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DE1096962B - Anordnung zur Speicherung und Umsetzung von Kennzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung zur Speicherung und Umsetzung von Kennzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1096962B
DE1096962B DED31716A DED0031716A DE1096962B DE 1096962 B DE1096962 B DE 1096962B DE D31716 A DED31716 A DE D31716A DE D0031716 A DED0031716 A DE D0031716A DE 1096962 B DE1096962 B DE 1096962B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
marking
marker
axis
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31716A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dirr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED31716A priority Critical patent/DE1096962B/de
Publication of DE1096962B publication Critical patent/DE1096962B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Anordnung zur Speicherung und Umsetzung von Kennzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Anordnung zur Speicherung und Umsetzung von Kennzeichen, insbesondere von Nummernstromstoßreihen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • Speicheranordnungen sind bereits bekannt. Diese bebekannten Speicher benötigen jedoch für dieUmsetzung nochmals eigene Schaltmittel. Ein solcher Speicher hat beispielsweise Kontaktfedersätze als Speicherelemente. Die eine Feder dieser Kontaktfedersätze bildet einen Bankkontakt und kommt nach Aufnahme einer Stromstoßreihe in Kontaktberührung mit einer zweiten Feder, wobei ein Schaltmittel, durch die Stromstoßreihe veranlaßt, diese Kontaktberührung verursacht. Die Kontakte halten sich dann selbst in dieser Lage (deutsches Patent Nr. 852 099).
  • Weiterhin ist ein Stromstoßspeicher- und Wiederholer bekannt, der mit mechanisch verstellbaren Speicherelementen ausgerüstet ist. Das Auftreten eines Abgreiferarmes auf ein in der Kennzeichnungsstellung befindliches Speicherelement ist das Kennzeichen da= für, daß eine der gespeicherten Stromstoßreihen entsprechende Stromstoßreihe wiederholt worden ist.
  • Alle diese bekannten Speicher sind nicht universell verwendbar. Eine nochmalige Umsetzung der eingespeicherten Kennzeichen erfordert Zeit und Aufwand.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde ein Speicher geschaffen, bei dem eine Umsetzung von Kennzeichen, insbesondere Nummernstromstoßreihen, auf wirtschaftliche Weise gelöst ist, ohne daß hierbei noch zusätzliche aufwendige Schaltmittel benötigt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß ein nicht drehbarer Kranz federnder Lamellen konzentrisch angeordnet ist, von denen jede einem bestimmten Wert der zu speichernden und umzusetzenden Kennzeichen, insbesondere Nummernstromstoßreihen, zugeordnet ist und in der Markierstellung einen Kontakt betätigt. An diesen ist das dem Wert des umzusetzenden Kennzeichens bzw. Nummer entsprechende elektrische Kennzeichen anderer Art angeschlossen. Außerdem ist konzentrisch dazu eine feststehende Schiene bzw. ein Ring und ein Markierglied vorgesehen, das durch die zu speichernden und umzusetzenden Kennzeichen gesteuert wird und das die dem jeweiligen Wert des Kennzeichens entsprechende Lamelle in die Markierstellung bringt, in der sie durch die Schiene bzw. den Ring festgehalten wird.
  • Das Markierglied kann dabei so ausgebildet sein, daß es die Lamellen auf magnetischer Basis in die Markierstellung bringt.
  • Die Erfindung und weitere Merkmale derselben sind ausführlich in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert.
