DE1000088B - Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl. - Google Patents
Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl.Info
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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- Installation Of Indoor Wiring (AREA)
Description
Die wettersicheren Gehäuse für Kabelendverzweiger weisen bekanntlich zumindest zwei voneinander vollkommen
getrennte Räume auf, von denen der eine der Kabelanschluß raum ist, in den von unten her das
Kabel eingeführt ist, während der oder die anderen Räume Schaltelemente, wie Klemm- oder Lötösenverteiler,
Trennplatten, Sicherungssockel u. dgl., enthalten. Zur Trennung dieser Räume voneinander besitzen
die Gehäuse Zwischenwände mit Aussparungen, auf welche die Klemmenplatten u. dgl. dicht aufgesetzt
sind. Die Ansehlußseite dieser Platten im Anschlußraum
sowie die Verteiler- bzw. Schaltelemente in den Schalträumen sind durch entsprechend ausgebildete,
ebenfalls dicht schließende Deckel abgeschlossen und bei deren Öffnung von außen zugänglich.
Bei den bekannten Ausbildungsformen derartiger Gehäuse verlaufen die Dichtflächen für die Deckel,
welche die verschiedenen Räume abschließen sollen, in der Regel parallel oder auch im spitzen Winkel
von oben nach unten schräg zu der Zwischenwand, auf der die Einbauteile angebracht werden. Die
Deckel selbst sind im wesentlichen flach, die erforderlichen Räume für die Kabelenden und die Einbauteile
werden durch die Seitenwände des Gehäuses gebildet. Die Zugänglichkeit der Einbauteile entspricht
daher bei den bekannten Bauformen derartiger Gehäuse nicht den Anforderungen. Man hat, um die
Lötfahnen, Klemmen, Stecker u. dgl. besser zugänglich zu machen, die Gehäuse entsprechend breiter
bzw. höher gemacht. Hierdurch wird aber nicht nur das an sich schon große Gehäusegewicht beträchtlich
erhöht, sondern auch eine größere Menge Vergußmasse für den in der Regel vergossenen Kabelanschlußraum
benötigt, als eigentlich notwendig wäre. Ein weiterer Nachteil der bekannten Gehäuse besteht
darin, daß sie zu ihrer Herstellung eine teure Gußform mit Kern benötigen.
Gegenstand der den zu stellenden Anforderungen bei geringstem Aufwand und in besonders wirtschaftlicher
Weise gerecht werdenden Erfindung ist ein Gehäuse für Kabelendverzweiger u. dgL, das mindestens
zwei durch Deckel verschließbare Räume aufweist, die durch eine Zwischenwand voneinander
getrennt sind, auf der Klemmen- und/oder sonstige Trennplatten oder sonstige Einbauteile angeordnet
sind und das nach unten sich verbreiternde Seitenwände aufweist.
Die Erfindung besteht darin, daß die an die Zwischenwand angrenzenden Seitenwände derart
niedrig ausgebildet sind, daß die für die Einbauteile und ihre Anschlüsse erforderlichen Räume zu einem
wesentlichen Teil durch eine entsprechende Formgebung der Deckel gebildet werden.
Durch eine solche Gehäuseausbildung ist es mög-Gehäuse
für Kabelendverzweiger u. dgl.
Anmelder: Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Josef Langer, Backnang (Württ.)
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
lieh, zu einer Form zu gelangen, die im Preßverfahren
oder in kernlosem Gußverfahren herstellbar ist. Das heißt mit anderen Worten, daß man die
Seitenwände des Gehäuses — in bezug auf die Zwischenwand — soweit als möglich zurückzieht, so
daß die Dichtungsflächen zwischen Deckel und Gehäuse möglichst nahe an die Ebene der Zwischenwand
herangebracht werden. Ganz verzichten kann man auf die Seitenwände schon deshalb nicht, weil
das Gehäuse ja zumindest im Boden, gegebenenfalls aber auch in den Seitenwänden oder an seiner Decke
Durchführungen für das Einführen des Kabels und das Wiederherausführen von Anschlußleitungen
od. dgl. besitzen muß, die nicht im Deckel angebracht werden können. Jedoch wird durch die durch die
Erfindung gegebene Regel erreicht, daß die Einbauelemente nach öffnen der Deckel praktisch vollkommen
freigelegt und damit bequem zugänglich sind und daß ferner das Gehäuse eine so einfache
Form erhalten kann, daß es wesentlich billiger herstellbar ist als bisher.
