DE10002802A1 - Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn - Google Patents
Vorrichtung zum Formattrennen einer PlattenbahnInfo
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- B23D45/00—Sawing machines or sawing devices with circular saw blades or with friction saw discs
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formattrennen einer mit aus einer kontinuierlich arbeitenden Presse austretenden endlosen Plattenbahn, bei der eine Diagonalsäge mit Schlitten während des Vorschubes der Plattenbahn auf Fahrschienen in Vorschubrichtung und gleichzeitig quer dazu bewegbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Diagonalsäge (4) und eine Laborschnittsäge (5) auf dem Schlitten (10) parallel mit ihren Sägeblättern (12, 13) und mit Abstand (s) zueinander angeordnet sind, wobei die zweite als Laborschnittsäge (5) nur bei Bedarf einer Laborplatte in die Schnittebene einsetzbar oder einschwenkbar vorgesehen ist. In einem weiteren Ausführungsbeispiel besteht die Anordnung in zwei unabhängig voneinander einsetz- und steuerbaren Diagonalsägen mit Schlitten in zwei Sägestationen wobei eine davon als Laborschnittsäge in vorgegebenem Zeitabstand für einen Laborschnitt von 50 bis 200 mm, vorzugsweise 100 bis 150 mm, Länge vorgesehen ist, und daß diese Laborschnittsäge bei einem Ausfall der Haupt- und Diagonalsäge als Reserve einsetzbar angeordnet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formattrennen einer
Plattenbahn gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriff ist aus der
DE-OS 39 05 513 bekannt.
Bei der Herstellung von Furnierschichtholz z. B. sind umfangreiche
Qualitätssicherungsmaßnahmen durchzuführen. Das Furnierschichtholz wird
zumeist für tragende Bauteile und Konstruktionen verwendet, wie z. B. tragende
Deckenstützträger, Dachgiebel, Fenster- und Türsturz etc.. Vom Hersteller
werden für das Furnierschichtholz bestimmte Festigkeiteneigenschaften und
Steifigkeiten garantiert, welche von den Anwendern für ihre statischen
Berechnungen herangezogen werden.
Während der Herstellung sind ein stabiler Prozeß und regelmäßige
Qualitätskontrollen unabdingbar, um nicht Gefahr zu laufen mangelhafte Ware
auf den Markt zu bringen. Als eine wichtige Qualitätssicherungsmaßnahme
werden u. a. in Abständen von ca. 1-4 Stunden Plattenproben aus dem
laufenden Produktionsprozeß entnommen und im Labor untersucht.
Diese sogenannte Laborplatte wird in der Regel mit der Diagonalsäge, die sich
unmittelbar hinter der Presse befindet, von der Plattenbahn abgetrennt. Dazu
wird nach einem regulären Formatschnitt sofort ein zweiter Laborschnitt
ausgeführt, der meist manuell ausgelöst wird. Die Länge der Laborplatte hängt
von der Produktionsgeschwindigkeit und der Zykluszeit der Diagonalsäge ab. In
der Regel ist die Laborplatte zwischen 500 und 1500 mm lang. Zur
Durchführung der Labortests wäre jedoch eine Plattenlänge von 50-150 mm
völlig ausreichend. So geht heute unnötig viel Material zwangsläufig verloren.
Bei einer stündlichen Probenentnahme bei einer mittleren Probenlänge von
1000 mm und einer mittleren typischen Produktionsgeschwindigkeit von 50 mm/s,
gehen beträchtliche 0,5% der Produktion durch die Laborschnitte
verloren.
Als zusätzlicher Aufwand kommt hinzu, daß die Labortests nicht an der
unhandlich großen Laborplatte durchgeführt werden können, sondern hiervon
ein Streifen von 50-100 mm Breite manuell abgeschnitten wird. Weitere Kosten
entstehen bei der Entsorgung der Reststücke. Die Platten dürfen nicht einfach
deponiert werden, sondern werden im Kesselhaus verbrannt. Hierzu werden sie
in einen Zerhacker geworfen und anschließend die Hackschnitzel zum
Kesselhaus transportiert.