  • Ein Speicher gemäß der Erfindung ist prinzipiell in der Fig. 1 dargestellt. Die Nummernstromstöße werden so auf das Markierglied gegeben, daß es mit jedem Impuls eine Weiterdrehung um einen bestimmten Winkel macht. Das Markierglied besteht aus einer Achse 1, an der ein Markierarm 2 befestigt ist. Mit diesem Markierarm 2 werden dann die den eingestellten Kennzeichen zugeordneten Lamellen betätigt. Der Markierarm kann nur in vertikaler Richtung betätigt werden. An dem einen Ende wird er mit zwei Zapfen in dem Lager 3 gehalten. Der -Markier= kann entweder durch einen Magnet, wie solche beispielsweise bei Drehwählern als Andrückmagnet verwendet werden, oder durch die Schwerkraft betätigt werden. Im letzteren Fall wird er durch die Fliehkraft bei der Drehung von den Lamellen abgehoben. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist dieser Fall dargestellt. Die Bewegung des Markierarmes nach unten wird durch den Haltebügel 4 begrenzt. Die Feder 5 bewirkt einen elastischen Stoß. Der Antrieb der Achse 1 erfolgt entweder individuell, beispielsweise mit einem Motor, oder zentral unter Zwischenschaltung einer mechanischen oder magnetischen Kupplung. Die Lamellen sind in der Figur mit 6 bezeichnet, der Ring mit 7 und die Kontaktfedersätze mit B. Der Ring ist aus elektrisch nicht leitendem Material. An der Berührungsfläche zwischen Federn und Lamellen ist eine Isolationsschicht (nicht eingezeichnet). Die Lamellen 6 und der Lamellenträger 8 sind aus einem Stück. Der Lamellenträger lagert auf zwei Winkeln 9. Durch die Einschnitte 10 und 11 ist eine Verschiebung des Lamellenträgers möglich.
  • Bei der Betätigung des Markierarmes 2 wird die jeweilige Lamelle auf die andere Seite des Ringes 7 gedrückt. Die Lamellen sind aus biegsamem Material. Dabei wird gleichzeitig eine Betätigung einer Kontaktfeder 8 vorgenommen. An die den Lamellen zugeordneten Kontaktfedern sind elektrische Kennzeichen angeschlossen, mit denen dann die gespeicherten Kennzeichen markiert sind, Die Auslösung aller markierten Kennzeichen erfolgt durch eine Verschiebebewegung des Ringes 7 nach außen oder des Lamellenträgers 8 nach innen .bzw. entgegengesetzt. Im Ausführungsbeispiel .,wird der Lamellenträger 8 bei der Auslösung in Pfeilrichtung verschoben. Diese Verschiebung erfolgt in @Fig. 1 beispielsweise mit Hilfe einer im Lamellenträger angeordneten Nut 12. In dieser läuft der an der Achse 1 befestigte Winkel 13. In der Draufsicht ist dieser Winkel eingezeichnet, und zwar um 90° voreilend versetzt. Die Führung bei der Verschiebung wird durch ein zylinderförmiges Verbindungsstück 14 mit zwei großen flachen Köpfen 15 und 16 zustande gebracht.
  • Der Markierarm 2 wird bei der Drehung der Achse von der jeweiligen Lamelle abgehoben, fällt bei der Stillsetzung wieder auf die durch diese Stellung bestimmte Lamelle zurück und biegt sie so weit durch, daß sie unter den Leitring gelangt.
  • Bei der Auslösung durch Verschieben des Lamellenträgers können die Lamellen ohne besondere Maßnahmen nicht auf dem ganzen Halbkreis angeordnet ,,verden. Liegt beispielsweise die Lamelle in der Verschieberichtung, so wirkt sich die Länge der Verschiebung ganz bei der Auslösung aus. Nimmt jedoch die jeweilige Lamelle zur Verschieberichtung einen bestimmten Winkel ein, so: ist der horizontale, also ,wirksame Verschiebeweg wesentlich kleiner. Rechts vom Leitring 7 ist eine Lamelle in Arbeitsstellung und in Verschiebestellung dargestellt. In dieser Skizze ist der Verschiebeweg mit e, die Normal- bzw. Speicherstellung oder Arbeitsstellung mit Zn und die Auslösestellung mit La bezeichnet.
