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DE1099709B - Laufkran fuer unterirdische, in einem mit Gewoelbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstaetten - Google Patents

Laufkran fuer unterirdische, in einem mit Gewoelbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstaetten

Info

Publication number
DE1099709B
DE1099709B DEE14108A DEE0014108A DE1099709B DE 1099709 B DE1099709 B DE 1099709B DE E14108 A DEE14108 A DE E14108A DE E0014108 A DEE0014108 A DE E0014108A DE 1099709 B DE1099709 B DE 1099709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
main
vault
supported
overhead traveling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE14108A
Other languages
English (en)
Inventor
Bertrand Level
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electricite de France SA
Original Assignee
Electricite de France SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electricite de France SA filed Critical Electricite de France SA
Publication of DE1099709B publication Critical patent/DE1099709B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/006Equipment transport systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Laufkran für unterirdische, in einem mit Gewölbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstätten Unterirdische Arbeitsstätten und insbesondere unterirdische Wasserkraft-Elektrizitätswerke, benötigen häufig Laufkrane.
  • In derartigen unterirdischen, in einem mit Gewölbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstätten sind bisher diese Laufkrane wie bei oberirdischen Arbeitsstätten ausgeführt worden, id. h. in der Weise, daß ihre parallel zu der größeren Abmessung des Stollens oder, mit anderen Worten, parallel zu :dessen Gewölbe verlaufenden Laufschienen durch eine Folge von senkrechten Tragpfeilern abgestützt werden, die längs der Wandungen des Stollens angeordnet und bis zur Sohle des Stollens verlängert sind.
  • Eine derartige Ausführung ist sehr kritisch, weil, wenn die Pfeiler, wie dies bei solchen unterirdischen :Arbeitsstätten üblich ist, mit der aus dem Gestein gehauenen Wandung verbunden werden, um die waagerechten dynamischen Kräfte auf Grund der Bewegung .der Katze auf der Brücke -des Laufkranes aufzuheben, die senkrechten Kräfte nicht bis zur Basis der Pfeiler übertragen werden, so daß ein beträchtlicher Teil der Masse der Pfeiler unwirksam ist.
  • Es ist jedoch nicht möglich, die Laufschienen unmittelbar durch die senkrechten Seitenwände tragen ztt lassen, weil der Widerstand dieser Wände durch die Ausschachtung des Stollens (die im allgemeinen durch Sprengung erfolgt) sowie durch Senklungen und auch,durch Bruch des Gesteins infolge der Wiederherstellung -des inneren Gleichgewichtes des Gesteinsmassivs nach der Ausschachtung des Stollens vermindert ist.
  • Um die Abstützung der Laufschienen an den Seitenwandungen (unmittelbar oder durch die Pfeiler) zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, .die Laufschienen auf Balken ruhen zu lassen, welche mit Hilfe von Hängepfeilern an dem Gewölbe des unterirdischen Stollens aufgehängt sind.
  • In diesem Fall ergeben sich - wenn als gegeben angenommen wird, daß solche Hängepfeiler im Gegensatz zu gewöhnlichen Pfeilern, um den Vorbeigang des Kranas zu gestatten, notwendigerweise mit Bezug auf die sie tragenden Balken exzentrisch angeordnet werden müssen-Biegemomente, welchedurch die Verankerung dieser Hängepfeiler in dem Gewölbe auf dieses übertragen werden.
  • Schließlich ist es erforderlich, @damit die auf dem Kran laufende Katze über die größtmögliche Breite des Stollens benutzbar ist, daß die Krambrücke nicht zu nahe an das Gewölbe herankommt, so daß die Katze, welche auf der Kranbrücke läuft, sich den Ebenen der senkrechten- Wände, welche das Gewölbe abstützen, genügen!d weit nähern kann.
