DE1099032B - Elektrische Verbindung sowie Verfahren und Maschine zu ihrer Herstellung - Google Patents
Elektrische Verbindung sowie Verfahren und Maschine zu ihrer HerstellungInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine elektrische Verbindung zwischen einem elektrischen Leiter und einem Kabelschuh
mit einer von einem Bodenteil ausgehenden Zunge, welcher Bodenteil eine Öffnung aufweist,
durch die hindurch sich das Zungenende nach dem Einrollen um den auf dem Bodenteil liegenden Leiter
herum erstreckt und eine Hülse bildet, sowie ein Verfahren, und eine Maschine zum Herstellen einer solchen
Verbindung.
Bei einem bekannten Kabelschuh mit nebeneinanderifegenden,
zu Klemmösen gebogenen Lappen und sich in der Längsrichtung der Lappen erstreckenden Anschlußfahne
sind die ohne Zwischenraum in das Kabelschuhblech geschnittenen Lappen paarweise in
einander entgegengesetzten Richtungen zu ösen gebogen.
Bekannte elektrische Verbindungen der obigen Art lassen sich in massiver Form durch Zusammenpressen
nicht einwandfrei und dauerhaft herstellen. Außerdem bedingen verschiedene Drahtstärken unterschiedliche ao
Ausgangselemente und Hilfsvorrichtungen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten
elektrischen Verbindung der obigen Art sowie eines Verfahrens und einer Maschine zu deren
Herstellung, wodurch die erwähnten Nachteile weitgehend beseitigt und für höchste Beanspruchungen
geeignete elektrische Verbindungen wirtschaftlich hergestellt werden können.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zunge unter dem Bodenteil liegt und in diesen
und in den Leiter eingedrückt ist, so daß die Hülse einen festen Kontakt mit dem Leiter besitzt. Die
Zunge ist in der Öffnung verriegelt, z. B. durch den Eingriff mit zwei längs der Öffnung vorgesehenen,
einen Teil des Bodens bildenden Knebelzungen. Falls der Leiter isoliert ist, ist eine zweite, zur ersten
Zunge im wesentlichen parallele Zunge vorgesehen, die um die Leiterisolation herumgerollt ist.
Erfindungsgemäß wird eine solche verbesserte elektrische Verbindung dadurch hergestellt, daß die
Zunge zuerst derart durch die Öffnung geführt wird, daß das Zungenende unter dem Bodenteil liegt, und
daß danach in den Bodenteil eingedrückt wird, so daß die Hülse einen festen Kontakt mit dem Leiter
besitzt. Die Zunge kann in der Öffnung während des Eindrückens verriegelt werden.
Erfindungsgemäß weist eine Maschine zum Herstellen der verbesserten elektrischen Verbindung ein
erstes Preßgesenk, das die Zunge um den Leiter unter Bildung einer Hülse einrollt, und ein zweites Preßgesenk
auf, das die Hülse auf dem Leiter eindrückt. Das erste Preßgesenk weist einen einrollenden Teil
und einen abstützenden Teil auf, und das zweite Preßgesenk umfaßt den einrollenden Teil und einen Ein-Elektrische
Verbindung sowie Verfahren
und Maschine zu ihrer Herstellung
und Maschine zu ihrer Herstellung
Anmelder:
AMP Incorporated,
Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg,
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. Mai 1954
V. St. v. Amerika vom 24. Mai 1954
Kemper Martel Hammell, Harrisburg, Pa. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
drücker, der gleitbar so gelagert ist, daß er sich durch den abstützenden Gesenkteil erstreckt. Ferner ist eine
Betätigungsvorrichtung vorgesehen, die das erste Preßgesenk schließt, wobei die Zunge um den Leiter
unter Bildung einer Hülse eingerollt, der Eindrücker jedoch unwirksam gehalten wird, und die in der Folge
das zweite Preßgesenk schließt, um die Hülse auf dem Leiter einzudrücken, wobei der einrollende Gesenkteil
die Hülse während des Eindrückens abstützt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer elektrischen Verbindung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein gestanztes Ausgangselement,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Klemme (teilweise im Schnitt) in einem Zwischenstadium bei der Befestigung
auf einem elektrischen Leiter;
Fig. 5 ist ein Querschnitt längs der Linie 5-5 der Abb. 4;
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die Klemme in dem Endstadium des Befestigens auf einem elektrischen
Leiter;
Fig. 7 ist ein Querschnitt längs der Linie 7-7 der Abb. 6;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht der Klemme (teilweise im Schnitt) im Befestigungsgesenk vor dem Befestigen;
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Fig. 9 ist eine Aufsicht eines Streifens eines Klem- . linge Ende an Ende durch eine Verbindungsglied 13
menstanzlings, der eine abgewandelte Ausführungs- verbunden, das beim Befestigen der Klemme auf einem
form der vorliegenden Erfindung darstellt; Leiter vom Klemmenkörper abgeschnitten wird. Die
Fig. 10 ist eine Seitenansicht im Schnitt längs der Länge des Gliedes 13 wird von der Beschaffenheit des
Linie 10-10 der Abb. 9; 5 Kontaktgliedes 1 abhängen. Bei ausreichender Länge
Fig. 11 ist ein Querschnitt durch die Klemme der bietet ein solches Glied ein geeignetes Mittel zur Auf-
Abb. 9 in einem Zwischenstadium der Befestigung auf nähme von Registrierzeichen, z. B. die Vorrichtung 14,
einem Leiter; durch die die Speisung der Automaten, die hiermit
Fig. 12 ist ein der Abb. 11 ähnlicher Querschnitt arbeiten, geregelt werden kann.
