[go: up one dir, main page]

DE1000088B - Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl. - Google Patents

Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl.

Info

Publication number
DE1000088B
DE1000088B DEL13548A DEL0013548A DE1000088B DE 1000088 B DE1000088 B DE 1000088B DE L13548 A DEL13548 A DE L13548A DE L0013548 A DEL0013548 A DE L0013548A DE 1000088 B DE1000088 B DE 1000088B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing according
housing
cover
partition
space
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL13548A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Langer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEL13548A priority Critical patent/DE1000088B/de
Publication of DE1000088B publication Critical patent/DE1000088B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/06Cable terminating boxes, frames or other structures

Landscapes

  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

Die wettersicheren Gehäuse für Kabelendverzweiger weisen bekanntlich zumindest zwei voneinander vollkommen getrennte Räume auf, von denen der eine der Kabelanschluß raum ist, in den von unten her das Kabel eingeführt ist, während der oder die anderen Räume Schaltelemente, wie Klemm- oder Lötösenverteiler, Trennplatten, Sicherungssockel u. dgl., enthalten. Zur Trennung dieser Räume voneinander besitzen die Gehäuse Zwischenwände mit Aussparungen, auf welche die Klemmenplatten u. dgl. dicht aufgesetzt sind. Die Ansehlußseite dieser Platten im Anschlußraum sowie die Verteiler- bzw. Schaltelemente in den Schalträumen sind durch entsprechend ausgebildete, ebenfalls dicht schließende Deckel abgeschlossen und bei deren Öffnung von außen zugänglich.
Bei den bekannten Ausbildungsformen derartiger Gehäuse verlaufen die Dichtflächen für die Deckel, welche die verschiedenen Räume abschließen sollen, in der Regel parallel oder auch im spitzen Winkel von oben nach unten schräg zu der Zwischenwand, auf der die Einbauteile angebracht werden. Die Deckel selbst sind im wesentlichen flach, die erforderlichen Räume für die Kabelenden und die Einbauteile werden durch die Seitenwände des Gehäuses gebildet. Die Zugänglichkeit der Einbauteile entspricht daher bei den bekannten Bauformen derartiger Gehäuse nicht den Anforderungen. Man hat, um die Lötfahnen, Klemmen, Stecker u. dgl. besser zugänglich zu machen, die Gehäuse entsprechend breiter bzw. höher gemacht. Hierdurch wird aber nicht nur das an sich schon große Gehäusegewicht beträchtlich erhöht, sondern auch eine größere Menge Vergußmasse für den in der Regel vergossenen Kabelanschlußraum benötigt, als eigentlich notwendig wäre. Ein weiterer Nachteil der bekannten Gehäuse besteht darin, daß sie zu ihrer Herstellung eine teure Gußform mit Kern benötigen.
Gegenstand der den zu stellenden Anforderungen bei geringstem Aufwand und in besonders wirtschaftlicher Weise gerecht werdenden Erfindung ist ein Gehäuse für Kabelendverzweiger u. dgL, das mindestens zwei durch Deckel verschließbare Räume aufweist, die durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sind, auf der Klemmen- und/oder sonstige Trennplatten oder sonstige Einbauteile angeordnet sind und das nach unten sich verbreiternde Seitenwände aufweist.
Die Erfindung besteht darin, daß die an die Zwischenwand angrenzenden Seitenwände derart niedrig ausgebildet sind, daß die für die Einbauteile und ihre Anschlüsse erforderlichen Räume zu einem wesentlichen Teil durch eine entsprechende Formgebung der Deckel gebildet werden.
Durch eine solche Gehäuseausbildung ist es mög-Gehäuse für Kabelendverzweiger u. dgl.
Anmelder: Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Josef Langer, Backnang (Württ.)
ist als Erfinder genannt worden
