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DE1094014B - Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit des Praeparathalters bei Umlauf-mikrotomen - Google Patents

Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit des Praeparathalters bei Umlauf-mikrotomen

Info

Publication number
DE1094014B
DE1094014B DET10068A DET0010068A DE1094014B DE 1094014 B DE1094014 B DE 1094014B DE T10068 A DET10068 A DE T10068A DE T0010068 A DET0010068 A DE T0010068A DE 1094014 B DE1094014 B DE 1094014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
rotation
plate
gear
flywheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET10068A
Other languages
English (en)
Inventor
George Gorham
Nelson George Kling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Technicon International Ltd
Original Assignee
Technicon International Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Technicon International Ltd filed Critical Technicon International Ltd
Priority to DET10068A priority Critical patent/DE1094014B/de
Publication of DE1094014B publication Critical patent/DE1094014B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/04Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting
    • G01N1/06Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting providing a thin slice, e.g. microtome
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    • G01N2001/065Drive details

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit des Präparathalters bei Umlaufmikrotomen Bei Mikrotomen ist es bekannt, den Präparathalter drehbar zu lagern und ihm durch ein Getriebe eine zur Umlaufrichtung des Messers entgegengesetzte Drehung mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit zu erteilen. so daß er gegenüber dem Messer keine Drehung ausführt. Der Vorschub des Präparathalters ist ein Klinkenradvorschub, der das zu schneidende Präparat also in einzelnen Schritten dem Messer entgegenführt. Bei einem Mikrotom, bei dem die Stärke der Proben nach Tausendstelmillimetern gemessen wird, muß ein solcher Vorschub unbedingt sehr kleine Radzähne haben, um genügend feine Schnitte zu gewährleisten. Zu dem Nachteil einer schwierigen Herstellung eines Vorschubes mit derart feinen Zähnen, die alle genau gleich groß sein müssen, damit gleichmäßige Schnitte erhalten werden, kommt noch der weitere Nachteil. daß so feine Zähne einem starken Verschleiß unterliegen. überdies muß auch noch als nachteilig in Kauf genommen werden, daß das Klinkenrad einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben muß, um eine genügend große Genauigkeit zu wahren.
  • Für die praktische Anwendung folgt, daß nur Proben von einer Dicke, die der Zahnung entspricht, erhalten werden können; daher ist für sehr kleine Schnittstärken ein Rlinkenradvorschub der erwähnten Art nicht brauchbar.
  • Es ist auch eine Einstellvorrichtung mit mehreren den Vorschub antreibenden Organen für verschiedene Vorschubgrößen zum Vorschieben des Präparatträgers bei Schlittenmikrotomen bekannt. Auch hierbei erfolgt aber der Vorschub durch ein Klinkenrad mit all den genannten Nachteilen für einen Feinvorschub.
  • Weiter ist noch ein Mikrotom bekanntgeworden, dessen beim Schneiden feststehendes Messer sich selbsttätig dem auf einem umlaufenden Präparathalter angeordneten Präparat um die eingestellte Schnittdicke nähert. Zwischen einer Grundplatte und dem Träger bewegt sich waagerecht eine Scheibe mit dem .Präparat. Auf einer Säule ist die Messerbefestigung gebracht, die in einer Schwalbenschwanzführung se - recht beweglich und mit der Mikrometerbewegung verbunden ist. Durch Drehen einer Kurbel wird der Präparathalter und gleichzeitig der auf die Mikrometerschraube wirkende Einstellhebel in Bewegung gesetzt. Dieser greift wieder in das Zahnrad und nimmt so viele Zähne mit, wie auf der Kreisteilung eingestellt sind, während das Zahnrad die Mikrometerschraube in Bewegung setzt und so den Messerträger von oben nach unten dem Präparat nähert. Einmal können mit einem solchen Mikrotom nur Schnitte von einer Dicke ausgeführt werden, die der Steigung der Spindel in der Messersäule entspricht, und zum tandem weist ein Spindel- und Zahnradgetriebe für einen Präparathalter die gleichen Nachteile hinsichtlich der Schnittfeinheit und -genauigkeit wie ein Klinkenradantrieb auf.
  • Die Nachteile dieser bekannten Mikrotome werden durch die vorliegende Erfindung behoben, die sich auf eine Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen der Vorscbubgesdiwindigkeit des Präparathalters bei Umlaufmikrotomen mit festem Messer bezieht und darin besteht, daß das die Verbindung zwischen Antriebsrad und Vorschubwelle herstellende Getriebe aus zwei Platten besteht, die sich parallel zueinander um zueinander versetzte Achsen drehen und zwischen denen sich Kugeln befinden, die miteinander und deren jede mit einer Platte in Eingriff kommen, wobei die Kugeln in Richtung der Verbindungslinie der Achsen beweglich sind. Mit einer solchen Vorrichtung kann die untere Grenze für die Größe der Verschiebung und damit für die minimale Schnittdicke gegenüber den bekannten Vorrichtungen herabgesetzt werden.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wieder; in ihr ist Fig. 1 ein teilweiser Längsschnitt eines Mikrotoms nach der Erfindung, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht des Mikrotoms, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1, Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 3 und Fig. 7 ein Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 4.
