DE1271513B - Haemmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad - Google Patents
Haemmermaschine mit einem umlaufenden SchwungradInfo
- Publication number
- DE1271513B DE1271513B DEP1271A DE1271513A DE1271513B DE 1271513 B DE1271513 B DE 1271513B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271513 A DE1271513 A DE 1271513A DE 1271513 B DE1271513 B DE 1271513B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- punch
- rollers
- head
- heads
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/14—Forging machines working with several hammers
- B21J7/145—Forging machines working with several hammers the hammers being driven by a rotating annular driving member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 21 j
Deutsche Kl.: 49 h-3/02
Nummer: 1271513
Aktenzeichen: P 12 71 513.8-14
Anmeldetag: 10. Mai 1963
Auslegetag: 27. Juni 1968
Die Erfindung betrifft eine Hämmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad, das einen zentrisch
zur Drehachse liegenden Kranz Rollen trägt, die auf die Köpfe von in einem maschinenfesten Hämmerkopf
radial verschiebbar geführten, federbelasteten Schlagstempeln entgegen der Richtung der Federkraft
einwirken, und mit einem die Köpfe der Schlagstempel untergreifenden Rückstellorgan, das anschließend
an einen Schlagvorgang einen die Federkraft unterstützenden Formschluß zwischen Schlagstempelköpfen
und Schwungradrollen herstellt.
Es ist bereits eine Hämmermaschine bekannt, bei welcher die Schlagstempel ohne Anwendung eines
Rückstellorgans lediglich unter der Einwirkung von Federkräften in ihre Ausgangslage gelangen. Bei Auftreten
von zusätzlichen Kräften beim Verklemmen der Stempel reicht jedoch die Federkraft dieser kraftschlüssigen
Rückstellung häufig nicht aus, um eine Rückführung zu gewährleisten.
Bei einer ebenfalls bekannten Hämmermaschine kommt zur Vermeidung solcher Betriebsstörungen
eine formschlüssige Rückstellung zur Anwendung. Hierbei greift ein Kurvenring unmittelbar unter einen
Teil des Stempelkopfes und drängt desen zwangläufig nach außen. Dieser Kurvenring ist als gesonderter
umlaufender Teil ausgebildet und erfordert daher ein zusätzliches Getriebe, um die dort gewünschte Drehzahl
aufzubringen. Der Bauaufwand ist daher sehr aufwendig, wobei sich ein hoher Verschleiß, bedingt
durch die große Gleitgeschwindigket zwischen Kurvenring und Stempelkopf, nachteilig bemerkbar
macht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hämmermaschine zu schaffen, bei welcher unter Vermeidung
eines großen baulichen Aufwandes die kraftschlüssige Rückführung der Schlagstempel mit Unterstützung
eines formschlüssigen Rückstellorgans erfolgt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jedem Schlagstempel ein gesondertes, außermittig angreifendes
Rückstellorgan zugeordnet ist, das mit einem Ende, in Umlaufrichtung der Rollen gesehen,
hinter dem Kopf des jeweils zugehörigen Schlagstempels in die Bahn der Rollen hineinragt. Hierdurch
wird bei geringem technischem Aufwand ein zuverlässiger Betrieb ermöglicht. Da die einzelnen
Rückstellorgane nur unterstützend zur Federkraft eingreifen, sind sie geringen Belastungen und dementsprechend
einem geringen Verschleiß ausgesetzt. Weiterhin erfordern diese Rückstellorgane keine auf
den Rollenumlauf abgestimmte Antriebsmittel. Der exzentrische Angriff ermöglicht ferner eine äußerst
einfache Lagerung.
Hämmermaschine
mit einem umlaufenden Schwungrad
Anmelder:
Stevens & Bullivant Ltd.,
Birmingham (Großbritannien)
Birmingham (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Beetz
und Dipl.-Ing. K. Lamprecht, Patentanwälte,
8000 München 22, Steinsdorfstr. 10
Als Erfinder benannt:
Samuel Smith,
Elmdon, Warwick (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 30. Mai 1962 (20 717)
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Rückstellorgane im Hämmerkopf
schwenkbar gelagerte Winkelhebel sind.
Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer praktischen Anwendung wird ein in der Zeichnung veranschaulichtes
Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hämmermaschine beschrieben. Die einzige
Figur zeigt eine schematische Stirnansicht auf den Hämmermechanismus, in dem Rückstellorgane vorgesehen
sind.
In der als Beispiel ausgewählten Ausführungsform einer Hämmermaschine ist ein drehbares Schwungrad
α mit auf einem Kranz angeordneten Rollen α1, Φ
ausgestattet, die auf einen ortsfesten Hämmerkopf b einwirken, in dem radial gleitend Schlagstempel c mit
an deren inneren Enden sitzenden Hammergliedern c1 geführt sind, die durch die Rollen α zum pressenden
oder schmiedenden Einwirken auf das Werkstück bewegt werden können. Die Schlagstempel c haben
einen rechtwinkligen Querschnitt und sind in radial angeordneten Gleitführungen des Kopfes b bewegbar;
sie sind schließlich durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Deckstück abgedeckt, so daß sie lediglich
in radialer Richtung verschoben werden, aber keine seitlichen Bewegungen ausführen können.
