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DE1094658B - Hilfsvorrichtung zum Einlegen von Pralinen od. dgl. in Papiernaepfchen - Google Patents

Hilfsvorrichtung zum Einlegen von Pralinen od. dgl. in Papiernaepfchen

Info

Publication number
DE1094658B
DE1094658B DEF28699A DEF0028699A DE1094658B DE 1094658 B DE1094658 B DE 1094658B DE F28699 A DEF28699 A DE F28699A DE F0028699 A DEF0028699 A DE F0028699A DE 1094658 B DE1094658 B DE 1094658B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
plate
mold plate
chocolates
auxiliary device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF28699A
Other languages
English (en)
Inventor
David Charles Morton
Percival James Packman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forgrove Machinery Co Ltd
Original Assignee
Forgrove Machinery Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Forgrove Machinery Co Ltd filed Critical Forgrove Machinery Co Ltd
Publication of DE1094658B publication Critical patent/DE1094658B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/10Filling containers or receptacles progressively or in stages by introducing successive articles, or layers of articles
    • B65B5/12Introducing successive articles, e.g. confectionery products, of different shape or size in predetermined positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Hilfsvorrichtung zum Einlegen von Pralinen od. dgl. in Papiernäpfchen Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsvorrichtung zum Einlegen von Pralinen oder ähnlichen NVarenstüclien in eine Gruppe von Papiernäpfchen, mit denen sie eine Lage in einer zu füllenden Schachtel bilden sollen. Die Papiernäpfchen haben dabei am Rand üblicherweise kleine Fältchen, die ein Zusammendrücken des Randes von allen Seiten her ermöglichen.
  • Bei einer bekannten Maschine zum Verpacken von Datteln in Schachteln wird der Boden des Vorratsbehälters für die Datteln durch das obere Trum eines endlosen Förderbandes gebildet, das an seiner Außenfläche querlaufende Tragleisten mit Aushöhlungen trägt, in die gerade eine Dattel hineinpaßt. Solange sich die Tragleisten unter einem Dattelvorratsbehälter befinden, führen sie quer zur Umlaufrichtung des Förderbands eine hin- und hergehende Bewegung aus, und zwar so, daß sich jeweils zwei benachbarte Tragleisten gegenläufig bewegen. Bleiben trotz dieser Be wegulig der Tragleisten einzelne Aushöhlungen ungefüllt, so werden sie nachträglich von Hand gefüllt, ehe die Datteln von dem sie aufnehmenden Förderband an ein zweites Förderband abgegeben werden, 4as sie zur Füllstelle der Packungsbehälter befördert.
  • Ferner ist eine Maschine bekannt, mit der kreissektorförmige Käsestücke zuerst einzeln in je eine Zinnfolie eingewickelt und dann zu mehreren in runde Schachteln verpackt werden. Die eingewickelten 'Varenstücke gelangen von einem Förderband mittels eines sternförmigen, rotierenden Becherwerks einzeln hintereinander auf drehbare, mit radialen Führungswänden ausgestattete Scheiben, die auf einem weiterein, schrittweise bewegten Förderband angeordnet sind. Bei jeder Zuführung eines Warenstücks wird die aufnehmende Scheibe um einen Winkel gedreht, der dem Spitzenwinkel des kreissektorförmigen Warenstücks entspricht. Ist die Scheibe ganz mit Warenstücken bedeckt, die nunmehr in ihrer Gesamtleit einen Zylinder bilden, so bewegt sich das Förderband weiter an eine Stelle, an der eine Schachtel über die geordneten Warenstücke geschoben wird.
  • Im Gegensatz zu den unter sich gleich großen Käsestücken und den in der Größe nur wenig voneinander abweichenden Datteln haben die in eine Schachtel einzufüllenden Pralinen meist verschiedene Gestalt und müssen daher in ganz bestimmter gegenseitiger Lage in die Schachtel eingelegt werden. Die sie aufnehmenden, mit Randfalten versehenen Näpfchen müssen der jeweiligen Pralinenform angepaßt sein. Bisher hat man die Pralinen und ihre Papiernäpfchen von Hand in die Schachteln eingelegt, doch läßt sich diese Arbeit durch Verwendung der Hilfsvorrichtung gemäß der Erfindung wesentlich erleichtern.
