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DE109817C - - Google Patents

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Publication number
DE109817C
DE109817C DENDAT109817D DE109817DA DE109817C DE 109817 C DE109817 C DE 109817C DE NDAT109817 D DENDAT109817 D DE NDAT109817D DE 109817D A DE109817D A DE 109817DA DE 109817 C DE109817 C DE 109817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
staple
piston
machine
guide
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT109817D
Other languages
English (en)
Publication of DE109817C publication Critical patent/DE109817C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/08Setting buttons on footwear

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Befestigen von Knöpfen an Schuhwerk, Handschuhen u. dergl., welche gegenüber den bisherigen Vorrichtungen dieser Art sich dadurch auszeichnet, dafs die zur Befestigung der Knöpfe dienenden, durch das Leder oder Zeug gesteckten Krampen derart geführt werden, dafs ein Uebereinandergleiten derselben, sowie eine Lagenänderung in der Maschine auch dann unmöglich wird, wenn die Vorrichtung schnell arbeitet oder wenn dieselbe, mit den Krampen gefüllt, aus der Hand gelegt wird. Dies war bei den bisherigen Knopflochbefestigungsmaschinen deshalb nicht zu erreichen, weil die zur Befestigung dienenden Krampen beim Schütteln oder bei der geringsten Neigung der Maschine ihre richtige Lage änderten, so dafs beim gewaltsamen Zusammendrücken der eine solche Maschine bildenden Zangentheile der untere Theil der Führungsrinne sowohl, als der das Eintreiben besorgende Stahlhammer leicht gesprengt wurden. Eine Entfernung der sich durch Lageänderung oder Uebereinanderweggleiten in der Maschine festsetzenden Krampen war wegen der Schwierigkeit, die mit einander verschraubten Theile aus einander zu nehmen, fast unmöglich.
Um diese Uebelstände zu vermeiden, werden nach vorliegender Erfindung die Krampen so eingerichtet, dafs sie sich der Form der Führungsrinne und dem direct das Eintreiben besorgenden Theile des Maschinenkopfes anpassen und auch bei Erschütterung der Vorrichtung und Neigung derselben ihre Lage nicht verändern können. Die Krampen sind überdies so eingerichtet, dafs ein Uebereinanderweggleiten derselben ausgeschlossen ist. Hierzu kommt noch, dafs sämmtliche Theile leicht zugänglich und die Zuführungsrinne selbst, statt wie bei den bisherigen Maschinen in der Höhenrichtung auf dem damit fest verbundenen Maschinenkopfe hinzugleiten, von letzterem leicht abgelöst werden kann, wodurch nötigenfalls die zum Centriren und Eintreiben der Krampe dienenden Theile frei zu liegen kommen.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform für Handbetrieb eingerichtet in Fig. ι in der Seitenansicht und theilweise im Schnitt und in Fig. 2 in der Vorderansicht in der Pfeilrichtung gesehen dargestellt. Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des unteren Theiles des das Eintreiben bewirkenden Maschinenkopfes, während in Fig. 5 die einen wesentlichen Bestandteil des Erfindungsgegenstandes bildenden und die Gestaltung der einzelnen Theile der Vorrichtung bedingenden Krampen in der Vorderansicht und in der Seitenansicht und in Fig. 3 die diesen Krampen angepafste Führungsrinne A im Schnitt dargestellt ist.
Die in Verbindung mit den entsprechend eingerichteten Führungsrinnen ein Verstopfen der Maschine ausschliefsende Krampe K ist in ihrem oberen Querstück flach, während ihre Schenkel rund gestaltet sind. Dieselbe kann wie in der in Fig. 5 gezeichneten Ausführungsform in ihrem flachen oberen Theile eine bogenförmige Ausbuchtung zur besseren Befestigung der Knopföse besitzen und wird in bekannter Weise in die Führungsrinne A ein-
geführt. Diese ist mit einer tiefen inneren Längsnuth. α und zwei weniger tiefen seitlichen Längsnuthen b c 'versehen und auf der Vorderseite durch zwei Platten B überdeckt, zwischen welchen ein der Längsnuth α gegenüberstehender Schlitz zur Führung der Knopföse verbleibt. Mit ihrem abgeflachten oberen Theil legt sich die Krampe A auf die zwischen den Nuthen verbleibenden Vorsprünge auf, während die runden Schenkel derselben in den Nuthen b und c als Führung abwärts gleiten. Die Knopföse führt sich in der mittleren Nuth a. Dadurch ist die Krampe allseitig gegen Verschiebung gesichert und ein Uebereinanderweggleiten der Krampen wegen ihrer Schenkelform ausgeschlossen. Durch zwei am unteren Ende der Führungsrinne angebrachte, mit der Vorderfläche des Kolbens E abschneidende Haken C, welche an ihrer Rückseite von den mit Schlitz versehenen Stahlplatten B überdeckt werden, wird die Führungsrinne an einen am Kolben E der Maschine befestigten Bolzen D angehängt und durch eine darüber geschraubte Mutter e daran befestigt. Der zur Aufnahme des Kolbens E dienende, den oberen Theil der Zange Z bildende Maschinenkopf F ist mit einer Führungsöse H versehen, in der der an der Zuführungsrinne A angebrachte Führungsstift f sich in senkrechter Richtung frei bewegen kann. Der Kolben E, welcher sich durch den Druck der Matrize des unteren Theiles L der Zange dem Druck einer Feder G entgegen in bekannter Weise innerhalb des Maschinenkopfes F verschieben läfst, trägt an seiner vorderen abgeflachten Seite den Eintreiber /, welcher mit dem Maschinenkopfe F fest verschraubt ist und zugleich die Abwärtsbewegung des Kolbens E begrenzt, welcher sich mit einem Ansatz d als Anschlag dagegen legt. Wird nun beim Zusammendrücken der Zange der Kolben E einwärts bewegt, so wird dadurch der Eintreiber, dessen unteres Ende in bekannter Weise zur Aufnahme des oberen Theiles der Krampe schwalbenschwanzförmig ausgeschnitten ist, herabgedrückt, ihm schliefslich beim völligen Schliefsen der Zange die Krampe durch das Leder oder Zeug hindurch- und die Enden derselben umzubiegen, wobei dann der Kolben E vollkommen in den Kopf F zurückgedrückt ist. Die zum Einhängen der Führungsrinne E dienenden Haken C sind so tief ausgespart, dafs zwischen diesen und dem Kolben ein freier Raum verbleibt, durch welchen hindurch die aUs der Führungsrinne A kommende Krampe durch den Eintreiber I gegen die Matrize L gedrückt wird.
Um ein unbeabsichtigtes Herausgleiten der Knöpfe aus der Führungsrinne A zu verhüten, empfiehlt es sich, am unteren Theile derselben eine Feder anzubringen, welche zur geeigneten Zeit durch eine beliebige Vorrichtung ausgelöst wird.
Die Maschine kann sowohl für Hand- und Fufs-, als auch für Maschinenbetrieb eingerichtet sein, ohne dafs es einer Aenderung der als wesentlich in Betracht kommenden Theile derselben bedarf.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Krampe zum Befestigen von Knöpfen an Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs ihre Schenkel abgerundet, der die letzteren verbindende Steg aber flach ist, so dafs die Krampe auf den Rippen der Führung ungehindert gleiten kann.
  2. 2. Eine der Form der Krampen nach Anspruch ι angepafste Zuführungsrinne (A) für die Krampensetzmaschine, welche mit drei von einer mit einem mittleren Längsschlitz versehenen Platte überdeckten Längsnuthen zur Aufnahme der Schenkel der Krampe und der Knopföse versehen ist.
  3. 3. Eine Führungsrinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs sie durch mit der Vorderfläche des Kolbens (E) der Maschine abschneidende Haken (C) mit einem Querbolzen (D) des Kolbens verbunden ist, also von diesem leicht gelöst werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT109817D Active DE109817C (de)

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