Es ist zwar bereits ein Kabelendverzweiger bekannt, der leicht zugängliche Anschluß- und Schalträume
besitzt. Der Vergußraum ist hier durch eine Grundplatte und ein abnehmbares Zwischenstück
gebildet. Der Deckel des Schaltraumes überdeckt dessen nach unten zunehmende Seitenwände in seitlicher
Richtung. Das Gehäuse ist hierbei ohne teure Gußform im Preßverfahren herstellbar. Bei diesem
bekannten Kabelendverzweiger ist aber keine wirklich vollkommene Trennung zwischen Anschluß- und
Schaltraum durch eine Zwischenwand im Sinne des Anmeldungsgegenstandes vorhanden. Beide Räume
•stehen vielmehr bei dem bekannten Kabelendverzweiger durch Öffnungen miteinander in Verbindung,
damit beide Räume zusammen, ausgegossen werden
können. Das der Erfindung zugrunde liegende Problem,
das bei Vorhandensein einer keine Verbindungslöcher zwischen den beiden Räumen aufweisenden
Zwischenwand zwischen Anschluß- und Schaltraum überhaupt erst auftritt, liegt bei dem bekannten
Kabelendverzweiger gar nicht vor. Außerdem ist hier auch nur ein Deckel, nämlich für den Schaltraum
vorhanden, während sich die Erfindung auf Kabelendverzweiger mit mindestens zwei durch
Deckel verschließbare Räume bezieht. Schließlich ist bei dem bekannten Kabelendverzweiger der Deckel,
soweit er zum Abschluß des Schaltraumes dient, im wesentlichen flach ausgebildet und trägt daher nicht
zur seitlichen Begrenzung des Schaltraumes bei. Auf Grund dieser Unterschiede ist der bekannte
Kabelendverzweiger nicht mit dem Erfindungsgegenstand vergleichbar.
Durch die Erfindung werden eine Reihe weiterer Verbesserungen an derartigen Gehäusen ermöglicht,
die im einzelnen im Rahmen der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles erläutert
werden sollen.
Als Beispiel wurde ein wettersicherer Endverzweiger mit Klemmenplatten gewählt. An Stelle der
Klemmenplatten können selbstverständlich auch Trennplatten, Sicherungsplatten u. dgl. oder Kombinationen
solcher Einbauteile eingebaut sein. In der Zeichnung ist in
Fig. ι der Endverzweiger in Vorderansicht, in dem
abgebrochenen linken Teil mit geschlossenem Schaltraumdeckel, in
Fig. 2 im Schnitt und in
Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt. In den Figuren ist mit 1 das Gehäuse bezeichnet. Dieses besteht aus der Zwischenwand 2 und den an sie angrenzenden Seitenwänden, die am oberen Ende der Zwischenwand dicht an ihr ansetzen und dann nach dem Gehäuseboden hin in einem spitzen Winkel zur Zwischenwand verlaufen. Die Ränder dieser Seitenwände bilden die Dichtungsflächen für die beiden Deckel 5 und 6, die heruntergezogene und entsprechend abgeschrägte Seitenwände besitzen, um die für die Einbauelemente und die Unterbringung und Verlegung der Kabeladern und Aiischlußleitungen erforderlichen Räume 3 und 4 zu schaffen. Dabei ist mit 3 der Schaltraum bezeichnet, der die jederzeit zugänglichen Schaltelemente enthält. Diese sind in Gestalt von Klemmenplatten 7 od. dgl. dicht auf die Zwischenwand aufgesetzt und decken einen Ausschnitt 2ß in dieser Wand ab, durch den die Lotanschlüsse in den Kabelanschlußraum 4 hineinragen. Dieser Raum wird, da er in der Regel mit Vergußmasse ausgefüllt wird, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in das von unten her durch den Stutzen 8 eingeführte Kabel zu verhindern, auch oft als Vergußraum bezeichnet.
Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt. In den Figuren ist mit 1 das Gehäuse bezeichnet. Dieses besteht aus der Zwischenwand 2 und den an sie angrenzenden Seitenwänden, die am oberen Ende der Zwischenwand dicht an ihr ansetzen und dann nach dem Gehäuseboden hin in einem spitzen Winkel zur Zwischenwand verlaufen. Die Ränder dieser Seitenwände bilden die Dichtungsflächen für die beiden Deckel 5 und 6, die heruntergezogene und entsprechend abgeschrägte Seitenwände besitzen, um die für die Einbauelemente und die Unterbringung und Verlegung der Kabeladern und Aiischlußleitungen erforderlichen Räume 3 und 4 zu schaffen. Dabei ist mit 3 der Schaltraum bezeichnet, der die jederzeit zugänglichen Schaltelemente enthält. Diese sind in Gestalt von Klemmenplatten 7 od. dgl. dicht auf die Zwischenwand aufgesetzt und decken einen Ausschnitt 2ß in dieser Wand ab, durch den die Lotanschlüsse in den Kabelanschlußraum 4 hineinragen. Dieser Raum wird, da er in der Regel mit Vergußmasse ausgefüllt wird, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in das von unten her durch den Stutzen 8 eingeführte Kabel zu verhindern, auch oft als Vergußraum bezeichnet.
Wie ohne weiteres ersichtlich, ist durch die Schrägführung der Seitenwände erreicht, daß diese in Höhe
der Einbauelemente verhältnismäßig niedrig sind, so daß diese Elemente bei geöffnetem Deckel besonders
leicht und bequem zugänglich sind. Durch die geradlinig im spitzen Winkel zur Zwischenwandebene von
oben nach unten verlaufenden Dichtungsflächen wird eine besonders einfache Gehäuseform erhalten. Die
Zugänglichkeit der Einbauelemente kann noch weiter erhöht werden, wenn man die Seitenwände von oben
nach unten zunächst ganz niedrig ausbildet und die Dichtungsflächen zunächst annähernd parallel zur·
Zwischenwandebane und weiter nach unten hin dann nach einer geeigneten. Kurve verlaufen läßt. Die
Deckel müssen dann entsprechend tiefer herabgezogene Seitenwände erhalten, damit die notwendigen
Räume gebildet werden können.
Bei den Gehäusen gemäß der Erfindung werden die in dem Schaltraum 3 angeschlossenen Leitungen vorzugsweise
oberhalb der Klemmenplatten durch in der Zwischenwand 2 angeordnete Durchführungen 9 nach
hinten, und zwar oberhalb des gegenüber dem Schaltraum niedriger gehaltenen Vergußraumes, herausgeführt.
Diese Art des Herausführens der Anschlußkabel oder -drähte ist an sich bekannt und ist vorteilhafter
als die früher übliche Herausführung aus dem Boden des Schaltraumes, da hierbei keine frei
hängenden Kabel- oder Leitungsschlaufen entstehen, sondern die Kabel bzw. Leitungen in Stahlpanzerrohren
bis dicht an die Einführungsstellen herangeführt werden können. Die Anwendung dieser Ausführungsart
bei Gehäusen nach der Erfindung hat aber weitere Vorteile gegenüber den bisher üblichen
Bauarten. Dadurch, daß die Gehäusewand auf der Schaltraumseite in Höhe der Durchführungen 9 besonders
niedrig ist, sind die Durchführungen ebenfalls gut zugänglich. Um die Anschlußkabel bzw.
