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DE1094013B - Vergleichsmikroskop - Google Patents

Vergleichsmikroskop

Info

Publication number
DE1094013B
DE1094013B DEM36455A DEM0036455A DE1094013B DE 1094013 B DE1094013 B DE 1094013B DE M36455 A DEM36455 A DE M36455A DE M0036455 A DEM0036455 A DE M0036455A DE 1094013 B DE1094013 B DE 1094013B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microscope
light source
beam path
comparison objects
splitting effect
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM36455A
Other languages
English (en)
Inventor
Bedrich Vodrazka
Jan Dominec
Dr Miroslav Novak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MEOPTA PRAHA NARODNI PODNIK
Original Assignee
MEOPTA PRAHA NARODNI PODNIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MEOPTA PRAHA NARODNI PODNIK filed Critical MEOPTA PRAHA NARODNI PODNIK
Priority to DEM36455A priority Critical patent/DE1094013B/de
Publication of DE1094013B publication Critical patent/DE1094013B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/0004Microscopes specially adapted for specific applications
    • G02B21/0016Technical microscopes, e.g. for inspection or measuring in industrial production processes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Vergleichsmikroskop Die Erfindung betrifft ein Vergleichsmikroskop, bei welchem beide Vergleichsobjekte mittels eines einzigen Mikroskopobjektivs abgebildet werden. Ein Mikroskop dieser Art ist bereits bekannt. Hiernach ist zwischen dem Mikroskopobjektiv und den beiden Vergleichsobjekten ein strahlenvereinigendes optisches Mittel in Form eines teildurchlässigen Würfels angeordnet, welcher aus zwei rechtwinkligen Prismen mit teilweise spiegelnden Hypothenusenflächen besteht. Um außer der schrägen Beleuchtung der Vergleichsobjekte auch eine senkrechte Beleuchtung zu ermöglichen, ist bei der bekannten Einrichtung zwischen jedes der Vergleichsobjekte und das vereinigende optische Mittel ein teilendes optisches Mittel in Form einer halbdurchlässig verspiegelten Planparallelplatte eingereiht.
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, daß nur ein geringer Bruchteil der von der Lichtduelle in den bestimmten Raumwinkel ausgestrahlten. Lichtmenge der tatsächlichen Beobachtung zu Gute kommt. Nimmt man die Durchlässigkeit des teilenden und vereinigenden optischen Mittels mit 50% an und sieht einfachheitshalber von allen übrigen Lichtverlusten durch Streuung und Aborption ab, so treffen im Mikroskopobjektiv nur 12,5% des in den betreffenden Raumwinkel ausgestrahlten Lichtes ein, da 50% beim ersten, 25% beim zweiten Durchgang durch das teilende und schließlich 12,5 % beim Durchgang durch das vereinigende optische Mittel nutzlos verlorengehen. Außerdem werden bei allen bekannten Vergleichsmikroskopen beide Vergleichsobjekte sowohl bei senkrechtem als auch bei schrägem Lichtauffall mit verschiedenen, wenn auch manchmal aus einer Lichtquelle stammenden Strahlenbündeln beleuchtet. Weil aber die Grundlage präziser Vergleichsmessungen in erster Reihe gleiche Beleuchungsbedingungen für beide Vergleichsobjekte sind und weil mit Ausnahme der nur theoretisch denkbaren ideal punktförmigen Leuchtquelle alle übrigen Leuchtquellen eine mehr oder minder ungleichmäßige Verteilung des Lichtstromes im Raume aufweisen, ist die Beleuchtung der Vergleichsobjekte mit verschiedenen Strahlenbündeln als Nachteil zu werten. Die Erfindung bezweckt, ein Vergleichsmikroskop zu schaffen, bei welchem die Lichtausbeute bei senkrechter Beleuchtung auf angenähert das Doppelte im Vergleich zur erwähnten bekannten Anordnung gesteigert ist und bei welchem beide Vergleichsobjekte bei senkrechter oder schräger Beleuchtung von einem einzigen Strahlenbündel beleuchtet werden, welches aus einer einzigen Lichtquelle in den gleichen Raumwinkel ausgestrahlt wird und durch ein einziges optisches Beleuchtungssystem (Kondensor, eventuell Lichtfilter) hindurchgeht. Das erfindungsgemäße Vergleichsmikroskop mit einem einzigen Objektiv und einer zwischen diesem Objektiv und den beiden Vergleichsobjekten eingereihten, teilweise spiegelnden Fläche mit