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DE1097314B - Schloss fuer eine Fahrzeugtuer - Google Patents

Schloss fuer eine Fahrzeugtuer

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Publication number
DE1097314B
DE1097314B DES52107A DES0052107A DE1097314B DE 1097314 B DE1097314 B DE 1097314B DE S52107 A DES52107 A DE S52107A DE S0052107 A DES0052107 A DE S0052107A DE 1097314 B DE1097314 B DE 1097314B
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DE
Germany
Prior art keywords
lock
lever
latch
lock according
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES52107A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maglum SA
Original Assignee
Maglum SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maglum SA filed Critical Maglum SA
Publication of DE1097314B publication Critical patent/DE1097314B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß für eine Fahrzeugtür Die Erfindung betrifft ein Schloß für eine Fahrzeugtür mit einer Schwenkfalle, die von der Außenseite der Tür durch einen Druckknopf betätigt wird, wobei das beim Eindrücken des Druckknopfes die Kraft auf die Falle übertragende Druckorgan durch Betätigen des in den Druckknopf eingebauten Drehzylinderschlosses aus dem Bereich des Fallenangriffs geschwenkt werden kann.
  • Die amtlichen Vorschriften erfordern in bestimmten Fällen und die einfachste Vorsichtsregel erfordert in allen Fällen, daß - ohne Rücksicht auf das Parken des Fahrzeuges auf der rechten oder der linken Straßenseite - der Benutzer das Fahrzeug immer durch die nach dem Gehsteig hin gerichtete Tür betritt oder verläßt, so daß infolgedessen die nach der Straße hin liegende Tür des Fahrzeuges nicht geöffnet zu werden braucht. Es ist außerdem erforderlich, daß der Benutzer die nach der Straße hin liegende Tür durch eine Tätigkeit sperren kann, die vom Innern des Fahrzeuges her ausgeführt wird, ohne daß es erforderlich ist, einen Teil der Straße zu überqueren, um diese 'für von außen zu schließen, und daß der Benutzer, nachdem er die nach dem Gehsteig hin liegende Tür wieder geschlossen hat, diese Tür durch eine Tätigkeit sperren kann, die von außen mittels eines Schlüssels ausgeführt wird, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob es sich um eine Tür auf der rechten oder der linken Seite des Fahrzeuges handelt.
  • Wenn ferner der Benutzer durch Unachtsamkeit das Schloß in die Sperrstellung gebracht hat, bevor er den Türflügel in die Schließstellung gedrückt hat, ist die Tür nicht gesperrt, was den Benutzer in Verlegenheit bringen könnte, wenn er den Schlüssel nicht besitzt und insbesondere wenn der Schlüssel im Innern des Fahrzeuges eingeschlossen ist. Es ist daher erforderlich, daß in diesem Fall das Schließen des Türfliigels automatisch das Entsperren des Schlosses bewirkt.
  • Außerdem ist es erforderlich, daß in dem Fall, in dem ein Fahrgast, z. B. ein Kind, das Schloß im Innern des Fahrzeuges in Sperrstellung bringt, dasselbe von außen entsperrt werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß der obengenannten Art, bei welchem den oben angegebenen verschiedenen Notwendigkeiten Rechnung getragen ist. Zu diesem Zweck weist das Schloß die folgenden Möglichkeiten und Vorteile auf: Es kann von außen durch Druck auf einen Druckknopf geöffnet werden, es kann sich automatisch wieder schließen, und es kann von innen mittels eines Handgriffs geöffnet werden.
  • Es kann von außen mittels eines Schlüssels gesperrt werden sowie von innen mittels des Innengriffs und vorzugsweise auch mittels eines besonderen Betätigungsgliedes, das insbesondere deshalb angeordnet werden kann, um das Schloß aus einer Entfernung sperren zu können.
  • Diese beiden äußeren und inneren Sperrmittel sind derart kombiniert, daß ein von außen gesperrtes Schloß von innen entsperrt werden kann, und umgekehrt, daß ein von innen gesperrtes Schloß von außen entsperrt werden kann.
  • Wenn sich das Schloß in der Sperrstellung befindet, wird durch die von dem Schließkolben auf die Nase der Falle während des Schließens der Tür ausgeübte Wirkung das Schloß automatisch entsperrt, das dann in der oben angegebenen Weise von innen oder von außen wieder gesperrt werden kann.
