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DE1097341B - Vorrichtung zum Aufbereiten von Ton mittels Dampfes - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbereiten von Ton mittels Dampfes

Info

Publication number
DE1097341B
DE1097341B DEH36031A DEH0036031A DE1097341B DE 1097341 B DE1097341 B DE 1097341B DE H36031 A DEH36031 A DE H36031A DE H0036031 A DEH0036031 A DE H0036031A DE 1097341 B DE1097341 B DE 1097341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
nozzle
retaining sleeve
sleeve
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH36031A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH36031A priority Critical patent/DE1097341B/de
Publication of DE1097341B publication Critical patent/DE1097341B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C1/00Apparatus or methods for obtaining or processing clay
    • B28C1/10Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants
    • B28C1/14Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom
    • B28C1/22Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom combined with means for conditioning by heating, humidifying, or vacuum treatment, by cooling, by sub-atmospheric pressure treatment
    • B28C1/222Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom combined with means for conditioning by heating, humidifying, or vacuum treatment, by cooling, by sub-atmospheric pressure treatment by moistening, e.g. by steam

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufbereiten von Ton mittels Dampfes Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine Vorrichtung zum Aufbereiten von Ton mittels Dampfes in einem gegen die Außenluft abgeschlossenen Behälter mit einem den Behälter seitlich und oben umgebenden Dampfmantel und regelbaren und/oder auswechselbaren, den Dampfmantelraum durchdringenden Düsen für den Übertritt des Dampfes aus dem Dampfmantelraum in den Behälter. Durch die Anordnung des Dampfmantelraumes ist dafür gesorgt, daß der in den Tonaufnahmebehälter eintretende Dampf nicht an der Innenwandung des Behälters kondensiert, sondern nur an den Oberflächen der kontinuierlich durchgeleiteten Tonteilchen.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei den ins Innere des Tonaufnahmebehälters hineinragenden Dampfdüsen mitunter Verstopfungen durch den daran vorbeigeführten und mechanisch gerührten Ton auftreten. Wenn man diese Verstopfungen der Düsen beseitigen will, muß man die Dampfzufuhr zu dem Dampfmantel absperren und die Düsen einzeln herausnehmen und reinigen. Der dadurch bedingte Stillstand der Vorrichtung ist naturgemäß lästig und bedeutet unerwünschten Zeitverlust.
  • Um diesen zu vermeiden und ohne Stillsetzung der Vorrichtung die Dampfdüsen, die als Düsenregelventile ausgebildet sind, nach Bedarf laufend reinigen zu können, sind nach der Erfindung Düsenregelventile vorgesehen, die aus folgenden Teilen bestehen: einer Düsenhaltebuchse mit breiter Schlitzöffnung für den Dampfeingang aus dem Dampfmantelraum, einer Dampfdüse, bestehend aus einem aus der Haltebuchse ins Innere des Tonaufbereitungsbehälters ragenden Kopf mit mehreren Dampfaustrittsöffnungen, einem Gewindeteil zum Befestigen der Düsen in einen entsprechenden Gewindeteil der Haltebuchse und einem innerhalb der Haltebuchse liegenden Teil, der einen ebensogroßen Schlitz für den Dampfdurchgang hat wie die Düsenhaltebuchse, wobei bei aufeinander ausgerichteter Stellung der beiden Schlitze die Dampfdüse und die Haltebuchse fest miteinander vereinigt werden können, sowie einer zylindrischen Hülse, die in einem ringförmigen Raum zwischen der Innenwand der Haltebuchse und der Außenwand des innerhalb der Haltebuchse liegenden Düsenteiles eng anschließend an diese Teile drehbar angeordnet ist, einen gleich großen Schlitz enthält und deren Drehung die Schließung oder vollständige oder teilweise Öffnung des Dampfdurchganges ermöglicht. Bei Schließung des Dampfdurchganges durch diese zylindrische Hülse ist es außerdem möglich, die den innersten Teil des Ventils bildenden Dampfdüse herauszuziehen und zu reinigen.