  • Die Einspeicherung der Kennzeichen kann auch manuell vorgenommen werden, beispielsweise mit Hilfe von Tasten. In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für den prinzipiellen Aufbau eines solchen Speichers dargestellt. Jeder Taste ist dabei ein Kennzeichen zugeordnet. Jeder Taste ist eine Markierfeder zugeteilt. Jeder Stelle einer K .ennzeichengruppe bzw. Dekade einer Kennzahl ist ein Segment I, II... zugeordnet. Jedes Segment weist Markierfedern für alle Kennzeichen auf. Die prinzipielle Wirkungsweise dieser Anordnung ist dann folgende: Es soll Beispielsweise eine Kennzahl 357 nach dem dekadischen System eingespeichert werden. Die Taste 3 wird gedrückt, dabei wird die Markierfeder, die der Taste 3 zugeordnet ist, betätigt. Die Achse 20 erhält nun eine Drehung, die dem Winkel eines Segmentes entspricht. Bei der Markierung der Feder wird diese hinter einen Ring, entsprechend dem Ring 7 in Fig. 1, gedrückt, so daß die Markierung auch nach dem Loslassen der Taste aufrechterhalten bleibt. Nun wird die Taste 5 gedrückt, .die Achse 20 erhält wieder eine Drehung, die dem Winkel eines Segmentes entspricht. Auf dieselbe Art wird die Ziffer 7 eingespeichert. Die Markierfedern sind auf einer Scheibe21 angebracht, die fest mit der Achse 20 verbunden ist. Die Tasten sind mit 1, 2 ... 10 bezeichnet. Ein feststehendes Segment 22 dient für die automatische Weiterschaltung nach der Markierung. Die Scheibe ist für acht Segmente I, II ... ausgebildet. Der Ring 23 ist außen an der Scheibe angeordnet. Einzelheiten der Anordnung der Fig. 2 und ein Schaltungsbeispiel sind nachfolgend an Hand von weiteren Figuren beschrieben. In der Fig. 3 ist eine Markieranordnung für eine Taste dargestellt. Beim Drücken beispielsweise der Taste 24 wird die Markierfeder 25 auf die andere Seite des Ringes 23 geschoben. Dabei wird die Markierfeder 26 und die Weiterschaltefeder 27 geschlossen. An einer Feder des Federsatzes 26 liegt das der Ziffer, die dem Federsatz zugeordnet ist, entsprechende elektrische Kennzeichen, beispielsweise ein zeitlich versetzter Impuls. Wenn die Weiterschaltung erst nach Rückkehr der Taste in die Ausgangslage erfolgen soll, wird zugleich noch ein Tastenkontakt betätigt, und zwar ein Ruhekontakt, der in der Figur nicht eingezeichnet ist. Dieser hat die Aufgabe, im Zusammenwirken mit dem Kontakt 27 erst nach Rückkehr der Taste in die Ausgangsstellung die Segmentweiterschaltung in die Wege zu leiten.
  • In der Fig. 4 ist eine schaltungstechnische Anordnung einer solchen Weiterschaltung dargestellt. Mit 28, 29 ... sind die Tastenkontakte bezeichnet, die in Reihe geschaltet sind. Hintereinander zu diesen Tastenkontakten liegen die Weiterschaltekontakte 27, die parallel zueinander geschaltet sind. Das Anlaßrelais An kann nur ansprechen, wenn eine Markierung vorgenommen wurde, und die jeweilige Taste wieder in die Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. Das An-Relais hält sich dann weiter über seinen eigenen Kontakt an und über den Segmentsarbeitskontakt s. Dieser wird beim Verlassen der jeweiligen Segmentsstellung geschlossen und öffnet dann wieder, sobald die nächste Segmentsstellung wieder erreicht wurde. Die beiden Federn des Weiterschaltefedersatzes 27 werden durch die jeweilige Markierfeder in Verbindung mit dem feststehenden Segment 22 betätigt. Diese Arbeitsstellung ist in der Fig. 5 dargestellt. Sobald nun das jeweilige bewegliche Segment, beispielsweise I, beim Weiterschalten den Bereich des feststehenden Segmentes verläßt, geht die eine Feder des Federsatzes 27, wie in Fig. 6 gezeigt, wieder in die Ausgangsstellung. Dadurch wird der Anlaßkreis für das An-Relais, wie in Fig. 4 gezeigt, geöffnet. Das An-Relais hält sich jedoch noch bis der Segmentsarbeitskontakt s wieder öffnet. Die Anlassung des Antriebes kann gegebenenfalls auch direkt ohne Zwischenschaltung des Anlaßrelais An erfolgen.
  • Damit die Abmessungen der Segmente klein gehalten werden können, ist es zweckmäßig, die Tasten zweireihig anzuordnen. In Fig. 7 ist eine solche Anordnung dargestellt. Die äußeren Tasten 24 T2, T4 ... sind dann mit Winkeln versehen (nicht eingezeichnet), damit ein Übergreifen zu den Markierfedern gewährleistet ist.
