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DE1094667B - Elektronische Armbanduhr - Google Patents

Elektronische Armbanduhr

Info

Publication number
DE1094667B
DE1094667B DED27947A DED0027947A DE1094667B DE 1094667 B DE1094667 B DE 1094667B DE D27947 A DED27947 A DE D27947A DE D0027947 A DED0027947 A DE D0027947A DE 1094667 B DE1094667 B DE 1094667B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electronic
structural unit
housed
contact
wrist watch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27947A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Zemla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DUROWE DEUTSCHE UHREN ROHWERKE
Original Assignee
DUROWE DEUTSCHE UHREN ROHWERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DUROWE DEUTSCHE UHREN ROHWERKE filed Critical DUROWE DEUTSCHE UHREN ROHWERKE
Priority to DED27947A priority Critical patent/DE1094667B/de
Publication of DE1094667B publication Critical patent/DE1094667B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/008Mounting, assembling of components

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Elektronische Armbanduhr Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Unruh-Kleinuhr, insbesondere eine Armbanduhr.
  • Bei elektronisch angetriebenen Unruhuhren in der Grölte kleiner Stiluhren (sogenannte »pendulettes») -jedoch bisher keinen Armbanduhren - ist es bekannt, das ganze Werk aus drei Teilstücken herzustellen, und zwar aus einem mechanischen Teil, welcher das gesamte Räderwerk mit Unruh umfaßt, einem elektrischen Teil, d. h. dem Motor, welcher die Schwingungen der Unruh unterhält, und einem elektronischen Teil, bestehend; aus dem Transistorenverstärker mit mehreren Widerständen und Kondensatoren, welcher das Signal mit dem Motor verbindet (Bericht über den 13. wissenschaftlich-praktischen Erfahrungsaustausch der Firma Flume in Essen, Seite 7 bis 13 und »Revue Internationale de 1'Horlogerie«, April 1959, Seite 39 bis 42).
  • Ferner sind Uhrwerke mit einer Antriebsunruh und einem elektrischen kontaktgesteuerten Antrieb bekannt, bei denen der elektrische und der mechanische Teil als zwei völlig unabhängige Blöcke ausgebildet sind. Der elektrische Teil ist dabei am Rande des Uhrwerks angeordnet und kann seinerseits noch »unterteilt« aus einem Klemmenblock, einem Rotorblock und einem Kontaktblock bestehen. Die einzelnen Blöcke werden dabei auf Platinen angeordnet, die dann zusammenmontiert werden (Deutsches Gebrauchsmuster 1757580).
  • Bei Standuhren mit elektronischem Antrieb ist es ferner bekannt, die gesamten elektronischen Teile zusammen mit der Antriebsspule als geschlossene Baueinheit anzuordnen, die insgesamt eine ringzylindrische Gestalt aufweist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei kleinen elektronischen Unruhuhren, insbesondere elektronischen Armbanduhren, die elektrischen Teile in besonders günstiger Weise anzuordnen. Bei derartigen Uhren mit mindestens einer Miniaturtriode, z. B. einem Transistor, Kondensatoren und Widerständen als Bestandteilen einer elektronischen. Schaltungsanordnung, die von der Unruh gesteuert wird und auf sie antreibend zurückwirkt, vorzugsweise mit einer Spule auf cyer Unruh und ortsfesten; Magneten, wobei die Transistoren, Kondensatoren und . Widerstände eine auf einem Einsatzstück untergebrachte geschlossene Baueinheit bilden, ist erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß die Baueinheit als ein sich dem Umfange des Uhrgehäuse-Inneren auf einen erheblichen Teil anschmiegender Ringteil, insbesondere als Kreisringsegment, ausgebildet ist mit einer Öffnung, in der die Unruh- und die elektrodynamischen Triebelemente untergebracht sind, vorzugsweise bei einer Armbanduhr.
  • Durch die Unterbringung aller Teile der elektronisehen Schaltung in einem derartigen Ringteil ergibt sich eine optimale Ausnützung des in Armbanduhren besonders kleinen zur Verfügung stehenden Raums, und durch die Anordnung der Unruh in einer Öffnung des Ringteils ist der Bauteil symmetrisch zur Unruh und damit besonders raumsparend. Durch die geschlossene Bauweise, die entweder durch Verwendung eines teilringförmigen Gehäuses oder durch entsprechendes Umgießen der Teile mit einer Isoliermasse erreicht werden kann, ergibt sich eine einfache und sichere Art der Montage. Bei der Aufbewahrung solcher geschlossener Baueinheiten als Ersatzteile ergibt sich keine Verschmutzung und Änderung der Teile zueinander, insbesondere an den Kontaktstellen. Bei etwa notwendigen Reparaturen braucht entweder nur die Unruh oder die ortsfesten elektrodynamischen Triebelemente oder die Einheit der elektronischen Elemente für sich demontiert zu werden, ohne .die Justierung der übrigen Teile zu beeinflussen.
