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DE1098073B - Elektrischer Tastschalter mit zwei stabilen Schaltstellungen - Google Patents

Elektrischer Tastschalter mit zwei stabilen Schaltstellungen

Info

Publication number
DE1098073B
DE1098073B DEV15505A DEV0015505A DE1098073B DE 1098073 B DE1098073 B DE 1098073B DE V15505 A DEV15505 A DE V15505A DE V0015505 A DEV0015505 A DE V0015505A DE 1098073 B DE1098073 B DE 1098073B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
push button
spring
housing
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV15505A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Vedder GmbH
Original Assignee
Gebrueder Vedder GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Vedder GmbH filed Critical Gebrueder Vedder GmbH
Priority to DEV15505A priority Critical patent/DE1098073B/de
Publication of DE1098073B publication Critical patent/DE1098073B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/50Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
    • H01H13/56Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force
    • H01H13/60Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force with contact-driving member moved alternately in opposite directions

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Tastschalter mit zwei stabilen Schaltstellungen Die Erfindung betrifft elektrische Tastschalter mit zwei stabilen Schaltstellungen eines Schnappfederkontaktgliedes, das einesends mit zwei Zugarmen fest eingespannt und mit einem mittleren Druckarm versehen ist, der an einer ortsfest gelagerten Wippe seitlich angreift und das freie Ende der Schnappfeder bei Betätigung umschnappen läßt, wobei zwischen dem federbelasteten Druckknopf und der Wippe eine im Druckknopf kippbar gelagerte, durch die Rückstellfeder des Druckknopfes in ihrer Lage zentrierte Schaltzunge angebracht ist, welche bei Betätigung abwechselnd in eine von zwei stirnseitigen Kerben der Wippe eingreift.
  • Die ortsfeste Lagerung der Wippe erfolgt bei einem derartigen bekannten Schalter mittels einer seitlich in eine dem freien Ende des Schnappfeder-Druckarms gegenüberliegenden Kerbe der Wippe eingreifende Schneide. Es bleibt dadurch nur eine von der Lagerung der Wippe nach einer Seite bis zum festen Kontakt reichende Länge für die Kontaktfeder ausnutzbar. Wenn nicht unerwünscht große Baulängen für den Schalter selbst gewählt werden, muß ein kleiner Schaltweg und entsprechend kleine Schaltleistung oder eine starke Durchbiegung der Kontaktfeder in Kauf genommen werden. Außerdem ist es bei der bekannten Lagerung der Schaltwippe an einem seitlich angreifenden Steg möglich, daß sich der Lagerpunkt der Wippe nach längerem Betrieb zum Schalterboden hin verschiebt, was für die Konstanthaltung des Kontaktdruckes nachteilig ist.
  • Die Erfindung empfiehlt zur Vermeidung dieser Nachteile des bekannten Schalters, daß die Wippe rittlings auf einem von dem Gehäuseboden vorstehenden Steg aufruht und dem Oberteil des Gehäuses zuweisende dachförmige Schulterflächen aufweist, welche wechselweise an der Innenseite der Gehäusedecke anliegen und ein Anheben der Wippe von dem Steg des Gehäuses verhindern. Dabei kann. praktisch die ganze Länge des Gehäuses als Kontaktfederlänge ausgenutzt werden.
  • Bei Kippschaltern mit Schnappfeder und Wippe ist bereits eine bodenseitige Lagerung der Wippe bekannt; die Wippe liegt hierbei in einer Bodenwanne. Ein Abheben der Wippe wird durch eine mit der Wippe im Eingriff stehende und über die Wippe ortsfest gelagerte Federplatte verhindert die gleichzeitig als Federrast für die Wippe dient. Die Anwendung einer Bodenwanne als Wippenlager ist bei Tastschaltern ungünstig, weil der Druck auf die Wippe dabei immer senkrecht auf die Lagerfläche wirkt und die Reibung ; zusammen mit der bekannten Federrast vergrößert, während bei der empfohlenen Steglagerung die Reibungs- und infolgedessen auch die Betätigungskräfte wesentlich kleiner gehalten werden können. Ferner ist es schon bei einem Kippschalter mit Schnappfederglied bekannt, die ganze Länge des Zugarmes beweglich zu halten, jedoch ist dabei die Formgebung der Wippe und deren Lagerungen komplizierter, desgleichen die Gestalt des teilweise versteiften Schnappfedergliedes.
  • Ein mechanisch besonders einfacher Aufbau des Schalters nach der Erfindung, und damit eine leichtere Fertigung wird dadurch ermöglicht, daß eine schlitzförmige Durchführungsöffnung für die Schaltzunge in einer an der Innenwand der Gehäusedecke befestigten Platte angebracht ist, welche zusammen mit einem dem Durchmesser der Rückholfeder entsprechenden Loch in der Gehäusedecke eine Lagerstelle für die Rückholfeder bildet und gleichzeitig als Anschlag für die Schultern der Wippe dient.
  • Der Gegenstand der Erfindung soll an Hand der Zeichnung noch näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen Schalter nach der Erfindung bei geschlossenem Kontakt, Fig.2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt bei geöffnetem Kontakt.
  • Das in der Ouerrichtung unterteilte Gehäuse besteht aus einem Unterteil 1 und einem Oberteil 2. In den nach außen offenen Ecknischen des Unterteils 1 sind die von außen zugänglichen Anschlußkontakte3 angeordnet. Die Anschlußkontakte werden von der Innenseite her eingesetzt und ruhen auf Rastflächen 4. Die Festlegung der An:schlußkontakte 3 erfolgt durch den Gehäuseoberteil 2.
