DE1098439B - Transportvorrichtung in einer Verpackungsmaschine fuer gleichartige, vorzugsweise flache tablettenfoermige Gegenstaende - Google Patents
Transportvorrichtung in einer Verpackungsmaschine fuer gleichartige, vorzugsweise flache tablettenfoermige GegenstaendeInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
- Transportvorrichtung in einer Verpackungsmaschine für gleichartige, vorzugsweise flache tablettenförmige Gegenstände Die Erfindung bezieht sich auf eine Transportvorrichtung in einer Verpackungsmaschine für gleichartige, vorzugslweise flache, tabletten- oder plattenförmige Gegenstände, die von ihr einzeln unter gleichzeitiger Verschwenkung um 900 von einer Ausgangsstelle, an die sie laufend flachliegend herangeführt werden, zu einer Endstelle, an der sie laufend hochkantstehend entnommen werden, gefördert werden, mit einem die zu fördernden Gegenstände an der Ausgangsstelle aufnehmenden und sie bis zu ihrem Eintreffen in der Endstelle festhaltenden Träger.
- Es sind schon Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen laufend flachliegend zugeführte Gegenstände durch einen Stößel nacheinander in einen von unten her senkrecht gegen die Zuführbahn ausmündenden Kanal gestoßen werden, welcher die Form eines Kreisbogens von 900 hat, so daß die Gegenstände allmählich um 900 verschwenkt werden und am Ausgang des Kanals hochkantstehend entnommen werden können.
- Es besteht nun die Gefahr, daß sich die die innerhalb des gebogenen Kanals nicht flach aufeinanderliegen, gegenseitig verklemmen. Zudem ist man gezwungen, die Gegenstände an der Ausgangsstelle mit Abständen zuzuführen, ansonst sich jeweils beim Einstoßen eines Gegenstandes in den Kanal ein unerwünschtes Reiben des Gegenstandes am nächstfolgenden Gegenstand ergibt.
- In einer anderen Maschine werden die Gegenstände an der Ausgangsstelle von einem vorübergehend horizontalliegenden Trägerarm übernommen, der jeweils einen Gegenstand festhält und mit ihm eine Schwenkbewegung von 900 in Richtung zur Endstelle durchführt. Im Anfangsstadium der Bewegung ist die Horizontalverschiebung noch äußerst gering (Kosinusfunktion), so daß auch hier mit einem Abstreifen des abzuhebenden am nächstfolgenden Gegenstand zu rechnen ist. Besonders störend ist aber, daß die an der Endstelle eintreffenden Gegenstände die auf sie ausgeübte Kraft nicht über ihre ganze Fläche gleichmäßig auf die flach aneinanderliegenden, hochkantstehenden C;egenstände übertragen können, sondern diese zunächst schräg, nur längs einer Kante berühren.
- Zwecks Vermeidung dieser Mängel ist erfindungsgemäß der Träger an einem um eine oberhalb des Trägers angeordnete ortsfeste Achse verschwenkbaren Arm angelenkt und mittels eines mit ihm fest verbundenen Führungsschaftes od. dgl. in einer verdrehbaren, im übrigen jedoch ortsfesten unterhalb des Trägers angeordneten Führungshülse od. dgl. derart geführt, daß er während der Schwenkbewegung von etwa 900 des Armes zwischen der Ausgangsstelle und der Endstelle eine translatorische Bewegung und zugleich eine Drehbewegung ausführt.
- Dank der Anordnung des in einer verdrehbaren Hülse verschiebbar gelagerten Führungsschaftes tritt in der ersten Phase der Trägerbewegung eine verhältnismäßig starke Horizontalkomponente auf, die ein sanftes Abheben der Gegenstände gewährleistet, selbst wenn sich diese an der Ausgangsstelle ohne Unterbrechung folgen. Zudem kann man durch geeignete Bemessung der Sch.wenkhebellänge und sinnvolle Anordnung der verdrehbaren Führungshülse leicht dafür sorgen, daß die Bewegung des Trägers im letzten Schwenkbereich des Schwenkhebels praktisch rein translatorisch ist und senkrecht gegen die Flachseite der hochkantgestellten Gegenstände verläuft. Ein Verkanten Ider Gegenstände in der Endstelle ist dann ausgeschlossen. Die Stoßbewegung ist frei von unnützen, ja schädlichen Komponenten. Dies ist wesentlich für die heute allgemein geforderten hohen Arbeitsgeschwindigkeiten.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer Draufsicht und Fig. 3 und 4 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung, wobei jedoch die einzelnen Teile der Vorrichtung andere Stellungen als in Fig. 1 einnehmen.
- Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Vorrichtung dazu, Tabletten, z. B. aus Schokolade, auf ihrer Schmalseite hochzustel- len. Die Vorrichtung enthält eine festeT-ragplatte2, auf die die Tabletten einzeln der Reihe nach durch ein nicht dargestelltes Organ abgelegt werden.; Die Vorrichtung enthält einen Tablettenträger 3, der eine Platte4 aufweist, die in der in Fig. 1 gezeigten Stellung horizontal und in gleicher Höhe mit der feststehenden .Tragplatte 2 angeordnet ist. Die Platte 4 ist mit einem zylindrischen Führungsschaft 5 fest verbunden. Dieser Schaft ist mit einem Block 6 fest verbunden, der rnit EIil£e der, Achse 7 am Ende eines um die Achse 9 verdrehbaren Hebels 8 angelenkt ist. Auf diese Weise können die Blöeke 6 des Plattenträgers 3 auf einer kreisförmigen Bahn mit dem Mittelpunkt in derAcbscgerreht werden~Im übrigen g]eitet der Schaft 5 in einer Führungshülse 10, die um eine Achse 12 dreh11ear . art einer Konsole 11 angebracht ist.