  • Das Mikrotom 10 nach der Erfindung hat einen Messerhalter A, einen Paraffinblockhalter B, eine Einrichtung C zum Drehen des Blockhalters B und eine Einrichtung D zum Bewegen oder Verschieben des Blockhalters B.
  • Der Messerhalter A mit dem Rahmen oder Unterteil 14 hat einen Halter 16, in dem das Messer 18 beliebiger Ausführung einstellbar angebracht ist. Die Schneide 20 der Messerklinge oder Schneidvorrichtung 18 ist dazu geeignet, dünne Probenscheiben von den in einem Paraffinblock 26 eingebetteten Präparaten abzuschneiden. Der Rahmen oder Unterteil 14 ist in Längsrichtung gegen den Rahmen 12 des Mikrotoms verstellbar, und zwar mittels einer Gewindespindel, die in ein Gewinde des Rahmens faßt. Die Spindel ist mit einem Hebel 316 versehen, der von Hand zu betätigen ist und die Spindel axial verstellt.
  • Der einstellbar auf dem Rahmen 14 montierte Messerhalter 16 hat zwei etwa U-förmige Blöcke 318, deren jeder an einem Ende der Welle 320 angeordnet und an dieser mit Stiften befestigt ist. Die Welle 320 sitzt drehbar im Rahmen 14 des Halters A, wodurch die Blöcke 318 verschwenkt werden können.
  • Um ein Mittel zur Anzeige der Winkelstellung des Blocks 318 und damit des Messers 18 zu haben, ist ein Zeiger 330 vorgesehen, der an dem Block 318 angebracht ist und vor einer Skala 336 spielt.
  • Das Messer kann seitlich um eine Achse senkrecht zu seiner Ebene eingestellt werden, und zwar mittels Einstellschrauben, die zu jedem Block 318 gehören.
  • Jeder Block 318 hat an einer Seite eine feste Backe 348, die gegen eine Seite des Messers 18 anliegt, und am gegenüberliegenden Ende eine bewegliche Backe 350, die bei 352 am Block 318 beweglich angeordnet und dazu bestimmt ist, sich mit ihrem freien Ende gegen das Messer in der Nähe seiner Schneide 20 zu legen. Eine Stellschraube 354 kann an einer Fläche des Messers in der Gegend seiner Hinterkante 346 anliegen.
  • Der Präparathalter B hat ein Gehäuse 22 mit einer Fassung 24, die einen üblichen Paraffinblock 26 aufnehmen kann, in den das Präparat eingebettet ist. Der Paraffinblock 26 kann mittels einer Klemmschraube 28 in der Fassung 24 befestigt werden. Der Präparathalter B ist lösbar in dem Sockel 30 des Schwungrades 32 befestigt, wobei der Sockel an einer Seite der Achse des Schwungrades 32 angeordnet ist. Der Halter B wird in dem Sockel 30 mittels Klemmschrauben gehalten.
  • Das Schwungrad 32, das den Halter B trägt, wird durch eine Vorrichtung C in Drehung versetzt und mit dieser zusammen gegen das Messer 18 mit einer vorher festgelegten Geschwindigkeit vorgeschoben, und zwar durch die Vorschubeinrichtung D. Die Drehung des Schwungrades 32 erteilt dem Halter B eine gleichmäßige Drehbewegung durch die Trägheitswirkung während der Drehung. Das Schwungrad 32 ist an einer hohlen Welle 38 in irgendeiner üblichen Art, z. B. durch Schrauben 40, befestigt, die in die Gewindelöcher 42 der Welle 38 fassen. Das Schwungrad und die Welle 38 sind gleichachsig angeordnet, und die Drehung der Welle 38 bewirkt die Drehung des Schwungrades 32. Um die Drehung der Welle 38 und damit des Schwungrades 32 zu bewirken, ist die Drehvorrichtung C mit einer Trommel 46 versehen, an der eine Antriebswelle 48 mittig befestigt ist. Die Trommel 46 ist mit der Welle 48 in üblicher Weise, z. B. durch den Keil 50, verbunden, der in einem Einschnitt der Welle 48 sitzt. Die Trommel 46 hat die Form einer Riemenscheibe mit einem keilförmigen Einschnitt 52 an ihrem Umfang, in den ein Keilriemen gelegt werden kann, wenn das Mikrotom motorisch angetrieben werden soll. Zum Drehen der Trommel 46 ist ein Handgriff 54 vorgesehen, der einen Arm 56 hat, der an der Fläche der Trommel 46 in üblicher Weise, z. B. durch Schrauben 60, befestigt ist, die in Gewindeöffnung 62 der Trommel fassen. Das Ende 64 der Welle 48 sitzt in einem geeigneten Lager 66, das seinerseits in dem Lagerbock 68 untergebracht ist, der an dem Rahmen 12 mittels der Schrauben 70 befestigt ist. Das Ende 72 der Welle 48 ist mit herausragenden Stiften 74 versehen, die in länglichen Schlitzen 76 der Welle 38 sitzen. Daher können die gleichachsig angeordneten Wellen 38 und 48 in Längsrichtung gegeneinander verschoben werden, sind aber gegen eine Drehbewegung gegeneinander durch die Stifte 74 in den Schlitzen 76 gesichert. Auf diese Weise teilt sich die Drehung der Welle 48 der Welle 38 mit, beeinträchtigt aber nicht deren Längsbewegung in Richtung der gemeinsamen Drehachse XX (vgl. Fig. 1). Die sich aus der Drehung der Antriebswelle 48 ergebenden Druckkräfte beeinträchtigen ebensowenig die Längsbewegung oder -verstellung der Welle 38 in ihrem vollen axialen Bewegungsbereich.