Nun könnte durch eine Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit der
Diagonalsäge, die Länge der Laborschnitte minimiert werden. Dies ist jedoch
problematisch, da die Schnittgeschwindigkeit nicht ohne Einbußen in der
Schnittqualität erhöht werden darf. Eine Erhöhung nur der
Rückfahrgeschwindigkeit erfordert eine Reduzierung des
Übersetzungsverhältnisses des Vorschubantriebes. Dadurch wird die Drehzahl
beim Schnittvorgang stark reduziert und somit die Schnittgenauigkeit negativ
beeinflußt. Zudem läßt sich durch diese Maßnahmen die Schnittlänge nur
geringfügig reduzieren.
Aus anderen Anlagen wie z. B. bei der Herstellung von Spanplatten ist der
Einsatz von Doppeldiagonalsägen bekannt, bei denen 2 unabhängig
voneinander arbeitende Diagonalsägen verwendet werden. Zwei
Diagonalsägen werden dann gebraucht, wenn die aus der kontinuierlich
arbeitende Presse austretenden Plattenbahn eine so hohe Geschwindigkeit
hat, daß eine Diagonalsäge mit ihrer Schrittgeschwindigkeit nicht mehr
ausreicht, um die geforderten Formate abzutrennen.
Die aufgeführten Nachteile treffen auch auf Vorrichtungen nach
DE-OS 39 03 513 und Vorrichtungen beim Formattrennen von Span-, Faser-
und Laminatplattenbahnen zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zum Formattrennen
einer Plattenbahn zu schaffen, mit der eine kurze Laborplatte jeder Zeit oder in
einem vorbestimmten Zeittakt aus der Plattenbahn wirtschaftlich abtrennbar
und der Laboruntersuchung zuzuführen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach Anspruch 1 darin, daß die
Diagonalsäge und eine Laborschnittsäge auf dem Schlitten parallel mit ihren
Sägeblättern und mit Abstand s zueinander angeordnet sind, wobei die zweite
als Laborschnittsäge nur bei Bedarf einer Laborplatte in die Schnittebene
einsetzbar oder einschwenkbar vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführungsvariante ist von Vorteil, daß eine zusätzliche
Laborschnittsäge mit eigenem Antriebsaggregat und Schwenkmechanismus
auf dem Schlitten der Diagonalsäge montiert ist. Die Laborschnittsäge wird also
auf dem selben Fahrwagen montiert wie die Hauptsäge und bei jedem Schnitt
auf dem Führungsschlitten mitbewegt. Über einen eigenständigen
Schwenkmechanismus kann die zusätzliche Säge nun wahlweise in Eingriff
gebracht werden, um den gewünschten Laborschnitt zu erzeugen. Dabei ist die
Länge der Laborprobe bzw. der Laborplatte durch den Abstand s zwischen den
beiden Sägeblättern bestimmt. Durch entsprechende Programmierung der
Steuerung kann nach einem Laborschnitt die nächste Schnittauslösung um die
Laborschnittlänge wegabhängig später ausgelöst werden, um wieder die
gewünschte Zuschnittlänge der Produktionsplatten d. h. der Formatplatten zu
erhalten. Dabei sind die beiden Sägen nach dem ersten Beispiel spiegelbildlich
zueinander auf dem Schlitten montiert, so daß der Abstand zwischen den
Sägeblättern recht klein sein kann, um Laborschnittlängen von 50-250 mm,
bevorzugt von 100-150 mm, zu erhalten. Bei spiegelbildlicher Anordnung der
Sägen können die Sägen in vorteilhafter Weise zueinander auf dem Schlitten
um ½ bis 1 Länge des Sägeblattdurchmessers versetzt angeordnet werden, um
eine gute Zugänglichkeit zum Wechseln der Sägeblätter zu erreichen.
