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DE1095117B - Entwicklungsvorrichtung fuer elektrostatische Bilder - Google Patents

Entwicklungsvorrichtung fuer elektrostatische Bilder

Info

Publication number
DE1095117B
DE1095117B DEP19120A DEP0019120A DE1095117B DE 1095117 B DE1095117 B DE 1095117B DE P19120 A DEP19120 A DE P19120A DE P0019120 A DEP0019120 A DE P0019120A DE 1095117 B DE1095117 B DE 1095117B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
developer powder
developer
powder mixture
powder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP19120A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Peller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER PELLER ELEKTROMECHANISCH
Original Assignee
PETER PELLER ELEKTROMECHANISCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETER PELLER ELEKTROMECHANISCH filed Critical PETER PELLER ELEKTROMECHANISCH
Priority to DEP19120A priority Critical patent/DE1095117B/de
Publication of DE1095117B publication Critical patent/DE1095117B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/06Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
    • G03G15/08Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
    • G03G15/09Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer using magnetic brush
    • G03G15/0921Details concerning the magnetic brush roller structure, e.g. magnet configuration

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dry Development In Electrophotography (AREA)

Description

  • Entwicklungsvorrichtung für elektrostatische Bilder Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Elektrophotographie und bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entwickeln elektrostatischer Bilder.
  • Bekanntlich benutzt die Elektrophotographie die volle und teilweise Entladung elektrostatisch aufgeladener Halbleiterschichten (beispielsweise Aufnahme eines Bildes mittels Kamera), um ein elektrostatisches Bild zu erzeugen. Dieses auf der Halbleiterschicht bestehende unsichtbare latente elektrostatische Bild muß durch Entwicklung sichtbar gemacht werden. Für die Entwicklung des latenten Bildes wird ein Entwicklerpulver benutzt, welches vorzugsweise aus einem Tonerpuder aus Kunstharz oder Ruß und einem Trägerpulver, beispielsweise Eisenfeilspäne oder Eisenkörnchen, zusammengesetzt ist. Das in dieser Zusammensetzung gemischte Entwicklerpulver kann, beispielsweise mittels einer Magnetbürste, auf den mit dem latenten' elektrostatischen Bild behafteten Halbleiterschichtträger zum Zwecke der Entwicklung, d. h: zur Sichtbarmachung des latenten Bildes, aufgebracht werden. Hierbei wird der Tonerpuder infolge seiner entgegengesetzten Ladungspolarität von den das latente Bild auf der belichteten Halbleiferkh'icht -des Schichtträgers darstellenden verbliebenen Ladungssäulen angezogen, so daß ein sichtbares Bild auf dem Schichtträger entsteht. Um ein bleibendes, nicht verwi.schbares Bild zu erhalten, muß das so entstandene Puderbild auf dem Schichtträger oder nach erfolgter Übertragung auf ein anderes geeignetes Material, beispielsweise durch Einwirkung von Wärme, noch fixiert werden.
  • Es sind Vorrichtungen zum Entwickeln elektrostatischer Bilder bekannt, mittels welcher ein mit einem elektrostatischen Bild behafteter Schichtträger mit dem Entwicklerpulver im Feld eines Magneten zur Berührung gebracht wird.
  • Die einfachsten Ausführungsformen solcher Vorrichtungen sind die sogenannten Magnetbürsten, die als Stab- oder Hufeisenpermanentmagneten ausgebildet sind. Das Entwicklergemisch wird von den betreffenden Polen des Magneten durch magnetische Anziehung, eine Bürste bildend, festgehalten und durch Bestreichen des mit dem latenten elektrostatischen Bild behafteten Schichtträgers mittels einer solchen Magnetbürste der Tonerpuder auf diesen aufgetragen und das latente Bild sichtbar gemacht.