  • Die Welle 38 ist gegenüber dem Rahmen 12 drehbar mittels des Lagers 78 an der einen Seite des Gerätes und mittels des Lagerteiles 80 an der andern Seite des Gerätes gelagert, wobei die Lager 78 und 80 am Rahmen 12 in üblicher Weise angeordnet sind. Das Schwungrad 32 kann axial oder in Längsrichtung aus der in Fig. 1 strichpunktiert gezeigten Stellung in die in vollen Linien gezeigte Stellung zum Schneiden einer Scheibe s vom Paraffinblock 26 verschoben werden.
  • Der Ausschnitt 44 des Schwungrades 32 ist so beschaffen, daß der Lagerteil 80 des Rahmens 12 darin aufgenommen wird und als Führung für das Schwungrad innerhalb seines Querbewegungsbereichs dient.
  • Die Drehung der Trommel 46 wirkt also in der Weise, daß das Schwungrad 32 gedreht wird und während seiner Drehung in einem vorher festgelegten Rahmen verschoben werden kann, wodurch das Schwungrad 32 gleichzeitig gedreht und vorgeschoben oder zurückgezogen wird. Das Mittel D zum Vorschieben oder Zurückziehen des Schwungrades 32 während seiner Drehung umfaßt einen Mechanismus, der bei der Drehung der Trommel 46 betätigt und nachstehend beschrieben wird.
  • Der Mechanismus D umfaßt einen ringförmigen Teil 82, der an der Welle 38 mittels des Keiles 84 befestigt ist (Fig. 2). Der Teil 82 hat einen ringförmigen Flansch 86 an einem Ende, wobei an dem Flansch ein Zahnrad 88 in üblicher Weise befestigt ist, z. B. mittels der Schrauben 90. Das Zahnrad 88 steht im Eingriff mit dem Zahnrad 92, wodurch die Drehung der Welle 38 das Zahnrad 92 dreht, das an dem Rahmen 12 in einer Weise angeordnet ist, die im einzelnen nachstehend beschrieben wird.
  • In Fig. 5 ist eine Platte 94 gezeigt, die einen Teil des Rahmens 12 darstellt und mit einer Vielzahl von herausragenden Stützen 96, 98, 100 und 102 in einem Abstand voneinander versehen ist, in denen der zu beschreibende Mechanismus eingebaut ist. Das Zahnrad 92 ist an der Welle 104 befestigt, deren Enden in entsprechenden Lagern 106 und 108 gelagert sind und wobei diese Lager mit ihrem äußeren Umfang in den Stützen 96 und 98 in üblicher Weise eingelassen sind.
  • An dem einen Ende der Welle 104 ist eine Antriebsplatte 110 befestigt, so daß bei Drehung des Zahnrades 92 auch diese Antriebsplatte 110 gedreht wird. Um die Welle 104 und damit die Platte 110 nach rechts zu schieben, wie in Fig. 5 gezeigt, ist ein rohrförmiger Bauteil 112 mit einem ringförmigen Flanschteil 114 vorgesehen, der an dem Lager 106 an dessen einer Seite anschlägt. Um den rohrförmigen Teil 112 ist eine Schraubendruckfeder 116 angeordnet, die sich einerseits gegen den Flansch 114 und anderseits in einem komplementären Einschnitt 118 des Teiles 120 anlegt, der an dem Teil 122 des Rahmens 12 befestigt ist. Wie in Fig. 5 gezeigt, sind die Teile 120 und 122 mit sich ergänzenden Gewinden versehen, wodurch die Vorspannung der Feder 116 durch Drehung des Teiles 120 gegenüber dem Teil 122 eingestellt werden kann.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Feder 116 so arbeitet, daß sie den rohrförmigen Teil und damit die Platte 110 nach rechts drückt. Die Drehung der Platte 110 bewirkt die Drehung der Antriebsplatte 124 durch eine Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit 126, die nachstehend beschrieben wird. Die Platte 124 ist mit dem Zahnrad 128 aus einem Stück, und dieses hat Wellenteile 130 und 132, die in Lagern 134 und 136 untergebracht sind, die an den Stützen 100 und 102 des Rahmens 12 befestigt sind. Auf diese Weise ist das Zahnrad 128 gegenüber dem Rahmen 12 mittels der Lager 134 und 136 drehbar gelagert, und die Drehung der Platte 110 bewirkt die Drehung des Zahnrades 128 mittels des nachstehend beschriebenen Geschwindigkeitswechselgetriebes 126.
