DE1099006B - Schaltung zur Verbesserung der Symmetrie bei einer Anordnung zur Erzeugung einer demPhasenunterschied zweier zugefuehrter Hochfrequenzspannungen nach Groesse und Vorzeichen entsprechenden Regelgleichspannung - Google Patents
Schaltung zur Verbesserung der Symmetrie bei einer Anordnung zur Erzeugung einer demPhasenunterschied zweier zugefuehrter Hochfrequenzspannungen nach Groesse und Vorzeichen entsprechenden RegelgleichspannungInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Verbesserung der Symmetrie bei einer Anordnung zur Erzeugung
einer dem Phasenunterschied zweier zugeführter Hochfrequenzspannungen nach Größe und Vorzeichen
entsprechenden Regelgleichspannung mit zwei symmetrisch geschalteten Gleichrichtern, an deren
Anoden bzw. Kathoden die erste Hochfrequenzeingangsspannung in Gleichtakt ohne galvanische Verbindung
und an deren Kathoden bzw. Anoden die zweite Hochfrequenzeingangsspannunig in Gegentakt
mit galvanischer Verbindung der betreffenden Elektroden zum Bezugspotential angeschaltet ist und bei
der zur Entnahme der Regelspannung zwischen eine der letztgenannten Elektroden und der zugehörigen
Zuführung der zweiten Hochfrequenzeingangsspannung eine Entkopphingsimpedanz, z. B. ein Kondensator,
eingeschaltet ist. Schaltungen dieser Art werden z. B. zum Synchronisieren eines örtlichen Oszillators
mit einer Steuerschwingung verwendet. Der Phasendetektor bildet dabei einen Teil einer Phasenregelungsschleife,
und die Ausgangsregelspannung des Detektors steuert die Frequenz und Phase des Oszillators,
dessen Ausgangsspannung neben der Steuerschwingung dem Phasendetektor als Eingangsspannung
dient. Eine Anwendung dieser Schaltung liegt bei Farbfernsehempfängern vor, wo ein örtlicher Oszillator
mit der Farbsynchronschwingung von 3,6 MHz des zugeführten Fernsehsignals synchronisiert
werden soll.
Ein symmetrischer Phasendetektor umfaßt üblicherweise zwei Spitzengleichrichter entgegengesetzter
Polarität, deren jedem die Summe der zu vergleichenden Eingangsspannungen zugeführt wind. Die über
die Belastungswiderstände der Gleichrichter erzeugten Spannungen werden zustammengesetzt, so daß
eine der Phasendifferenz der Eingangsspannungen entsprechende Regelspannung erzeugt wird. Bei der Zusammensetzung
ergibt sich aber eine Halbierung der Spannungsdifferenz der Gleichrichter, die einer herabgesetzten
Empfindlichkeit der Schaltung entspricht.
Eine verbesserte Schaltung ist vorgeschlagen worden, bei der die Belastungswiderstände der beiden
Gleichrichter mit Bezug auf die Gleichstromkomponente in Reihenverbindung angeordnet sind, so daß
die Empfindlichkeit oder der Verstärkungsfaktor dieses Detektors das doppelte im Vergleich zur erstgenannten
Schaltung beträgt.
Die wesentliche Schwierigkeit bei Phasendetektoren der beiden Arten besteht in der Erreichung einer
möglichst hohen Empfindlichkeit und einer genauen Symmetrie. Bei der genannten verbesserten Schaltung
ist die Empfindlichkeit zwar verdoppelt, jedoch hat es sich gezeigt, daß die Symmetrie in verschiedener
Hinsicht mangelhaft ist, so daß dieser Detektor in
Schaltung zur Verbesserung
der Symmetrie bei einer Anordnung
der Symmetrie bei einer Anordnung
zur Erzeugung einer dem Phasenunterschied zweier zugeführter Hochfrequenzspannungen
nach Größe
und Vorzeichen entsprechenden
Regelgleichspannung
und Vorzeichen entsprechenden
Regelgleichspannung
Anmelder:
Hazeltine Corporation,
Washington, D. C. (V. St. A.)
Washington, D. C. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Krögerstr. 5
Frankfurt/M., Krögerstr. 5
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. August 1957
V. St. v. Amerika vom 20. August 1957
Richard Henry Czina, Newport, Vt.,
Raymond John Keogh, Huntington, N. Y.,
und Donald Richman, Fresh Meadows, N. Y.
