sägeblättern und mit Abstand s zueinander angeordnet sind, wobei die zweite als Laborschnittsäge nur bei Bedarf einer Laborplatte in die Schnittebene einsetzbar oder einschwenkbar vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführungsvariante ist von Vorteil, daß eine zusätzliche Laborschnittsäge mit eigenem Antriebsaggregat und Schwenkmechanismus auf dem Schlitten der Diagonalsäge montiert ist. Die Laborschnittsäge wird also auf dem selben Fahrwagen montiert wie die Hauptsäge und bei jedem Schnitt auf dem Führungsschlitten mitbewegt. Über einen eigenständigen Schwenkmechanismus kann die zusätzliche Säge nun wahlweise in Eingriff gebracht werden, um den gewünschten Laborschnitt zu erzeugen. Dabei ist die Länge der Laborprobe bzw. der Laborplatte durch den Abstand s zwischen den beiden Sägeblättern bestimmt. Durch entsprechende Programmierung der Steuerung kann nach einem Laborschnitt die nächste Schnittauslösung um die Laborschnittlänge wegabhängig später ausgelöst werden, um wieder die gewünschte Zuschnittlänge der Produktionsplatten d. h. der Formatplatten zu erhalten. Dabei sind die beiden Sägen nach dem ersten Beispiel spiegelbildlich zueinander auf dem Schlitten montiert, so daß der Abstand zwischen den Sägeblättern recht klein sein kann, um Laborschnittlängen von 50-250 mm, bevorzugt von 100-150 mm, zu erhalten. Bei spiegelbildlicher Anordnung der Sägen können die Sägen in vorteilhafter Weise zueinander auf dem Schlitten um ½ bis 1 Länge des Sägeblattdurchmessers versetzt angeordnet werden, um eine gute Zugänglichkeit zum Wechseln der Sägeblätter zu erreichen. Nach einem zweiten Ausführungsbeispiel können die beiden Sägen auch gleichsinnig hintereinander auf dem Schlitten angeordnet sein. Dabei muß lediglich der Fahrweg um dieses Maß vergrößert werden. Diese Anordnung hat den zusätzlichen Vorteil, daß die Werkzeuge beider Sägen identisch sein können, da beide die gleiche Drehrichtung besitzen. Durch eine entsprechende Gestaltung des anschließenden Rollengangs hinter der Diagonalsäge, kann die Laborplatte nach unten ausgeworfen werden und zum Beispiel in einer Auffangrinne fallen und daraus ins Labor transportiert werden. Eine dritte Ausführungsvariante besteht darin, auf der eigentlichen Diagonalsäge ein zweites Sägeblatt auf derselben Motorwelle zu montieren.
Dieses zweite Sägeblatt ist im Durchmesser um das Maß 2x maximale Plattendicke kleiner. Über den Schwenkmechanismus der Diagonalsäge kann nun die Säge unterschiedlich tief in Eingriff gebracht werden, so daß entweder nur ein Sägeblatt schneidet oder falls ein Laborschnitt gefordert wird auch noch das zweite Blatt in Eingriff gebracht wird um den Laborschnitt durchzuführen. Ein viertes Ausführungsbeispiel nach Anspruch 7 sieht eine unabhängig von der ersten Diagonalsäge angeordnete separate zweite Diagonalsäge vor.