  • In Fig. 2 und 5 umfaßt das Geschwindigkeitswechselgetriebe 126 einen Blockteil 138 mit einem Paar Kugeln 140, die im Innern des genannten Blocks in Oberflächenberührung miteinander stehen. Jede der Kugeln 140 steht auch in Oberflächenberührung mit den gegenüberliegenden Flächen der Platten 110 und 124, wodurch die Umdrehung der Platte 110 so wirkt, daß die Platte 124 gedreht wird, wenn die Kugeln von der Drehachse der Welle 104 verschoben werden. So stehen die Kugeln 140 in Oberflächenberührung miteinander und auch in Oberflächenberührung mit ihren dazugehörigen Platten 110 und 124, wodurch die Drehung der Welle 104 das Zahnrad 128 dreht, wenn die Kugeln 140 radial von der Achse der Platte 124 z. B. in die Stellung 140' verschoben werden. Die Querbewegung des Blockteiles 138 und seiner dazugehörigen Kugeln 140 gegenüber der Drehachse der Platte 110 bewirkt folgendes: Während die Kugeln 140 sich in der in Fig. 5 gezeigten Stellung befinden, wird die Platte 124 von der Platte 110 entkuppelt oder ihr gegenüber fest, da die Kugeln 140 gegenüber der Platte 110 koaxial angeordnet sind. Bei der Bewegung der Kugeln 140 des Blockteiles 138 in die Stellung 140' in gestrichelten Linien bewirkt die Drehung der Platte 110 eine Drehung der Platte 124, und die Geschwindigkeit der Platte 124 nimmt zu, da der radiale Abstand des Blockteiles 138 von der Achse der Platte 110 vermehrt wird. Ebenso wird, wenn der Blockteil 138 von der Drehachse der Platte 110 nach außen bewegt wird, die relative Geschwindigkeit der Platte 124 gegenüber der Platte 110 größer, wobei die Geschwindigkeit der Zunahme am größsten ist, wenn der Blockteil 138 den größten Abstand von der Drehachse der Platte 110 hat. Es ist daher klar, daß für eine schnelle Rückkehr des Schwungrades 32 aus seiner vordersten Stellung in seine rückwärtige Stellung oder für einen schnellen Vorlauf in die Schneidstellung es wünschenswert ist, daß der Blockteil 138 von der Drehachse der Platte 110 um einen Höchstbetrag verschoben wird, und zu diesem Zweck ist ein Steuerungsknopf 142 vorgesehen (Fig. 4), der aus der in vollen Linien gezeigten Stellung in Fig. 2 in die bei 142' in gestrichelten Linien gezeigte Stellung gebracht wird. Um die Querstellung des Blockteiles 138 gegenüber der Drehachse der Platte 110 einzustellen, ist eine Einstellwelle 144 vorgesehen, die bei 146 mit Gewinde versehen ist.
  • Dieser mit Gewinde versehene Teil kann mit der mit Gewinde versehenen Ciffnung 148 in dem Blockteil 138 zusammenarbeiten. Die Einstellwelle 144 ist zur Drehung in den Lagern 150 und 152 gelagert, die an den hervorstehenden Teilen 154 und 156 befestigt sind, die mit der Stütze 100 des Rahmens 12 aus einem Stück bestehen. Es ist offensichtlich, daß die Drehung der Einstellwelle 144 den Blockteil 138 in Längsrichtung der Welle bewegt, wodurch die Drehgeschwindigkeit der Platte 124 gegenüber derjenigen der Platte 110 verändert wird. Die Einstellwelle 144 ist mit dem äußerlich zugänglichen Steuerungsknopf 142 in üblicher Weise verbunden, z. B. mittels des Stiftes 158, wobei dieser Knopf die Drehung von Hand und die Einstellung der Welle 144 zur Steuerung der Drehgeschwindigkeit der Platte 124 erleichtert. Um den Blockteil zur axialen Bewegung zur Welle 144 zu führen, ist eine Führungswelle 160 vorgesehen, deren Endteile 162 und 164 in den hervorstehenden Teilen 154 und 156 der Stütze 100 untergebracht sind. Der Blockteil 138 ist mit einer bogenförmigen länglichen Führungsbahn 166 versehen, die mit den peripheren Teilen der Führungswelle 160 zusammenwirkt, um den Blockteil 138 für seinen vollen Bewegungsbereich zu führen. An der Einstellwelle 144 ist eine Anschlagschulter 168 befestigt, die mit Endteilen des Blockteiles 138 zusammenwirkt, um die Bewegung des Blockteiles in einer Richtung zu begrenzen, in der die Drehgeschwindigkeit der Platte 124 vergrößert wird.