  • Das kennzeichnende Merkmal der Schlosses gemäß der Erfindung besteht darin, daß an dem Druckorgan senkrecht zu seiner Längsachse ein Nocken fest angebracht ist, der seinerseits in Wirkverbindung mit einem Sperrhebel steht, der von einem an der Türinnenseite angeordneten Betätigungsglied verschwenkt wird und dabei das Druckorgan aus dem Bereich des Fallenangriffs schwenkt, und daß gleichachsig mit dem Sperrhebel ein Steuerhebel gelagert ist, der eine Fallenbetätigung vom Innengriff aus ermöglicht.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Außenansicht des Schlosses in seiner Stellung am Rand einer Fahrzeugtür, -Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht, wobei die Tür vom Innern des Fahrzeuges gesellen ist; Fig. 3 zeigt das Schloß im Aufriß und im teilweisen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 4; Fig. 4 zeigt das Schloß im Grundriß und im teilweisen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5, 6 und 7 sind schaubildliche Ansichten- von Einzelteilen; Fig. 8 und 9 sind der Fig. 3 entsprechende Teilansichten, in denen die Teile verschiedene Stellungen einnehmen; Fig. 10 ist eine schaubildliche Ansicht eines Einzelteiles; Fig. 11 zeigt im Aufriß einen Teil einer abgeänderten Ausführungsform des Schlosses, das sich in der Ruhestellung befindet, d. h. geschlossen, aber nicht gesperrt ist; Fig. 12 ist eine Fig. 11 entsprechende Ansicht, in welcher sich das Schloß in der Offenstellung befindet; Fig. 13 ist eine Fig. 11 entsprechende Ansicht, in welcher sich das Schloß in der Sperrstellung befindet; Fig. 14 zeigt eine abgeänderteAusführungsform der Druckvorrichtung; Fig. 15 ist eine schaubildliche Ansicht, welche eine abgeänderte Ausführungsform des Deckels zeigt.
  • Das in den Fig. 1 und 2 allgemein mit S bezeichnete Schloß weist ein Gehäuse 1 auf, das durch eine Grundplatte 2 gebildet wird, die an den Rändern zu einer Randleiste 2a umgebördelt ist. Das Gehäuse ist durch einen Deckel 3 geschlossen, der auf einem Teil seines Umfanges einen umgebördelten Teil 3 a aufweist, welcher in die Grundplatte eingepaßt ist. Das Gehäuse ist mit Bohrungen 4 versehen, die an ausgerichteten Stellen im Deckel und in der Grundplatte ausgespart sind und zur Befestigung des Deckels auf der Grundplatte sowie zur Befestigung des Schlosses auf seinem Träger mittels Schraubenbolzen 5 dienen. Auf einer Seite der Grundplatte, welche in der in Fig. 3 gezeigten Stellung die untere Seite ist und die Außenseite des Schlosses bildet, wenn dieses gemäß den Fig. 1 und 2 am Rand einer Tür P befestigt ist, ist eine Aufnahme 6 für den Schließkloben von im allgemeinen parallel epipedischer Form vorgesehen, die auf ihrer Außenseite offen ist, wenn sich der Türflügel verschiebt, um in die Schließstellung zu gelangen (Fig.1). Dieser Schließkloben wird in bekannter Weise durch einen Metallblock gebildet, der im allgemeinen starr an der Türfüllung befestigt ist und in die Aufnahme 6 infolge derRelativbewegung des eigentlichen Schlosses -und dieses Schließklobens eintritt, wenn sich die Tür um die Achse X-X ihrer Scharniere dreht. Die Richtung Y-Y der Stützflächen des Schließklobens und des Schlosses steht zur AchseX-X senkrecht. Der Schließkloben 7 weist. eine erste Schließraste 8 zum Halten der Tür und eine zweite Schließraste 9 zum Schließen der Tür auf. Diese beiden Schließrasten wirken -%vährend der Schließbewegung des Türflügels mit der Nase der Falle zusammen, wie nachstehend erklärt wird. Dieser Schließkloben wirkt ferner mit einem Türschließer bekannter Art zusammen, der beispielsweise aus einem Nylonblock 10 besteht, der auf einer Stange 11 verschiebbar ist und durch eine- Feder 12 zurückgedrückt wird. Der Schließkloben weist einen abgeschrägten Teil 13 auf, der- sich auf einer- Rampe 14 von entsprechender Form des Druckblockes 10 -abstützt. Auf der anderen Seite der Grundplatte 2 befindet sich im Innern des Gehäuses der eigentliche Schloßmechanismus (Fig.3 und 4), der im wesentlichen eine Schwenkfalle 15 umfaßt, .welche .um eine zwischen der Grundplatte 2 und dem Deckel 3 befestigte Achse 16 drehbar ist. Die Schwenkfalle weist eine Nase 17 auf, welche durch eine in der Grundplatte 2 ausgesparte Öffnung 18 in die Aufnahme 6 eintritt, um während der Schließung mit den Schließrasten 8 und 9 des Schließklobens 7 zusammenzuwirken, wenn sich das Schloß in der in Fig. 1 dargestellten Schließstellung befindet.
