DE1093949B - Beluefteter Strahlenschutzhandschuh - Google Patents
Beluefteter StrahlenschutzhandschuhInfo
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Description
- Belüfteter Strahlenschutzhandschuh Bei Röntgendurchleuchtungen werden zum Schutz der Hände des Untersuchers gegen die Strahlung Schutzhandschuhe benutzt. Sie sind meist aus Bleigummi oder ähnlichen Stoffen gefertigt und weisen außer der Stulpenöffnung zumeist keine weiteren Offnungen auf.
- Infolgedessen wird die Handwärme im Handschuhinnern gestaut, und es tritt beim Arbeiten Lästige Handschweiß auf. Es sind hiergegen Belüftungseinrichtungen vorgeschlagen worden, welche den Zweck haben, eine Kühlung sowie einen Abtransport des ausgeschiedenen Wasserdampfes zu bewirken. Solche Einrichtungen können in natürliche und künstliche unterteilt werden: Natürliche Belüftungseinrichtungen sollen einen Luftumlauf im Handschuhinnern und womöglich Austausch mit Außenluft ohne maschinelle Hilfsmittel erzielten; künstliche Belüftungseinrichtungen bringen Frischluft mittels hand- oder motorbetriebener Pumpen oder Lüfter in den Handschuh.
- Die natürlichen Belüftungseinrichtungen verwenden Buckel oder halboffene Kanäle im Handschuhinnern, welche die Hand von der Innenfläche des Handschuhe distanzieren. Die Hand ist dann wohl allseitig von mäßig bewegter Luft umgeben, jedoch wird kein ausreichender Austausch mit der Außenluft erzielt, der Wasserdampf aus der Hand wird nicht hinausgeschafft. Die Wirksamkeit der Einrichtung ist somit gering.
- Natürliche Belüftung ist auch bei solchen Handschuhen gegeben, wie sie für chirurgische Arbeiten oder bestimmte Palpationen unter Röntgenbeobachtung benutzt werden. Derartige Handschuhe sind mit t)ffnungen oder Klappen zum Austritt der Han.l versehen. Sie bieten nur teilweisen Strahlenschutz und scheiden daher für die allgemeine Röntenuntersuchung aus.
- Kunstliche Belüftungseinrichtungen können hohe Wirksamkeit aufweisen. Frischluft wird mittels geschlossener Kanäle, beispielsweise Schläuche, eingeführt und die Warmluft nebst Wasserdampf von wiener hinausgedrückt. SolcheEinrichtungen sind fürSchutzanzüge und Schuhwerk bekannt.
- Um Handschuhe in ähnlicher Weise künstlich zu belüften, müssen die Schläuche bis an die Fingers spitzen geführt werden. Bei der üblichen Herstellung der Schutzhandschuhe im Tauchverfahren lassen sich Schläuche oder sonstige geschlossene Kanäle nicht ohne weiteres anbringen. Auch ihr nachträgliches Einbringen ist äußerst erschwert, weil die Fingerråume eng sind und der ziemlich starre Strahlenschutzhandschuh nicht umgestülpt werden kann.
- Nachteilig ist ferner das Vorhandensein der Zubringerschläuche für die Frischluft. Solche würden die Arbeitsgänge bei einer Röntgendurchleuchtung in untragbarer Weise stören.
- Aufgabe der Erfindung ist eine wirksame kiinstliche Belüftungseinrichtung für Strahlenschutzhandschuhe unter Berücksichtigung deren üblicher Merstellungsweise und Vermeidung von störenden Schläuchen oder Kabeln. Gemäß der Erfindung ist der künstlich belüftete Strahlenschutzhandschuh mit einem besonderen, auf seiner Außenseite mit an seinen Fingerspitzen ins Innere eingeführten Luftschläuchen versehenen Innenhandschuh aus Weichgummi oder ähnlichen Stoffen gefüttert.