und stellt die endgültige Formung der Hülse nach io Es ist vorteilhaft, die Klemmen- oder Kupplungs-
dem Aufbringen auf einen Leiter dar; stanzlinge teilweise bis zu dem Ausmaß vorzuformen,
Fig. 13 ist eine Aufsicht -einer weiteren Ausfüh- das das Aufbringen der Klemmen erleichtert. Hier-
rungsform der Erfindung, und nach sind die Stanzstreifen beispielsweise durch den
Fig. 14 ist ein Teilquerschnitt längs der Linie 14-14 Klemmenquerschnitt, der im ganzen mit A in den
der Abb. 13. 15 Fig. 2 und 3 bezeichnet ist, mit den die Hülse bilden-
In der Fig. 1 ist ein elektrischer Verbinder oder den Zungen aufgerichtet und an den Enden leicht ein-Klemme
dargestellt, der aus einem Kontaktglied 1 in gerollt dargestellt, was die Einrichtung und die Ar-Form
einer Fahne oder seitlich angebrachter Zunge beit des Gesenkes, wie später beschrieben wird, erbesteht
und die nach den Grundzügen der Erfindung leichtert.
entweder mit dem Ende oder mit einer Stelle auf der 20 Soll die Klemme oder Kupplung unter Verhältnis-Längenausdehnung
eines elektrischen Leiters 2 ver- sen, bei denen die Geschwindigkeit des Aufpressens
bunden ist. Die endgültige Form und die Eigenschaf- verhältnismäßig unwichtig ist, verwendet werden,
ten des Kontaktgliedes 1 sind im allgemeinen für die z. B. bei gewissen Arten der Befestigung durch Hand-Erfindung
unwesentlich; .es kann jedoch die Form werkzeuge, so können die Hülsen teilweise oder volleiner
Kupplung für einen Kontaktstecker, wie darge- 25 ständig zu einem zylindrischen Querschnitt vorgeformt
stellt, haben oder einfach aus einem Ring oder einer werden, In jedem Fall versteht es sich, daß die Klem-Doppelzunge
für das Zusammenspiel mit einer Klem- men in einem gegebenen, letztlich bearbeiteten Streimenschraube
od. dgl. bestehen. Hierzu sei noch be- fen im wesentlichen in der Gestalt identisch sein wermerkt,
daß die Erfindung vorwiegend in Verbindung den, wobei die Umwandlung der allgemein flachen Gemit
einer Kupplung in der Fahnenausführung be- 3° stalt des Stanzlings B zum vorgeformten oder bearschrieben
ist, daß es jedoch innerhalb des Bereichs der beiteten Stanzling, wie der Stanzling yi in der Fig. 2,
Erfindung liegt, das Kontaktglied 1, wenn gewünscht, durch das Gesenk in aufeinanderfolgenden Stufen
in der üblicheren Anordnung am Ende anzubringen. vollzogen wird nach den in der Technik bekannten
Um die Klemme auf den Leiter aufzubringen, wird Verfahren.