  • Die Schwenkfalle 15 weist außerdem zwei Arme auf, um zwei Laschen 19 und 20 zu bilden, deren Form am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist und deren Aufgabe später angegeben wird. Ein Ansatz oder Haken 21 dient zur Befestigung des Endes einer Rückführfeder 22, deren anderes Ende an einem festen Punkt 23 der Grundplatte 2 befestigt ist. Diese Feder verschwenkt die Falle in die in Fig. 4 gezeigte Schließstellung. Wie die Fig. 3 und 5 zeigen, besteht die Falle vorzugsweise aus drei Stanzteilen 15 a, 15 b und 15 c, die durch einen Niet24 miteinander verbunden sind, was eine einfache und verhältnismäßig billige Herstellungsart darstellt.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß die Schwenkfalle 15 im Uhrzeigersinn (gemäß Fig. 4) verdreht werden kann durch eine entweder auf die Lasche 19 oder auf die Lasche 20 ausgeübte Wirkung oder durch die Relativbewegung des Schließklobens? und der Nase17, wenn der Schließkloben- in die Aufnahme 6 eintritt. Die Wirkung auf die Laschen 19 und 20 wird durch Steuer- und Sperrorgane ausgeübt, die nachstehend beschrieben werden.
  • Die Grundplatte 2 weist einen rechtwinklig umgebördelten Teil auf, der eine Seitenwand 25 bildet, und der Deckel 3 weist ebenfalls einen ähnlichen Teil 26 auf, der zur Seitenwand 25 parallel ist. Diese beiden Teile bilden einen Gehäuseteil, der auf der Seite des Schlosses angeordnet ist und in dem um eine gemeinsame Achse 27 ein Steuerhebel 28 und ein Sperrhebel 29 schwenkbar sind. Diese beiden Hebel ragen aus dem Schloß heraus, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Hebel 28 beispielsweise durch eine Steuerstange T1 mit dem (nicht dargestellten) Innengriff verbunden, der auf der Innenseite der Fahrzeugtür angeordnet ist und es ermöglicht, den Hebel um die Achse 27 zu verschwenken. Der Hebel 29 ist beispielsweise durch eine Stange T2 mit einem Betätigungsglied H verbunden, das in beliebiger Entfernung vom Schloß angeordnet sein kann und beispielsweise aus einem Druckknopf besteht, der es ermöglicht, den Hebel um die Achse 27 zu verschwenken. Die beiden Hebel 28 und 29 sowie ihre Achse 27 sind in Fig. 6 dargestellt. Die Einzelheiten werden -später erklärt.
  • Das Gehäuse weist ferner auf der dem Gehäuseteil gegenüberliegenden Seite eine Abstützung 30 auf, die zu den Teilen 25, 26 parallel ist. Die Abstützung 30 ist in Fig. 4 im Schnitt dargestellt und in Fig. 2 mit unterbrochenen Linien sichtbar. Ein Rohr 31 ist an seinen beiden Enden einerseits in Bohrungen 32, 33 des Gehäuseteiles und andererseits in einer Bohrung 34 der Abstützung 30 drehbar gelagert. Diese drei Bohrungen sind koaxial angeordnet, und das Rohr 31 ist daher um seine Achse in den Teilen 25, 26 und in der Abstützung 30 drehbar, die ihm -als Lager dienen. Das Rohr 31 ist an seinem hinteren Ende bei 31 a geschlossen und weist eine Längsnut 35 auf. In dem Rohr 31 ist ein Druckorgan 36 (Fig. 7) angeordnet, das aus einer Hülse 37 besteht, welche im Rohr 31 in der Längsrichtung verschiebbar ist, und aus einem Nocken 38,. der aus der Nut 35 hervorsteht. Das Druckorgan 36 wird gemäß Fig. 4 durch eine im Rohr 31 angeordnete Spiralfeder 39 nach vorn gedrückt und stützt sich vorn -auf der Abstützung 30 ab.- Das Druckorgan 36 weist vorn einen -nicht- kreisförmigen, beispielsweise rechteckigen Hohlraum 40 auf, der mit dem flachen, schraubenzieherförmigen Ende 41 einer Stange 42 zusammenwirkt. Diese ist mit einem Druckknopf 43 fest verbunden, der durch die Tür hindurchgeht und in bekannter Weise in einem ortsfesten Handgriff 44 verschiebbar angeordnet ist, welcher auf der Außenwand der Tür befestigt ist. Das schraubenzieherförmige Ende 41 kann mittels eines Schlüssels verdreht werden, der in einen im Druckknopf angeordneten Drehzylinder 45 bekannter Art eingeführt wird. Durch diese Drehung wird das Rohr 31 mit den darin befind-. liehen Organen um seine Längsachse verdreht. Der Nocken38 kann dann entweder eineStellungA (aktive Stellung) einnehmen, die bei 38 in Fig. 3 und bei 38A in Fig. 9 dargestellt ist, oder eine Stellung B (Sperrstellung), die bei 38B in Fig. 8 sichtbar ist.