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
dieser Beziehung keine Verbesserung bedeutet. Die Unsymmetrie ist dadurch unerwünscht, daß die Größe
der Regelspannung auch bei der verbesserten Schaltungsart ziemlich klein ist, so daß eine kleine Unsymmetrie
eine Fehlerspannung erzeugen kann, die in derselben Größenordnung wie die erwünschte Regelspannung
ist. Von noch größerer Bedeutung ist aber, daß sich bei mangelhafter Symmetrie eine Abhängigkeit
der Größe der Fehlerspannung von der Größe der zugeführten Eingangsspannung ergibt. Dieser
Nachteil fällt besonders auf, wenn die Größe z. B. einer zugeführten Steuerschwingung erheblichen
Stärkeschwankungen unterliegt, denn der Detektor kann dann nicht so ausgeführt werden, daß seine Wirkungsweise
von einer in der Regelspanntmg erscheinenden Fehlerkomponente unabhängig wird. Dies kann
dazu führen, daß die Regelspannung einschließlich der Fehlerkomponente der Phasen- oder FrequenzdirTerenz
derart ungenau entspricht, daß sie, statt den örtlichen Oszillator zu synchronisieren, eine noch größere Ab-
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weichung vom synchronen Zustand herbeiführt. Besonders bei Farbfernsehempfängern tritt diese Schwierigkeit
im Zusammenhang mit der Farbsynchronisation in Erscheinung, erstens weil die Stärke der
Synchron- oder Steuerschwingung wegen der veränderlichen Übertragungsverhältnisse erheblichen
Schwankungen unterliegt und zweitens wegen der üblichen Praxis, gemäß der die Stärke der Synchronschwingung
in Abhängigkeit davon geändert wird, ob der örtliche Oszillator synchron läuft oder nicht.
Die Erfindung, die eine Schaltung zur Verbesserung der Symmetrie bei einer Anordnung zur Erzeugung
einer dem Phasenunterschied zweier zugeführter Hochfrequenzspannungen nach Größe und Vorzeichen
entsprechenden Regelgleichspannung mit zwei symmetrisch geschalteten Gleichrichtern, an deren Anoden
bzw. Kathoden die erste Hochfrequenzeingangsspannung in Gleichtakt ohne galvanische Verbindung
und an deren Kathoden bzw. Anoden die zweite Hochfrequenzeingangsspannunig
in Gegentakt mit galvanischer Verbindung der betreff endenElektroden zum Bezugspotential
angeschaltet ist und bei der zur Entnahme der Regelspaamung zwischen) eine der letztgenannten
Elektroden und der zugehörigen Zuführung der zweiten Hochfrequenzeingangsspannung eine
Entkopplungsimpedanz, z. B. ein Kondensator, eingeschaltet ist, betrifft, ist dadurch gekennzeichnet, daß
zur Beseitigung der durch die zur Entnahme der Regelspannung eingefügten Schaltelemente verursachten
elektrischen Unsymmetrie der Anordnung zwischen die entsprechende Elektrode des anderen der beiden
Gleichrichter und der zugehörigen Zuführung der zweiten Hochfrequenzeingangsspannung eine entsprechende
Ausgleichsimpedanz eingeschaltet ist.
Die Verwendung von Ausgleidhisimpedanzen bei
symmetrischen Schaltungen ist an sich bekannt. Es war jedoch bisher nicht bekannt, daß die Entkopplungsimpedanz
bei einer Schaltung der oben angegebenen Art einen Symmetriefehler veranlaßt, so daß die
Ausgleichsimpedanz in dieser Anwendung neu ist.
Die Erfindung wind in der Zeichnung an einer Ausführungsform erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild,
Fig. 2 eine Kennlinie über die erzeugte Regelspannung
als Funktion der Phasendifferenz.
Die in Fig. 1 gezeigte Schaltung eignet sich besonders für die Anwendung in einem Farbfernsehempfänger
zum Synchronisieren des örtlichen Oszillators zur Erzeugung der Farbunterträgerwelle, und es wird
daher bei der folgenden Erläuterung davon ausgegangen, daß die Schaltung diese Aufgabe .erfüllen soll.