  • So wird zum Erhöhen der Umdrehungsgeschwindigkeit der Platte 124 der Steuerungsknopf in einer Richtung gedreht, in der die Kugeln 140 von der Drehachse der Platte 110 wegbewegt werden, und diese Bewegung wird durch den Anschlag des Blockteiles 138 gegen die Anschlagschulter 168 begrenzt. Es ist klar, daß die Anschlagschulter so wirkt, daß die Bewegung des Blockteiles 138 begrenzt wird, wenn der Steuerungsknopf 142 sich in der in vollen Linien dargestellten Stellung befindet, wie in Fig. 2 gezeigt, und daß dieser Steuerungsknopf sich normalerweise in der Stellung in vollen Linien oder in der »Ein«-Stellung befindet, um die Dicke des Probeschnittes S zu steuern, der von dem Präparathalter 26 während der Vorschubbewegung des Schwungrades 32 in dünnen Scheiben abgeschnitten wird. Um das Schwungrad schnell an das Messer 18 heranzubringen und das schnelle Zurückziehen des Schwungrades in seine Ausgangsstellung zu bewirken, wird der Steuerungsknopf 142 von Hand in eine gegenüber der Stellung 142' auswärts gelegene Stellung gebracht, wodurch die Kugeln 140 in eine Stellung radial auswärts von ihrer Stellung bewegt werden, wenn der Steuerungsknopf in seiner »Ein«-Stellung ist. Wenn so der Steuerungsknopf in der Stellung 142' ist, dann wird der Blockteil 138 quer nach außen zur Drehachse der Platte 110 in eine Stellung bewegt, in der die Kugeln 140 nahe an der äußeren Peripherie der Platte 110 liegen. Es ist klar, daß die Bewegung des Steuerungsknopfes 142 in die Stellung 142' eine entsprechende Bewegung der Kugeln 140 ergibt, wodurch die Drehgeschwindigkeit der Platte 124 gegenüber der Platte 110 vergrößert wird. Wenn die Welle 144 infolge der Bewegung des Steuerungsknopfes 142 in die Stellung 142' verschoben wird, dann wird die Anschlagschulter 168 entsprechend axial verschoben, wodurch sie nicht mehr als Anschlag wirksam bleibt, um die Einstellung des Blockteiles 138 zu begrenzen. Um die radiale Bewegung der Kugeln 140 gegenüber der Platte 110 zu begrenzen, wenn sich der Steuerungsknopf in der Stellung 142' befindet, ist eine Anschlagschulter 170 vorgesehen, die an der Führungswelle 160 mittels des Stiftes 172 befestigt ist. Wenn sich der Steuerungsknopf demgemäß in der Stellung 142' befindet, dann wirkt die Anschlagschulter als Begrenzung der Bewegung des Blockteiles 138 in radialer Richtung gegenüber der Platte 110. So ist es klar, daß die Anschlagschultern 168 und 170 als Begrenzung der Einstellung des Teiles 138 wirken, wodurch die Kugeln 140 daran gehindert werden, von ihrer Oberflächenberührung mit den Platten 110 und 124 verschoben zu werden, um so die genannten Kugeln daran zu hindern, von dem Blockteil 138 verschoben zu werden.
  • Aus Vorstehendem ergibt sich, daß die Drehung des Steuerungsknopfes 142 so wirkt, daß sie die Drehgeschwindigkeit der Platte 124 und des dazugehörigen Mechanismus steuert und daß die Geschwindigkeit innerhalb zweier verschiedener Bereiche gesteuert werden kann, wie sie von der axialen Stellung des Steuerungsknopfes beherrscht werden kann, wobei die »Ein«-Stellung den Bereich für die Einstellung der Dicke der Scheiben des Probenschnittes S darstellt und die »Aus«-Stellung 142' einen Schnell-Bereich darstellt, um die Möglichkeit einer schnellen Rückkehr oder eines schnellen Zurückziehens des Schwungrades in eine Schnittstellung zu ermöglichen. Die Welle 144 ist am Umfang bei 174 mit einer Nut versehen, um eine unter Federdruck stehende Kugel 176 aufzunehmen, die das Arretierungsmittel für den Steuerungsknopf 142 in der »Ein«-Stellung oder in der Stellung des niedrigen Geschwindigkeitsbereiches darstellt. So wird die unter Federdruck stehende Kugel 176 in der im Umfang befindlichen Nut 174 aufgenommen, wenn der Steuerungsknopf 142 in der »Ein«-Stellung ist, wodurch eine absichtliche kräftige Bewegung notwendig wird, den Steuerungsknopf 142 in die Stellung 142' zu bringen.