  • Es ist bei gewöhnlichen Laufkranen, d. h. solchen, die in oberirdischen Bauwerken angeordnet sind, bekannt, den oder die Balken der Brücke unterhalb der Laufschienen anzuordnen, wobei sie an Katzen aufgehängt sind, die -a,uf diesen Laufschienen laufen. In diesem Fall erfolgt die Aufhängung mit Hilfe von senkrechten oder waagerechten Achsen, die rechtwinklig zur Richtung der Laufschienen angeordnet sind. Die Ouerreaktionen der Brücke werden daher von der Starrheit der Aufhängeachse oder gegebenenfalls von Hilfsrollen aufgenommen, .die .auf der Seite der Laufschienen abgestützt sind.
  • Zweck der Erfindung ist,die Schaffung eines Laufkranes für unterirdische Arbeitsstätten, bei welchem die Verwendung von gewöhnlichen Pfeilern bzw. Hängepfeilern für die Abstützung der Laufschienen vermieden ist und welcher außerdem gestattet, daß die Katze sich den Ebenen der Seitenwänlde des Stollens in ausreichender Weise nähern kann.
  • Ein Laufkran für unterirdische, in einem mit Gewölbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstätten, bei dem die Brücke in einer niedrigeren Höhe als die Hauptlaufschienen angeordnet ist und die quer zu den Hauptlaufschienen auftretenden Reaktionen der Brücke durch Hilfsrollen aufgenommen werden, ist gemäß der Erfindung ldadurch gekennzeichnet, daß die Brücke an wenigstens einem Ende in an sich bekannter Weise von mindestens einem herabragenden Tragarm getragen wird, der an seinem oberen Teil mit wenigstens einem auf :der°I£äuptlaufschiene laufendem Rad versehen und so mit der Brücke verbunden ist, daß =diese sich quer zu der Hauptlaufschiene verlagern kann, wobei das Ende -der-Brücke wenigstens eine Umeine lotrechte Achse drehbare Rolle :aufweist, die über das Ende der Brücke vorragt und auf einer Hilfsschiene läuft, :die sich parallel zu der Hauptlaufschiene erstreckt und durch die Wand des Stollens unterhalb der Hauptlaufschiene getragen wird.
  • Tatsächlich ist der Teil des Gewölbes (welches durch das natürliche Gestein oder -durch ein eingezogenes Mauerwerk gebildet wird), der in der Nähe der Gewölbeanfänge liegt,- auf Grund der Last des Gewölbes und des aufrihmruhenderr-Erdreiches-derjenige Teil, in welchem das Material den stärksten Kompress=ionskräften unterworfen ist, :die das Material in einen Zustand =dreifacher Zusammendrückung bringen, was ihm gestattet, -ohne Gefahr außergewöhnlich hohe Kräfte aufzunehmen, während die Absenkung der Kranbrücke den Nachteil, @daß diese Stelle nahe an der Krümmung ,dzs Gewölbes liegt, für die Laufschienen mindert.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden die Laufschienen von einem vorspringenden Sims getragen, der in Längsrichtung in dem massiven Teil der Gewölbeanfänge ausgebildet ist.
  • Bei einer arideren Ausführungsform der Erfindung können =die Laufschienen von biegsamen Organengetragen werden, welche senkrecht in den mrassiven Teilen der Gewölbeanfänge aufgehängt sind, während,die auf diesen Schienen laufenden Hängewagen oder herabragenden Tragarme symmetrisch =mit Bezug auf diese biegsamen Organe angeordnet sind, so =daß diese nur senkrechten Kräften unterworfen sind.
  • Die Anordnung von Hilfsschienen, =die parallel zur Hauptschiene und -unterhalb von ihr verlaufen, bereitet keine Schwierigkeiten, weil (die Hilfsschienen, deren Eigengewicht praktisch vernachlässigbar ist, nur Kräften unterworfen sind, die gegen =die =die Hilfsschienen tragende Wand =gerichtet sind und rechtwinklig zu =dieser Wand verlaufen.
