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DE1094785B - Drucksicherungseinrichtung, insbesondere fuer die Luftfederung von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Drucksicherungseinrichtung, insbesondere fuer die Luftfederung von Schienenfahrzeugen

Info

Publication number
DE1094785B
DE1094785B DEK32811A DEK0032811A DE1094785B DE 1094785 B DE1094785 B DE 1094785B DE K32811 A DEK32811 A DE K32811A DE K0032811 A DEK0032811 A DE K0032811A DE 1094785 B DE1094785 B DE 1094785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
valve
air
safety device
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32811A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Poellinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse GmbH
Original Assignee
Knorr Bremse GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knorr Bremse GmbH filed Critical Knorr Bremse GmbH
Priority to DEK32811A priority Critical patent/DE1094785B/de
Publication of DE1094785B publication Critical patent/DE1094785B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Drucksicherungseinrichtung, insbesondere für die Luftfederung von Schienenfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Drucksicherungseinrichtung, wie sie für die Sicherung eines Leitungs- oder Behältersystems gegenüber Druckverlusten in einem mit diesem verbundenen zweiten System gebräuchlich ist.
  • Eine solche Drucksicherungseinrichtung ist z. B. bei Luftfederungen erforderlich, wie sie insbesondere bei Schienenfahrzeugen, aber auch bei Fahrzeugen des Straßenverkehrs in Gebrauch sind. Sie hat dort die Aufgabe, im Falle des Undichtwerdens eines als federndes Glied wirkenden Luftbalges eine Erschöpfung der Druckluftanlage zu verhindern.
  • Es ist bereits ein Rohrabriß-Sperrventil bekannt, welches jedoch nur für annähernd gleichmäßig in einer Richtung durchströmte Rohrleitungen verwendbar ist. Das Druckmittel strömt hierbei durch einen als Drossel wirkenden Ringspalt, der sich zwischen den Dichtflächen eines durch Federkraft offen gehaltenen Ventiles befindet. Sobald die die gesicherte Rohrleitung durchsetzende Strömungsmenge die eingestellte Menge überschreitet, bildet sich am Drosselspalt ein Druckgefälle, welches das Ventil schließt und die Strömung unterbricht. Dieses Rohrabriß-Sperrventil ist jedoch, wie bereits erwähnt, nur für eine Strömungsrichtung geeignet.
  • Auch für die Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen sind bereits Drucksicherungsventile bekannt. Eine dieser Konstruktionen weist für jeden zu überwachenden Druckmittelkreis einen Kolben auf, der in Schließrichtung eines Ventiles einerseits vom Druck in einer Druckmittelquelle und andererseits vom Druck in dem zu überwachenden Druckmittelkreis beaufschlagt ist. Das Ventil ist dabei in eine von der Druckmittelquelle über eine Drossel zum zugehörigen Druckmittelkreis führende Verbindungsleitung eingeschaltet. Auch dieses Drucksicherungsventil weist also nur einen gedrosselten Verbindungskanal von der Druckmittelquelle zu dem zu überwachenden Druckmittelkreis auf.
  • Die andere Konstruktion eines Sicherungsventils weist einen einerseits von der Druckmittelquelle und andererseits vom Druck des zu überwachenden Druckmittelkreises und von einer Feder belasteten Kolben auf, der von einem vermittels eines gedrosselten Umgehungskanals überbrückten Rückschlagventil durchbrochen ist und der bei überwiegender Beaufschlagung von der Druckmittelquelle her ein in die Leitung zum überwachten Druckmittelkreis eingeschaltetes Absperrventil schließt. Dieses Sicherungsventil weist jedoch den Nachteil auf, daß es den Druckmittelstrom in einer Strömungsrichtung stark drosselt und nur für Anlagen verwendbar ist, die bei ihrer Betätigung einen den Hubraum des Kolbens nicht überschreitenden Druckmittelverbrauch aufweisen. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Drucksicherungsventil der eingangs angeführten Art einfach und betriebssicher zu gestalten und es derart auszubilden, daß es im Ruhezustand den Druckmittelstrom in beiden Strömungsrichtungen ungedrosselt und an keine Druckmittelmenge gebunden passieren läßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Drucksicherungseinrichtung einen Betätigungskolben für das Öffnen und Schließen eines Ventils aufweist, das eine Leitung überwacht, durch die die Luftmenge, welche die Luftfeder speist, ungedrosselt in beliebigen Richtungen strömt und der Betätigungskolben im Sinne der Ventilöffnung nur dem Druck in dem der Gefahr des Druckverlustes ausgesetzten Leitungsabschnitt sowie der Kraft einer Feder und im Sinne des Ventilschlusses dem Druck in einem Raum ausgesetzt ist, der mit der zu überwachenden Leitung über eine Drosselbohrung verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Drucksicherungseinrichtung in ihrer Verwendung bei der Luftfederung eines Schienenfahrzeuges schematisch dargestellt. Gemäß der Abbildung besteht die Drucksicherungseinrichtung aus dem Gehäuse 1, in das die Membrane 3 so eingespannt ist, daß sie einen Hub von bestimmter Größe machen kann. Die Membrane 3 trennt einen Raum 5 von einem Raum 7 und betätigt über einen Stößel 9 das Ventil 11, das durch die Feder 13 gegenüber dem Sitz 15 geöffnet gehalten wird. Der Sitz 15 befindet sich an einem im Gehäuse 1 befestigten Teil, welcher eine Öffnung 17 aufweist, die vom Raum 7 zu einem weiteren Gehäuseraum 19 führt. Der Raum 19 ist außerdem mit dem Raum 5 über eine Drosselbohrung 21 verbunden. Dieser Drosselquerschnitt ist als Bohrung in einem Einsatzstück 23 ausgebildet, das in einer Ausnehmung 25 des Gehäuses 1 liegt. Eine Druckfeder 27 hält das Einsatzstück 23 in seiner vorgeschriebenen Lage.