  • Das Düsenregelventil nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt im Schnitt ein in den Dampfmantel der Tonaufbereitungsvorrichtung eingebautes Düsenregelventil ; Fig. 2, 3 und 4 zeigen im Schnitt die drei Hauptteile, aus denen sich das Düsenregelventil zusammensetzt; Fig.5 zeigt drei verschiedene Verschlußstellungen des Düsenregelventils.
  • In Fig. 1 ist A der Dampfmantel einer hier nicht dargestellten Tonaufbereitungsvorrichtung, B eine Isolierpackung, die die Aufbereitungsvorrichtung mit ihrem Dampfmantel unter Aussparung eines Raums für die Einführung des Düsenregelventils außen umgibt, und C das Düsenregelventil, dessen Regelteil außerhalb der Aufbereitungsvorrichtung, dessen Dampfaufnahmeteil innerhalb des Dampfmantels und dessen Dampfabgabeteil innerhalb der Aufbereitungsvorrichtung liegt. Das Düsenregelventil besteht aus der Düsenhaltebuchse 1, der Dampfdüse 3 und der Hülse 5.
  • Fig. 2 zeigt die Düsenhaltebuchse 1, die den Dampfmantel A durchquert und an der Innenseite des Dampfmantels mittels eines Aufschraubdeckels 7 befestigt ist. Im Innern enthält sie den Gewindeteil 1 a. Am äußeren Anstoßflansch 8 der Buchse befindet sich eine Scheibe 9 mit Skala, die zur Anzeige der Stellung der Düse dient. In der. Haltebuchse 1 befindet sich ein breiter Schlitz 2, der zweckmäßig so angeordnet ist, daß er nach unten weist, und der eine Verbindung zwischen dem Dampfmantel und dem Innern der Buchse herstellt.
  • Fig. 3 zeigt die Dampfdüse 3. Diese besteht aus einem außerhalb der Haltebuchse 1 liegenden und in die Aufbereitungsvorrichtung hineinragenden Kopf 3a, mit mehreren Dampfaustrittsöffnungen3b, einem Gewindeteil 3 c, zum Befestigen der Düse in dem entsprechenden Gewindeteil 1 a der Haltebuchse 1 und einem innerhalb der Haltebuchse liegenden Teil 3d. Im Bereich dieses Teils 3 a befindet sich eine breite Schlitzöffnung 4, die der Schlitzöffnung 2 der Haltebuchse 1 in Größe und Lage entspricht und die die Verbindung zwischen dem Dampfmantel und dem Innern der Düse herstellt. Die Summe der Größe der Dampfaustrittsöffnungen 3 b entspricht etwa der Größe des Schlitzes 2 bzw. 4. An Stelle der Düsenöffnungen 3 b oder zusätzlich zu diesen kann auch eine größere Öffnung 3 f am Ende des Düsenkopfes 3 a vorgesehen sein. Der Düsenkopf 3 a kann aus Metall oder auch aus einem elastischen Material bestehen, das dem auffallenden Rohmaterial ausweicht, so daß es weder zur Hänge- oder Auflagebelastung noch zur Verstopfung der Düsenlöcher kommen kann. Der Düsenkopf kann auch starr schräg nach oben oder unten gerichtet sein, wenn die Haltebuchse 1 in entsprechender Schräge konstruiert wird. Der Düsenkopf kann auch als Messer ausgebildet sein, das im Behälter bewegtes loses Material durchschneidet und Dampf oder andere Medien aus den Lochdüsen in die Schnittspuren der losen Massen abgibt.
  • Fig. 4 zeigt die beiderseits offene Hülse 5, deren Innen- und Außendurchmesser so bemessen ist, daß sie den ringförmigen Raum, der beim Einschrauben der Düse 3 in die Haltebuchse 1 entsteht, ausfüllt, jedoch eine Drehung um ihre Achse in diesem Ringraum zuläßt. Diese Hülse besitzt ebenfalls eine breite Schlitzöffnung 6, deren Größe jener der Schlitzöffnungen 2 und 4 entspricht. An dem äußeren Ende der Hülse ist eine Platte 10 mit Zeiger 11 befestigt. Die Platte 10 enthält eine Bohrung, die so groß ist, daß die Düse 3 durch sie und durch die Hülse 5 hindurchbewegt werden kann.