  • Gleichgültig, ob,die Kranlaufschienen von vorspringenden Simsen oder von @durch elastische Organe aufgehängten Balken getragen werden, sind die =die Längsbewegungen .des Kranes ermöglichenden Laufrollen in dem Zwischenraum zwischen der Gewölbeleibung und der oberen Fläche der Laufschienen angeordnet. Um die Überkragung des vorspringenden Simses bzw. die Länge -der Aufhängeorgane $u vermindern, @d. h. um die Laufschienen so nahe wie möglich an den massiven Teilender Gewölbeanfänge anordnen zu können, ist es von Bedeutung, den Durchmesser der -die Längsbewegungen--des Kranes gestattenden Laufrollen zu verkleinern rund zu diesem Zweck ihre Anzahl zu erhöhen, was außerdem zu Odem Vorteil führt, ,die Last des Kranes- auf eine große Länge der Laufschienen wirken zu lassen.
  • Um in :diesem Fall die Last des Kranes auf verschiedene Laufrollen zu verteilen, die -an jedem Ende des Balkengerüstes der Kranbrücke angeordnet =sind, wird dieses Ende auf den Länfrollen-unter Zwischenfügung von Sätzen waagebalkenartiger Schwinghebel abgestützt, und .damit der Vorteil der Verkleinerung des Durchmessers der La=üfrollen nicht verlorengeht, sind diese Sätze von Schwinghebeln unterhalb rder Laufrollen angeordnet.
  • Zu =diesem Zweck entspricht bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jeder Laufrolle oder jedem Laufrollertpaar ein herabragender Tragarm, auf welchem sich das-Ende -eines Schwinghebels gelenkig abstützt, der zwei Tragarmen gemeinsam ist. Auf diesen Schwinghobeln der ersten Stufe stützen sich die Enden von Schwinghebeln einer zweiten Stufe-ub, =die ihrerseits entweder Schwinghebel einer dritten. oder folgenden Stufe oder das Balkengerüst der Kranbrücke selbst abstützen, wobei jede Stufe von Schwinghebeln .die Anzahl der die Längsbewegungen des Kranes ermöglichenden Laufrollen zu verdoppeln gestattet. Auf diese Weise kann jedes Ende der Kranbrücke durch 2n herabragende Tragarme abgestützt werden, welche miteinander durch n Stufen von Schwinghebeln verbunden =sind.
  • Insbesondere für große und kräftige Krane, bei -welchen - die& Katze auf --zwel pärälle'len Häüptbalken läuft, gestatten zwei Etagen von Schwinghebeln, die an =den Enden jedes Balkens .angeordnet sind, den Balken durch vier oder acht Laufrollen (oder durch sechzehn Laufrollen bei der zweiten Ausführungsform) an jedem Ende der Kranbrücke abzustützen.
  • Die verschiedenen herabragenden Tragarme, die bereits miteinander an ihren unteren Teilen durch die Schwinghebel verbunden sind, s=ind in der Höhe der Laufrollen durch gelenkige Verbindungen verbunden, um nach Art von Gelenkparallelogram=men verformbare Systeme zu schaffen, wodurch die Längsverschiebung des ganzen Kranes unter Einsatz von waagerechten dynamischen Kräften ermöglicht wird, ohne daß die Verteilung der Lasten auf die Laufrollen wesentlich =geändert wird, und wodurch gewährleistet wird, daß die Laufrollen in ihrer Ebene .gehalten werden, insbesondere die Antriebslaufrollen, welche die Beschleunigungs- und Abbrernskräfte während der Längsbewegung =des Kranes aufnehmen sollen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Laufkranes gezeigt.
  • Fig. 1 zeigt einen Teilquerschnitt durch =das Gewölbe eines eine unterirdische Arbeitsstätte aufnehmenden Stollens, der mit einem Laufkran ausgerüstet ist; Fig. 2 zeigt einen in größerem Maßstab gehaltenen Teilquerschnitt durch einen Stollen mit einer weiteren Ausführungsform eines Laufkranes gemäß der Erfindung; Fig. 3 ist eine Ansicht nach der Linie III-III der Fi.. 2 ; Fig. 4 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Erfindung; Fig. 5 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 4; Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform; Fi.g. 7 ist =eine Ansicht nach,der Linie VII-VII von Fig. 6.