eine seitlich vorspringende Zunge 8, die mit dem Kon- 35 Beim Aufbringen der Klemme wird die den Draht
taktglied 1 eine Einheit bildet, zu der Form einer den . haltende Zunge 8 mit dem Ende zu einer zylindrischen
Draht haltenden Hülse oder Zwinge 3 um einen blank- Hülse 3 gerollt und darauf in ihrer Stellung mecha-
gemachten Teil 4 des Leiters 2 gerollt, wobei das nisch verriegelt, wobei der Verriegelungsvorgang in
Ende der Zunge mechanisch mit dem später im einzel- der Ausführungsform der Erfindung, wie in den Fig. 1
nen beschriebenen Klemmenkörper verbunden wird. 40 bis 8 dargestellt, das Biegen und Strecken des Blech-
Die sicher verriegelte Hülse 3 ist dann geeignet, Quer- materials, aus dem der Stanzling besteht, umfaßt,
beanspruchungen zumindest bis zu dem Grade stand- Wie in der Fig. 2 dargestellt, enthält der Stanzling
zuhalten, die üblicherweise bei Klemmen dieser Art einen Basisteil 7, der den Grund oder Boden der zu
vorkommen, ohne daß sich die die Hülse bildende formenden Hülse abgibt. Das Kontaktglied 1 ist
Zunge wieder aufrollt. 45 durch den Steg 5 mit dem Basisteil 7 verbunden und
Wenn gewünscht, kann zusätzlich eine Hülse 6, die springt seitlich davon vor, während die Zungen 8
hauptsächlich zum Halten des isolierten Teiles des und 9, später in der Gestalt der Hülsen 3 bzw. 6 an
Leiters dient, vorgesehen werden.. Da bei dieser Funk- der anderen Seite des Basisteiles 7 vorspringen. Die
tion keine große seitliche "Beanspruchung auftritt, Zunge 8 ist an dem Endteil 10 in der Breite reduziert
kann dementsprechend die Hülse 6 die übliche gerollte 50 und so ausgebildet, daß er in einen Schlitz 11 in dem
Form haben. Die Hülse 6 dient außerdem noch dazu, an den Basisteil 7 angrenzenden Steg 5 eingeführt
zu verhindern, daß der Leiterdraht scharf gebogen werden kann. Zwei gegenüberliegende, aus dem Basis-
und möglicherweise an der Stelle, wo er in die Hülse 3 teil 7 herausgeschlagene Nasen 15 und 16 bieten die
eintritt, abgebrochen wird. Zur weiteren Sicherung Möglichkeit, die Zunge 8 an dem Ende 10 in der die
dagegen, daß der Draht abgeschnitten wird, können 55 Hülse bildenden Stellung zu verriegeln, wie in Ver-
die inneren Seitenkanten der Hülse 3 abgeschrägt bindung mit den Fig. 5 und 7 noch eingehender be-
oder ausgeweitet werden, wie bei 12 in der Fig. 5 dar- schrieben wird. Allgemein gesprochen ist die Zunge 8
gestellt, um auf diese Weise scharfe Kanten an dem so ausgebildet, daß sie um den blankgemachten Teil 4
Biegepunkt zu beseitigen. des Leiters 2 herumgerollt und das Zungenende 10
Die Klemmen oder Kupplungen der Erfindung sind 60 durch den Schlitz 11 gesteckt werden kann, bis die
aus Blech hergestellt unter Anwendung der üblichen Absätze 20, die dazu dienen, dieGrenze zu bestimmen,
Stanztechnik. Eine typische Form eines Stanzlings bis zu der jenes Ende 10 unter dem Steg 5 vorstoßen
nach Verlassen der Stanze — allgemein mit B be- soll, an die Kanten des Schlitzes 11 anstoßen. Wie in
zeichnet — ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Vor- der Fig. 4 dargestellt, besitzt das Zungenende 10 eine
zugsweise werden die Klemmenstanzlinge in einem 65 genügende Länge, um sich an der Unterseite des Bafortlaufenden
Streifen aus Blech gestanzt, wobei die sisteiles 7 bis zu einer Stellung zwischen den Nasen
Klemmen mit Vorteil von der Rolle durch Automaten 15 und 16 auszudehnen, die, nachdem sie nach einverarbeitet
werden., obgleich die Erfindung auch wärts dem Ende 10 zu gebogen sind, eine sichere Ver-Klemmenstanzlinge
in Einzelstücken umfaßt. Bei den riegelung zur Sicherung der Zunge 8 in der die Hülse
zusammenhängenden Streifen sind jedoch die Stanz- 70 bildenden Stellung bieten. Aus der Fig. 5 kann er-
ι υ»σ
5
sehen werden, daß die Breite des Zungenendes 10 an der Stelle, an der es zwischen die Nasen 15 und 16
zu liegen kommt, etwas größer ist als der Abstand zwischen den Punkten, von denen aus die Nasen eingeschlagen
wurden., wobei, wenn die Nasen zueinan- S dergebogen oder in die Seitenkanten des Zungenendes
10 eingedrückt werden, eine Prägung des Metalls eintritt und eine wirksame und sichere Verriegelung bewirkt
wird.