lieh, zu einer Form zu gelangen, die im Preßverfahren oder in kernlosem Gußverfahren herstellbar ist. Das heißt mit anderen Worten, daß man die Seitenwände des Gehäuses — in bezug auf die Zwischenwand — soweit als möglich zurückzieht, so daß die Dichtungsflächen zwischen Deckel und Gehäuse möglichst nahe an die Ebene der Zwischenwand herangebracht werden. Ganz verzichten kann man auf die Seitenwände schon deshalb nicht, weil das Gehäuse ja zumindest im Boden, gegebenenfalls aber auch in den Seitenwänden oder an seiner Decke Durchführungen für das Einführen des Kabels und das Wiederherausführen von Anschlußleitungen od. dgl. besitzen muß, die nicht im Deckel angebracht werden können. Jedoch wird durch die durch die Erfindung gegebene Regel erreicht, daß die Einbauelemente nach öffnen der Deckel praktisch vollkommen freigelegt und damit bequem zugänglich sind und daß ferner das Gehäuse eine so einfache Form erhalten kann, daß es wesentlich billiger herstellbar ist als bisher.
Es ist zwar bereits ein Kabelendverzweiger bekannt, der leicht zugängliche Anschluß- und Schalträume besitzt. Der Vergußraum ist hier durch eine Grundplatte und ein abnehmbares Zwischenstück gebildet. Der Deckel des Schaltraumes überdeckt dessen nach unten zunehmende Seitenwände in seitlicher Richtung. Das Gehäuse ist hierbei ohne teure Gußform im Preßverfahren herstellbar. Bei diesem bekannten Kabelendverzweiger ist aber keine wirklich vollkommene Trennung zwischen Anschluß- und Schaltraum durch eine Zwischenwand im Sinne des Anmeldungsgegenstandes vorhanden. Beide Räume •stehen vielmehr bei dem bekannten Kabelendverzweiger durch Öffnungen miteinander in Verbindung, damit beide Räume zusammen, ausgegossen werden
können. Das der Erfindung zugrunde liegende Problem, das bei Vorhandensein einer keine Verbindungslöcher zwischen den beiden Räumen aufweisenden Zwischenwand zwischen Anschluß- und Schaltraum überhaupt erst auftritt, liegt bei dem bekannten Kabelendverzweiger gar nicht vor. Außerdem ist hier auch nur ein Deckel, nämlich für den Schaltraum vorhanden, während sich die Erfindung auf Kabelendverzweiger mit mindestens zwei durch Deckel verschließbare Räume bezieht. Schließlich ist bei dem bekannten Kabelendverzweiger der Deckel, soweit er zum Abschluß des Schaltraumes dient, im wesentlichen flach ausgebildet und trägt daher nicht zur seitlichen Begrenzung des Schaltraumes bei. Auf Grund dieser Unterschiede ist der bekannte Kabelendverzweiger nicht mit dem Erfindungsgegenstand vergleichbar.
Durch die Erfindung werden eine Reihe weiterer Verbesserungen an derartigen Gehäusen ermöglicht, die im einzelnen im Rahmen der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles erläutert werden sollen.
Als Beispiel wurde ein wettersicherer Endverzweiger mit Klemmenplatten gewählt. An Stelle der Klemmenplatten können selbstverständlich auch Trennplatten, Sicherungsplatten u. dgl. oder Kombinationen solcher Einbauteile eingebaut sein. In der Zeichnung ist in
Fig. ι der Endverzweiger in Vorderansicht, in dem abgebrochenen linken Teil mit geschlossenem Schaltraumdeckel, in
Fig. 2 im Schnitt und in
Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt. In den Figuren ist mit 1 das Gehäuse bezeichnet. Dieses besteht aus der Zwischenwand 2 und den an sie angrenzenden Seitenwänden, die am oberen Ende der Zwischenwand dicht an ihr ansetzen und dann nach dem Gehäuseboden hin in einem spitzen Winkel zur Zwischenwand verlaufen. Die Ränder dieser Seitenwände bilden die Dichtungsflächen für die beiden Deckel 5 und 6, die heruntergezogene und entsprechend abgeschrägte Seitenwände besitzen, um die für die Einbauelemente und die Unterbringung und Verlegung der Kabeladern und Aiischlußleitungen erforderlichen Räume 3 und 4 zu schaffen. Dabei ist mit 3 der Schaltraum bezeichnet, der die jederzeit zugänglichen Schaltelemente enthält. Diese sind in Gestalt von Klemmenplatten 7 od. dgl. dicht auf die Zwischenwand aufgesetzt und decken einen Ausschnitt 2ß in dieser Wand ab, durch den die Lotanschlüsse in den Kabelanschlußraum 4 hineinragen. Dieser Raum wird, da er in der Regel mit Vergußmasse ausgefüllt wird, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in das von unten her durch den Stutzen 8 eingeführte Kabel zu verhindern, auch oft als Vergußraum bezeichnet.