  • Die Decke der in Fig. 1 .dargestellten Stollenaussehachtung ist =durch .ein aus Beton oder Mauerwerk bestehendes Gewölbe 1 .ausgekleidet und gegebenenfalls verstärkt, @dessen Anfänge in die oberen Enden der parallel verlaufenden senkrechten Seitenwände 2 der Ausschachtung eingebettet sind.
  • Das Gewicht des auf =dem Gewölbe 1 oder gegebenenfalls einer durch Zementeinspritzungen zwischen das Gestein und den Beton erhaltenen Verdichtungsschicht ruhenden Erdreichs sowie .das Eigengewicht des Gewölbes bewirken eine :starke Komprimierung des Gesteins gegen die Gewöl:beanfänge in Richtung der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile F, wodurch das Gestein @im Zustand starker Kompression gehalten wird, und zwar im wesentlichen bis an die gekrümmten Flächen A, wä=hrend Idas zwischen diesen gekrümmten Flächen A =und den Wänden 2 befindliche Gestein keiner Zusammendrückung unterliegt und durch die Ausschachtung des Stollens verhältnismäßig locker geworden ist.
  • Wenn man die senkrechten Schnittebenen dieses Gewölbes betrachtet, befindet sich das Material im Bereich der Anfänge sowohl des natürlichen als auch des eingezogenen Gewölbes somit im Zustand schräger Zusammendrückung. Das Material wird (zumindest für das natürliche Gewölbe) auch in der Längsrichtung zusammengedrückt, und zwar auf Grund des Umstandes, daß durch -die Ausschachtung der natürliche Kompressionszustand des Erdreiches in dieser Richtung nicht zum Verschwinden gebracht wurde.
  • In den Bereichen der Gewölbeanfänge, die auf diese Weise große Kräfte aufzunehmen vermögen, sind vorspringende Simse 3 ausgebildet, welche die sich in der Längsrichtung erstreckenden Laufbahnen des Kranes, die Hauptlaufschienen 4, tragen.
  • Die Brücke 6 wird von herabragenden Tragarmen 10 vermittels einer Gelenkachse 12 betragen, die sich parallel zur Hauptlaufschiene 4 erstreckt und lotrecht unter dieser Schiene liegt. Auf diese Weise werden die Gewichte der Brücke und der von -ihr getragenen Last senkrecht auf die Haupblaufschiene 4 übertragen, und daher wird die Möglichkeit eines Kippens der Tragarme 10 unter den ruhenden (statischen) Belastungen ausgeschaltet. Ferner ist zur Verhinderung von Längsverlagerungen der Brücke (d. h. in Richtung quer zu der Hauptlauf schiene 4) unter den dynamischen Kräften auf Grund der Bewegungen der Katze auf ider Brücke,das Ende der Brücke 6 mit einer um eine lotrechte Achse drehbare Rolle 18 versehen, die über das Ende der Brücke vorragt und sich auf einer Hilfsschiene 19 abstützen kann, die unterhalb der Hauptlaufschiene 4 an der Seitenwand 2 des Stollens befestigt ist.
  • Wenn angenommen wird, daß beide Enden der Brücke in .der in Fib. 1 veranschaulichten Weise ausgebildet sind, dann stützt sich ,die eine oder die andere der Rollen 18 auf :der zugehörigen Hilfsschiene 19 ab, und die Seitenwände 2, deren Widerstandsfähigkeit durch die Aushebung des Stollens verringert sein kann, nehmen nur Druckkräfte auf, die senkrecht zu diesen Wänden !gerichtet sind.
  • Die in den Fib. 2 und 3 wiedergegebene Ausführungsform weist gegenüber derjenigen gemäß Fig. 1 den Vorteil auf, daß sie,das Gewicht der Brücke und ihrer Last auf mehrere Laufrollen zu verteilen bestattet.
  • In diesem Fall wird das Gerüst der Kranbrücke von zwei Hauptbalken 6 a und 6 b gebildet, deren jeder eine der Laufschienen 20a und 20b für -die Laufkatze 7 trägt. Diese beiden Balken sind an ihren Enden durch kastenartige Kopfstücke 21 miteinander verbunden.
