[go: up one dir, main page]

DE1098323B - Verwendung eines Zwischenproduktes aus der Chromsaeuregewinnung zum Korrosionsschutz von Metallen - Google Patents

Verwendung eines Zwischenproduktes aus der Chromsaeuregewinnung zum Korrosionsschutz von Metallen

Info

Publication number
DE1098323B
DE1098323B DED27655A DED0027655A DE1098323B DE 1098323 B DE1098323 B DE 1098323B DE D27655 A DED27655 A DE D27655A DE D0027655 A DED0027655 A DE D0027655A DE 1098323 B DE1098323 B DE 1098323B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
against corrosion
intermediate product
chromic acid
extraction
metals against
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27655A
Other languages
English (en)
Inventor
Tom S Perrin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diamond Shamrock Corp
Original Assignee
Diamond Alkali Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diamond Alkali Co filed Critical Diamond Alkali Co
Publication of DE1098323B publication Critical patent/DE1098323B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/05Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions
    • C23C22/06Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using aqueous acidic solutions with pH less than 6
    • C23C22/24Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using aqueous acidic solutions with pH less than 6 containing hexavalent chromium compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

  • Verwendung eines Zwischenproduktes aus der Chromsäuregewinnung zum Korrosionsschutz von Metallen Bei der Gewinnung von Chroinsäureanhydrid aus Alkalibichromaten durch Einwirkung von konzentrierter Schwefelsäure erhält man zunächst ein Gemisch aus rohen Chromsäurekristallen und Alkalibisulfat, dem noch restliche freie Schwefelsäure anhaftet.
  • Gemäß der deutschen Patentschrift 1000 016 wird nun die rohe, wie oben zusammengesetzte Kristallmasse noch mit einer gesättigten Lösung des als Ausgangsmaterial dienenden Bichromats ausgewaschen, so daß die Masse ein niedrigschmelzendes eutektisches Gemisch aus Chromsäure und Alkalibisulfat darstellt. Will man, wie dies der Zweck des obenerwähnten bekannten Verfahrens ist, reines Chromsäureanhydrid gewinnen, so kann man die Masse auf bekannte Art schmelzen und sie einer Schichtentrennung unterwerfen.
  • Bei Untersuchungen, die mit dem in obiger Patentschrift beschriebenen Verfahren in Zusammenhang stehen, wurde nun festgestellt, daß man, anstatt das von Schwefelsäure befreite rohe Kristallgemisch auf reines Chromsäureanhydrid zu verarbeiten, dieses Zwischenprodukt, nachdem man es isoliert hat, mit besonderem Vorteil unmittelbar bei der Erzeugung von Chromatschutzschichten auf Metalloberflächen zum Korrosionsschutz verwenden kann, wofür man bisher die Benutzung von mindestens technisch reinen Chrom(VI)-Verbindungen, wie Bichromat oder reines Chromsäureanhydrid, für unerläßlich gehalten hat.
  • Die Oberflächenbehandlung von Metallen unter Erzeugung der häufig als »Umkehrüberzüge« bezeichneten Chromatschutzschichten ist ein an sich bekanntes Verfahren, das in der Praxis insbesondere für die sogenannten Weißmetalle (Lagermetalle auf Zinn-, Blei-, Zink- oder Cadiniumbasis) Anwendung findet. Hierbei ist ein verhältnismäßig hoher Anteil an Alkalibisulfat in der Lösung, in welche die gereinigten und gegebenenfalls angebeizten Metallstücke getaucht werden, Voraussetzung für einen haltbaren Überzug. Man fügte daher den Bädern neben Alkali-, z. B. Natriumbichromat, eine größere Menge Natriumbisulfat oder freie Schwefelsäure zu.
  • Es wurde nun gefunden, daß die bei dem obigen Verfahren nach der Patentschrift 1000 016 erhältlichen rohen Kristallgemische, falls bei der Reaktion zwischen Bichromat und Schwefelsäure der Anteil an letzterer verhältnismäßig hoch gewählt worden war, sich ausgezeichnet zur Herstellung der Badlösungen zur Chromatisierung von Metallen eignen. Die Verwendung dieser Rohprodukte bedeutet selbstverständlich eine bedeutende Kostenersparnis gegenüber den bisher üblichen Verfahren, bei denen Lösungen analoger Zusammensetzung aus reinen Chemikalien bereitet wurden. Erfindungsgemäß verwendet man nun zur Bereitung der für diese Zwecke benötigten Chromsäurelösungen an Stelle der bisher benutzten reinen Chrom(VI)-Verbindungen ein bei dem obenerwähnten Verfahren nach der Patentschrift 1000 016 erhältliches Gemisch aus den rohen, kristallinen Produkten der Reaktion zwischen einer konzentrierten Alkalibichromatlösung und konzentrierter Schwefelsäure, das man mit einer gesättigten Lösung des verwendeten Alkalibichromates - vorzugsweise Natriumbichromat - ausgewaschen und dann isoliert hat. Das erfindungsgemäß zu verwendende Gemisch soll etwa 60 bis 95 % Chromsäureanhydrid, etwa 3 bis 40% Alkalisulfat und etwa 2 bis 10°/o Wasser enthalten. Seine anteilsmäßige Zusammensetzung ist für seine erfindungsgemäße Verwendung nicht ausschlaggebend. Zur richtigen Dosierung muß lediglich der Gehalt an Cr2 03 festgestellt werden, ehe die Bäder angesetzt werden. Das wie oben zusammengesetzte Rohkristallgemisch ist, insbesondere nach Trocknen bei etwa 100° C, praktisch unbegrenzt haltbar und kann ohne weiteres verpackt, gelagert und versandt werden. Es stellt eine Masse aus glänzend roten Kristallen dar, die nicht zum Zusammenbacken neigen und sehr leicht wasserlöslich sind.
  • Die bei Verwendung der Rohkristallgemische nach der Erfindung erzielten Ergebnisse waren in allen Fällen befriedigend. Sowohl auf Aluminium und dessen Legierungen wie auf Kupfer und Messing oder Eisen und Stahl ließen sich ausgezeichnete Korrosionschutzschichten erzeugen, die den auf übliche Art aufgebrachten ebenbürtig waren. Insbesondere wurden die verschiedenen Bäder zur Behandlung von Weißmetallen auf Korrosionsschutz erprobt, wobei ein Vergleich der Badzusätze nach der Erfindung mit den bisher üblichen in allen Fällen mindestens gleich gute Ergebnisse erbrachte. Da .die Kristallgemische ohne besondere Reinigung den fertigen Badzusatz darstellen, bedeutet ihre Verwendung eine wesentliche Vereinfachung der an sich bekannten Verfahren, die sich in einer entsprechenden Kostensenkung auswirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwendung eines isolierten, mit gesättigter Alkalibichromatlösung ausgewaschenen Gemisches aus den rohen, kristallinen Produkten der Reaktion zwischen einer konzentrierten Alkalibichromatlösung und konzentrierter Schwefelsäure bei der an sich bekannten Erzeugung von sogenannten »Umkehrüberzügen« auf Metalloberflächen zum Schutz der Metalle gegen Korrosion.
DED27655A 1952-11-01 1953-11-02 Verwendung eines Zwischenproduktes aus der Chromsaeuregewinnung zum Korrosionsschutz von Metallen Pending DE1098323B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1098323XA 1952-11-01 1952-11-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1098323B true DE1098323B (de) 1961-01-26