  • In der Stellung A liegt der Nocken 38 der Lasche 19 der Schwenkfalle gegenüber. Wenn daher der Nocken bei der Axialverschiebung zurückgedrückt wird, stößt er gegen die Lasche 19 und verschwenkt die Falle. In der Stellung B hingegen liegt die Lasche 19 außerhalb ihrer Bahn, und die Axialverschiebung des Nockens 38 mittels des Druckknopfes 43 hat auf die Schwenkfalle keine Wirkung. Das Schloß befindet sich daher bereits in der Sperrstellung.
  • Gemäß Fig. 4 ist am hinteren Ende des Rohres 31 auf beliebige Weise ein ebener Teil 46 befestigt, dessen Einzelheiten am besten in Fig. 10 sichtbar sind.
  • Die Verbindung erfolgt beispielsweise durch einen Ansatz 47, der in eine Aussparung 48 am Ende des Rohres 31 eintritt. Der Teil 46 und das Rohr 31 sind daher auf Drehung miteinander verbunden.
  • Gemäß Fig. 10 weist der Teil 46 ferner zwei Ausnehmungen 49, 50 auf, die mit einer Stellvorrichtung zusammenwirken können, welche durch einen verschiebbaren Teil gebildet wird. Dieser wird durch eine Feder51 zusammengedrückt und kann aus einerKugel oder vorzugsweise aus einem V-förmigen Teil 52 bestehen, wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich ist, der aus einem gegen Abnutzung widerstandsfähigen Spezialstahl hergestellt ist.
  • Der Teil 46 weist ferner ,eine Ausnehmung 53 auf, die mit einem an einem Fortsatz des Hebels 29 ausgebildeten Zahn 54 derart zusammenwirkt, daß eine Schwenkbewegung des Hebels 29 aus der Stellung A (Fig. 9) in die Stellung B (Fig. 8) in der Richtung des Pfeiles f1 (Fig. 9) den Teil aus der Stellung A in die Stellung B verdreht und gleichzeitig den Nocken 38 aus der aktiven Stellung A in die Sperrstellung B verschwenkt. Der Hebel 29 weist ferner eine Nase 55 auf, die in der Stellung B (Fig. 8) gegen die Lasche 20 der Schwenkfalle anliegt.
  • Schließlich weist der Hebel 29 einen relativ zur Hebelebene rechtwinklig umgebördelten Teil 56 auf, der für den Hebel 28 als Anschlag dient. Wenn sich der Hebel 29 in der Stellung B (Fig. 8) befindet, kann der Hebel 28 eine zur Ebene der Grundplatte (Fig. 2) nahezu parallele Stellung einnehmen, die ebenfalls als Stellung B bezeichnet wird und in welcher der Hebel 28 gegen den Teil 56 des Hebels 29 anliegt. Der Hebel 28 besteht aus dem eigentlichen Hebelarm 28 a (Fig. 6), aus einem kreisförmigen Teil 28 b, dessen Mittelpunkt mit der Achse des Drehzapfens 27 zusammenfällt, und aus einem Ansatz 57. Wenn der Hebel 28 die in Fig. 8 gezeigte Stellung einnimmt, befindet sich der Ansatz 57 in der Nähe der Lasche 20 der Falle, so daß bei einer Schwenkbewegung des Hebels 28 aus der Stellung A in der Richtung des Pfeiles f2 (Fig. 3 oder 8) der Ansatz 57 mit der Lasche 20 zusammenwirkt und die Falle in der Richtung des Pfeiles f3 (Fig. 4) verschwenkt, d. h. in der Richtung der öffnungsbewegung des Schlogses, wobei-die Nase 17 -unter Freigabe des Schließklobens in das Innere des Schlosses zurücktritt.
  • Das Schloß wirkt auf folgende Weise: Es sei zunächst angenommen, daß die Hebel 28, 29 die in F ig. 3 gezeigte Stellung A einnehmen. Der Nocken 38 befindet sich in der aktiven Stellung A, und wenn man von der Außenseite des Fahrzeuges einen Druck auf den Knopf 43 ausübt, wird der Nocken 38 in der Längsrichtung verschoben. Er nimmt dabei die Lasche 19 mit, verschwenkt die Falle und gibt die Nase 17 des Schließklobens frei. Man kann daher die Tür durch Ziehen am ortsfesten Innengriff öffnen.
  • Um das Schloß vom Innern des Fahrzeuges aus zu öffnen, wirkt man auf den Innengriff ein, der den Hebel 28 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt (Pfeil f, in Fig. 3). Der Hebel 28 gelangt in die Stellung C (Fig. 9), und der Ansatz 57 nimmt die Lasche 20 mit. Diese Bewegung des Hebels wird durch den kreisförmigen Teil 28 b ermöglicht und- durch den Teil 46 nicht behindert.
  • Man kann das Schloß entweder von innen oder von außen sperren. Im ersteren Fall bringt man den Hebel 29 aus der Stellung A (Fig. 9) in die Stellung B (Fig. 8), indem man auf das mit diesem Hebel verbundene Betätigungsglied H einwirkt. Durch diese Bewegung wird der Teil 46 aus der Stellung A in die Stellung B verschwenkt, der Nocken 38 gelangt aus der Stellung A in die Stellung B, und der Druck auf den Knopf 43 ist dann unwirksam.