Bei dem Aufbringen der Klemme wird der Leiter 2 in der Längsausdehnung des Basisteiles 7 in Stellung
gebracht, wobei dessen isolierter Teil an die Zunge 9 angrenzend zu liegen kommt und der blanke Teil 4
angrenzend an die Zunge 8. Da der Stanzling aus flachem Material geformt ist, neigen bei der Formung
der Hülsen die Mittellinien der isolierten und blanken Teile des Leiters dazu, sich zu verschieben, welcher
Vorgang zu einem scharfen Knicken und Strecken des blanken Drahtes an dem Punkt führt, an dem er
in die den Draht haltende Hülse 3 eintritt. Eine derartige Beanspruchung kann dadurch vermindert werden,
indem jener Teil des Basisteiles 7, der den isolierten Leiter aufnimmt, während des Arbeitsganges
in dem Gesenk vorgerollt wird.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht in der Eignung der Klemme, sich verschiedenen Drahtstärken
anzupassen, und um eine gute elektrische Leitfähigkeit zu sichern, sollte die Drahthülse genutet
oder gezahnt werden, so daß das Metall des blanken Leiters innerhalb des geriffelten Bereiches verdichtet
wird. Bei der in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsformen der Erfindung kann das Verfahren
des Nutens oder Riffeins vorteilhaft mit dem Vorgang verknüpft werden, der erforderlich ist, um das Zungenende
10 in. der die Hülse bildenden Stellung zu verriegeln. Hiernach kann, nachdem die Verriegelungsnasen
15 und 16 in der Längsachse des Basisteiles zentriert worden sind, ein Stößel, der den Boden
des Basisteiles 7 gegen die Nasen 15 und 16 drückt, das Krimpen und die Verriegelung in einem einzigen
Arbeitsgang, wie noch erklärt werden wird, bewirken.
Nach der Fig. 8 besteht das Gesenk zum Aufpressen der Klemme üblicherweise aus einem beweglichen
oberen Matrizenkopf 23., einem auf Federn gelagerten
unteren Stempelblock 26 und einem feststehenden Stößel
26. Die Matrize kann in geeigneter Weise gelagert oder in eine Maschinenpresse (nicht dargestellt) eingebaut
werden oder in einen anderen geeigneten Mechanismus, der geeignet ist, die Preßteile mit genügendem
Druck gegeneinanderzubringen, um das Formen und Pressen der Hülsen zu bewirken. Während
ein derartiger Mechanismus üblicherweise einen Teil eines Automaten, der die Klemmen von der Rolle verarbeitet,
bilden kann, können die Preßteile auch die gegenüberliegenden Backen eines zangenartigen
Werkzeuges od. dgl. darstellen. Der obere Matrizenblock ist ausgekehlt, um zwei runde Flächen 24 und
25 zu schaffen, wobei die Fläche 25 dazu dient, die Isolationshülse zu formen, und vorzugsweise einen
Krümmungsradius besitzt, der um ein geringes kleiner
ist als der der Krümmung des isolierten Teiles des Leiters 2, auf den die Zunge 9 stramm aufgerollt
wird. Die Fläche 24 dient zum Formen der Drahthülse, und obwohl deren Krümmungsradius etwas
größer ist als der Krümmungsradius der für die gegebene Klemmengröße zu verwendenden Drahtes, ist
sie in erster Linie dazu bestimmt, die Zunge 8 zu einem allgemein zylindrischen Querschnitt in der
Weise zu rollen, daß dabei das Zungenglied 10 durch den Schlitz 11 geführt wird. In der Praxis kann die
obere Matrize 23 in geeigneter Weise hergestellt werden, indem die Flächen 24 und 25 aus besonderen
Platten herausgeschnitten und darauf durch irgendein geeignetes Mittel, wie z. B. Bolzen, aneinander befestigt
werden. Bei dieser Verbindung ist, da die Isolationsdicke bei einer gegebenen Drahtstärke in weitem
Umfange variieren kann, die Bildung der Preßflächen 24 und 25 durch getrennte Platten vorzuziehen,
wobei die Platten dann so geformt werden können, daß sie verhältnismäßig anpassungsfähig sind und
verschiedene Durchmesser für die Isolationshülse bei einer gegebenen Größe der den Draht aufnehmenden
Hülse zulassen.