  • Diese Hilfsvorrichtung besteht gemäß der Erfin- dung aus einer Formplatte mit Ausnehmungen, deren Grundrisse etwa den Grundrissen der Pralinen entsprechen und die etwa so angeordnet sind, wie die Pralinen nachher in der Schachtel liegen sollen. Die Formplatte weist dabei einen Boden auf, der beim Einlegen der Papiernäpfchen in die Ausnehmungen und der Pralinen in die Näpfchen als Unterlage für die Näpfchen dient und der aus dem Rahmen seitlich herausziehbar ist, damit die Pralinen zusammen mit den Näpfchen nach unten aus den Ausnehmungen des Rahmens ausgeschoben werden können.
  • Dieser Boden ist vorzugsweise als Blechschieber ausgebilqdet, der in entsprechende Führungen des Rahmens eingreift.
  • Die Näpfchen erhalten in den Ausnehmungen der Formplatte einen besonders guten Halt, wenn oben auf der Formplatte eine besondere Halteplatte befestigt ist, die den Ausnehmungen der Formplatte entsprechende, gegenüber dem Offnungsrand der Ausnehmungen jedoch etwas kleinere Löcher aufweist, so daß die Lochränder die Ausnehmungen rundum etwas iiberdecken. Infolgedessen schnappen die Papiernäpfchen mit ihren Rändern unter die Ränder der Löcher der Halteplatte, wenn die Näpfchen von oben in die Ausnehmungen der Formplatte gedrückt und beim Durchgang durch die engeren Löcher der Halteplatte etwas zusammengedrückt worden sind.
  • Eine solche Halteplatte ist entbehrlich, wenn man die Ausnehmungen der Formplatte etwas kleiner als die Näpfchen macht, so daß sich die Näpfchen nach dem Eindrücken in die Formplatte mit Druck an den Ausnehmungen der Formplatte abstützen und dadurch mit Reibung in ihnen festgehalten werden, ohne daß ein Herausschieben nach oben behindert ist. Dies kann z. B. dann von Bedeutung sein, wenn man nach dem Füllen der Ausnehmungen der Formplatte mit Näpfchen und Pralinen das Gewicht dieser Füllung feststellen will, ehe sie in die Schachteln oder zunächst auf eine Trägerplatte übergeschoben wird, von der die 1-'ralinen dann gemeinsam in die Schachtel eingebracht werden. Ist eine Halteplatte an der Formplatte vorgesehen. so können die Näpfchen nicht wieder nach oben herausgeschoben werden. Dann muß man Formplatte und Halteplatte zusammen mit den Näpfchen und den Pralinen wiegen und daraus das Gewicht (leer Füllung bestimmen.
  • Eine genauere Wägung läßt sich aber durchführen, wenn man die Füllung von der Formplatte während 4er Wägung isoliert, denn die Formplatten sind nicht immer genau gleich schwer. Außerdem sammeln sich in ihnen häufig Schokoladenstückchen od. dgl., die die \Vägung ungenau machen. Kann man die Näpfchen mit den Pralinen aber wieder nach oben aus den Ausnehmungei' herausschieben, so kann man die Formplatte auf eine Wägevorrichtung legen, die mit einer der Zahl der Ausnehmungen entsprechenden Zahl von Stößeln versehen ist, die angehoben werden können und dadurch sämtliche Pralinen zusammen mit ihren Näpfchen aus den Ausnehmungen herausheben, so daß sie nun ohne die Formplatte gewogen werden können.
  • Die Ausnehmungen der Formplatte sind an gegenüberliegenden Stellen vorzugsweise mit Erweiterungen versehen, die es ermöglichen, einzelne Pralinen mit zwei Fingern herauszunehmen und gegen andere auszutauschen, wenn das Gesamtgewicht nicht stimmt.
