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DE1094661B - Horizontal und schraegaufwaerts foerdernde pneumatische Rinne - Google Patents

Horizontal und schraegaufwaerts foerdernde pneumatische Rinne

Info

Publication number
DE1094661B
DE1094661B DEC19411A DEC0019411A DE1094661B DE 1094661 B DE1094661 B DE 1094661B DE C19411 A DEC19411 A DE C19411A DE C0019411 A DEC0019411 A DE C0019411A DE 1094661 B DE1094661 B DE 1094661B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
conveyor
compressed air
trough
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19411A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eth Walter Isler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cementfabrik Holderbank-Wildegg AG
Original Assignee
Cementfabrik Holderbank-Wildegg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cementfabrik Holderbank-Wildegg AG filed Critical Cementfabrik Holderbank-Wildegg AG
Publication of DE1094661B publication Critical patent/DE1094661B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/16Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials
    • B65G53/18Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall
    • B65G53/20Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall of an air slide, e.g. a trough

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description

  • Horizontal und schrägaufwärts fördernde pneumatische Rinne Die Erfindung bezieht sich auf eine horizontal und schräg aufwärts fördernde pneumatische Rinne für den Transport von Schüttgütern, vorzugsweise Zement und Rohmehl, die geschlossen ist und eine als Förderbahn für das Fördergut dienende poröse Zwischenschicht aufweist, welche die Förderrinne in einen Rinnenoberteil und einen Rinnenunterteil trennt, dem Druckluft zugeführt wird, mit einer am Aufgabeende angeordzeiten Zellenradschleuse od. dgl. für das Fördergut.
  • Pneumatische Förderrinnen haben sich für den Transport von mehligem Gut, und vor allem für den Transport von Zement und Rohmehl, sehr gut eingeführt und auch bewährt. Um einen bestimmten Materialfluß zu erhalten, arbeiten sie meistens mit einer gewissen Abwärtsneigung, die zwischen 5 und 10 0/o variiert. Dies ist ein entscheidender Nachteil der bisherigen pneumatischen Förderrinnen, da man infolge der zweckmäßigen Neigung immer an Höhe verliert und öfters die Bauten um einige Meter höher machen muß, nur um der Förderrinne eine genügende Neigung zu geben. Ferner mußte man, sobald die Förderrinne eine bestimmte Länge überschritt, spezielle Bedienungslaufstege vorsehen, die eine Bedienung der Förderrinne ermöglichten. Anlagemäßig wird durch solche Laufstege das Bild verschlechtert, und die Investitionskosten werden erhöht.
  • Um pulverförmige und feinkörnige Massengüter mittels einer pneumatischen Rinne horizontal oder schrägaufwärts fördern zu können, bedurfte es bis heute eines teuren maschinellen Aufwandes und einer treppenförmigen Ausbildung der Förderrinne. In der Praxis hat man mit dieser nur sehr kleine Höhendifferenzen überwinden können, da die Förderbahn von Treppe zu Treppe in Förderrichtung schräg abfallende längere luftdurchlässige Abschnitte aufweist, welche durch schräg ansteigende, kurze, luftdurchlässige Verbindungsflächen, nämlich die Treppen, miteinander verbunden sind. Für den größten Teil der Länge der För derrinne hat man auch hier mit einer gewissen Abwärtsneigung gearbeitet.
  • Die sonst noch bekannte Förderung von pulverförmigem Massengut im pulsierenden Luftstrom ist bei waagerechter Förderrinne nur für verhältnismäßig kurze Förderlängen nutzbar. Bei größeren Förderlängen muß ebenfalls durch eine gewisse Abwärtsneigung der Materialfluß aufrechterhalten werden.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine zuverlässige horizontale und schrägaufwärts gerichtete Förderung von Schüttgütern mittels einer pneumatischen Rinne mit einfachen Mitteln und sogar über größere Steigungen zu ermöglichen. Die Erfindung besteht darin, daß die Förderrinne durch in dem Rinnenoberteil senkrecht zu der als Förderbahn dienenden porösen Zwischenschicht angeordnete Trennbleche, die in das Fördergut eintauchen, aber einen Durchflußquerschnitt für das Fördergut frei lassen, in einzelne Druckkammern unterteilt ist, denen die aus der porösen Zwischenschicht austretende Druckluft durch das Fördergut hindurch zugeführt wird, wobei das Fördergut infolge der Druckdifferenzen zwischen den einzelnen Kammern, deren Druckabfall gegen den Rinnenauslauf gerichtet ist, zum Auslauf fließt.
