DE1098758B - Sternrechwender mit mehreren Laufraedern - Google Patents
Sternrechwender mit mehreren LaufraedernInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
- A01D78/148—Rakes having only one heads carrying arm
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sternrechwender mit mehreren Laufrädern, dessen Sternräder
mittels einer Parallelogrammführung um vertikale Achsen in verschiedene Arbeitsstellungen schwenkbar
sind. Bei den bekannten Sternrechwendern mußten, bei 5 Umwandlung von einem Seitenrechen in einen Wender,
oder umgekehrt, meistens die Ziehdeichsel, die Sternräder und die Laufräder gesondert umgestellt werden.
Die Erfindung bezweckt eine automatische Umstellung des Laufrades bei einer Umwandlung beispielsweise
von einem Seitenrechen in einen Wender.
Erfindungsgemäß ist bei einem Sternrech wender der obengenannten Art wenigstens ein Laufrad mit einem
Sternrad derart gekuppelt, daß durch Verstellung des Sternrades um seine vertikale Achse eine Verstellung
des Laufrades um eine vertikale Achse erfolgt.
Zweckmäßig verschwenkt sich dabei ein das Laufrad tragendes Glied um eine gemeinsame vertikale
Achse mit dem Sternrad, und dieses Glied ist gegenüber dem Sternrad verstellbar zwecks Änderung der
Arbeitsweise des Sternrechwenders. Als Nebenzweck der Erfindung ergibt diese Verstellmöglichkeit eine
kleinere Breitenerstreckung in der Transportlage.
Es können auch zwei Laufräder durch eine Parallelogrammführung miteinander gekuppelt und so gemeinsam
um je eine vertikale Achse verschwenkt werden.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht eine besonders einfache Gestaltung des Gestells und hat den
weiteren Vorteil, daß das oder die Laufräder in Winkelstellungen verstellt werden können, in denen sie besonders
gut die von den Sternrädern auf sie ausgeübten Seitenkräfte aufnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Sternrechwender nach der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie X-X der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Sternrechwender in einer anderen Betriebsstellung;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Sternrech wen der
in Transportstellung.
Gemäß Fig. 1 sind vier Sternräder 1, 2, 3, 4 schwenkbar um die vertikalen Achsen 5, 6, 7, 8 an einem Gestell
angeordnet. Die vertikalen Achsen 5,6,7,8 haben Vorsprünge 10,11, 12, 13, die gelenkig mit einer Spurstange
14 verbunden sind. Das Gestell 9 ist mit Laufrädern 15, 16, 17 abgestützt, die mittels Tragglieder
18, 19, 20 an den vertikalen Achsen 5 und 7 befestigt sind. Mittels eines Verriegelungszapfens 21, der am
Tragglied 18 befestigt ist und in einen am Gestell 9 befestigten Zahnsektor 22 eingreift, werden die Stellungen
der Laufräder und der Sternräder gegenüber dem Gestell 9 festgelegt. Die Laufräder 15 und 16 sind
durch freie Beweglichkeit um eine vertikale Achse Sternrechwender
mit mehreren Laufrädern
mit mehreren Laufrädern
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Cohausz
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. Juni 1955
Niederlande vom 29. Juni 1955
Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
selbsteinstellend. Das Laufrad 17 ist nicht selbsteinstellend. Zwar ist sein Tragglied 20 gegenüber dem
Sternrad 3 schwenkbar, jedoch durch eine Kupplungsstange 23 an solcher Schwenkung gehindert. Infolgedessen
sind das Sternrad 3 und das Laufrad 17 gemeinsam um die vertikale Achse 7 schwenkbar.
In der Nähe des Laufrades 15 ist ein waagerechtes Gelenk 24 vorgesehen, in welchem eine Zugstange 25
drehbar befestigt ist. Im Gelenkpunkt 26 ist die Zugstange 25 am Schlepper 27 befestigt. Der Anlenkwinkel
der Zugstange am Schlepper kann mittels einer Strebe 28 eingestellt werden. Oberhalb des waagerechten Gelenkes
24 ist eine vertikale Achse 29 angeordnet, um -welche die Zugstange 25 drehbar ist. Die Zugstange 25
kann mittels eines Bolzens 30 mit dieser Achse verbunden werden.
Die Sternräder 1, 2, 3, 4 sind mit Parallelogrammführungen auf den Achsen 31 gelagert. Mit jeder dieser
Parallelogrammführungen ist eine Stange 33 gelenkig verbunden, deren anderes Ende mit einem an einer
Welle 35 befestigten Vorsprung 34 verbunden ist. Mittels eines Hebels 36, der vom Führersitz aus erreichbar
ist, und eines Gestänges 37 kann die Welle 35 gedreht und damit die Sternräder angehoben werden.
In der Lage nach Fig. 1 arbeitet der Sternradrechen als Seitenrechen. Dabei ist zweckmäßig die Strebe 28
an der Zugstange 25 angelegt, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Der Schlepper 27 liegt gegenüber dem Seitenrechen
insofern günstig, als der Rechen seitlich über den
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Schlepper hinausragt und daher leicht entlang einem Geländestreifen gerecht werden kann. Die Lage des
Schleppers ist weiterhin auch insofern günstig, als er die Seitenkräfte aufnehmen kann, die von den schräg
zur Fahrtrichtung liegenden Sternrädern ausgeübt werden.
Will man mit der Motorkraft des Schleppers den Seitenrechen in einen Wender oder Lüfter umwandeln,
so stellt man den Anlenkwinkel der Zugstange 25 am Schlepper fest, wie in Fig. 1 dargestellt, und dreht das
Tragglied 18 um die vertikale Achse 5, indem man mit dem Schlepper 27 eine Wendung nach rechts macht.