  • Bei einer bekannten, weitgehend automatisierten Vorrichtung, bei welcher ein bandförmig ausgebildeter Schichtträger zwischen dem Abspulen von einer Vorratsrolle und Aufspulen auf eine Aufwickelspule alle Bearbeitungsvorgänge, nämlich Aufladung, Belichtung, Entwicklung und Fixierung, schrittweise durchläuft, wird der Schichtträger nach der Belichtung zum Zwecke der Entwicklung zwischen einem Polschuh eines Permanentmagneten und einem in einer mit- Entwicklerpulver gefüllten Wanne angeordneten und mit sogenannten Taumelscheiben versehenen rotierenden Drehpol m,it der Schichtseite zum Drehpol hindurchgeführt. Infolge des zwischen dem Polschuh und dem Drehpol bestehenden magnetischen Kraftfeldes werden an den umfänglichen Rändern der Taumelscheiben durch magnetisches Anziehen des Entwicklerpulvers Bürsten gebildet, welche die Fläche des vorbeigeführten Schichtträgers bestreichen und so ein sichtbares Bild erzeugen. Hierbei darf der Schichtträger während des Bestreichens mit Entwicklerpulver jedoch nur eine verhältnismä#ßiig kleine Vorschubgeschwindigkeit haben, da sonst einzelne Flächenteile beim Bestreichen mit Entwicklerpulver ausgelassen werden.
  • Erfahrungsgemäßwird während des Entwicklungsvorganges der am Trägerpulver haftende Tonerpuder schnell aufgebraucht. Es ist daher notwendig, 'den Entwickler immer wieder zu erneuern, d. h. die Körnchen des Trägerpulvers mit Tonerpuder zu behaften. Naturgemäß müssen bei den bekannten Vorrichtungen zum Zwecke einer einwandfreien Erneuerung des Entwicklers die Eisenfeilspäne bzw. Eisenkörnchen von den permanentmagnetischen Vorrichtungen gelöst werden, was umständlich, schmutzerzeugend und zeitraubend ist, weil sich die Eisenfeilspäne oder Eisenkörnchen nur schwer von dem Magneten abstreifen lassen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die beschriebenen Mängel bzw. Nachteile der permanentmagnetischen Vorrichtungen zu beheben. Diese Aufgabe ist erfindungsgemä B im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Mittel zum Auftragen des Entwicklerpulvers auf den mit dem latenten elektrostatischen Bild behafteten Träger eine um eine horizontale Achse drehbare, vorzugsweise motorisch antreibbare, in einer Wanne für Entwicklerpulvergemisch angeordnete Elektromagnetwalze ist, die so gestaltet ist, daß mehrere, z. B. sechs bis acht in Walzenlängsrichtung verlaufende Magnetpole über den Umfang verteilt sind. Die Elektromagneten werden dabei über eine Schleifringanordnung erregt.
  • An einer solchen, aus mehreren T-Ankern bestehenden Elektromagnetwalze bilden sich zwischen den Polen zusammenhängende, in Achsrichtung verlaufende Büschel aus Entwicklerpulvergemisch, die einen darübergeführten elektrophotographischen Schichtträger auf seiner ganzen Oberfläche berühren. Die Drehrichtung der Elektromagnetwalze ist vorzugsweise der Bewegungsrichtung des Schichtträgers entgegengerichtet.
  • Zwecks möglicher Erneuerung des an den Schichtträger leerangeführten Entwicklers ist die Elektromagnetwalze im oberen Teil einer mit Entwicklerpulver gefüllten Wanne angeordnet, in welcher ein Rührwerk vorgesehen ist, welches das Entwicklerpulver dauernd umwälzt. Die Ausbildung der Magnetwalze als Elektromagnetwalze gestattet durch Unterbrechen des Stromes ein rasches und müheloses Wechseln des Entwicklerpulvers auf der Walze, weil sich dieses dabei von der Walze löst und .bei erneutem Stromschluß von der Walze wieder angezogen wird.
  • Die Erregung der T-Ankermagneten kann mittels eines Schleifringes erfolgen und nach einer gewissen Betriebszeit zum Zwecke der Erneuerung des Entwicklerpulvers auf der Magnetwalze durch Aufhebung des Kontaktes unterbrochen werden. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich das Auswechseln :des an der Elektromagnetwalze haftenden Entwicklerpulvergemisches dadurch automatisieren, derart, daß in der Stromzuleitung zur Magnetwalze ein periodisch selbsttätig wirkendes Schaltglied angeordnet ist, das den Stromzufluß durch die Magnetwicklungen kurzzeitig unterbricht und wieder schließt.
  • Schließlich liegt es im Rahmen der Erfindung, daß unter der vorzugsweise motorisch antreibharen Elektromagnetwalze eine Wanne für das Entwicklerpulver zweckmäßigerweise höhenverstellbar angeordnet ist. Durch die wannenförmige Ausgestaltung des Entwicklerpulverreservoirs und dessen Höhenverstellbarkeit wird erreicht, daß die auf der ganzen Länge in das Gemisch eintauchende Elektromagnetwalze während ihrer Drehung gleichmäßig rnit Entwicklerpulver behängt wird und das Sinken des Entwicklerpulverspiegels infolge Tonerpuderverbrau,ches sich durch entsprechendes Anheben der Wanne ausgleichen läßt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in drei Abbildungen dargestellt. Von diesen