  • An den Raum 7 des Gehäuses 1 ist eine Leitung 29 angeschlossen, die zum Luftfederbalg31 führt. Leitung 29 und Balg 31 bilden zusammen ein System, gegen dessen etwaige Druckverluste ein Druckluftbehälter 33 sowie die an ihn angeschlossenen Leitungen gesichert «-erden müssen. Der Druckluftbehälter 33 steht über eine Leitung 35 mit dem Ventil 37 von an sich bekannter und daher nicht näher beschriebener Bauart in Verbindung, das je nach der Be- oder Entladung des Fahrzeuges den Druck im Luftfederbalg 31 in der Weise überwacht, daß der Abstand des Wagenkastens 39 vom Fahrgestell 41 konstant bleibt. Bei Relativbewegungen des Fahrgestells 41 gegenüber dem Wagenkasten 39 betätigt ein Gestänge 43 das Ventil 37 mit der Folge, daß im Falle einer Entladung des Fahrzeuges Druckluft aus dem Balg 31 auf einem noch im einzelnen zu beschreibenden Weg durch die Leitung 45 und den Auslaß 47 abgelassen wird, während im Falle einer Beladung Druckluft aus dem Behälter 33 in den Balg 31 unter Absperrung des Auslasses 47 eingespeist wird. Ein in das Gestänge 43 eingeschaltetes elastisches Glied 49, dessen konstruktive Ausbildung für den vorliegenden Fall keine Bedeutung hat, schirmt das am Wagenkasten 39 befestigte Ventil 37 gegen kleinere Bewegungen des Fahrgestells 41 ab, welche z. B. von Unebenheiten der Schiene herrühren.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Beim Neuauffüllen des Federbalges 31 strömt Druckluft aus dem Behälter 33 über das mittels des Gestänges 43 offengehaltene Ventil 37 und die Leitung 45 zum Raum 19 des Gehäuses 1. Das Ventil 11 ist dabei durch die Feder 13 geöffnet, so daß die Druckluft weiter über die Öffnung 17 zum Raum 7 auf die eine Seite der Membrane 3 und außerdem durch die Leitung 29 zum Luftfederbalg 31 gelangt. Gleichzeitig strömt die Druckluft aus dem Raum 19 durch die Drosselbohrung21 in den Raums und beaufschlagt hier die andere Seite der Membrane 3. Da infolge der Drosselbohrung21 der Druckanstieg im Raums gegenüber demjenigen im Raum 7 nacheilt, bleibt das Ventil 11 geöffnet. Die Auffüllung des Luftfederbalges 31 wird so lange fortgesetzt, bis bei Erreichen des vorgeschriebenen Abstandes zwischen dem Wagenkasten 39 und dem Fahrgestell 41 das Gestänge 43 das Einlaßventil schließt.
  • Findet eine Beladung des Fahrzeuges statt, so zeigt der Wagenkasten 39 zunächst die Tendenz einer Annäherung an das Fahrgeste1141 mit der Folge des erneuten Öffnens des Einlaßventils 37 durch das Gestänge43 und der weiteren Einspeisung von Druckluft in den Luftfederbalg31 so lange, bis wiederum der vorgeschriebene gegenseitige Abstand zwischen dem Wagenkasten 39 und dem Fahrgestell 41 erreicht ist. Kommt es dagegen zu einer Entladung des Fahrzeuges, so wird der Luftfederbalg31 durch den in seinem Inneren herrschenden Druck zunächst etwas in der Länge gestreckt, wobei das Gestänge 43 einen Auslaß im Ventil 37 öffnet, so daß die Druckluft nun in umgekehrter Richtung aus dem Luftfederbalg 31 durch die Öffnung 47 so lange ins Freie gelangen kann, bis der vorgeschriebene Abstand zwischen Wagenkasten 39 und Fahrgestell 41 erneut erreicht ist. Die Drucksicherungseinrichtung behindert dieses gewollte Abströmen von Luft aus dem Luftfederbalg 31 nicht. Die Luft gelangt hierbei durch die Leitung 29 in den Raum 7 und weiter über die Öffnung 17 und das geöffnete Ventil 11 in den Raum 19, welchen sie durch die Leitung 45 verläßt. Außerdem strömt auch Druckluft aus dem Raum 5 durch die Drosselbohrung 21 langsam in den Raum 19. Das Maß der Druckabsenkungen in den Räumen 5 und 7 bis zum Druckausgleich ist dabei jedoch ein solches, daß das Ventil 11 auf jeden Fall durch die Feder 13 offengehalten wird und es nicht zu einem die Entlüftung des Luftfederbalges 31 über das Ventil 37 unterbrechenden Abschluß des Ventils 11 kommen kann.