  • Zweckmäßig weist die Formplatte weitere Ausnehmungen od. dgl. auf, die die Lage der Formplatte auf einem Förderer genau festlegen.
  • Die Hilfsvorrichtung gemäß der Erfindung weist die folgenden Vorteile auf: 1. Das Einbringen der Pralinen in die Papiernäpfchen ist sehr einfach, weil die Näpfchen nach dem Einbringen in die Platte vollkommen offengehalten werden.
  • 2. Die Lage der vorgeformten Näpfchen ist eindeutig bestimmt.
  • 3. Das den Boden zur Auflage der Näpfchen bildende Blech ermöglicht es, die Ausnehmungen so groß zu machen, daß sie den beträchtlichen Größenabweichungen, die hei der Pralinenherstellung üblich sind, entsprechen.
  • 4. Die genaue Lage der Ausnehmungen ergibt die Möglichkeit zu einem selbsttätigen Einbringen der Pralinen in die Näpfchen.
  • 5. Die Näpfchen werden zwangläufig in den Ausnehmungen gehalten, so daß sie weder durch Zugluft noch durch ein Streichen über die Platte mit der Hand oder dem Armel oder beim Hantieren mit der Platte heim Abwiegen in Unordnung gebracht werden können.
  • 6. Die Näpfchen können in sehr einfacher Weise vorgeformt werden.
  • 7. Die Formplatte ist leicht zu handhaben und hygienisch.
  • Zwei Ausführungsformen der Hilfsvorrichtung nach der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die erste Formplatte, Fig. 2 eine Seitenansicht der teils nach der Linie A-A geschnittenen Platte, Fig. 3 eine Ansicht der Platte von links in Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf die zweite Formplatte, Fig. 5 eine Seitenansicht dieser Platte, Fig. 6 einen Schnitt durch diese Platte nach der Linie VI-VI in Fig. 4 und Fig. 7 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Abwiegen der Pralinen.
  • Jede der beiden Formplatten ist dazu bestimmt, zwei gleiche Gruppen von in Papiernäpfchen befindlichen Pralinen od. dgl. aufzunehmen. Die beiden Gruppen sollen später zwei Lagen in einer Schachtel l>ilden.
  • Die Formplatte gemäß Fig. 1 bis 3 besteht aus einem Rahmen 10 aus Kunststoff oder anderem geeignieten Werkstoff, der in jeder Hälfte zwölf durchgehende Ausnehmungen 11 aufweist, die je ein Papiernäpfchen 34 und eine Praline 35 aufnehmen sollen. Die Ausnehmungen sind entsprechend den verschiedenen Formen der in die Schachtel einzubringenden Pralinen verschieden geformt und it, wie die Pralinen später in der Schachtel liegen sollen.
  • Die Abstände der Ausnehmungen sind größer als diejenigen, die später in der Schachtel zwischen den einzelnen Pralinen vorhanden sein werden. Denn nach dem Überschieben der in den Papiernäpfchen befindlichen Pralinen aus der Formplatte auf eine Trägerplatte od. dgl. werden die dadurch gebildeten Gruppen von allen Seiten her zusammengeschoben, ehe sie gemeinsam in die Schachtel hineingedrückt werden.
  • Der Rahmen 10 ist mit Stegen 12 und Warzen 13 versehen, auf denen eine metallische Halteplatte 14 durch Schrauben 15 befestigt ist. Die Platte 14 ist mit Öffnungen 16 versehen, die mit den Ausnehmungen 11 übereinstimmen, jedoch etwas kleiner sind.
  • Winkel schienen 17 aus Metall sind an beiden Enden des Rahmens mittels Schrauben 18 befestigt. Ihre waagerechten Flansche24 dienen als Führungen für ein Blech 19, das unten in den Rahmen 10 eingeschoben werden kann nnd einen Haken 20 aufweist, an dem man es herausziehen kann, wenn die in die Ausnehmungen 11 eingelegten, mit Pralinen gefüllten Näpfchen nach unten herausgeschoben werden sollen.