zeigt .im einzelnen Abb. 1 die Vorrichtung im Aufriß, Abb. 2 die gleiche Vorrichtung .im Grundriß und Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Abb. 1. Die in der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der Elektromagnetwalze 1, die, um ihre horizontale Achse 2 drehbar, in den Spitzenlagern 3 und 4 gehaltert ist. Die Elektromagnetwalze 1 weist auf ihrer Außenseite z. B. sechs in Längsrichtung verlaufende Pole 5 auf, die durch in dazwischenliegende Nuten 6 eingebettete Wicklungen 7 mit abwechselnder Polarität magnetisiert werden, wenn Strom durch die Wicklungen fließt. Der zum Magnetisieren erforderliche elektrische Strom wird den Wicklungen 7 im Ausführungsbeispiel von einer nicht dargestellten Gleichstromquelle z. B. in Form eines Trockengleichrichters über einen isoliert angeordneten Schleifkontakt 8 mit Schleifring 9 und das an Masse liegende Spitzenlager 3 zugeführt. Durch einen über die Scheibe 10 laufenden Riemen 11 läßt sich die Elektromagnetwalze 1 z. B. durch einen Elektromotor 12 )in gleichförmige Drehung versetzen. Ein in Abb. 1 dargestellter Schneckentrieb 13, 14 dient zum periodischen Verschwenken des Schleifkontaktes 8 um seinen Lagerzapfen 15 durch einen Nocken 16 entgegen der Kraft einer Rückführfeder 17.
  • Dieser Mechanismus dient dazu, die Elektromagnetwalze in gewissen Zeitabständen durch seitliches Ablaufen des Schleifkontaktes 8 von dem Schleifring 9 selbsttätig von der Stromzufuhr ab-und wieder an diese anzuschalten, um einen Wechsel des Entwicklerpulvers auf der Elektromagnetwalze durchzuführen.
  • Wie am besten aus der Schnittdarstellung in Abb.3 zu erkennen ist, befindet sich unter der Elektromagnetwalze 1 eine Wanne 18 als Sammelbehälter für das Entwicklerpulver 19. Zur Veränderung der Eintauchtiefe der Elektromagnetwalze 1 in die Wanne 18 läßt sich die Höhe der Wanne 18 über der Grundplatte 20 z. B. durch Schraubfüße 21 verstellen bzw. einstellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Entwicklungsvorrichtung für elektrostatische Bilder, bei denen die Schichtseite eines mit einem latenten elektrostatischen Ladungsbild behafteten Schichtträgers in einem Magnetfeld mit dem Entwicklerpulvergemisch zur Berührung gebracht wird, gekennzeichnet durch eine um eine horizontale Achse drehbare, vorzugsweise motorisch antreibbare Elektromagnetwalze (1) mit mehreren über den Walzenumfang verteilten, in Walzenlängsrichtung verlaufenden Magnetpolen (5), die in einer Wanne (18) für Entwicklerpulvergemisch (19) angeordnet ist und über eine Schleifringanordnung erregt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß ,in der Stromzuleitung zu den Magnetwicklungen (7) ein periodisch selbsttätig wirkender Unterbrecher angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Wanne (18) für das Entwicklerpu.lvergemisch (19) höhenverstellbar angeordnet ist. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1024 988.
DEP19120A 1957-08-16 1957-08-16 Entwicklungsvorrichtung fuer elektrostatische Bilder Pending DE1095117B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP19120A DE1095117B (de) 1957-08-16 1957-08-16 Entwicklungsvorrichtung fuer elektrostatische Bilder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP19120A DE1095117B (de) 1957-08-16 1957-08-16 Entwicklungsvorrichtung fuer elektrostatische Bilder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095117B true DE1095117B (de) 1960-12-15

Family

ID=7367329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP19120A Pending DE1095117B (de) 1957-08-16 1957-08-16 Entwicklungsvorrichtung fuer elektrostatische Bilder

Country Status (1)

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DE (1) DE1095117B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202138B (de) * 1961-03-01 1965-09-30 Gen Aniline & Film Corp Vorrichtung zum Auftragen von ferromagnetischem, einen Farbtoner enthaltendem Entwicklungspulver auf einen Schichttraeger zum Entwickeln eines elektrostatischen Ladungsbildes
DE1270951B (de) * 1961-12-27 1968-06-20 Kalle Ag Vorrichtung zur Entwicklung von Ladungsbildern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024988B (de) 1955-03-23 1958-02-27 Rca Corp Verfahren und Vorrichtung zum Entwickeln von elektrostatischen Ladungsbildern

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