Dabei ist zu bemerken, daß die Steuerschwingung bei einem Farbfernsehempfänger in der Form von Hochfrequenzimpulsen
auftritt, deren jeder eine Dauer von ungefähr 2,5 μΒεο hat, wobei diese Impulse die
Frequenz 'der Zeilenabtastung haben. Die Aufgabe des Detektors besteht darin, die Phase der ihm zugeführten
Eingangsspannungen zu vergleichen. Bei einem Farbfernsehempfänger besteht die eine Eingangsspannung
aus der aus Hochfrequenzimpulsen zusammengesetzten Steuerschwingung des empfangenen Signals,
während die andere Einigangsspannung die Ausgangsspannung
des örtlichen Oszillators ist. Bei der dargestellten Schaltung sind Eingangsklemmen 10, 11 für
die eine und Eingangsklemmen 12, 13 für die andere Bingangsspannung vorgesehen.
Ferner sind zwei Gleichrichterkreise 14 und 15 mit je einem Gleichrichter vorhanden. Diese bestehen aus
Dioden 16 bzw. 17, deren Kathoden 18 bzw. 19, denen die eine Eingangsspannung zugeführt wird, während
die andere Eingangs spannung den Anoden. 20 bzw. 21 in Gegentakt zugeführt wird. Parallel zu den Dioden
16 und 17 liegen Belastungswiderstände 16 α bzw. 17 a. Die Zuführung der den Klemmen 10, 11 zugeführten
Eingangsspannung geschieht über einen Kopplungskreis 22, der die Klemmen 10 und 11 mit den Kathoden
verbindet. Der Kreis 22 umfaßt einen abgestimmten Transformatorkreis mit einer Primärwicklung 24
und einer Sekundärwicklung25, die durch einen Kondensator
26 abgestimmt ist und außerdem einen Nebenschlußwiderstand 27 besitzt. Der Sekundärkreis
ist auf die Frequenz der Eingangsspannung abgestimmt und über einen Kopplungs'kondensator 28 mit
dem Verbindungspunkt 23 der Kathoden verbunden.
Die andere Eingangsspannung, z. B. die Ausgangsspannung des örtlichen Oszillators bei einem Farbfernsehempfänger,
wind über einen Kopplungskreis 30 den beiden Anoden der Dioden in Gegentakt zugeführt.
Dieser Kopplungskreis umfaßt auch einen Transformator, dessen Primärwicklung 33 mit den
Eingangsklemmen 12, 13 und desisen Sekundärwicklung 34 mit Ausgangsklemmen 31, 32 des Kopplungskreises verbunden ist. Die Sekundärwicklung 34 ist
durch einen Kondensator 35 abgestimmt, und in Nebenschluß dazu liegt ein Widerstand 36. Außerdem
besitzt die Sekundärwicklung 34 eine geendete Mittenanzapfung.
Es ist ferner ein Belastungswiderstand 40 vorhanden, über den die Regelspannung erzeugt wird und
der aus der Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes 41 mit einem Kondensator 42 und einem ohmschen
Widerstand 43 besteht. Eine Ausgangsklemme 44 für die Regelspannung .ist mit dem Verbindungspunkt
des Widerstandes 41 mit dem Kondensator 42 verbunden. Der Belastungswiderstand 40 stellt ein
Tiefpaßfilter dar, das im wesentlichen für die Bandbreite der erzeugten Regelspannung maßgebend ist.
Insbesondere bei einem Farbfernsehempfänger ist diese Bandbreite für die Arbeitsweise der Phasenregelungsschleife
von Bedeutung, da die Empfindlichkeit der Schleife mit Bezug auf S tor spannungen von
der Bandbreite abhängig ist.
Eine Entkopplungsimpedanz 50 liegt zwischen der Klemme32 und demjenigen Punkt45, an den der Be-5
lastungswiderstand angeschlossen ist. Sie kann, wie gezeigt, aus einem Kondensator bestehen, dessen Aufgabe
darin besteht, die über die Gleichrichterkreise 14 und 15 entstehenden Gleichstromkomponenten von
Erde zu isolieren, damit die eingangs erwähnte Verdoppelung der Verstärkung zustande kommt.
Die Schaltung umfaßt ferner eine Ausgleichsimpedanz 60, die zwischen der Anode der Diode 16 und der
Anschlußklemme 31 liegt. Sie kann aus der Parallelschaltung eines Widerstandes 61 mit einem Kondensator62
bestehen. Um die Einwirkung des Kondensators 50, d. h. die dadurch verursachte Beeinträchtigung
der Symmetrie, zu beseitigen, soll die Impedanz 60 dem Wert dieses Kondensators angepaßt sein.