strahlenvereinigender Wirkung für den Beobachtungsstrahlengang ist dadurch gekennzeichnet, daß die dem Objektiv abgekehrte Seite der teilweise spiegelnden Fläche gleichzeitig strahlenteilende Wirkung für den Beleuchtungsstrahlengang ausübt und daß bei Anordnung auch eines schrägen Beleuchtungsstrahlenganges in diesem eine teilweise spiegelnde Fläche mit strahlenteilender Wirkung eingereiht ist, wobei das Beleuchtungsstrahlenbündel jeweils zwischen Lichtquelle und teilweise spiegelnder Fläche mit strahlenteilender Wirkung für beide Vergleichsobjekte gemeinsam ist. Dabei ist die Verwendung teildurchlässiger Würfel zur Strahlenteilung und Strahlenvereinigung an sich bekannt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vergleichsmikroskops ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig.l schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung, Fig.2 eine besonders günstige Gestaltung des erfindungsgemäßen Vergleichsmikroskops, welche eine maximale Ortsbeweglichkeit zuläßt, da das ganze Gerät nach Abstützen auf dem untersuchten Gegenstand in freier Hand gehalten werden kann und schließlich Fig.3 und 4 die wichtigsten Teile aus Fig.2 in größerem Maßstab.
  • Nach Fig.1 bestehen das eigentliche mikroskopische System aus Objektiv 9 und einem Okular 10, die Einrichtung für senkrechte Beleuchtung aus einer Lichtquelle 1, einem Kondensor 2 sowie einem Filter 3 und die Einrichtung für schräge Beleuchtung aus einer Lichtquelle 11 und einem Kondensor 12. Im Schnittpunkt der optischen Achsen des mikroskopischen Systems 9, 10 und der Einrichtung für senkrechte Beleuchtung 1, 2, 3 befindet sich ein aus zwei Prismen mit teilweise spiegelnden Hypothenusenflächen zusammengesetzter teildurchlässiger Würfel 4. Dessen von den aufeinanderliegenden Hypothenusenflächen der Prismen bestimmte Diagonalfläche dient gleichzeitig als strahlenteilendes optisches Mittel für den den beiden Beleuchtungsarten gemeinsamen Beobachtungsstrahlengang. Ein zweiter teildurchlässiger Würfel 13 ist in den Beleuchtungsstrahlengang für schräge Beleuchtung als teilendes optisches Mittel eingereiht. Spiegelflächen 14, 15 lenken schließlich die schrägen Beleuchtungsstrahlen unter dem gewünschten Winkel auf die beiden Vergleichsobjekte 7, 8, die hinter halbkreisförmigen Blendenöffnungen 5, 6 angeordnet sind.
  • Von dem aus der Lichtquelle 1 stammenden Strahlenbündel für senkrechte Beleuchtung wird an der Diagonalfläche des Würfels 4 ein 'feil - meistens genau 50% - auf das Vergleichsobjekt 7 durchgelassen, der Rest auf das Vergleichsobjekt 8 abgelenkt; die dem Objektiv 9 abgewandte Seite der Diagonalfläche des Würfels 4 erfüllt dabei die Aufgabe eines teilenden optischen Mittels für den senkrechten Beleuchtungsstrahlengang. Bei der Beobachtung erfüllt wiederum die dem Objektiv 9 zugewandte Seite der Diagonalfläche des Würfels 4 die Aufgabe eines vereinigenden optischen Mittels. Die Diagonalfläche des im Beleuchtungsstrahlengang für schräge Beleuchtung eingereihten teildurchlässigen Würfels 13 hat nur die Aufgabe eines teilenden optischen Mittels, da auch in diesem Falle die Beobachtung durch den teildurchlässigen Würfel 4 hindurch erfolgt. Bei beiden Beleuchtungsarten werden beide Vergleichsobjekte 7, 8 von einem einzigen Strahlenbündel beleuchtet, welches aus den betreffenden Lichtquellen 1 bzw. 11 in den von den Öffnungen der Kondensoren 2 bzw. 12 bestimmten Raumwinkel ausgestrahlt wird. Die Gleichheit der Beleuchtungsbedingungen ist daher von den Lichtquellen 1, 11 bzw. der Lage ihrer Glühwendel völlig unabhängig und nur von der genauen Einhaltung des 50%igen Durchlässigkeitsgrades der Diagonalfläche in den Würfeln 4, 13 beeinflußt. Dies bietet jedoch nach dem heutigen Stand der Technik keine Schwierigkeiten; für besondere Fälle kann auch ein anderer Durchlässigkeitsgrad gewählt werden.
  • Nach Fig. 2, 3 und 4 sind in dem vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten und zum Umfassen mit einer Hand ausgebildeten oberen Mikroskopkörper 18 ein Mikroskoptubus 17, ein über einen Stromleiter 20 gespeist und mit einer Klemmenleiste 21 verbundener Umspanner 19, sowie ein mit Hebel 22 versehener und mit den Klemmen der Klemmenleiste 21 verbundener Umschalter angeordnet.
