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DE1096095B - Piezoelektrischer Biegeschwinger aus polykristallinem, dielektrischem Werkstoff - Google Patents

Piezoelektrischer Biegeschwinger aus polykristallinem, dielektrischem Werkstoff

Info

Publication number
DE1096095B
DE1096095B DES54841A DES0054841A DE1096095B DE 1096095 B DE1096095 B DE 1096095B DE S54841 A DES54841 A DE S54841A DE S0054841 A DES0054841 A DE S0054841A DE 1096095 B DE1096095 B DE 1096095B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
oscillating body
polycrystalline
shaped cross
flexural
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54841A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Kehbel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES54841A priority Critical patent/DE1096095B/de
Publication of DE1096095B publication Critical patent/DE1096095B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/02Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
    • B06B1/06Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction
    • B06B1/0644Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element
    • B06B1/0659Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element of U-shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen piezoelektrischen Umformer mit einem Schwingkörper aus einem polykristallinen, dielektrischen Werkstoff, der elektrische Energie in mechanische Energie überzuführen vermag, oder umgekehrt. Als polykristalliner Werkstoff kann z. B. Bariumtitanat bzw. eine bariumtitanathaltige Keramik verwendet werden.
Es ist bekannt, Biegeschwinger aus piezoelektrischen Werkstoffen in der Form herzustellen, daß man zwei beiderseitig mit Metallbelägen versehene flache Plättchen fest miteinander verbindet. Die Güte solcher Schwinger hängt entscheidend von den Eigenschaften der Verbindungsschicht ab. Es ist nun sehr schwierig, dieser Verbindungsschicht die erforderlichen elastischen Eigenschaften zu geben, die denen des Plättchens entsprechen. Weiterhin ist es schwierig, die Homogenität und mechanische Festigkeit der Verbindungsschicht so zu gestalten, daß die Schicht beim Betrieb solcher Biegeschwinger den auftretenden Beanspruchungen genügt. Um von den Eigenschaften solcher Verbindungsschichten unabhängig zu sein, ist es auch bekannt, den Bieger als rohrförmigen Körper auszubilden, bei dem die beiderseitig eines gedachten Längsschnittes getrennt aufgebrachten Metallbeläge zwei Schwinger darstellen, die durch die unmetallisierten Teile des Körpers mechanisch miteinander verbunden sind. Bei der Herstellung solcher rohrförmiger Biegeschwinger treten jedoch auch insofern Schwierigkeiten auf, als eine Metallisierung der außerordentlich klein zu haltenden Innenbohrung nur schwer gelingt. Außerdem lassen sich solche Körper, deren Innenabmessungen Bruchteile eines Millimeters betragen sollen, aus keramischen Massen nur sehr schwer herstellen, da sich sowohl bei der Formgebung im plastischen Zustand und während der Trocknungs- und Brennvorgänge die Innen bohrung so verformt, daß wiederum eine spätere gleichmäßige Metallisierung praktisch unmöglich wird.
Gemäß der Erfindung werden die genannten Schwierigkeiten durch einen einteiligen Schwingkörper beseitigt, der mindestens einen senkrecht zur Biegerichtung und in Richtung der Längsachse verlaufenden, nach außen offenen Einschnitt aufweist, dessen Flächen zur Aufnahme der den Außenelektroden gegenüberliegenden Innenelektroden dienen. Vorteilhafterweise kann der Schwingkörper einen H-förmigen Querschnitt aufweisen. Es ist jedoch auch möglich, einen X-förmigen oder einen U-förmigen Querschnitt für den Schwingkörper zu verwenden. Bei einem X-förmigen Querschnitt des Schwingkörpers sind vier paarweise gegenüberliegende, senkrecht zur Biegerichtung verlaufende Einschnitte vorhanden, deren Flächen zur Aufnahme der Elektroden dienen.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Schwing-Piezoelektrischer Biegeschwinger
aus polykristallinem,
dielektrischem Werkstoff
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Heinz Kehbel, Redwitz,
ist als Erfinder genannt worden
körpers hat den großen Vorteil, daß keine abgeschlossenen Hohlräume vorhanden sind und somit die Metallbeläge auf Flächen aufgebracht werden, die von außen zugänglich sind.
Der Biegeschwinger nach der Erfindung kann sowohl als Geber als auch als Empfänger vielfältige Anwendung finden. Beispielsweise kann er als Tonabnehmerelement vorteilhaft sein. Entsprechend seiner Zweckbestimmung können seine Länge und sein Durchmesser beliebig groß oder klein gewählt werden und in einem beliebigen Verhältnis zueinander stehen.