Jeder Schlagstempel c ist an seinem äußeren Ende mit einem gewölbten oder gebogenen Kopfteil c2 versehen,
der beiderseits über den Rechteckquerschnitt
809 567/299
des Blockes c hinausragt und an seiner Unterseite Anflachungencs aufweist. Dieser gewölbte Kopfe2
liegt normalerweise mit einem kleinen lichten Abstand vor einer entsprechenden flachen Anschlagfläche
b1 an dem stationären Kopf b; unterhalb des
Kopfes c- jedes Schlagstempels c sind zwei oder mehr
Druckfedern d vorgesehen, die in blinde Bohrungen b2 in den festen Kopf b eingreif en, deren Tiefe
relativ groß ist. Diese Druckfedern drücken die Schlagstempel über Druckstücke d1 nach außen. Das
innere Ende jedes Schlagstempels c hat seinerseits die Form eines Kopfansatzes c4, der sich mit rückwärtigen
Schultern auf den benachbarten Teil b3 des festen Kopfes b der Maschine abstützt. In der Mitte hat der
Kopfansatz c4 des Schlagstempels einen Hohlraum, der hinterschnitten ist, so daß ein mit Flanschen oder
Keilnuten versehener Hammer c1 in der Vertiefung festgelegt werden kann. Diese letztere Art der Festlegung
ist bei dem Ausführungsbeispiel mit vier Hämmern angewandt.
Die als Beispiel gewählte Maschine ist insbesondere geeignet, um beispielsweise das vierseitig angeflachte
Ende eines Werkzeuges, wie beispielsweise eines Drehstahls oder ähnlichen Werkzeuges, zu
formen.
Jede zweite, mit a2 bezeichnete Rolle hat in an sich
bekannter Weise eine Umfangsnut, sie kann daher über die gewölbten Köpfe c2 der Schlagstempel herüberlaufen,
ohne die Schlagstempel zu bewegen, so daß beispielsweise die beiden vertikalen Schlagstempel
c gleichzeitig arbeiten und nach einer gewissen Zeitspanne die beiden waagerechten Schlagstempel.
Die Schlagstempel werden jeweils nach ihrem Arbeitshub durch die Druckfedern d zurückgeführt,
welche es gestatten, die Schlagstempel bis zum Anschlag radial nach außen zu drücken, so daß ihre
kopfartigen Ansätze c4 sich an den festen Anschlagflächen b3 des stationären Kopfes b der Maschine abstützen.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß gelegentlich einer oder der andere Schlagstempel in seiner Arbeitsstellung
stehenbleibt, weil sich die Federn leicht verklemmen. Um dieser Neigung zum Verklemmen
entgegenzuwirken, ist jedem Schlagstempel c ein schwenkbarer Nocken e in Form eines stark abgerundeten
Winkelhebels zugeordnet. Ein Arm e1 des Nokkens e liegt unter dem rückwärtigen Rand c3 des gewölbten
Kopfes c2 der Schlagstempel c, während das Ende des anderen Armes e2 des Nockens normalerweise
in der Bahn der Rollen a1 liegt und durch die Rollen α1 derart geschwenkt wird, daß der Nocken
den Schlagstempel c zwangsweise aus seiner vorgeschobenen Stellung zurückholt. Diese Unterstützung
der Rückzugsbewegung der Schlagstempel c erfolgt durch Auflaufen der Rollen a1 auf die Anne e2 der
Nocken e, da diese Arme e2 in die Bewegungsbahn der Rollen a1 hineinragen, wenn sich der Schlagstempel
in der vorgeschobenen Stellung befindet. Die Nocken e, die sich um die Zapfen ei drehen, drükken
jeweils mit ihrem Nockenarm c1 unter den rückseitigen
Flansch des Schlagstempelkopfes c2 und schieben damit den Schlagstempel mit großer Kraft
in seine Rückzugstellung.
Die Breite der Nocken e, welche in Ausnehmungen ί>4 des stationären Kopfes b gelagert sind, ist nur
so groß, daß die mit Umfangsrinnen versehenen Rollen a~ über die Arme e2 der Nocken e herüberlaufen,
ohne diese Nocken zu betätigen, und die Lagerzapfen e4 der Nocken können die Form von zylindrischen
Zapfen haben, die in entsprechenden Bohrungen des festen Kopfes der Maschine gelagert sind.
Claims (2)
1. Hämmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad, das einen zentrisch zur Drehachse
liegenden Kranz Rollen trägt, die auf die Köpfe von in einem maschinenfesten Hammerkopf radial
verschiebbar geführten, federbelasteten Schlagstempeln entgegen der Richtung der Federkraft
einwirken, und mit einem die Köpfe der Schlagstempel untergreifenden Rückstellorgan, das anschließend
an einen Schlagvorgang einen die Federkraft unterstützenden Formschluß zwischen Schlagstempelköpfen und Schwungradrollen herstellt,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schlagstempel (c) ein gesondertes, außermittig
angreifendes Rückstellorgan (e) zugeordnet ist, das mit einem Ende (e2), in Umlaufrichtung
der Rollen (d) gesehen, hinter dem Kopf (c2) des
jeweils zugehörigen Schlagstempels (c) in die Bahn der Rollen (a1) hineinragt.
2. Hämmermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellorgane
im Hämmerkopf (δ) schwenkbar gelagerte Winkelhebel (e) sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschriften Nr. 214 231,
202;
202;
britische Patentschrift Nr. 860 519;
USA.-Patentschrift Nr. 2790188.
USA.-Patentschrift Nr. 2790188.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 567/299 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1271513X | 1962-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271513B true DE1271513B (de) | 1968-06-27 |
Family
ID=10886093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1271A Pending DE1271513B (de) | 1962-05-30 | 1963-05-10 | Haemmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1271513B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4796456A (en) * | 1986-01-02 | 1989-01-10 | Sms Hasenclever Maschinenfabrik Gmbh | Forging machine |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2790188A (en) * | 1953-04-27 | 1957-04-30 | Fray Victor Hill | Method of and apparatus for forming polygonal articles |
| AT207202B (de) * | 1959-01-08 | 1960-01-25 | Fertigungstechnik U Maschb Ges | Schmiedemaschine |
| GB860519A (en) * | 1958-08-20 | 1961-02-08 | Stevens & Bullivant Ltd | Improvements relating to rotary swaging or forging machines |
| AT214231B (de) * | 1959-10-16 | 1961-03-27 | Erich Ing Ribback | Hämmermaschine |
-
1963
- 1963-05-10 DE DEP1271A patent/DE1271513B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2790188A (en) * | 1953-04-27 | 1957-04-30 | Fray Victor Hill | Method of and apparatus for forming polygonal articles |
| GB860519A (en) * | 1958-08-20 | 1961-02-08 | Stevens & Bullivant Ltd | Improvements relating to rotary swaging or forging machines |
| AT207202B (de) * | 1959-01-08 | 1960-01-25 | Fertigungstechnik U Maschb Ges | Schmiedemaschine |
| AT214231B (de) * | 1959-10-16 | 1961-03-27 | Erich Ing Ribback | Hämmermaschine |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4796456A (en) * | 1986-01-02 | 1989-01-10 | Sms Hasenclever Maschinenfabrik Gmbh | Forging machine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2142570C3 (de) | Mechanische Pulverpresse, insbesondere Metallpulverpresse | |
| DE69521061T2 (de) | Werkstück verformendes werkzeug in einer stanzpresse | |
| DE4130811C2 (de) | Presse mit verstellbarem Hub | |
| DE3238622A1 (de) | Revolverstanzpresse | |
| DE3780410T2 (de) | Hydraulischer drehmoment-impuls-erzeuger. | |
| DD297863A5 (de) | Verfahren zum ausbilden von rollenlagern mit sehr kleinen axialen abmessungen und hoher tragfaehigkeit | |
| DE2611285C2 (de) | Schrittschalteinrichtung für Drehelemente bei Werkzeugmaschinen | |
| DE2132377C3 (de) | Umformmaschine zum wahlweisen Pressen oder Schlagen | |
| DE2748235A1 (de) | Gesenkschmiedepresse | |
| DE1271513B (de) | Haemmermaschine mit einem umlaufenden Schwungrad | |
| DE2450973C3 (de) | Vorrichtung zur Verstellung des Stößelhubes bei Doppelständerpressen mit zwei nebeneinander liegenden Exzenterwellen | |
| EP0151655B1 (de) | Keilkupplung einer Rotations-Schaftmaschine | |
| DE2911576A1 (de) | Schnellaufende maschine zum kaltschmieden von schrauben, nieten u.ae. hartwaren | |
| DE1602658C3 (de) | Werkstückzuführungsvorrichtung für bolzenförmige Werkstücke an Gewinderollmaschinen od.dgl | |
| DE3112810C2 (de) | ||
| DE2542823C3 (de) | Rundknetmaschine in Ringläuferbauart mit einem abgesetzten, einteiligen Dorn | |
| DE2414435B2 (de) | Vorrichtung zum stellungsgenauen Stillsetzen der Kurbelwelle einer Nutenstanzmaschine | |
| DE2322660C3 (de) | Antrieb für einen PreBstempel | |
| DE1141513B (de) | Vorrichtung zum Innengewindeschneiden, insbesondere in Rohrmuffen | |
| DE2025345C3 (de) | Vorrichtung zur Verhinderung der Beschädigung der Falzzylinder einer Druckmaschine beim Rückwärtsdrehen des Falzapparates | |
| DE2366599C2 (de) | Betätigungsvorrichtung der Kupplung einer Spindelpresse mit Überlastsicherung | |
| DE403151C (de) | Blechbearbeitungsmaschine | |
| DE1552102C (de) | Vorrichtung zum Festhalten eines auswechselbaren Stempels | |
| DE2358390B2 (de) | Schnellaufende Kurzhub-Schmiedepresse | |
| DE2644680C3 (de) | Einrichtung an einer Presse für die Verformung zylindrischer Rohlinge |