Bei einem Farbfernsehempfänger, wo die Synchron-
So impulse als periodisch - eintreffende Hochfrequenzimpulse
erscheinen, soll die Zeitkonstante der Impedanz 60 etwa gleich der Dauer der Hochfrequenzimpulse
sein.
Die gezeigte Schaltung könnte durch Umpolung beider Dioden abgeändert werden. Auch können die Eingangsspannungen unter sich getauscht werden, ohne daß die Arbeitsweise der Schaltung beeinflußt wird. Die Arbeitsweise sei zuerst unter der Annahme erörtert, daß die Impedanz 60 nicht vorhanden ist. In
Die gezeigte Schaltung könnte durch Umpolung beider Dioden abgeändert werden. Auch können die Eingangsspannungen unter sich getauscht werden, ohne daß die Arbeitsweise der Schaltung beeinflußt wird. Die Arbeitsweise sei zuerst unter der Annahme erörtert, daß die Impedanz 60 nicht vorhanden ist. In
T η jedem der beiden Gleichrichterkreise erfolgt die
ι uyy UUD
5 6
Gleichrichtung einer aus den beiden Eingangsspannun- einen gleichbleibenden Wert hätte, könnte er zugelas-
gen zusammengesetzten Summemspannung. Wenn sen werden, da die Kreiskonstanten der Phasenrege-
diese einen Phasenuntersehied von 90° aufweisen, lungsschleife unter Berücksichtigung des Fehlers be-
werden beiden Gleichridhtern gleich große Summen- messen werden könnten. In Wirklichkeit aber ist die
spannungen zugeführt, so daß die gleichgerichteten 5 Größe der Fehlerkomponente von der Amplitude der
Gleichstromkomponenten, deren Zeichen an den Be- Eingangsspannungen abhängig. Wenn eine der Ein-
lastungswiderständen 16a und 17a gezeigt sind, die gangsspannungen großen Amplitudenschwankungen
gleiche Größe haben. Die über den Belastungswider- unterliegt, kann dem durch entsprechende Bemessung
stand 40 erzeugte Regelspannung hat dabei den Wert der Schleife nicht entgegengewirkt werden.
Null. Es liegt nun Synchronismus zwischen den bei- io Bei einem Farbfernsehempfänger unterliegen die
den Eingangsspannungen und auch Phasengleichheit Synchronimpulse großen Amplitudenschwankungen,
vor, wobei vorauszusetzen ist, daß eine derselben vor Die hierdurch entstehende Fehlerkomponente wirkt
der Zuführung zum Detektor in der Phase um 90° sich in diesem Falle besonders ungünstig aus bei der
gedreht worden ist, da der Detektor bei diesem Wert Umschaltung zwischen dem Empfang eines schwarz-
des Phasenunterschiedes eine Regelspannung vom 15 weißen und eines farbigen Fernsehsignals, da das
Wert Null erzeugt. Schwarzweißsignal keine Farbsynchronisierimpulse
Bei einer Abweichung von der genannten Phasen- enthält. Der örtliche Oszillator läuft dabei in fast
beziehung ergibt sich ein Zunehmen der dem einen allen Fällen mit unrichtiger Frequenz. Bei der UmGleichrichter
und ein Abnehmen der dem anderen schaltung auf farbigen Empfang erscheint plötzlich
Gleichrichter zugeführten Summenspannung. Die 20 ein Synchronisiersignal. Die dabei erzeugte Regel-Regelgleichspannung
nimmt entweder einen positiven spannung nimmt zuerst einen ziemlich hohen Wert oder einen negativen Wert an, je nachdem, ob die an und strebt danach, den Gleichlauf des örtlichen
Phasenabweichung der einen oder der anderen Rieh- Oszillators wieder herzustellen. Wenn über diese
tung erfolgt. Die Kurve der Fig. 2 zeigt die Regel- große Regelspannung hinaus noch eine ziemlich große
spannung B als Funktion des Phasenunterschiedes. 25 Fehlerkomponente wegen mangelnder Symmetrie hin-
Wenn nicht nur ein Phasen- sondern auch ein Fre- zukommt, kann die Phasenregelungsschleife hier-
quenzunterschied zwischen den Eingangsspannungen durch laicht überlastet werden, so daß sie überhaupt
vorhanden ist, findet eine stetige Variation des Pha- nicht imstande ist, zur Wiederherstellung des Gleich-
sen-unterschiedes statt. Dies entspricht mit Bezug auf laufs beizutragen. Die Arbeitsweise wird unzuverläs-
Fig. 2 einem Hin und Her der Abszisse, der die 30 sig.