  • Die in den Rinnenunterteil eingeleitete Druckluft tritt durch die poröse Zwischenschicht in die Druckkammern des Rinnenoberteils. Hierdurch werden nicht nur die Druckkammern des Rinnenoberteils stetig mit der Druckluft, die für die Förderung benötigt wird versorgt, sondern es wird gleichzeitig das Fördergut infolge der Durchlüftung in Bewegung gehalten, so daß das auf dem porösen Boden liegende Fördergut in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand, der sogenannten Wirbelschicht, gelangt und unter Einwirkung der steten Druckdifferenzen von Kammer zu Kammer des Förderkanals in Richtung des Druckgefälles gegen den Rinnenauslauf geschoben wird.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, auch im Rinnenunterteil, also unterhalb des porösen Bodens, eine Unterteilung in aufeinanderfolgende Druckkammern, die den darüberliegenden Kammern im Rinnenoberteil entsprechen, vorzunehmen.
  • Zu diesem Zweck ist der Rinnenunterteil durch in Verlängerung der Trennbleche des Oberteils angeordnete Trennwände in Druckkammern unterteilt, und diese stehen über Drosselorgane mit der Druckleitung in Verbindung. An sich sind Trennwände im Rinnenunterteil pneumatischer Förderrinnen bekannt, jedoch nicht im Zusammenwirken mit den erfindungsgemäßen Trennblechen im Rinnenoberteil, wobei sie dem Zweck dienen, die Druckdifferenzen zwischen dem Rinnenoberteil und dem Rinnenunterteil über die ganze Länge der Rinne etwa gleich groß einstellen zu können, um ein möglichst kontinuierliches Fließen des Fördergutes zu erreichen. Man kann hierdurch die für die Förderung günstigsten Druckdifferenzen an den Drosselorganen einstellen, was sich insbesondere bei längeren Förderrinnen empfiehlt. Dann ist es auch zweckmäßig, mindestens zwei Gebläse zur Erzeugung der Druckluft vorzusehen, von denen das erste Gebläse die in der Nähe des Auslaufes angeordneten Druckkammern des Rinnenunterteils und das zweite Gebläse speist, welches die vom ersten Gebläse komprimierte Luft höher verdichtet und die folgenden Druckkammern im Rinnenunterteil versorgt. Man vermeidet unnötige Drosselverluste und kann die Druckluftzufuhr so vornehmen, daß die Druckluft für die Kammern der niederen Drücke der ersten Verdichtungsstufe und die Druckluft für die Kammern mit höheren Drücken einer zweiten und gegebenenfalls einer dritten Verdichtungsstufe entnommen wird. Die Anzahl der Verdichtungsstufen richtet sich wiederum nach der Länge der Förderrinne und ist nicht auf zwei Verdichtungsstufen beschränkt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine horizontal fördernde pneumatische Förderrinne, bei der Druckkammern nur im Oberteil der Rinne angeordnet sind, Fig.2 einen Querschnitt durch die Rinne nach Fig. 1, Fig.3 eine horizontal fördernde pneumatische Förderrinne mit im Oberteil und im Unterteil angeordneten Druckkammern, und Fig. 4 die pneumatische Förderrinne nach Fig. 3, mit der schräg aufwärts gefördert wird.
  • Im Rinnenunterteil 1 befindet sich Druckluft, die durch die poröse Zwischenschicht 2 in das Fördergut fließt, welches sich im Rinnenoberteil 3 befindet. Die poröse Zwischenschicht ist ein luftdurchlässiger Boden, der z. B. aus porösen Platten, Textilbändern oder Drahtgewebe oder aus der Kombination dieser bestehen kann. Indem die Druckluft dasFördergut durchdringt, wird es in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand gebracht. Die Trennbleche 4, die bis in die Schicht des Fördergutes ragen, verhindern die Luft am freien Abfließen gegen den Auslauf 6 hin. Dadurch bilden sich in den einzelnen Kammern 3 a Drücke aus, wobei in der Kammer bei der Zellenradschleuse 5, also bei der Materialaufgabe, der größte Druck herrscht und gegen den Auslauf 6 hin abnimmt. Die entstandene Druckdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kammern bewirkt nun, daß das Fördergut, da es sich in einem flüssigkeitsähnlichen Zustande befindet, von der Kammer des höheren Druckes nach der Kammer des tieferen Druckes weitergeschoben wird. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist der Druck im geschlossen ausgebildeten Rinnenunterteil 1 über die ganze Länge annähernd konstant. Die Druckluft wird im Gebläse 9 erzeugt und über das Drosselorgan 8 und Leitung 7 dem Rinnenunterteil 1 zugeführt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 entstehen erhebliche Druckdifferenzen zwischen dem Rinnenunterteil 1 und dem Rinnenoberteil 3, der dem Auslauf 6 benachbart ist, so daß an diesen Stellen unnötig Luft entweichen kann. Um diesen Druckluftverlust zu ver- meiden, ist gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 auch der Rinnenunterteil 1 in einzelne Kammern 1 a durch die Trennwände 11 unterteilt. Die einzelnen Kammern sind gegeneinander luftdicht abgeschlossen.