- Die Vorrichtung weist aus Bürsten 13 bestehende Führungsmittel- auf, die dazu dienen, die Tabletten auf ihrer Schmalseite hochstehend zu halten. Die Vorrichtung besitzt weiterhin eine untere feste Platte 20 sowie obere Sperrklinken 14 und untere Sperrkiinken 15, die unter Wirkung der Federn 18 und 19 um die Drehzapfen 16 bzw. 17 nachgebend gelagert sind.
- Nicht dargestellte Anschläge begrenzen die Drehbewegung der Sperrklinken 14 und 15, wenn keine Tablette sich zwischen ihnen befindet.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei Beginn eines Arbeitszyklus wird eine Tablette 1 auf die feste Tragplatte 2 (Fig. 4) aufgelegt. Die Platte4 des Tablettenträgers 3 wird sodann in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht, indem sie von den von der Welle 9 betätigten Hebeln 8 gesteuert wird.
- In diesem Aùgenbliek wìrd die Tablette1 auf der fesfstehenden Tragplatte 2 durch eine nachfolgende Tablette mit Bezug auf Fig. 1 nach links geschoben, wobei die nachfolgende Tablette den Platz auf der feststehenden Tragplatte 2 einnimmt. Die erste Tablette legt sich sodann auf die Platte 4 auf.
- Anschließend werden die Hebel 8 unter Einwirkung der Welle 9 im Uhrzeigersinn verschwenkt (Fig. 1, 3 und 4). DieBlöcke 6 des Tabiettenträgers beschreiben sodann einekreisbogenförmigeBahn mit dem Mittelpunkt in der Achse 11, während der Schaft 5 in der Führungshülse 10 gleitet, die sich um ihre Achse 12 dreht. Der Tablettenträger führt auf diese Weise gleichzeitig eine Verschiebebewegung parallel zu sich selbst und eine Drehbewegung aus. In Fig. 3 ist eine Zwischenstellung dargestellt, die der Tablettenträger im Verlaufe dieser Bewegung einnimmt. Die Tablette 1 wird -durch einen erhöhten Rand der Platte4 festgehalten.
- Wenn die Hebel 8 die in Fig. 4 dargestellte Lage erreicht haben, wird die Tablette zwischen den Bürsten 13 und den Sperrklinken 14, 15 auf ihrer Schmalseite hochgestellt. Die Hebel 8 können sodann die in Fig. 1 dargestellte Lage wieder einnehmen und der Arbeitszyklus beginnt von neuem.
- Die Vorrichtung kann zum Hochstellen außer von Tabletten auch von jedem anderen flachen Gegenstand verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCHE: 1. Transportvorrichtung in einer Verpackungsmaschine für gleichartige, vorzugsweise flache, tabletten- oder plattenförmige Gegenstände, die von ihr einzeln unter gleichzeitiger Verschwenkung um 900 von einer Ausgangsstelle, an die sie laufend achliegend - herangeführt werden, zu einer Endstelle, an der sie laufend hochkantstehend entnommen werden, gefördert werden, mit einem die zu fördernden Gegenstände an der Ausgangsstelle aufnehmenden und sie bis zu ihrem Eintreffen in der Endstelle festhaltenden Träger, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger an einem um eine oberhalb des Trägers angeordnete ortsfeste Achse (9) verschwenkbaren Arm (8) angelenkt und mittels eines mit ihm fest verbundenen Führungsschaftes (5) od. dgl. in einer verdrehbaren, im übrigen jedoch ortsfesten unterhalb des Trägers angeordne--ten Führungshülse (10) od. dgl. derart gefiihrt ist, daß er während der Schwenkbewegung von etwa 900 des -Annes (8) zwischen der Ausgangsstelle und der Endstelle eine translatorische Bewegung und zugleich eine Drehbewegung ausführt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (3) eine Fläche (4) zur Aufnahme der in liegender Stellung, horizontal zugeführten Gegenstände ( aufweist, wobei die Länge des Armes (8) und dessen Schwenkbereich sowie die Lage der Führungshülse (10) so gewählt sind, daß die Fläche in der Endstellung des Trägers in senkrechter Richtung zu liegen kommt, damit die zu befördernden Gegenstände hierbei in eine Lage überführt werden, in der sie auf ihrer Schmalseite hochstehen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 515 020; britische Patentschriften Nr. 766 131, 769 937; USA.-Patentschrift Nr. 1 974 931.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1098439X | 1957-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1098439B true DE1098439B (de) | 1961-01-26 |
Family
ID=4557375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57511A Pending DE1098439B (de) | 1957-06-20 | 1958-03-24 | Transportvorrichtung in einer Verpackungsmaschine fuer gleichartige, vorzugsweise flache tablettenfoermige Gegenstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1098439B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3541597A (en) * | 1968-04-15 | 1970-11-17 | Nippon Sheet Glass Co Ltd | Plate stacking apparatus |
| DE1579538B1 (de) * | 1966-03-04 | 1973-04-26 | Solo Cup Co | Becherspender |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE515020C (de) * | 1930-12-22 | American Mach & Foundry | Einwickelmaschine | |
| US1974931A (en) * | 1933-01-25 | 1934-09-25 | Rose Brothers Ltd | Conveying mechanism |
| GB766131A (en) * | 1953-07-28 | 1957-01-16 | Hugo Oberwelland | Improvements in or relating to apparatus for wrapping a plurality of wrapped pieces, such as sweets and the like, in groups |
| GB769937A (en) * | 1954-03-31 | 1957-03-13 | Enzo Seragnoli | Stacking mechanisms for wrapped tablets and the like |
-
1958
- 1958-03-24 DE DES57511A patent/DE1098439B/de active Pending
Patent Citations (4)
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