[go: up one dir, main page]

DE1095579B - Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen - Google Patents

Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen

Info

Publication number
DE1095579B
DE1095579B DEM41274A DEM0041274A DE1095579B DE 1095579 B DE1095579 B DE 1095579B DE M41274 A DEM41274 A DE M41274A DE M0041274 A DEM0041274 A DE M0041274A DE 1095579 B DE1095579 B DE 1095579B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hemp
wire
cord
threads
guiding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41274A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MECHANISCHE SEILERWARENFABRIK
Original Assignee
MECHANISCHE SEILERWARENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MECHANISCHE SEILERWARENFABRIK filed Critical MECHANISCHE SEILERWARENFABRIK
Priority to DEM41274A priority Critical patent/DE1095579B/de
Publication of DE1095579B publication Critical patent/DE1095579B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES
Zur Aufleitung von Hopfenpflanzen, die bekanntlich eine sehr große Höhe erreichen, hat man bisher Hanfschnüre von ausreichender Stärke verwendet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß derartige Schnüre von den jeweiligen Witterungsverhältnissen in starkem Maße beeinflußt werden. Bei Regenwetter ziehen sich diese Schnüre zusammen und erhalten somit eine zu große Spannung, wohingegen bei Sonnenschein sie sich wieder ausdehnen und in einem unzulässigen Maße sich lockern.
Zu dem selben Zweck hat man bisher auch glatte Drähte verwendet. Diese Drähte haben jedoch den Nachteil, daß sich die Hopfenpflanzen an der glatten Oberfläche nicht genügend fest anklammern können und daher das Wachstum nachteilig behindert wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diese Nachteile durch eine in Schnurmitte verlaufende Drahtlitze vermieden werden. Die Drahteinlage verhindert ein übermäßiges Spannen oder Lockern der Schnur. Somit ist aber auch die Gefahr eines Schnurrisses vermieden. Da die Schnur immer eine gleichbleibende Spannung hat, kann sie sich auch nicht mehr so ausdehnen, daß sie locker herabhängt und damit zusammen mit der Hopfenpflanze bei Wind hin- und herbewegt wird. Dieser Gefahr steht im übrigen auch nunmehr das durch die Drahteinlage erhöhte Gewicht der Schnur entgegen.
Es ist zwar an sich bekannt, bei Drahtseilen einzelne Litzen aus Hanf herzustellen oder bei Hanfseilen eine oder mehrere Litzen aus Draht zu bilden. Der Ersatz von Drahtlitzen durch Hanflitzen dient dazu, die verhältnismäßig große Steifigkeit der bekannten Drahtseile herabzusetzen. Andererseits dient der Ersatz von Hanffäden durch Metallitzen bei den gewohnlichen Hanfseilen zur Erzielung eines größeren Festigkeitsverhältnisses bei der Übertragung größerer Kräfte. Bei einem bekannten Litzenseil wechselt daher jeweils eine oder mehrere Hanflitzen mit einer Drahtlitze ab. Dabei kann auch die zur Verstärkung dienende Drahteinlage in der Mitte des Seiles angeordnet sein. Derartige Seile dienen jedoch zur Kraftübertragung, und aus diesem Grunde ist auch der Durchmesser der Metallitzen im wesentlichen derselbe wie der der Hanf litzen.
Die Schnur nach der Erfindung zum Aufleiten von Hopfenpflanzen ist demgegenüber durch die Verwendung einer Hanfschnur mit einer Drahtlitze gekennzeichnet, deren Querschnitt einen Bruchteil des Querschnittes der einzelnen Hanffäden beträgt. Dadurch wird das Gewicht der Hanf auf leitschnur nur unwesentlich vergrößert, während jedoch die vorher erwähnten Nachteile der reinen Hanfschnüre und der reinen Drähte nicht mehr auftreten.
Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen
Anmelder:
Mechanische Seilerwarenfabrik Bamberg Aktiengesellschaft,
Bamberg, Jäckstr. 3
Heinrich Schedel, Bamberg,
ist als Erfinder genannt worden
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt diese Ausführungsform in der Seitenansicht und
Fig. 2 in einem Querschnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1.
Um eine Drahteinlage 1 sind gemäß dem Ausführungsbeispiel zwei Hanffäden 2 gewickelt bzw. gesponnen. Der Durchmesser der Drahtlitze ist wesentlich kleiner als der Durchmesser der Hanffäden, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Die Drahteinlage kann beispielsweise einen Durchmesser von 0,3 mm besitzen. Die Gesamtdehnung der Drahteinlage kann 25% betragen, wobei eine Bruchfestigkeit von etwa 34 kg pro Quadratmillimeter vorliegt.
Als Hanfgarn können zwei oder mehrere Fäden mit einer metrischen Nummer (Nm) von 0,4 bis 1,2 vorgesehen sein. Eine metrische Nummer von 1,2 bedeutet dabei, daß ein solches Garn eine Lauf länge von 1200 m pro Kilogramm besitzt.
Wie die Abbildungen zeigen, kann die Drahteinlage wellen- oder schraubenlinienförmig ausgebildet sein, um sich der Drehung der sie umgebenden Hanffäden anzuschmiegen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schnur zum Auf leiten von Hopfenpflanzen, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Hanfschnur mit einer Drahtlitze, deren Querschnitt einen Bruchteil des Querschnittes der einzelnen Hanffäden beträgt.
2. Schnur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahteinlage wellen- oder
009 679/150
schraubenlinienförmig, sich der Drehung der sie umgebenden Fäden anschmiegend, ausgebildet ist.
3. Schnur nach Anspruch 1 oder den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Draht von 0,3 mm Durchmesser, der von zwei oder mehreren Hanffäden mit einer metrischen Nummer (Nm) von 0,4 bis 1,2 umwickelt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 136 887.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 009 679/150 12.60
DEM41274A 1959-04-23 1959-04-23 Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen Pending DE1095579B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM41274A DE1095579B (de) 1959-04-23 1959-04-23 Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM41274A DE1095579B (de) 1959-04-23 1959-04-23 Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095579B true DE1095579B (de) 1960-12-22