Der untere Preßblock 26 dient in der Hauptsache dazu, den Klemmenkörper zu halten, während die
Hülsen geformt und gepreßt werden, wobei eine Aussparung 30, die so gebogen ist, daß sie mit der Basis
der die Isolation aufnehmenden Hülse übereinstimmt, eine Möglichkeit bietet, die Klemme in dem Gesenk
auszurichten. Der Schacht 31, der sich durch den Block 26 hindurch so erstreckt, daß er auf die Lage,
in die die Drahthülse gebracht wird, ausgerichtet ist, dient als Führung für den Stößel 27, um diesen mit
dem Boden der Hülse 3 bei den Nasen 15 und 16 (Fig. 6 und 7) in Eingriff zu bringen. Der untere
Preßblock 26 ist auf Federn 32 elastisch auf einer Basis 33 derart gelagert, daß während der Endstufen
beim Aufpressen einer Klemme, wobei sich die Matrize 23 abwärts bewegt, der Preßblock 26 zur Basis
33 gegen den Druck der Federn 32 gezwungen wird und der Stößel 27, der einen allgemein erhöhten und
abgerundeten Zahn besitzt, sich relativ in dem Schacht 31 gegen den Boden der Drahthülse nach oben
bewegt und dabei eine Einbuchtung, wie aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, hervorruft.
Besitzt der Leiter 2 die geeignete Lage, so liegen ein blanker Teil 4 und ein isolierter Teil innerhalb
der teilweise vorgeformten Hülsen 3 bzw. 6, und die hochstehenden Zungen 8 und 9 ragen in die Auskehlungen
der oberen Matrize 23 hinein. Die Klemme ist dann vorbereitet, auf dem Draht befestigt zu werden.
Wenn der obere Matrizenblock abwärts bewegt wird, kommen die vorgerollten Enden der Zungen 8 und 9
mit den Flächen 24 und 25 in Eingriff und werden entsprechend deren Krümmung weiter eingerollt.
In diesem Zusammenhang muß verstanden werden, daß die für das Zusammendrücken der Federn erforderliche
Kraft größer ist als die für das Biegen des verhältnismäßig dünnen Bleches, aus dem die die Hülsen
bildenden Zungen bestehen, erforderliche Kraft. Hiernach greift der Matrizenblock 23 in den Steg 5
der Klemme ein, zu welcher Zeit die Hülsen 3 und 6 im wesentlichen die Form wie in der Fig. 4 haben,
bevor eine genügende Kraft durch, den Block 26 hindurch zur Auswirkung gekommen ist, um die Federn
32 zusammenzudrücken. Um sicherzugehen, daß die die Isolation aufnehmende Hülse den Leiter 2 stramm
umfaßt, ist die Fläche 25 so ausgebildet, daß das Ende der Zunge 9 die Auskehlung der Matrize vor dem
Zusammentreffen des oberen und des unteren Preßblockes verläßt. Da die Zunge während der ganzen
Anfangsbewegung der oberen Matrize hindurch gerollt wird, so· wird, wenn die Preßblöcke sich nähern,
eine einspringende Einrollung der Zunge 9 bewirkt, wie am besten aus der Fig. 4 ersehen, werden kann,
wobei eine stramm gerollte Hülse erzeugt wird. In ähnlicher Weise wird das Zungenende 10 übe,, lie
Fläche 24 der Matrize hinaus und in den Schlitz 11 gerollt, bis die Ansätze 20 an den Steg 5 stoßen, welcher
Vorgang im wesentlichen mit dem Zusammen-
7 8
stoßen der Preßblöcke zusammenfällt. Die weitere la, das seitlich aus dem Basisteil 7a vorspringt und
Abwärtsbewegung des Matrizenblockes 23 führt zu integrierend durch den Steg 5 α mit der Zunge 8a vereiner
relativen Aufwärtsbewegung des Stößels 27, der bunden ist, die seitlich an der anderen Seite des Basisin
das Zungenende 10 zwischen den niedergedrückten teiles vorspringt. Der Schlitz 11a ist genügend weit,
Nasen 15 und 16 (Fig. 5) eingreift und dieses ver- 5 um das Zungenen.de frei aufzunehmen, und ist aus
biegt. Nachdem die Hülsen innerhalb des Gesenkes dem Steg5& durch Ausschlagen und Niederbiegen
gepreßt worden sind, faltet die relative Bewegung des einer Nase 38 (vgl. Fig. 10) geformt. Nachdem das
Stößels 27 die Nasen 15 und 16 um die Seitenkanten Zungenende 10a durch den Schlitz lla geführt wordes
Zungenendes 10 und bewirkt eine Kerbverzah- den ist, klemmt ein gewaltsames Strecken oder Abnung,
wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Das Maß io flachen des Bogens in der Nase 38 das Zungenende
der Pressung oder Verzahnung ist vorherbestimmt ein, was zu einer Verminderung der Dicke in dem
durch die Drahtstärke des Leiters 2 und den Durch- Kontaktbereich der Seitenkanten des Schlitzes führt,
messer der Hülse 3, die bei Drähten verhältnismäßig Dabei ergibt sich eine Kombination von fallenähnkleiner
Stärke für eine gegebene Hülsengröße tiefer, lichem und reibungsmäßigem Ergreifen der Zunge, wojedoch
im allgemeinen tief genug ist, um eine kräftige 15 bei die Weite des Schlitzes jetzt geringer ist als die
Verdichtung des Drahtes innerhalb der Hülse, ohne Dicke der Zunge hinter dem Schlitz. Es muß natürlich
die Litzen abzuschneiden oder deren Zugfestigkeit verstanden werden, daß die Nase 38 vorzugsweise
wesentlich zu vermindern, zu bewirken. nicht dieLänge haben darf, daß sie nach dem Strecken
Zur Erzielung einer bestmöglichen Verriegelung den Schlitz lla vollständig schließt, sondern nur eine
der Hülse 3 soll der Stößel bei der Aufwärtsbewegung ao Länge, die den Schlitz auf eine Weite reduziert, die
zuerst an dem Zungenende 10 angreifen und dieses etwas geringer ist als die für die Herstellung einer
gegen den Boden des Basisteiles 7 drücken, bevor die wirksamen und ausreichenden Reibungsverriegelung
Nasen 15 und 16 einwärts gefaltet werden, so daß notwendigen Dicke der Zunge. Das fallenmäßige Eindort
eine teilweise Überlappung der Nasen hinter dem greifen kann vorteilhafterweise durch Vorreduzieren
Zungenende entsteht, bevor die Kerbverzahnung er- 25 der Dicke des Zungenendes 10 a, etwa durch eine seitfolgt.
Zu diesem Zwecke kann der Stößel 27 Vorzugs- liehe Rille 39, wirksamer gemacht werden und, falls
weise wie bei 35 in der Fig. 7 in dem Bereich, der an der Basisteil 7 a wie in der Fig. 10· vorgebogen ist,
den Nasen angreift, eine Aussparung besitzen, ob- durch Anordnen einer hiermit zusammenwirkenden
wohl ein vorteilhaftes Verriegeln bei einem Stößel Falle oder eines Sperrzahnes 40, der von der Bodenmit
linearer Fläche erhalten wird. Da das Zungenende 30 kante des Schlitzes 11 α vorspringt.
10 breiter ist als der Abstand zwischen den Nasen 15, Wenn gewünscht, kann die die Isolation aufneh-
10 breiter ist als der Abstand zwischen den Nasen 15, Wenn gewünscht, kann die die Isolation aufneh-
16, wenn diese geschlossen sind, verursacht eine Be- mende Hülse fortgelassen werden, wobei diese Hülse
wegung der Nasen gegen die Seitenkanten der Zunge durch eine weitere den Draht aufnehmende Hülse
unter dem Druck des Stößels ein Prägen und Zusam- (Fig. 9) ersetzt wird, um die Haltekraft der Klemme
mendrücken des Metalls der Seitenkanten sowohl der 35 gegen einen Längszug zu vergrößern. Bei Abwesen-Nasen
wie der Zunge. Im Ergebnis zeigt das Metall heit einer die Isolation aufnehmenden Hülse wird der
der Nasenenden die Tendenz, sich sowohl um die obe- Basisteil 7 a vorzugsweise mit einem gebogenen oder
ren wie um die unteren Kanten der Zunge in kaltem gekrümmten Querschnitt geformt, der mit der
Fluß herumzulegen, und sichert auf diese Weise den Krümmung des Leiterdrahtes übereinstimmt. Damit
Bestand der Zunge in der die Hülse bildenden Stel- 40 die Drahthülse im wesentlichen einen zylindrischen
lung gegen jede seitliche Beanspruchung, die üblicher- Querschnitt erhält, muß der Schlitz lla anschließend
weise bei normalem Gebrauch der Klemmen dieser an den gebogenen Teil des Basisteiles angeordnet
Art auftritt. werden und dabei die scharfe Kante, gegen die das
Während die Hülse eingebuchtet wird, um den Lei- Zungenende 10a geklemmt werden soll, entfernt werterdraht
zu verdichten, entsteht dabei eine enge Ver- 45 den. Die Falle oder der Sperrzahn 40 sind dabei erbindung,
die einem Herausziehen des Drahtes in der wünscht, um eine genügend wirksame Verriegelung
Längsrichtung beträchtlichen Widerstand leistet. Die- herzustellen.