Dann verschwenkt sich das Gestell 9 um die vertikale Achse 5, und die Sternräder 2, 3, 4 sowie das Laufrad
17 verschwenken sich gegenüber dem Gestell 9 derart, daß sie etwa die in Fig. 3 dargestellte Lage einnehmen.
Ist diese Lage erreicht, so wird der Verriegelungszapfen 21 wieder freigegeben, so daß er wieder in den
Zahnsektor einrastet. Die Zugstange 25 und die Strebe 28 werden dann vom Schlepper 27 gelöst. Die Zugstange
25 wird um 180° um die Gelenkachse 24 verstellt und dann wieder am Schlepper befestigt. Fig. 3
zeigt die dann erreichte Anordnung und Stellung.
In der Stellung nach Fig. 3 arbeitet der Sternrechwender als Wender bzw. Lüfter. Jedes der Sternräder
1, 2A,3A, 4A recht einen kleinen Streifen und wirft
das Erntegut locker seitwärts. Die Laufräder 15,16, 17^4 haben eine günstige Lage und behindern diese Arbeit
nicht. Die Lage der Zugstange 25 A ermöglicht ein Wenden des Schleppers 27^4 mit kleinem Radius,
und der Schlepper kann auch hier die von den Sternrädern ausgeübten Seitenkräfte aufnehmen. Der Hebel
36 ist auch hier für den Schlepperführer erreichbar.
Um die Transportlage nach Fig. 4 zu erreichen, zieht man den Verriegelungszapfen 21 aus dem Zahnsektor
22 heraus. Man kann die Strebe 28 B mit dem hinteren Ende des Schleppers 27 verbinden, und der Schlepper
wird mit seinem hinteren Ende nach rechts gedreht, bis die Lage nach Fig. 4 erreicht ist. Dann läßt man den
Verriegelungszapfen 21 wieder in den Zahnsektor einrasten, löst gegebenenfalls die Strebe 285 wieder vom
Schlepper. Der Sternrechwender hat dann eine Transportlage geringer Breite. Vorzugsweise werden beim
Transport die Sternräder 1,25, 35,45 mittels des Hebels 36 angehoben. Die Lage der Zugstange 25 5
gegenüber dem Tragglied 18 kann man fest einstellen. Das Laufrad 175 wird nach Lösen der Kupplungsstange
23 5 zusammen mit dem Tragglied 20 5 entsprechend dem Sternrad 35 verstellt und dann wieder
festgelegt, indem man die Kupplungsstange 23 5 in der neuen Lage wieder mit dem Tragglied 20 5 verbindet.
Das Laufrad 175 ist dann in der Transportlage ein die Fahrtrichtung bestimmendes Laufrad.
In Fig. 1 befinden sich die vertikalen Achsen 5, 6, 7, 8 in Fahrtrichtung gesehen hinter den Sternrädern 1, 2,
3, 4, sie können aber auch vor den Sternrädern liegen. Dann könnte das Tragglied 18 an einem tieferen Punkt
befestigt sein, und die Sternräder könnten durch ihre Parallelogrammführungen gezogen werden, was in
manchen Fällen vorteilhaft ist.
Claims (6)
1. Sternrechwender mit mehreren Lauf rädern, dessen Sternräder mit Hilfe einer Parallelogrammführung
um vertikale Achsen in verschiedene Arbeitsstellungen schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Laufrad (17) mit einem Sternrad (3) derart gekuppelt ist, daß durch
Verstellung des Sternrades um seine vertikale Achse eine Verstellung des· Laufrades um eine
vertikale Achse stattfindet.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. ein ein Laufrad (17) tragendes
Tragglied (20) zusammen mit einem Sternrad (3) um eine gemeinsame vertikale Achse (7)
schwenkbar ist.
3. Sternrechwender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied (20) gegenüber
dem Sternrad (3) in der Schwenkstellung verstellbar ist.
4. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 3,.. dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites
Laufrad (16) mittels einer Parallelogrammführung (10, 11, 12) mit dem ersten Laufrad (17) gekuppelt
und um eine vertikale Achse (5) schwenk-
. bar ist, so daß eine Verschwenkung eines der Laufräder um die vertikale Achse eine Verschwenkung
des anderen Laufrades verursacht.
5. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder
(18, 19) von zwei Laufrädern (15, 16) um eine gemeinsame vertikale Achse (5) schwenkbar sind.
6. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis .5., dadurch gekennzeichnet, daß die Sternräder
(1, 2, 3, 4) in an sich bekannter Weise gemeinsam
.gegenüber dem Maschinengestell und den Laufrädern angehoben werden können.
. In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung B22792III/45c, (bekanntgemacht am 16.12. 1954) ;
USA.-Patentschrift Nr. 2 532 652;
Zeitschrift »Landtechnische Forschung«, 4. Jahrgang, Heft 4, 1954, S. 121.
Deutsche Patentanmeldung B22792III/45c, (bekanntgemacht am 16.12. 1954) ;
USA.-Patentschrift Nr. 2 532 652;
Zeitschrift »Landtechnische Forschung«, 4. Jahrgang, Heft 4, 1954, S. 121.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 508/33 1.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1098758X | 1955-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1098758B true DE1098758B (de) | 1961-02-02 |
Family
ID=19869079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL23200A Pending DE1098758B (de) | 1955-06-29 | 1955-10-14 | Sternrechwender mit mehreren Laufraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1098758B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532652A (en) * | 1948-07-06 | 1950-12-05 | Sr Alexander J Wray | Rotary side-delivery rake |
-
1955
- 1955-10-14 DE DEL23200A patent/DE1098758B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532652A (en) * | 1948-07-06 | 1950-12-05 | Sr Alexander J Wray | Rotary side-delivery rake |
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