  • Es ist zwar für eine elektrische Armbanduhr allgemein, nicht eine elektronische, ein nicht vorveröffentlichter älterer Vorschlag gemacht, entlang dem ganzen Uhrgehäuserand einen Isolierstoffring anzuordnen, in den einerseits die elektrischen Zuleitungen und sonstigen Teile der Schaltung eingebettet sind, andererseits aber auch auf etwa einem Viertel des Umfangs eine ortsfeste Spule mit Kern, von dem zwei Polstücke aus dem Ring ins Innere vorspringen. Bei elektronisehen Kleinuhren, bei denen die Genauigkeit des Im- Pulseinsatzes von der genauen Justierung von Unruh, Spulensystem und Magneten hochempfindlich abhängig ist, ist es aber nicht zweckmäßig, zugunsten einer einfachen Teilefertigung die Spule und die anderen elektronischen Schaltelemente »starr« zu vereinigen, da dann bei jedem Austausch eines Kondensators od. dgl. die Justierung des Treibsystems gestört wird.
  • In manchen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, das Primär- oder Sekueidärelement in einem besonderen, an der Uhr angeordneten Anschlußstück unterzubringen, was von der Schutzrechtsinhaberin an sich schon vorgeschlagen ist. Bei einer Armbanduhr kann diesesAnschlußstück andie sogenanntenAnstößedes Gehäuses angelenkt sein und einen Teil des Uhrenarmbands bilden. In diesem Fall ist dann eine Verbindungsleitung zwischen dem Anschlußstück und dem Innern der Uhr vorzusehen, und vorteilhaft kann dabei die Anordnung so getroffen sein, daß an dem inneren Ende der Verbindungsleitung ein Kontaktkopf vorgesehen ist, der mit einem Kontaktstück der Baueinheit in Berührung steht. Dabei kann diese elektrische Verbindung durch das Einsetzen der Baueinheit hergestellt werden, und zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, an der Baueinheit ein federndes Kontaktstück vorzusehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ungefähr nach Linie 1-1 der F ig. 2 Fig. 2 eine Teilseitenansicht teilweise nach Linie 2-2 der Fig.l aufgebrochen.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist ein durch einen Boden 13 abgeschlossenes Uhrgehäuse mit 10 bezeichnet. das an zwei gegenüberliegenden Seiten je ein Paar Anstöße 11 bzw. 12 besitzt. An die Anstöße 11 ist ein als Ganzes mit 15 bezeichnetes, einen eingeschraubten Boden 71 aufweisendes Anschlußstück durch Gelenkzapfen angelenkt, in dem ein Primär- oder Sekundärelement 16 untergebracht ist. Mit 17 ist eine Befestigungsplatte bezeichnet, durch die das Anschlußstück mit einer entsprechenden Platte des nicht dargestellten Uhrenarmbands mit Hilfe von Schrauben verbunden werden kann. Das andere Ende dieses Uhrenarmbands ist in an sich bekannter Weise an die Anstöße 12 angelenkt.
  • Im Innern des Uhrgehäuses 10 ist eine als Ganzes mit 20 bezeichnete Baueinheit vorgesehen, die entlang dem Innenrand des Uhrgehäuses angeordnet ist und, wie aus Fig. 1 hervorgeht, eine teilringförmige Gestalt aufweist. Im Innern dieser Baueinheit sind beispielsweise Transistoren 21, Kondensatoren 22 und Widerstände 23 untergebracht, die durch nicht dargestellte Verbindungsleitungen in der gewünschten Weise miteinander verbunden sind.
  • Das Äußere der Baueinheit 20 wird durch ein Einsatzgehäuse 25 gebildet, das beispielsweise aus elektrisch leitendem Material, wie Metall, sein kann, und in dem gegebenenfalls die elektrischen Einzelstücke und die Verbindungsleitungen eingegossen sein können.
  • Nach Abnehmen des Gehäusebodens 13 kann die Baueinheit20 als Ganzes in das Uhrgehäuse eingesetzt werden. Zur Befestigung und zum Einpassen der Baueinheit sind an ihrem Boden mehrere Nasen 26 vorgesehen, die in entsprechende Ausnehmungen einer Platine28 passen und an dieser mit Hilfe von Befestigungsschrauben 29 befestigt sind.