  • Auf der Bodenfläche des Gehäuseunterteils 1 ist ein Steg 5 angebracht, dessen Oberkante halbkreisförmig gerundet ist und einer Wippe 6 als Auflager dient. Die Wippe 6 sitzt rittlings auf dem Steg 5, so daß ihre Schenkel 7 für die Kippbegrenzung ausgenutzt werden können. An ihrem oberen Ende oder an ihrem Scheitelende ist die Wippe 6 einerseits mit Schulterflächen 8 und andererseits mit Kerben 9 ausgestattet. Die Schulterflächen 8 sind dachförmig gestaltet. Eine dieser Schulterflächen liegt jeweils in jeder Schaltstellung an der Innenseite des Gehäuseoberteils 2 bzw. an der Unterseite einer besonderen Einsatzplatte 10 an, welche die runde Öffnung 2a des Oberteils 2 schließt und lediglich einen Schlitz für den, Durchgriff der Kerbnasen 9 freiläßt.
  • Oberhalb des Gehäuseoberteils 2 ist in einer nicht näher dargestellten Führung ein Druckknopf 11 angeordnet, welcher in an sich bekannter Weise unter Vermittlung eines Stößels 12 auf einer konischen Schraubenfeder 13 aufruht. Der Druckknopf 11 ist mit einem Kranz 14 ausgestattet, welcher quadratische oder ovale Form haben kann und in der entsprechend gestalteten Führung gegen Verdrehung gesichert ist. Der Stößel 12 wird, wie an sich bekannt, durch den Druckknopf zentriert und durch die Feder so ausgerichtet, daß er sich stets in der dargestellten senkrechten Lage befindet bzw. bei einer Ablenkung in die dargestellte senkrechte Lage zurückzukehren strebt. Infolgedessen wird der Stößel 12 bei einer Druckausübung auf den Druckknopf 11 stets in diejenige Rast 9 eindringen, mittels welcher eine Verschwenkung der Wippe 6 vorgenommen werden kann. Nach der Darstellung in Fig. 1 erfährt die Wippe 6 bei der Druckknopfbetätigung eine Verschwenkung im Uhrzeigersinn; nach der Darstellung in Fig.2 wird die Wippe 6 bei der Betätigung des Druckknopfes 11 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt.
  • Den beiden Anschlußkontakten 3 ist eine rahmen-oder bügelförmige Schnappfeder 15 zugeordnet. Die Feder 15 ist an dem in der Zeichnung links dargestellten Anschlußkontakt festgelegt und bildet mit dem rechts dargestellten Anschlußkontakt eine Unterbrechungsstelle. Die Feder 15 ist in Form eines Rahmens oder eines Bügels derart ausgeschnitten, daß sie mit ihrem mittleren Teil die Wippe 6 und den Steg 5 umfaßt, ohne daß dadurch die Beweglichkeit der Wippe 6 beeinträchtigt wird. Von dem freien Ende der Feder 15 ragt eine Zunge 16 in Einwärtsrichtung, d. h. in Richtung zu der Wippe 6. Diese Zunge ist vorgespannt und greift mit ihrem freien Ende in die Rast 17 der Wippe 6 ein.
  • Die Lage der Rast 17 ist mit Bezug auf die Schwenk-oder Kippachse der Wippe 6 und die Lage der Feder 15 so gewählt, daß die Zunge 16 in der Schalterstellung gemäß Fig. 1 das Bestreben hat, die Feder 15 gegen den rechten Anschlußkontakt zu drücken, d. h. den Stromweg geschlossen zu halten und gleichzeitig die Wippe 6 in; der dargestellten Lage festzuhalten. In der Schaltstellung nach Fig.2 ist die Wirkung der vorgespannten Federzunge 16 umgekehrt, d. h., die Federzunge ist bestrebt, die Kontaktfeder 15 in der Offenstellung zu halten und sich einer Verschwenkung der Wippe 6 entgegen der Uhrzeigerrichtung zu widersetzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Tastschalter mit zwei stabilen Schaltstellungen eines Schnappfeder-Kontaktgliedes, das einesends mit zwei Zugarmen fest eingespannt und mit einem mittleren Druckarm versehen ist, der an einer ortsfest gelagerten Wippe seitlich angreift und das freie Ende der Schnappfeder bei Betätigung umschnappen läßt, wobei zwischen dem federbelasteten Druckknopf und der Wippe eine im Druckknopf kippbar gelagerte, durch die Rückstellfeder des Druckknopfes in ihrer Lage zentrierte Schaltzunge angebracht ist, welche bei Betätigung abwechselnd in eine von zwei stirnseitigen Kerben der Wippe eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (6) rittlings auf einem von dem Gehäuseboden vorstehenden Steg (5) aufruht und dem Oberteil des Gehäuses zuweisende dachförmige Schulterflächen (8) aufweist, welche wechselweise an der Innenseite der Gehäusedecke (10) anliegen und ein Abheben der Wippe von dem Steg des Gehäuseunterteils verhindern.
  2. 2. Tastschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine schlitzförmige Durchführungsöffnung für die Schaltzunge (12) in einer an der Innenwand der Gehäusedecke befestigten Platte (10) angebracht ist, welche zusammen mit einem dem Durchmesser der Rückholfeder (13) entsprechenden Loch in der Gehäusedecke eine Lagerstelle für die Rückholfeder bildet und gleichzeitig als Anschlag für die Schultern (8) der Wippe (6) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 660 338; USA.-Patentschriften Nr. 2 021041, 2 650 964, 2684418.
DEV15505A 1958-11-29 1958-11-29 Elektrischer Tastschalter mit zwei stabilen Schaltstellungen Pending DE1098073B (de)

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DE1098073B true DE1098073B (de) 1961-01-26

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ID=7575071

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