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DE1099280B - Reibungskupplung - Google Patents

Reibungskupplung

Info

Publication number
DE1099280B
DE1099280B DEG24823A DEG0024823A DE1099280B DE 1099280 B DE1099280 B DE 1099280B DE G24823 A DEG24823 A DE G24823A DE G0024823 A DEG0024823 A DE G0024823A DE 1099280 B DE1099280 B DE 1099280B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
fingers
spring
disc
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG24823A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard Harmon Kehrl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1099280B publication Critical patent/DE1099280B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/583Diaphragm-springs, e.g. Belleville

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Reibungskupplung Die Erfindung bezieht sich auf Reibungskupplungen mit einem einen Deckel tragenden als Gegendruckscheibe dienenden Schwungrad, einer in dem Deckel gelagerten axial beweglichen Druckscheibe, einer mit Reibbelägen versehenen, auf der getriebenen Welle axial verschiebbaren Kupplungsscheibe zwischen dem Schwungrad und der Druckscheibe und mit :einer als Kupplungsfeder dienenden Tellerfeder mit mehreren radial nach innen gerichteten Federfingern, die schwenkbar im Deckel gelagert ist und die sich durch einen auf ihren inneren Umfang ausgeübten Druck mittels einer auf der getriebenen Welle axial bewegbaren Ausrückmuffe mit ihrem äußeren Umfang von der Druckscheibe der Kupplung abhebt.
  • Nach der Erfindung sind einzelne Federfinger der als Kupplungsfeder dienenden Tellerfeder etwa über die Hälfte ihrer inneren freien Länge von der Kupplungsdruckscheibe weg in stumpfem Winkel zu ihrer sonstigen Richtung abgebogen.
  • Vorzugsweise tragen die abgebogenen Finger Gewichte, um die Fliehkraftwirkung auf diese Finger zu verstärken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch einen Teil einer Kupplung nach der Erfindung gemäß der Linie 1-1 der Fig.2 und Fig. 2 eine zum Teil aufgebrochene Rückansicht auf die Kupplung, in Richtung der Pfeile 2-2 in Fig. 1 gesehen.
  • Ein Kupplungsdeckel 10 ist mit Schrauben 16 an einem Motorschwungrad 14 befestigt, während eine Druckscheibe 12 mit dem Schwungrad 14 durch nicht gezeichnete nachgiebige Verbindungsstücke verbunden ist, die eine axiale Relativbewegung zwischen dem Schwungrad 14 und der Druckscheibe 12 gestatten.
  • Eine Kupplungsscheibe 18 mit Reibbelägen 20 liegt zwischen der Druckscheibe 12 und dem Schwungrad 14 und ist durch drehmomentübertragende und dämpfende Federn 24 mit einer Nabe 22 verbunden, die auf eine Abtriebswelle 44 aufgekeilt ist.
  • Die Druckscheibe 12 trägt an ihrem Außenrand Rippen 26, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie beim Umlaufen als Schleudergebläse wirken und Kühlluft über die Druckscheibe fördern.
  • Der Deckel 10 umschließt die Kupplungsscheibe 18 und die Druckscheibe 12 und trägt eine Tellerfeder 28, die innerhalb des Deckels 10 liegend auf Zapfen 30 schwenkbar gelagert ist. Der Außenrand der Tellerfeder 28 liegt gegen die Rippen 26 der Druckscheibe 12 an und drückt auf diese. Die so vorbelastete Druckscheibe 12 hält die Kupplungsscheibe 18 in Reibungsschluß mit dem Schwungrad 14. Die Tellerfeder28 hat radial nach innen gerichtete, sich verjüngende Federfinger 32, durch die der äußere Rand der Tellerfeder 28 mittels einer Ausrückmuffe 42 von den Rippen 26 der Druckscheibe abgehoben und damit die Kupplung ausgerückt werden kann.
  • Einzelne Federfinger 34 sind etwa über die Hälfte ihrer inneren freien Länge von der Kupplungsdruckscheibe 12 weg in stumpfem Winkel zu ihrer sonstigen Richtung abgebogen und ragen durch Öffnungen 36 des Deckels 10. Kleine Gewichte 38, etwa 28 g schwer, sind an den Enden der abgebogenen Finger 34 befestigt.