ser Widerstand gegen Herausziehen und Korrosion Der Matrizenblock für das Aufbringen der Klemme
kann wesentlich vergrößert werden durch Riffelung ist dem in Verbindung mit den Fig. 6 bis 8 beschrieder
Innenseite der Zunge 8 —· wie bei 36. Während 50 benen ähnlich und enthält im allgemeinen einen
des Einbuchtens der Hülse wird das Metall des Lei- hülsenformenden oberen Matrizenblock 23 α zum RoI-ters
2 in Rillen 36, wie in der Fig. 7 dargestellt, hin- len der Zunge 8 α zu einem im wesentlichen kreisringeingepreßt,
welcher Vorgang die längsgerichtete förmigen Querschnitt und zum Einführen ihres Endes
Kraft, die erforderlich ist, um die Klemme den Draht jn den Schlitz lla. Nach dem Formen der Hülse
entlangzuziehen, wesentlich vergrößert und überdies 55 greift der obere Matrizenblock 23 α in den unteren
eine saubere und innige elektrische Verbindung zwi- Block 26 a ein, der elastisch von Federn (nicht darschen
der Klemme und dem Draht herstellt. gestellt) getragen wird, und drückt ihn nach unten.
Je größer die Länge der Zunge ist, die durch den Der feststehende Stößel 27a in der Führung 31 α hebt
Schlitz 11 geführt werden muß, um so schwieriger sich relativ in dem Maße, wie der untere Block 26a
wird das Verfahren des Hindurchführens. In einer ab- 60 nach unten gedruckt wird, und bewirkt die Verdichgewandelten
Ausführungsform der Erfindung (in den rung des Leitermetalls innerhalb der geformten Hülse.
Fig. 9 bis 12 dargestellt) gestattet eine Abänderung In dem unteren Block 26 a ist zusätzlich ein festder
Zungen verriegelung eine vorteilhafte Verringerung stehender Stempel 41 in einer Führung angeordnet,
der Länge des Zungenendes 10 und verstärkt zusatz- der in Zusammenarbeit mit der flachen Unterseite 42
lieh die Hülse durch Rückverlegen der \/erriegelungs- 65 des oberen. Matrizenblockes 23 α dazu dient, die genasen in den Steg 5, der geeigneter ist, die bei der. bogene Nase 38 im wesentlichen gleichzeitig mit dem
Verriegelung auftretenden Spannungen aufzunehmen." Einbuchten der Hülse durch den Stößel 27a (Fig. 11
Wie in der Fig. 9 dargestellt, besitzen der im wesent- und 12) zu strecken. Es sei darauf hingewiesen, daß
liehen flache StanzlingSa und die teilweise vorge- in dem Maße, wie das Ende der Nase 38 gegen das
formte Klemme Aa im allgemeinen ein Kontaktglied 70 Zungenende 10a gedrückt wird, der gleichzeitig er-
ι uyy
folgende Einbuchtungsvorgang die Lippe des Basisteiles Ta, die den Sperrzahn.40 besitzt, nach außen
gegen die andere Seite des Zungenendes 10a drängt und dabei eine wirksame Verriegelung herstellt.