  • Die Druckluft jeder Kammer entweicht nur durch die poröse Zwischenschicht 2 hindurch. Jede dieser Kammern 1 a steht mit der Druckluftleitung 7 über zugeordnete Drosselorgane 8 in Verbindung. Mit den Drosselorganen8 werden die Drücke in den Kammern 1 des Rinnenunterteilsl derart eingestellt, daß die Druckdifferenzen zwischen Rinnenoberteil und Rinnenunterteil über die ganze Länge der Rinne annähernd gleich groß werden. Damit die Drosselverluste nicht zu groß werden, kann die Druckluftzufuhr so gestaltet werden, daß die Kammern des Rinnenunterteils in der Nähe des Auslaufes 6 von einem ersten Gebläse 9 gespeist werden. Dieses erste Gebläse9 speist außerdem ein zweites Gebläse 10, indem die vom ersten Gebläse 9 kommende Luft höher verdichtet wird und dann über die Drosselklappe 8 den folgenden Kammern 1 a im Rinnenunterteil zugeführt wird.
  • Die Fig. 4 stellt die pneumatische Rinne für die Schrägaufwärtsförderung dar. Im Prinzip ist der Aufbau der Rinne gleich wie in Fig. 3 dargestellt. Die Kammerteilung im Rinnenoberteil 3 muß je nach Aufwärtsneigung kleiner oder größer gemacht werden. In dem Ausführungsbeispiel haben die Kammern 1a im Rinnenunterteil die doppelte Länge wie die Kammern 3a im Rinnenoberteil, d.h., zu einer Kammer 1a gehören zwei Kammern3a. Diese Teilung kann selbstverständlich auch eine andere sein, so daß beispielsweise drei Kammern 3a im Oberteil einer Kammer 1 a im Unterteil entsprechen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Horizontal und schrägaufwärts fördernde pneumatische Rinne für den Transport von Schüttgütern, vorzugsweise Zement und Rohmehl, die geschlossen ist und eine als Förderbahn für das Fördergut dienende poröse Zwischenschicht aufweist, welche die Förderrinne in einen Rinnenoberteil und einen Rinnenunterteil trennt, dem Druckluft zugeführt wird, mit einer am Aufgabeende angeordneten Zellenradschleuse od. dgl. für das Fördergut, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne durch in dem Rinnenoberteil (3) senkrecht zu der als Förderbahn dienenden porösen Zwischenschicht (2) angeordnete Trennbleche(4), die in das Fördergut eintauchen, aber einen Durchfluß querschnitt für das Fördergut frei lassen, in einzelne Druckkammern (3a) unterteilt ist, denen die aus der porösen Zwischenschicht austretende Druckluft durch das Fördergut hindurch zugeführt wird, wobei das Fördergut infolge der Druckdifferenzen zwischen den einzelnen Kammern (3a), deren Druckabfall gegen den Rinnenauslauf (6) gerichtet ist, zum Auslauf fließt.
  2. 2. Förderrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenunterteil (1) durch in Verlängerung der Trennbleche (4) des Oberteils (3) angeordnete Trennwände (11) in Druckkammern (la) unterteilt ist und diese über Drosselorgane (8) mit der Druckleitung (7) in Verbindung stehen.
  3. 3. Förderrinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammerteilung im Rinnenoberteil (3) eine andere ist als im Rinnenunterteil (1).
  4. 4. Förderrinne nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindesten zwei Gebläse (9, 10) zur Erzeugung der Druckluft vorhanden sind, von denen das erste Gebläse (9) die in der Nähe des Auslaufes (6) angeordneten Druckkammern (1 a) des Rinnenunterteils (1) und das zweite Gebläse (10) speist, welches die vom ersten Gebläse (9) komprimierte Luft höher verdichtet und die folgenden Druckkammern (1 a) im Rinnenunterteil (1) versorgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 727 020, 931097; USA.-Patentschriften Nr. 2 657 100, 2 723 054.
DEC19411A 1958-11-07 1959-07-17 Horizontal und schraegaufwaerts foerdernde pneumatische Rinne Pending DE1094661B (de)

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ID=4557171

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DEC19411A Pending DE1094661B (de) 1958-11-07 1959-07-17 Horizontal und schraegaufwaerts foerdernde pneumatische Rinne

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WO2011055026A1 (fr) * 2009-11-09 2011-05-12 Rio Tinto Alcan International Limited Dispositif a fluidisation potentielle, destine au convoyage de materiaux pulverulents en lit hyperdense

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DE727020C (de) * 1938-12-29 1942-10-24 Arno Andreas Verfahren zum Foerdern von pulverfoermigem Massengut in fliessfoermigem Zustand in einer geschlossenen Foerderrinne mit poriger, luftdurchlaessiger Grundflaeche
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