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DE1094894B - Gepulvertes magnetisches Schweissmittel zur Einfuehrung in den Schutzgasstrom - Google Patents

Gepulvertes magnetisches Schweissmittel zur Einfuehrung in den Schutzgasstrom

Info

Publication number
DE1094894B
DE1094894B DEU5244A DEU0005244A DE1094894B DE 1094894 B DE1094894 B DE 1094894B DE U5244 A DEU5244 A DE U5244A DE U0005244 A DEU0005244 A DE U0005244A DE 1094894 B DE1094894 B DE 1094894B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
percent
weight
welding
welding agent
powdered magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU5244A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Edward Kennedy
Gerard Eden Claussen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE1094894B publication Critical patent/DE1094894B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings, fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/362Selection of compositions of fluxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

  • Gepulvertes magnetisches Schweißmittel zur Einführung in den Schutzgasstrom Die Erfindung betrifft ein gepulvertes magnetisches Schweißmittel zum Schutzgaslichtbogenschweißen, welches in einen einer abschmelzenden Elektrode zugeführten Luft- oder Kohlendioxydstrom eingeführt wird, um auf der Elektrode einen elektromagnetisch festgehaltenen Überzug aus diesem Mittel herzustellen. Das Schweißmittel haftet an der Oberfläche der Elektrode unter dem Einfluß des Magnetfeldes, das infolge des die Elektrode durchlaufenden Schweißstromes erzeugt wird, und es wird auf diese Weise in die Schweißzone gebracht.
  • Gemäß einem älteren Vorschlag wird ein solches gepulvertes Flußmittelgemisch in ein aus Kohlendioxyd oder einem inerten Gas bestehendes Schutzgas gegeben, wobei das Gas die Schweißstelle vor dem Einfluß der Atmosphäre schützt.
  • Es sind weiterhin Flußmittel für die Lichtbogenschweißung allgemein bekannt, die Bestandteile enthalten, welche bei Erhitzung Wasserdampf oder Kohlendioxyd entwickeln. Bekanntlich führt jedoch eine zu starke Wasserdampf- bzw. Wasserstoffentwicklung zu Poren in der Schweißnaht.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein magnetisches Schweißpulver zu schaffen, bei dem die wesentlich teureren inerten Schutzgase durch billige Gase, wie Kohlendioxyd oder Luft, ersetzt werden können, ohne daß dabei eine Verschlechterung der Schweißnahteigenschaften auftritt.
  • Dieses Schweißmittel soll den Schutz der Schweißstelle :gegen die Atmosphäre von sich aus bewirken, so daß die Menge des als Trägerstrom wirkenden Schutzgases lediglich auf die Transportwirkung abgestellt werden muß, nicht jedoch auf eine Schutzwirkung-an der Schweißstelle, wodurch eine Verbilligung des Schweißprozesses erzielt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Schweißmittel 12 bis 40 Gewichtsprozent einer oder mehrerer der Substanzen Ca C 03, Dolomit, Mg C 03, Ba C 03, Asbest oder Glimmer, 5 bis 30 Gewichtsprozent Kalziumfluorid oder Kryolith, 10 bis 35 Gewichtsprozent Eisenpulver, 3 bis 10 Gewichtsprozent FeSi, 1 bis 5 Gewichtsprozent Fe Mn, 0 bis 25 Gewichtsprozent Rutil, 0 bis 10 Gewichtsprozent A1203, 0 bis 10 Gewichtsprozent Si 02, 2 bis 5 Gewichtsprozent Natrium oder Kaliumsilikat als Bindemittel enthält und vorzugsweise noch zusätzlich 3 bis 10 Gewichtsprozent Fe Ti.
  • Das in der Schweißzone aus dem Schweißmittel gebildete Gas bzw. der Wasserdampf verdrängt die Luft aus der Nachbarschaft des Bogens und dient auf diese Weise als gasförmiges Abschirmungsmedium. Eine Entwicklung von nur 2 % C 02 oder 0,5 % II2 O führt bereits zu vorteilhaften Ergebnissen. Durch die Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Schweißmittels wird das Bestreben des aus ihm entwickelten Wasserdampfes bzw. des Wasserstoffes, Poren zu bilden, unterdrückt bei Aufrechterhaltung seiner Schutzwirkung, indem er die den Schweißlichtbogen umgebende Luft verdrängt.
  • Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele genannt. Zusammen mit Luft als Trägergas wurde folgendes Flußmittel verwendet:
    Ca C 03 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29,6%
    Kryolith ......................... 10,3%
    Rutil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24,7%
    FeSi ............................ 9,4%
    Fe Mn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2,20/0
    Eisenpulver ...................... 20,2%
    Natriumsilikat ................... 3,6%
    Fehlerfreie Auftragsraupen und Schweißungen mit einem guten Aussehen waren das Ergebnis. Die Schweißung wurde bei 300 Ampere Gleichstrom (Elektrode negativ), 28 Volt, mit einer Drahtelektrode von 2,4 mm Durchmesser an Stahlplatten von 12,7 mm Dicke ausgeführt. Das Schweißmetall enthielt 0,13 % C, 0,73% Mn, 0,93'% Si und 0,021% N. Das Gewichtsverhältnis von Schlacke zu Elektrode betrug 3:10. Die Nähte zeigten ohne weitere Wärmebehandlung eine Zugfestigkeit von 63,3 kg/mm2, eine Streckgrenze von 53,6 kg/mm2, 28% Dehnung, 64,6% Einschnürung und einen Biegewinkel von 180°. Bei einem anderen Beispiel wurde mit 1 m3/h CO? als Trägergas folgendes Flußmittel verwendet.
    Ca C 0s .......................... 29,8%
    A12 03 ........................... 2,4°/0
    Si 02 ............................ J,40/0
    Ca F 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27,00/0
    FeTi .............. ............ 6,80/0
    Fe Si ............................ 6,1°/0
    Fe Mn ........................... 0,70/0
    Eisenpulver ...................... 19,60/0
    Natriumsilikat ................... 1,10/0
    Kaliumsilikat .................... 1,10/0
    Es wurden Auftragsraupen bei 300 Ampere, 28 Volt, mit einer 2,4-mm-Elektrode gezogen. Das Schweißgut war in jeder Beziehung fehlerfrei und zeigte ein gutes Aussehen, obwohl die Schweißung bei verhältnismäßig starkem Wind von 8 km/h durchgeführt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Gepulvertes magnetisches Schweißmittel zum Schutzgaslichtbogenschweißen, welches in einen einer abschmelzenden Elektrode zugeführten Luft-oder Kohlendioxydstrom eingeführt wird, um auf der Elektrode einen elektromagnetisch festgehaltenen Überzug aus diesem Mittel herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schweißmittel 12 bis 40 Gewichtsprozent einer oder mehrerer der Substanzen CaCO3, Dolomit, Mg C 03, Ba C 03, Asbest oder Glimmer, 5 bis 30 Gewichtsprozent Kalziumfluorid oder Kryolith, 10 bis 30 Gewichtsprozent Eisenpulver, 3 bis 10 Gewichtsprozent Fe Si, 1 bis 5 Gewichtsprozent Fe Mn, 0 bis 25 Gewichtsprozent Rutil, 0 bis 10 Gewichtsprozent A1203, 0 bis 10 Gewichtsprozent Si 02, 2 bis 5 Gewichtsprozent Natrium oder Kaliumsilikat als Bindemittel enthält und vorzugsweise noch zusätzlich 3 bis 10 Gewichtsprozent FeTi. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 722 236; französische Patentschrift Nr. 1025 000; Zeitschrift »Stahl und Eisen«, März 1945, Heft 9/10, S. 109 bis 118. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1030 946.
DEU5244A 1957-04-03 1958-03-31 Gepulvertes magnetisches Schweissmittel zur Einfuehrung in den Schutzgasstrom Pending DE1094894B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US1094894XA 1957-04-03 1957-04-03

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DEU5244A Pending DE1094894B (de) 1957-04-03 1958-03-31 Gepulvertes magnetisches Schweissmittel zur Einfuehrung in den Schutzgasstrom

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1025000A (fr) * 1949-08-03 1953-04-09 Mond Nickel Co Ltd électrode pour la soudure
GB722236A (en) * 1952-10-10 1955-01-19 William King Bates Marshall Improvements in or relating to arc welding electrodes
DE1030946B (de) 1955-01-14 1958-05-29 Union Carbide Corp Verfahren zum Schutzgas-Lichtbogenschweissen mit abschmelzender Drahtelektrode

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR1025000A (fr) * 1949-08-03 1953-04-09 Mond Nickel Co Ltd électrode pour la soudure
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DE1030946B (de) 1955-01-14 1958-05-29 Union Carbide Corp Verfahren zum Schutzgas-Lichtbogenschweissen mit abschmelzender Drahtelektrode

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