DE1099505B - Duesentopf zur Berieselung von Gasbehandlungsraeumen, insbesondere fuer Elektrofilter - Google Patents
Duesentopf zur Berieselung von Gasbehandlungsraeumen, insbesondere fuer ElektrofilterInfo
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Description
- Düsentopf zur Berieselung von Gasbehandlungsräumen, insbesondere für Elektrofilter Zum Einbauen in Gasbehandlungsräumen, insbesondere für Elektrofilter, sind Düsentöpfe bekannt, iii deren Boden eine Zerstäuberdüse auswechselbar angeordnet ist und Absperrorgane, die den Düsentopf sowohl gegen die Atmosphäre als auch im Gasbehandlungsraum abschließen.. Die Absperrung der Düse gegen den Gasbehandlungsraum erfordert einen zusätzlichen konstruktiven Aufwand, da das Absperrorgan von außerhalb des Gasbehandlungsraumes bedient werden muß. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf eine derartige Absperrung der Zerstäuberdüse im Gasbehan ' dlungsraum ganz zu verzichten, indem das der Düse zugeführte Wasser ständig den Abschluß der Düse gegen die Atmosphäre bewirkt.
- Nach der Erfindung ist der durch die Wand des Raumes in den Behandlungsraum ragende Düsentopf mit seitlichem Flüssigkeitszulauf und -ablauf im Böden in der Weise mit auswechselbarer Zerstäuberdüse versehen, daß die Zerstäuberdüse mit einem mit Durchbrechungen versehenen Einsa:tzrohr mit Siebmantel lösbar verbunden ist und das Einsatzrohr mittels eines Bajonettverschlusses am Boden des Düsentopfes über dem Ablauf dicht befestigt ist, mit der Maßgabe, daß nach Lösen des Bajonettverschlusses und Entfernen des Einsatzrohres durch einen gegenüber dem Flüssigkeitsablauf erhöhten Zulauf ein Flüssigkeitsabschluß im Düsentopf hergestellt werden kann. Weitere Merkmale der Erfindung seien an Hand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert.
- Die Fig. 1 zeigt teils in Seitenansicht teils im Schnitt das Einsatzrohr nach der Erfindung und die Fig. 2 stellt eineAnsicht des Düsentopfes im Grundriß dar.
- Mit 1 ist der bekannte Düsentopf und mit 2 die seitliche Zuleitung für die Berieselungsflüssigkeit bezeichnet, die durch den Boden bei der Öffnung3, in der sich die Zerstäuberdüse19 befindet, wieder abläuft. Der Düsentopf 1 wird nach oben durch den auf dem Flansch4 sich auflegenden Decke15 mit der Anpreßlasche6 und den Bolzen7 und 8 abgeschlossen. Der Handgriff 9 mit dem Schraubenbolzen 10 bewirkt das Anpressen des Deckels 5 auf den mit einem Dichtungsrin-4a versehenen Flansch4.
- Das erfindungsgemäß leicht herausnehmbare Einsatzrohr 11 besitzt über seine Länge bekannte schlitzförmige Öffnungen 13, wie sie bei Brunnenrohren bekannt sind. Uler dieses Einsatzrohr 11 ist ein Siebniantel 12 gestreift, der an seinen beiden Enden durch Gumminianschetten 14 abdichtend und lösbar auf dein Einsatzrohr 11 befestigt ist. Dieser Siebmantel 12 kann beispielsweise aus Tressengewebe oder fein durchlochtem V2A-Stahl bestehen. Das untere Ende des Einsatzkörpers 11 ist in die eine Hälfte 22 eines bekannten Bajonettverschlusses mit dem Gewinde 23 eingeschraubt, und im Boden 17 des Einsatzrohres 11 ist eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Zuleitung 18 mit dem ebenfalls aus Kunststoff bestehendenZerstäuberkopf 19 eingeschraubt. Die Teile 11, 17, 18, 19 sind also lösbar fest miteinander verbunden und werden mit der Bajonettverschlußhälfte 22 durch einfaches Drehen des oberen Griffes 16 am oberen Deckel 15 des Einsatzrohres 11 herausgedreht. Die andere Hälfte des Bajonettverschlusses ist mit 20 be- zeichnet und durch die Schraubenverbindung 21 fest im Boden des Düsentopfes 1 verankert. Das im Boden 17 des Einsatzrohres 11 eingeschraubte Rohrstück 18 mit der eingeschraubten Zerstäuberdüse 19 kann nun beliebig lang ausgeführt werden, also auch abweichend von der Darstellung der Zeichnung aus der Öffnung 3 im Düsentopf 1 nach unten beliebig weit herausragen, um die Zerstäuberdüse an die jeweils gewünschte Stelle im Gasbehandlungsraum bzw. Elektrofilter heranzubringen, wobei