Wie ohne weiteres ersichtlich, ist durch die Schrägführung der Seitenwände erreicht, daß diese in Höhe der Einbauelemente verhältnismäßig niedrig sind, so daß diese Elemente bei geöffnetem Deckel besonders leicht und bequem zugänglich sind. Durch die geradlinig im spitzen Winkel zur Zwischenwandebene von oben nach unten verlaufenden Dichtungsflächen wird eine besonders einfache Gehäuseform erhalten. Die Zugänglichkeit der Einbauelemente kann noch weiter erhöht werden, wenn man die Seitenwände von oben nach unten zunächst ganz niedrig ausbildet und die Dichtungsflächen zunächst annähernd parallel zur· Zwischenwandebane und weiter nach unten hin dann nach einer geeigneten. Kurve verlaufen läßt. Die Deckel müssen dann entsprechend tiefer herabgezogene Seitenwände erhalten, damit die notwendigen Räume gebildet werden können.
Bei den Gehäusen gemäß der Erfindung werden die in dem Schaltraum 3 angeschlossenen Leitungen vorzugsweise oberhalb der Klemmenplatten durch in der Zwischenwand 2 angeordnete Durchführungen 9 nach hinten, und zwar oberhalb des gegenüber dem Schaltraum niedriger gehaltenen Vergußraumes, herausgeführt. Diese Art des Herausführens der Anschlußkabel oder -drähte ist an sich bekannt und ist vorteilhafter als die früher übliche Herausführung aus dem Boden des Schaltraumes, da hierbei keine frei hängenden Kabel- oder Leitungsschlaufen entstehen, sondern die Kabel bzw. Leitungen in Stahlpanzerrohren bis dicht an die Einführungsstellen herangeführt werden können. Die Anwendung dieser Ausführungsart bei Gehäusen nach der Erfindung hat aber weitere Vorteile gegenüber den bisher üblichen Bauarten. Dadurch, daß die Gehäusewand auf der Schaltraumseite in Höhe der Durchführungen 9 besonders niedrig ist, sind die Durchführungen ebenfalls gut zugänglich. Um die Anschlußkabel bzw. -leitungen auch auf der Rückseite gegen äußere Einflüsse zu schützen, insbesondere um ein Eindringen von Kondenswasser durch die Durchführungen in den Schaltraum 3 zu verhindern — die Durchführungen sind zu diesem Zweck nach hinten etwas geneigt —, ist das Gehäuse mit einem abnehmbaren Dach 10 versehen. Die nicht dargestellten Stahlpanzerrohre mit den Anschlüßkabeln oder Leitungen enden dann kurz unterhalb des Daches, das zu diesem Zweck eine Aussparung ioa besitzt, die durch eine Isolierstoffplatte 11 mit vorgepreßten und leicht ausbrechbaren öffnungen abgedeckt ist. Etwaige Kondensfeuchtigkeit, die in den Stahlpanzerrohren oder an den Innenkabeln entsteht, kann nicht in den vorderen Raum gelangen, sondern tropft an der Gehäuserückseite ab. Das Dach ist lediglich durch zwei Schrauben 14 im Gehäuse befestigt, die nur bei geöffnetem Deckel 5 zugänglich sind, so daß jegliche unbefugten Einwirkungen auf die Anschlußkabel unmöglich gemacht sind.
Dieses Dach erfüllt gleichzeitig einen wichtigen weiteren Zweck. Bei den meisten bekannten Konstruktionen derartiger wettersicherer Gehäuse tritt der Nachteil auf, daß der Vergußraum der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist. Es bilden sich dann in der Vergußmasse leicht Hohlräume, so daß Feuchtigkeit an den Anschlußadern und über diese in das Kabel gelangen kann. Um dies zu vermeiden, sind bei dem Gehäuse gemäß der Erfindung auf der Vergußraumseite die Seitenwände doppelwandig ausgebildet und außerdem das Dach vorgesehen. Die doppelte Seitenwand, die parallel zu der abgeschrägten Wand des Vergußraumes 4 verläuft und auch den Deckel 6 seitlich abgedeckt, ist in der Fig. 2 mit ia bezeichnet. Das Dach 10 greift mit seinen seitlichen Rändern über diese Seitenwände hinweg, wie aus Fig. 1 deutlich erkennbar ist. Auf diese Weise ist der Vergußraum völlig gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt, wodurch ein Schmelzen und Heraussickern der Vergußmasse aus dem Kabelanschlußraum verhindert ist. Bei den bekannten Ausführungsformen derartiger Kabelendverzweiger mit flachem Deckel mußte die Vergußmasse bei geöffnetem Deckel, zumeist bei liegendem oder irgendwie schräg gestelltem Gehäuse, also vor dessen Befestigung an der Wand eingegossen werden. Da die Deckel stets auf ihrer Innenseite gewisse Vertiefungen aufweisen, blieb auch bei bis zum Rand gefülltem Gehäuse stets ein — wenn auch ge-