Tendenz zur Erzeugung einer niederfrequenten sinus- Man kann sich die Art des vorliegenden Problems
förmigen Schwingung über den Widerstand 40 ent- besser vergegenwärtigen, wenn berücksichtigt wird,
spricht. Wenn der Detektor zu einer Phasenregelungs- daß der Höchstwert der Regelspannung von der Gröschleife
gehört, ergibt sich eine Verzerrung der Sinus- ßenordnung 2 V ist, wenn die Amplitude der Steuerform
dieser Schwingung wegen der dynamischen 35 schwingung von der Größenordnung 60 V und die der
Rückkopplung der Schleife, so daß sie eine asymmetri- Synchronzeichen von der Größenordnung 100 V oder
sehe Form annimmt. Als Ergebniis hiervon entsteht noch größer ist. Ein nur sehr unbeträchtlicher Symwieder
eine Gleichstromkomponente, die bei an- metriefehler kann eine Fehlerkomponente von der
wachsendem Frequenzunterschied zunimmt und deren Größenordnung 2 V erzeugen, die außerdem großen
Zeichen mit dem des Frequenzunterschiedes wechselt. 40 Amplitudenänderungen unterworfen ist, da diieAmpli-Auch
diese Komponente kann dazu benutzt werden, tude der Synchronimpulse von Null bis zu etwa
die Frequenzgleichheit des örtlichen Oszillators wie- 200 V, je nach den vorliegenden Arbeitsbedingungen,
der herzustellen. Die diese Regelspannungskompo- schwanken kann. Eis ist bekannt, daß diese Art von
nente erzeugende asymmetrische Sinusschwingung Phasendetektor im Hinblick auf seine Wirkungsweiise
wird üblicherweise als »Schwebungsschwingung« be- 45 nicht völlig symmetrisch war, jedoch konnte der
zeichnet. Grund für diesen Mangel nicht fastgestellt werden.
Wie aus dem Schaltbild der Fig. 1 unmittelbar zu Im Zusammenhang mit der Erfindung hat es sich erentnehmen
ist, ergibt sich bei der gezeigten Schaltung geben, daß der Kondensator 50 in hohem Maße für
eine verdoppelte Regelspannung, da die beiden Wider- den Symmetriefehler verantwortlich ist. Bisher wurde
stände 16 a und 17a miteinander in Reihe verbunden 50 davon ausgegangen, daß wegen des hohen Wertes diesind,
so daß ein Anwachsen der einen Gleichstrom- ses Kondensators seine Impedanz vernachlässigbar
komponente mit dem entsprechenden Abnehmen der wäre. Diese Annahme trifft jedoch nicht zu. Der Konanderen
Komponente zusammenwirkt. Dies ist ein densator kann tatsächlich nicht beliebig groß gemacht
Vorteil der Schaltung, da diese Art an sich nicht sehr werden, denn dies führt zu einer Erdung der bei verempfindlich
ist, so daß eine Verdoppelung der Aus- 55 schiedener Frequenz der Eingangsspannungen erzeuggangsspannung
eine wesentliche Verbesserung dar- ten Schwebungsschwingung über die geerdete Anzapstellt.
fung des Sekundärkreises 34. Der Grundton dieser
Bei einem idealen Phasendetektor müßte die Regel- Schwebungsschwingung hat eiine verhältnismäßig niedspannung
nur von den Phasen der Eingangsspannun- rige Frequenz, und dies mag der Grund dafür sein,
gen und nicht von deren Amplituden abhängen. Der 60 daß die Einwirkung des Kondensators 50 ohne allwesentliche Grund dafür, daß eine derartige Unab- zu schwere Folgen vernachlässigt werden konnte. Die
hängigkeit von den Eingangsamplituden normaler- durch den Kondensator 50 bei höheren Frequenzen
weise nicht zu erreichen ist, liegt darin, daß es mit heiibeigeführUe Impedanzunsymmetria äst -aber, wie sich
außerordentlichen Schwierigkeiten verbunden ist, den im Zusammenhang mit der Erfindung ergeben hat,
Detektor vollständig symmetrisch zu machen. Wenn 65 nicht vernachlässigbar.