  • Wenn sich das Schloß bei offener Tür in der Sperrstellung befindet und man beispielsweise aus Unachtsamkeit den Türflügel in die Schließstellung drückt, kommt der Schließkloben in Berührung mit der Nase 17 und verschwenkt die Falle in der Richtung des Pfeiles f3 (Fig. 4). Die Lasche 20, die sich dann gemäß Fig. 8 in Berührung mit oder in unmittelbarer Nähe der Nase 55 des Hebels 29 befindet, stößt dieselbe zurück und verschwenkt den Hebel 29 in der Richtung desPfeiles f2 (Fig.8), so daß derselbe in die StellungA (Fig. 9) zurückgeführt wird. Dies bewirkt eine Verschwenkung des Teiles 46,- der ebenfalls in die Stellung A gelangt, und eine Rückführung des Nockens 38 in die aktive Stellung A, so daß das Schloß von außen betätigt werden kann.
  • Um das Schloß von außen zu sperren, genügt es, mittels eines in den Drehzylinder eingeführten Schlüssels den Nocken 38 zu verschwenken, so daß derselbe aus der Stellung A in die Stellung B gelangt.
  • Wenn sich die beiden Hebel 28 und 29 in der Stellung A (Fig. 2 und 3) befinden und man den Hebel 28 in die Stellung B, d. h. in die Sperrstellung, bringt, indem man ihn entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles f2 betätigt, so nimmt der Hebel 28 infolge des Anschlages 56 auf dem Hebel 29 denselben in die Stellung B mit.
  • Der Hebel 29 nimmt seinerseits den Teil 46 mit, der das Rohr 31 mitnimmt. Das Schloß ist dann in die Sperrstellung gebracht.
  • Wenn sich hingegen der Hebel 29 in der Stellung B (Fig. 8) befindet, kann sich der Hebel 28 frei aus der Stellung A in die Stellung B oder umgekehrt bewegen, ohne irgendein Organ mitzunehmen. Bei der Bewegung aus der Stellung A in der Richtung des Pfeiles f2 in die Stellung C betätigt der Hebel 28 jedoch - wie bereits beschrieben - einerseits die Falle, die er in die Offenstellung verschwenkt, und andererseits den Hebel 29, der durch die Wirkung der Lasche 20 auf die Nase 55 in die Stellung A zurückgeführt wird, wie aus Fig. 9 deutlich ersichtlich ist. Die Entsperrung und die Öffnung erfolgen daher gleichzeitig.
  • Wie ersichtlich, bietet das Schloß gemäß der Erfindung alle Möglichkeiten, die erzielt werden sollten, und das Ergebnis wird mittels eines Schlosses erreicht, das aus einer sehr geringen Anzahl von einfachen und wirtschaftlich herstellbaren Teilen zusammengesetzt ist. Außerdem weist das Schloß eine sehr sichere Wirkungsweise auf.
  • Es ist besonders zu bemerken, daß die Bewegung des Druckknopfes im Schloß geführt ist. Die Zentrierung des Knopfes im ortsfesten Innengriff kann sehr einfach sein und erfordert keine sehr widerstandsfähige Führungsvorrichtung, so daß für den Innengriff eine sehr wirtschaftliche Ausführungsform gewählt werden kann.
  • Die Konstruktion des Druckknopfes selbst kann vereinfacht werden, weil er keine Feder aufweist. Die Rückführung des Druckknopfes erfolgt durch die Feder 39, die in sehr einfacher Weise im Rohr 31 angeordnet ist.
  • Für den Fall, daß man kein besonderes Sperrorgan (BetätigungsgiiedH) zu verwenden wünscht, kann der Arm 29a des Hebels 29 entfallen. Der Hebel wird dann auf seinen mittleren Teil beschränkt, der mit dem Zahn 54 und der Nase 55 versehen ist, sowie auf den einen Anschlag bildenden umgebördelten Teil 56. In diesem Fall erfolgt die Sperrung der Tür von innen mittels des Hebels 28 durch den obenerwähnten Innengriff, wobei der Hebel 28 die Sperrung mittels des Hebels 29 wie in dem oben beschriebenen Fall bewirkt.
  • Die Erfindung kann auch auf andere Weise ausgeführt werden, die eine weichere Steuerung des Schlosses ermöglicht. Diese Ausführungsform bezweckt ferner, die Verbindung zwischen dem Steuerhebel und dem Sperrhebel derart abzuändern, daß der Innengriff blockiert ist, wenn sich das Schloß in der Sperrstellung befindet, und daß daher dieTür nur vom Innern des Fahrzeuges her geöffnet werden kann, ohnedaß vorher eine Entsperrung des Schlosses erfolgt. Außerdem wird bezweckt, die Wirkung des Druckorgans- zu verbessern und jede falsche Betätigung desselben zu verhindern.