  • Zwischen den Enden der Einstellwelle 144 ist ein längliches Zahnrad 178 befestigt, das mit einem Zahnrad 180 im Eingriff steht, das mit einem Zahnrad 182 aus einem Stück besteht. Die Zahnräder 180 und 182 stellen Leerlaufzahnräder dar und übertragen ihre Bewegung auf das Zahnrad 184, das mit dem Zahnrad 182 im Eingriff steht. Es ist klar, daß die Zahnräder 178 und 182 einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben, während die Zahnräder 180 und 184 einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben, wodurch bei jeder Umdrehung der Welle 186 des Zahnrades 184 die Welle 144 des Zahnrades 178 mehr als um eine Umdrehung gedreht wird, wie das Verhältnis der Durchmesser der Zahnräder in dem vorstehend beschriebenen Getriebe bestimmt. So stellt die Welle 144 die Feineinstellung für die Einstellung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Platte 124 dar, und die Welle 186 stellt die Grobeinstellung für die Einstellung der Umdrehungsgeschwindigkeit der genannten Platte dar. Wie vorstehend beschrieben, wird der Steuerungsknopf 142 an der Welle 144 befestigt, wodurch der genannte Steuerungsknopf, der von der Außenseite des Gerätes zugänglich ist, wie in Fig. 4 am besten dargestellt, die Feineinstellungssteuerung für die Drehgeschwindigkeit der Platte 124 und den dazugehörigen Mechanismus zum Vorschieben und Zurückziehen des Schwungrades 32 ist. In gleicher Weise ist ein Steuerungsknopf 188 in üblicher Art an der Welle 186 befestigt, wodurch dieser Steuerungsknopf eine zum Knopf 142 gehörige Geschwindigkeitssteuerung wird. Geeignete Zeiger und Skalen wirken mit den Knöpfen 142 und 188 zusammen, wodurch die Einstellung der genannten Knöpfe die Geschwindigkeit des Vorschubes und des Zurückziehens des Schwungrades 32 steuert. Die vorerwähnten Skalen, die mit den Steuerungsknöpfen 142 und 188 zusammenwirken, werden vorteilhaft in Mikron geeicht, wodurch die Bewegung der Steuerungsknöpfe 142 und 188 um 1 Mikron, wie von den dazugehörigen Skalen angegeben, das Schwungrad 32 um 1 Mikron in axialer Richtung bei jeder einzelnen Umdrehung des genannten Schwungrades vorwärts schiebt. Aus Vorstehendem ergibt sich klar, daß die Knöpfe 142 und 188, die von der Außenseite des Gerätes zugänglich sind, ein Mittel darstellen, um die Geschwindigkeit der axialen Bewegung des Schwungrades 32 zu steuern, wodurch die Dicke des Probenabschnittes S, der von dem Probenblock 26 abgeschnitten wird, gesteuert wird.
  • Das mit der Platte 124 in Wirkverbindung stehende Zahnrad 128 steht im Eingriff mit dem Zahnrad 190, das an der Welle 192 (Fig. 3) befestigt ist. Diese ist zur Drehung in den Lagern 194 und 196 gelagert, die an den Teilen 198 und 200 befestigt sind (Fig. 6). Die Steuerungswelle 202 ist mit dem Zahnrad 204 versehen, das an einem Zwischenteil der Welle befestigt ist, und dieses letztere Zahnrad steht im Eingriff mit dem länglichen Zahnrad 192, das von dem Zahnrad 128 angetrieben wird. Die Steuerungswelle 202 hat einen mit Gewinde versehenen Teil 06, der in die Öffnung 208 des Teiles 198 eingeschraubt wird, die ein zu dem Gewindeteil 206 passendes Gewinde hat.
  • Am Ende des Gewindeteiles 206 der Steuerungswelle 202 ist eine gehärtete Stahlkugel 210 vorgesehen, die mit einer ringförmigen Platte 212 so zusammenarbeitet, wie das im einzelnen nachstehend beschrieben wird. Es ist klar, daß die Drehung des Zahnrades 204 die Welle 202 axial bewegt, und diese axiale Bewegung wird der Platte 212 vermittelt. Um die Führungswelle 202 zur axialen Bewegung zu führen, ist eine Führungstülle 214 vorgesehen, die an dem Teil 200 des Rahmens 12 befestigt ist. Der Endteil 216 der Steuerungswelle 202 ist in der Mittelöffnung 215 der Tülle 214 aufgenommen, wodurch die genannte Tülle und der genannte Endteil ein Führungsmittel für die axiale Bewegung der Welle 202 darstellen. Aus Vorstehendem ist daher ersichtlich, daß die Drehung der Platte 124 die Welle 202 über die Zahnräder 128, 190, 192 und 204 dreht, wobei die Drehung der Welle 202 diese in einer Richtung axial verschiebt, und zwar um eine Strecke, die der Drehrichtung der Platte 124 und deren Umdrehungsgeschwindigkeit entspricht. Es ist klar, daß ein Teil 198 von dem Teil 200 mittels Abstandsstücken 218 entfernt gehalten wird, die zwischen diesen Teilen eingelegt sind, wobei der Teil 198 mittels Schraubenbolzen 220 befestigt ist, die durch die Teile 198 und die Abstandsstücke 218 verlaufen und in Öffnungen 222 des Teiles 200 aufgenommen wird, die komplementär zu den genannten Schrauben mit Gewinde versehen sind. Wenn gewünscht, kann der Teil 218 geschlitzt sein, wie bei 224 in Fig. 3 gezeigt, wobei die Welle 202 unter Spannung gegenüber dem Teil 198 eingestellt wird. Aus diesem Grunde ist die Einstellschraube 226 vorgesehen, die die Klemmkraft des Teiles 198 auf die benachbarten Teile des mit Gewinde versehenen Teiles 208 der Welle 202 ausübt, wie einfach zu verstehen ist. Das Zahnrad 192 ist länglich, während das Zahnrad 204 verhältnismäßig schmal ist, wodurch fiir die Drehung des Zahnrades 204 durch das Zahnrad 192 der volle Bereich der axialen Bewegung der Welle 202 zur Verfügung steht.
