[go: up one dir, main page]

DE1095638B - Sockelnaehmaschine - Google Patents

Sockelnaehmaschine

Info

Publication number
DE1095638B
DE1095638B DEA32120A DEA0032120A DE1095638B DE 1095638 B DE1095638 B DE 1095638B DE A32120 A DEA32120 A DE A32120A DE A0032120 A DEA0032120 A DE A0032120A DE 1095638 B DE1095638 B DE 1095638B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
sewing machine
bores
machine
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA32120A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Theenhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Phoenix Naehmaschinen AG
Original Assignee
Anker Phoenix Naehmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anker Phoenix Naehmaschinen AG filed Critical Anker Phoenix Naehmaschinen AG
Priority to DEA32120A priority Critical patent/DE1095638B/de
Publication of DE1095638B publication Critical patent/DE1095638B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Sockelnähmaschine Die Erfindung betrifft eine Sockelnähmaschine. Um breitere Bevölkerungsschichten, die aus wirtschaftlichen Gründen bisher von dem Ankauf einer Nähmaschine Abstand genommen haben, ansprechen zu können, bezweckt die Erfindung, eine vereinfachte Nähmaschinentype zu schaffen, die dem Käufer in preislicher Hinsicht weitestgehend entgegenkommt.
  • Da der Verkaufspreis für Nähmaschinen in erster Linie von den Gestehungskosten abhängig ist, ergibt sich vor allem bei ihrer Herstellung die unabdingbare Forderung, sowohl die Material- als auch die Fertitungskosten auf das äußerste dem Erfindungszweck anzupassen. Im Zuge dieser Entwicklung gilt es vor allem, hochwertige Spezialbearbeitungsmaschinen, die der heute üblichen Massenfertigung dienen und die einen nicht zu unterschätzenden Faktor in der Kalkulation der Nähmaschinen darstellen, zeitlich für die Bearbeitung der einzelnen Werkstücke durch eine Herabminderung der einzelnen Bearbeitungsstellen zu entlasten.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, den Maschinensockel einer Sockelnähmaschine derart auszubilden, daß seine maschinelle Bearbeitung wesentlich vereinfacht wird. Eine solche Maßnahme senkt den Herstellungspreis beträchtlich.
  • Die Bearbeitung des Nähmaschinensockels ist insofern schwierig, als Sockelnähmaschinen meist einen komplizierten Innenaufbau des Sockels, bedingt durch die Lagerung der unteren Stichbildewerkzeuge einschließlich der relativ komplizierten Stoffvorschubeinrichtung, haben.
  • Bei einer bekannten tragbaren Nähmaschine mit einem von dem Maschinensockel getragenen Ständer, der in einen hohlen, waagerechten und einen Kopf tragenden Arm übergeht, ist der Arm mit Schlitzenversehen, in denen ein besonderer Traghandgriff angebracht ist, der in seiner umgelegten Stellung mit der Außenfläche des Armes fluchtet und durch Gelenkverbindungen mit dessen Innenfläche verbunden ist.
  • Auch sind Öffnungen bzw. Ausnehmungen an Sokkelnähmaschinen bekanntgeworden, durch die Bearbeitungswerkzeuge zu den im Innern des Sockels befindlichen Bearbeitungsstellen geführt werden. Diese Ausnehmungen sind jedoch derart gestaltet, daß sie lediglich für den erwähnten Zweck brauchbar sind und bei der Fertigstellung der Nähmaschine mit besonderen Abdeckblechen verschlossen werden, so daß der Maschinensockel eine äußerlich glatte Oberfläche aufweist.
  • Man kennt auch eine Nähmaschine mit Stofftragplatte, die mittels Scharniere gelenkig mit dem Sockel verbunden ist. Dieser Sockel besteht aus Holz, und, da das Oberteil bei Nichtgebrauch mit einem hölzernen Ver5chlußkasten abgedeckt wird, sind an den Stirnseiten des Sockels besondere Ausnehmungen eingearbeitet, die zum Transport der Maschine dienen.
  • Ferner ist eine Sockelnähmaschine bekannt, deren Antriebswellen für den Greifer und die Stoffvorschubeinrichtung achsparallel in quer dazu angeordneten Lagerrippen des Maschinensockels lagern. Jedoch besteht dieser Maschinensockel aus mehreren, miteinander verschraubten Einzelteilen.
  • Die Erfindung geht von einer Sockelnähmaschine aus, deren aus den Seitenwandungen und oberem Abdeckteil bestehender Sockel einstückig ausgebildet ist und als Triebwerksträger für die unteren Nahtbildewerkzeuge und deren Antriebsmittel dient, wobei die Bohrungen der Lagerstellen achsparallel in Längsrichtung des Sockels angeordnet sind und zeichnet sich dadurch aus, daß sich die Bohrungen innerhalb eines Raumes befinden, dessen Querschnitt und Lage im Sockel durch die Umrißkanten von an den Stirnseiten des Sockels angeordneten Ausnehmungen bestimmt ist, die in an sich bekannter Weise zum Transport der Nähmaschine dienen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 den Nähmaschinensockel mit eingebautem Stoffschieberantrieb, von unten gesehen, Fig. 2 den Nähmaschinensockel als Gußteil vor der Bearbeitung der inneren Lagerstellen in perspektivischer Darstellung.