Dabei ist die Anordnung und Steuerung so getroffen, daß die zweite Diagonalsäge mit Schlitten und Fahreinrichtung in vorgegebenem Zeitabstand oder vorgegebener durchgelaufener Plattenbahnlänge für einen Laborschnitt von 50 bis 250 mm Länge, vorzugsweise 100 bis 150 mm Länge, eingesetzt wird. Von Vorteil dabei ist, daß die zweite Diagonalsäge bei einem Ausfall oder Reparatur der ersten Diagonalsäge als Reserve-Diagonalsäge arbeiten kann.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen und Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung mit der Zeichnung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung und Draufsicht, bei der die Diagonalsäge und die Laborschnittsäge spiegelbildlich zueinander auf einem Schlitten und einer Fahreinrichtung angeordnet sind,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung und Draufsicht, bei der die Diagonalsäge und die Laborschnittsäge hintereinander auf einem Schlitten und einer Fahreinrichtung angeordnet sind,
Fig. 3 die Vorrichtung in einem dritten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung und Seitenansicht mit einem Antriebsaggregat und mit zwei Sägeblättern unterschiedlichem Durchmessers auf der selben Motorwelle,
Fig. 4 die Vorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 mit beiden Sägeblättern in Schnittposition und
Fig. 5 in einem vierten Ausführungsbeispiel die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Draufsicht mit zwei Diagonalsägen.
Die Zeichnung mit den Fig. 1 bis 5 zeigt in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Vorrichtung in vier Beispielen zum Formattrennen einer endlosen Plattenbahn 1 oder einer rechteckigen Platte nach der diskontinuierlichen oder kontinuierlichen Herstellung in einer Presse. Die mit konstanter oder variierender Geschwindigkeit in Pfeilrichtung sich bewegende Plattenbahn 1 wird in der Sägestation 6 durch die Diagonalsäge 4 in Formatplatten 3 aufgeteilt. Die Sägestation 6 wird dabei in Vorschubrichtung kontinuierlich mit der Plattenbahn 1 mitbewegt, wobei die Diagonalsäge 4 auf den Fahrschienen 11 mittels Antrieb 14 quer dazu bewegt wird und jeweils eine Formatplatte 3 absägt. Die Sägestation 6 auf dem verfahrbaren Schlitten 10 angebracht besteht dabei aus der Diagonalsäge 4 mit Motor 9, der Motorwelle 8 und dem Sägeblatt 12 mit dem Durchmesser D. Nach dem ersten Ausführungsbeispiel ist die Laborschnittsäge 5 mit Motor 9, Motorwelle 8, und dem Sägeblatt 13 auf demselben Schlitten 10 spiegelbildlich im Abstand s, gleich der Länge der Laborplatte 2 zur Diagonalsäge 4 angeordnet. Bei Bedarf oder in vorbestimmten Zeitabständen wird nun die Diagonalsägen 5 in die Plattenbahn 1 eingeschwenkt und eine kurze Laborplatte 2 bei der Diagonalfahrt des Schlittens 10 abgesägt.
Das zweite Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt, wobei die Laborschnittsäge 5 zur Diagonalsäge 4 nicht spiegelbildlich sondern gleichsinnig hintereinander auf dem Schlitten 10, mit dem Abstand S der Sägeblätter 12 und 13 versetzt zueinander angebracht sind. Nach Fig. 3 und 4 des dritten Ausführungsbeispieles sind die Sägeblätter 12 und 13 mit dem Abstand s auf der Motorwelle 8 eines Motors 9 verankert, wobei der Durchmesser d des Sägeblattes 13 der Laborschnittsäge 5 um die Schnittiefe t kleiner ausgeführt ist als der Durchmesser D des Sägeblattes 12 der Diagonalsäge 4. Die Fig. 3 zeigt die Sägestation 6 beim Abtrennen der Formatplatte 3 von der Plattenbahn 1, während nach Fig. 4 die kombinierte Diagonal-/Laborschnittsäge 4/5 abgesenkt ist und zusätzlich von der Plattenbahn 1 noch eine Laborplatte 2 mit der Länge s abtrennt. Mit 7 ist die Gleitbahn bezeichnet, auf der die Sägestation 6 befestigt ist, wobei sie während der Diagonalfahrt des Schlittens 10 mit der Plattenbahn 1 in Vorschubrichtung mitgeführt und anschließend die Sägestation 6 in die Ausgangslage zurückbringt.