  • Das eigentliche Uhrwerk und der unmittelbare Zeigerantrieb ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Lediglich ist eine als Ganzes mit 30 bezeichnete Unruh schematisch gezeigt, mit der in diesem Beispiel mehrere elektrische Einzelteile, wie Spulen und Magneten, zusammenwirken, die aus diesem Grunde außerhalb der Baueinheit angeordnet sein müssen. Um diese Teile mit der Baueinheit elektrisch zu verbinden, muß mindestens eine bzw. auch mehrere Verbindungsleitungen vorgesehen sein, die von der Unruh zur Baueinheit führen. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß durch entsprechende Kontaktstellen die gewünschte Verbindung bereits durch das Einsetzen der Baueinheit hergestellt ist. Ein Beispiel eines solchen Anschlusses ist in Fig. 2 dargestellt. Dort ist in dem einen Anstoß 11 ein hohler Gelenkzapfen 33 vorgesehen, der durch eine Arretierschraube 34 arretiert ist. Vom Innern des Anschlußstücks führt eine biegsame Verbindungsleitung 35 durch ein Loch des Anstoßes 11 hindurch bis ins Innere des Uhrgehäuses, und an dem inneren Ende der elektrischen Leitung35 ist ein Kontaktkopf 38 vorgesehen. Zum Abdichten ist, wie aus Fig.2 hervorgeht, im Innern des Anstoßes noch ein Isolierrohr 40 vorgesehen, das die Leitung 35 umgibt.
  • Mit dem vorgenannten Kontaktkopf wirkt eine winkelförmige Kontaktfeder42 zusammen, die in an sich bekannter Weise durch eine Befestigungsschraube43 isoliert am Einsatzgehäuse25 befestigt ist. Von der Kontaktfeder 42 führt dann eine Verbindungsleitung 44 zu der übrigen Einrichtung der Baueinheit 20.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektronische Klein-Unruhuhr mit mindestens einer Miniaturtriode, z. B. einem Transistor, Kondensatoren und Widerständen als Bestandteile einer elektronischen Schaltungsanordnung, die von der Unruh gesteuert wird und auf sie antreibend zurückwirkt, vorzugsweise mit einer Spule auf der Unruh und ortsfesten Magneten, wobei die Transistoren, Kondensatoren und Widerstände eine auf einem Einsatzstück untergebrachte geschlossene Baueinheit bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit als ein sich dem Umfange des Uhrgehäuse-Inneren auf einen erheblichen Teil anschmiegender Ringteil, insbesondere als Kreisringsegment, ausgebildet ist mit einer Öffnung, in der die Unruh und die elektrodynamischen Triebelemente untergebracht sind, vorzugsweise bei einer Armbanduhr.
  2. 2. Elektronische Armbanduhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (20) ein Einsatzgehäuse (25) aufweist, in dem die Einzelstücke einschließlich ihrer Verbindungsleitungen untergebracht sind.
  3. 3. Elektronische Armbanduhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußkontakte (42) an der Außenwand der Baueinheit vorgesehen sind.
  4. 4. Elektronische Armbanduhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzgehäuse (25) aus Metall ist und den Masseanschluß der Baueinheit bildet.
  5. 5. Elektronische Armbanduhr mit einem Anschlußstück, in dem ein Primär- oder Sekundärelement untergebracht ist, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem einen Pol des Elementes (2) vorgesehene Verbindungsleitung (35) vorgesehen ist, die mit einem Kontaktkopf (38) in das Innere des Uhrgehäuses hineinragt und mit einem Kontaktstück (42) der eingesetzten Baueinheit (20, 25) in elektrischer Verbindung ist.
  6. 6. Elektronische Armbanduhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Baueinheit eine isolierte Kontaktfeder (42) vorgesehen ist, mit der der Kontaktkopf (38) in Berührung ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 377 276; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1757 580; Die Uhr, 1957, Heft 3, S. 18 bis 20, 22, 24; Revue Internationale de 1'Horlogerie, 1957, Aprilheft, S. 35 bis 42.
DED27947A 1958-04-24 1958-04-24 Elektronische Armbanduhr Pending DE1094667B (de)

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ID=7039467

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DED27947A Pending DE1094667B (de) 1958-04-24 1958-04-24 Elektronische Armbanduhr

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DE (1) DE1094667B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3670491A (en) * 1971-03-10 1972-06-20 Milton E Weschler Battery-pintle assembly for a wrist watch
US3971207A (en) * 1974-05-21 1976-07-27 Citizen Watch Co., Ltd. Packing means for a watch
US4690567A (en) * 1984-12-10 1987-09-01 Ets Sa Fabriques D'ebauches Electrical connection arrangement between the bracelet and the case of an electronic appliance to be worn on the wrist

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2377276A (en) * 1941-11-22 1945-05-29 Waltham Watch Co Electric clock
DE1757580U (de) * 1956-02-15 1957-12-05 Ebauches Sa Elektrisches uhrwerk.

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