  • In Fig. 8 ist eine konstruktive Anordnung prinzipiell dargestellt, bei der die Betätigung der Lamellen mit Hilfe magnetischer Kräfte erfolgt. Um die Achse 1 ist eine nicht bewegliche Spule 30 angebracht. Außerdem ist an dieser ein Markierarm 2, entsprechend der Fig. 1, der jedoch keine Beschwerung aufweist. Dieser Markierarm hat außer der Markierung der jeweiligen Lamelle die Aufgabe, die Beendigung des Drehvorganges anzuzeigen und die Spule 30 durch Berührung mit dem Kontaktring 31 einzuschalten. Während der Drehung wird der Markierarm durch die Fliehkraft abgehoben. Diese Art der Schließung von Stromkreisen kann beispielsweise auch zur Durchschaltung von Sprechadern bei Wählern Verwendung finden. Der Markierarm ist isoliert an der Achse 1 befestigt. Die Zuführung des Erdpotentials erfolgt mit Hilfe einer Nockenscheibe, die nicht eingezeichnet ist. Beim Stillsetzen der Achsel wird folgender Stromkreis über die Spule 30 geschlossen: Erde, Markierarm 2, Kontaktring 31, Spule 30, Feder 32, Feder 33, Minus. In der Spule wird ein magnetisches Feld erzeugt. Der magnetische Fluß geht über: die Achse 1, Markierarm 2, Lamelle 6 - diese ist im vorliegenden Beispiel aus magnetischem Material -, Ring 34. Die Lamelle 6 wird dadurch an den Markierarm gezogen und gelangt dadurch auf die Markierseite des Speicherringes 23. Mit dem Pimpel an der Hilfsfeder 35 wird nun die Feder 32 abgehoben, so daß der Stromkreis über die Spule 30 unterbrochen wird. Das magnetische Feld bricht ebenfalls zusammen. Die Lamelle6 wird jedoch durch den Ring23 in der Arbeitsstellung gehalten. Die Markierung der übrigen Lamellen erfolgt auf dieselbe Art. Die Federn 32, 33, 35 sind seitlich am Markierarm 2 angeordnet und sind durch den Federhalter 36 fest mit der Achsel verbunden. Die Hilfsfeder 35 ist vorne breiter, so daß durch die jeweilige Lamelle eine Betätigung möglich ist.
  • In Fig. 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel prinzipiell dargestellt, bei dem die Betätigung der Speichereinrichtung auf magnetischer Basis erfolgt. An der Achsel ist eine Spule 30 angeordnet, mit der nach Stillsetzung der Achse das magnetische Feld erzeugt wird. Der jeweilige magnetische Kreis wird durch die Achsel, den Markierarm 2, den Winkel 40 und den Ring 34 gebildet. Der Winkel 40 ist an 41 drehbar gelagert. Bei der Einschaltung der Spule nach der Stillsetzung der Achsel, wird der Winkel 40, der individuell für jedes Kennzeichen vorgesehen ist, an den Ring 34 gezogen. Jedem Winkel ist ein Sperrstift 42 zugeordnet, der beim Anzug des Winkels nach unten fällt und ein Zurückgehen des Winkels nach Ausschaltung der Spule in die Ausgangsstellung verhindert. Mit dem anderen Arm des Winkels wird die Feder 43 betätigt. An der Feder 44 ist das elektrische Kennzeichen angeschaltet. An der Feder 43 kann nun das Kennzeichen abgegriffen werden. Die Auslösung erfolgt mit Hilfe eines Elektromagneten, dessen einer Pol 45 über den Stiften 42 angeordnet ist, in Zusammenwirken mit der Hilfsschiene 46. Diese wird zuerst nach unten entsprechend dem eingezeichneten Pfeil gedrückt. Die Hilfsschiene 46 ist an beiden Enden drehbar gelagert und entsprechend dem Ring 7 in Fig. 1 kreisförmig ausgeführt. Dieser Schiene 46 ist die Aufgabe zugeordnet, die Verklemmung der Stifte 42 während des Anzuges des Elektromagneten 45 zu beseitigen. Nach Einschaltung des Elektromagneten, also Anzug der Stifte 42, wird die Schiene 46 wieder in die Ausgangsstellung gebracht. Der Winkel 40 kann nun ebenfalls wieder in die Ausgangsstellung zurückgehen. Die Speichervorrichtung ist nun wieder belegungsfähig.