-leitungen auch auf der Rückseite gegen äußere Einflüsse zu schützen, insbesondere um ein Eindringen
von Kondenswasser durch die Durchführungen in den Schaltraum 3 zu verhindern — die Durchführungen
sind zu diesem Zweck nach hinten etwas geneigt —, ist das Gehäuse mit einem abnehmbaren Dach 10 versehen.
Die nicht dargestellten Stahlpanzerrohre mit den Anschlüßkabeln oder Leitungen enden dann kurz
unterhalb des Daches, das zu diesem Zweck eine Aussparung ioa besitzt, die durch eine Isolierstoffplatte
11 mit vorgepreßten und leicht ausbrechbaren öffnungen
abgedeckt ist. Etwaige Kondensfeuchtigkeit, die in den Stahlpanzerrohren oder an den Innenkabeln
entsteht, kann nicht in den vorderen Raum gelangen, sondern tropft an der Gehäuserückseite ab. Das Dach
ist lediglich durch zwei Schrauben 14 im Gehäuse befestigt, die nur bei geöffnetem Deckel 5 zugänglich
sind, so daß jegliche unbefugten Einwirkungen auf die Anschlußkabel unmöglich gemacht sind.
Dieses Dach erfüllt gleichzeitig einen wichtigen weiteren Zweck. Bei den meisten bekannten Konstruktionen
derartiger wettersicherer Gehäuse tritt der Nachteil auf, daß der Vergußraum der direkten
Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist. Es bilden sich dann in der Vergußmasse leicht Hohlräume, so daß
Feuchtigkeit an den Anschlußadern und über diese in das Kabel gelangen kann. Um dies zu vermeiden, sind
bei dem Gehäuse gemäß der Erfindung auf der Vergußraumseite die Seitenwände doppelwandig ausgebildet
und außerdem das Dach vorgesehen. Die doppelte Seitenwand, die parallel zu der abgeschrägten Wand
des Vergußraumes 4 verläuft und auch den Deckel 6 seitlich abgedeckt, ist in der Fig. 2 mit ia bezeichnet.
Das Dach 10 greift mit seinen seitlichen Rändern über diese Seitenwände hinweg, wie aus Fig. 1 deutlich
erkennbar ist. Auf diese Weise ist der Vergußraum völlig gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt,
wodurch ein Schmelzen und Heraussickern der Vergußmasse aus dem Kabelanschlußraum verhindert ist.
Bei den bekannten Ausführungsformen derartiger Kabelendverzweiger mit flachem Deckel mußte die
Vergußmasse bei geöffnetem Deckel, zumeist bei liegendem oder irgendwie schräg gestelltem Gehäuse,
also vor dessen Befestigung an der Wand eingegossen werden. Da die Deckel stets auf ihrer Innenseite gewisse
Vertiefungen aufweisen, blieb auch bei bis zum Rand gefülltem Gehäuse stets ein — wenn auch ge-
ringer ·— Luftraum eingeschlossen. Das Gehäuse gemäß der Erfindung weist stark gewölbte Deckel auf
und erfordert damit von vornherein, daß die Füllung des Kabelanschlußraumes mit Vergußmasse bei geschlossenem
Deckel erfolgt. Dies läßt sich nun infolge der durch die Erfindung bedingten Deckelform in
besonders einfacher Weise durch Anbringen einer besonderen Vergußöffnung 13 im oberen gewölbten
Deckelteil ermöglichen, wobei, wie ersichtlich, der Raum 4 vollkommen ausgegossen werden kann und
das in ihn eingeführte Kabel somit einwandfrei geschützt ist. Diese Füllung kann im fertigmontierten
Zustand des Eiidverzweigers lediglich bei Entfernung des Daches vorgenommen werden, wobei die Füllverschlußschrauben
leicht zugänglich werden.
Zur Befestigung derartiger Gehäuse an Wänden usw. ist es üblich, die Gehäuse an ihren Außenkanten
mit Laschen zur Einführung von Befestigungsschrauben zu versehen. Bei dem Gehäuse gemäß der Erfindung
sind die Befestigungslöcher in das Gehäuseinnere verlegt, und zwar wird vorzugsweise eine Dreilochmontage
angewendet, und die Befestigungsschrauben werden von der Schaltraumseite in das Gehäuse eingeführt.