In den Fig. 1 bis 8 sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung schematisch dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Biegeschwinger mit einem H-förmigen Querschnitt in perspektivischer Darstellung, bei denen sämtliche Metallbeläge 1, 2, 3 und 4 auf von außen zugänglichen Flächen des Körpers aufgebracht sind. Derartige Schwingkörper können in der durch Pfeile angegebenen Richtung in bekannter, durch Anlage der positiven und negativen Potentiale angedeuteten Weise polarisiert werden, wobei die Beläge 2 und 3 miteinander verbunden werden. Durch die Pfeile ist gezeigt, daß gemäß Fig. 1 die beiden plattenförmigen Teile 9 und 10 des Schwingkörpers in gleicher Richtung, gemäß Fig. 2 dagegen in gegensinniger Richtung polarisiert werden können.
Die Fig. 3 und 4 stellen Seitenansichten der mit den Fig. 1 und 2 perspektivisch gezeichneten Schwing-
009 680/141
körper dar, und zwar nach einer Biegung des Schwingkörpers senkrecht zur Längsachse und senkrecht zu den Belagflächen. Bei einer solchen Biegebeanspruchung wird der plattenförmige Teil 9 des Schwingkörpers gedehnt und der Teil 10 zusammengedrückt. Wurde die Polarisation der zwei plattenförmigen Teile des Schwingers gleichsinnig, wie in Fig. 1 dargestellt, durchgeführt, so entstehen am gedehnten plattenförmigen Teil 9, wie in Fig. 3 dargestellt, die umgekehrten Potentiale wie im gedrückten Teil 10, und die Spannungsabnahme erfolgt durch Parallelschaltung der beiden Teile.
Wurde dagegen die Polarisation gegensinnig, wie in Fig. 2 dargestellt, ausgeführt, so entstehen am gedehnten Teil 9 die gleichen Spannungen wie am gedrückten Teil 10. Die durch die Biegung entstehenden elektrischen Spannungen, die man an den Belägen 1 und 4 abnimmt, summieren sich dann durch Hintereinanderschaltung, wie in Fig. 4 dargestellt.
Fig. 5 zeigt einen U-förmigen Querschnitt, Fig. 6 einen H-förmigen Querschnitt, bei dem die beiden Einschnitte 5 und 6 sich nach außen vergrößern.
In Fig. 7 ist ein Schwingkörper mit X-förmigem Querschnitt dargestellt, während Fig. 8 wiederum einen Schwingkörper mit einem H-förmigen Querschnitt darstellt, welcher zur Verbesserung der Steifheit Ansätze 7 und 8 aufweist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Piezoelektrischer Biegeschwinger aus polykristallinem, dielektrischem Werkstoff, insbesondere aus Barium-Titanat bzw. bariumtitanathaltiger Keramik, dadurch gekennzeichnet, daß der einteilige Schwingkörper mindestens einen senkrecht zur Biegerichtung in Richtung der Längsachse verlaufenden, nach außen offenen Einschnitt aufweist, dessen Flächen zur Aufnahme der den Außenelektroden (1, 4) gegenüberliegenden Innenelektroden (2, 3) dienen.
2. Biegeschwinger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkörper einen H-förmigen Querschnitt aufweist (Fig. 1,2,6 und 8).
3. Biegeschwinger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen X-förmigen Querschnitt des Schwingkörpers (Fig. 7).
4. Biegeschwinger nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch vier paarweise gegenüberliegende, senkrecht zur Biegerichtung verlaufende, insbesondere verschieden starke Einschnitte, deren Flächen zur Aufnahme der Elektroden dienen.
5. Biegeschwinger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkörper einen U-förmigen Querschnitt aufweist (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 680/141 12.60
DES54841A 1957-08-22 1957-08-22 Piezoelektrischer Biegeschwinger aus polykristallinem, dielektrischem Werkstoff Pending DE1096095B (de)

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Publications (1)

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DE1096095B true DE1096095B (de) 1960-12-29

Family

ID=7490060

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DES54841A Pending DE1096095B (de) 1957-08-22 1957-08-22 Piezoelektrischer Biegeschwinger aus polykristallinem, dielektrischem Werkstoff

Country Status (1)

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DE (1) DE1096095B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3947644A (en) * 1971-08-20 1976-03-30 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Piezoelectric-type electroacoustic transducer
US4697118A (en) * 1986-08-15 1987-09-29 General Electric Company Piezoelectric switch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3947644A (en) * 1971-08-20 1976-03-30 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Piezoelectric-type electroacoustic transducer
US4697118A (en) * 1986-08-15 1987-09-29 General Electric Company Piezoelectric switch

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