Nach einem zweiten Ausführungsbeispiel können die beiden Sägen auch
gleichsinnig hintereinander auf dem Schlitten angeordnet sein. Dabei muß
lediglich der Fahrweg um dieses Maß vergrößert werden. Diese Anordnung hat
den zusätzlichen Vorteil, daß die Werkzeuge beider Sägen identisch sein
können, da beide die gleiche Drehrichtung besitzen. Durch eine entsprechende
Gestaltung des anschließenden Rollengangs hinter der Diagonalsäge, kann die
Laborplatte nach unten ausgeworfen werden und zum Beispiel in einer
Auffangrinne fallen und daraus ins Labor transportiert werden.
Eine dritte Ausführungsvariante besteht darin, auf der eigentlichen
Diagonalsäge ein zweites Sägeblatt auf derselben Motorwelle zu montieren.
Dieses zweite Sägeblatt ist im Durchmesser um das Maß 2x maximale
Plattendicke kleiner. Über den Schwenkmechanismus der Diagonalsäge kann
nun die Säge unterschiedlich tief in Eingriff gebracht werden, so daß entweder
nur ein Sägeblatt schneidet oder falls ein Laborschnitt gefordert wird auch noch
das zweite Blatt in Eingriff gebracht wird um den Laborschnitt durchzuführen.
Ein viertes Ausführungsbeispiel nach Anspruch 7 sieht eine unabhängig von
der ersten Diagonalsäge angeordnete separate zweite Diagonalsäge vor.
Dabei ist die Anordnung und Steuerung so getroffen, daß die zweite
Diagonalsäge mit Schlitten und Fahreinrichtung in vorgegebenem Zeitabstand
oder vorgegebener durchgelaufener Plattenbahnlänge für einen Laborschnitt
von 50 bis 250 mm Länge, vorzugsweise 100 bis 150 mm Länge, eingesetzt
wird. Von Vorteil dabei ist, daß die zweite Diagonalsäge bei einem Ausfall oder
Reparatur der ersten Diagonalsäge als Reserve-Diagonalsäge arbeiten kann.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen und Ausgestaltungen des Gegenstandes der
Erfindung gehen aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung
mit der Zeichnung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung
und Draufsicht, bei der die Diagonalsäge und die Laborschnittsäge
spiegelbildlich zueinander auf einem Schlitten und einer
Fahreinrichtung angeordnet sind,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung
und Draufsicht, bei der die Diagonalsäge und die Laborschnittsäge
hintereinander auf einem Schlitten und einer Fahreinrichtung
angeordnet sind,
Fig. 3 die Vorrichtung in einem dritten Ausführungsbeispiel gemäß der
Erfindung in schematischer Darstellung und Seitenansicht mit einem
Antriebsaggregat und mit zwei Sägeblättern unterschiedlichem
Durchmessers auf der selben Motorwelle,
Fig. 4 die Vorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 mit
beiden Sägeblättern in Schnittposition und
Fig. 5 in einem vierten Ausführungsbeispiel die Vorrichtung gemäß der
Erfindung in Draufsicht mit zwei Diagonalsägen.
Die Zeichnung mit den Fig. 1 bis 5 zeigt in schematischer Darstellung die
erfindungsgemäße Vorrichtung in vier Beispielen zum Formattrennen einer
endlosen Plattenbahn 1 oder einer rechteckigen Platte nach der
diskontinuierlichen oder kontinuierlichen Herstellung in einer Presse. Die mit
konstanter oder variierender Geschwindigkeit in Pfeilrichtung sich bewegende
Plattenbahn 1 wird in der Sägestation 6 durch die Diagonalsäge 4 in
Formatplatten 3 aufgeteilt. Die Sägestation 6 wird dabei in Vorschubrichtung
kontinuierlich mit der Plattenbahn 1 mitbewegt, wobei die Diagonalsäge 4 auf
den Fahrschienen 11 mittels Antrieb 14 quer dazu bewegt wird und jeweils eine
Formatplatte 3 absägt. Die Sägestation 6 auf dem verfahrbaren Schlitten 10
angebracht besteht dabei aus der Diagonalsäge 4 mit Motor 9, der Motorwelle
8 und dem Sägeblatt 12 mit dem Durchmesser D. Nach dem ersten
Ausführungsbeispiel ist die Laborschnittsäge 5 mit Motor 9, Motorwelle 8, und
dem Sägeblatt 13 auf demselben Schlitten 10 spiegelbildlich im Abstand s,
gleich der Länge der Laborplatte 2 zur Diagonalsäge 4 angeordnet. Bei Bedarf
oder in vorbestimmten Zeitabständen wird nun die Diagonalsägen 5 in die
Plattenbahn 1 eingeschwenkt und eine kurze Laborplatte 2 bei der
Diagonalfahrt des Schlittens 10 abgesägt.