Das vierte Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 besteht in der Anordnung zweier unabhängig voneinander einsetz- und steuerbaren Sägestationen 6 und 6' mit je einer Diagonalsäge 4 und 4', je einem Schlitten 10 und 10', mit Führungsschienen 11 und 11' sowie je einem Motor 9 und 9' mit Motorwelle 8 und 8' und Sägeblatt 12 und 12'.
Eine weitere Vorrichtung für eine zweckmäßiges Ausführungsbeispiel besteht darin, daß eine in einer Einetagen- oder Mehretagenpresse gefertigte Platte großer Länge 1 durch die Sägestation 6 transportierbar, darin zu Formatplatten 3 aufteilbar und in vorgegebenem Zeitabstand ein Laborschnitt mit einer Laborschnittsäge 5 durchführbar ist.
Bezugszeichenliste
1
Plattenbahn
2
Laborplatte
3
Formatplatte
4
Diagonalsäge
5
Laborschnittsäge
6
Sägestation
7
Gleitbahn
8
Motorwelle
9
Motor
10
Schlitten
11
Fahrschienen
12
Sägeblatt für
4
13
Sägeblatt für
5
14
Antrieb für
10
D Sägeblattdurchmesser
s Abstand der Sägeblätter
t Schnittiefe

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Formattrennen einer mit aus einer kontinuierlich arbeitende Presse austretenden endlosen Holzwerkstoffplatte, Laminatplatte, LVL-Platte oder dergleichen Plattenbahn, bei der eine Diagonalsäge mit Schlitten während des Vorschubes der Plattenbahn auf Fahrschienen in Vorschubrichtung und gleichzeitig quer dazu bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) und eine Laborschnittsäge (5) auf dem Schlitten (10) parallel mit ihren Sägeblättern (12, 13) und mit Abstand (s) zueinander angeordnet sind, wobei die zweite als Laborschnittsäge (5) nur bei Bedarf einer Laborplatte in die Schnittebene einsetzbar oder einschwenkbar vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Sägeblätter (12 und 13) im Abstand (s) von 50 bis 250 mm, vorzugsweise 100 bis 150 mm zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) und die Laborschnittsäge (5) jeweils mit einem eigenen Antrieb (14) mit Motor (9) ausgestattet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sägeblätter (12 und 13) auf der Motorwelle (8) eines Motors (9) montiert und unterschiedlich tief (t) in die Schnittebene einschwenkbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) zur Laborschnittsäge (5) spiegelbildlich und um ½ bis 1/1 eines Sägeblattdurchmessers (D) versetzt zueinander auf dem Schlitten (10) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) und die Laborschnittsäge (5) gleichsinnig hintereinander auf dem Schlitten (10) angeordnet sind.
7. Vorrichtung zum Formattrennen einer aus einer kontinuierlich arbeitende Presse austretenden endlosen Holzwerkstoffplatte, Laminatplatte, LVL-Platte oder dergleichen Plattenbahn, bei der zwei Diagonalsägen mit Schlitten während des Vorschubes der Plattenbahn auf Fahrschienen in Vorschubrichtung und gleichzeitig quer dazu bewegbar sind, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier unabhängig voneinander einsetz- und steuerbaren Diagonalsägen (4, 4') mit Schlitten (10 und 10') in zwei Sägestationen (6 und 6') wobei eine davon als Laborschnittsäge (4') in vorgegebenem Zeitabstand für einen Laborschnitt (2) von 50 bis 200 mm, vorzugsweise 100 bis 150 mm, Länge vorgesehen ist, und daß diese Laborschnittsäge (4') bei einem Ausfall der Haupt- und Diagonalsäge (4) als Reserve einsetzbar angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine in einer Einetagen- oder Mehretagenpresse gefertigte Platte großer Länge (1) durch die Sägestation (6) transportierbar, darin zu Formatplatten (3) aufteilbar und in vorgegebenem Zeitabstand ein Laborschnitt mit einer Laborschnittsäge (5) durchführbar ist.
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