Eine weitere Ausfuhrungsform der Erfindung, wie
in den Fig. 13 und 14 dargestellt, besteht in einer Klemme mit einer Hülsenanordnung, die besonders
geeignet ist für ein Verriegeln während des Formens des Klemmenstreifens. Bei dieser Ausführungsform
wird der Verriegelungsvorgang dadurch erreicht, daß ίο das Zungenende 10δ durch den Schlitz 11 δ geführt
und das Ende längs des Klemmenstegs 5& durch irgendeine geeignete, in der Technik bekannte Vorrichtung
umgebogen wird. Das Zungenende wird in der Stellung verriegelt durch Niederdrücken einer
Nase 45 von dem Steg 5 δ in die obere Fläche des Zungenendes, wie in der Fig. 14 dargestellt. Es bleibt
dann nur noch übrig, den Draht in die geschlossene Hülse einzuführen und diese zu pressen, um die Befestigung
der Klemme zu vollenden. Bei dieser Ausführungsform wird die Einbuchtung vorzugsweise von
der Oberseite der Klemme aus vorgenommen, wie in der Fig. 14 mit gestrichelten Linien angedeutet ist,
wobei das Zungenende 10 δ die Neigung zeigt, sich aus dem Schlitz 11 b zurückzuziehen und hierdurch in
engeren Eingriff mit der Kante der Nase 45 während des Pressens kommt.
Claims (10)
1. Elektrische Verbindung zwischen einem elektrischen Leiter und einem Kabelschuh mit
einer von einem Bodenteil ausgehenden Zunge, welcher Bodenteil eine Öffnung aufweist, durch
die hindurch sich das Zungenende nach dem Einrollen um den auf dem Bodenteil liegenden Leiter
herum erstreckt und eine Hülse bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (10) unter dem
Bodenteil (7) liegt und in diesen und in den Leiter (4) eingedrückt ist, so daß die Hülse einen festen
Kontakt mit dem Leiter besitzt.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (10) in der Öffnung
(11) verriegelt ist.
3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge durch den Eingriff
mit zwei längs der Öffnung (11) vorgesehenen, einen Teil des Bodens (7) bildenden Knebelzungen
(15, 16) verriegelt wird.
4. Verbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Leiter (4) isoliert ist und daß eine zweite, zur ersten Zunge im wesentlichen parallele Zunge (9)
vorgesehen ist, die um die Leiterisolation herumgerollt ist.
5. Verfahren zum Herstellen, der elektrischen Verbindung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (10) zuerst derart durch die Öffnung (11) geführt wird, daß das Zungenende unter dem Bodenteil (7) liegt, und
daß die Zunge (10) danach in den Bodenteil (7) eingedrückt wird, so daß die Hülse (3) einen
festen Kontakt mit dem Leiter besitzt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge in der Öffnung (11)
während des Eindrückens verriegelt wird.
7. Maschine zum Herstellen der elektrischen Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch ein erstes Preßgesenk (23, 26), daß die Zunge um den Leiter unter Bildung
einer Hülse einrollt, und durch ein zweites Preßgesenk (23, 27), das die Hülse auf dem Leiter
eindrückt.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Preßgesenk einen einrollenden
Teil (23) und einen abstützenden Teil (26) aufweist und daß das zweite Preßgesenk den
einrollenden Teil (23) und einen Eindrücker (27) umfaßt, der gleitbar so gelagert ist, daß er sich
durch den abstützenden Gesenkteil (26) erstreckt, und daß eine Betätigungsvorrichtung vorgesehen
ist, die das erste Preßgesenk schließt, wobei die Zunge um den Leiter unter Bildung einer Hülse eingerollt,
der Eindrücker jedoch unwirksam gehalten wird, und die in der Folge das zweite Preßgesenk
schließt, um die Hülse auf dem Leiter einzudrücken, wobei der einrollende Gesenkteil die
Hülse während des Eindrückens abstützt.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der einrollende Gesenkteil (23) sowohl
in bezug auf den abstützenden Teil (26) als auch in bezug auf den Eindrücker (27) bewegt
wird und daß in der Folge sowohl der einrollende als auch der abstützende Teil zum Eindrücker
hinbewegt wird.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der abstützende Gesenkteil
(26) auf einer Feder elastisch gelagert ist und daß der Eindrücker (27) so angeordnet ist,
daß er sich nach oben durch den abstützenden Teil hindurchbewegt, wenn die Feder bei Betätigung
des ersten Preßgesenkes zusammengedrückt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 705 325, 387 968.
Deutsche Patentschriften Nr. 705 325, 387 968.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DE1099032B true DE1099032B (de) | 1961-02-09 |
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Family Applications (1)
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