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DE1096595B - Verfahren zur UEberfuehrung von Polymerisaten aus ungesaettigten Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Mischpolymerisaten aus ueberwiegenden Mengen dieser Kohlenwasserstoffe mit geringen Mengen anderer unter gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesaettigter Verbindungen in die Form von Flocken oder Schuppen - Google Patents

Verfahren zur UEberfuehrung von Polymerisaten aus ungesaettigten Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Mischpolymerisaten aus ueberwiegenden Mengen dieser Kohlenwasserstoffe mit geringen Mengen anderer unter gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesaettigter Verbindungen in die Form von Flocken oder Schuppen

Info

Publication number
DE1096595B
DE1096595B DEB42674A DEB0042674A DE1096595B DE 1096595 B DE1096595 B DE 1096595B DE B42674 A DEB42674 A DE B42674A DE B0042674 A DEB0042674 A DE B0042674A DE 1096595 B DE1096595 B DE 1096595B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flakes
hydrocarbons
polymers
unsaturated
amounts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42674A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Hanusch
August Seckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB42674A priority Critical patent/DE1096595B/de
Publication of DE1096595B publication Critical patent/DE1096595B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/12Powdering or granulating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/20Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Uberführung von Polymerisaten aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Mischpolymerisaten aus überwiegenden Mengen dieser Kohlenwasserstoffe mit geringen Mengen anderer unter gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesättigter Verbindungen in die Form von Flocken oder Schuppen Es wurde gefunden, daß man Polymerisate aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Mischpolymerisaten aus überwiegenden Mengen dieser Kohlenwasserstoffe mit geringen Mengen anderer unter gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesättigter Verbindungen in die Form von Flocken oder Schuppen bringen kann, wenn man in die in einem Kneter durch Reibungswärme weichgemachten Polymerisate 0,1 bis 301, eines oxalkylierten Fettsäureamids, das sich von einer Fettsäure mit einer Kohlenstoffatomanzahl zwischen 12 und 22 ableitet, mechanisch einarbeitet.
  • Geeignete Polymerisate sind z.B. solche des Äthylens, Propylens, Butylens und Isobutylens, ferner des Butadiens und Isoprens und Dimethylbutadiens sowie Mischpolymerisate aus mehreren dieser Stoffe wie auch aus überwiegenden Mengen der genannten Kohlenwasserstoffe und geringeren Mengen anderer unter den gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesättigter Verbindungen, wie Styrol, Acrylnitril, Acrylester, Methacrylester oder Vinylester.
  • Bei diesen Polymerisaten besteht häufig der Wunsch, sie in Flocken- oder Schuppenform überzuführen. Ferner macht es häufig Schwierigkeiten, derartige Polymere vor ihrer Verarbeitung auf Formkörper gleichmäßig zu färben oder mit Füllstoffen zu versetzen. Versetzt man die in üblicher Weise thermisch plastifizierten Polymerisate, die in diesem Zustand meist zähflüssige bis zähe, zusammenhängende Massen darstellen, mit den erforderlichen Farbstoffen, vorzugsweise Pigmenten, oder Füllstoffen oder eventuell auch anderen Zusatzstoffen, so bereitet es Schwierigkeiten, sie aus den verwendeten Apparaten, vorzugsweise Knetapparaten, auszutragen.