Family

ID=22329797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED27655A Pending DE1098323B (de) 1952-11-01 1953-11-02 Verwendung eines Zwischenproduktes aus der Chromsaeuregewinnung zum Korrosionsschutz von Metallen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1098323B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2846568C3 (de) Korrosionsbeständiges beschichtetes Stahlrohr
DE2162674B2 (de) Verfahren zum verdichten von anodischen oxidschichten auf aluminium- oder aluminiumlegierungen
DE2909851A1 (de) Verfahren zur herstellung von zinkphosphat
DE1169251B (de) Verfahren zum Beizen von Flussstahl
EP0059994B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphatüberzügen auf Metalloberflächen
DE898383C (de) Zinkcyanidbad und Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung glaenzender Zinkueberzuege
DE882168C (de) Bad und Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Zinkueberzuegen
DE745704C (de) Verfahren zur Herstellung glasklarer und farbloser Oxydschichten auf Aluminium und seinen Legierungen
DE601521C (de) Verfahren zur Herstellung eines Korrosionsschutzueberzuges auf Magnesium und Magnesiulegierungen
DE1136882B (de) Verfahren und Mittel zum Aufbringen von Oxalatueberzuegen auf Eisen und Stahl
DE2039912A1 (de) Direkt-Emaillier-Verfahren
DE1098323B (de) Verwendung eines Zwischenproduktes aus der Chromsaeuregewinnung zum Korrosionsschutz von Metallen
DE3118794A1 (de) Verfahren zur behandlung der oberflaeche von zink, cadmium und ihren legierungen
DE1521852C2 (de) Verfahren zum Färben von Zink und Zinklegierungen mit einer Chromatierungslösung und einer organischen Farbstofflösung
DE1207759B (de) Verfahren zur Nachbehandlung von mit kristallinen Schutzschichten versehenen Metalloberflaechen
DE1271700B (de) Verfahren zur Herstellung von AEpfelsaeure
DE1228119B (de) Verfahren zur kathodischen Oberflaechenbehandlung von Metallgegenstaenden, insbesondere aus Stahl
DE1198171B (de) Waessrige saure Loesungen und Verfahren zur Herstellung von chemischen UEberzuegen auf Aluminium und dessen Legierungen
DE907966C (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphatueberzuegen auf Metallen
DE2049796A1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Überzügen auf Aluminium
DE1077503B (de) Verwendung von roher Chromsaeure zum Beizen von Metallen
DE1237871B (de) Tauch- oder Kontaktbeschichtung von Magnesium oder Magnesiumlegierungen
DE977472C (de) Loesung zur Behandlung von Zinkoberflaechen gegen Korrosion
DE934264C (de) Verfahren zum chemischen Glaenzen von Gegenstaenden aus Aluminium und Aluminium-Legierungen
DE706347C (de) Verfahren zur Behandlung ungefaerbter UEberzuege aus sogenanntem Weissmessing