  • Die in den Fig. 11 bis 15 dargestellte abgeänderte Ausführungsform des Schlosses entspricht im wesentlichen der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 10. Die dargestellten, unverändert gebliebenen Teile sind in den Fig. 11 bis 15 mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, während die abgeänderten Teile eine um 100 vergrößerte Bezugsziffer erhalten haben.
  • Es werden zunächst die drei Teile 128, 129 und 146 beschrieben, auf welche sich die Abänderungen hauptsächlich beziehen und die aus den Fig. 11 bis 13 ersichtlich sind.
  • Wie bei dem oben beschriebenen Schloß ist der Steuerhebel 128 um die Achse 27 schwenkbar und weist eine Nase 57 auf, welche auf die mit der Falle fest verbundene Lasche 20 einwirkt. Der Sperrhebel 129 ist um dieselbe Achse 27 schwenkbar wie der Hebel 128 und steht mittels eines Zahnes 54 mit einem Teil 146 im Eingriff, der mit dem drehbaren Rohr 31 starr verbunden ist, in dem das Druckorgan angeordnet ist, das auf eine mit der Schwenkfalle des Schlosses fest verbundene Lasche 19 einwirken kann.
  • Diese Teile weisen gegenüber dem oben beschriebenen Schloß die folgenden wesentlichen Abänderungen auf: Der Teil 146 ist mit einem Hebelarm 146 a versehen, welcher dessen unmittelbare Steuerung ermöglicht, beispielsweise mittels einesDruckknopfes, der mit dem Teil durch eine Stange verbunden ist, welche an einer Bohrung 146 b des Teiles angreift. Falls die Bewegung des Teiles auf jene eines anderen Schlosses übertragen werden soll, kann der Teil einen zweiten Arm 146c aufweisen.
  • Der Sperr-»Hebel« 129 weist keinen Steuerarm mehr auf. Er kann daher nur unmittelbar betätigt werden und stellt ein einfaches Übertragungsorgan zwischen der Lasche 20 der Falle und dem Teil 146 dar. Er wird deshalb nachstehend als »Zwischenstück« 129 bezeichnet.
  • Der Steuerhebel 128 weist wie bei der ersten Ausführungsforen einen Arm auf. Ferner besitzt er außer dem Ansatz 57 einen zurückgebogenen Teil oder Anschlagarm 128 a, der die Blockierung des Innengriffs bewirkt, wenn sich das Schloß in der Sperrstellung befindet.
  • Die Wirkungsweise dieser Hebelanordnung entspricht jener gemäß der ersten Ausführungsform mit den folgenden Unterschieden: Wenn sich der Teil 146 in der Entsperrungsstellung (Fig. 11) befindet, kann der Steuerhebel 128 mittels des Ansatzes 57 die Lasche 20 betätigen, um die Falle zu verschwenken, wobei der Arm 146 a des Teiles 146 in dem Zwischenraum I zwischen dem Anschlagarm 128a und dem Hauptteil des Steuerhebels liegt (Fig. 12).
  • Wenn der Teil 146 verschoben wird, um ihn in die Sperrstellung (Fig.13) zu bringen, was durch unmittelbare Einwirkung auf einen der Arme 146 ca oder 146 c geschehen kann, so erfolgt die Sperrung wie bei der ersten Ausführungsform durch Drehung des Rohres 31, das von dem Teil mitgenommen wird, oder durch den Schlüssel, so daß die Einstellung des Nockens verändert wird. Der Teil nimmt das Zwischenstück 129 mit, dessen Nase 55 zur Anlage gegen die Lasche 20 der Schwenkfalle kommt.
  • Aus Fig. 13 ist außerdem deutlich ersichtlich, daß der Arm 146 a des Teiles in die Bahn des Anschlagarmes 128a gelangt und jede Verschwenkung des Steuerhebels 128 verhindert. In dieser Stellung ist es daher unmöglich, das Schloß mittels des Steuerhebels zu öffnen, d. h. mittels des Innengriffs vom Innern des Fahrzeuges aus.
  • Um das Schloß zu öffnen, muß daher vorher der Teil 146 in die Entsperrungsstellung zurückgeführt werden, indem entweder von innen auf die Zugstange oder auf den mit dem Teil verbundenen Druckknopf eingewirkt wird oder von außen mittels des Schlüssels, so daß das Rohr 31 verdreht wird, welches den Teil 146 wie bei der ersten Ausführungsform mitnimmt.
  • Bei dieser Vorrichtung kann daher die Tür von innen nicht durch einfaches Niederdrücken des Innengriffs geöffnet werden, sondern es muß vorher das Schloß entsperrt werden.
  • Dieser Vorteil kann von besonderem Interesse sein, wenn -die Sperrung aus einer Entfernung von einer dazu befugten Person vorgenommen wird.