ringer ·— Luftraum eingeschlossen. Das Gehäuse gemäß der Erfindung weist stark gewölbte Deckel auf und erfordert damit von vornherein, daß die Füllung des Kabelanschlußraumes mit Vergußmasse bei geschlossenem Deckel erfolgt. Dies läßt sich nun infolge der durch die Erfindung bedingten Deckelform in besonders einfacher Weise durch Anbringen einer besonderen Vergußöffnung 13 im oberen gewölbten Deckelteil ermöglichen, wobei, wie ersichtlich, der Raum 4 vollkommen ausgegossen werden kann und das in ihn eingeführte Kabel somit einwandfrei geschützt ist. Diese Füllung kann im fertigmontierten Zustand des Eiidverzweigers lediglich bei Entfernung des Daches vorgenommen werden, wobei die Füllverschlußschrauben leicht zugänglich werden.
Zur Befestigung derartiger Gehäuse an Wänden usw. ist es üblich, die Gehäuse an ihren Außenkanten mit Laschen zur Einführung von Befestigungsschrauben zu versehen. Bei dem Gehäuse gemäß der Erfindung sind die Befestigungslöcher in das Gehäuseinnere verlegt, und zwar wird vorzugsweise eine Dreilochmontage angewendet, und die Befestigungsschrauben werden von der Schaltraumseite in das Gehäuse eingeführt. Dies ist möglich, weil neben den annähernd horizontal in der Zwischenwand oberhalb des Vergußraumes angeordneten Durchführungen für die Anschlußkabel genügend Raum vorhanden ist, um auch mindestens eine Befestigungsschraube anzubringen, und weil ferner durch die doppelten Seitenwände auch in der Nähe des Bodens zwischen Außenwand und Vergußraumwand genügend Raum für weitere Befestigungsschrauben vorhanden ist. In den Figuren sind die Befestigungslöcher mit 12 bezeichnet. Wie ersichtlich, ist das obere Befestigungsloch in der Gehäusemitte angeordnet. Das Gehäuse besitzt an dieser Stelle eine buchsenartige Vertiefung, in welche zur Abdichtung der Befestigungslöcher Dichtungsstopfen eingesetzt sind. Die beiden unteren Löcher befinden sich in dem unteren tiefen Teil der seitlichen Taschen 15, die in dem Gehäuse durch die doppelten Seitenwände gebildet sind. Das Anbringen der Befestigungsschrauben im Gehäuseinnern, zugänglich nur von der Schaltraumseite, hat den Vorteil, daß Unbefugte das Gehäuse nicht abnehmen können. Der den Schaltraum abschließende Deckel 5 ist plombiert oder durch ein Sicherheitsschloß gegen unbefugtes öffnen gesichert.
Kabelendverzweiger der beschriebenen Art können selbstverständlich je nach der Zahl der Anschlußadern ganz verschiedene Größen besitzen. Häufig werden auch mehrere solcher Gehäuse aneinandergereiht, wobei die Schalträume der aneinandergereihten Gehäuse miteinander in Verbindung stehen sollen. Zu diesem Zweck sind an den Seitenwänden des Schaltraumes Flansche mit Durchführungslöchern 16 vorgesehen, und die Kästen werden mittels durch zwei diametral neben den Durchführungslöchern angeordnete Schraubstöcke 18 geführter Schrauben miteinander verbunden. Bei der Größe und dem beträchtlichen Gewicht dieser Gehäuse ist eine solche Verbindung mittels zweier nahe benachbarter Schrauben mangelhaft. Bei dem hier dargestellten Gehäuse ist daher in möglichst großer Entfernung von dem erwähnten Flansch eine weitere Bohrung 17 vorgesehen. Die Gehäuse werden also durch zwei annähernd diagonal in der Seitenwand angeordnete Bohrungen verschraubt. Die obere \Aerschraubung ist bei abgenommenem Dach gut zugänglich. Beide Verschraubungen sind bei geschlossenem Gehäuse nicht zu lösen.