Dies ist möglich, weil neben den annähernd horizontal in der Zwischenwand oberhalb des Vergußraumes
angeordneten Durchführungen für die Anschlußkabel genügend Raum vorhanden ist, um auch
mindestens eine Befestigungsschraube anzubringen, und weil ferner durch die doppelten Seitenwände auch
in der Nähe des Bodens zwischen Außenwand und Vergußraumwand genügend Raum für weitere Befestigungsschrauben
vorhanden ist. In den Figuren sind die Befestigungslöcher mit 12 bezeichnet. Wie
ersichtlich, ist das obere Befestigungsloch in der Gehäusemitte angeordnet. Das Gehäuse besitzt an
dieser Stelle eine buchsenartige Vertiefung, in welche zur Abdichtung der Befestigungslöcher Dichtungsstopfen
eingesetzt sind. Die beiden unteren Löcher befinden sich in dem unteren tiefen Teil der seitlichen
Taschen 15, die in dem Gehäuse durch die doppelten Seitenwände gebildet sind. Das Anbringen der Befestigungsschrauben
im Gehäuseinnern, zugänglich nur von der Schaltraumseite, hat den Vorteil, daß Unbefugte das Gehäuse nicht abnehmen können. Der
den Schaltraum abschließende Deckel 5 ist plombiert oder durch ein Sicherheitsschloß gegen unbefugtes
öffnen gesichert.
Kabelendverzweiger der beschriebenen Art können selbstverständlich je nach der Zahl der Anschlußadern
ganz verschiedene Größen besitzen. Häufig werden auch mehrere solcher Gehäuse aneinandergereiht,
wobei die Schalträume der aneinandergereihten Gehäuse miteinander in Verbindung stehen sollen. Zu
diesem Zweck sind an den Seitenwänden des Schaltraumes Flansche mit Durchführungslöchern 16 vorgesehen,
und die Kästen werden mittels durch zwei diametral neben den Durchführungslöchern angeordnete
Schraubstöcke 18 geführter Schrauben miteinander verbunden. Bei der Größe und dem beträchtlichen
Gewicht dieser Gehäuse ist eine solche Verbindung mittels zweier nahe benachbarter Schrauben
mangelhaft. Bei dem hier dargestellten Gehäuse ist daher in möglichst großer Entfernung von dem erwähnten
Flansch eine weitere Bohrung 17 vorgesehen. Die Gehäuse werden also durch zwei annähernd
diagonal in der Seitenwand angeordnete Bohrungen verschraubt. Die obere \Aerschraubung ist bei abgenommenem
Dach gut zugänglich. Beide Verschraubungen sind bei geschlossenem Gehäuse nicht zu
lösen.
Claims (17)
- Patentansprüche:i. Gehäuse für Kabelendverzweiger u.dgl., das mindestens zwei durch Deckel verschließbare Räume aufweist, die durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sind, auf der Klemmen- und/ oder Trennplatten oder sonstige Einbauteile angeordnet sind und das nach unten sich verbreiternde Seitenwände aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Zwischenwand (2) angrenzenden Seitenwinde derart niedrig ausgebildet sind, daß die für die Einbauteile (7) und ihre Anschlüsse erforderlichen Räume (3, 4) zu einem wesentlichen Teil durch eine entsprechende Formgebung der Deckel (5, 6) gebildet werden.
- 2. Gehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß es im Preßverfahren oder in kernlosem Guß verfahren herstellbar ist.
- 3. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen für die Deckel (5, 6) in bezug auf die Zwischenwandebene möglichst niedrig verlaufen.
- 4. Gehäuse nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen für die Deckel (5, 6) in einem spitzen Winkel zur Zwischenwand (2) von oben her nach dem Boden des Gehäuses verlaufen.