  • Beiderseits der Tellerfeder 28 sind um die Zapfen 30 Ringe 40 gelegt, um die die Tellerfeder 28 schwenkbar ist.
  • Die Ausrückmuffe 42, die in strichpunktierten Linien angedeutet ist, umschließt die Abtriebswelle 44. Die Ausrückmuffe42 wirkt auf die Enden der Federfinger 32, wenn sie durch eine strichpunktiert gezeichnete Gabel 46 bewegt wird, die von einem nicht gezeichneten Kupplungshebel betätigt wird.
  • Bei bisher vorgeschlagenen Kupplungen mit einer als Kupplungsfeder dienenden Tellerfeder wirkt die Ausrückmuffe auf alle Finger der Tellerfeder, wenn sie in Richtung auf die Druckscheibe bewegt wird, wodurch die Tellerfeder geschwenkt wird, so daß der Außenrand der Tellerfeder von der Druckscheibe abgehoben und damit die Kupplung ausgerückt wird.
  • Bei der Bauart gemäß der Erfindung wirkt die Ausrückmuffe 42 allein auf die nicht abgebogenen Finger 32 der Tellerfeder, während die ausgebogenen und gewichtsbelasteten Finger 34 der Fliehkraft unterliegen, um den Druck der Tellerfeder auf die Druckscheibe 12 zu unterstützen. Je größer die Motordrehzahl ist, um so größer ist die Fliehkraftwirkung der gewichtsbelasteten Finger 34, die zweiter nach außen abgebogen sind, um .den Radius des durch ihre Schwerpunkte bestimmten Kreises und damit den durch .die Tellerfeder ausgeübten Druck auf die Druckscheibe zu vergrößern. Durch die Anordnung der Gewichte 38 an den Enden der Finger 34 und durch das Ausbiegen der Finger in axialer Richtung aus der Ebene der Tellerfeder wird die Fliehkraft vorteilhaft voll ausgenutzt, um den Außenrand der Tellerfeder gegen die Druckscheibe 12 zudrücken.
  • Es wurde festgestellt, daß keine größere Kraft am Kupplungshebel erforderlich ist als bei den bisher bekannten Bauarten, um die Ausrückmuffe 42 für das Zurückziehen der Tellerfeder 28 von der Druckscheibe 12 zu bewegen, obwohl die Fliehkraft auf die Finger 34 wirkt.
  • Die Federkonstante der flacher geneigten Finger 32 und die Lage der Zapfen 30 ist so gewählt, daß sie den häufigsten Betriebszuständen der Kupplung angepaßt sind, die im Bereich niedriger Motordrehzahlen liegen. Daher ist für niedrige Motordrehzahlen keine größere Kraft am Kupplungshebel erforderlich. Bei höheren Motordrehzahlen werden die .ausgebogenen Finger 34 bei zurückgezogener Tellerfeder 28 auf die Drehachse zu bewegt, so daß bei jeder gegebenen Drehzahl die Fliehkraftwirkung zunehmend verringert wird. Die Verringerung der Fliehkraftwirkung ist größer als wenn die Gewichte 38 unmittelbar an den flacher geneigten Fingern 32 befestigt wären, da die Gewichte mit den ausgebogenen Fingern 34 in einem Kreisbogen um die Zapfen 30 gegen die Drehachse bewegt werden. Ferner ist der Hebelarm der Ausrückkraft auf die flacher geneigten Finger 32 um die Zapfen 30 größer als der Hebelarm der .durch die abgebogenen und gewichtsbelasteten Finger 34 erzeugten Fliehkräfte um die Zapfen 30, so daß eine geringere Ausrückkraft als die Einrückkraft benötigt wird, und diese Kraft wird zunehmend schwächer, zwein sich .die Gewichte nach innen bewegen.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß die Gewichte 38 genügend weit aus der Ebene der Tellerfeder entfernt angeordnet sind, daß sie beim Ausrücken der Kupplung : nicht über die Zapfen 30 hinausbewegt werden. Die Fliehkräfte wirken daher stets auf .den Außenrand der Tellerfeder in Richtung auf die Druckscheibe und wirken jeder Neigung der Tellerfeder zum Zurückschnappen entgegen. ; Wären die Gewichte 38 an den flacher geneigten Fingern 32 befestigt, so würde die Fliehkraft die gewichtsbelasteten Enden gegen die Ausrückmuffe 42 drücken, wodurch die Bewegung der gewichtsbelasteten Finger begrenzt würde. Dies würde aber eine ; unerwünschte Begrenzung der Haltekraft der Kupplung bei großen Motordrehzahlen ergeben und ferner eine nicht beabsichtigte Drehung :der Ausrückmuffe verursachen, was zu Ausfällen führen kann. Wollte man dies durch Vergrößern des Anfangsabstandes der Ausrückmuffe ausgleichen, so würde hierdurch der Weg am Kupplungshebel in unerwünschter Weise vergrößert.