  • Jeder Balken ist an jedem seiner Enden durch vier herabragende Tragarme abgestützt, wie dies in Fig. 3 durch die Tragarme 10a, 10b, 10c, 10d für die auf der einen Seite liegenden Enden der Hauptbalken 6 a und 6 b wiedergegeben ist.
  • Jeder dieser Tragarme, die an ihren beiden Enden abgewinkelt sind, ruht an seinem oberen Ende auf einem Rollenrad 8 a bzw. 8b, g r, 8 d und trägt an seinem unteren Ende einen zylindrischen Sitz 22, in .dem eine zylindrische Achse23 ruht, welche eine Gelenkachse bildet. Auf den Achsen 23, die zu den Tragarmen 10a, 10b einerseits und den Tragarmen 10c, 10d andererseits gehören, ruhen die Enden je eines Schwinghebels 24 einer ersten Stufe. In der Mitte jedes dieser beiden Schwinghebel ist ein Sitz angeordnet, welcher eine Achse 25 abstützt, die einen größeren Durchmesser als .die Achsen 23 hat. Diese Achsen 25 auf den beiden Schwinghebeln 24 dienen .dazu, die Enden eines Schwinghobels 26 einer zweiten Stufe abzustützen.
  • Die Schwinghebe124 und 26 haben, wie dies aus Fi;g. 2 hervorgeht, vorzugsweise einen doppel-T-förmigen Querschnitt, um eine geringe Torsnon dieser Schwinghebel in dem Fall zuzulassen, daß die verschiedenen Achsen auf Grund verschiedenartiger Biegung der abgewinkelten Enden der Tragarme nicht genau parallel sind.
  • Die Biegefähigkeit der doppel-T-förmigen Schwinghebel 24 und 26 in senkrecht zur Hauptlaufschiene 4 verlaufender Richtung -gestattet ferner, auf eine Gelenkverbindung (entsprechend der Achse 12 in Fig. 1) für die Querverlagerung der Brücke zu verzichten, welche die Abstützreaktion der Rolle 18 auf der Hilfsschiene 19 zuläßt.
  • Auf einer Achse 27, die wie,die Achsen 23 und 25 ausgebildet ist, aber einen noch größeren Durchmesser hat, ruht das Ende des Balkens 6 a bzw. 6 b. Die verschiedenen Achsen 23, 25, 27 liegen in der senkrechten Ebene der Räder 8 a, 8 b, 8 c, 8 d, so @daß, wie im Fall der Ausführungsform gemäß Fig. 1, die Reaktionskräfte der Räder 8 a, 8b, 8c, 8 d senkrecht verlaufen. Außerdem sind auf Grund .des Satzes von Schwinghebeln die verschiedenen Tragarme gleichförmig belastet. Die waagerechte Stützrolle 18 ist am oberen Teil des Balkens 6a bzw. 6 b angeordnet, so daß die Hilfsschiene unmittelbar unterhalb des Simses 3 befestigt werden kann.
  • Die Paare von Tragarmen 10 a., 10 b bzw. 10 c, 10 d, die an ihrem unteren Ende durch Schwinghebel 24 verbunden sind, sind an ihrem oberen Ende durch Kopfstücke 29 verbunden, welche von Achsen 30 durchdrungen werden, die außerdem durch Verlängerungen des oberen Teiles der Tragarme hindurchgehen. Jedes Kopfstück 29 gewährleistet, daß zwei Rollen8a, 8b bzw. 8c, 8d in ihrer Ebene gehalten werden, während die Tragarmpaare auf diese Weise Gelenkparallelogramme bilden, die unter den dynamischen Verschiebungskräften des Kranes eine geringe pendelartige Schwingung auszuführen vermögen. Diese verschiedenen Kopfstücke 29 bilden eine Art Zug, indem sie miteinander durch angelenkte Stangen 31 verbunden sind.
  • An einem der Laufräder oder an mehreren von ihnen, z. B. an dem Rad 8 c (Fig. 3), ist ein Zahnrad befestigt, welches mit einem Ritze133 kämmt, ,das auf der betreffenden Achse 30 aufgekeilt ist, welche mittels eines Kettentriebs 34 (Fi:g. 2) gedreht werden kann.