selbstverständlich eine Abdichtung des Rohres 18 gegen die Öffnung 3 vorgesehen ist bzw. der Bajonettverschluß 20 und 22 die Abdichtung gegenüber dem wassergefüllten Ringraum im Düsentopf 1 übernimmt. Damit beim Herausdrehen des Einsatzrohres durch Lösen des Bajonettverschlusses 20, 22 das Einsatzrohr 11 nicht aus dem Gewinde 23 in der Bajonettverschlußhälfte 22 gelöst werden kann, muß das Gewinde 23 im entgegengesetzten Sinn zum Öffnen des Bajonettverschlusses ausgebildet sein. Wenn nach einiger Betriebszeit der Siebmantel 12 über dem Einsatzkörper 11 durch Schmutzansätze verstopft ist, wird der Düsentopf unter Beibehaltung des Wasserzulaufs bei 2 geöffnet und der Einsatzkörper 11 durch Drehen des -Handgrilts 16 mit dem oberen Teil des Bajonettverschlusses herausgezogen und der alte Siebmantel 12 mit den Abdichtungsmanschetten 14 vom Einsatzrohr abgestreift und 'ein neuer Siebmantel übergezogen. Während dieser Zeit des Auswechselns bleibt die Wasserfüllung im Düsentopf 1 im wesentlichen unverändert, da der Ablauf durch die Öffnung3 nicht größer ist als durch die Öffnung2. Damit ist der bisher übliche untere Abschluß der Öff- nung 3 im Düsentopf 1 überflüssig geworden. Die Zerstäuberdüse 19 hat nur einen Durchmesser von etwa 2 bis 3 inni und ist in bekannter Weise mit einem Drallkörpereinsatz versehen. Der geringe Düsendurchmesser erfordert demzufolge nur die Anordnung einer verhältnismäßig kleinen Austrittsöffnung3 im Boden des Düsentopfes, so daß der Wasserzulauf bei 2 stets größer gehalten werden kann als beim Auslauf 3, in dem Augenblick, wo die Düse19 bzw. das Verbindungsrohr 18 aus der Öffnung 3 herausgezogen worden ist. Der Einsatzkörper11 kann aus verzinktem Stahl oder auch Aluminium bestehen, gegebenenfalls aber auch wie die Teile18 und 19 und der Bajonettverschluß20, 22 ganz aus Kunststoff. Die Stellung des Düsentopfes im Gehäuse des Gasbehandlungsraumes oder des Elektrofilters usw. ist durch die strichpunktierte Decke24 angedeutet. In diesem Ausführungsbeispiel liegt die Zufuhrleitung für die Berieselungsflüssigkeit innerhalb des Gasbehandlungsraumes, um sie vor Frosteinwirkung zu schützen.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE: 1. Düsentopf mit auswechselbarer Zerstäuberdüse zur Berieselung von Gasbehandlungsräumen, insbesondere von Elektrofiltern, bei denen der Düsentopf durch die Wand des Raumes in den Behandlungsraum ragt und einen seitlichen Flüssigkeitszulauf und einen Ablauf im Boden besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberdüse (19) mit einem mit Durchbrechungen versehenen Einsatzrohr mit Siebmantel lösbar verbunden ist und das Einsatzrohr mittels eines Bajonettverschlusses (22) am Boden des Düsentopfes (1) über dem Ab- lauf dicht befestigt ist, mit der Maßgabe, daß nach Lösen des Bajonettverschlusses und Entfernen des Einsatzrohres durch einen gegenüber dem Flüssigkeitsablauf erhöhten Zulauf ein Flüssigkeitsabschluß im Düsentopf hergestellt werden kann.
- 2. Düsentopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebeinsatz (11, 12) zweiteilig ausgebildet aus einem handelsüblichen Brunnenrohr (11) und einem mit Abdichtung (14) darübergezogenen Siebmantel (12) besteht. 3, S iebeinsatz nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er am unteren Ende mit einem Gewinde (23) und einem eingeschraubten, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Rohreinsatz (18) im Boden (17) des Siebeinsatzes (11) Vera sehen ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1099505B true DE1099505B (de) | 1961-02-16 |
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ID=7303949
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| FR (1) | FR1246612A (de) |
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1959
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1960
- 1960-02-01 FR FR817188A patent/FR1246612A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1246612A (fr) | 1960-11-18 |
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