  • An Hand einiger Schaltungsbeispiele soll nun diesbezüglich die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. 10 ist eine Schaltungsanordnung für die Konstruktion der Fig. 1 dargestellt. Die Einspeicherung erfolgt auf numerischer Basis. Es soll beispielsweise die Ziffer 5, 1. Stelle eingespeichert werden. Die Achse wird dann um fünf Schritte gedreht, der Markierarm markiert die der Ziffer 5 zugeordnete Lamelle und läuft dann zur nächsten Ausgangsstellung. Eine Ausgangsstellung ist nach jedem zehnten Schritt angeordnet. Alle Markierfedern einer Dekade, in Fig. 1 sind diese mit 8 bezeichnet, werden zusammengefaßt und an einen Ausgang eines Abgreifwählers geführt. Die Ausgänge des Abgreifwählers sind mit St1, St2... bezeichnet. In Fig. 10 sind die Ziffernwerte durch zeitlich versetzte Impulse EP 1 ... markiert. Im vorliegenden Fall ist dann der zeitlich versetzte Impuls EP5 an St 1 angeschaltet. Soll die Weitergabe der Kennzeichen durch die Zahl der Impulse erfolgen, werden mit dem Beginn- oder nach dem Synchronisierimpulse die Kennzeichenimpulse weitergegeben, und zwar so lange, bis ein zeitlich versetzter Impuls auftritt. Nach einer vorbestimmten Zwischenzeit wird dann auf die nächste Stelle weitergeschaltet. In Fig. 10 sind mit 1 bis 10 die jeweiligen zu einer Dekade zusammengefaßten Federn, in Fig. 1 mit 8 bezeichnet, beschriftet.
  • Eine schaltungstechnische Ausführung eines Speichers nach den Fig. 2 bis 7 ist in Fig. 11 dargestellt. Jeder Ziffer 1 bis 10, entsprechend den Tasten 24, T 1 bis T10, ist ein zeitlich versetzter Impuls zugeordnet. Diese Impulse werden dem Speicher über Nockenscheiben 50 zugeführt. Alle Federnkontakte, in Fig. 3 mit 26 bezeichnet, die die gleichen Ziffern markieren, sind parallel auf der Kennzeichenzuführungsseite Z geschaltet. Auf der Kennzeichenabnahmeseite A sind alle Kontaktfedern derselben Stelle parallel geschaltet und an einen Stellenmarkiernocken 51 geführt. Über die Nockenkontakte 52 gelangen dann die Kennzeichen der jeweiligen Stelle an den Ausgang eines Abgreifwählers. Diese Ausgänge sind mit 1St, 2St... bezeichnet. Als Abgreifwähler kann beispielsweise ein Zählmagnet dienen. Die Kennzeichen der einzelnen Ziffern können dann direkt auf das einzustellende Wählsystem gegeben werden.
  • Die elektrische Markierung kann auch durch verschieden große Widerstände erfolgen. Die Auswertung geschieht dann in der Weise, daß bei jeder Stelle stufenweise Widerstände, angefangen bei einem großen Widerstand, zum jeweiligen Markierwiderstandhintereinandergeschaltet werden. Dies muß so lange erfolgen, bis ein vorbestimmter Strom zustande kommt. Beim Erreichen dieses Stromes wird ein Schaltmittel gesteuert, das die Stillsetzung des die Vergleichswiderstände anschaltenden Schaltmittels bewerkstelligt. Die Anschaltung der Vergleichswiderstände kann auch durch zentral angeordnete Kontakte erfolgen, die zeitlich versetzt angeschaltet werden. Sind diese für mehrere Speicher vorgesehen, so sind noch Entkopplungsgleichrichter in den Zuführungskreisen erforderlich. In Fig. 12 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, bei der die Vergleichswiderstände Wi1, Wi2... über zeitlich versetzt schließende Kontaktekl, k2... angeschaltet werden. Der Stellenanschaltewähler ist mit ZM 1 bezeichnet, die Ausgänge mit 1 st ... 8 St.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß bei diesen Speichern beispielsweise auch Schwingkreise bestimmter Resonanzfrequenz oder Wechselströme verschiedener Frequenz verwendet werden können. Die Auswerteglieder solcher elektrischer Kennzeichen sind hinreichend bekannt und es wird daher nicht näher darauf eingegangen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Speicherung und Umsetzung von Kennzeichen, insbesondere von Nummernstromstoßreihen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch die konzentrische Anordnung eines nicht drehbaren Kranzes federnder Lamellen, von denen jede einem bestimmten Wert der zu speichernden und umzusetzenden Kennzeichen, insbesondere Nummernstromstoßreihen, zugeordnet ist und in