  • Der Kran kann auf diese Weise in Längsrichtung bewegt -und mit Hilfe einer üblichen Steuerwelle, die sich längs eines der Brückenbalken erstreckt, abgebremst werden.
  • Bei der in den Fig. 2 und 3 wiedergegebenen Ausführungsform sind die herabragenden Tragarme 10a, 10b, 10c, 10d auf Grund -ihrer Länge einem beträchtlichen Biegungsmoment unterworfen. Die in den Fig. 4 und 5 wiedergegebene Ausführungsform ermöglicht es, die Länge dieser herabragenden Tragarme zu verringern, was :bei Gleichheit der Querschnitte der Tragarme gestattet, ihre elastische Verformung herabzusetzen oder umgekehrt bei Gleichheit der Verformung die Querschnitte zu vermindern.
  • Zu diesem Zweck sind die unteren Enden der Tragarme 10 a, 10 b, 10 c, 10 d in,der senkrechten Laufebene der Räder 8 a; 8 b, 8 c, 8 d mit einem Knie versehen, welches vorzugsweise die Form eines Simses besitzt, wodurch die Länge der genannten Tragarme auf ein Minimum herabgesetzt wird. Am unteren Ende jedes Tragarmes ist auf einer Achse 45 (Fig. 4), die sich parallel zu -den Laufschienen erstreckt, ein Paar von Stangen 46 gelenkig aufgehängt, die an ihrem unteren Ende durch eine sich parallel zu der Achse 45 erstreckende, dieser identische zweite Achse 47 verbunden sind, welche zur Aufhängung einer Art Kardangelenk48 dient. Die rechtwinklig zu den Achsen47 verlaufenden Achsen 49 dieser Gelenke 48 stützen Schwinghebe150 einer ersten Stufe .aib, welche von U-förmigen Balken gebildet werden, deren Öffnung nach oben gerichtet ist.
  • Ebcnfalls von U-förmigen Balken gebildete Schwinghebe151 einer zweiten Stufe umgreifen die Schwinghebe150 der ersten Stufe und sind ,durch Achsen 52 in der Mitte der Schwinghebel 50 gelenkig abgestützt. In den Schwinghebeln 51 der zweiten Stufe sind Öffnungen 51a vorgesehen, die den Zutritt zu den Achsen 49 gestatten, welche in den Schwinghebeln 51 eingeschlossen sind. Jeder Brückenbalken 6 a bzw. 6 b ruht auf einer Achse 53 in ider Mitte jedes der Schwinghebel 51 der zweiten Stufe. In diesem Fall können die Schwinghebel auf Grund ihrer gelenkigen Aufhängung mittels ider herabragenden :Stangen 46 starr ausgebildet und in der beschriebenen Weise ineinandergeschachtelt sein, ohne @daß die Gefahr besteht, daß -waagerechte Kräfte oder Torsionskräfte auf die Tragarme 10 a, 10 b, 10 c, 10 d ausgeübt werden.
  • Wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich, wird bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Raum zwischen der Gewölbeleitung 35 und der oberen Fläche des Simses 3 in bester Weise ausgenutzt, indem die Überkragung dieses Simses auf ein Minimum herabgesetzt ist.
  • Diese Ausführungsformen eignen sich insbesondere dann, wenn das Gestein, in welches der Anfang des Gewölbes eingebettet ist, widerstandsfähig ist, d. h. wenn der untere Teil dieser Bettung mit der senkrechten Seitenwand 2 fluchtet.
  • Es kann jedoch vorkommen, daß auf Grund der schlechten Beschaffenheit des Gesteins oder eines ungünstigen Einfallens des Gebirges es notwendig wird, den Anfang des Gewölbes ziemlich tief einzubetten. In diesem Fall ist es vorzuziehen, die in den Fig. 6 und 7 wiedergegebene Ausführungsform anzuwenden.