- 5. Gehäuse nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsnächen für die Deckel (5, 6) in Richtung von oben nach unten in an sich bekannter Weise zunächst annähernd parallel zur Zwischenwand (2) und dann nach einer bezüglich der Zwischenwand (2) nach außen gehenden Kurve verlaufen.
- 6. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergußraum (4) niedriger gehalten ist als der Schaltraum (3) und daß in dem oberhalb des Vergußraumes (4) liegenden Teil der Zwischenwand (2) Durchführungen (9) für das Herausführen der im Schaltraum (3) angeschlossenen Kabel bzw. Drähte vorgesehen sind.
- 7. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchführungen (9) nach hinten etwas geneigt sind.
- 8. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergußraum (4) seitlich und oben von einer doppelten Wand (i,.,) umgeben ist.
- 9. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einem abnehmbaren Dach versehen ist.
- 10. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (10) einen Ausschnitt (ioa) besitzt, durch den die vorzugsweise in Stahlpanzerrohren herangeführten Zuführungskabel und -leitungen an die Durchführungen (9) zum Schaltraum (3) herangebracht sind, und daß dieser Ausschnitt gegebenenfalls durch eine Isolierstoffplatte (11) mit vorgepreßten, leicht ausbrechbaren öffnungen abgedeckt ist.
- 11. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben (14) für das Dach (10) nur bei geöffnetem Schaltraumdeckel (5) zugänglich sind.
- 12. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergußraum (4) so ausgebildet ist, daß er in der Betriebslage des Gehäuses vollständig ausgegossen werden kann.
- 13. Gehäuse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vergießen des Verguß-raumes (4) im oberen gewölbten Teil des diesen Raum abschließenden Deckels (6) eine oder mehrere verschließbare Einfüllöffhungen (13) vorgesehen sind.
- 14. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Befestigung durch im Innern des Gehäuses angebrachte Befestigungslöcher (12) mittels nur bei geöffnetem Schaltraum (5) zugänglicher Schrauben erfolgt.
- 15. Gehäuse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch diagonal an seinen Seitenwänden in möglichst großem Abstand voneinander angebrachte Bohrungen (17, 18) zum Zwecke des Verbindens mehrerer Gehäuse.
- 16. Gehäuse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben zum Verbinden mehrerer Gehäuse nur bei geöffnetem Schaltraum (3) bzw. abgenommenem Dach (10) zugänglich sind.
- 17. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltraumdeckel plombierbar bzw. durch ein Sicherheitsschloß, Vorzugs weise ein Vorhängeschloß, gegen unbefugtes öff nen gesichert ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 436 356, 584631;
österreichische Patentschrift Nr. 103 829.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 739 12.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL13548A DE1000088B (de) | 1952-10-06 | 1952-10-06 | Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL13548A DE1000088B (de) | 1952-10-06 | 1952-10-06 | Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000088B true DE1000088B (de) | 1957-01-03 |
Family
ID=7259534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL13548A Pending DE1000088B (de) | 1952-10-06 | 1952-10-06 | Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1000088B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090737B (de) * | 1957-08-27 | 1960-10-13 | Siemens Ag | Abschlussdichtung fuer die Abdichtung mehrerer mehradriger kunststoffisolierter Fernmeldekabel fuer Aufteilungsmuffen, Verteilerkaesten od. dgl. |
| DE1109236B (de) * | 1958-04-05 | 1961-06-22 | Krone Kg | Kabelendverschluss fuer vieladrige Kabel |
| DE1269699B (de) * | 1963-09-23 | 1968-06-06 | Krone Kg | Endverzweiger oder Endverteiler aus Kunststoff |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT103829B (de) * | 1924-02-27 | 1926-07-26 | Siemens Ag | Wetterfester Kabelendverzweiger für Schwachstromkabel. |
| DE436356C (de) * | 1925-01-25 | 1926-10-30 | Siemens & Halske Akt Ges | Kabelendverschluss fuer Schwachstromkabel |
| DE584631C (de) * | 1933-09-22 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Kabelendverzweiger |
-
1952
- 1952-10-06 DE DEL13548A patent/DE1000088B/de active Pending
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