  • Sie werden im übrigen auch nur in einer unbequem zu handhabenden und weiterzuverarbeitenden Form dabei erhalten.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten behoben. Setzt man den in einem Kneter durch Reibungswärme erweichten Polymerisaten eine geringe Menge eines oxalkylierten Fettsäureamids, beispielsweise etwa 0,1 bis 3ovo, zu, so teilt sich die Schmelze oder der zähflüssige Teig alsbald in grobe, unregelmäßig geformte Flocken oder Schuppen auf. Die Energieaufnahme des Kneters fällt dabei stark ab. Die Flocken oder Schuppen können leicht aus dem Kneter entnommen und unmittelbar verpackt und versandt werden. Sie sind in dieser Form leicht zu handhaben, transportierbar und auf Formkörper verarbeitbar. Wenn man die oxalkylierten Fettsäureamide den Polymerisaten zusetzt, bevor diese in dem Kneter durch die Reibungswärme plastifiziert worden sind, also beispielsweise vor Beginn der Knetung zusetzt, so tritt praktisch kein Kneteffekt und keine Plastifizierung ein, sondern im Falle, daß man beispielsweise die Polymerisate in körniger Form verwendet hat, bleiben die Körner intakt, und die Knetflügel wirken lediglich wie Mischer. Die Temperatur im Kneter steigt nicht, und die Energieaufnahme des Kneters ist sehr genng.
  • Die den plastifizierten Polymerisaten zuzusetzenden oxalkylierten Fettsäureamide leiten sich von Fettsäuren mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen ab. Geeignete Fettsäuren hierfür sind beispielsweise Palmitin-, Stearin- und Arachinsäure, ferner ungesättigte Fettsäuren, z. B. Olein-und Ricinolsäure. Die oxalkylierten Amide ungesättigter Fettsäuren eignen sich besonders gut. Man verwendet diese Fettsäureamide in Mengen von etwa 0,1 bis 301,, vorzugsweise 0,5 bis 1 O/o.
  • Beispiel 1 In einem »Werner & Pfleiderer«-Kneter (Bauart GK 5) werden 5,5 kg Polyäthylen von einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 50 000 etwa 5 Minuten lang intensiv geknetet. Dem dabei erhaltenen einheitlichen teigartigen Kneterinhalt setzt man unter weiterem Kneten 27,5 g oxäthyliertes Ölsäureamid (Ölsäureäthanolamid) zu. Die Energieaufnahme des Kneters sinkt stark ab, und die zähe Masse zerteilt sich in unregelmäßig ausgebildete Flocken oder Schuppen von 1 bis 5 cm Größe.
  • Vergleichsweise wird Ölsäureamid an Stelle von Ölsäureäthanolamid unter sonst - gleichen - Bedingungen gleichmäßig in der zähen Masse v:on Polyäthylen verteilt.
  • Der teigige Zustand des Kunststoffs bleibt auch nach längerem Kneten zusammen mit Ölsäureamid erhalten.
  • Die Masse zerfällt nicht wie bei Zusatz von Ölsäureäthanolamid in Flocken oder Schuppen.
  • Beispiel 2 2,2 kg eines Mischpolymerisates aus 82 Teilen Butadien und 18Teilen Acrylnitril werden in einem 2-l-Laborkneter bei gekühlten Schaufeln 15 Minuten geknetet.
  • Die Knetmasse erreicht hierbei eine Temperatur von 1500C. Nach Zugabe von 2,2 g Ölsäureäthanolamid löst sich die vorher zähplastische Masse in flockenartiger Form von den Schaufeln und kann leicht ausgefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überführung von Polymerisaten aus ungesättigten Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 6 Kohlen-- stoffatomen oder Mischpolymerisaten aus überwiegenden Mengen dieser Kohlenwasserstoffe und geringen Mengen anderer unter gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesättigter Verbindungen in die Form von Flocken oder Schuppen, dadurch gekennzeichnet, daß man in die in einem Kneter durch Reibungswärme weichgemachten Polymerisate 0,1 bis 301, eines oxalkylierten Fettsäureamids, das sich von einer Fettsäure mit einer Kohlenstoffatomanzaht zwischen 12 und 22 ableitet, mechanisch einarbeitet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 752 820; USA.-Patentschriften Nr. 2582327, 2770608.
DEB42674A 1956-12-01 1956-12-01 Verfahren zur UEberfuehrung von Polymerisaten aus ungesaettigten Kohlenwasserstoffen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Mischpolymerisaten aus ueberwiegenden Mengen dieser Kohlenwasserstoffe mit geringen Mengen anderer unter gleichen Bedingungen polymerisierbarer, ungesaettigter Verbindungen in die Form von Flocken oder Schuppen Pending DE1096595B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218723B (de) * 1960-07-22 1966-06-08 Monsanto Chemicals Antistatischer Zusatz zu Polyaethylen
DE1219219B (de) 1959-07-15 1966-06-16 Geigy Ag J R Verfahren zum Faerben von thermoplastischen Kunststoffen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2582327A (en) * 1949-07-23 1952-01-15 Union Carbide & Carbon Corp Process for powdering polyethylene
GB752820A (en) * 1953-08-26 1956-07-18 Du Pont Improvement in plastic composition
US2770608A (en) * 1954-10-12 1956-11-13 Du Pont Polyethylene composition

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