die Impedanz auf der einen Seite größer als auf der Um die Einwirkung des Kondensators 50 auszu-
anderen ist, ergibt sich durch diese Unsymmetrie eine gleichen, wird die Ausgleichsimpedanz 60 in Reihe
größere Gleichstromkomponente über einem der De- mit dem anderen Gleichrichterkreis geschaltet. Die
tektorkreise, so daß eine Fehlerkomponente in der Größe der Impedanz 60 soll derjenigen des Konden-
Ausgangsspannung erscheint. Wenn dieser Fehler 70 sators50 angepaßt wenden, jedoch kann diese Impe-
danz aus einem einfachen Kondensator bestehen, da der Kreis für die Gleichstromikomponente durchlässig
sein muß. Im Nebenschluß zum Kondensator 62 liegt daher der ohmsche Widerstand 61.
Unter den bei Fernsehempfängern vorhandenen Arbeitsbedingungen ergibt sich durch die hinzugefügte
Impedanz 60 dn noch einer zusätzlichen Hinsicht eine Verbesserung der Arbeitsweise der Schaltung.
Wenn die Impedanz 60 nicht vorhanden wäre, würde der Kondensator 50 während des Eintreffens der
Hochfrequenzimpulse eine Aufladung im unteren Zweig des Phasendetektors bewirken. Zwischen den
Impulsen würde sich der Kondensator 50 entladen. Die Tatsache, daß die Aufladung in nur einem Zweig
vor sich geht, ergibt eine unsymmetrische Arbeitsweise, als Folge deren eine zusätzliche Gleichstrom-Fehlerkomponente
erzeugt wird. Um diese Wirkung auszugleichen, muß ein ähnlicher Aufladevorgang im
anderen Zweig des Phasendetektors herbeigeführt werden, der demjenigen im ersten Zweig entspricht.
Dies kann durch zweckmäßige Bemessung der Zeitkonstante der Impedanz60 erreicht werden, so. daß
diese Konstante etwa der Dauer der Hochfrequenzimpulse entspricht. Beim Farbfernsehempfang sollte
die Zeitkonstante daher 2,5 ,ttsec betragen.
Claims (3)
1. Schaltung zur Verbesserung der Symmetrie bei einer Anordnung zur Erzeugung einer dem
Phasenunterschied zweier zugeführter Hochfrequenzspannungen nach Größe und Vorzeichen
entsprechenden Regelgleichspannung mit zwei symmetrisch geschalteten Gleichrichtern, an deren
Anoden bzw. Kathoden die erste Hochfrequenzeingangsspannung in Gleichtakt ohne galvanische
Verbindung und an deren Kathoden bzw. Anoden die zweite Hochfrequenzeingangsspannung in
Gegentakt mit galvanischer Verbindung der betreffenden Elektroden zum Bezugspotential angeschaltet
ist und bei der zur Entnahme der Regelspannung zwischen eine der letztgenannten Elektroden
und der zugehörigen Zuführung der zweiten Hochfrequenzeingangsspannung eine Entkopplungsimpedanz,
z. B. ein Kondensator, eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beseitigung
der durch die zur Entnahme der Regelspannung eingefügten Schaltelemente· verursachten elektrischen
Unsymmetrie der Anordnung zwischen die entsprechende Elektrode des anderen der beiden
Gleichrichter und der zugehörigen Zuführung der zweiten Hochfrequenzeingangsspannung eine entsprechende
Ausgleichsimpedanz eingeschaltet ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsimpedanz aus der Parallelschaltung
eines ohmschen Widerstandes mit einem Kondensator besteht.
3. Schaltung nach Anspruch 2 zum Empfang einer aus Hochfrequenzimpulsen bestehenden Eingangsspannung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante der Parallelschaltung der Dauer der
Hochfrequenzimpulse entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 007 387;
USA.-Patentschrift Nr. 2 520 621.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 007 387;
USA.-Patentschrift Nr. 2 520 621.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 509/4-14 1.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US679234A US2943263A (en) | 1957-08-20 | 1957-08-20 | Phase detector |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1099006B true DE1099006B (de) | 1961-02-09 |
Family
ID=24726106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH33967A Pending DE1099006B (de) | 1957-08-20 | 1958-08-01 | Schaltung zur Verbesserung der Symmetrie bei einer Anordnung zur Erzeugung einer demPhasenunterschied zweier zugefuehrter Hochfrequenzspannungen nach Groesse und Vorzeichen entsprechenden Regelgleichspannung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2943263A (de) |
| DE (1) | DE1099006B (de) |
| FR (1) | FR1209608A (de) |
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