- In den Fig. I bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. I zeigt einen Teilschnitt. DerSchutzhandschuhl ist erfindungsgemäß mit einem zweiten herausnehmbaren Innenhandschuh2 gefüttert, welcher in Fig. 2 nochmals allein in Ansicht dargestellt ist. An der Außenseite dieses Innenhandschuhs sind Luftschläuche3 angebracht, welche an den Fingerspitzen in das Innere des Innenhandschuhs eingeführt sind.
- Der Innenhandschuh besteht aus gewöhnlichem dünnem Kautschuk oder Kunststoff und ist äußerst einfach herzustellen. Er kann leicht aus dem Schutzhandschuh herausgenommen, umgestülpt und gereinigt werden. Etwaige Verstopfungen oder Beschädigungen der Schläuche können leicht behoben werden. Fig. 3 zeigt einen Fingerling im Querschnitt. Es ist erkennbar, wie sich der Innenhandschuh dem Luftschlauch anschmiegt, so daß keine störende Einwirkung des Schlauches auf die Bewegung des Fingers eintreten kann.
- Der zweite Teil der Aufgabe wurde mittels eines Lüfteraggregats gelöst. Dieses besteht aus an sich bekannten Bauteilen, dem Kleinlüfter 5 mit den Luftstutzen 6, Kleinmotor 7 und Akkumulatorenbatterie 8, welche gemeinsam in dem Gehäuse 9 untergebracht sind. An dem abnehmbaren Deckel 10 befinden sich der Schalter lt sowie die Ansaugöffnungen 12 für die Frischluft. Mittels der Klammer 13 wird das Aggregat am Schutzhandschuh befestigt. Das Aggregat kann im Stulpen üblicher Schutzhandschuhe oder aber in einer besonderen Ausbauchung 14 untergebracht werden. Diese ist in Fig.4 im Querschnitt dargestellt.
- Der Kleinlüfter kann mit fünf Luftstutzen versehen werden, so daß für jeden Finger ein besonderer Belüftungsschlauch gespeist werden kann. In Fig. 1 ist der Einfachheit halber nur ein Luftstutzen mit einem Belüftungsschlauch eingezeichnet.
- PATENTANSPROCHE: 1. Künstlich belüfteter Strahlenschutzhandschuh, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem besonderen, auf seiner Außenseite mit an seinen Fingerspitzen ins Innere eingeführten Luftschläuchen versehenen Innenhandschuh aus Weichgummi oder ähnlichen Stoffen gefüttert ist.
Claims (1)
- 2. Künstlich belüfteter Strahlenschutzhandschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in seinem Stulpen ein Lüfteraggregat, bestehend aus Lüfter, Motor und Akkumulatorenbatterie, angebracht ist.3. Künstlich belüfteter Strahlenschutzhandschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüfteraggregat mittels einer federnden Klammer am Schutzhandschuh angeklammert ist.4. Künstlich belüfteter Strahlenschutzhandschuh nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine passende Ausbuchtung am Stulpen zur Aufnahme des Lüfteraggregats vorgesehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Medizinal Markt«, 1954, S. 302.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1960M0044402 DE1093949B (de) | 1960-02-19 | 1960-02-19 | Beluefteter Strahlenschutzhandschuh |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1960M0044402 DE1093949B (de) | 1960-02-19 | 1960-02-19 | Beluefteter Strahlenschutzhandschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1093949B true DE1093949B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=599923
Family Applications (1)
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| DE1960M0044402 Pending DE1093949B (de) | 1960-02-19 | 1960-02-19 | Beluefteter Strahlenschutzhandschuh |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1093949B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000064394A1 (en) * | 1999-04-22 | 2000-11-02 | Kci Medical Limited | Wound treatment apparatus employing reduced pressure |
-
1960
- 1960-02-19 DE DE1960M0044402 patent/DE1093949B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (9)
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| US8350115B2 (en) | 1999-04-22 | 2013-01-08 | Kci Licensing, Inc. | Wound treatment apparatus employing reduced pressure |
| EP2959872A1 (de) * | 1999-04-22 | 2015-12-30 | KCI Licensing Inc. | Vorrichtung zur wundbehandlung mit reduziertem druck |
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