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DE1094557B - Schmiedemaschine - Google Patents

Schmiedemaschine

Info

Publication number
DE1094557B
DE1094557B DEG28356A DEG0028356A DE1094557B DE 1094557 B DE1094557 B DE 1094557B DE G28356 A DEG28356 A DE G28356A DE G0028356 A DEG0028356 A DE G0028356A DE 1094557 B DE1094557 B DE 1094557B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting rods
bearing body
forging machine
workpiece
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG28356A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Bruno Kralowetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ges Fertigungstechnik & Maschb
Original Assignee
Ges Fertigungstechnik & Maschb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ges Fertigungstechnik & Maschb filed Critical Ges Fertigungstechnik & Maschb
Publication of DE1094557B publication Critical patent/DE1094557B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/14Forging machines working with several hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiedemaschine, bei der als Träger der Werkzeuge über den Werkstückumfang verteilte, von Exzentern od. dgl. angetriebene Pleuelstangen vorgesehen sind, die in radialen Führungen eines um die Werkstückachse dreh· baren, die Schwingbewegung der Pleuelstangen mitmachenden scheibenförmigen Lagerkörpers gleiten. Bisher ist der scheibenförmige Lagerkörper ohne jeglichen Antrieb frei drehbar und nur von den Pleuelstangen selbst im Sinne einer hin- und hergehenden Schwingbewegung um die Werkstückachse mitgenommen. Diese Art der Führung bzw. Lagerung der Pleuelstangen hat sich gut bewährt, weil die Werkzeuge in bzw. an der Oberfläche des Werkstückes keine Knautschbewegungen ausführen, gute Schmierverhältnisse gewährleistet sind und es sich um eine einfache Konstruktion handelt. Aber auch die bekannte Ausführung ist verbesserungsbedürftig. Die bloße Mitnahme des Lagerkörpers durch die Pleuelstangen führt nämlich zu einem verhältnismäßig hohen Verschleiß an den Führungsflächen im Lagerkörper und an den Pleuelstangen, wobei das sich dadurch ergebende vergrößerte Führungsspiel die Arbeitsgenauigkeit beeinträchtigt. Ein Ersatz der abgenutzten Pleuelstangen und des Lagerkörpers ist schwierig, weil es sich hierbei um große, schwere und teure Bauteile handelt. Durch die Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Lagerkörper von den Exzenterköpfen der Pleuelstangen her schwingend angetrieben ist. Die Pleuel-Stangen haben nun nicht mehr die Aufgabe, den Lagerkörper bei ihrer Schwingbewegung mitzunehmen, sondern vollführen bloß eine hin- und hergehende Bewegung in einer Führung, die die gleiche Schwingbewegung wie die Pleuelstangen ausführt, so daß keinerlei Ecken mehr auftreten kann und der Verschleiß der Führungen im Lagerkörper und der Pleuelstangen auf ein Minimum herabgesetzt ist.
Eine einfache Konstruktion für den Antrieb des Lagerkörpers von den Exzenterköpfen her wird dadurch erreicht, daß der Lagerkörper gabelförmige Mitnehmer aufweist, deren Gabelschenkel jeweils an einander gegenüberliegenden, parallel zur Pleuelstange gerichteten Führungsflächen des Exzenterkopfes gleiten. Diese Mitnehmer können zwecks Auswechselbarkeit auch abnehmbar sein.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen waagerechten Schnitt durch einen Sphmiedekasten einer Schmiedemaschine nach der Linie I-I der Fig. 2 und
Fig. 2 einen Teil des Schmiedekastens im Vertikalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Anmelder:
Gesellschaft für Fertigungstechnik.
und Maschinenbau Gesellschaft m. b. H.,
Steyr (Österreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Schnell, Patentanwalt,
Ingolstadt, Feselenstr. 52
Beanspruchte Priorität:
Österreich, vom 8. Januar 1959
DipL-Ing. Bruno Kralowetz, Steyr-Gleink (Österreich), ist als Erfinder genannt woTden
Mit 1 sind die Antriebsexzenterwellen bezeichnet, die im Schmiedekasten 2 in drehverstellbaren Büchsen 3 exzentrisch lagern. Durch Drehverstellung der Büchsen 3 können die Achsen der Antriebsexzenterwellen 1 verschoben werden, wodurch es möglich ist, die Hublage der Pleuelstangen 4 und damit die Eindringtiefe der am freien Pleuelstangenende befestigteren (nicht dargestellten) Werkzeuge in das Werkstück zu ändern. Das Werkstück wird zwischen den von den Pleuelstangen 4 und den Werkzeugen gebildeten Hämmern in vertikaler Richtung durchgeführt und dabei gegebenenfalls um seine Achse gedreht.
Zur Führung der Pleuelstangen 4 ist im Schmiedekasten 2 ein zweiteiliger, scheibenförmiger Lagerkörper 5 um die Werkstückachse drehbar gelagert, der radiale Führungen 6 zur Aufnahme der Pleuelstangen aufweist. An diesem Lagerkörper 5 sind gabelförmige Mitnehmer 7 befestigt, deren Ga'belschenkel 8 jeweils an einander gegenüberliegenden, parallel zur Pleuelstange 4 gerichteten Führungsflächen 9 des Exzenterkopfes 10 gleiten. Bei der Bewegung des Exzenterkopfes wird der Laigerkörper 5 im Sinne einer hin- und hergehenden Schwingbewegung um die Werkstückachse mitgenommen, so daß die Führungen 6 stets die richtige Lage für die Pleuelstangen einnehmen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schmiedemaschine, bei der als Träger der Werkzeuge über den Werkstückumfang verteilte, von Exzentern od. dgl. angetriebene Pleuelstangen vorgesehen sind, die in radialen Führungen eines
009 677/283
um die Werkstückachse drehbaren, die Schwingbewegung der Pleuelstangen mitmachenden, scheibenförmigen Lagerkörpers gleiten, dadurch ge kennzeichnet, daß der Lagerkörper (5) von den Exzenterköpfen (10) der Pleuelstangen (4) zwangläufig schwingend angetrieben ist.
2. Schmiedemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper (5) gabelförmige Mitnehmer (7) aufweist, deren Gabelschenkel (8) jeweils an einander gegenüberliegenden, parallel zur Pleuelstange (4) gerichteten Führungsflächen (9) des Exzenterkopfes (10) gleiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG28356A 1959-01-08 1959-11-13 Schmiedemaschine Pending DE1094557B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT11259A AT207202B (de) 1959-01-08 1959-01-08 Schmiedemaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1094557B true DE1094557B (de) 1960-12-08

Family

ID=3481831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG28356A Pending DE1094557B (de) 1959-01-08 1959-11-13 Schmiedemaschine

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3135139A (de)
AT (1) AT207202B (de)
DE (1) DE1094557B (de)
FR (1) FR1243094A (de)
GB (1) GB913078A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3135139A (en) 1964-06-02
FR1243094A (fr) 1960-10-07
GB913078A (en) 1962-12-19
AT207202B (de) 1960-01-25

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