Das zweite Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt, wobei die
Laborschnittsäge 5 zur Diagonalsäge 4 nicht spiegelbildlich sondern
gleichsinnig hintereinander auf dem Schlitten 10, mit dem Abstand S der
Sägeblätter 12 und 13 versetzt zueinander angebracht sind. Nach Fig. 3 und
4 des dritten Ausführungsbeispieles sind die Sägeblätter 12 und 13 mit dem
Abstand s auf der Motorwelle 8 eines Motors 9 verankert, wobei der
Durchmesser d des Sägeblattes 13 der Laborschnittsäge 5 um die Schnittiefe t
kleiner ausgeführt ist als der Durchmesser D des Sägeblattes 12 der
Diagonalsäge 4. Die Fig. 3 zeigt die Sägestation 6 beim Abtrennen der
Formatplatte 3 von der Plattenbahn 1, während nach Fig. 4 die kombinierte
Diagonal-/Laborschnittsäge 4/5 abgesenkt ist und zusätzlich von der
Plattenbahn 1 noch eine Laborplatte 2 mit der Länge s abtrennt. Mit 7 ist die
Gleitbahn bezeichnet, auf der die Sägestation 6 befestigt ist, wobei sie während
der Diagonalfahrt des Schlittens 10 mit der Plattenbahn 1 in Vorschubrichtung
mitgeführt und anschließend die Sägestation 6 in die Ausgangslage
zurückbringt.
Das vierte Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 besteht in der Anordnung zweier
unabhängig voneinander einsetz- und steuerbaren Sägestationen 6 und 6' mit
je einer Diagonalsäge 4 und 4', je einem Schlitten 10 und 10', mit
Führungsschienen 11 und 11' sowie je einem Motor 9 und 9' mit Motorwelle 8
und 8' und Sägeblatt 12 und 12'.
Eine weitere Vorrichtung für eine zweckmäßiges Ausführungsbeispiel besteht
darin, daß eine in einer Einetagen- oder Mehretagenpresse gefertigte Platte
großer Länge 1 durch die Sägestation 6 transportierbar, darin zu Formatplatten
3 aufteilbar und in vorgegebenem Zeitabstand ein Laborschnitt mit einer
Laborschnittsäge 5 durchführbar ist.