einer Markierstellung einen Kontakt betätigt, an den ein dem Wert des umzusetzenden Kennzeichens bzw. der Nummernstromstoßreihe entsprechendes Kennzeichen anderer Art angeschlossen ist, einer Schiene bzw. eines Ringes (7 in Fig. 1) und eines Markiergliedes, das, durch die zu speichernden und umzusetzenden Kennzeichen gesteuert, die dem jeweiligen Wert des Kennzeichens entsprechende Lamelle in eine Markierstellungbringt, in der sie durch die Schiene bzw. den Ring gehalten wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierglied und die Lamellen aus magnetischem Material hergestellt sind und um die Achse des ersteren eine feststehende Magnetspule angeordnet ist (30 in Fig. 8, 9), die beim Stillsetzen des Markiergliedes eingeschaltet wird, so daß ein magnetischer Kreis über das Markierglied und die jeweilige Lamelle derart gebildet wird, daß ein Kraftmoment auf die markierte Lamelle ausgeübt wird, so daß diese hinter den Ring geschoben wird.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Achse und dem Arm des Markiergliedes eine feststehende Scheibe aus magnetischem Material vorgesehen und jedem zu markierenden Kennzeichen ein in Markierrichtung drehbar gelagerter Winkel (40 in Fig. 9) aus magnetischem Material derart zugeordnet ist, daß beim Einschalten der Magnetspule ein Kraftmoment auf den Winkel ausgeübt wird, der die jeweiligen Markierfedern betätigt und gleichzeitig eine Sperrung freigibt (42 in Fig. 9), die ein Zurückgehen des Winkels nach Ausschaltung der Magnetspule verhindert.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Entsperrung aller in Arbeitsstellung gebrachten Lamellen durch Verschiebung des Lamellenkranzes oder des Ringes erfolgt, dergestalt, daß beispielsweise der Lamellenträger (8 in Fig. 1) mit einer Nut versehen ist (12 in Fig. 1), in die ein Winkel (13 in Fig.1) eingreift, der fest mit der Achse verbunden ist, und die mit einer Ausbuchtung versehen ist, so daß beim Erreichen derselben durch den Winkel der Lamellenträger nach einer Richtung verschoben wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Achse (20 in Fig. 2) ein Kontaktfederhalter (21 in Fig.2) und für jede Stelle und Kennziffer ein durch eine Taste zu betätigender Markierfedersatz (Fig.5) vorgesehen und die Tasten dabei so angeordnet sind, daß mit jedem Druck die einer Taste zugeordnete Markierfeder hinter einen Ring (23 in Fig. 5) gedrückt und somit eine Markierung vorgenommen wird, daß mit oder nach jeder Markierung eine Weiterdrehung der Achse um einen der Kennzeichenstelle entsprechenden Winkel erfolgt und daß der Ring an einer vorbestimmten Stelle derart unterbrochen ist, daß autoasiatisch eine Entsperrung erfolgt.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuführung der elektrischen Kennzeichen an die mit dem beweglichen Einstellglied fest verbundenen Kontakte und für die Abnahme des je Stelle markierten Kennzeichens Nockenscheiben vorgesehen sind, die fest mit der Achse des Einstellgliedes verbunden sind (50, 51 in Fig. 11), und daß auf der Zuführungsseite alle Kontakte, die das gleiche Kennzeichen markieren (1. St., 2. St., 1. Z-Seite in Fig.11), und auf der Abnahmeseite alle Kontakte der gleichen Stelle parallel geschaltet sind, so daß an den Stellenmarkiernocken (51 in Fig. 11) das bei der jeweiligen Stelle markierte Kennzeichen in Form eines elektrischen Kennzeichens liegt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur elektrischen Markierung zeitlich versetzte Impulse, Stromstufen, Wechselströme verschiedener Frequenz oder Schwingkreise verschiedener Resonanzfrequenz vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 852 099, 874 321.
DED31716A 1955-08-13 1955-08-13 Anordnung zur Speicherung und Umsetzung von Kennzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1096962B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB852099A (en) * 1958-04-03 1960-10-26 Sperry Rand Corp Radar apparatus
GB874321A (en) * 1958-12-10 1961-08-02 Hazeltine Corp Transistor deflection signal generating apparatus

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