Claims (17)

  1. Patentansprüche:
    i. Gehäuse für Kabelendverzweiger u.dgl., das mindestens zwei durch Deckel verschließbare Räume aufweist, die durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sind, auf der Klemmen- und/ oder Trennplatten oder sonstige Einbauteile angeordnet sind und das nach unten sich verbreiternde Seitenwände aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Zwischenwand (2) angrenzenden Seitenwinde derart niedrig ausgebildet sind, daß die für die Einbauteile (7) und ihre Anschlüsse erforderlichen Räume (3, 4) zu einem wesentlichen Teil durch eine entsprechende Formgebung der Deckel (5, 6) gebildet werden.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß es im Preßverfahren oder in kernlosem Guß verfahren herstellbar ist.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen für die Deckel (5, 6) in bezug auf die Zwischenwandebene möglichst niedrig verlaufen.
  4. 4. Gehäuse nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen für die Deckel (5, 6) in einem spitzen Winkel zur Zwischenwand (2) von oben her nach dem Boden des Gehäuses verlaufen.
  5. 5. Gehäuse nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsnächen für die Deckel (5, 6) in Richtung von oben nach unten in an sich bekannter Weise zunächst annähernd parallel zur Zwischenwand (2) und dann nach einer bezüglich der Zwischenwand (2) nach außen gehenden Kurve verlaufen.
  6. 6. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergußraum (4) niedriger gehalten ist als der Schaltraum (3) und daß in dem oberhalb des Vergußraumes (4) liegenden Teil der Zwischenwand (2) Durchführungen (9) für das Herausführen der im Schaltraum (3) angeschlossenen Kabel bzw. Drähte vorgesehen sind.
  7. 7. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchführungen (9) nach hinten etwas geneigt sind.
  8. 8. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergußraum (4) seitlich und oben von einer doppelten Wand (i,.,) umgeben ist.
  9. 9. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einem abnehmbaren Dach versehen ist.
  10. 10. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (10) einen Ausschnitt (ioa) besitzt, durch den die vorzugsweise in Stahlpanzerrohren herangeführten Zuführungskabel und -leitungen an die Durchführungen (9) zum Schaltraum (3) herangebracht sind, und daß dieser Ausschnitt gegebenenfalls durch eine Isolierstoffplatte (11) mit vorgepreßten, leicht ausbrechbaren öffnungen abgedeckt ist.
  11. 11. Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben (14) für das Dach (10) nur bei geöffnetem Schaltraumdeckel (5) zugänglich sind.
  12. 12. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergußraum (4) so ausgebildet ist, daß er in der Betriebslage des Gehäuses vollständig ausgegossen werden kann.
  13. 13. Gehäuse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vergießen des Verguß-
    raumes (4) im oberen gewölbten Teil des diesen Raum abschließenden Deckels (6) eine oder mehrere verschließbare Einfüllöffhungen (13) vorgesehen sind.
  14. 14. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Befestigung durch im Innern des Gehäuses angebrachte Befestigungslöcher (12) mittels nur bei geöffnetem Schaltraum (5) zugänglicher Schrauben erfolgt.
  15. 15. Gehäuse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch diagonal an seinen Seitenwänden in möglichst großem Abstand voneinander angebrachte Bohrungen (17, 18) zum Zwecke des Verbindens mehrerer Gehäuse.
  16. 16. Gehäuse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben zum Verbinden mehrerer Gehäuse nur bei geöffnetem Schaltraum (3) bzw. abgenommenem Dach (10) zugänglich sind.
  17. 17. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltraumdeckel plombierbar bzw. durch ein Sicherheitsschloß, Vorzugs weise ein Vorhängeschloß, gegen unbefugtes öff nen gesichert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 436 356, 584631;
    österreichische Patentschrift Nr. 103 829.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 739 12.56
DEL13548A 1952-10-06 1952-10-06 Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl. Pending DE1000088B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL13548A DE1000088B (de) 1952-10-06 1952-10-06 Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL13548A DE1000088B (de) 1952-10-06 1952-10-06 Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1000088B true DE1000088B (de) 1957-01-03