  • Der Zusammenbau des Düsenregelventils geht folgendermaßen vor sich: Die Düse 3 wird in die Haltebuchse 1, die bereits in dem Dampfmantel mittels des Deckels 7 befestigt ist, eingeschraubt, wobei die beiden Schlitzöffnungen 2 und 4- aufeinander ausgerichtet werden und nach unten weisen. Darauf wird die Hülse 5 in den ringförmigen Raum zwischen Düse 3 und Buchse 1 eingeführt. Sie ist in diesem Raum drehbar und kann mit der Flügelschraube 3 e in einer bestimmten Stellung, die durch die Stellung des Zeigers 11 auf der Skala 9 angezeigt wird, festgestellt werden. Die Hülse 5 wird in der Haltebuchse 1 durch den Federring 12 gehalten, der in eine entsprechende Nut 13 der Haltebuchse fest einschnappt und stößt an dem Gewindeteil 1 d der Buchse 1 an.
  • Die Düse 3 ist durch einen Packungs- und einen Gummiring gegen Verschmutzung von der Aufbereitungsvorrichtung her abgedichtet. Die aufeinander ausgerichteten Schlitzöffnungen 2 und 4 können durch Drehung der Hülse 5 ganz oder teilweise geschlossen werden, wodurch eine Einstellung der die Düse passierenden Dampfmenge leicht möglich ist. Die Fig. 5 zeigt drei verschiedene V erschlußstellungen.
  • Die neue Dampfsteckdüse besitzt folgende technischen Vorteile: 1. Die aus dem Dampfmantel in den Aufbereitungsbehälter übertretende Dampfmenge kann mittels der einschraubbaren Düsenregelventile genau dosiert und an einzelnen Stellen des Aufbereitungsbehälters nach Bedarf konzentriert oder gedrosselt oder auch ganz abgestellt werden. Das Düsenregelventil kann auch -durch Verschließen der Düsenöffnungen 3 b und Freigabe der Üffnung 3 f - auf die Materialeintrittsstellen selbst gerichtet werden und direkt Dampf abblasen.
  • 2. Die Dampfabgabemenge jeder einzelnen Düse kann auf ihrer Skala 9 mit dem Zeiger 11 beliebig eingestellt und durch Nachziehen der Flügelschraube 3 e fixiert werden.
  • 3. Die Düse 3 kann nach Schließung durch Hülse 5 auch während des Betriebes ausgeschraubt und herausgenommen, gereinigt oder durch eine andere Düse ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLC:H: Vorrichtung zum Aufbereiten von Ton mittels Dampfes, nach Patentanmeldung H 33773 IV c! 80a, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenregelventile aus folgenden Teilen bestehen: einer Düsenhaltebuchse (1) mit breiter Schlitzöffnung (2) für den Dampfeingang aus dem Dampfraum, einer Dampfdüse (3), bestehend aus einem aus der Haltebuchse ins Innere des Tonaufbereitungsbehälters ragenden Kopf (3a) mit mehreren Dampfaustrittsöffnungen (3 b), einem Gewindeteil (3c), zum Befestigen der Düse in einem entsprechenden Gewindeteil der Haltebuchse (1) und einem innerhalb der Haltebuchse liegenden Teil (3d), der einen ebensogroßen Schlitz (4) für den Dampfdurchgang hat wie die Düsenhaltebuchse (1) und bei aufeinander ausgerichteter Stellung der beiden Schlitze (2 und 4) mit der Haltebuchse fest vereinigt werden kann, und einer zylindrischen Hülse (5), die in einem ringförmigen Raum zwischen der Innenwand der Haltebuchse (1) und der Außenwand des Düsenteiles (3d) eng anschließend an diese Teile drehbar angeordnet ist, einen gleich großen Schlitz (6) enthält und deren Drehung die Schließung oder vollständige oder teilweise Öffnung des Dampfdurchganges und gegebenenfalls die Herausnahme der Dampfdüse (3) ohne vorherige Herausnahme der Buchse (1) ermöglicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 211713; schweizerische Patentschrift Nr. 227 839.
DEH36031A 1959-04-04 1959-04-04 Vorrichtung zum Aufbereiten von Ton mittels Dampfes Pending DE1097341B (de)

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DE1097341B true DE1097341B (de) 1961-01-12

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ID=7152889

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE211713C (de) *
CH227839A (de) * 1942-08-17 1943-07-15 Gubler Max Hahn, insbesondere für Ölfässer.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE211713C (de) *
CH227839A (de) * 1942-08-17 1943-07-15 Gubler Max Hahn, insbesondere für Ölfässer.

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