  • Diese Ausführungsform eignet sich jedoch auch im Fall von sehr widerstandsfähigem Gebirge mit einer Bettung, welche -mit den senkrechten Wänden fluchtet, und gestattet die unmittelbare Aufhängung am Gestein. Sie kann jedoch dazu führen, daß, wie dies aus dem nachstehenden hervorgeht, @die Annäherungen der Laufkatze an die Seitenwände etwas herabgesetzt werden.
  • Bei der in den Fig. 6 und 7 wiedergegebenen Ausführungsform weist die Laufbahn an jedem Ende des Balkengerüstes zwei Hauptlaufschienen 40 auf, die in symmetrischer Weise durch einen Längsbalken 41 getragen werden, der seinerseits an dem Gewölbe 1 mittels eines praktisch kontinuierlichen Vorhanges von Aufhängeorganen 42 aufgehängt ist. Diese Aufhängeorgane 42 können .aus Run@deisenstäben oder vorzugsweise aus Stahlkabeln hoher Zugfestigkeit bestehen, die indem Gewölbe l angebracht oder unmittelbar in dem Gebirge verankert werden.
  • Die Tragarme 43 zum Abstützen :des Balkengerüstes der Kranbrücke bestehen aus allgemein U-förmig verlaufenden Gliedern, welche den Längsbalken 41 umgreifen und je ein Paar von Rädern 44 (welche die gleiche Aufgabe wie die Räder 8 haben) tragen, die auf diese Weise, wie bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 4 und 5, zu beiden Seiten der senkrechten Ebene der Aufhängeorgane42 laufen. Am unteren Teil der U-förmig verlaufenden Trabarme 43 sind die Hauptbalken 6 a bzw. 6 b unter Zwischenfügung von herabragenden angelenkten Stangen46, Kardangelenken 48 und Schwinghebeln 50 und 51 aufgehängt.
  • Auf Grund dieser Aufhängung sind die die Haupti:aufschenen40 tragenden Längsbalken41 von waagerechten Kräften .und einer Torsion befreit, so daß die auf diese Baliken wirkenden Ahstützreaktionskräfte immer symmetrisch und senkrecht verlaufen.
  • Wie im Fall der Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3 ;bzw. 4 und 5 verbinden angelenkte Kopfstücke 54 auf der der Achse rdes Gewölbes zugekehrten Seite die Paare von Tragarmen, welche bereits an ihren unteren Enden durch die Schwinghebel 50 der ersten Stufe verbunden sind, während die verschieidenen Kopfstücke untereinander durch Stangen 55 gelenkig verbunden sind.
  • Die Längsbewegung des Ganzen kann auf die in den Fig. 2, 3 bzw. 4, 5 gezeigte Weise erhalten werden, indem eines der Räder 44 mit einem Zahnrad versehen und dieses Zahnrad durch ein Ritzel angetrieben wind.
  • Die waagerechten dynamischen Kräfte in der Längsrichtung des Balkengerüstes der Brücke werden durch Laufrollen 56 aufgenommen, die unmittelbar an den Enden der Hauptbalken 6 d, 6 b angeordnet sind, wobei .sich diese Rollen 56 auf einer Hilfsschiene 57 abstützen, die unmittelbar von der Basis des Massivs der Gewö'libeanfänge getragen wird.
  • Es sei bemerkt, #daß je nach den besonderen Bedingungen der Ausführung des Gewölbes die beiden Enden des Balkengerüstes der Kranbrücke in verschiedener Weise ausgebildet werden können, indem die Ausführungsform gemäß den Fig. 2 bzw. 4 und 6 an einem der Enden des Balkengerüstes miteinander kombiniert werden.