Family

ID=7259534

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL13548A Pending DE1000088B (de) 1952-10-06 1952-10-06 Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1000088B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090737B (de) * 1957-08-27 1960-10-13 Siemens Ag Abschlussdichtung fuer die Abdichtung mehrerer mehradriger kunststoffisolierter Fernmeldekabel fuer Aufteilungsmuffen, Verteilerkaesten od. dgl.
DE1109236B (de) * 1958-04-05 1961-06-22 Krone Kg Kabelendverschluss fuer vieladrige Kabel
DE1269699B (de) * 1963-09-23 1968-06-06 Krone Kg Endverzweiger oder Endverteiler aus Kunststoff

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT103829B (de) * 1924-02-27 1926-07-26 Siemens Ag Wetterfester Kabelendverzweiger für Schwachstromkabel.
DE436356C (de) * 1925-01-25 1926-10-30 Siemens & Halske Akt Ges Kabelendverschluss fuer Schwachstromkabel
DE584631C (de) * 1933-09-22 Felten & Guilleaume Carlswerk Kabelendverzweiger

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE584631C (de) * 1933-09-22 Felten & Guilleaume Carlswerk Kabelendverzweiger
AT103829B (de) * 1924-02-27 1926-07-26 Siemens Ag Wetterfester Kabelendverzweiger für Schwachstromkabel.
DE436356C (de) * 1925-01-25 1926-10-30 Siemens & Halske Akt Ges Kabelendverschluss fuer Schwachstromkabel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090737B (de) * 1957-08-27 1960-10-13 Siemens Ag Abschlussdichtung fuer die Abdichtung mehrerer mehradriger kunststoffisolierter Fernmeldekabel fuer Aufteilungsmuffen, Verteilerkaesten od. dgl.
DE1109236B (de) * 1958-04-05 1961-06-22 Krone Kg Kabelendverschluss fuer vieladrige Kabel
DE1269699B (de) * 1963-09-23 1968-06-06 Krone Kg Endverzweiger oder Endverteiler aus Kunststoff

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69404395T2 (de) Anpassungsvorrichtung von einem elektrischen Mechanismus an einen elektrischen Kabelkanal
DE102014209504B4 (de) Elektrischer Verteilerkasten
DE3923205A1 (de) Elektrisches anschlusskaestchen
DE102004032481A1 (de) Wassersperrstruktur eines elektrischen Anschlußkastens
DE1000088B (de) Gehaeuse fuer Kabelendverzweiger u. dgl.
DE19524103C2 (de) Säule
DE69302158T2 (de) Profileinrichtung für die Verkabelung elektrischer Apparate, und geeignetes Skelett und Rinne um eine solche Einrichtung zu bauen
DE3741830C2 (de)
DE913303C (de) Wasserdichtes Fernmeldekabelabschlussgeraet
DE4020960C2 (de) Raumzelle
DE3507896C2 (de)
DE2816955A1 (de) Installationskanal aus aneinander verrastbaren aufnahme- und abdeckleisten
DE7930487U1 (de) Einbaugehäuse
DE1019366B (de) Isolierstoffgekapselte Verteilungsanlage mit aneinandersetzbaren, durch Deckel verschliessbaren Kaesten
DE634911C (de) Gehaeuse fuer die Aufputzbefestigung von elektrischen Installationsapparaten, wie Schaltern, Steckvorrichtungen u. dgl.
DE1905735A1 (de) Abhaengbare Deckenkonstruktion
DE3523526A1 (de) Batterie fuer einen tragbaren verkehrssignalgeber
DE1765590C2 (de) Gehäuse für Fernmeldekabel-Endverteiler oder -Endverzweiger
EP0606850A2 (de) Akkumulator mit die Pole verdeckender lösbarer Abdeckplatte
DE2609448C3 (de) Türanschlagleiste für einen Kabelverteilerschrank aus Kunststoff
DE2450571A1 (de) Transformatorstation
DE815813C (de) Gehaeuse fuer elektrische Unterputzmontage-Geraete
DE970989C (de) Wasserdichter Verteilerkasten fuer elektrische Installationsapparate
DE517738C (de) Kabelueberfuehrungskasten
DE1465346C (de) Unterflur Anschlußdose