Family

ID=7303967

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM41274A Pending DE1095579B (de) 1959-04-23 1959-04-23 Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095579B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022058950A1 (de) * 2020-09-17 2022-03-24 Cordenka Innovations GmbH Biologisch abbaubare aufleitschnur

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH136887A (de) * 1928-11-21 1929-12-15 Josef Rau Franz Litzenseil.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH136887A (de) * 1928-11-21 1929-12-15 Josef Rau Franz Litzenseil.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022058950A1 (de) * 2020-09-17 2022-03-24 Cordenka Innovations GmbH Biologisch abbaubare aufleitschnur

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1400286A1 (de) Biegsames Antriebsuebertragungsorgan
DE1064391B (de) Litzenspiralseil
EP1489209B1 (de) Weblitze
DE1095579B (de) Schnur zum Aufleiten von Hopfenpflanzen
DE2509689C3 (de) Gegen Zugbeanspruchung widerstandsfähiges Gebilde für Antriebsriemen u.dgl
DE2249127A1 (de) Seilzuggeraet
DE809352C (de) Aus einem oder mehreren Seilen gebildetes Band, z. B. Hebeband, Fangband o. dgl.
DE463142C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von verseilten Leitern mit unrundem Gesamtquerschnitt
DE944227C (de) Seilkausche aus Blech oder einem schmiedbaren Material
DE1120093B (de) Verwendung eines Bandes aus Stahldrahtlitzen als Lastorgan bei einem Elektrokleinflaschenzug
DE642184C (de) Nachspannvorrichtung fuer Kettenfahrleitungen
DE1003097B (de) Verfahren zur Herstellung drehungsfreier, flachlitziger Drahtseile
DE1190872B (de) Kurvengaengiger Kratzerfoerderer
DE482211C (de) Sattelisolator mit gekreuzten Zugbaendern
AT110063B (de) Flaschenzug.
DE940970C (de) Oberschlagpicker
DE523057C (de) Foerderkorb fuer Bergwerksanlagen
DE1074515B (de) Verrichtung zum Verandern der wirk samen I ange von Harnischkordeln an Jacquardwebstuhlen
DE555983C (de) Drahtgeflecht, insbesondere fuer Drahtzaeune
DE491499C (de) Sattelisolator mit gekreuzten Zugbaendern
DE3326212C1 (de) Jacquardwebmaschine
DE425950C (de) Winde
DE1510076A1 (de) Litzenspiralseil
DE572424C (de) Vorrichtung zum Gewichtsausgleichen von senkrecht beweglichen Schiebefenstern mittels Ausgleichfeder
DE2325930C3 (de) Rundlitzen-Drahtseil