  • Wenn man wie bei der ersten Ausführungsform bei offener Tür das Schloß in die Sperrstellung bringt und die Tür zuschlägt, stützt sich die durch Berührung der Nase mit dem Schließkloben ver_ schwenkte Falle mittels der Lasche 20 auf der Nase 55 des Zwischenstücks 129 ab und verdreht dasselbe, das seinerseits den Teil verdreht und das Schloß entsperrt. Dieses kann dann von außen, mittels des Schlüssels gesperrt werden. Diese Vorrichtung verhindert, daß der Schlüssel im Fahrzeug eingeschlossen werden kann,, ohne däß es möglich wäre, das Schloß zu entsperren. Gemäß einer anderen Verbesserung der Erfindung, die in Fig. 14 dargestellt ist, weist der Nocken 38 eine gewisse Freiheit der axialen Drehung relativ zum Rohr 31 auf, in dem er angeordnet ist. Die Nut 35 ist zu diesem Zweck entsprechend bemessen, und die den Nocken tragende Hülse 137 ist im Vergleich zu der abgeflachten Form der Hülse 137 (Fig. 3) zylindrisch ausgebildet. Das so gebildete Druckorgan 136 wird durch die Spannung der im Rohr 31 angeordneten Feder 39 verdreht, deren eines Ende am Rohr und deren anderes Ende am Druckorgan befestigt ist.
  • Diese Freiheit erleichtert die Wirkung des Nockens auf die Lasche 19 der Schwenkfalle während der Verschiebung derselben und vermeidet jede Klemmwirkung.
  • Schließlich weist gemäß einer anderen Verbesserung der Deckel des Schlosses am Rand des Fensters 161, in dem sich der Nocken 38 verschiebt, eine Randleiste 162 auf, die sich längs des Teiles des Fensters hinter der Lasche 19 in der Ruhestellung erstreckt. Diese Randleiste ist derart bemessen, daß beim Versuch, den in der Sperrstellung befindlichen Nocken 38 durch eine falsche Betätigung in die Entsperrungsstellung zurückzuführen, indem derselbe zurückgedrückt wird, ohne daß er vorher in die Entsperrungsstellung verschwenkt wurde, diese Schwenkbewegung unmöglich ist, weil der Nocken gemäß Fig. 15 gegen die Randleiste 162 stößt, ohne daß er in den Raum hinter der Lasche 19 eingeführt werden kann, wodurch der Benutzer auf die falsche Betätigung aufmerksam gemacht wird.
  • Ohne Rücksicht auf die Ausführungsform ist es vorteilhaft, wenn gewisse Teile des Deckels, die auf die Wand des Türflügels oder der Stütze aufzubringen sind, auf ihrer Oberfläche mit kleinen Warzen 58 (Fig.3) versehen sind, die durch Bearbeitung des Bleches erhalten werden und eine Verankerung des Schlosses auf dem Träger gewährleisten, wenn die Befestigungsmittel nach der genauen Regelung der Stellung des Schlosses angezogen werden. Durch diese Regelung werden an den Türen beobachtete Maßunterschiede kompensiert, die bei der Massenherstellung unvermeidlich sind.
  • Diese Warzen werden hauptsächlich an den Teilen des Schlosses vorgesehen, die den Durchgangsöffnungen für die Befestigungsorgane benachbart sind. Um die Möglichkeit der Regelung der Stellung des Schlosses zu bewahren, erhalten die Durchgangsöffnungen eine längliche Form.
  • Vorzugsweise sind Warzen dieser Art aus denselben Gründen auch auf der Seite des Schließklobens vorgesehen, die mit dem den Schließkloben tragenden Blech t der Stütze in Berührung kommt, sowie auf der Innenseite der Gegenplatte CP, mit der die Befestigungsorgane des Schließklobens zusammenwirken.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die nur beispielsweise angegeben sind.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schloß für eine Fahrzeugtür mit einer Schwenkfalle, die von der Außenseite der Tür durch einen Druckknopf betätigt wird, wobei das beim Eindrücken des Druckknopfes die Kraft auf die Falle übertragende Druckorgan durch Betätigen des in den Druckknopf eingebauten Drehzylinderschlosses aus dem Bereich des Fallenangriffs geschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckorgan (36) senkrecht zu seiner Längsachse ein Nocken (38) fest angebracht ist, der seinerseits in Wirkverbindung mit einem Sperrhebel (29) steht, der von einem an der Türinnenseite angeordneten Betätigungsglied (H) verschwenkt wird und dabei das Druckorgan aus dem Bereich des Fallenangriffs schwenkt, und daß gleichachsig mit dem Sperrhebel (29) ein Steuerhebel (28) gelagert ist, der eine Fallenbetätigung vom Innengriff aus ermöglicht.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkfalle (15) durch die Tätigkeit des Steuerhebels (28) in die Offenstellung gebracht werden kann, der um dieselbe Achse drehbar ist wie der Sperrhebel (29) und der mechanisch mit dem Innengriff des Fahrzeuges verbunden ist, wobei ein Ansatz (57) des Steuerhebels (28) mit einer Lasche (20) der Schwenkfalle (15) zusammenwirkt, um dieselbe in die Offenstellung zu verschwenken.