  • Im Innenraum des Nähmaschinensockels 1 ist ein Antriebsmotor 2 mittels des Lagerbockes 3 und der Schrauben 4 und 5 befestigt. Die Welle 6 des Antriebsmotors 2 treibt über eine Keilriemenscheibe 7 und weitere, nicht dargestellte Mittel das Gurtrad 11 der Greiferantriebswelle 10 an. Die Greiferantriebswelle 10 ist drehbar in einer Büchse 13 gelagert, die in einer Bohrung 8 (Fig. 2) des am Maschinensockel 1 angeordneten Lagerauges 12 durch eine Schraube 14 (Fig. 1) in der gezeichneten Lage fixiert ist, sowie in Büchsen 15 und 16, die in Bohrungen 18 und 19 (Fig. 2) des am Maschinensockel l vorgesehenen Getriebegehäuses 17 angeordnet sind. Im Getriebegehäuse 17 ist ferner in achsparalleler Anordnung in je einer der Büchsen 23, die in den Bohrungen 20 und 22 des Getriebegehäuses 17 (Fig. 2) eingelassen sind, eine den Greifer 21d tragende Greiferwelle 21 gelagert, die über einen nicht dargestellten, im Getriebegehäuse 17 befindlichen Zahnradantrieb von der Greiferantriebswelle 10 angetrieben wird. Ferner sind auf der Greiferantriebswelle 10 die Kurvenscheiben 25 und 26 befestigt. Die Kurvenscheibe 25 wirkt auf einen Stoffschiebertragbalken 30 ein, der an dem senkrecht stehenden Arm 32 der Schwinge 33 angelenkt ist. Die Schwinge 33 wird von Lagerzapfen 36 und 37 aufgenommen, die in Bohrungen 27, 28 der am Maschinensockel angeordneten Lageraugen 38 und 39 mittels der Schrauben 40 und 41 verschraubt sind. Der Arm 42 der Schwinge 33 ist gelenkig mit der Vorschubgabel 43 verbunden, die von der Kurvenscheibe 26 und unter Vermittlung ihres Kulissensteines 47 von der Kulisse 49 beeinflußt wird. Die Kulisse 49 sitzt auf der auf der Greiferantriebswelle 10 drehbaren Hohlwelle 52, an deren anderem Ende der Stellhebel 53 unter Vermittlung eines Lenkers 54, eines Lenkers 55 mit dem am Vorschubeinstellmitte156 befestigten Hebel 57 in Verbindung steht. Das Getriebegehäuse 17 ist durch einen Deckel 59 abgedichtet, der durch Senkschrauben 58 befestigt ist.
  • Die Stoffauflagefläche 59 (Fig. 2) des Sockels 1 wird von einer Ausnehmung 60 durchbrochen, über der der Ständer 62 der Maschine aufgesetzt ist und durch Schrauben 63 gehalten wird. Der Ständer 62 und der Sockel 1 können jedoch auch aus einem Stück bestehen.
  • Soll die Nähmaschine in einem Einbaumöbel verwendet werden, sind Scharniere 64 zum Anschrauben des Sockels 1 an dem Nähmaschinenmöbel zu befestigen. Die vordere Ausnehmung 65 (Fig.2) des Sockels 1 dient zur Aufnahme der bekannten, die Stichbildewerkzeuge abdeckenden Stichplatte.
  • Zum Transport der Nähmaschine, beispielsweise von einem Abstellplatz zu einem Arbeitstisch, dienen die an der Stirnseite 66 (Fig. 2) und an der gegenüberliegenden Seite 67 des Sockels 1 angebrachten Aussparungen 68, 69, die in Verbindung mit den Wänden 66 bzw. 67 als Handhaben zum Transport der Nähmaschine dienen.
  • Beim Bearbeiten der Bohrungen 8, 18 und 19 für die Greiferantriebswelle 10 sowie der achsparallel dazu angeordneten Bohrungen 20 und 22 für die Greiferwelle 21 sowie der Bohrungen 27 und 28 für die Schwinge 33 werden die Bohrwerkzeuge 70 und 71 gleichzeitig durch die Aussparungen 68 und 69 hindurchgeführt, und die Bohrungen 72 für die Schrauben 63 können im gleichen Arbeitsgang hergestellt werden. Durch die besondere Ausbildung und Anordnung der Ausnehmungen 68 und 69 ergeben sich für diese Bearbeitungsvorgänge verhältnismäßig kurze Bearbeitungszeiten, da der Sockel 1 zur Durchführung dieser Bohroperationen nicht umgespannt zu werden braucht und deshalb auch keine zusätzlichen Rüstzeiten erforderlich sind. Darüber hinaus können durch geeignete Ausbildung der Bearbeitungsmaschine selbst bzw. des der Bearbeitung zugrunde liegenden Fertigungssystems der Sockel 1 auch in der gleichen Einspannlage, beispielsweise durch Drehung um 90°, geeigneten Fräswerkzeugen zugeführt werden, die die Oberfläche 73 und die Ausnehmung 65 bearbeiten, sofern dieselben nicht als Stirnfräser von oben auf den Sockel 1 zur Einwirkung gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sockelnähmaschine, deren aus den Seitenwandungen und oberem Abdeckteil bestehender Sockel einstückig ausgebildet ist und als Triebwerksträger für die unteren Nahtbildewerkzeuge und deren Antriebsmittel dient, wobei die Bohrungen der Lagerstellen achsparallel in Längsrichtung des Sockels angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohrungen (8, 18, 19, 20, 22, 27, 28) innerhalb des Raumes befinden, dessen Querschnitt und Lage im Sockel durch die Umrißkanten von an den Stirnseiten des Sockels angeordneten Ausnehmungen (68, 69) bestimmt ist, die in an sich bekannter Weise zum Transport der Nähmaschine dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 874 014, 2 760 457, 2 651274; Prospekt der Firma Victoria-Nähmaschinenfabrik GmbH, »Modell 50/E«.
DEA32120A 1959-05-27 1959-05-27 Sockelnaehmaschine Pending DE1095638B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA32120A DE1095638B (de) 1959-05-27 1959-05-27 Sockelnaehmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA32120A DE1095638B (de) 1959-05-27 1959-05-27 Sockelnaehmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095638B true DE1095638B (de) 1960-12-22