  • Seitlich an dem Blech vorgesehene Erhöhungen 21 wirken init an dem Rahmen vorgesehenen Anschlägen zusammen und verhindern ein vollkommenes Herausziehen des Blechs aus dem Rahmen. Außerdem verhindern Anschläge 23 des Rahmens ein zu weites Hineinschiehen des Blechs. Die beiden seitlich vorstehenden Ränder 25 des Rahmens 10 dienen als Griffe, so daß man den Rahmen von einem sich ständig bewegenden Förderband bequem anheben kann, auf dem sich die Rahmen befinden, wenn sie mit Papiernäpfchen und Pralinen belegt werden. Die hintere Fläche 26 des Rahmens ist glatt, so daß keine Möglichkeit besteht. daß sich die mit einem Haken 20 versehene Seite des benachbarten Rahmens mit diesem Rahmen verhakt. Die Formplatte ist mit Einrichtungen versehen, mit denen sie in einer ganz bestimmten Lage auf einer Trägerplatte eines Förderers angeordnet wird. Hierbei kann es sich beispielsweise um asymmetrische Nasen oder Ausnehmungen handeln, die mit entsprechenden Ausnehmungen oder Nasen der Trägerplatte in Eingriff kommen.
  • Die Formplatte wird mit dem Förderer in Richtung des Pfeils X bewegt und gelangt dabei in eine Vorrichtung, in der die Papiernäpfchen durch die Löcher 16 der Halteplatte 14 in die Ausnehmungen 11 des Rahmens 10 eingedrückt werden. Dieses Eindrükallen wird durch an einem Kopf sitzende Saugelemente vorgenommen. Der Kopf ist mit abwärtsgerichteten, sich verjüngenden Stiften versehen, die in die Löcher 28 der Halteplatte 14 eingreifen und auf diese Weise geringfügige Abweichungen zwischen der Formplatte 10 und der Trägerplatte nachrichten, damit die Saugelemente in der genau richtigen Lage zu der Formplatte liegen.
  • Man erkennt, daß einige der Ausnehmungen 11 zur Aufnahme runder Pralinen rund sind oder jedenfalls so, daß die Näpfchen ohne Verformung ihrer Böden in diese Ausnehmungen eingesetzt werden können. Es gibt aber auch längliche und schmale Pralinen. Die hierfür vorgesehenen Ausnehmungen weisen in den Seitenflächen Ausrundungen 29 auf, die gewährleisten, daß die Böden der Näpfchen nach dem Eindriicl;en in diese Ausnehmungen ebenfalls nicht verformt sind. Wie schon erwähnt, werden dagegen die oheren Ränder der Näpfchen zusammengedrückt, \velln sie durch die Löcher der Halteplatte 14 geschoberi werden. Infolge der in den Rändern vorgesehenen Fsiltchen ist dies aber ohne weiteres möglich, und die Ränder gehen nach dem Passieren der Halteplatte wieder auseinander, so daß sie dann die Ränder der in der Halteplatte vorgeschenen Löcher 16 untergreifen und infolgedessen nicht wieder zurückbewegt werden können. Die Böden der Näpfchen werden durch die Ausrundungen 29 zentriert, und die Tatsache, daß die Näpfchen beim Einbringen in die Formplatte nicht verformt werden, gewährleistet, daß ihre oberen Kanten in jedem Falle unter die Halteplatte 14 schnappen. Die Führung der oberen Kanten der Näpfchen unter der Halteplatte zusammen mit der Zentrierung der Böden ergibt, daß die Ränder der Näpfchen bei dem noch zu beschreibenden späteren Verformen die gleiche Höhe behalten, so daß sich nach dem Einbringen in die Schachteln ein ordeutlicher Eindruck ergibt.
  • Die Halteplatte 14 kann an dem Rahmen angelenkt oder von ihm abnehmbar sein. so daß er in eine Lage gebracht werden kann, die ein Anheben der gefüllten Näpfchen von der Formplatte zum Zwecke der Wägung ermöglicht.
  • Nachdem die Näpfchen in die Ausnehmungen der Formplatte eingebracht worden sind, können Vorformwerkzeuge in diejenigen Näpfchen eingeführt werden, die für unrunde Pralinen bestimmt sind, um sie in entsprechende Form zu bringen.
