DE1096801B - Lineal oder Kurvenlineal, Winkel, Zeichenschablone od. dgl. mit abgesetzter Zeichenkante - Google Patents
Lineal oder Kurvenlineal, Winkel, Zeichenschablone od. dgl. mit abgesetzter ZeichenkanteInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
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Description
- Lineal oder Kurvenlineal, Winkel, Zeichenschablone od. dgl.
- mit abgesetzter Zeichenkante Es ist bekannt, Lineale, Kurvenlineale, Winkel, Zeichenschablonen od. dgl. aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material herzustellen. Derart durchsichtige oder durchscheinende Geräte haben den Vorteil, daß man die unter dem Gerät befindlichen Zeichnungen oder freien Räume erkennen kann und dadurch die Möglichkeit hat, das Gerät für weitere Zeichnungen genauer ansetzen zu können. Diese Zeichengeräte haben, wie es auch von den nicht durchsichtigen Zeichengeräten her bekannt ist, abgesetzte Zeichenkanten, die entweder schräg zur Zeichenebene oder mit einer Stufe etwa rechtwinklig zur Zeichenebene abgesetzt sind.
- Es hat sich nun gezeigt, daß diese schräg oder stufenförmig abgesetzten Ränder auf der Zeichenfläche Schattenlinien verursachen, die je nach der Stellung und Stärke der Beleuchtung unterschiedlich sind. Die Folge davon ist, daß die Schattenlinien leicht für Bleistiftlinien der Vorzeichnung gehalten werden, welche mit Tusche nachgezeichnet werden soll. Es entstehen dadurch Ausziehfehler, deren Beseitigung Zeit und Mühe kostet.
- Durch die Erfindung soll dieser Nachteil vermieden werden. Gemäß der Erfindung ist die abgesetzte Zeichenkante wenigstens teilweise mit einem Kontrastüberzug oder einer Kontrasteinlage versehen. Die Kontrasteinlage gibt der Kante des Zeichengerätes einen scharfen und deutlichen Rand, der nicht mehr verwechselbar ist und deshalb nicht mehr zur Entstehung von Ausziehfehlern Anlaß gibt.
- Um den Kontrastüberzug oder die Kontrasteinlage dauerhaft auf dem Zeichengerät zu befestigen, kann der Kontrastüberzug oder die Kontrasteinlage eine das Material des Zeichengerätes angreifende Beimischung enthalten. Dadurch wird das Abblättern vermieden und die Abnutzung wesentlich vermindert.
- Zur Herstellung der Kontrasteinlage kann eine Kontrastfarbe mit einer das Material des Zeichengerätes angreifenden Beimischung gemischt und sodann auf die zum Kontrast zu bringende Kante aufgetragen und zum Trocknen gebracht werden. Das Verfahren kann jedoch auch so geführt werden, daß auf die zum Kontrast zu bringende Kante zuerst eine das Zeichengerät angreifende Substanz und sodann die Kontrastfarbe aufgebracht wird. Die das Zeichengerät angreifende Substanz löst zuerst eine kleine Schicht des Zeichengerätes auf. Auf die noch flüssige oder weiche Substanz wird sodann die Kontrastfarbe aufgebracht, die in die Substanz eindringt. Wenn schließlich die Trocknung vollzogen ist, ist der Kontrastüberzug oder die Kontrasteinlage fest mit dem Zeichengerät verbunden.
- Die Erfindung kann auch für farbig durchsichtige oder durchscheinende Zeichengeräte Verwendung finden. Als Material zur Verbindung mit dem Material des Zeichengerätes können an sich bekannte Flüssigkeiten benutzt werden, z. B. für Zeichengeräte aus Zelluloid mit Essigsäure versetzte Materialien und bei Zeichengeräten aus anderen Kunststoffen die bekannten Weichmacher.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
- Fig. 1 zeigt ein Kurvenlineal in der Draufsicht und Fig. 2 den Querschnitt A-B durch das Kurvenlineal bei einseitiger, Fig. 3 bei doppelseitiger Zeichenkante.
- Das durchsichtige Kurvenlineal 1 hat eine abgesetzte Zeichenkante 2, die in diesem Fall mit einer Stufe 3 abgesetzt ist. Unterhalb der Stufe 3 ist ein Kontrastüberzug 4 angebracht, der dem Kurvenlineal einen deutlichen scharfen Rand gibt.
- Wenn das durchsichtige Kurvenlineal nicht mit einer Stufe, sondern in an sich bekannter Weise schräg abgesetzt ist, ist der Kontrastüberzug unterhalb der Schräge des Kurvenlineals angebracht.
- Der Kontrastüberzug kann auch in das Material des Kurvenlineals an der Kante eingelassen sein.
- In ähnlicher Weise wie für das Kurvenlineal läßt sich der Kontrastüberzug an jedem anderen Zeichengerät anbringen.
- Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung ist eine doppelseitige Absetzung vorgesehen, so daß zwei Stufen 5 und 6 vorhanden sind. Es genügt in diesem Fall, den Kontrastüberzug oder die Kontrasteinlage 7 auf einer der beiden Stufen anzubringen.
- An sich kann als Kontrastfarbe jede beliebige .Farbe oder auch eine Mattierung benutzt werden. Als besonders `zieeckmäßig hat es sich erwiesen, für die zu einem Kurvensatz zusammengehörenden Teile -gleiche Kontrastfarben vorzusehen.
Claims (1)
- PATENTANSPROCHE: 1. Lineal oder? Kurvenlineal, Winkel, Zeichenschablone od..dgl- aus durchsichtigem oder durchscheinendem - Material mit abgesetzter Zeichenkante, dadurch gekcnnzeichnet, daß die abgesetzte Zeichenkante (2) wenigstens teilweise mit einem Kontrastüberzug (4) oder- einer Kontrasteinlage versehen ist. .-2. Lineal od. dgl. nach Anspruch-1, dadurch gekennzeichnet, - -daß- der-Kontrastüberzug(4) oder die Kontrasteinlage eine das Material des Lineals od. dgl. angreifende Beimischung enthält. 3. Lineal od.dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei doppelseitiger Abstufung der Zeichenkante lediglich eine Stufe mit einem Kontrastüberzug (4) oder einer Kontrasteinlage versehen ist. . -4. Lineal nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichenkante (2) einen gleichfarbigen. Kontrastüberzug oder eine gleichfarbige Kontrasteinlage aufweist. 5. Verfahren zur Herstellung von Linealen od. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontrastfarbe mit einer das Material des Lineals od. dgl. angreifenden Beimischung gemischt, sodann auf die zum Kontrast zu bringende Zeichenkante aufgetragen und zum Trocknen gebracht wird. 6. Verfahren zur Herstellung von Linealen od. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zum Kontrast zu bringende Zeichenkante zuerst eine das Lineal od. dgl. angreifende Substanz, sodann die Kontrastfarbe aufgebracht und getrocknet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL34903A DE1096801B (de) | 1959-12-10 | 1959-12-10 | Lineal oder Kurvenlineal, Winkel, Zeichenschablone od. dgl. mit abgesetzter Zeichenkante |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1096801B true DE1096801B (de) | 1961-01-05 |
Family
ID=7266855
Family Applications (1)
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| DEL34903A Pending DE1096801B (de) | 1959-12-10 | 1959-12-10 | Lineal oder Kurvenlineal, Winkel, Zeichenschablone od. dgl. mit abgesetzter Zeichenkante |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1096801B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294851B (de) * | 1963-08-09 | 1969-05-08 | Marabuwerke Ag | Zeichenplatte |
-
1959
- 1959-12-10 DE DEL34903A patent/DE1096801B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
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