Family

ID=6927699

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA32120A Pending DE1095638B (de) 1959-05-27 1959-05-27 Sockelnaehmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095638B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2651274A (en) * 1950-03-01 1953-09-08 Hohmann Levy Inc Lock stitch sewing machine under bed mechanism
US2760457A (en) * 1951-02-15 1956-08-28 Rabezzana Hector Sewing machine
US2874014A (en) * 1957-01-02 1959-02-17 Necchi Sewing Machine Sales Co Drop-head machine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2651274A (en) * 1950-03-01 1953-09-08 Hohmann Levy Inc Lock stitch sewing machine under bed mechanism
US2760457A (en) * 1951-02-15 1956-08-28 Rabezzana Hector Sewing machine
US2874014A (en) * 1957-01-02 1959-02-17 Necchi Sewing Machine Sales Co Drop-head machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2001083159A1 (de) Vorrichtung zum mechanischen vor- und/oder fertigbearbeiten von gussteilen
DE2548163B2 (de) Vorschubvorrichtung fuer den werkzeugschlitten einer senkrecht oder annaehernd senkrecht schneidenden furniermessermaschine
DE3915312A1 (de) Werkzeugaggregat fuer holzbearbeitungsmaschinen
DE1095638B (de) Sockelnaehmaschine
DE2332454C3 (de) Führungsvorrichtung für Handbandschleifmaschinen oder dergleichen
DE836903C (de) Kantenbearbeitungsmaschine fuer Schuhsohlen
DE640475C (de) Hobelmaschine fuer Holzleisten u. dgl. mittels exzentrisch gelagerten Werkzeuges
DE441198C (de) Vorrichtung zum Entrinden und Schaelen von Rundhoelzern
DE876522C (de) Bildhauerkopiermaschine
DE90974C (de)
DE546857C (de) Vorrichtung zum Fraesen von Zapfen
DE385024C (de) Kopierbank zur Herstellung von Leisten und aehnlichen, unregelmaessig gestalteten Werkstuecken
DE561655C (de) Universal-Holzbearbeitungsmaschine
DE877826C (de) Ritzsaege
AT59237B (de) Maschine zum Schneiden bzw. Bearbeiten von photographischen Kartonen, aus einzelnen Blättern bestehenden Blöcken und dgl.
DE1815013A1 (de) Transportabler Bearbeitungsblock
DE436489C (de) Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk
AT229627B (de) Landwirtschaftliches Universalgerät
DE808284C (de) Universal-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von insbesondere nichtmetallischen Werkstoffen
DE169756C (de)
AT380149B (de) Vorrichtung zum pfropfen von reisern
DE1005439B (de) Vorrichtung zum Schneiden von Gesteinsbloecken
DE883034C (de) Lederschneidmaschine
AT141237B (de) Maschine zum Bearbeiten von Leder, insbesondere Schuhsohlen.
AT258085B (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Bewegen eines Werkstückes für die spanabhebende Bearbeitung von Drallnuten