  • Das Zahnrad 204 ist mit einem Stift 226 versehen, der so beschaffen ist, daß er mit den Stiften 228 und 230 zusammenarbeitet, die an den Teilen 198 und 200 befestigt sind, um die axiale Bewegung des Zahnrades 204 zu begrenzen und damit die axiale Bewegung der Welle 202. Aus Vorstehendem ergibt sich, daß der Stift 228 mit dem Stift 226 zusammenwirkt, um den axialen Vorschub der Welle 202 zu begrenzen, während der Stift 230 des Teiles 200 mit dem Stift 226 zusammenarbeitet, um die axiale Bewegung der Welle 202 in eine Rückziehrichtung zu begrenzen. So wird bei Drehung der Trommel 46 die Platte 124 mit einer Geschwindigkeit gedreht, die von der Einstellung der Knöpfe 142 und 188 gesteuert wird, und die Drehung der Platte ihrerseits dreht die ii Welle 202, um die Kugel 210 axial zu bewegen.
  • Die ringförmige Platte212 ist an dem ringförmigen Teil 82 befestigt, etwa mittels der Schraubenbolzen 232, die in den mit Gewinde versehenen Öffnungen 234 der ringförmigen Platte 212 aufgenommen sind. Wie vorstehend im einzelnen beschrieben, sind die Welle 38 und der Teil 82 durch Keile miteinander verbunden, wodurch die axiale Bewegung der ringförmigen Platte 212 die hohle Welle 38 entsprechend axial bewegt, um das Schwungrad 32 entlang der Achse XX um eine entsprechende Strecke zu bewegen. So bewegt die axiale Bewegung der Kugel 210 das Schwungrad 32 axial, und zwar durch die Platte 212 und den Bauteil 82 und die Welle 38 die miteinander verkeilt sind. Die Richtung und die Geschwindigkeit der axialen Bewegung des Schwungrades 32 wird dabei von der Drehrichtung der Trommel 46 und der Einstellung der Knöpfe 142 und 188 gesteuert. Gegenüber der Welle 38 ist in ihrem mittleren Teil ein ringförmiger Teil 236 angeordnet, der einen Körperteil 238 und einen ringförmigen Flansch 240 hat, wobei dieser letztere einen Anschlag für ein Ende der Druckfeder 242 darstellt. Das gegenüberliegende Ende 244 der Schraubendruckfeder 242 wirkt mit den benachbarten Flächenteilen des Bauteiles 82 zusammen, wobei die Feder den Teil 82 nach rechts drückt wie in Fig. 1 oder in zurückziehender Richtung. Auf diese Weise wirkt die Feder 242 auf das Schwungrad und den damit zusammenhängenden Mechanismus in der zurückziehenden Richtung ein und schaltet gleichzeitig Spiel in dem Ubertragungszahnrädergetriebe aus. Während des Vorschubes des Schwungrades 32 wird die Feder 242 zusammengepreßt, wodurch der Übertragungsmechanismus frei von Spiel wird und die Dicke des Probenabschnittes 5 innerhalb genau vorher festgelegter Grenzen gesteuert werden kann.
  • Fig. 7 zeigt, daß die Welle 38 bei 246 in Längsrichtung geschlitzt ist, um einen dazu passenden Stift 248 aufzunehmen, der an dem ringförmigen Teil 236 befestigt ist. So sind die Welle 38 und der ringförmige Teil 236 gegen relative Bewegungen verriegelt, während die Welle 38 für eine axiale oder Querbewegung innerhalb der Grenzen frei ist, die durch den Lauf des Stiftes 248 in dem Schlitz 246 gesteuert werden. So ist der ringförmige Teil 236 zur Drehung mit der Welle 38 angeordnet, jedoch gegen axiale Bewegung gesichert, während die Welle 38, die zu gemeinsamer Drehung mit dem ringförmigen Teil 236 verbunden ist, zu geradliniger Bewegung gegenüber dem ringförmigen Teil 236 frei ist.