  • Da die gewichtsbelasteten Finger 34 abgebogen sind, kommen sie nie mit der Ausrückmuffe 42 in Berührung. Die flacher geneigten Finger 32 werden nur wenig durch die von den gewichtsbelasteten Fingern 34 erzeugten Fliehkräfte gegen die Ausrückmuffe 42 bewegt. Dies liegt daran, daß die Fliehkräfte im wesentlichen den Druck des Außenrandes der Tellerfeder auf die Druckscheibe 12 vergrößern, und die Tellerfeder nur um einen unbeachtlichen Betrag bewegen.
  • Da die Finger 34 aus ihrer normalen Ebene abgebogen sind, wird an den Öffnungen 36 des Kupplungsdeckels ein größerer Kühllufteinlaßquerschnitt freigegeben. Bei den bisherigen Bauarten kann die Kühlluft allein zwischen den flacher geneigten Fingern 32 der Tellerfeder hindurchströmen, so daß sich ein nur geringer Eintrittsquerschnitt für die Kühlluft ergibt, die durch die Öffnungen 36 des Kupplungsdeckels durch die Schleuderpumpenwirkung der Rippen 26 der Druckscheibe 12 gesaugt wird. Die abgebogenen Finger 34 schaffen einen zusätzlichen Einlaßquerschnitt für die Kühlluft, so daß ein besserer Kühlluftumlauf um die Ausrückmuffe und längs der Druckscheibe eintritt, um die Reibungswärme dieser Teile abzuführen. Da die gewichtsbelasteten Finger 34 sich bei großer Motordrehzahl nach außen bewegen, wird dann der Eintrittsquerschnitt für die Kühlluft noch vergrößert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Reibungskupplung mit einem, einen Deckel tragenden als Gegendrucksebeibe dienenden Schwungrad, einer in dem Deckel gelagerten axial beweglichen Druckscheibe, einer mit Reibbelägen versehenen, auf der getriebenen Welle axial verschiebbaren Kupplungsscheibe zwischen dem Schwungrad und der Druckscheibe und mit einer als Kupplungsfeder dienenden Tellerfeder mit mehreren radial nach innen gerichteten. Federfingern, die schwenkbar im Deckel gelagert ist und die sich durch einen auf ihren inneren Umfang ausgeübten Druck mittels einer auf der getriebenen Welle axial bewegbaren Ausrückmuffe mit ihrem äußeren Umfang von der Druckscheibe der Kupplung abhebt, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Federfinger (34) der Tellerfeder (28) etwa über die Hälfte ihrer inneren freier, Länge von der Kupplungsdruckscheibe (12) weg in stumpfem Winkel zu ihrer sonstigen Richtung abgebogen sind.
  2. 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgebogenen Finger (34) Gewichte (38) tragen.
DEG24823A 1957-07-18 1958-06-27 Reibungskupplung Pending DE1099280B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1099280XA 1957-07-18 1957-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1099280B true DE1099280B (de) 1961-02-09

Family

ID=22330323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG24823A Pending DE1099280B (de) 1957-07-18 1958-06-27 Reibungskupplung

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DE (1) DE1099280B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1775889B1 (de) * 1964-04-03 1972-02-03 Ferodo Sa Halterung fuer eine zungentellerfeder in einer scheiben reibungskupplung
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DE4342361B4 (de) * 1993-12-11 2004-08-12 Zf Sachs Ag Membranfederkupplung mit Fliehgewichten
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DE102014218398B4 (de) * 2013-10-21 2020-10-15 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Tellerfeder mit Fliehkraftzungen

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