  • An Stelle des Umspanners 19 mit Stromleiter 20 kann eine Trockenbatterie als selbständige Stromquelle treten, was die Ortsbeweglichkeit des Gerätes weiter erhöht bzw. können Umspanner 19 mit Stromleiter 20 und Trockenbatterie als gegenseitig leicht austauschbar ausgebildet werden. Aus dem oberen Mikroskopkörper 18 ragt nur ein Okularstutzen für das auswechselbare Okular 10 heraus. Im unteren Mikroskopkörper 16 sind die in Fig. 1 gezeigten Teile mit Ausnahme des Okulars 10 angeordnet. Die Lichtquellen 1, 11 sind zwecks leichter Zugänglichkeit mit einer abnehmbaren und mit Ventilationsöffnungen 29 versehenen Verkleidung 28 abgedeckt. Ein mit einer prismatischen Einkerbung versehenes Ansatzstück 23 dient zum einwandfreien Aufsetzen des in freier Hand gehaltenen Gerätes auf zylindrische Vergleichsobjekte, beispielsweise Stangen oder Rohre. Bei der Untersuchung ebener Flächen wird es gegen den Druck einer am Führungsstift 25 angeordneten Spiralfeder 24 zurückgeschoben, wogegen es zur Untersuchung enger Höhlen durch Lockerung der üblicherweise an einen Anschlag 27 anstoßenden Stellschraube 26 abgenommen wird.
  • Das erfindungsgemäße Vergleichsmikroskop ermöglicht eine Untersuchung von Oberflächen aller Rauhigkeitsstufen und ist in der beschriebenen konstruktiven Gestaltung ein vom Laboratoriumsraum unabhängiges Gerät, welches zum Untersuchen von geeigneten :Materialstücken auch in Lagerräumen u. dgl. verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vergleichsmikroskop mit einem einzigen Objektiv und einer zwischen diesem Objektiv und den beiden Vergleichsobjekten eingereihten, teilweise spiegelnden Fläche mit strahlenvereinigender Wirkung für den Beobachtungsstrahlengang, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Objektiv (9) abgekehrte Seite der teilweise spiegelnden Fläche (4) gleichzeitig strahlenteilende Wirkung für den Beleuchtungsstrahlengang von einer Lichtquelle (1) ausübt, daß bei Anordnung auch eines schrägen Beleuchtungsstrahlenganges von einer zweiten Lichtquelle (11) in diesem eine teilweise spiegelnde Fläche (13) mit strahlenteilender Wirkung eingereiht ist, und daß das Beleuchtungsstrahlenbündel jeweils zwischen Lichtquelle (1 bzw. 11) und teilweise spiegelnder Fläche (4 bzw. 13) mit strahlenteilender Wirkung für beide Vergleichsobjekte (7, 8) gemeinsam ist.
  2. 2. Vergleichsmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (1, 11), die gesamte Optik (2, 3, 4, 9, 12, 13, 14, 15) außer dem Okular (10), ein Mikroskoptubus (17), ein Stromumschalter und ein Umspanner (19), oder an dessen Stelle eine selbständige Stromquelle, in einem geschlossenen, zum Halten in einer Hand bestimmten und mit einem gegen den Druck einer Feder verschiebbaren Aufsatzstück (23) versehenen Gehäuse (16, 18) untergebracht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 603 409, 921414; deutsche Auslegeschrift Nr. 1009 823; österreichische Patentschrift Nr. 139 615; USA.-Patentschrift Nr. 2 184 750: Michel, Grundzüge der Mikrophotographie, 1949, S. 60 bis 63; Zeiss-Werkzeitschrift, Jahrgang 4, H. 20 (1956), S.39.
DEM36455A 1958-01-20 1958-01-20 Vergleichsmikroskop Pending DE1094013B (de)

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DE1094013B true DE1094013B (de) 1960-12-01

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012219237A1 (de) * 2012-10-22 2014-04-24 Leica Microsystems Cms Gmbh Beleuchtungseinrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE603409C (de) * 1932-11-05 1934-09-28 Zeiss Carl Fa Vorrichtung zur Erzielung verschiedenfarbiger Beleuchtung mikroskopischer Objekte
AT139615B (de) * 1932-11-11 1934-11-26 H C Gustav Dr Ing Dr Schmaltz Mikroskop zur Untersuchung der Beschaffenheit von Flächen.
US2184750A (en) * 1936-10-10 1939-12-26 Leitz Ernst Gmbh Comparison microscope
DE921414C (de) * 1952-08-17 1954-12-16 Leitz Ernst Gmbh Einrichtung zur Auflichtbeleuchtung an Mikroskopen
DE1009823B (de) * 1956-02-13 1957-06-06 Leitz Ernst Gmbh Autokollimationseinrichtung

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