  • An dem ringförmigen Flansch 240 des Teiles 236 ist ein Zahnrad 250 befestigt, das mit dem Mechanismus 252 zum Verriegeln des Schwungrades zusammenarbeitet, der nachstehend beschrieben wird. Um das Schwungrad 32 in fester Stellung zu verriegeln wie beim Befestigen des Probenblocks 26 in dem Probenhalter B, ist eine Welle 254 vorgesehen, die einen Verriegelungsteil 256 an einem Ende hat, der zwischen einem Paar benachbarter Zähne eines Zahnrades 250 aufgenommen werden kann, um den ringförmigen Teil 236 und den dazugehörigen Mechanismus zu verriegeln. Die Welle 254 ist in dem Rahmen 12 für eine axiale Bewegung angeordnet und mit einem Steuerungsknopf 258 versehen, wobei dieser Knopf von der Außenseite des Gerätes zugänglich ist und von Hand bedient werden kann, um das Verriegeln und Entriegeln des Schwungrades 32 zu steuern. Die Welle 254 ist mit einem Paar in einem Abstand voneinander befindlicher, sich peripher erstreckender Nuten 260 und 262 versehen, die mit der im Rahmen 12 unter Federdruck stehenden Kugel 264 zusammenwirken.
  • So stellt die Kugel 264 ein Arretierungsmittel für die Welle 254 dar, wobei die Kugel in der Nut 262 in der entriegelten Stellung des Schwungrades 32 aufgenommen wird und die Kugel in der Nut 260 in der verriegelten Stellung des Schwungrades aufgenommen wird. Es ist offensichtlich, daß, wenn der Knopf 258 in der »Ein«-Stellung ist, der ringförmige Teil 236 gegen Drehung verriegelt ist, wodurch die Welle 38 gegen Drehung verriegelt wird, an der das Schwungrad 38 befestigt ist.
  • Um die Stellung des Schwungrades 32 gegenüber der Achse XX anzuzeigen und dadurch seine Verschiebungsstellung zu bestimmen, ist ein Anzeigemittel 266 vorgesehen, das von der Außenseite des Gerätes her sichthar ist. Das Anzeigemittel 266 (Fig. 1) umfaßt eine Welle 268 mit einem Paar in einem Abstand befindlicher, herausragender Arme 270 und 272, die so beschaffen sind, daß sie mit den Flächen 274 und 276 des Zahnrades 88 zusammenarbeiten. Auf diese Weise ist das Zahnrad 88 zwischen den Armen 270 und 272 angeordnet, wodurch die Verschiebungsbewegung des Zahnrades 88 und des damit zusammenhängenden Getriebes der Welle 268 (s. Fig. 1) erreicht wird. Die Welle 268 ist für eine Längs- oder axiale Bewegung in den Lagerteilen 278 und 280 des stationären Blocks 282 geführt, der in üblicher Weise an dem Rahmen 12 befestigt ist. Aus Fig. 2 geht hervor, daß der feste Block 282 bei 284 geschlitzt ist und die Arme 270 und 272 sich durch diesen Schlitz erstrecken. Die bewegliche Welle 268 ist mit dem Anzeigeteil 286 versehen, der von der Außenseite des Gerätes 10 durch ein geeignetes Fenster 288 sichtbar ist.
  • So ergibt das Anzeigeelement 286 eine dauernde Ablesung der Verschiebungsbewegung des Schwungrades 32, wobei es klar ist, daß das Anzeigeelement auch eine geeignete Skala hat, die in dem Fenster 283 gebildet wird. Es ist weiterhin aus Vorstehendem offensichtlich, daß das Stellungsanzeigemittel 266 die Stellung des Schwungrades 32 sowohl in Vorschub- als auch in Rücklaufstellung anzeigt, da die Arme 270 und 272 um das Zahnrad 88 herumgreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRIJCH Vorrichtung zum stufenlosen Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit des Präparathalters bei Umlaufmikrotomen mit festem Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen Antriebsrad und Vorschubwelle herstellende Getriebe aus zwei Platten besteht, die sich parallel zueinander um zueinander versetzte Achsen drehen und zwischen denen sich Kugeln befinden, die miteinander und deren jede mit einer Platte in Ein- griff kommen, wobei die Kugeln in Richtung der Verbindungslinie der Achsen beweglich sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 898 365, 263 871; österreichische Patentschrift Nr. 162 855.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2559264A1 (fr) * 1984-02-07 1985-08-09 Parke Davis & Co Microtome pourvu de moyens de retrait du specimen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE263871C (de) *
AT162855B (de) * 1947-07-09 1949-04-25 Reichert Optische Werke Ag Mikrotom
DE898365C (de) * 1949-02-16 1953-11-30 Leitz Ernst Gmbh Einstellvorrichtung mit mehreren die Vorschubeinrichtung antreibenden Organen fuer verschiedene Vorschubgroessen, insbesondere zum Vorschub des Praeparatetraegers bei Schlittenmikrotomen

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