  • Wird dagegen der Luftfederbalg 31 z. B. infolge einer Beschädigung undicht und strömt dabei die Druckluft aus diesem mit höher Geschwindigkeit aus, so bedingt dies einen solchen Druckunterschied zwischen den Räumen 7 und 5, daß der im Raum 5 verbleibende, durch die drosselnde Wirkung der Bohrung 21 bedingte Überdruck die Membrane 3 bis zum Abschluß des Ventils 11 in der Zeichnung nach unten bewegt. Sobald der Teller des Ventils 11 auf dem Sitz 15 aufliegt, ist der Raum 19 sowie das diesem Raum vorgeschaltete System abgesperrt, während der Raum 7 infolge der Beschädigung auf den Druck der Außenluft entlüftet wird. Der sich vergrößernde, auf die Membrane 3 lastende Druckunterschied drückt den Teller des Ventils 11 also mit zunehmender Kraft auf seinen Sitz 15. Die Schließbewegung des Ventils 11 wird noch durch den auf seiner einen Seite wirkenden Überdruck im Raum 19 unterstützt. Mit dem Abschluß des Ventils 11 ist der Druckluftbehälter 33 trotz der durch das Ventil 37 hergestellten Verbindung mit dem Raum 19 gegen weiteren Verlust von Druckluft gesichert.
  • Ist die Undichtheit des Luftfederbalges 31 nur von einer solchen Größenordnung, daß die Kapazität des Behälters 33 für den Luftersatz ausreicht, so kommt es nicht zum Abschluß des Ventils 11, da in einem solchen Fall zu beiden Seiten der Membrane 3 ein gleichhoher Druck erhalten bleibt und somit die Feder 13 das Ventil 11 offen hält. Erst wenn die Leistungsfähigkeit des Behälters 33 bzw. der diesen speisenden Druckluftquelle zum Ersatz der Luft im Luftfederbalg 33 nicht mehr ausreicht, stellt sich der für den Abschluß des Ventils 11 erforderliche Druckunterschied auf beiden Seiten der Membrane 3 ein.
  • Es bleibt noch zu erwähnen, daß die Drucksicherungseinrichtung auch bei Luftfederungen für Straßenfahrzeuge sowie allgemein in jedem Leitungssystem verwendet werden kann, wobei in letzterem Fall normalerweise die erleichterte Betriebsbedingung vorliegt, daß die Strömung des Druckmittels nur in einer Richtung verläuft.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Drucksicherungseinrichtung, insbesondere für die Luftfederung von Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen Betätigungskolben (3) für das Öffnen und Schließen eines Ventils (11) aufweist, das eine Leitung (45) überwacht, durch die die Luftmenge, welche die Luftfeder (31) speist, ungedrosselt in beliebigen Richtungen strömt und der Betätigungskolben im Sinne der Ventilöffnung nur dem Druck in dem der Gefahr des Druckverlustes ausgesetzten Leitungsabschnitt (29) sowie der Kraft einer Feder (13) und im Sinne des Ventilschlusses dem Druck in einem Raum (5) ausgesetzt ist, der mit der zu überwachenden Leitung (45) über eine Drosselbohrung (21) verbunden ist.
  2. 2. Drucksicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselbohrung in einem Einsatzstück (23) liegt, welches mittels einer Druckfeder (27) in einer Ausnehmung (25) des Gehäuses (1) gehalten wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 576 673, 699 979, 855186.
DEK32811A 1957-08-28 1957-08-28 Drucksicherungseinrichtung, insbesondere fuer die Luftfederung von Schienenfahrzeugen Pending DE1094785B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2698143A1 (fr) * 1992-11-17 1994-05-20 Daimler Benz Ag Ressort pneumatique.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE576673C (de) * 1931-04-25 1933-05-15 Egid Meissnitzer Schutzvorrichtung fuer hydraulische oder pneumatische Bremsen von Kraftwagen
DE699979C (de) * 1940-01-09 1940-12-10 Knorr Bremse Akt Ges Schutzvorrichtung zum Absperren eines schadhaften Bremskreises bei Bremsanlagen mit zwei oder mehr Bremskreisen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE855186C (de) * 1950-07-30 1952-11-10 Gottfried Bornefeld Selbsttaetig wirkendes Rohrabriss-Sperrventil

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