  • Insbesondere in dem Fall, in welchem das Einfallen des Gebirges auf der einen Seite die Ausbildung einer widerstandsfähigen Einbettung des mit der Wandung fluchtenden Massivs der Gewölbeanfänge gestattet und auf der gegenüberliegenden Seite eine tiefe Einbettung des Massivs erfordert, kann die in den Fig. 2 und 3 bzw. 4 und 5 gezeigte Ausführungsform auf der Seite der widerstandsfähigen Einbettung und diejenige gemäß den Fig. 6 und 7 auf der anderen Seite angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Laufkran für unterirdische, in einem mit Gewölbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstätten, bei dem die Brücke in einer niedrigeren Höhe als die Hauptlaufschienen angeordnet ist und die quer zu den Hauptlaufschienen auftretenden Reaktionen der Brücke durch Hilfsrollen aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (6) an wenigstens einem Ende in an sich bekannter Weise von mindestens einem herabragenden Tragarm (10) getragen wird, der an seinem oberen Teil mit wenigstens einem auf der Hauptlaufschiene (4) laufenden Rad (8) versehen und so mit der Brücke verbunden ist, daß diese sich quer zu der Hauptlaufschiene (4) verlagern kann, wobei das Ende der Brücke wenigstens eine um eine lotrechte Achse drehbare Rolle (18) aufweist, die über das Ende der Brücke vorragt und auf einer Hilfsschiene (19) läuft, die sich parallel zu der Hauptlaufschiene (4) erstreckt und durch die Wand des Stollens unterhalb der Hauptlaufschiene getragen wird.
  2. 2. Laufkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der herabragende Tragarm (10) das Ende der Brücke mittels wenigstens einer waagerechten Achse (12) gelenkig abstützt, die sich parallel zu der Hauptlaufschiene (4) erstreckt und lotrecht unter dieser Schiene liegt.
  3. 3. Laufkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptlaufschiene (4) durch einen vorspringenden Sims getragen wird, der in Längsrichtung in dem massiven Teil der Gewölbeanfänge ausgebildet ist, und daß der herabragende Tragarm (10) in seinem oberen Teil die Form eines starren Galgens besitzt.
  4. 4. Laufkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptlaufschiene (40) von einem Längsbalken (41) getragen wird, der an Aufhängeorganen (42) hängt, die in dem Gewölbe in der Nähe des massiven Teiles der Gewölbeanfänge verankert sind, und daß der herabragende Tragarm (43) die Form eines U hat, dessen Schenkel den Längsbalken (41) umgreifen.
  5. 5. Laufkran nach Anspruch 1 mit einer Brücke aus zwei Hauptbalken, die jeweils durch mehrere herabragende Tragarme mit Rollen abgestützt sind, welche miteinander gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Enden der Hauptbalken (6 a, 6 b) durch 2" herabragende Tragarme (10a bis 10d) abgestützt ist, die an ihrem unteren Ende durch n Stufen von Schwinghebeln (24, 26; 50, 51) miteinander verbunden sind, wobei die letzte Stufe der Schwinghebel (26; 51) den jeweiligen Hauptbalken (6a, 6b) unter Zwischenfügung eines Gelenks (Achsen 27; 53) abstützt.
  6. 6. Laufkran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der herabragenden Tragarme (10a bis 10d) das Ende eines Schwinghebels durch Zwischenfügung von herabragenden Stangen (46) abstützt, die an den Tragarmen um Achsen (45) schwenkbar sind, welche parallel zu der Hauptlaufschiene (4, 40) und in deren Symmetrieebene verlaufen, und die an ihrem unteren Ende den Schwinghebel unter Zwischenfügung einer zweiten Achse (47) tragen, die parallel zu der ersten verläuft.
  7. 7. Laufkran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen herabragenden Tragarme (10a bis 10d), welche an ihrem unteren Ende durch einen Schwinghebel der ersten Stufe (24; 50) verbunden sind, an ihrem oberen Ende durch ein Kopfstück (29; 54) verbunden sind, welches mit dem Schwinghebel der ersten Stufe ein Gelenkparallelogramm bildet, wobei die verschiedenen Kopfstücke durch Stangen (31, 55) gelenkig miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 646 040, 835 508; österreichische Patentschrift Nr. 120 063; USA.-Patentschriften Nr. 1053 545, 1758 580, 2 470 060, 2 553 378.
DEE14108A 1956-05-15 1957-05-10 Laufkran fuer unterirdische, in einem mit Gewoelbe versehenen Stollen befindliche Arbeitsstaetten Pending DE1099709B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1099709X 1956-05-15

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DE1238168B (de) 1964-05-15 1967-04-06 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Laufkran

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