  • Die in Fig. 4 bis 7 veranschaulichte Formplatte ist im wesentlichen von gleicher Bauart, wie die bereits beschriebene, weist aber keine Halteplatte auf, so daß die Näpfcheu zum Zwecke der Probewägung aus den in der Platte vorgesehenen Ausnehmungen 11 nach ohen herausgehoben werden können, wie dies noch beschrieben werden wird. Die Ausnehmungen sind hier sämtlich rund dargestellt. Sie können aber, wie hei dem ersten Beispiel, auch andere Gestalt haben.
  • Der Boden der Platte ist wiederum durch einen Plechschieber 19 gebildet, dessen schräg hochgebogene Seitenränder 30 in entsprechende Nuten 31 des Rahmens eingreifen. Die eine Längskante ist hakenförmig hoch- und wieder abwärtsgebogen, so daß sich eine Handhabe zum Herausziehen des Blechschiebers ergibt. Die andere Längskante ist als Schneide 32 ausgebildet. Neben jeder Ausnehmung 11 ist die Platte mit zwei gegenüberliegenden Fingerlöchern 33 v ersehen, die es ermöglichen, nicht runde Pralinen leicht in die richtige Richtung innerhalb der Ausnehmung zu bringen, wenn die Pralinen von Hand in die bereits in den Ausnehmungen befindlichen Näpfchen eingelegt werden. Sie ermöglichen es auch, bereits in einem Näpfchen befindliche Pralinen wieder zu ergreifen und herauszunehmen.
  • Bei der Verwendung werden die Formplatten nacheinander durch eine Vorrichtung bewegt, in der die Papiernäpfchen 34 von oben in die Ausnehmungen eingebracht werden. Anschließend werden die Prallnen von Hand in die Näpfchen eingelegt. Wie man aus Fig. 6 erkennt, sind die Ausnehmungen 11 genügend tief, um zu gewährleisten, daß die auf dem Blechboden 19 aufliegenden Näpfchen vor einem Verlagern in den Ausuehmungen geschützt werden, falls Zugluft über die Platte streicht oder die Bedienungsperson versehentlich mit dem Ärmel darüberhinweg streicht. Beim Hineindrücken der Näpfchen werden ihre Ränder leicht zusammengedrückt, so daß sie sich mit gewissem Druck gegen die seitlichen Wände der Ausuehmungen anlegen, wodurch eine erhöhte Reibung entsteht, die ein Herausrutschen der Näpfchen aus den Ausnehmungen behindert.
  • Nach dem l Hineindrücken der Näpfchen in die Ausuelimungen werden Vorformwerkzeuge in die Ausnehmungen abgesenkt, die die darin befindlichen Näpfchen in die gewünschte Form bringen. Hierbei wird die Reibung zwischen den Näpfchen und den Ausnehmungen praktisch nicht verändert.
  • Nachdem die Pralinen in die Näpfchen eingelegt worden sind, werden die Formplatten nacheinander einer Abwiegemasclline 36 zugeführt (Fig. 7), die aber nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist. Diese ist auf einem Tisch 37 angeordnet, der an einem festen Gestell 38 in Führungen39 auf- und abbeweglich gelagert ist. Der Tisch ist an gegenüberliegenden Seiten mit Zahnstangen 40 versehen, die mit Zahnsegmenten 41 in Eingriff stehen, die mittels eines Kettentriebs 42 miteinander in Verbindung stehen und von denen eines durch einen Hebel 43 verschwenkbar ist.