1
Plattenbahn
2
Laborplatte
3
Formatplatte
4
Diagonalsäge
5
Laborschnittsäge
6
Sägestation
7
Gleitbahn
8
Motorwelle
9
Motor
10
Schlitten
11
Fahrschienen
12
Sägeblatt für
4
13
Sägeblatt für
5
14
Antrieb für
10
D Sägeblattdurchmesser
s Abstand der Sägeblätter
t Schnittiefe
s Abstand der Sägeblätter
t Schnittiefe
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Formattrennen einer mit aus einer kontinuierlich
arbeitende Presse austretenden endlosen Holzwerkstoffplatte,
Laminatplatte, LVL-Platte oder dergleichen Plattenbahn, bei der eine
Diagonalsäge mit Schlitten während des Vorschubes der Plattenbahn
auf Fahrschienen in Vorschubrichtung und gleichzeitig quer dazu
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Diagonalsäge (4) und eine Laborschnittsäge (5) auf dem Schlitten (10)
parallel mit ihren Sägeblättern (12, 13) und mit Abstand (s) zueinander
angeordnet sind, wobei die zweite als Laborschnittsäge (5) nur bei
Bedarf einer Laborplatte in die Schnittebene einsetzbar oder
einschwenkbar vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Sägeblätter (12 und 13) im Abstand (s) von 50 bis
250 mm, vorzugsweise 100 bis 150 mm zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) und die
Laborschnittsäge (5) jeweils mit einem eigenen Antrieb (14) mit Motor
(9) ausgestattet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Sägeblätter (12 und 13) auf
der Motorwelle (8) eines Motors (9) montiert und unterschiedlich tief (t)
in die Schnittebene einschwenkbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) zur
Laborschnittsäge (5) spiegelbildlich und um ½ bis 1/1 eines
Sägeblattdurchmessers (D) versetzt zueinander auf dem Schlitten (10)
angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Diagonalsäge (4) und die
Laborschnittsäge (5) gleichsinnig hintereinander auf dem Schlitten (10)
angeordnet sind.
7. Vorrichtung zum Formattrennen einer aus einer kontinuierlich
arbeitende Presse austretenden endlosen Holzwerkstoffplatte,
Laminatplatte, LVL-Platte oder dergleichen Plattenbahn, bei der zwei
Diagonalsägen mit Schlitten während des Vorschubes der Plattenbahn
auf Fahrschienen in Vorschubrichtung und gleichzeitig quer dazu
bewegbar sind, insbesondere nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die Anordnung zweier unabhängig
voneinander einsetz- und steuerbaren Diagonalsägen (4, 4') mit
Schlitten (10 und 10') in zwei Sägestationen (6 und 6') wobei eine
davon als Laborschnittsäge (4') in vorgegebenem Zeitabstand für
einen Laborschnitt (2) von 50 bis 200 mm, vorzugsweise 100 bis 150 mm,
Länge vorgesehen ist, und daß diese Laborschnittsäge (4') bei
einem Ausfall der Haupt- und Diagonalsäge (4) als Reserve einsetzbar
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß eine in einer Einetagen- oder
Mehretagenpresse gefertigte Platte großer Länge (1) durch die
Sägestation (6) transportierbar, darin zu Formatplatten (3) aufteilbar
und in vorgegebenem Zeitabstand ein Laborschnitt mit einer
Laborschnittsäge (5) durchführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000102802 DE10002802A1 (de) | 2000-01-24 | 2000-01-24 | Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000102802 DE10002802A1 (de) | 2000-01-24 | 2000-01-24 | Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10002802A1 true DE10002802A1 (de) | 2001-07-26 |
Family
ID=7628471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000102802 Withdrawn DE10002802A1 (de) | 2000-01-24 | 2000-01-24 | Vorrichtung zum Formattrennen einer Plattenbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10002802A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1584433A1 (de) * | 2004-03-31 | 2005-10-12 | Dieffenbacher Maschinenfabrik GmbH | Vorrichtung zum Trennen und Aufteilen eines plattenförmigen Produktes |
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| WO2020239275A1 (de) | 2019-05-27 | 2020-12-03 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Vorrichtung und verfahren zur konfektionierung von werkstoffplatten |
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| DE102020000702A1 (de) | 2020-02-03 | 2021-08-05 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Werkstoffplatten und Verwendung einer Vorrichtung zur Konfektionierung von Werkstoffplatten |
-
2000
- 2000-01-24 DE DE2000102802 patent/DE10002802A1/de not_active Withdrawn
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| DE102019003682A1 (de) * | 2019-05-27 | 2020-12-03 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Werkstoffplatten |
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| DE102020000702A1 (de) | 2020-02-03 | 2021-08-05 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Werkstoffplatten und Verwendung einer Vorrichtung zur Konfektionierung von Werkstoffplatten |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DIEFFENBACHER GMBH + CO. KG, 75031 EPPINGEN, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |