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DE1097315B - Zentralverschluss fuer Moebel - Google Patents

Zentralverschluss fuer Moebel

Info

Publication number
DE1097315B
DE1097315B DED27975A DED0027975A DE1097315B DE 1097315 B DE1097315 B DE 1097315B DE D27975 A DED27975 A DE D27975A DE D0027975 A DED0027975 A DE D0027975A DE 1097315 B DE1097315 B DE 1097315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
leg
rail
cheek
central lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27975A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Zink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DICHMANN AG GEB
Original Assignee
DICHMANN AG GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DICHMANN AG GEB filed Critical DICHMANN AG GEB
Priority to DED27975A priority Critical patent/DE1097315B/de
Publication of DE1097315B publication Critical patent/DE1097315B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/46Locks or fastenings for special use for drawers
    • E05B65/462Locks or fastenings for special use for drawers for two or more drawers
    • E05B65/468Locks or fastenings for special use for drawers for two or more drawers using rotary locking bars

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Zentralverschluß für Möbel Die Erfindung betrifft einen Zentralverschluß für Möbel mit Schüben. Eine besondere Anwendung findet er in Büromöbeln.
  • Mit der Erfindung wird ein Zentralverschluß an-.gegeben, der leicht zu bedienen ist, sehr sicher arbeitet und gegen Störungen weitgehend unempfindlich ist.
  • Zum Stand der Technik gehört ein Zentralverschluß, der eine um eine senkrechte Achse schwenkbare Sperrschiene aufweist, die in den Bewegungsweg jedes an einem zugehörigen Schub angebrachten Verriegelungsorgans gebracht werden kann. In der Verriegelungsstellung ist das Einschieben des Zugs oder Schubs möglich, das Herausziehen wird jedoch durch das Zusammenwirken von Sperrschiene und Verriegelungsorgan verhindert.
  • Diesem bekannten Zentralverschluß. sind jedoch eine Reihe von Nachteilen und Mängel eigen, die durch die vorliegende Erfindung behoben werden. Zunächst ist das Verriegelungsorgan des bekannten. Zentralverschlusses ein Haken, der ein Stanzteil sein muß, weil anders die komplizierte Hakenform kaum hergestellt werden kann. Dies macht einen verhältnismäßig teueren Stanzstempel erforderlich. Der Haken des bekannten Zentralverschlusses kann außerdem nicht einfach aus Blech gefertigt sein, da dies für die erforderliche einwandfreie Lagerung auf einem Stift zu dünn ist, es sei denn, daß man sehr starkes Blech wählt. Bei dünnem Blech würde der Haken in vertikaler Richtung um seine Achse kippen können, so daß ein einwandfreies Funktionieren in Frage gestellt ist.
  • Diese Nachteile überwindet der erfindungsgemäße Zentralverschluß unter Erreichung von Vorteilen. Der Zentralverschluß für das Verriegeln von Schüben, Zügen o.d. dgl. in Büromöbeln, mit einer um eine senkrechte Achse schwenkbaren Sperrschiene, die in den Bewegungsweg jedes an dem zugehörigen Schub angebrachten Verriegelungsorgans gebracht werden kann und dabei das Einschieben des Zugs gestattet, das Hinausziehen aber verhindert, zeichnet sich dadurch aus, daß das Verriegelungsorgan ein zu einem stumpfen Öffnungswinkel gebogenes Blech ist, das in seiner Scheitellinie um eine senkrechte Achse schwenkbar auf einer über das hintere Ende des Schubs hinaus verlängerten Seitenwange gelagert ist und, dessen hinterer Abschnitt durch Federkraft auf diese Wange gedrückt wird, wobei der freie Schenkel der Sperrschiene in den Bewegungsweg des von der Wange abstehenden Blechabschnitts schwenkbar ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eins Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen mehrere Schubfächer aufnehmenden Seitenteil eines Schreibtisches, Fig.2 einen Teilausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab, Fig. 3 die Ansicht einzelner Teile in Richtung des Pfeils III in Fig. 2 gesehen und Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch die Sperrvorrichtung einer Schublade.
  • Wie Fig. 1 zeigt, sind in dem Schreibtischteil mehrere übereinander angeordnete Schubfächer 10 mit Zuggriffen 12 angeordnet. Der Boden eines jeden Schubs ist mit 15, die Rückwand mit 16 und die Seitenwände sind mit 14 bezeichnet. Dabei reichen die Seitenwände nach hinten über die Rückwand 16 hinaus, um dort die Sperrvorrichtung aufnehmen zu können. Die Rückwand des Schreibtischkastens ist mit 20 bezeichnet. Parallel zu der aus der Rückwand 20 und einer Seitenwand gebildeten senkrechten Kante ist eine senkrechte Sperrschiene 18 drehbar in einem oberen Sockel 22 und einem unteren Sockel 24 gelagert. Zu diesem Zweck sind über die beiden Enden der Sperrschiene hinausragende Zapfen 23 vorgesehen, die an dem hinteren Schenkel 17 der ein Winkelprofil aufweisenden Sperrschiene 18 befestigt sind. Der vordere Sperrschenkel 19 dieses Winkelprofils weist in der Sperrstellung senkrecht auf die Seitenwände 14. Vom oberen Ende der Sperrschiene aus ragt ein am Schenkel 19 befestigter Zapfen 26 senkrecht nach oben. An ihm ist eine Betätigungsschiene 28 drehbar befestigt, die parallel zur Seitenwand nach vorne führt und über die Längeneinstellvorrichtung 23 mit dem Druckknopfschloß 30 in der Vorderwand des Schreibtischkastens verbunden ist. Die aus den Teilen 26 bis 32 bestehende Betätigungsvorrichtung isst allen Einschüben 10 gemeinsam zugeordnet. Das hintenliegende Ende einer Zugfeder 34 ist mit der Schiene 28 verbunden, während das vordere Ende an .der Seitenwand des Schreibtischkastens befestigt ist. Wie aus Fig.4 hervorgeht, ist an der Innenseite der Seitenwand 14 an deren hinterem Ende ein Winkelblech 35, 37 mittels Schrauben 36 so befestigt, daß es um seinen Scheitel schwenken kann. Auf diese Weise kann entweder der Schenkel 35 oder der Schenkel37 dieses Winkelblechs an der Seitenwand anliegen. In der dargestellten Sperrstellung liegt der Schenkel 35 an der Seitenwand 14 an, da das Winkelblech durch eine in einer Vertiefung 42 in der Seitenwand 14 befindliche Feder 40 in dieser Lage gehalten wird. Um ein Rutschen der Feder vom Schenkel 37 zu verhindern, ist ein Teil 38 dieses Schenkels umgebogen und ragt etwas in die Schraubenfeder 40 hinein.
  • Auf der Flachschiene 28 ist ein Mitnehmer 26 durch eine Schraube einstellbar aufgeklemmt. Dieser Mitnehmer liegt an der hinteren Fläche einer Ausziehplatte 48, die an ihrem vorderen Ende auf der Unterseite mit einer Griffrille 50 versehen ist.
  • In der in Fig.4 dargestellten Lage kann der Einschub 10,14, 16 nicht aus dem Schrenbtischkasten herausgezogen werden, da der vordere Schenkel37 des Winkelblechs durch den Schenkel19 der Sperrschiene 18 an einer Bewegung nach vorne gehindert ist. Zur Entriegelung wird der bewegliche Teil des Druckknopfschlosses 30 in an sich bekannter Weise verdreht, so -daß die Schiene 28 unter dem Zug der Feder 34 nach vorne schnellt und dabei das Profil 18 über den Zapfen 26 um die Zapfen 23 schwenkt. Dadurch gelangt der Schenkel 19 aus der Bahn des Schenkels 37; der Einschub kann also herausgezogen werden. Bei dem Vorschnellen der Schiene 28 wird die Platte 48 vom Mitnehmer 46 etwas nach vorne geschnellt, so daß die Platte mittels der Griffrille 50 herausgezogen werden kann.
  • In der entriegelten Stellung können alle Schubladen nach Belieben herausgezogen oder wieder eingeschoben werden, ohne daß beim Einschieben eine Verriegelung erfolgt. Die Verriegelung für alle Schubkästen wird dadurch in Tätigkeit gesetzt, daß der bewegliche Teil des Schlosses 30 hereingedrückt wird. Dadurch wird die Schiene 28 bei gleichzeitigem Spannen der Feder 34 nach hinten verschoben und schwenkt dadurch die Profilschiene 18 mit ihrem Schenkel 19 wieder in die Bewegungsbahn des. Schenkels 37 des Winkelblechs 35, 37. Die noch eingeschobenen Einschübe werden dadurch verriegelt, während die ganz oder teilweise herausgezogenen Einschübe ungehindert eingeschoben werden können, da der Schenkel 37 eines Jeden Winkelblechs mit seiner der Seitenwand 14 abgewandten Fläche auf die Längskante des Schenkels 19 aufläuft und entgegen dem Uhrzeiger (Fig.4) gegen die Kraft der Feder 40 geschwenkt wird. Wenn der Schenkel 37 über die Kante .des Schenkels 19 hinausgelaufen ist, wird das Winkelblech durch die Feder 40 wieder in die Ruhelage gedrückt. Dadurch ist der betreffende Einschub verriegelt.
  • Die über die Erläuterung des Inhalts des Patentanspruchs hinausgehenden Teile der Beschreibung und der Zeichnungen sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zentralverschluß für das Verriegeln von Schüben, Zügen od. dgl. in Büromöbeln, mit einer um eine senkrechte Achse schwenkbaren Sperrschiene, die in den Bewegungsweg jedes an dem zugehörigen Schub angebrachten Verriegelungsorgans gebracht werden kann und dabei das Einschieben des Zuges gestattet, das Hinausziehen aber verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan ein zu einem stumpfen Öffnungswinkel gebogenes Blech (35, 37) ist, das in seiner Scheitellinie um eine senkrechte Achse schwenkbar auf einer über das hintere Ende des Schubes hinaus verlängerten Seitenwange (14) gelagert ist und dessen hinterer Abschnitt (35) durch Federkraft (40) auf diese Wange gedrückt wird, wobei freie Schenkel (19) der Sperrschiene (18) in den Bewegungsweg des von der Wange abstehenden Blechabschnittes (37) schwenkbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 816660; französische Patentschrift Nr. 955 876.
DED27975A 1958-04-26 1958-04-26 Zentralverschluss fuer Moebel Pending DE1097315B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED27975A DE1097315B (de) 1958-04-26 1958-04-26 Zentralverschluss fuer Moebel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED27975A DE1097315B (de) 1958-04-26 1958-04-26 Zentralverschluss fuer Moebel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1097315B true DE1097315B (de) 1961-01-12

Family

ID=7039478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED27975A Pending DE1097315B (de) 1958-04-26 1958-04-26 Zentralverschluss fuer Moebel

Country Status (1)

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DE (1) DE1097315B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152639B (de) 1960-09-03 1963-08-08 Svoboda Moebelwerk Zentralverschluss fuer Schubladen an Moebeln od. dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR955876A (de) * 1950-01-20
DE816660C (de) * 1950-03-04 1951-10-11 Konrad Wackerl & Co Zentralverschluss fuer Bueromoebel

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR955876A (de) * 1950-01-20
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152639B (de) 1960-09-03 1963-08-08 Svoboda Moebelwerk Zentralverschluss fuer Schubladen an Moebeln od. dgl.

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