  • Aus der Abwiegemaschine 36 stehen mehrere Stößel 44 nach oben vor, je einer für jede Ausnehmung 11 der Formplatten 10. Jeder Stößel trägt an seinem oberen Ende einen Teller 45. Die Formplatte, deren Jnhalt abgewogen werden soll, wird, wie Fig. 7 zeigt, auf Auflageflächen 46 des Gestells 38 gelegt, wobei sich die Teller der Stößel 44 unmittelbar unter dem Blechboden 19 der Formplatte befinden. Der Blechboden wird sodann aus der Formplatte 10 seitlich herausgezogen und der Hebel 43 so betätigt, daß die Abwiegemaschine mit den Stößeln hochgeht. Dadurch werden sämtliche Näpfchen mit Inhalt aus den Ausnehmungen herausgehoben, so daß sie nun mit ihrem Gewicht auf den Stößel ruhen, wie dies Fig. 7 erkennen läßt. Das Gesamtgewicht aller Näpfchen und Pralinen kann an der Skalenscheibe 47 abgelesen werden.
  • Wird der Hebel in seine ursprüngliche Stellung zurückgeschwenkt, so reicht das Gewicht der Pralinen dazu aus, daß die Näpfchen wieder in die Ausneh-;zungen der Formplatte hineingelangen, und wenn der Blechboden 19 wieder in die Formplatte zurückgeschoben wird, streift die an der dem Griff 20 gegenüberliegende Kante vorgesehene Schneide 32 die Näpfchen wieder von den Stößeltellern 45 ab. Dieses Abstreifen wird dadurch erleichtert, daß die Näpfchen mit einer Abrundung von dem Boden in die Seitenwände übergehen, so daß sich die Schneide leichter darunterschieben kann. Einstellbare Anschläge 48 sind an dem Gestell 38 vorgesehen, um die tiefste Lage des Tisches 37 und damit der Stößelplatten 45 zu bestimmen.
  • Es muß erwähnt werden, daß die Abwiegemaschine auch fest und das Gestell 38 mit den Auslageflächen 46 auf- und abbewegbar angeordnet sein kann. Die Formplatte 10 wird dann nach Herausziehen des Plechbodens 19 abgesenkt, so daß die Näpfchen mit den Pralinen auf den stationären Stößeltellern liegen bleiben und so gewogen werden können.
  • IATENTANSPRUCHE.
  • 1. Hilfsvorrichtung zum Einlegen von Gegenständen, insbesondere Pralinen, in eine Gruppe von Papiernäpfchen, mit denen sie eine Lage in einer zu füllenden Schachtel bilden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Formplatte mit durchgehenden Ausnehmungen (11) besteht, deren Grundriß etwa dem Grundriß der Gegenstände entspricht und die etwa so angeordnet sind, wie die Gegenstände nachher in der Schachtel liegen sollen, und daß die Formplatte einen herausziehbaren Boden (19) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formplatte einen Boden aufweist, der als ein in ihrem Rahmen (10) geführter Blechschieber (19) ausgebildet ist.
    3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine oben auf dem Rahmen (10) befestigte Halteplatte (14), die den Ausnehmungen (11) entsprechende Löcher (16) aufweist, die aber etwas kleiner als die oberen Öffnungen der Ausnehmungen sind, so daß ihre Ränder die Ausnehmungen rundum etwas überdecken.
    4. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (11) etwas kleiner als die Näpfchen (34) sind, so daß diese mit etwas Spannung in den Ausnehmungen sitzen und dadurch mit Reibung darin festgehalten werden.
    5. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (11) an gegenüberliegenden Seiten Erweiterungen (33) aufweisen, die ein Hineingreifen mit zwei Fingern ermöglichen.
    6. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formplatte Ausnehmungen od. dgl. aufweist, die die Lage der Formplatte auf einem Förderer genau festlegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 808 691; USA.-Patentschrift Nr. 2 815 622.
DEF28699A 1958-06-16 1959-06-15 Hilfsvorrichtung zum Einlegen von Pralinen od. dgl. in Papiernaepfchen Pending DE1094658B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1094658X 1958-06-16

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Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238835B (de) * 1963-03-21 1967-04-13 Leonard Monheim Fa Verfahren zum Herstellen einer Verkaufspackung fuer Schokoladestuecke
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DE2601832A1 (de) * 1976-01-20 1977-07-21 Haensel Otto Gmbh Verfahren und vorrichtung zum bilden einer sammelpackung aus suesswarenstuecken, wie pralinen, keksen o.dgl.

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