  3. 3. Schloß nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (29) eine Nase (55) aufweist, die derart angeordnet ist, daß sie bei in der Sperrstellung befindlichem Sperrhebel (29) in der Nähe der Lasche (20) der Schwenkfalle (15) und auf der entgegengesetzten Seite des Ansatzes (57) des Steuerhebels (28) liegt, so daß der im Sinn der Öffnung des Schlosses verdrehte Steuerhebel (28) die Lasche (20) der Schwenkfalle (15) mitnimmt, welche durch Mitnahme der Nase (55) des Sperrhebels (29) denselben in die Entsperrungsstellung des Schlosses bringt.
  4. 4. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Verbindung zwischen einem Teil (46) und dem Sperrhebel (29) durch einen auf diesem Hebel ausgebildeten Zahn (54) hergestellt wird, der mit dem Teil (46) mittels einer Ausnehmung (53) von entsprechender Form im Eingriff steht, die auf dem Umfang des Teiles ausgespart ist.
  5. 5. Schloß nachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (46) außerdem auf seinem Umfang mit zu Stellzwecken dienenden Ausnehmungen (49, 50) versehen ist, die mit einem am Gehäuse (1) befestigten elastischen Organ (52) zusammenwirken.
  6. 6. Schloß nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (29) und der Steuerhebel (28) mechanisch durch eine solche in einer Richtung wirksame Verbindung (56) verbunden sind, daß bei Betätigung des Steuerhebels (28) entgegengesetzt zur Betätigungsrichtung der Falle (15) der Steuerhebel (28) den Sperrhebel (29) in die Sperrstellung mitnimmt.
  7. 7. Schloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Richtung wirksame Verbindung aus einem Anschlag (56) besteht, der auf dem Sperrhebel (29) in der Bahn des Steuerhebels (28) entgegengesetzt zur Betätigungsrichtung der Falle (15) befestigt ist. B.
  8. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Wirkung eines Druckknopfes (43) zur Steuerung der Öffnung unterworfene Druckorgan (36) entgegen einer unter der Wirkung des Druckknopfes stehenden Feder (39) in einem Rohr (31) verschiebbar ist und den Nocken (38) trägt, der aus einer Nut (35) des Rohres (31) vorsteht, um die Verschwenkung der Falle (15) zu steuern, wenn sich das Druckorgan (36) in der wirksamen Stellung befindet, und daß das Druckorgan (36) mechanisch mit dem Druckknopf (43) verbunden ist, um winklig verstellt zu werden, damit der Nocken (38) in die wirksame oder Sperrstellung gelangt, wobei das Rohr (31) im Gehäuse (1) drehbar angeordnet ist und sich gleichzeitig mit dem Druckorgan (36) dreht.
  9. 9. Schloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (31) mit dem Teil (46) verbunden ist, um denselben mitzunehmen und von demselben auf Drehung in beiden Richtungen mitgenommen zu werden.
  10. 10. Schloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Rohr (31) und dem Teil (46) mittels einer kreisförmigen Äusnehmung erfolgt, die im Teil koaxial zu seiner Drehachse ausgespart ist und in welche das Ende des Rohres (31) eintritt, wobei ein am Umfang der kreisförmigen Ausnehmung angeordneter Ansatz (47) in eine Ausnehmung (48) des Rohres (31) eingreift, um die beiden Teile (31,46) auf Drehung miteinander zu verbinden.
  11. 11. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (146) mindestens einen Arm (146a) aufweist, der seine unmittelbare Verschwenkung ermöglicht, daß der Sperrhebel (129) keinen Steuerarm aufweist und durch den Teil (146) gesteuert wird und daß der mit dem Innengriff verbundene Steuerhebel (128) einen Arm (128 a) aufweist, der gegen den Teil (146) zur Anlage kommt, wenn sich dieser in der Sperrstellung befindet, und der dabei den Steuerhebel (128) unbeweglich macht.
  12. 12. Schloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Schwenkfalle (15) einwirkende Nocken (38) eine gewisse Freiheit der Verschwenkung um die Achse des Rohres (31) besitzt. _
  13. 13. Schloß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Deckel des Schlosses am entsprechenden Rand des Fensters (161), in dem sich der Nocken (38) verschiebt, in dem Teil des Fensters hinter einer Lasche (19) der Schwenkfalle (15) ein Anschlag (162) vorgesehen ist, der mit dem Nocken (38) zusammenwirkt, um zu verhindern, daß der in Sperrstellung gebrachte und zurückgedrückte Nocken hinter der Lasche (19) der Falle (15) zurückgeführt werden kann. " In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 915 900, 656 171; französische Patentschriften Nr. 1102 078, 769 005 USA.-Patentschriften Nr. 962 448; 2 322892, 2641495.
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